Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung
Ausbildungszeit: 3 JahreBeginn der Ausbildung: 13. September 2010 und 27. September 2010 berufsbegleitende Ausbildung zu staatlich anerkannten Jugend- und Heimerzieher/innen
Ziel der Ausbildung
Die Ausbildung befähigt dazu, selbstständig und eigenverantwortlich Erziehungs-, Bildungs-, Förder-, Rehabilitations- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen. Die Ausbildung soll Handlungen und Entscheidungen ermöglichen, die auf einer ausgewogenen Verknüpfung von Methodenkenntnissen, Fachwissen sowie Sozialkompetenz beruhen.
Die Ausbildung bereitet auf die Tätigkeiten einer Fachkraft für sozial- und sonderpädagogische Maßnahmen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der Hilfe für gefährdete oder behinderte junge Erwachsene vor. Darüber hinaus befähigt die Ausbildung Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Tätigkeiten im sozialpädagogischen Berufsfeld stehen.
Interessent/innen können sich ganzjährig bewerben.Aufnahmevoraussetzungen - der Nachweis eines mittleren Schulabschlusses oder eines als gleichwertig anerkannten Bildungsstands,
- eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens einjährige geeignete praktische Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens,
- die Zusage einer Einrichtung mit einem Tätigkeitsbereich in Sozialpädagogik, für die zur Ausbildung notwendige Beschäftigung zu sorgen,
- den durch ärztliches Attest zu erbringenden Nachweis der gesundheitlichen Eignung für eine Tätigkeit in der Jugend- und Heimerziehung und
- ausreichende deutsche Sprachkenntnisse.
Die Schulleitung entscheidet nach einem Vorstellungsgespräch über die Aufnahme in die Ausbildung. Bewerbungsunterlagen- Bewerbungsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- 2 Lichtbilder
- beglaubigte Kopien aller Schulabschluss-, Ausbildungs- bzw. Arbeitszeugnisse
- beglaubigte Geburts- bzw. Heiratsurkunde
- Nachweis einer einjährigen Tätigkeit in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld oder eines 6-wöchigen Praktikums bei allgemeiner Hochschulreife.
Gliederung der AusbildungDie berufsbegleitende Fachschulausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer fachpraktischen Ausbildung. Sie umfasst mindestens 2.000 Stunden fachbezogenen und allgemein bildenden Unterricht, weitere 400 Unterrichtsstunden, die auch in besonderen vor- und nachbereitenden Lernformen erbracht werden können. Die fachpraktischen Ausbildungen finden in den jeweiligen sozialpädagogischen Einrichtungen der Studierenden statt.
LernbereichePädagogik und Sozialarbeitswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Didaktik und Methodik, Rechts- und Berufskunde, Umwelt- und Gesundheitserziehung, Medienpädagogik.
Organisatorischer AblaufDie Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen erfolgt berufsbegleitend. In 14-tägigem Rhythmus sind in der Regel zwei Unterrichtstage und circa fünf mal jährlich eine Blockwoche festgesetzt. Das Konzept der Blockwochen vereint zusätzliche Abendveranstaltungen mit den gruppendynamischen Prozessen des Zusammenlebens und -lernens. Das Bildungszentrum legt deshalb Wert darauf, dass die Studierenden während dieser Zeit im Bildungszentrum Quartier beziehen.
Prüfung und Abschluss der AusbildungDie Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung. Sie setzt sich aus einer schriftlichen Prüfung, einer mündlichen Prüfung und einer Facharbeit mit nachfolgendem Kolloquium zusammen. Das Regierungspräsidium verleiht die staatliche Anerkennung. KostenDie aktuellen Verwaltungs- und Sachkostengebühren betragen 250 Euro jährlich. Zum Ende der Ausbildung fällt eine einmalige Prüfungsgebühr von 250 Euro an. |


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Tel.: 07258 75-62 Fax: 07258 75-90
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Weitere Informationen finden Sie in unserem Faltblatt Download >> (pdf-Datei 175 KB) Adresse:KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen Fachschule für Sozialwesen
Gochsheimer Str. 19 75038 Oberderdingen So finden Sie unsAnfahrplan Bankverbindung:Landesbank Baden-Württemberg Stuttgart BLZ 600 501 01 Konto 2 228 282 |