Hilfsnavigation:

Weitere Bereiche:

Titelbild der Seite

Verbandsvorsitzender

Karl Röckinger, Landrat des Enzkreises, ist der erste Verbandsvorsitzende des zum 1. Januar 2005 gegründeten KVJS. Der gelernte Jurist nimmt die Funktion ehrenamtlich wahr.

Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden sind der Erste Bürgermeister von Ulm, Gunter Czisch, und der Landrat des Landkreises Hohenlohe Helmut Jahn.

Der Verbandsvorsitzende wird alle fünf Jahre von der Verbandsversammlung aus deren Mitte gewählt.

Die behindertenpolitische Ausrichtung des KVJS umreißt Karl Röckinger wie folgt:

Innovation für Menschen

„Bei der Integration behinderter Menschen ist das vorrangige Ziel des KVJS, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen“, betont der Verbandsvorsitzende. Dies lässt sich zum Beispiel über Integrationsfirmen verwirklichen. Eine andere Möglichkeit sind Arbeitsplätze, die aus den Behindertenwerkstätten in Handwerksbetriebe oder in mittelständische Betriebe ausgelagert werden.

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft – trotzdem scheint es für sie immer schwieriger zu werden, sich in unserer Gesellschaft zu orientieren. Der finanzielle Aufwand in der Jugendhilfe ist in den letzten Jahren in nahezu allen Stadt- und Landkreisen stark gestiegen. Dem gilt es entgegenzuwirken. In Abstimmung mit den Kreisen kann der KVJS zeitnahe, fundierte Analysen, präventive Konzepte und Analyse-Instrumente zu aktuellen Problemen von Jugendlichen bieten. Das betrifft das Thema Jugendarbeitslosigkeit genauso wie etwa Suchtmittelmissbrauch, Jugenddelinquenz, Gewalt von Kindern und Jugendlichen, Probleme von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund oder die nachlassende Erziehungskraft vieler Eltern.

Innovation steht für Karl Röckinger auch bei der Begleitung behinderter Menschen auf der Agenda. „Ambulant vor stationär“, nach diesem Motto will der KVJS die Behindertenhilfe weiterentwickeln. Deswegen wird der Kommunalverband die Einführung des Persönlichen Budgets für behinderte Menschen forcieren. „Es trägt wesentlich dazu bei, die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen zu verbessern. Der KVJS strebt deshalb an, dass mittelfristig 50 Prozent der behinderten Menschen in allen Stadt- und Landkreisen diese Hilfeform ermöglicht wird.“

Innovation steht für den Verbandsvorsitzenden des KVJS und Landrat des Enzkreises, Karl Röckinger, auf der Agenda. 

Seitenende: