Fachschule Sozialwesen / Jugend- und Heimerziehungberufsbegleitende Ausbildung zu staatlich anerkannten Jugend- und Heimerzieher/innenZiel der AusbildungNach der Verordnung des Sozialministeriums von Baden-Württemberg vom 13. Juli 2004 „soll die Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen der Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung dazu befähigen, selbstständig und eigenverantwortlich Erziehungs-, Bildungs-, Förder-, Rehabilitations- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen. Die Ausbildung soll Handlungen und Entscheidungen ermöglichen, die auf einer ausgewogenen Verknüpfung von Methodenkenntnissen, Fachwissen sowie Sozialkompetenz beruhen.“ Die Ausbildung bereitet auf die Tätigkeiten einer Fachkraft für sozial- und sonderpädagogische Maßnahmen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der Hilfe für gefährdete oder behinderte junge Erwachsene vor. Darüber hinaus befähigt die Ausbildung Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Tätigkeiten im sozialpädagogischen Berufsfeld stehen. Interessent/innen können sich ganzjährig bewerben.Aufnahmevoraussetzungen
Die Schulleitung entscheidet nach einem Vorstellungsgespräch über die Aufnahme in die Ausbildung. Bewerbungsunterlagen
Gliederung der AusbildungDie berufsbegleitende Fachschulausbildung besteht aus theoretischemund praktischem Unterricht und einer fachpraktischen Ausbildung. Sie umfasst mindestens 2.000 Stunden fachbezogenen und allgemein bildenden Unterricht, weitere 400 Unterrichtsstunden, die auch in besonderen vor- und nachbereitenden Lernformen erbracht werden können. Die fachpraktischen Ausbildungen finden in den jeweiligen sozialpädagogischen Einrichtungen der Studierenden statt. LernbereichePädagogik und Sozialarbeitswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Didaktik und Methodik, Rechts- und Berufskunde, Umwelt- und Gesundheitserziehung, Medienpädagogik. Organisatorischer AblaufDie Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen erfolgt berufsbegleitend. In 14-tägigem Rhythmus sind in der Regel zwei Unterrichtstage und circa fünf mal jährlich eine Blockwoche festgesetzt. Das Konzept der Blockwochen vereint zusätzliche Abendveranstaltungen mit den gruppendynamischen Prozessen des Zusammenlebens und zusammen Lernens. Das Bildungszentrum legt deshalb Wert darauf, dass die Studierenden während dieser Zeit im Bildungszentrum Quartier beziehen. Prüfung und Abschluss der AusbildungDie Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung. Sie setzt sich aus einer schriftlichen Prüfung, einer mündlichen Prüfung und einer Facharbeit mit nachfolgendem Kolloquium zusammen. Das Regierungspräsidium verleiht die staatliche Anerkennung. KostenDie aktuellen Verwaltungs- und Sachkostengebühren betragen 250 Euro jährlich. Zum Ende der Ausbildung fällt eine einmalige Prüfungsgebühr von 250 Euro an. |
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