Fachschule für Sozialwesen

Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung

Berufsbegleitende Ausbildung zu staatlich anerkannten Jugend- und Heimerzieherinnen und -erziehern


Ziel

Ausgebildete Fachkräfte der Jugend- und Heimerziehung können selbstständig und eigenverantwortlich Erziehungs-, Bildungs-, Förder-, Rehabilitations- und Betreuungsaufgaben übernehmen. Sie sind in der Lage, sozial- und sonderpädagogische Maßnahmen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der Hilfe für junge Erwachsene mit Behinderung zu ergreifen. Zudem können sie Leitungs- und Verwaltungsaufgaben übernehmen.

Interessierte können sich ganzjährig bewerben.

 

Aufnahmevoraussetzungen

  • der Nachweis eines mittleren Schulabschlusses oder eines als gleichwertig anerkannten Bildungsstands,
  • eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens einjährige geeignete praktische Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens,
  • die Zusage einer Einrichtung mit einem Tätigkeitsbereich in Sozialpädagogik, für die zur Ausbildung notwendige Beschäftigung zu sorgen,
  • durch ärztliches Attest zu erbringender Nachweis der gesundheitlichen Eignung für eine Tätigkeit in der Jugend- und Heimerziehung und
  • ausreichende, deutsche Sprachkenntnisse.

Die Schulleitung entscheidet nach einem Vorstellungsgespräch über die Aufnahme in die Ausbildung.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • 1 Lichtbild
  • beglaubigte Kopien aller Schulabschluss-, Ausbildungs- bzw. Arbeitszeugnisse
  • beglaubigte Geburts- bzw. Heiratsurkunde
  • Nachweis einer einjährigen Tätigkeit in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld oder eines 6-wöchigen Praktikums bei allgemeiner Hochschulreife

Gliederung

Die Fachschulausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer fachpraktischen Ausbildung. Sie umfasst mindestens 2.000 Stunden fachbezogenen und allgemein bildenden Unterricht, weitere 400 Unterrichtsstunden, die auch in besonderen vor- und nachbereitenden Lernformen erbracht werden können. Die fachpraktischen Ausbildungen finden in den jeweiligen sozialpädagogischen Einrichtungen der Studierenden statt.

Lernbereiche

Pädagogik und Sozialarbeitswissenschaft, Psychologie und Soziologie, Didaktik und Methodik, Rechts- und Berufskunde, Umwelt- und Gesundheitserziehung, Medienpädagogik.

Organisatorischer Ablauf

Die Ausbildung erfolgt berufsbegleitend. In 14-tägigem Rhythmus sind in der Regel zwei Unterrichtstage und circa fünfmal jährlich eine Blockwoche festgesetzt. Das Konzept der Blockwochen vereint zusätzliche Abendveranstaltungen mit den gruppendynamischen Prozessen des Zusammenlebens und -lernens. Das Bildungszentrum legt deshalb Wert darauf, dass die Studierenden während dieser Zeit im Bildungszentrum Quartier beziehen.

Prüfung und Abschluss

Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung. Sie setzt sich aus einer schriftlichen Prüfung, einer mündlichen Prüfung und einer Facharbeit mit nachfolgendem Kolloquium zusammen. Das Regierungspräsidium verleiht die staatliche Anerkennung.

Kosten

Die Verwaltungs- und Sachkostengebühren betragen 400 Euro jährlich. Zum Ende der Ausbildung fällt eine einmalige Prüfungsgebühr von 300 Euro an.

Kontakt

Frau Dorsy Schwedes hat schwarze kurze Haare und trägt eine schwarze Bluse

Ihre Ansprechpartnerin

Dorsy Schwedes

Tel.: 07258 75-62
Fax: 07258 75-90

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Gochsheimer Str. 19
75038 Oberderdingen

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