KVJS-Forschung
Strukturen der rechtlichen Betreuung in Baden-Württemberg und Chancen der Weiterentwicklung
Ausgangslage
Knapp 107.000 Erwachsene in Baden-Württemberg können ihren Alltag wegen Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Leiden nicht selbst bewältigen. Und es werden jährlich mehr. Die Stadt- und Landkreise sowie die überörtliche Betreuungsbehörde des KVJS stehen laut Gesetz in der Verantwortung, ein ausreichendes Angebot an Betreuerinnen und Betreuern in Baden-Württemberg sicherzustellen.
Forschungsbedarf
Die rechtliche Betreuung ist als Ehrenamt konzipiert. Der Anteil der Ehrenamtlichen nimmt jedoch tendenziell zugunsten einer stärkeren Beteiligung von Berufsbetreuerinnen und -betreuern ab. Im regionalen Vergleich werden aber durchaus unterschiedliche Entwicklungen sichtbar. Vom KVJS-Forschungsvorhaben werden Hinweise erwartet, ob und unter welchen Voraussetzungen der Anteil ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer erhöht werden kann. Erforscht wird auch, ob Qualifizierungsangebote verbessert oder erweitert werden müssen.
Projektleitung
Projektleitung Wissenschaft:
Prof. Dr. Sigrid Kallfaß, Steinbeis Innovationszentrum (SIZ) Sozialplanung, Qualifizierung und Innovation, Weingarten
Prof. Paul-Stefan Roß, Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) an der DHBW
Projektleitung Praxis:
Ewald Schindler, KVJS
Projektpartner
Steinbeis Innovationszentrum (SIZ) Sozialplanung, Qualifizierung und Innovation, Weingarten
Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS), Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart
Ihr Ansprechpartner beim KVJS
Ewald Schindler
Referatsleiter "Hauptfürsorgestelle, Überörtliche Betreuungsbehörde, Stiftungen"E-Mail schreiben
Laufzeit
Dezember 2010 bis Dezember 2011
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Auf einen Blick: Projekt-Flyer

