KVJS-Forschung

Regionale Arbeitsmarktforschung und -planung zur Integration von Menschen mit wesentlicher Behinderung

Ausgangslage

Zentrales Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die gegenwärtig auf Bundes- und Landesebene umgesetzt wird, ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Belangen. Ein Eckpunkt ist dabei die selbstbestimmte Teilhabe am Arbeitsleben und damit auch der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Teilhabe am Arbeitsleben ist derzeit aber für Menschen mit wesentlicher Behinderung häufig nur in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) möglich. Erfahrungen bestätigen jedoch, dass durch passgenaue Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten auch Menschen mit wesentlicher Behinderung dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können.

Um Teilhabechancen für diesen Personenkreis nachhaltig zu erweitern, müssen deshalb Beschäftigungsoptionen der regionalen Arbeitsmärkte zielgerichtet und konsequent erschlossen werden.

Forschungsbedarf

Ziel des Forschungsprojektes ist die Analyse von regionalen Arbeitsmärkten auf Basis einer vergleichenden Regionalforschung

  • zur Ermittlung von fördernden und hemmenden Faktoren, die den Übergang von Menschen mit wesentlicher Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt beeinflussen und
  • zur Einschätzung potenzieller Risiken, die mit der verstärkten Öffnung des regionalen Arbeitsmarktes für wesentlich behinderte Menschen verbunden sein können.

Erwartet werden Hinweise und differenzierte Handlungsempfehlungen, um Beschäftigungschancen von Menschen mit wesentlicher Behinderung in regionalen Arbeitsmärkten nachhaltig zu erhöhen.

Projektleitung

Projektleiter Wissenschaft: Herr Dr. Harald Weber, Technische Universität Kaiserslautern

Projektleiter Praxis: Herr Bernhard Pflaum, KVJS

Projektpartner

Technische Universität Kaiserslautern
Institut für Technologie und Arbeit (ITA)

Technische Universität Kaiserslautern
Fachbereich Raum- und Umweltplanung

Ihr Ansprechpartner beim KVJS

Bernhard Pflaum

Leiter Referat "Integrationsprojekte für schwerbehinderte Menschen"
Telefon: 0711 6375-311
E-Mail schreiben

Laufzeit

2011 bis 2013

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