Selbstbestimmungsrecht des Betreuten versus Fürsorgepflicht des Betreuers
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Am Beispiel der Problematik "Mangelernährung" sollen im Rahmen der Veranstaltung folgende Fragestellungen behandelt werden:
- Bedeutung im Rahmen einer Betreuung (z.B. bei Demenz, psych. Erkrankung, Magersucht, Trunksucht etc.) - Medizinische Indikation und rechtliche Voraussetzung für künstliche Ernährung - Zwangsbehandlung, Zwangsernährung - Gefährliche ärztliche Maßnahmen - wie gehen wir damit um - Gratwanderung zwischen Selbstbestimmungsrecht und Fürsorgepflicht
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
In den letzten beiden Jahren wurden in Grundkursen erbrechtliche Fragestellungen für Betreuer behandelt. Es gab Fragen, die unbeantwortet bleiben mussten, weil sie den Rahmen der Grundkurse gesprengt hätten. Diese Fragen werden im hier angebotenen Aufbaukurs behandelt.
Der Kurs eignet sich deshalb nur für Teilnehmer/innen mit fundierten Grundkenntnissen im Erbrecht.
- Miterbengemeinschaft - Grundzüge der Erbenhaftung - Nachweis der Erbfolge - Schenkungen und Verträge im Todesfall - Besonderheiten im Gesellschaftsrecht - Erbrecht in der Landwirtschaft
Referat und Diskussion, Fallbeispiele aus dem Betreueralltag.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Eine Vielzahl der Klienten sind zur Deckung des Lebensunterhaltes auf die Inanspruchnahme existenzsichernder Sozialleistungen angewiesen. Diese Ansprüche zu erkennen und durchzusetzen ist häufig Aufgabe des rechtlichen Betreuers. In der täglichen Betreuungsarbeit stößt die Klärung und Durchsetzung bestehender Rechtsansprüche aus dem SGB II nicht selten auf erhebliche Schwierigkeiten. Eine umfassende Kenntnis bestehender Ansprüche seitens des rechtlichen Vertreters des Antragstellers ist daher unerlässlich.
In dem Seminar sollen in der täglichen Betreuungsarbeit wiederkehrende Rechtsfragen praxisorientiert dargestellt und besprochen werden.
Schwerpunkte unter Einbeziehung der aktuellen Rechtsprechung: - leistungsberechtigter Personenkreis / Bedarfsgemeinschaften - Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen - Kosten der Unterkunft und Heizung - Inhalte der Regelleistung / Energiekosten / Warmwasserkosten - weitere Leistungen neben Regelleistung und Unterkunfts- / Heizkosten - Umgang mit Schulden ( insbesondere Energiekostenrückstände / Mietrückstände ) - Formen der Leistungen ( Darlehen oder Beihilfe ) - Rückzahlungsgestaltung - Sanktions- und Aufrechnungsmöglichkeiten - Rücknahme / Aufhebung bereits erlassener Leistungsbescheide / Rückforderung zu Unrecht erbrachter Leistungen - Kurzdarstellung der Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung bei fehlerhafter oder fehlender Entscheidung des Trägers Referat und Diskussion
Die Möglichkeit zur Besprechung von Einzelfällen wird umfassend gegeben sein. Die Teilnehmer werden gebeten, ggf. entsprechende Unterlagen mitzubringen.
Bitte bringen Sie den Gesetzestext SGB II und die ALG II-VO mit.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Gesetzliche Betreuer/innen (§ 1896 BGB) sind für Ihre Handlungen haftungsrechtlich verantwortlich (§ 1833 BGB). Selbst dann, wenn die betreuten Personen Dritten gegenüber Schäden verursachen, kann unter bestimmten Gesichtspunkten eine Eigenhaftung der Betreuer/innen gegeben sein. Diese Haftung besteht auch angesichts eingeschränkter Vergütungsfähigkeit für Betreuertätigkeiten nach Inkrafttreten des 2. BtÄndG unverändert.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Vermittlung von Grundlagen des BGB Haftungsrechtes sowie der haftpflichtversicherungsrechtlichen Bestimmungen.
Praktische Beispiele aus unterschiedlichen Haftungsbereichen werden dargestellt und auf ihre Relevanz untersucht. Strafrechtliche Aspekte und der Bereich des Haftens für Unterlassungen werden einbezogen.
Inhalte - Haftung ggü. dem Betreuten gem. § 1833 BGB, Maßstäbe und Beispiele - Amtspflichten des Betreuers ggü. dritten Beteiligten - Delegation von Betreuertätigkeiten und Verantwortlichkeit - Haftung des Betreuers wegen Aufsichtspflichtverletzung - Geschäftsführung ohne Auftrag - Haftung nach sozial- und steuerrechtlichen Bestimmungen - Besonderheiten bei der Amtshaftung - Haftung für Mitarbeiter, Vertreter, Bevollmächtigte - Haftpflichtversicherung, Leistungsumfang und Ausschlüsse - Regressansprüche des Dienstherrn/Arbeitgebers
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Derzeit leben in Deutschland etwa 4,3 Millionen Muslime. Interkulturelle Begegnungen mit dem Islam gehören somit oftmals zum privaten und beruflichen Alltag.
Oft bestimmen dabei allerdings Stereotypen, Vorurteile und Unverständnis unsere Beurteilung der Situation oder des Gegenübers und schränken damit auch unsere Handlungsoptionen ein.
Ein interkulturelles Bewusstsein und interkulturelle Kompetenzen können dabei helfen, kulturbedingte Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden, Situationen besser einzuschätzen, neue Handlungsoptionen zu entdecken und interkulturelle Begegnungen mit dem Islam erfolgreich zu gestalten.
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Seminars, über den Islam, islamische Werte und Normen und Muslime in Deutschland zu informieren und damit jenes Wissen und jene Kompetenzen zu vermitteln, die eine interkulturelle Begegnung mit dem Islam vereinfachen können.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Der Betreuer als gesetzlicher Vertreter des Betreuten sieht sich immer wieder in der Rolle des Mieters oder Vermieters. Um sich richtig zu verhalten, bedarf es der Kenntnisse des Mietrechts, die dieses Seminar im Verhältnis zum Betreuungsrecht geben soll.
Inhalte: - Einführung in das Mietrecht - Mietrecht und Betreuungsrecht - Genehmigungserfordernisse
Der Betreuer als gesetzlicher Vertreter des Mieters - Begründung des Mietverhältnisses: - Formularmietverträge aus Mietersicht - Einwendungen gegen die Betriebskostenabrechnung - Schönheitsreparaturen - Kündigung des Mietverhältnisses
Der Betreuer als gesetzlicher Vertreter des Vermieters - Begründung des Mietverhältnisses: - Formularmietverträge - Pflichten während des Mietverhältnisses - Betriebskostenabrechnung - Kündigung des Mietverhältnisses
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
In der Praxis kommt es immer wieder zu Problemen und Missverständnissen, weil sich Personen, die mit betreuten Menschen zu tun haben, nicht immer über die rechtlichen Möglichkeiten eigenständiger Entscheidungen der Betreuten bewusst sind. In diesem Seminar sollen die Möglichkeiten und Grenzen der gesetzlichen Vertretung aufgezeigt werden. Weiterhin bietet es Hilfestellungen für die Betreuer/innen im Umgang mit Einrichtungen und Behörden, wenn es um die Frage der Zuständigkeit und die Abgrenzung zu deren Aufgaben geht.
Inhalte - Inhalt und Umfang der Vertretungsmacht des Betreuers - Grenzen der Vertretungsmacht - Geschäftsfähigkeit des Betreuten - Handlungsfähigkeit des Betreuten - Prozessfähigkeit des Betreuten - Aufgaben des Betreuers im Innenverhältnis - "Doppelzuständigkeit" des Betreuten und des Betreuers - Auswirkungen des Einwilligungsvorbehalts - Abgrenzungen zu den Verpflichtungen anderer Leistungsanbieter Referat und Diskussion
Bitte bringen Sie das BGB, das SGB I und das SGB X mit.
Fachkräfte bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden
Ziele und Inhalte
In den letzten Jahren gab es Fortbildungsangebote zu Fragen der Gewinnung von Ehrenamtlichen, Aufbau von Mentorenstrukturen in Betreuungsvereinen und Qualitätsentwicklung in der Querschnittsarbeit. Dabei wurde deutlich, dass ein/e Querschnittsmitarbeiter/in ein Multitalent sein muss, welches - Netzwerkarbeit betreibt, - ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen kompetent im Betreuungsrecht berät, - soziale Milieus kennt und die Strategien der Gewinnung von Ehrenamtlichen danach ausrichtet, - Öffentlichkeitsarbeit für den Betreuungsverein betreibt - und vieles mehr erledigt.
Es wurde auch deutlich, dass die Querschnittsmitarbeiter/innen oft Einzelkämpfer/innen in ihren Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden sind. Vor diesem Hintergrund ist das diesjährige Fortbildungsangebot "Selbstcoaching" entstanden.
Mit Selbstcoaching kann vieles bearbeitet werden: Umgang mit schwierigen Ehrenamtlichen, Zeitressourcen, evtl. Strukturschwächen in der eigenen Organisation und der ein oder andere Aspekt mehr. Voraussetzung für diese Form der Fortbildung ist eine Offenheit und der Mut, sich der beruflichen Situationen zu stellen und diese zu reflektieren.
Die wichtigsten Strategien im Selbstcoaching sind: - ein Ziel festzulegen - wo soll die Reise hingehen. - zu hinterfragen, ob man überhaupt am richtigen Punkt ansetzt und was der Preis des Erreichten sein wird, - festzulegen woran zu erkennen sein soll, dass das Ziel erreicht wurde.
Die Angebote für Selbstcoaching der eigenen beruflichen Situation betreffen klassischerweise die Aspekte: - sich selbst verändern - sich von alten Denk- und Verhaltensmustern befreien - sich selbst zu motivieren, die eigene Selbst-Wirksamkeit erkennen und evtl. innere Blockaden zu überwinden.
Methoden: Die eigene regionale Situation in der Querschnittsarbeit und die damit verbundenen Fragestellungen stehen im Vordergrund der Fortbildung. Sie werden durch Gruppencoaching, kollegiale Beratung, Selbstreflektion und Präsentation von Methoden aufgegriffen. Die Fortbildung findet statt in Kooperation von KVJS - Überörtliche Betreuungsbehörde und SKM - Kath. Verein für soziale Dienste in der Erzdiözese Freiburg.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Viele der Betreuten sind alters- oder behinderungsbedingt nicht mehr in der Lage, erwerbstätig zu sein. Renten oder sonstige Einkünfte reichen oft nicht aus. Die Betreuten sind zur Deckung des Lebensunterhaltes auf die Inanspruchnahme existenzsichernder Sozialleistungen angewiesen. Diese Ansprüche zu erkennen und durchzusetzen ist Aufgabe des rechtlichen Betreuers. Eine umfassende Kenntnis bestehender Ansprüche seitens des rechtlichen Vertreters des Antragstellers ist daher unerlässlich.
Schwerpunkte unter Einbeziehung der aktuellen Rechtsprechung: - leistungsberechtigter Personenkreis / Einsatzgemeinschaften / Unterhaltsansprüche gegen Dritte - Anrechung von Einkommen / Einkommensgrenzen / Berücksichtigung besonderer Belastungen und weiterer Berücksichtigungstatbestände, die den Einkommenseinsatz mindern - Berücksichtigung von Vermögen / Verwertungsmöglichkeiten / darlehensweise Leistungserbringung bis zur Verwertung - Kosten der Unterkunft und Heizung / Inhalte der Regelsätze / Energiekosten / Warmwasserkosten - ausführliche Darstellung der Hilfen / Einkommens-und Vermögensberücksichtigung in vollstationären Einrichtungen - weitere Leistungen neben Regelleistung und Unterkunfts- / Heizkosten - Leistungsmöglichkeiten nach dem 5.-9. Kap. SGB XII - Umgang mit Schulden (insbesondere Energiekostenrückstände / Mietrückstände) - Formen der Leistungen (Darlehen oder Beihilfe) / Rückzahlungsgestaltung - Rücknahme / Aufhebung bereits erlassener Leistungsbescheide / Rückforderung zu Unrecht erbrachter Leistungen - Kurzdarstellung der Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung bei fehlerhafter oder fehlender Entscheidung des Trägers
Referat und Diskussion
Die Möglichkeit zur Besprechung von Einzelfällen wird umfassend gegeben sein. Die Teilnehmer werden gebeten, ggf.entsprechende Unterlagen mitzubringen.
Hinweis: Bitte bringen Sie den Gesetzestext SGB XII und den Text der VO zu §§ 82 und 90 SGBX II mit.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
- Fragen zum Umgang mit nicht eingehaltenen Absprachen - mangelnder Einsichtsfähigkeit in die Bedeutung ärztlicher Behandlungen, wichtiger Termine u.a.m. gehören zum Alltag in der rechtlichen Betreuung von alkoholkranken Menschen.
Die Veranstaltung will deshalb zur Alkoholsucht - Wissen vermitteln - Wege aufzeigen mit ihr umzugehen - aufzeigen was dabei zu beachten ist.
Der Referent hat langjährige Erfahrungen in der Arbeit in Kliniken und Beratungsstellen, ist als Supervisor für angehende Suchttherapeuten tätig.
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Als Betreuer hat man immer wieder mit unterschiedlichsten Behörden zu tun. In diesem Seminar geht es um eine praxisbezogene Einführung in das allgemeine Verwaltungsrecht mit Bezügen auf die Tätigkeit von rechtlichen Betreuer/innen. Wichtige Fragen, wie die Einbeziehung des Betreuers in behördliche Verfahren, die Folgen, wenn der Betreuer übergangen wird oder sich im Namen des Betreuten gegen Verwaltungsmaßnahmen wehren muss, werden mit praktischen Beispielen besprochen.
Themen: - Aufgabenkreise von Betreuern und Vertretungsbefugnis ggü. Behörden - Behördentätigkeit im öffentlichen und privaten Recht, Beispiele - Beteiligtenfähigkeit; Geschäftsfähigkeit, besonderer Vertreter im Verwaltungsverfahren; Anwendung von § 53 ZPO im Verwaltungsrecht (Ausschluss der Handlungsfähigkeit des Betreuten bei Betreuerhandeln gegenüber der Behörde) - Mitwirkungspflichten, Akteneinsichtsrecht, Anhörungsrechte - Was ist ein Verwaltungsakt ? Arten, Formen, Zustandekommen, Nebenbestimmungen - Widerruf und Rücknahme von Verwaltungsakten - Zustellung an gesetzliche Vertreter - Rechtsmittel (formelle und formlose) - Rechtsmittelfristen bei Geschäftsunfähigkeit - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Beteiligtenrechte: Anhörung, Widerspruch, Gegenvorstellung, Klage beim Verwaltungsgericht (oder anderen Gerichten); Dienstaufsichtsbeschwerde - Verwaltungszwang: Ersatzvornahme, Zwangsgeld, Ersatzzwangshaft, unmittelbarer Zwang, - Zwangsvollstreckung öffentlich-rechtlicher Geldforderungen; Bußgelder - Verzicht auf Vollstreckungshandlungen, Stundung, Niederschlagung, Erlass - Besonderheiten im Ordnungsrecht, Melderecht, Steuerrecht, Sozialrecht
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Als Folge ihrer Erkrankung sind viele Menschen auf die Unterstützung eines gesetzlichen Betreuers angewiesen.
Den Betreuern fehlen jedoch häufig die notwendigen Grundkenntnisse über psychische Erkrankungen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Kenntnisse über die wichtigsten Krankheitsbilder (Psychosen, Depression und Persönlichkeitsstörungen) bei Erwachsenen aufzufrischen. Die vermittelten Inhalte sollen zu Praxisbeispielen der Teilnehmer in Bezug gesetzt und Leitlinien der Betreuung erarbeitet werden. Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten und Grenzen und der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen steht im Vordergrund.
Der Schwerpunkt liegt auf der exemplarischen Bearbeitung von Fallbeispielen.
Fallbeispiele der Teilnehmer, Diskussion
Die Teilnahme an einer einführenden Veranstaltung zu Basiswissen über psychische Erkrankungen als Voraussetzung wird deshalb dringend empfohlen.
Bitte schicken Sie Ihre Fallbeispiele bis spätestens 08.10.2010 per Mail an Sabine.Weinbrenner@kvjs.de
"Unsere Zeit wird uns teils geraubt, teils abgeluchst und was übrig bleibt, verliert sich unbemerkt" (Seneca)
Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuer/innen
Ziele und Inhalte
Viele klagen über einen Tagesverlauf mit sehr vielen Aufgaben unterschiedlicher Dringlichkeit und starkem Termindruck. Sie hetzen durch den Tag, von vielen äußeren Faktoren angetrieben, ohne selbst Handlungsabläufe bestimmen zu können. Teilweise bleiben wichtige Aufgaben unerledigt liegen. Hier setzt das Seminar an. Die Teilnehmer lernen ihre Situation zu analysieren und zu verstehen. Ihnen wird ein praktikables Instrumentarium vermittelt, um ihre Arbeit und ihren Alltag besser zu organisieren sowie die persönliche Zeitplanung besser in den Griff zu bekommen. Besprochen und erarbeitet werden Schritte zu mehr Zeit-Balance.
- Zeitanalyse - Analyse der eigenen Zeitplanung, Zeitfresser und Zeitdiebe - Kurz-, mittel- und langfristige Zeitplanung - Zeitplanungsmethoden und Instrumente - Arbeits- und Selbstorganisation - Arbeitstechniken, Gewichtung von Aufgaben, Prioritätensetzung - Delegationsregeln - Vorstellung von Methoden und Instrumenten des Zeit- und Selbstmanagements - Bearbeitung von Praxisbeispielen und persönlichen Erfahrungen - Stresssituationen, Ausstieg aus Stressdynamiken - Supervision und Zeitplanung - Philosophie der Gelassenheit - Zeitbalance, das Lebensbalancemodell, Schritte zu mehr Ausgewogenheit - Möglichkeiten und Grenzen des Zeit- und Selbstmanagements - Literaturempfehlungen