Rechtliche Betreuung

Die überörtliche Betreuungsbehörde beim KVJS bietet Veranstaltungen für ...

  • Fachkräfte bei Betreuungsbehörden,
  • Fachkräfte bei Betreuungsvereinen,
  • Berufsbetreuerinnen und -betreuer.
Es wurden insgesamt 36 Veranstaltungen gefunden.

Als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer in die Selbstständigkeit - Teil 1

Interessierte, die vor dem Schritt in die Selbstständigkeit als rechtliche Betreuerinnen und Betreuer stehen oder ihn schon getan haben

Ziele und Inhalte

Der Weg in die Selbstständigkeit ist mit vielen Fragen gepflastert, zumal der im Betreuungswesen! Ob Steuer, Recht, Büro- und Selbstorganisation oder der Umgang mit den Behörden - alles Bereiche, in denen große Unsicherheit die Frage nach der Selbstständigkeit begleitet.

Dieses Seminar schafft eine solide Wissengrundlage um die berufliche
Selbstständigkeit in Angriff zu nehmen.
Es handelt sich um folgende Lerninhalte:
- 30 typische Fehler von Selbstständigen
- So bekommt man Betreuungen
- So organisiert man sich und den Büroalltag selbst
- welche Steuern werden wann fällig?
- ist man freiberuflich oder gewerblich tätig?
- richtiger Umgang mit dem Finanzamt
- die Bank als Partner
- So findet man den richtigen Steuerberater
- So schließt man Verträge und Vereinbarungen
- So sichert man sich beruflich und privat richtig ab
- Wie grenzt man sich privat gegenüber Betreuten ab?
- Was macht man bei Krankheit oder im Urlaub?
- selbst und ständig oder frei und unabhängig: vom Halten der Work- Life-Balance

Das Tagesseminar richtet sich an selbstständige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer oder solche, die sich selbstständig machen möchten.
Es bietet:
- konkrete und praxisbezogene Tipps und Tricks für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit
- einen Überblick über typische Stolperfallen
- die Möglichkeit zur Entwicklung von Strategien zur eigenen Professionalisierung

Checklisten und Arbeitshilfen helfen dabei, typische Verhaltensmuster zu erkennen und unterstützen bei der Professionalisierung der selbstständigen Tätigkeit.

13.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-2-BtR64-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit Musliminnen und Muslimen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Fachkräfte der Sozialhilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Derzeit leben in Deutschland etwa 4,3 Millionen Musliminnen und Muslime. Interkulturelle Begegnungen gehören somit immer mehr zum Alltag. Oft bestimmen jedoch Stereotypen, Vorurteile und Unverständnis den Umgang miteinander.
Das muss nicht sein: Das Seminar zeigt Wege, wie man erfolgreich ins Gespräch kommen kann.
Ziel des Seminars ist, über den Islam, islamische Werte, Normen und Musliminnen und Muslime in Deutschland differenziert zu informieren. Und damit Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, die eine interkulturelle Begegnung mit Menschen muslimischer Herkunft vereinfachen können.
Wer den Islam und seine vielfältigen Erscheinungsformen kennt, findet besser Zugang zu den Menschen.
Das Wissen über die andere Kultur hilft im beruflichen Umgang mit muslimischen Betreuten auf verschiedenste Weise. Man kann sich besser in die Lage des Gegenübers hineinversetzen, erkennt dessen spezifische Bedürfnisse und kann bei der rechtlichen Betreuung die notwendigen Hilfen passgenauer auswählen.
Ein interkulturelles Bewusstsein und interkulturelle Kompetenzen sind hilfreich, um
- kulturbedingte Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden,
- Situationen besser einzuschätzen,
- neue Handlungsoptionen zu entdecken,
- Menschen mit muslimischer Herkunft erfolgreich zu begegnen.

10.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR52-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Betreuervergütung

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Recht der Finanzierung der Betreuer wurde 2005 grundlegend neu gestaltet. Seitdem hat die Rechtsprechung viele Detailfragen beantwortet. Dennoch sind viele dieser Fragen den Betroffenen unbekannt, oft fehlt eine systematische Kenntnis; dies kann zum Verlust von Ansprüchen führen. Ziel des Seminars ist es, beruflichen Betreuerinnen und Betreuern mehr Sicherheit in der Geltendmachung und Berechnung ihrer Ansprüche zu geben.
- Grundlagen der Pauschalvergütung
- Vergütungsstufen, Begründung und Beispiele
- Bestandsschutz?
- Beginn und Ende des vergütungsfähigen Zeitraums
- Definitionen:
- Wohnung
- Heim
- Mittellosigkeit
- Vermögenseinsatz
- Berechnungsbeispiele
- Abgabe von Betreuungen an andere berufliche und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
- Todesfälle und Vergütung
- steuerliche Fragen



16.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR66-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Betreuung und Steuerrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Nicht erst seit der neuen Rentenversteuerung stellt sich für Betreuerinnen und Betreuer die Frage, wann sie für ihre Betreuten steuererklärungspflichtig sind und welche Rechtsfolgen bei Verletzungen dieser Pflichten drohen können.
Der Referent erörtert wichtige Fragen zur Steuerpflicht der Betreuten und stellt Grundzüge der eigenen Steuerpflicht als berufliche Betreuerin und beruflicher Betreuer dar.
Inhalte:
- Betreuerinnen und Betreuer als gesetzliche Vertreter gegenüber Steuerbehörden (§ 34 Abgabenordnung (AO))
- Abgrenzungsfragen, die sich aus Aufgabenkreis, Einwilligungsvorbehalt, Geschäftsfähigkeit der Betreuten und tatsächlicher Informationsgewinnung der Betreuerinnen und Betreuer ergeben
- Betreuerpflichten und Eigenhaftung (§ 69 AO), sowie Steuerstrafbarkeit
- Selbstanzeige, Fremdanzeige und deren Auswirkungen
- Handlungsfähigkeit der Betreuten im Steuerverfahren (§ 79 AO) und Auswirkung einer Betreuerintervention
- verfahrensrechtliche Pflichten im Steuerverfahren: Bekanntgabe von Steuerbescheiden, Fristen
- Grundzüge der Einkommenssteuer für Betreute
- Rentenbesteuerung, Kapitalerträge (auch im Ausland), Kosten der Betreuerin und des Betreuers, Freibeträge bei Behinderung und Krankheit
- Steuerarten für Betreute (Erbschaftssteuer, Grundsteuer)
- Steuerarten für Betreuerinnen und Betreuer (Gewerbesteuer, Umsatzsteuer)
- Steuerpflicht der Aufwandspauschale (§§ 3, 22 Einkommensteuergesetz)
- Randfragen zur Gewerbeanmeldung, IHK-Mitgliedschaft und Berufsgenossenschaft

17.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR24-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Betreuungsbehörde als Urkundsstelle

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Die Neuregelungen durch das 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz erweiterten das bereits umfangreiche Tätigkeitsfeld der Betreuungsbehörde unter anderem dahingehend, nunmehr Beglaubigungen von Unterschriften und Handzeichen auf Vorsorgevollmachten vorzunehmen. Die Urkundspersonen benötigen für diese Aufgabe ein fundiertes Fachwissen. Die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Kenntnisse vermittelt das Seminar.
Schwerpunkte:
- Begriffsbestimmung
- besondere Stellung der Urkundsperson
- Richtlinien zur Beurkundung
- formelle und materiell-rechtliche Normen bei der Beglaubigung
- Ablauf einer Beglaubigung
- Folgen einer Beglaubigung

28.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR46-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Betreuungsbüro optimal organisieren und rationalisieren – Schwerpunkt das papierarme Büro

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Adieu Zettelwirtschaft und hallo Übersichtlichkeit.
Das Seminar ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert, die sich auf den Weg in ein papierreduziertes Büro machen (wollen).
Es bietet Informationen zu einer Reihe von Fragen:
Wie bekommt man eine Struktur in das Betreuungsbüro?
Wie nutzt man die knappe Zeit sinnvoll?
Welche Erfahrungen wurden dabei gemacht?

Als erfahrene Berufsbetreuerin zeigt die Referentin Möglichkeiten und Strategien auf, wie man ein strukturiertes Büro schaffen kann.



13.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR54-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Borderline - Störungsbild und Behandlungsmöglichkeiten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Als Folge ihrer Erkrankung sind viele Menschen auf die Unterstützung einer gesetzlichen Betreuerin oder eines gesetzlichen Betreuers angewiesen.
Den Betreuerinnen und Betreuern fehlen jedoch häufig die notwendigen Grundkenntnisse über psychische Erkrankungen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Ziel der Veranstaltung ist es, das Störungsbild "Borderlinestörung" und das zugehörige Krankheitsmodell vorzustellen.

Ebenso werden die psychotherapeutischen und psychopharmakologischen Behandlungsmöglichkeiten nach den neuesten Erkenntnissen dargestellt und diskutiert.
Die vermittelten Inhalte können zu Praxisbeispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bezug gesetzt und Leitlinien der Betreuung erarbeitet werden.
Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten und Grenzen sowie der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen steht im Vordergrund.

03.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR28-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Einfach Visualisieren - Praxistraining

Querschnittsmitarbeiterinnen und Querschnittsmitarbeiter bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Das menschliche Gehirn speichert Bilder leichter und vor allem dauerhafter ab, als abstrakte Worte. Inhalte lassen sich daher schneller und wesentlich nachhaltiger vermitteln. Und werden besser verstanden, aufgenommen und behalten, wenn sie mit Bildern verknüpft sind. Visualisierung hilft zudem, Informationen auf das Wesentliche zu reduzieren und komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Ziele:
Das Praxistraining Einfach Visualisieren vermittelt die Verwendung von einfachen grafischen Elementen zur Darstellung von Inhalten auf der Flipchart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen Werkzeuge und Fähigkeiten, die man sofort in der eigenen Praxis anwenden kann, wie bei
- dem Aufbau des Mentorenkonzeptes,
- der Entwicklung von Strategien zur Gewinnung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer,
- der Moderation von Workshops,
- der Arbeit in Seminaren, Trainings, Coachings oder für die Mediation.

Der Referent stellt die Inhalte in kurzen Impulsen vor. In praktischen Übungen probieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese aus und setzen sie um.

Inhalte:
- Grundlagen: Lesbare Schrift, Farben, Formen, Dynamik
- Elemente: Figuren, Symbole, Gesichter, Pfeile¿
- Welt der Bildersprache: Vom Begriff zum Bild kommen
- Menschen grafisch visualisieren
- Emotionen, Gefühle & Bedürfnisse abbilden
- Aufbau & Gestaltungselemente von Flipcharts
Das praktische Anwenden und Ausprobieren steht im Mittelpunkt des Trainings. Künstlerisches Talent ist nicht erforderlich, wohl aber der Mut zum (Ver)Malen!




28.06.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR41-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Einführung in das Betreuungsrecht

neue Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Bei der Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer und im weiteren Verlauf der Tätigkeit ist das Wissen um die rechtlichen Grundlagen des Betreuungsrechtes unabdingbar.

Das Seminar behandelt im Rahmen einer Einführung in das Recht der Betreuung:
- gesetzliche Voraussetzungen für die Einrichtung einer Betreuung
- Abgrenzung der Betreuung zur Vorsorgevollmacht
- Genehmigungspflichten bei Unterbringung und Zwangsbehandlung
- Vermögensbetreuungsrecht
- Vergütungsrecht

01.06.17 - 02.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 16-2-BtR13-2z Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar
16.11.17 - 17.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Einführung in die Schuldenregulierung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Thema Verschuldung betrifft die meisten Betreuungen. Für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer gehört der Umgang mit drohenden Miet- und Stromschulden, Mahnbescheiden überzogenen Inkassokosten oder Lohn- und Kontopfändungen zur täglichen Arbeit.
Zunächst gilt es, die Überschuldungssituation durch
- Bestandsaufnahme,
- Vermeidung weiterer Schulden,
- Stabilisierung der Schuldensituation,
- Schuldnerschutz in den Griff zu bekommen.
Das Seminar bietet erste Lösungsansätze und praktische Hilfen bei der Schuldenregulierung.
Themenschwerpunkte sind:
- Forderungsaufstellung und Forderungsprüfung
- Inkassokosten
- Erstellung von Gläubigerübersichten
- Haushaltsplanerstellung
- Erstkontakt mit Gläubigerinnen und Gläubigern
- Umgang mit:
- Mahn- und Vollstreckungsbescheid
- Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher
- Vermögensauskunft
- ungerechtfertigten Forderungen
Informationen über Wege zur Entschuldung und die Inanspruchnahme von Schuldnerberatungsstellen runden die Veranstaltung ab.

13.11.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR25-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Fachtag Querschnittsarbeit

Qualitätsentwicklung in der Querschnittsarbeit in Baden-Württemberg

Fachkräfte bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger

Ziele und Inhalte

Der 11. Fachtag Querschnittsarbeit wird sich den verschiedenen Aspekten der" Qualitätsentwicklung in der Querschnittsarbeit in Baden-Württemberg" widmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein interessanter Vortrag und die Möglichkeit, verschiedene Themen der Qualitätsentwicklung zu diskutieren, Erfahrungen austauschen und neue Ideen zu entwickeln.

10:30 Uhr Begrüßung
Senator e.h. Prof. Roland Klinger, Verbandsdirektor KVJS
Ministerialdirigent Michael Lotz, Justizministerium

11:00 Uhr Die Zukunft der Betreuungsvereine
Prof. Dr. Reiner Adler, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

11:45 Uhr Fragen an Herrn Prof. Dr. Reiner Adler

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Arbeitsgruppen
AG 1: Als Betreuungsverein gut aufgestellt sein!?
Prof. Dr. Reiner Adler

AG 2: Ehrenamtliche Betreuer mit Migrationshinter-grund - Wege zur Gewinnung und Begleitung
Prof. Dr. Andreas Scheulen, Nürnberg

AG 3: Low Budget Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Frisch, Fürth

AG 4: Innovative Projekte der BtV in Ba-Wü -
Ideen und Umsetzung
Christian Ege und Vertreter der Betreuungsvereine

15:00 Uhr Vom Vorteil ein Betreuer zu sein
Prof. Dr. Andreas Scheulen

15:30 Uhr Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

Diese Veranstaltung findet in Kooperation der überörtlichen Betreuungsbehörde beim KVJS, den Diözesanvereinen vom SKM und SkF in Freiburg, dem Evangelischen Landesverband für das Betreuungswesen sowie der Interessengemeinschaft der Betreuungsvereine in Baden-Württemberg statt.


12.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR42-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Freie Willensbildung, geschlossene Unterbringung und Zwangsmaßnahmen

bei Psychosen/Schizophrenie

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Manche psychiatrische Krankheitsbilder (z. B. Suchtkrankheit und Psychosen/Schizophrenie) zeigen als ein typisches Charakteristikum Krankheitsuneinsichtigkeit, teilweise in Kombination mit Behandlungsverweigerung.
Besonders in Krisensituationen können daraus für Betreuerinnen und Betreuer erhebliche Probleme vor allem im rechtlichen Umgang mit betroffenen Betreuten entstehen. Sie tragen die Verantwortung und müssen mit Krisensituationen adäquat umgehen können.
Es ist deshalb wichtig, dass diese sich zunächst die Grundlagen und Besonderheiten der Krankheitsbilder Psychosen/Schizophrenie und darauf aufbauend eine fundierte rechtliche Beurteilung und Hintergrundwissen aneignen.
Im Seminar wird die Frage der Grenzen der freien Willensbildung bezüglich Geschäftsfähigkeit/Einwilligungsfähigkeit/ Betreuung definiert und umfassend nachvollziehbar geklärt.
Als weiteren Hauptpunkt werden – ausgehend von der Neufassung des § 1906 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) - die juristischen Voraussetzungen praxisbezogen für eine geschlossene Unterbringung und eine zwangsweise Behandlung in stationärem Rahmen erörtert.

- Darstellung der Charakteristika der Krankheitsbilder Psychosen/Schizophrenie
- Darstellung von wesentlichen Behandlungskonzepten
(Therapieplanung, Krisenmanagement, psychosoziale Hilfestellungen)
- fundierte und nachvollziehbare Einschätzung der freien Willensbildung (Geschäftsfähigkeit, Einwilligungsfähigkeit, bzgl. Betreuung, natürlicher Wille)
- Voraussetzungen und Einschätzung der Zulässigkeit einer geschlossenen Unterbringung
- Voraussetzungen und Einschätzung der Zulässigkeit einer Zwangsbehandlung

12.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-2-BtR33-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Gesetzliche Rentenversicherung nach dem SGB VI

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Der Referent gibt einen Überblick über die Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen im Bereich Rente der Deutschen Rentenversicherung.
Die Veranstaltung umfasst Fachvorträge mit Praxisbeispielen, Diskussionen, Gruppenarbeit und Fallbeispiele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Schwerpunkte:
- rentenrechtliche Zeiten
- Wartezeiten
- Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
- Altersrenten

04.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Gestaltung einer Homepage - Workshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Wenn Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer oder Betreuungsvereine von Interessierten gefunden werden wollen, brauchen sie eine eigene Homepage.
Das vorgestellte System ist sowohl in der Handhabung, Bedienung als auch in der Installation so einfach, dass man an einem Tag eine komplette Homepage erstellen und unkompliziert in Zukunft mit neuen Inhalten aktuell halten kann.
Inhalte des Workshops:
- Installation und Bedienung des Programms
- grafische Gestaltung der Homepage mittels kostenloser Gestaltungsschablonen
- kostenlose und legale Grafiken und Fotos im Internet
- Inhalte einpflegen und aktuell halten
- Zusatzprogramme, die das Leben leichter machen
- Impressum einfügen
- Kontaktformulare für Interessenten einbauen
- Bildergalerien und Videos einpflegen
- Suchmaschinenoptimierung
Es sind keinerlei Programmier- oder Designkenntnisse notwendig.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten konkrete Hinweise, praxisbezogene Tipps und Tricks für den Aufbau und die Pflege einer eigenen Internetseite.
Checklisten und Arbeitshilfen helfen bei der Bedienung der Software und dem Aufbau der Homepage.

29.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR59-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

In Mustern gefangen - Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Persönlichkeitsstörungen belasten die Betroffenen und ihre Umgebung und machen eine rechtliche Betreuung zu einer besonderen Herausforderung.
Kennzeichen von Persönlichkeitsstörungen sind:
- tief greifende störende Verhaltensmuster
- ein erhöhtes Risiko für weitere Gesundheitsstörungen
- ein verstärktes Auftreten von beruflichen und sozialen Problemen
- eine relativ häufig auftretende Neigung zu aggressivem Verhalten
In der Veranstaltung werden
- die paranoide, schizoide, histrionische, emotional instabile und dissoziale Persönlichkeitsstörungen mit ihrer Symptomatik vorgestellt,
- die therapeutischen Möglichkeiten jedes Störungsbildes beleuchtet,
- die Möglichkeiten und Grenzen in der Betreuung erörtert,
- Hinweise auf Maßnahmen gegeben, die über die gesetzliche Betreuung hinausgehen und Wege zu Kooperationspartnern öffnen,
- wesentliche Impulse für gelingende Beziehungsgestaltung in der Betreuung gegeben.


24.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR34-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Interkulturelle Kompetenz in der Betreuung von Migrantinnen und Migranten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist, Gespräche mit Menschen aus anderen Kultkreisen für beide Seiten einfacher zu machen. Diese vermittelt, wie man einen guten und verstehenden Kontakt herstellt und deckt auf, welche große Rolle unbewusste, aus der gesellschaftlichen Konditionierung stammende, Werte und Haltungen spielen.
Im Mittelpunkt stehen die Grundfragen der interkulturellen Kommunikation. Der Referent bringt seine Praxiserfahrungen ein und zeigt, wie wichtig es ist, sich in jedervielleicht zunächst verwirrenden Situation gut und entspannt mit dem Fremden auseinanderzusetzen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen eigene Fallbeispiele in den Workshop ein und erarbeiten gemeinsam Lösungen für verschiedene Betreuungssituationen.





24.04.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR51-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Leistungen in stationären Pflegeeinrichtungen – SGB XI und Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Pflege zu Hause in den eigenen vier Wänden, Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige, Aufnahme in das Pflegeheim. In der täglichen Praxis sehen sich Betreuerinnen und Betreuer mit vielfältigen Fragestellungen und Entscheidungen konfrontiert.
Die Veranstaltung informiert zu Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, den Regelungen des Rahmenvertrags nach § 75 Sozialgesetzbuch (SGB) XI und beantwortet unter anderem folgende Fragen :
Heimverträge: was ist dabei zu beachten?
Welche Leistungen gibt es im Pflegeheim?
Wie setzt sich der Pflegesatz zusammen?
Wie ist die Abgrenzung von Regel- und Zusatzleistungen?
Was bringen die Pflegestärkungsgesetze II und III konkret für die Bewohner bzw. Pflegebedürftigen zu Hause?
Informationen zum Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgungin Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) runden die Veranstaltung ab.

14.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR26-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Mit klarer Stimme und bewusster Körpersprache überzeugend auftreten

wie frau sagt und verkörpert, was frau will und dieses auch bekommt

weibliche Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen und Berufsbetreuerinnen

Ziele und Inhalte

Wenn frau möchte, dass Betreute, Familienangehörige und vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden gerne zuhören und auch komplexen Inhalten und umfangreichen Anweisungen gut folgen können, dann ist neben einer ansprechenden Visualisierung auch eine betonte engagierte Sprechweise, eine offene und zugewandte Körpersprache und lebendige Sprache hilfreich.
Ziele:
- mehr Bewusstsein für die eigene Körpersprache und Stimme
- Stärkung für authentisches und überzeugendes Auftreten
Inhalte:
- gekonnt und überzeugend auftreten
- Wirkungsfaktoren in der Rhetorik
- Authentizität, Selbstbewusstsein und Persönlichkeit
- Körpersprache bewusst einsetzen
- sich der Körpersprache bewusst sein
- Haltung, Gestik, Mimik, Blickkontakt, Äußeres
- Stimme erfolgreich einsetzen
- Stimmung durch Stimme erzeugen
- Tonlage, Lautstärke, Modulation, Tempo, Pausen
Einzeln und gemeinsam stärkende Auftrittsübungen, zu
- Körpersprache und zugewandtem Auftreten,
- kraftvollem Stimmklang und gut verstehbarem Sprechen.

05.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR53-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Mobiles Arbeiten mit iOS- und Android-Tablets - Grundlagenworkshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

In diesem Workshop geht es um die Möglichkeiten, Tablets in der täglichen Arbeit unter die Lupe zu nehmen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen praxiserprobte mobile Arbeitsmöglichkeiten mt iPads, Tablets mit Android und deren Zubehör kennen.
Durch gezielt gesetzte Impulse und mit ausgewählten Apps aus der Kategorie Produktivität werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten getestet und Szenarien diskutiert.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren im Workshop wie die Geräte im Arbeitsalltag integriert werden können.

19.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR60-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Modul 5: Vermögensverwaltung in der rechtlichen Betreuung

neue Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

In diesem Modul soll das Vermögensbetreuungsrecht intensiv erarbeitet werden.
Der Referent stellt die umfassenden Aufgaben, die bei der Verwaltung des Vermögens der Betreuten anfallen, anhand der gesetzlichen Grundlagen und praktischer Fallbeispiele dar.

11.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-2-BtR5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Modul 6: Repetitorium und Prüfung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im neu konzipierten sechsten Modul werden die Inhalte der Module eins bis fünf zusammenfassend wiederholt.
Anschließend besteht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten fünf Module die Möglichkeit, freiwillig im Rahmen einer mündlichen Prüfung ihr Wissen darzustellen und bei erfolgreichem Abschluss eine Bestätigung des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg zu erlangen, dass sie an den Modulen eins bis sechs erfolgreich teilgenommen und eine mündliche Prüfung bestanden haben.



14.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-2-BtR6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Neues vom Internet

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer und Fachkräfte in der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Das Seminar ist speziell für Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert, die einen Überblick über die derzeit bekanntesten Dienste und Begriffe im Internet haben wollen.
Das Seminar
- stellt die bekanntesten Dienste WhatsApp, Instagram, YouTube, YouNow, Snapchat, Twitter, Facebook und Blogs etc. vor,
- erläutert Begriffe - wie z. B. hashtags - und zukünftige Worte, die beim Verfassen des Ausschreibungstextes noch gar nicht existierten,
- nimmt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Reise durch den Web-Cosmos,
- zeigt aktuelle Möglichkeiten der Kommunikation, Interaktion und Informationsgewinnung auf,
- lädt ein zur Diskussion über die Bedeutung dieser Dienste in der täglichen Arbeit.

20.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR61-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Nicht alltägliche Betreuungsfälle - Workshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Selbstgefährdung, Obdachlosigkeit oder besonders komplexe Asylverfahren stehen als außergewöhnliche Betreuungsfälle im Zentrum dieses Workshops.
Die Veranstaltung vermittelt rechtliche Rahmenbedingungen und bietet Tipps zum sozialen Umgang mit dem jeweiligen Personenkreis.
Die Referentin bietet Checklisten zu herausfordernden Themen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen eigene Fallbeispiele in den Workshop ein und finden gemeinsam Lösungen für weitere Themengebiete.




14.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Bei der Betreuung nicht-deutscher Staatsangehöriger werden Betreuerinnen und Betreuer in verschiedenen Situationen mit dem Ausländerrecht und den staatlichen Behörden konfrontiert.
Die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Betreuung zum Wohle der Betreuten verlangt grundlegende Kenntnisse des Staatsangehörigkeitsrechts, des Ausländer- und Asylrechts in ihrem Bezug zum Betreuungsrecht.
Schwerpunkte des zweitägigen Seminars sind das Aufenthalts- und das Asylrecht.
Für ein besseres Verständnis dieser Bereiche sind Grundkenntnisse des Staatsangehörigkeitsrechts unerlässlich, diese werden zu Beginn des Seminars vermittelt.
Inhalte des Bereichs Aufenthaltsrecht:
- Arten der Aufenthaltstitel
- Aufenthaltserlaubnis
- Niederlassungserlaubnis
- Duldung
- Prüfschemata zur Überprüfung der erteilten Aufenthaltstitel
Inhalte des Bereichs Asylrecht:
- Begriff der politischen Verfolgung
- Asylverfahren
- Aufenthaltsrecht während des Verfahrens
- Pflichten während des Verfahrens
- Ausschluss vom Verfahren
- Drittstaatenregelung
- Rechtsschutz
- Sozialleistungen für Migrantinnen und Migranten und Flüchtlinge

27.04.17 - 28.04.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Rechtshilfe gegen Aufrechnung und Rückforderung nach dem SGB II

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im Sozialgesetzbuch (SGB) II werden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Geltendmachung von behördlichen Ansprüchen aufgrund von Darlehen, Erstattungsansprüchen und Ersatzansprüchen Stück für Stück verschärft. Behördliche Ansprüche werden aufgerechnet oder durch Forderungseinzug der Stadt- und Kreiskasse geltend gemacht; zum Teil haben Betroffene eine Aufrechnungsverfügung unterzeichnet.
Die Höhe der Aufrechnung überschreitet vielfach das geltende Recht.
Der Referent erarbeitet und systematisiert die Aufrechnung und Rückforderung.
Dies hilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Einschätzung, ob und wo eventuell unrechtmäßiges behördliches Handeln vorliegt.
Stichpunkte:
- Systematisierung von behördlichen Forderungen:
- Darlehen (§ 42a SGB II), Erstattungsansprüche (§ 43 SGB II), Ersatzansprüche (§ 34a SGB II)
- Ansprüche aus anderen Rechtsgebieten und aus Vorzeiten
- Forderungen der Stadt- und Kreiskasse und was dabei zu beachten ist
- gesetzliche Vorschriften zur Geltendmachung:
- Welche Forderung darf unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe geltend gemacht werden?
- gegen wen und wann darf und muss das Jobcenter aufrechnen?
- Zustimmungserklärungen zur Aufrechnung, öffentlich-rechtlicher Vertrag, Verzicht, rechtliche Würdigung, Bindungswirkung, Widerruf
- Aufrechnung durch Verwaltungsakt und Rechtsmittel
- Geltendmachung von Ansprüchen durch den Forderungseinzug der Stadt- und Kreiskasse
- behördliche Ansprüche im Nichtmehrleistungsbezug
- Haftungsbeschränkung von Minderjährigen
- Schuldenerlass nach § 44 SGB II
- und vieles mehr

20.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR27-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Selbstständig als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer - und was dann? Teil 2

Selbstständige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Sie sind selbstständig als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer tätig? Vielleicht im klassischen Einzelkampf allein gegen alle (Betreuungsbehörden, Gerichte, Betreute, Finanzamt, Angehörige)?
Das geht auch anders - und in diesem Seminar erfährt man wie!

Zum einen geben die beiden Referenten praxiserprobte Tipps aus dem Alltag, wie man typische Stolperfallen in der Selbstständigkeit umgeht und der Satz "selbstständig bedeutet selbst und ständig" künftig nicht mehr gelten wird.
Zum anderen ist an diesem Seminartag ganz viel Raum zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch: Wie machen es andere, die die gleichen Probleme haben? Welche Strategien haben die Kolleginnen und Kollegen entwickelt?

Das Seminar vermittelt Methoden, Tipps und Kniffe, die das Leben für
Selbstständige erleichtern:
o Buchhaltung und Schreibtisch im Griff: Arbeitstechniken
Nutzung des Internets:
o die besten Apps für Smartphones
o Schriftverkehr schneller machen mit Textbausteinsoftware
o ein System, das Kundenanfragen von selbst beantwortet: Onlineterminkalender
o Softwarekombinationen
o Professionalisieren heißt rationalisieren: Outsourcing von Telefon...
o Beherrschen von Fristen
o Arbeit delegieren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen
o Zeiteinteilung
o Reflexion - auf die eigene psychische Belastbarkeit achten
Ganz wichtig ist das voneinander Lernen:
o Wie machen es andere?
o Welche Kniffe wurden erarbeitet, die man weitergeben kann?
o Netzwerkbildung
o Checklisten und Arbeitshilfen helfen bei der Bewältigung des
Selbstständigen-Alltags

13.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR65-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sozialhilfe nach dem SGB XII - Grundkurs

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Eine Vielzahl der Klientinnen und Klienten einer Berufsbetreuerin und eines Berufsbetreuers sind alters- oder behinderungsbedingt nicht mehr in der Lage, erwerbstätig zu sein. Renten oder sonstige Einkünfte reichen oft nicht aus. Die Betreuten sind zur Deckung des Lebensunterhaltes auf die Inanspruchnahme existenzsichernder Sozialleistungen angewiesen. Diese Ansprüche zu erkennen und durchzusetzen ist Aufgabe der rechtlichen Betreuung. Eine umfassende Kenntnis der maßgeblichen Regelungen des Sozialgesetzbuches (SGB) XII ist dafür unerlässlich.
Die Referentin stellt im Seminar die Rechtslage anhand der aktuellen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, der Landessozialgerichte und von Fallbeispielen verständlich dar.

Inhalt:
Allgemeine Regelungen:
- Grundsätze der Sozialhilfe/Begriffsbestimmungen
- leistungsberechtigter Personenkreis
- Einsatzgemeinschaft/Haushaltsgemeinschaft
- Leistungsbeginn (Kenntnisgrundsatz/Antragstellung)
Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII:
- Inhalt der Hilfen zum Lebensunterhalt
- Regelbedarfe
- Lebensunterhalt in Einrichtungen
- Sozialgeldanspruch
- Mehrbedarfszuschläge
- antragsabhängige besondere Bedarfe, wie zum Beispiel Leistungen für Bildung und Teilhabe
Grundsicherungsleistungen nach dem 4. Kapitel SGB XII
Beschränkung des Leistungsanspruchs:
- Aufrechnung
- Einschränkung (Sanktionierung)
Sonderregelungen für Auszubildende
Einsatz von Einkommen und Vermögen
Zuständigkeitsregelungen
Kostenersatz
- bei schuldhaftem Verhalten,
- für zu Unrecht erbrachte Leistungen.
Möglichkeiten bei akuter Bedarfsunterdeckung durch nicht (rechtzeitig) erfolgte Leistungsgewährung:
- Vorschussgewährung
- Inanspruchnahme des erstangegangenen Trägers
- Erlass einer einstweiligen Anordnung durch das Sozialgericht

16.05.17 - 17.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sozialrecht für Flüchtlinge

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar baut auf die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung "Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten" auf.
Migrantinnen und Migranten können Sozialleistungen erhalten. Diese sind unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Aufenthaltstitel oder Aufenthaltsstatus. Der Referent stellt die Aufenthaltstitel und die jeweiligen Sozialleistungen dar und gibt eine Übersicht, welche Sozialleistungen Migrantinnen und Migranten im jeweiligen aufenthalts- oder asylrechtlichen Status erhalten können.

12.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Spezialfälle im Aufgabenkreis Aufenthaltsbestimmung - Workshop

Ein Schwerpunkt: vermüllte Haushalte und Messies in der rechtlichen Betreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Aufenthaltsbestimmung ist ein vielseitiger Aufgabenkreis. Leben Betreute selbstständig in ihrer Wohnung oder ihrem eigenen Haus, sind andere Probleme zu beachten, wie wenn sie freiheitsentziehend untergebracht sind. Unterbringungen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) erfordern den Aufgabenkreis der Aufenthaltsbestimmung. Heimangelegenheiten sind davon ein Teilbereich und berechtigen zum Abschluss eines Heimvertrags, aber auch zur Anordnung freiheitsentziehender Maßnahmen. Meldeangelegenheiten und Passangelegenheiten setzen häufig im Gesetz die Aufenthaltsbestimmung voraus. Nicht zu unterschätzen ist die Abgrenzung der Pflichten zwischen sozialer und rechtlicher Betreuung.
Der Referent
- erarbeitet mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Pflichten und Aufgaben der Betreuerinnen und Betreuer im Aufgabenkreis der Aufenthaltsbestimmung,
- informiert über erforderliche gerichtliche Genehmigungen,
- bespricht praktische Fälle,
- unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der gemeinsamen Lösung.

Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist das Thema Vermüllung.
Der Referent informiert ausführlich über die Aufgaben der Betreuerinnen und Betreuer, die erledigt werden müssen, wenn Betreute in vermüllten und verwahrlosten Wohnverhältnissen leben oder als Messie betrachtet werden müssen.








11.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR37-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Spezialfälle im Erbrecht - Workshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Betreuerinnen und Betreuer sind häufig mit Erbfällen konfrontiert. Betreute werden zu Erbinnen und Erben oder Miterbinnen und Miterben oder versterben selbst.
In den meisten Fällen ist es Aufgabe der Betreuerinnen und Betreuer, sich mit den Erbinnen und Erben auseinanderzusetzen.
Ziel der Veranstaltung ist, praxisnah und anhand von Beispielen Spezialfälle im Erbrecht zu erläutern.
- Anfechtung eines Testaments in Vertretung der Betreuten
- Umgang mit einem Behindertentestament
- Ansprüche der Betreuten bei einem gemeinschaftlichen Testament der Eltern
- Aufgaben der Betreuerinnen und Betreuer wenn Betreute Vorerben oder Nacherben sind
- Ansprüche der Betreuten als Erbinnen und Erben bei angeordneter Testamentsvollstreckung
- richtiges Vorgehen bei einer Erbausschlagung
- Geltendmachung von Vermächtnisansprüchen
- mögliche Vorteile eines Erbverzichts durch die Betreuten
- Pflichtteilsansprüche der Betreuten erkennen und durchsetzen
- Pflichtteilsergänzungsansprüche
- Tätigkeiten der Betreuerinnen und Betreuer bei bestehender Erbengemeinschaft
- Haftung für Nachlassverbindlichkeit und deren Begrenzung
- Notwendigkeit und Erlangung eines Erbscheins
- Pflichten der Betreuerinnen und Betreuer nach dem Tod der Betreuten
Der Referent ruft die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, praktische Fälle in der Veranstaltung vorzustellen. Diese werden in der Runde besprochen und gelöst.

12.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR19-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Spezielle Fragestellungen in der Betreuung von Flüchtlingen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar baut auf die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung „Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten“ auf. Vertiefend und aktualisierend wird auf das sich im ständigen Wandel befindliche Aufenthalts- und Asylrecht eingegangen. Aufenthaltsrechtlich treten zudem vermehrt Fragen zum Familiennachzug, dem Bleiberecht und der Integration sowie zur Erwerbstätigkeit auf. Asylrechtlich werden immer mehr Länder als sichere Dritt- oder Herkunftsstaaten eingestuft, so dass für Betreuerinnen und Betreuer eine intensive Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Problemen zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Betreuung ausländischer Betreuter unerlässlich ist.

22.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Unterbringungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Unterbringung stellt die Betroffenen, die Betreuerinnen und Betreuer und die Betreuungsbehörden vor besondere Herausforderungen. Es handelt sich um schwerwiegende Eingriffe in die grundgesetzlich geschützte persönliche Freiheit der Betreuten. In diesem Seminar werden die materiell- und verfahrensrechtlichen Voraussetzungen der zivil- und öffentlich-rechtlichen Unterbringung und der unterbringungsähnlichen Maßnahmen dargestellt und anhand von Beispielen aus der Praxis angewandt.

28.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR38-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Update zum Betreuungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im Seminar Einführung in das Betreuungsrecht wurden die Grundlagen des Betreuungsrechts vorgestellt.
In diesem Anschlussseminar werden relevante betreuungsrechtliche Themen vertiefend dargestellt und besprochen und aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen behandelt.

27.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Vorträge und Reden erfolgreich halten

Querschnittsmitarbeiterinnen und Querschnittsmitarbeiter bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden und alle, die für ihren Betreuungsverein und ihre Betreuungsbehörde Vorträge und Reden halten

Ziele und Inhalte

Egal ob vor acht oder 800 Zuhörerinnen und Zuhörern - Vorträge und Reden vor Publikum zu halten empfinden viele Menschen als schwierige Situation.
Vorher kämpfen sie mit Lampenfieber und Panikattacken, währenddessen mit Versprechern und hinterher ärgern sie sich über die verpasste Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen und das Thema den Zuhörerinnen und Zuhörern richtig nahe gebracht zu haben.
Das muss nicht sein!
Der Workshop vermittelt, wie man einen Vortrag richtig strukturiert, präsentiert und perfektioniert, so dass er zum vollen Erfolg wird:
- Wie man Redeblockaden und Sprechangst überwindet: vom Umgang mit Lampenfieber
- Wie man den Vortrag optimal an die Zielgruppe anpasst: so präsentiert man adressatengerecht
- Wie man den Vortrag inhaltlich und rhetorisch aufbaut und dramaturgisch strukturiert: rhetorische Stilmittel nutzen; dramaturgische Strukturen finden
- Wie man Körpersprache bewusst einsetzt: So präsentiert man sich perfekt als Person
- Wie man die Kernbotschaft unmissverständlich zum Publikum transportiert: was man eigentlich sagen will und wie man das am besten tut
- Wie man mit Storytelling die Zuhörerinnen und Zuhörer für sich gewinnt: Weshalb Geschichten in einem Vortrag so wichtig sind und wie man die richtigen findet
- Wie man PowerPoint optimal nutzt: So gestaltet man Folien richtig und erzielt Aufmerksamkeit und Spannung
- Wie man den optimalen Einstieg in den Vortrag gestaltet und das optimale Ende findet: So baut man einen guten und spannenden Vortrag auf
- Wie man mit Störenfrieden während des Vortrags umgeht: So hat man Besserwisser und Co. im Griff



23.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR57-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Work-Life-Balance - Ist-Situation analysieren und Veränderungsschritte planen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Studien zeigen, dass erlebte soziale Unterstützung den wichtigsten Schutzfaktor gegen Gesundheitsprobleme darstellt. Sie aktiviert neurobiologische Schutzsysteme und vermindert die Aktivierung der neurobiologischen Stresssysteme.
Der Workshop bietet vertiefende Informationen zum Thema Burnout-Prävention. Basierend auf dem Freiburger Modell (Prof. Joachim Bauer) beschäftigt sich der Referent gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der Frage, wie es gelingen kann, eine Work-Life-Balance zu erreichen.
Konkret:
Wie ist es um den Ausgleich und das gesunde Verhältnis von Leben und Arbeiten bestellt?
Gibt es Themen oder Konflikte, die schon länger belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen oder schon die Gesundheit gefährden?
Was hindert einen daran, Veränderungen anzugehen?
Leitfragen sind behilflich, die konkrete Lebenssituation zu betrachten und notwendige Veränderungsschritte anzugehen.

Ziel dieser Tagesveranstaltung ist es, dass jede Teilnehmerin jeder Teilnehmer sich für konkrete Veränderungsschritte entscheiden kann und dadurch Impulse zur gesunden Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben mitnimmt.

22.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR55-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze
fast ausgebucht
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs

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Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
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Telefon: 0711 6375-610
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