Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe

Die Herausforderungen vor denen die Jugendhilfe steht, bedürfen neuer Antworten oder zumindest der Möglichkeit, bestehende Ansätze weiterzuentwickeln und dabei auch neue Wege – unter Einbezug von Eltern, Schule und Gemeinwesen - zu gehen. Die Vorhaben sollen Impulse für Entwicklungen in anderen Regionen geben, d.h. Erkenntnisse sollen transferiert und anderen zur Verfügung gestellt werden. Besonderer Wert wird auf die Neuartigkeit, die Stringenz und den Transfer der Erkenntnisse gelegt.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Ulrike Gfrörer

Telefon: 0711 6375-443

Kerstin Illg

Finanzielle Förderung Modellvorhaben

Telefon: 0711/6375-684

Modellvorhaben 2013

Der Landesjugendhilfeausschuss hat am 16. Juli 2013 entschieden, sechs Konzepte als Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe in Baden-Württemberg zu fördern. Dafür stehen insgesamt 204 000 Euro zu Verfügung. Zum Herbst 2013 begannen fünf mehrjährige Vorhaben, von denen überregional nutzbare Erkenntnisse erwartet werden. 

 

Inklusive Sozialräumliche Kinder- und Jugendarbeit
Träger: KJA Breisgau Hochschwarzwald

Dieses Modellvorhaben setzt in den Gemeinden Bötzingen, Heitersheim und Müllheim an. Gelingende Faktoren für eine inklusive sozialräumliche Kinder- und Jugendarbeit werden identifiziert sowie übertragbare Beispiele für inklusive sozialräumliche Kinder- und Jugendarbeit erprobt und dargestellt. Die Gesamtleitung liegt  beim Jugendhilfeplaner im Kreisjugendamt.

Ansprechperson:
Bernd Pflüger, Bernd.Pflueger(a)lkbh.de, 0761 / 2187 2510

Gemeinsam gegen Kinderarmut in Freiburg
Träger: Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg

Mit dem Vorhaben werden junge Familien in prekären Lebensverhältnissen angesprochen damit sie an Hilfen teilhaben können. Als Zugang werden die Früherkennungsuntersuchungen der Kinderärztinnen und Kinderärzte gewählt und niederschwellige fallbezogene Kooperationsformen zwischen Pädiatrie und Jugendhilfe entwickelt und verbessert. Im Ergebnis entstehen dadurch Praxisbausteine, die auch auf andere Kreise und Kommunen übertragbar sind. Abschlussbericht 

Ansprechperson:
Martina Kost, Martina.Kost(a)stadt.freiburg.de, 0761 / 201 8555

Wir sind laut – wir sind stark – wir gestalten mit!!!
Träger: Linzgau – Kinder- und Jugendheim e.V., Überlingen

Kinder und Jugendliche überprüfen zusammen mit Fachkräften das bestehende Mitbestimmungskonzept (Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher), Kinder- und Jugendrat etc.) auf seine Wirksamkeit hin. Dies geschieht in Arbeitsgruppen und einer gemeinsamen Fortbildung . Das Konzept und der Überprüfungsprozess werden extern evaluiert, um die Wirkfaktoren für ein Gelingen von Partizipation exakter zu bestimmen und entsprechend zu transferieren. Abschlussbericht Handreichung.

Ansprechperson:
Hardy Frick, h.frick(a)linzgau-Kinder-jugendheim.de, 07551 / 9510 16

Zukunft der Jugendarbeit im ländlichen Raum
Träger: Kreisjugendringe Biberach u.  Ravensburg

In Bürgerforen entwickeln junge Menschen Ideen zur Gestaltung des örtlichen Lebensraumes insbesondere bezogen auf Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven. Dabei wird die Rolle der Jugendarbeit, nicht zuletzt auch als Standortfaktor, bestimmt werden. Das Vorhaben stellt damit zukunftsorientierte Konzepte der Jugendarbeit im ländlichen Raum zur Verfügung. Abschlussbericht

Ansprechperson:
Margit Renner, margit.renner(a)kjr-biberach.de, 0151 65496659

Kontakt und weitere Informationen über:
www.kjr-biberach.de

AUSBLICK – Netzwerk und Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern
Träger: Hochdorf, Ev. Jugendhilfe im Kreis Ludwigsburg e.V.

Die Situation der Kinder psychisch erkrankter Elternteile ist häufig (zu) wenig im Blick. Es fehlen Hilfeleistungen für die Kinder und Jugendlichen, die als präventive Angebote im Vorfeld der Erzieherischen Hilfen angesiedelt sind. Das Vorhaben setzt an der Verbesserung der Netzwerkarbeit, der Entwicklung von Fortbildungsbausteinen sowie an der Verbesserung der Kontaktaufnahme zur Familie und der Entwicklung von Hilfen für betroffene Kinder an.

Ansprechperson:
Nicole Tüfek, Tuefek.n(a)jugendhilfe-hochdorf.de, 07142 / 7785956

Kontakt und weitere Informationen über:
http://www.jugendhilfe-hochdorf.de/content/view/15/62/

Ihre Ansprechpartnerin

Ingrid Klein

Anschrift:MPD des KVJS, Tannenhof Ulm, Saulgauer Str. 3, 89079 Ulm
zuständig für:Alb-Donau-Kreis, Landkreise Biberach und Heidenheim, Stadt Ulm

Telefon: 0731 1516762

Telefax: 0731 4013/217