Der Medizinisch-Pädagogische Dienst
Der Medizinisch-Pädagogische Dienst (MPD) des KVJS arbeitet interdisziplinär. Er unterstützt die Träger der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (örtliche Sozial- und Jugendämter) und den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei ihren Aufgaben im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.
Wesentliche Aufgaben und Leistungen des MPD sind:
- Klärung und Beschreibung des individuellen Hilfebedarfs von Menschen mit Behinderung
- Bewertung des individuellen Hilfebedarfs mit dem „HMB-W-Instrument“ (nach Dr. Heidrun Metzler)
- Klärung notwendiger und geeigneter Maßnahmen der Eingliederungshilfe
- Bearbeitung sonderpädagogischer Fragestellungen
- Teilnahme an örtlichen Hilfeplankonferenzen im Auftrag des Sozialhilfeträgers
- Bewertung der Qualität von Angeboten
- Beratung über Wirksamkeit und Qualität von Hilfeangeboten und speziellen Maßnahmen der Rehabilitation
- Klärung der gesundheitlichen Situation von Hilfe suchenden Menschen, zum Beispiel als Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
- Klärung einer individuellen Einschränkung der Teilhabe und Stellungnahme zu Art und Ausmaß einer Behinderung
- Begleitung von Projekten zur Weiterentwicklung der Hilfeangebote und Rehabilitationsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.
Service für Einrichtungen
Konsulentenarbeit
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Publikationen
Die Broschüre informiert die Fachöffentlichkeit über die Aufgabenfelder des Medizinisch-Pädagogischen Dienstes (MPD) des KVJS.
Evaluation eines Modellversuches
Prof. Dr. Friedrich Dieckmann
Dipl.-Psychologe Christos Giovis
Hrsg: KVJS, Februar 2006
Um das Hilfesystem für Erwachsene mit schwerwiegendem herausforderndem Verhalten weiterzuentwickeln, führten die früheren Landeswohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg ein Modellprojekt durch. Das Projekt der Vorgängerverbändes des KVJS untersuchte ab 2001, ob sich mit einer zeitlich befristeten, aber intensiven Betreuung in so genannten „Therapeutischen Wohngruppen“ rehabilitative Effekte erzielen lassen. Mit anderen Worten: kann die Zielgruppe durch Therapeutische Wohngruppen mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erreichen?
Die Ergebnisse dieses Modellprojekts machen Hoffnung. Sie können mit gleichzeitiger Beachtung der andernorts mit anderen Ansätzen gewonnenen Erkenntnisse Richtschnur sein für die notwendige Weiterentwicklung des Hilfesystems.
Prof. Dr. Friedrich Dieckmann
Dipl.-Psychologe Christos Giovis
Hrsg: KVJS, Februar 2006
Um das Hilfesystem für Erwachsene mit schwerwiegendem herausforderndem Verhalten weiterzuentwickeln, führten die früheren Landeswohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg ein Modellprojekt durch. Das Projekt der Vorgängerverbändes des KVJS untersuchte ab 2001, ob sich mit einer zeitlich befristeten, aber intensiven Betreuung in so genannten „Therapeutischen Wohngruppen“ rehabilitative Effekte erzielen lassen. Mit anderen Worten: kann die Zielgruppe durch Therapeutische Wohngruppen mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erreichen?
Die Ergebnisse dieses Modellprojekts machen Hoffnung. Sie können mit gleichzeitiger Beachtung der andernorts mit anderen Ansätzen gewonnenen Erkenntnisse Richtschnur sein für die notwendige Weiterentwicklung des Hilfesystems.
THERAPEUTISCHE WOHNGRUPPEN FÜR ERWACHSENE MIT SCHWERWIEGENDEM HERAUSFORDERNDEM VERHALTEN, 2006
(147 KB)
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