Menschen mit Behinderung

Beratung für hörgeschädigte Menschen

In Baden-Württemberg leben mehr als 37.000 gehörlose und hörgeschädigte Menschen. Durch ihre Behinderung sind sie oft benachteiligt. Damit sie ein selbstbestimmtes Leben führen können, unterstützt der KVJS die Hörgeschädigten-Beratungsstellen jährlich mit 250.000 Euro.

Die offenen Sprechstunden bieten psychosoziale Beratung für Familien, zu Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung oder Hilfen bei Sucht und psychischen Erkrankungen.

Über viele Jahre wurden die Gehörlosenberatungsstellen - neben vereinzelten Zuschüssen von kommunaler Seite - vorwiegend aus Kirchensteuermitteln und Spenden finanziert. Dies wäre auf Dauer nicht möglich gewesen. Seit 2009 bezuschusst der KVJS die Beratungsdienste, damit sie erhalten bleiben und weiterentwickelt werden können. Das Angebot wurde flächendeckend ausgebaut, die Standards wurden vereinheitlicht und neue Träger hinzugewonnen. Über zwei Drittel der Kosten bringen nach wie vor die freien Träger auf. Das Diakonische Werk Württemberg koordiniert die Arbeit der sieben Beratungsstellen-Träger.

 

 

Ihr Ansprechpartner

Ulrich Allmendinger

Referatsleiter "Sozialhilfe-Service, Grundsatz, Fortbildung, Projekte, Forschung und Koordination"

Beratung und Unterstützung der örtlichen Träger bei der Aufgabendurchführung insbesondere in Fragen des Leistungsrechts

Telefon: 0711 6375-323

Die Beratungsstellen im Internet

Eine Liste aller Beratungsstellen in Baden-Württemberg finden Sie in dieser pdf-Datei.

Nicht zum Angebot der psychosozialen Beratungsstellen gehört die berufliche Beratung hörbehinderter Menschen. Dafür sind die Integrationsfachdienste des KVJS zuständig.

Aktueller Jahresbericht

Hier finden Sie den Jahresbericht aus dem Jahr 2015 über die Arbeit der Beratungsstellen für Hörgeschädigte in Baden-Württemberg.