Sie sind hier: Aktuelles







Berlin, 06.02.2012
Bundesweite Impulsveranstaltung 2012 "Familie zuerst! - Familie und Beruf im Takt"


Dr. Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen"
Mütter und Väter geraten oft zwischen Beruf und Familienleben unter Druck, weil Arbeitszeiten, Schul- und Betreuungszeiten, Öffnungszeiten der Behörden und des Einzelhandels oder der Fahrplan des öffentlichen Nahverkehrs schwer aufeinander abzustimmen sind. Mehr als 70 Prozent der Eltern geben laut Monitor Familienleben 2011 an, dass die Erleichterung der Vereinbarkeit zu den wichtigsten Aufgaben der Familienpolitik gehört. Welche Lösungen Familien helfen, um Zeitkonflikte zu verringern und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, diskutierten die rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Impulsveranstaltung der Lokalen Bündnisse für Familie am 6. Februar in Berlin. Die AG Netzwerk Familie Baden-Württemberg war durch Landessprecher Manfred Becker und die stellvertretenden Landessprecher/in Susanne Stutzmann und Patrik A. Hauns vertreten.

"In diesem Jahr beschäftigen wir uns vor allem damit, wie wir Zeitbrücken für Familien bauen und Zeitkonflikte für Eltern vermeiden können", sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder "Familien brauchen mehr Gestaltungsspielräume, um Familienleben und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Die Lokalen Bündnisse können da eine Schlüsselrolle übernehmen", so Schröder.
... mehr...

1. Berliner Demografie Forum

Wie wird unsere Gesellschaft im Jahr 2030 aussehen? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Schrumpfungs- und Alterungsprozesse hierzulande zu kompensieren und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiterhin sicherzustellen? Diesen und anderen Fragen stellten sich aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft am 12./13. Januar in Berlin an der ESMT European School of Management and Technology.

 

"Deutschland schrumpft und wird älter, gleichzeitig wird das Zusammenleben von Familien vielfältiger", so Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder vor den mehr als 200 Teilnehmern. "Der demografische Wandel bietet eine einmalige Chance: Durch den Fachkräftemangel werden sich ökonomische Interessen und gesellschaftspolitische Herausforderungen weitestgehend decken. Dieses Potenzial zu nutzen ist unsere Zukunftsaufgabe: Sei es, wenn es darum geht Menschen bei der Realisierung ihrer Kinderwünsche zu unterstützen, Kinder und Jugendliche zu fördern, die Arbeitswelt familienfreundlicher zu machen oder die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen zu ermöglichen. Wenn wir gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Teilhabe auch im Jahr 2020 erhalten wollen, müssen wir heute Antworten auf diese grundlegenden Veränderungen geben.

 

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch Patrik Hauns, stellvertretender Landessprecher der AG Netzwerk Familie Baden-Württemberg und Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Senioren der Stadt Ettlingen, der den Städtetag Baden-Württemberg vertrat. Bei dieser Gelegenheit überreichte er Ministerin Dr. Kristina Schröder die „Handreichung Familienfreundliche Kommune“, die von der AG Netzwerk Familie, der FamilienForschung und dem Kommunalverband Jugend und Soziales gemeinsam erarbeitet und herausgegeben wird.

Bunderkinderschutzgesetz verabschiedet
Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen
(Bundeskinderschutzgesetz - BKiSchG) ist verabschiedet. ...mehr.....

Reutlingen: Bündnis des Monats
Familienforum Reutlingen ebnet Müttern mit Migrationshintergrund den Weg in den Beruf. Lokales Bündnis für Familien im Landkreis Reutlingen als „Bündnis des Monats Dezember 2011“ ausgezeichnet..mehr...

LBFF-Bundestagung Berlin 6.2.2012
Familie zuerst! – Familie und Beruf im Takt Impulsveranstaltung mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder am 6. Februar 2012 in Berlin...mehr...

Resolution zur Ergänzung des LKJHG übergeben
Am 22. November hat Manfred Becker, Landessprecher der AG Netzwerk Familie Baden-Württemberg der Ministerin Katrin Altpeter die Resolution zur Änderung des Landesjugendhilfegesetztes übergeben. Anliegen der Arbeitsgemeinschaft ist es die Elternbildung in Baden-Württemberg gesetzlich zu verankern.
...mehr...