Die Berufsvorbereitende Einrichtung

Die Berufsvorbereitende Einrichtung ( BVE ) ist ein Gemeinschaftsangebot von Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Beruflichen Schulen.
Die Berufsvorbereitende Einrichtung ist eine besondere Form der Berufsschulstufe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen meist aus den Hauptstufen der SBBZ mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder SBBZ mit entsprechendem Bildungsgang.
Die BVE findet in der Regel an einer allgemeinen Berufsschule statt. Bis zu drei Tage in der Woche erproben Schüler verschiedene Tätigkeitsbereiche in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Dabei werden sie vom Integrationsfachdienst (IFD) begleitet und unterstützt.

Die Praktika werden gezielt in der Berufsschule vor- und gemeinsam mit dem IFD und den Lehrern nachbereitet. Die BVE dauert bis zu zwei Jahre, kann allerdings bei Bedarf im Einzelfall auch um ein Jahr verlängert werden.

Fragen und Antworten zur BVE

Darüber berät die Berufswegekonferenz. Mit dem "Kompetenzinventar" werden die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler festgestellt. Auf dieser Basis wird dann im Einvernehmen mit den Schülern, Erziehungsberechtigten und anderen Kooperationspartnern entschieden, ob eine Aufnahme in die BVE erfolgen kann.

Ja, aber nur Schüler aus SBBZ mit Förderschwerpunkt Lernen, wenn sie aufgrund der Lernbehinderung voraussichtlich keine Ausbildung im Sinne des Berufbildungsgesetzes machen können. Diese Menschen mit Behinderung besuchen dann die BVE anstatt eines Berufsvorbereitungsjahres. Dieselben Voraussetzungen gelten für Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot, die bereits an Regelschulen unterrichtet wurden.

Ihr Kontakt zu uns

Berthold Deusch

Leiter Referat "Koordinierung der Integrationsfachdienste"

Telefon: 0721 8107-911