Inklusionsbetriebe

"Inklusionsbetrieb" ist ab 01.01.2018 der gesetzliche Oberbegriff für die bisherigen "Integrationsprojekte" nach dem Sozialgesetzbuch-Neuntes Buch. Wir verwenden bereits den neuen Begriff, um Ihn möglichst früh in der Öffentlichkeit publik zu machen.

Inklusionsbetriebe können rechtlich selbstständige Inklusionsunternehmen sein oder unselbstständige Inklusionsabteilungen oder Inklusionsbetriebe.

Inklusionsbetriebe bieten schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit besonderen Vermittlungshemmnissen sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse des allgemeinen Arbeitsmarktes. Zudem erhalten sie arbeitsbegleitende Betreuung, berufliche Weiterbildung und die Teilnahmemöglichkeit an außerbetrieblichen Trainings- und Bildungsmaßnahmen. So soll Ihnen ermöglicht werden, sich für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Das Angebot der Inklusionsunternehmen gilt auch für behinderte oder von Behinderung bedrohte psychisch kranke Menschen.

Das Integrationsamt fördert Aufbau, Erweiterung, Modernisierung, Ausstattung und die betriebswirtschaftliche Beratung von Inklusionsbetrieben. Dazu zählen beispielsweise bauliche Maßnahmen und die Anschaffung von Maschinen, EDV-Ausstattungen, Einrichtungsgegenständen oder Kosten für ein Gründungsgutachten.

Auch rechtlich unselbstständige Inklusionsbetriebe oder Inklusionsabteilungen von privaten Unternehmen oder öffentlichen Arbeitgebern können vom Integrationsamt gefördert werden.

Detaillierte Informationen erhalten Sie in den Grundsätzen des KVJS zur Förderung von Inklusionsunternehmen (siehe rechts).

Informationen zum KVJS-Forschungsprojekt „Mehrdimensionale Erfassung der Unternehmensleistung von Integrationsfirmen in Baden-Württemberg“ finden Sie in unserem Werkzeugkoffer Wirkungsorientierung und im Themenbereich KVJS-Forschung.

Mehr über das umfangreiche Produkt- und Dienstleistungsangebot der baden-württembergischen Inklusionsunternehmen erfahren Sie unter http://www.iubw.de