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Ökologische Nahwärme inklusiv - Inklusionsunternehmen AiS errichtet innovatives Nahwärmenetz

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Ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung, regionale Wertschöpfung und innovative Kreislaufwirtschaft setzt AiS mit der inklusiv betriebenen neuen Heizzentrale und Pyrolyseanlage auf dem Kastanienhof in Bodelshausen.  AiS – das Kürzel steht für Arbeit in Selbsthilfe – hat vor Kurzem die neue Heizzentrale und Pyrolyse in Betrieb genommen. Der Kastanienhof der AiS ist ein vielseitiger landwirtschaftlicher Betrieb mit einem nachhaltigen Gesamtkonzept. Die neue Heizzentrale ist ein weiteres Element dieses Konzepts.

„Es ist bemerkenswert, wie Sie mit Ihrer Idee hier auf dem Kastanienhof eine wertvolle Brücke zwischen ökologischer Verantwortung und Inklusion schlagen“, erklärte Androniki Petsos, Dezernentin des KVJS-Inklusions- und Integrationsamts, bei der Eröffnung der Anlage. Diese wird mit regionalen Hackschnitzeln betrieben – größtenteils aus der Pflege der eigenen Streuobstbestände – und versorgt nicht nur die Gebäude des Kastanienhofs zuverlässig mit Wärme, sondern auch benachbarte Einrichtungen über ein Nahwärmenetz.

Wertstoff statt Abfall

Durch die integrierte Pyrolyse-Technologie wird aus dem organischen Restmaterial wertvolle Pflanzenkohle gewonnen. Diese kann als Bodenverbesserer eingesetzt werden und langfristig Kohlenstoff binden – ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz. „Bereits heute stößt das neue Projekt auf überregionales Interesse – als Modell für eine zukunftsfähige, sozial gerechte und klimafreundliche Energieversorgung“, so AiS-Geschäftsführer Markus Hölz.

In den Abteilungen Landwirtschaft, Hofladen, Hofcafé und Zierpflanzengärtnerei des Inklusionsunternehmens arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen. „Mit der Pyrolyseanlage entstehen sechs zusätzliche Arbeitsplätze, auch für Beschäftigte, die bisher in der Werkstatt für behinderte Menschen tätig waren. Ihnen wird der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis ermöglicht“, betonte Dezernentin Petsos.