Einstimmiger Beschluss für den KVJS

Die Abgeordneten im Landtag haben geschlossen für eine bessere Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung abgestimmt. Alle fünf Fraktionen stimmten dem Vorschlag von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zu. Damit wurde das Gesetz am Mittwoch in zweiter Lesung verabschiedet.

Im Südwesten sind rund 80 000 Menschen mit Behinderung von der Neuregelung betroffen, die ihnen ein möglichst selbstständiges Leben ermöglichen soll. Ein auf Baden-Württemberg angepasster Kriterienkatalog soll es Mitarbeitern in den Landratsämtern und Verwaltungen der Stadtkreise erleichtern, passgenau abgestimmte Hilfen zu entwickeln - orientiert an den individuellen Bedarfen von Menschen mit Behinderung.

Das Gesetz sieht vor, dass der  KVJS wie bisher auch, für die Beratung und Unterstützung der 44 Stadt- und Landkreise zuständig ist. Dies gilt vor allem für das Vertragswesen, die Bedarfsfeststellung, die Fortbildung und die Planung.