Menschen mit Behinderung betreiben Boardinghouse

Zimmereinrichtung
Foto: Brenner

28.11.2017. Wohnen auf Zeit liegt im Trend – besonders bei Geschäftsleuten. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) stellte mit seinem Boardinghouse-Konzept ein neues Geschäftsfeld für Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderung vor. Das bundesweit erste Boardinghouse und Hotel mit inklusivem Betriebskonzept entsteht im Frühjahr 2018 in einem Ballungszentrum als Pilotprojekt.

„Das Konzept ist auch für andere Inklusionsunternehmen interessant“, erklärt Bernhard Pflaum vom KVJS-Integrationsamt. Die Rahmenkonzeption „Integratives Boardinghouse und Hotel“ wurde anlässlich des KVJS-Fachtages einem breiten Publikum aus Vertretern von Betreibern von Inklusionsunternehmen, Investoren und Fachplanern vorgestellt.

Besonderer Fokus auf der Präsentation von Frank Klasen, Projektleiter und Hotelcoach, lag auf den Erfolgsfaktoren, die gemeinsam aus der Praxis heraus entwickelt wurden. „Theoretische Konzepte sind das Eine, an der Praxis orientierte Projekte mit echten Zahlen und Fakten aus der Realität das Andere“, so Pflaum, „ darum ist diese neue Rahmenkonzeption so wertvoll“.

Die Rahmenkonzeption richtet sich inhaltlich an Investoren und Betreiber von Inklusionsunternehmen und hat zum Ziel einen gesellschaftlichen Mehrwert durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu schaffen. „Dies ist durchaus als Alleinstellungsmerkmal zu verstehen“ weiß Pflaum, „und kann auch ein Entscheidungsfaktor für Buchungen sein“.

In dem Konzept werden Chancen und Erfolgsfaktoren für Betreiber und Investoren sowie bauliche und wirtschaftliche Komponenten evaluiert und umfassend dargestellt.

 

Die Rahmenkonzeption ist erhältlich bei:
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
www.kvjs.de
Ansprechpartner:  Bernhard Pflaum
Bernhard.Pflaum@kvjs.de

Projektleitung Integratives Boardinghouse Hotel
Frank Klasen, AHC
www.consulting-klasen.com