Personalbedarf in der Altenhilfe und Altenpflege in Baden-Württemberg. Expertise unter Berücksichtigung des Bedarfs an nicht-medizinischen Fachkräften mit akademischer Qualifikation (2012-2013)

 

Ausgangslage

Auch die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg haben zunehmend Probleme bei der Fachkräftegewinnung. Dies wird insbesondere in der Altenhilfe und Altenpflege spürbar. Alle bekannten Prognosen deuten darauf hin, dass sich diese Problematik künftig noch verstärken wird. Die Datenlage zum Fachkräftebedarf ist allerdings insgesamt unübersichtlich.

Forschungsbedarf

Die Expertise geht insbesondere folgenden Fragestellungen nach:

  • Welche demografischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen werden den Bedarf an Fachkräften für Altenhilfe und -pflege in B-W in den nächsten zehn Jahren (2012 bis 2022) maßgeblich beeinflussen? 
  • Inwiefern entstehen dadurch neue oder veränderte fachliche Anforderungen für Soziale Dienste, ambulante und stationäre Einrichtungen der Altenhilfe und -pflege? 
  • Welche Auswirkungen ergeben sich aus den genannten Entwicklungen im Hinblick auf den quantitativen Bedarf an akademischen, nicht-medizinischen Fachkräften in der Altenhilfe und -pflege? Welche Auswirkungen ergeben sich in Bezug auf deren Qualifikation?
  • Welche Perspektiven zeichnen sich demzufolge für die Aus- und Weiterbildung ab?
  • Wie wird sich die Nachfrage nach Absolventen von Bachelor- und Masterstudiengängen entwickeln?

Forschungsergebnisse

Die Expertise liefert eine in dieser Form einzigartige Zusammenfassung der demografischen, fachlichen und fachpolitischen Entwicklungen der Altenhilfe und Altenpflege in B-W. Es werden Prognosen nicht nur zu neuen oder veränderten fachlichen Anforderungen formuliert. Erörtert werden auch Anforderungen an kommunale und landesweite Planungs- und Steuerungsprozesse. Konsequenzen im Hinblick auf den qualitativen Bedarf an akademischen, nicht-medizinischen Fachkräften in der Altenhilfe und Altenpflege sowie Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildungssysteme werden ausführlich dargestellt.

Projektpartner

Forschungsgesellschaft für Gerontologie e. V., Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund

Projektleitung Wissenschaft

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Technische Universität Dortmund

Projektleitung Praxis

Heide Trautwein, Geschäftsführung KVJS-Forschung

Ihre Ansprechpartnerin

Heide Trautwein

Telefon: 0711 6375-716

Laufzeit

Mai 2012 bis Februar 2013

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Vortrag: Andrea Kuhlmann, "Quantitative und qualitative Aspekte des Personalbedarfs. Die Perspektive der Praxis und das Angebot der Hochschulen", Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund, 2013

Ergebnisse

Abschlussbericht (ausführliche Fassung)

Kurzfassung