Regionale Arbeitsmarktforschung und -planung zur Integration von Menschen mit wesentlicher Behinderung (2011-2014)

Ausgangslage

Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit wesentlicher Behinderung häufig nur in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) möglich. Erfahrungen bestätigen jedoch, dass durch passgenaue Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten auch Menschen mit wesentlicher Behinderung dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können.
Um Teilhabechancen für diesen Personenkreis nachhaltig zu erweitern, müssen deshalb Beschäftigungsoptionen der regionalen Arbeitsmärkte zielgerichtet und konsequent erschlossen werden.

Forschungsbedarf

Ziel des Forschungsprojektes war die Analyse von regionalen Arbeitsmärkten auf Basis einer vergleichenden Regionalforschung

  • zur Ermittlung von fördernden und hemmenden Faktoren, die den Übergang von Menschen mit wesentlicher Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt beeinflussen und 
  • zur Einschätzung potenzieller Risiken, die mit der verstärkten Öffnung des regionalen Arbeitsmarktes für wesentlich behinderte Menschen verbunden sein können.

Umsetzung und Ergebnis

In vier Kreisen wurden regionalstatistische Analysen durchgeführt und durch umfangreiche Feldforschungen ergänzt. Die Ergebnisse wurden in einem Wirkmodell gebündelt und grafisch aufbereitet. Das Wirkmodell eignet sich hervorragend zur Durchführung einer Bestandsaufnahme in den Stadt- und Landkreisen. Der KVJS bietet hierfür Unterstützung an.

Projektpartner

Institut für Technologie und Arbeit (ITA), Technische Universität Kaiserslautern

Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Raum- und Umweltplanung

Projektleitung Wissenschaft

Dr. Harald Weber, ITA

Projektleitung Praxis

Bernhard Pflaum, KVJS-Integrationsamt

Ihr Ansprechpartner beim KVJS

Bernhard Pflaum

Leiter Referat "Inklusionsbetriebe, Förderung selbstständiger Tätigkeit"

Telefon: 0711 6375-311

Laufzeit

2011 bis 2013

Projektbeschreibung