Behinderung und Beruf

Das Integrationsamt des KVJS bietet jedes Jahr zahlreiche Informationsveranstaltungen und Seminare für ...

  • Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen und ihre Stellvertretungen,
  • Beauftragte der Arbeitgeber,
  • Betriebs-/Personalräte,
  • andere an der Rehabilitation und Teilhabe schwerbehinderter Menschen Beteiligte.
Es wurden insgesamt 44 Veranstaltungen gefunden.

Arbeitsrecht „Öffentlicher Dienst“

Schwerbehindertenvertretungen, Personalräte, Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus der öffentlichen Verwaltung

Ziele und Inhalte

Kenntnisse im Arbeitsrecht runden die Beratungskompetenz der Schwerbehindertenvertretung in Rechtsfragen ab. Im öffentlichen Dienst gibt es spezielle gesetzliche Regelungen und Besonderheiten.

Die Teilnehmer bekommen zunächst einen Überblick über Struktur und Vielfalt des Arbeitsrechts. Sie lernen die wichtigen Details für die Ausübung ihres Ehrenamtes näher kennen.

Auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen (AGG, TVöD ...) des Arbeitsrechts sowie der Rechtsprechung bietet der Kurs unter anderem Informationen zu folgenden Themen an:

• Grundlagen des Arbeitsrechts
• Das Tarifrecht im TVöD
• Begründung des Arbeitsverhältnisses
• Inhalt des Arbeitsverhältnisses
• Besondere Arbeitsverhältnisse
• Beendigung des Arbeitsverhältnisses
• Wesentliche Regelungen und Rechtsprechung für die Schwerbehindertenvertretung

04.07.18 - 05.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-AROE-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Auftritt und Präsenz - Teil 2

Aufbaukurs

Dieses Kursangebot richtet sich ausschließlich an Teilnehmer, die bereits den Teil 1 "Auftritt und Präsenz" besucht haben

Ziele und Inhalte

Stimme und Körpersprache beeinflussen die Wirkung auf Dritte und deren Entscheidungen. Die besseren Argumente bleiben ungehört, wenn diese ohne Überzeugung vorgetragen bleiben. Wie und mit welchen Mitteln das gelingt, haben Sie in Einstiegsübungen im Teil 1 von „Auftritt und Präsenz“ kennen lernen dürfen. Im Teil 2 wird auf dem Erlernten aufgesetzt und Ihr Auftritt professionalisiert.

Ziel:
"Aufbauend auf Teil 1, geht es darum, die Inhalte zu wiederholen, zu vertiefen und weiter zu entwickeln. Außerdem, mit Spaß und Leichtigkeit, das Präsentieren und Auftreten zu üben.
"Das persönliche Auftreten und die eigene Ausstrahlung beleuchten, reflektieren, üben und stärken. In Gesprächen, Verhandlungen, Vorträgen oder Präsentationen sehr sicher und klar werden.

Inhalte:
Ausgeprägtes positives Standing. Erkennbare Selbstsicherheit und bewusstes Auftreten vertiefen. Körpersprache, Körperspannung und Präsenz zur Steigerung der persönlichen Ausstrahlung, Wirkung und Überzeugungskraft.
Entspannter, tiefer Atem und gute Erdung, als Basis für kraftvolles und überzeugendes Sprechen. Wie und wodurch erreiche ich mein Gegenüber!

Kursinteressenten müssen Teil 1 besucht haben.
Bitte bringen Sie für den Zweiten Teil „Auftritt und Präsenz“ einen kleinen Fach- / Sachvortrag aus Ihrem Arbeitsalltag mit. Ein Auszug daraus ist völlig ausreichend (ca. eine viertel bis halbe Din A4 Seite - höchstens!).
Am Besten einen Text, der für Sie persönlich schwierig, aufregend, oder auf sonstige Art belastet ist.
Bitte nicht vorher üben, einfach mitbringen!

07.06.18 - 08.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-STAGE2-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Auftritt und Präsenz - Teil 3

Aufbaukurs 2

Dieses Kursangebot richtet sich ausschließlich an Teilnehmer, die bereits Teil 1 und 2 „Auftritt und Präsenz“ besucht haben

Ziele und Inhalte

Präsenz durch klare Entscheidung – Klarheit schafft Harmonie!
Aufbauend auf Teil1 und 2, geht es darum, die Inhalte zu festigen und zu vertiefen, durch Wiederholen, Weiterentwickeln und Steigern des Gelernten. (Körper- Sprache, Atem, Stimme, Emotionaler Ausdruck und spielerisches Präsentieren). Dieses vertiefende Kursangebot professionalisiert in der betrieblichen Kommunikation und unterstützt diese mit Strategien und Lösungen für herausfordernde Gesprächssituationen – gerade auch dann, wenn diese spontan eintreten, die Vorbereitung wenig bis überhaupt nicht möglich ist.

Auch sollen wieder persönliche Erfahrungen und schwierige Situationen in das Training eingebracht werden, um sie zu üben, zu beleuchten und zu verbessern.
Die persönliche Ausstrahlung und Präsenz stärken, und mit Lust, Freude und Phantasie in Verhandlungen, Gespräche und Präsentationen einsteigen!

Für den Kurs bringen Sie bitte aus Ihrem persönlichen Arbeitsalltag mit:
a) Eine konfliktbeladene, für Sie schwierige Gesprächssituation.
b) Eine „unangenehme / schwierige Botschaft“ , die übermittelt werden muss!

Kursinteressenten müssen Teil 1 und Teil 2 besucht haben.

19.07.18 - 20.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-STAGE3-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Behinderung und Ausweis

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen

Ziele und Inhalte

Die Vertrauenspersonen beraten auch zur Anerkennung als schwerbehinderter Mensch. Neben grundsätzlichen Aspekten interessieren auch konkrete Probleme im Einzelfall. Hierbei tauchen immer wieder Fragen zum Verfahren auf:

• Was bedeutet „Unterstützung“ bei Anträgen?
• Gehören medizinische Detailfragen auch zum Beratungsumfang?
• Welche Erfolgsaussichten hat ein Antrag?
• Welche konkreten Tipps gibt es aus der Praxis?

Bei dieser Veranstaltung bleiben keine Fragen der betrieblichen Funktionsträger zum Anerkennungsverfahren als schwerbehinderter Mensch und zu Höher- oder Herabstufungen offen.
Die kompetente Beratung der Schwerbehindertenvertretung wird durch
diesen Kurs erweitert.

Themen:
• Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung
• Versorgungsmedizin-Verordnung
• Merkzeichen im Ausweis
• Rechtsbehelfe

Tipp: Die aktuelle Version der Versorgungsmedizin-Verordnung können Sie kostenfrei beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter www.bmas.de im Bereich Service/Publikationen bestellen.

10.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BuA-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Betriebliches Eingliederungsmanagement - Gesprächsführung

Gesprächsführung in BEM-Gesprächen

Führungskräfte, Personalverantwortliche, Vorgesetzte aber auch BEM-Beauftragte oder Schwerbehindertenvertretungen, die BEM-Gespräche führen.

Ziele und Inhalte

Führungskräfte und Personalverantwortliche müssen sich seit der Einführung des BEM nicht nur mit den rechtlichen Aspekten des BEM befassen, sondern sie brauchen Kompetenzen, um das Vertrauen der Mitarbeiter und deren Zustimmung zum BEM zu gewinnen. Dies geschieht nur dann, wenn zum einen der Gesprächsrahmen stimmt und die Gesprächspartner verantwortungsvoll auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.

Gespräche über die individuelle Gesundheit erfordern besonderes „Fingerspitzengefühl“.
Dabei soll miteinander herausgefunden werden, was vom Betrieb oder der Institution getan werden kann, um die betroffene Person zu unterstützen, um weitere Krankheitstage zu vermeiden.
Dies bedarf einer sehr behutsamen Vorgehensweise, denn mit einer eingeschüchterten oder verängstigten Person können keine Problemlösungen auf einer Ebene gefunden werden.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmer, mit dieser ganz speziellen Gesprächssituation angemessen umzugehen.
Themen:
• Erstgespräch und weitere Gespräche im BEM
• Datenschutz und erlaubte Fragen
• Grundlagen der Kommunikation bezogen auf die besondere Gesprächssituation im BEM
• Die Problemlöse-Pyramide
• Erarbeiten eines potenziellen Leitfadens
• Gesprächstraining

16.10.18 - 18.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BEMGF-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
13.11.18 - 15.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BEMGF-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Betriebliches Eingliederungsmanagement - Kompaktkurs

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte, Mitarbeitervertretungen und weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen, am besten gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber oder dem Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG), die sich mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) befassen. Der Kurs richtet sich an Teilnehmer mit geringen oder keinen Vorkenntnissen zum BEM.

Ziele und Inhalte

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist in vielen Betrieben
und Dienststellen bereits als Personalentwicklungsinstrument eingeführt. Die demographische Entwicklung und der damit verbundene Fachkräftemangel sprechen für eine zeitnahe Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe. Richtig praktiziert wird BEM zum wichtigen Bestandteil einer wertschätzenden Unternehmenskultur.
In diesem Kurs werden Ablauf, aktuelle Rechtsprechung und die unterschiedlichen Dimensionen des BEM aus Sicht des Integrationsamtes dargestellt.

• Nutzen für die Beteiligten
• Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches BEM
• Schutz persönlicher Daten – (k)ein Problem?
• Risiken, Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten
• Interne und externe Kooperationspartner
• Die Prozess-Schritte im BEM
• BEM in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung

03.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-BEMK-3 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
02.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-BEMK-4 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-BEMK-5 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Burnout – Prävention Das Feuer darf nie ganz ausgehen!

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen

Ziele und Inhalte

Im schwierigen und emotional anstrengenden betrieblichen Umfeld erhöht sich der Zeit- und Verantwortungsdruck.
Gleicher Arbeitsanfall mit tendenziell weniger Personal machen es erforderlich, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen“ zu tun.
Das Thema „Burnout - Prävention“ ist von daher in doppelter Weise relevant:
Einmal für Sie selbst, das andere mal in Bezug auf Ihre Funktion als Schwerbehindertenvertretung.

In diesem Seminar ist es möglich, mehr über das Burnout-Syndrom zu erfahren:
• Was sind erste Anzeichen?
• Was unterscheidet eine „normale“ Erschöpfung von „Burnout“?
• Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
• Welche Faktoren sind letztendlich entscheidend?

Sie werden sensibilisiert, nicht nur bei sich selbst, sondern auch in Ihrer betrieblichen Funktion, zu erkennen, wie es um den Energiehaushalt bestellt ist, und wo mögliche Energieräuber am Werk sind.
Wenn sich bei dieser Art „Bestandsaufnahme“ ernst zu nehmende Anzeichen finden lassen, heißt es, ganz bewusst etwas dagegen zu tun.
Wenn es um Sie selbst geht, bedeutet das, alle zur Verfügung stehenden Energiespender zu aktivieren, – wenn Sie in Ihrer betrieblichen Rolle gefragt sind, bedeutet es, jemanden dabei zu unterstützen, genau hinzuschauen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
In Rollenspielen bekommen Sie Gelegenheit, sich darin zu üben, für dieses „Ansprechen“ geeignete Wort zu finden und einen Prozess anzustoßen, der aus der schleichenden Burnout-Krise herausführt und Arbeitskraft und Gesundheit erhält.

23.10.18 - 25.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BURN-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Die Inklusionsvereinbarung

Handeln und Verhandeln

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- /Personalräte /Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeauftragte des Arbeitgebers

Ziele und Inhalte

Seit Inkrafttreten des SGB IX sind Arbeitgeber verpflichtet, eine Integrationsvereinbarung abzuschließen. Vielen Betrieben war das nicht weitgehend genug, sie haben deshalb betriebliche Aktionspläne initiiert. Der Gesetzgeber hat mit dem Bundesteilhabegesetz eine Reform der Integrationsvereinbarungen als Inklusionsvereinbarungen eröffnet.
Das schafft neue Spielräume. Vielleicht ist Ihre Vereinbarung ist veraltet oder Sie haben noch keine? Möchten Sie das Thema neu in Ihrem Betrieb einbringen?

Wir werden in diesem Kurs gemeinsam nicht nur die rechtlichen und inhaltlichen Aspekte von Inklusionsvereinbarungen betrachten. Schwerpunkt werden Zielsetzung, Strategien und Übungen für erfolgreiche Verhandlungen sein.

Inhalte:
• Ziele und Inhalte einer Inklusionsvereinbarung
• Schritte zur Erstellung oder Aktualisierung Ihrer Inklusionsvereinbarung
• Wichtige Voraussetzungen für eine wirksame Inklusionsvereinbarung
• Verhandlungsgrundlagen, Grundsätze des Harvard-Konzeptes
• Strategien für erfolgreiche Verhandlungen
• Gekonntes Argumentieren
• Training von Verhandlungssituationen

Hinweis:
Bitte bringen Sie – sofern vorhanden – bereits existierende oder in Arbeit befindliche Integrationsvereinbarungen zum Kurs mit. Gerne können Sie uns diese auch vorab an fortbildung@kvjs.de mailen.

15.05.18 - 17.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-INK-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Die Versammlung schwerbehinderter Menschen

Tue Gutes und rede darüber

Schwerbehindertenvertretungen und deren Stellvertreter, die die jährliche Versammlung der schwerbehinderten Menschen organisieren und durchführen möchten

Ziele und Inhalte

Die Schwerbehindertenvertretung hat das Recht, mindestens einmal im Kalenderjahr eine Versammlung schwerbehinderter Menschen im Betrieb oder in der Dienststelle durchzuführen.
Dieser Satz steht so im Gesetz!
Die Praxis zeigt jedoch, dass immer noch viele Schwerbehindertenvertretungen – aus welchen Gründen auch immer – auf die Durchführung der Versammlung verzichten.
Die Schwerbehindertenversammlung ist eine wichtige Veranstaltung in der sich die Schwerbehindertenvertretung bekannt macht und berichtet. Im Herbst 2018 wird die Wahl der Schwerbehindertenvertretung stattfinden. Die Durchführung einer Schwerbehindertenversammlung ist in diesem Jahr deshalb besonders wichtig.

Wir geben in dieser Veranstaltung Hilfen und Tipps für eine erfolgreiche Versammlung.

Themen:
• Rechtsgrundlage und Bedeutung
• Vorbereitung und Organisation
• Inhalt und Ablauf
• Der Tätigkeitsbericht
• Einsatz von Medien
• Auswertung der Versammlung

Tipp: Kombinieren Sie dieses Kursangebot mit den Kursen "Effektiv und erfolgreich arbeiten als Vertrauensperson" und "Auftritt und Präsenz Teil 1 bis 3"

19.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-SBV-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Effektiv und erfolgreich arbeiten als Vertrauensperson

Vertrauenspersonen und stellvertretende Mitglieder

Ziele und Inhalte

Ehrenamt geht vor!
Dieser Grundsatz geht leider an der Realität vorbei. Oft muss die neugewählte Vertrauensperson die Funktion neben ihrer bisherigen Tätigkeit ohne große Entlastung unvorbereitet bewältigen.

Viele Vertrauenspersonen sehen sich auch überfordert mit der Aufgabe, eine jährliche Schwerbehindertenversammlung zu organisieren und vor einer größeren Menschenmenge aufzutreten. Umso wichtiger ist eine gute Organisation und Planung.

Die Teilnehmer erfahren, wie sie ihre Aufgaben kurz-, mittel- und langfristig planen, wie sie in ihrer Arbeit Prioritäten setzen, ihre persönlichen und fachlichen Grenzen erkennen und sich auch aktiv abgrenzen können.
Sie lernen, wie sie das richtige Maß an Gelassenheit und persönlicher Präsenz gewinnen, um auch bei einem größeren Zuhörerkreis anzukommen.

Themen:
• Zeitmanagement/„Zeitfresser“
• Inhaltliche und mentale Vorbereitung
• Aufbau und Vorbereitung von Reden und Vorträgen
• Übung von Kurzvorträgen
• Behandlung von Einzelfragen

Tipp:
Kombinieren Sie dieses Kursangebot mit dem Kurs „Die Versammlung schwerbehinderter Menschen“

12.06.18 - 14.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GFE-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Einrichtung und Gestaltung von Arbeitsplätzen

Der Technische Beratungsdienst - Fachdienst des KVJS-Integrationsamtes

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen, die sich mit Fragen rund um die Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsplatzorganisation beschäftigen.

Ziele und Inhalte

Der Technische Beratungsdienst ist ein Fachdienst des KVJS-Integrationsamtes. Er berät Arbeitgeber, schwerbehinderte Menschen und das betriebliche Integrationsteam sowie andere mit der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben befasste Personen in technisch-organisatorischen Fragen der Beschäftigung und unterstützt sie durch die Erarbeitung von konkreten Lösungsvorschlägen in Problemfällen.
Der Technische Beratungsdienst wirkt somit an der Entscheidung des KVJS-Integrationsamtes über die finanziellen Leistungen an Arbeitgeber, schwerbehinderte Arbeitnehmer und Einrichtungen der Arbeits- und Berufsförderung behinderter Menschen mit.
In diesem Kurs erhalten die Teilnehmer einen Überblick, wie Anforderungen eines Arbeitsplatzes und Fähigkeiten eines Mitarbeiters optimal in Einklang gebracht werden können. Sie lernen, wie mögliche behinderungsbedingte Beeinträchtigungen im Arbeitsablauf ermittelt und beseitigt werden können. Dabei werden auch Möglichkeiten dargestellt, technische Arbeitshilfen unterstützend einzusetzen.

Die Referenten sind Mitarbeiter vom Technischen Beratungsdienst des KVJS-Integrationsamtes. Sie veranschaulichen die wesentlichen Aspekte ihrer Tätigkeit. Sie informieren, was bei der Arbeitsplatzumgestaltung und Arbeitsplatzneugestaltung beachtet werden muss. Individuelle Bedürfnisse, organisatorische Rahmenbedingungen aber auch betriebswirtschaftliche Überlegungen fließen in die Gesamtbetrachtung ein.

16.05.18 - 17.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-APL-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.07.18 - 12.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-APL-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung – Aufbaukurs

Schwerbehindertenvertretungen und stellvertretende Mitglieder, die bereits einen „Gesprächsführung – Grundlagenkurs“ (siehe vorherige Seite) besucht haben.

Ziele und Inhalte

Mit Partnern und Rat Suchenden zu kooperieren ist erfolgreicher, als mit
ihnen zu konkurrieren oder gar auf Konfrontation zu gehen.
Vertrauenspersonen werden in ihrer Tätigkeit immer wieder, auch unvorbereitet, in Konfliktsituationen einbezogen. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, die erlernten und in der Zwischenzeit erprobten Fähigkeiten weiter zu verfeinern und auch in Rollenspielen zu erproben. Sie bekommen Rückmeldung über ihr Verhalten und ihre Wirkung auf die anderen Teilnehmer und lernen, auch mit Kritik und persönlichen Angriffen angemessen umzugehen.
Ziel ist es, schwierige Beratungssituationen und Verhandlungen erfolgreich zu meistern. Sie sollen Konflikte frühzeitig erkennen und aktiv eine Lösung herbeiführen.

Themen:
• Der Umgang mit typischen Konflikten im Betrieb
• Sach- und personengerechtes Verhandeln nach dem Harvard-Konzept
• Umgang mit Kritik und persönlichen Angriffen

Praktische Übungen sind wesentlicher Bestandteil dieses Kurses.

17.07.18 - 19.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GFA-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen der Reha-Träger

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) , BEM-Beauftragte sowie weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen

Ziele und Inhalte

Wenn gesundheitliche und berufliche Probleme zur Gefährdung des Arbeitsplatzes führen, sehen sich die Betroffenen, aber auch die betrieblichen Funktionsträger nicht selten allein gelassen.
Der Grundsatz „Reha vor Rente“ ist vielen bekannt, mit dem Begriff Rente kann auch jedermann etwas anfangen, aber was ist Reha?

Sind Leistungen der medizinischen Rehabilitation oder Leistungen zur Teilhabe erforderlich und sinnvoll und was ist der Unterschied?
Ist die Krankenkasse zuständig, die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaft, die Unfallkasse, die Arbeitsagentur oder das Integrationsamt?

Der Zuständigkeitsdschungel hat sich mit Einführung des SGB IX nicht nachhaltig vereinfacht. Vertreter der Deutschen Rentenversicherung, Agentur für Arbeit, Krankenkasse und Integrationsamt geben einen Überblick über Leistungen und Zuständigkeiten.

• Welche Rehabilitationsträger gibt es?
• Wofür sind sie zuständig?
• Welche Leistungen erbringen sie konkret?

Dieser Kurs ist eine wichtige Ergänzung für die Arbeit im BEM-Team.

11.06.18 - 12.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-REHA-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Mobbing am Arbeitsplatz

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen sowie weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen

Ziele und Inhalte

Wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es Konflikte, die sich mit zunehmendem Leistungsdruck verstärken. Wenn sie rechtzeitig angegangen werden, kann die daraus entstehende Energie produktiv für den Betrieb genutzt werden.

Wenn nicht, führen diese Konflikte zunehmend zur Erkrankung bis hin zum Ausscheiden der betroffenen Mitarbeiter aus dem Betrieb.
Was für den einen noch ein alltäglicher Konflikt ist, ist für den anderen
schon Mobbing. Woran erkennen wir Mobbing? Was können Sie als Schwerbehindertenvertretung beziehungsweise als betriebliches Integrationsteam tun?

Themen:
• Was ist Mobbing?
• Wie kommt es dazu?
• Wie wirkt sich Mobbing aus?
• Rechtliche Rahmenbedingungen?
• Was kann ich in meiner Funktion tun?
• Wo bekomme ich Unterstützung?

02.05.18 - 03.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-MOB-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Praxisworkshop – Betriebliches Eingliederungsmanagement

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte, Mitarbeitervertretungen und weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen, am besten gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber oder dem Beauftragten des Arbeitgebers, die mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement bereits praktische Erfahrung haben und ihre Kenntnisse erweitern wollen. Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse über das BEM erforderlich.

Ziele und Inhalte

Sie haben bereits das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) in
Ihrem Betrieb oder Ihrer Dienststelle eingeführt? In der Umsetzung ergeben sich neue Fragen?
BEM wird in unterschiedlichen Betrieben und Dienststellen zwar standardisiert aber dennoch verschieden durchgeführt.
Die Vielfalt möglicher Vorgehensweisen, Lösungsansätze oder Leistungen ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Die Auswahl der besten Alternative muss für alle Beteiligten passen, von allen mitgetragen und zeitnah umgesetzt werden. Ob diese Maßnahmen wirksam und ausreichend waren, wird geprüft und analysiert.

Die Teilnehmer bringen ihre aktuellen Fälle und Fragen mit und erfahren
dabei, wie andere Betriebe handeln. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch entwickeln sich Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten.
Erfahren Sie neue Ansätze, erleben Sie neue Perspektiven mit Lösungen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop sind Ihre Fragen und Fallbeispiele. Bitte schicken Sie diese bis spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de

09.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-WSBEM-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Praxisworkshop – Schwerbehindertenrecht und BEM

Schwerbehindertenvertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG), Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen und weitere Aufgaben und Funktionsträger aus Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

In den Grund- und Aufbaukursen sowie den Kursen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement erhalten die Teilnehmer Basiswissen im
Schwerbehindertenrecht und BEM. Dennoch gibt es unvorhersehbare Situationen, für die es nicht auf Anhieb die Patentlösung gibt.
Im Praxisworkshop werden Ihre Fragen oder Fälle gemeinsam besprochen.
Im Erfahrungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern und den Trainern
erschließen sich neue Lösungskonzepte und Lösungsmöglichkeiten für zukünftige Fälle.
Dabei zeigt sich auch, welche Wünsche oder Bedürfnisse verwirklicht werden können und welche Ziele unter Umständen zu hoch gesteckt wurden.
Bei der Integration schwerbehinderter Menschen und im BEM nutzen alle betrieblichen Akteure ihre persönlichen Handlungsweisen und Methoden. Diese können reflektiert, erweitert und optimiert werden. Das Erkennen individueller Möglichkeiten und Grenzen spielt hierbei eine wichtige Rolle.
Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus hilfreiche Tipps für den Beratungsalltag.

Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop sind Ihre Fragen und Fallbeispiele. Bitte schicken Sie diese bis spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de

28.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-WSSBR-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Psychisch krank – Auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz?

Die Integrationsfachdienste - Fachdienste des KVJS-Integrationsamtes

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist es, beobachtbares Verhalten besser zu verstehen, im Umgang mit (vermuteten) psychischen Erkrankungen sicherer zu werden und ein Gefühl dafür zu bekommen, wann es Sinn macht, externe Stellen, wiezum Beispiel den Integrationsfachdienst (IFD) unterstützend hinzuzuziehen.

Die Zahl der Menschen, die wegen seelischer Erkrankungen arbeitsunfähig werden, wächst seit Jahren. Durch die Erkrankung verändert sich nicht nur das Arbeitsverhalten, die Leistungsfähigkeit und das soziale Miteinander, sondern auch die Eigenwahrnehmung der Betroffenen. Das macht es zunächst schwer, damit umzugehen. Vorgesetzte, Kollegen sind vielfach die Ersten, die auffallende Veränderungen wahrnehmen. Doch sind sie im Umgang damit oft unsicher und überfordert.
Wichtig ist es, angemessen zu reagieren und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Schwerbehindertenvertretungen und Betriebs- oder Personalräte beziehungsweise Mitarbeitervertretungen werden oftmals frühzeitig ins Vertrauen gezogen.

Es geht häufig um die Fragen: Was spreche ich wann und wie an? Wie erreiche ich den Menschen und wie kann ich ihn gewinnen, Hilfe anzunehmen?

Der Kurs gibt einen Überblick darüber, wie sich seelische Erkrankungen am Arbeitsplatz auswirken können. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen des Kurses die Möglichkeit, Fallkonstellationen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen und mit Unterstützung der Referenten und anderen Teilnehmern passende Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Erfahren Sie mit Beispielen aus der Praxis wie eine Unterstützung des IFD aussehen kann.

15.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-IFD-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Reha vor Rente

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Wenn der Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen gefährdet ist, werden vom Rentenversicherungsträger alle Leistungen der medizinischen Rehabilitation und/oder Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben geprüft, bevor eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gewährt wird.
Die Teilnehmer erhalten Informationen, welche Leistungen im Einzelnen zur
Sicherung beziehungsweise Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit vorgesehen sind.
• Stationäre medizinische Rehabilitation
• Ambulante medizinische Rehabilitation
• Leistungen zur Teilhabe (berufliche Rehabilitation)
• Wunsch- und Wahlrecht

Thematisiert werden die renten- und beitragsrechtlichen Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente und die vorgezogene Altersrente für schwerbehinderte Menschen.

26.06.18 - 27.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-RVR-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.10.18 - 11.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-RVR-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht - Aufbaukurs

Mitwirkung bei Personalentscheidungen

Schwerbehindertenvertretungen, die bereits einen Grundkurs besucht haben beziehungsweise über Grundkenntnisse verfügen, aber auch Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) , Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen und weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Das aktive Mitwirken der Vertrauenspersonen bei Personalentscheidungen ist wichtiger Bestandteil bei der Integration schwerbehinderter Menschen.
Die Teilnehmer erweitern ihre Kenntnisse und lernen diese situationsgerecht einzusetzen. Über die gesetzlichen Mitwirkungsmöglichkeiten ergeben sich kreative Gestaltungsspielräume in zahlreichen Fragen des betrieblichen Alltags.
Der Schwerpunkt des Kurses liegt bei dem Thema „Prävention statt Kündigung“.
Es wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten die Schwerbehindertenvertretung hat, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber bei Schwierigkeiten im Betrieb frühzeitig zu reagieren und sich engagiert zu beteiligen.

Die Themen im Aufbaukurs:
• Einstellung
• Veränderungen/Änderungskündigung
• Prävention statt Kündigung
• Betriebliches Eingliederungsmanagement
• Kündigungsschutz

18.06.18 - 20.06.18 St. Michael Tauberbischofsheim Details 18-3-AK-5 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
03.07.18 - 05.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-AK-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
17.07.18 - 19.07.18 St. Michael Tauberbischofsheim Details 18-3-AK-6 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.09.18 - 13.09.18 St. Michael Tauberbischofsheim Details 18-3-AK-7 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht - Grundkurs

Fit für die Praxis

Basiskurs für (neugewählte) Schwerbehindertenvertretungen. Teilnehmen können auch Betriebs-/Personalräte, Mitarbeitervertretungen und weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen, die Grundkenntnisse im Schwerbehindertenrecht erwerben oder auffrischen wollen.

Ziele und Inhalte

Die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen sind nach der Wahl mit unterschiedlichsten Fragestellungen konfrontiert. Neben hohem persönlichem Engagement benötigt sie nicht nur umfangreiche fachliche und methodische Kenntnisse. Sie muss sich zunächst in ihrem Ehrenamt etablieren und organisieren. Die Teilnehmer erwerben Grundkenntnisse zum Schwerbehindertenrecht.
Praxisorientiert werden aktuelle Gesetzgebung und Rechtsprechung vermittelt. Sie beraten schwerbehinderte Menschen und Arbeitgeber. Außerdem erkennen sie Schwierigkeiten bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen frühzeitig. Die Vertrauenspersonen arbeiten eng mit den inner- und außerbetrieblichen Kooperationspartnern zusammen, um konsensorientierte Lösungen zu finden.

Die Themen im Grundkurs:
• Sich etablieren und organisieren
• Rechte und Pflichten
• Den schwerbehinderten Menschen beraten
• Den Arbeitgeber beraten
• Mitwirken bei Entscheidungen




06.11.18 - 08.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GK-7 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
20.11.18 - 22.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GK-4 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
27.11.18 - 29.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GK-5 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
04.12.18 - 06.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-GK-6 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht im Personalmanagement

Konsequente Umsetzung der Inklusion in Betrieben und Dienststellen

Personalverantwortliche, Vorgesetzte von schwerbehinderten Menschen,Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) in Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Was sollte bei der Einstellung, Beschäftigung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit schwerbehinderten Menschen beachtet werden?
Wo gibt es Unterstützung und Antworten bei speziellen Fragen?
Wir zeigen Ihnen in diesem Kurs wie Sie dem gesetzlichen Anspruch auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gerecht werden, damit die Inklusion schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben gelingt.

Themen:
• Rolle und Aufgaben des Beauftragten des Arbeitgebers
• Aufgaben und Rechte der Schwerbehindertenvertretung
• Anerkennung der Schwerbehinderung und die Konsequenzen
• Ausgleichsabgabe
• Einstellungsverfahren
• Benachteiligungsverbot und Auswirkungen des AGG
• Unterstützung durch das Integrationsamt
• Reformen durch das Bundesteilhabegesetz und Auswirkung auf die Betriebe, Novellierung des SGB IX
• Kündigungsschutz nach dem SGB IX
• Prävention und Betriebliches Eingliederungsmanagement

16.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BAG-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BAG-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehinderung bei Beamtinnen und Beamten

Anwendung des Schwerbehindertenrechts bei schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten in Baden-Württemberg

Schwerbehindertenvertretungen, Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus der öffentlichen Kommunal- oder Landesverwaltung in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die praktische Anwendung des SGB IX führt in Beamtenverhältnissen zu
Schwierigkeiten. Beamtenrechtliche Vorschriften oder Durchführungsverordnungen enthalten zum Teil spezielle oder unterschiedliche Regelungen. Im Vergleich mit den arbeitsrechtlichen Regelungen führt dies zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ziel ist es, diese Unterschiede zu erarbeiten. Hierbei wird auch die aktuelle Rechtsprechung einbezogen.
• Arbeitsplatzbegriff und Beschäftigungspflicht für schwerbehinderte Menschen in der Landesverwaltung
• Der beamtete Inklusionsbeauftragte des Arbeitgebers nach § 181 SGB IX und die beamtete Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen (besondere Stellung)
• Gleichstellung von Beamtinnen und Beamten mit schwerbehinderten
Menschen
• Angemessene Vorkehrungen zur behinderungsgerechten Beschäftigung
von Beamtinnen und Beamten
• Prävention und Betriebliches Eingliederungsmanagement bei schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten
• Stufenweise Wiedereingliederung von Beamtinnen und Beamten nach
längerer Erkrankung
• Prüfung der Dienstfähigkeit bei schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten
• Vorzeitige Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit
• Anerkennung einer festgestellten Dienstunfallschädigung (GdS – Grad der Schädigungsfolgen) als Grad der Behinderung (GdB) nach dem Schwerbehindertenrecht
• Zusatzurlaub für schwerbehinderte und behinderte Beamtinnen und Beamte
• Altersteilzeit für schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte
• Dienstliche Beurteilung von schwerbehinderten Beamtinnen und Beamten
• Diskriminierungsfreies Bewerberauswahlverfahren bei Stellenbesetzungen

28.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-BEA-2 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Sprache formt Wirklichkeit - Vertiefungskurs

präsent sein, klar sprechen, kraftvoll handeln

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen sowie weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen, die bereits einen "Sprache formt Wirklichkeit - Grundkurs" (siehe vorherige Seite) besucht haben

Ziele und Inhalte

Das Thema Behinderung stellt alle Beteiligten in einer Organisation immer wieder vor große sachliche und menschliche Herausforderungen.
Als vermittelnde Person kommt Ihnen dabei eine bedeutsame Rolle zu. Sie führen Stränge zusammen und arbeiten auf eine ganzheitliche Lösung hin. Ihre Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist Ihre Brücke zu Ihren Gesprächs- und Verhandlungspartnern. Doch welcher Gestalt ist diese Brücke? Kommen Ihre Botschaften klar und zugleich wertschätzend beim Gesprächspartner an? Ist Ihre Brücke also auch für den Transport schwerer Lasten geeignet?
Im Seminar für Einsteiger "Sprache formt Wirklichkeit - präsent sein, klar sprechen, kraftvoll handeln" haben Sie Ihre Aufmerksamkeit bereits gezielt auf Ihre Sprache gelenkt. Sie haben einige Ihrer ganz eigenen, sprachlichen Muster erkannt und manche weiterentwickelt. Möglicherweise haben Sie seither durch die Kraft Ihrer Sprache bereits wohltuende Präsenz und Klarheit in Ihrem Leben erfahren.
Das Vertiefungsseminar "Sprache formt Wirklichkeit" lädt Sie dazu ein, Ihre gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und bereits von Ihnen in Ihrem Alltag erprobte Ansätze weiterzuentwickeln.
Zeitnah an das Seminar schließt sich für jeden Teilnehmer ein individuelles Einzeltraining am Telefon an.
Dabei erhalten Sie von Ihrer Trainerin Astrid Weidner ein Wahrnehmungsfeedback im geschützten Raum. Gemeinsam leiten Sie daraus Entwicklungsimpulse ab und erarbeiten Handlungsempfehlungen für Ihren beruflichen Alltag. Das Einzeltraining bietet Ihnen auch Raum für Ihre persönlichen Fragen.
Entwickeln Sie Ihr Bewusstsein für Ihre Sprache weiter, entfalten Sie deren Kraft und gestalten Sie bewusst Ihr Leben.

Seminarziele im Überblick:
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Die Teilnehmer lenken ihre Aufmerksamkeit auf ihren individuellen und den allgemeinen Sprachgebrauch. Dies geschieht anhand von Beispielsituationen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer.

Sie erkunden die Wirkungsweise einzelner Wörter und Redewendungen sowie des Satzbaus auf andere und auf ihre eigene Persönlichkeit.
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Die Teilnehmer erkennen eigene "hemmende" Sprachmuster und erlernen, wie sie diese in kleinen Schritten lösen und wandeln können.
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Sie erlangen Klarheit, indem sie ihre Sprache bewusst gestalten lernen.

Die Teilnehmer nützen die Kraftquellen der Sprache und stärken ihre eigene Persönlichkeit.

Die Referentin, Frau Weidner, ist diplomierte Wirtschaftsingenieurin und systemische Beraterin. Sie ist von Geburt an blind. Die durch diesen Umstand bedingte sprichwörtliche Schärfung der Sinne führte bei ihr zu einer besonderen Art des Umgangs mit anderen Menschen. Ihr Handicap ist somit die Basis für eine intensive Kommunikation und eine glaubwürdige Vermittlung von Inhalten.

05.06.18 - 06.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-SFWV-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vom Missbrauch zur Sucht

Strategien zum betrieblichen Umgang

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben- und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen

Ziele und Inhalte

Der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten nimmt seit Jahren zu. Auch Internet- oder Spielsucht ist ein Suchtproblem. Das wird spätestens dann zum betrieblichen Problem, wenn Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit, hohe krankheitsbedingte Fehlzeiten oder mehr Betriebsunfälle auftreten.
Die betrieblichen Funktionsträger sind mit den Einzelfällen oft überfordert.
Deshalb ist wichtig zu erkennen, wann die eigenen Grenzen erreicht sind und wann es besser ist, sich externe Unterstützung zu holen.

Die Teilnehmer erfahren, wie sie Suchtprobleme am Arbeitsplatz erkennen und angemessen reagieren können. Betriebliche und außerbetriebliche Möglichkeiten der Hilfe für Abhängigkeitserkrankte werden aufgezeigt.

Themen:
• Suchtmittel und ihre Wirkung
• Entstehung und Verlauf der Suchterkrankung
• Merkmale von Suchterkrankungen
• Innerbetriebliche Probleme mit Abhängigen
• Therapiemöglichkeiten
• Betriebliche Hilfsangebote
• Betriebsvereinbarung
• Arbeitsrechtliche Fragestellungen

18.09.18 - 20.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-ALK-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wahl der Schwerbehindertenvertretung 2018

Schwerbehindertenvertretung, Betriebs-/Personalräte, Beauftragte des Arbeitgebers, zukünftige Wahlleiter oder Wahlvorstände sowie andere betriebliche Funktionsträger, die an der SBV-Wahl beteiligt sind oder sich für die Wahl in das Ehrenamt interessieren

Ziele und Inhalte

Im Herbst 2018 ist der nächste regelmäßige Wahltermin zur Wahl der Schwerbehindertenvertretungen. Damit dabei nichts falsch läuft, bieten wir Ihnen diese Veranstaltung an. Nach den grundsätzlichen Wahlvoraussetzungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen werden das vereinfachte und förmliche Wahlverfahren vorgestellt.

Die Themen:
• Vorbereitung der Wahl
• Zeitpunkt der Wahl
• Wahlberechtigte
• Wählbarkeit
• vereinfachtes/förmliches Wahlverfahren?
• Zusammenfassung von Betrieben/Dienststellen
• Beginn und Ende der Amtszeit
• Kosten der Wahl
• Schutz der Wahlbeteiligten
• Anfechtungsgründe
• Nichtigkeitsgründe
• Bekanntgabe des Wahlergebnisses

Diese Informationsveranstaltung bieten wir Ihnen nicht nur in unseren KVJS-Tagungszentren sondern auch regional an Veranstaltungsorten in ganz Baden-Württemberg an.

24.04.18 TÜV Süd Mannheim Details 18-3-WAHL-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
09.05.18 Green City Hotel Vauban, Freiburg Details 18-3-WAHL-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
07.06.18 VWA Karlsruhe Details 18-3-WAHL-4 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
21.06.18 Haus der Begegnung, Ulm Details 18-3-WAHL-5 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
04.07.18 Milchwerk Radolfzell Details 18-3-WAHL-8 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.07.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-3-WAHL-6 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
27.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-WAHL-7 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wort-Wechsel

präsent sein – klar sprechen – kraftvoll handeln

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen aus den Betrieben und Dienststellen, die bereits einen "Sprache formt Wirklichkeit - Grundkurs" besucht haben

Ziele und Inhalte

Das Sprechen stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Im Augenblick das „rechte“ Wort zu finden, ist eine Kunst. Gleichzeitig hält die Sprache viele Geschenke und Überraschungen für uns bereit. Indem wir ihr nachspüren entdecken wir ihre Feinheiten. Wortwahl, Satzbau, Aussprache und Satzmelodie erzeugen ein vielschichtiges Zusammenspiel.
Sie haben bereits einen Grundkurs "Sprache formt Wirklichkeit" besucht und sind für die Kraft der Sprache sensibilisiert. Die Wirkung einzelner Worte und Formulierungen ist Ihnen bereits bewusst. In Ihrem Alltag als spielt die Sprache eine übergeordnete Rolle. Sprechen beeinflusst auch unser eigenes Denken und Handeln. Es formt unsere Wirklichkeit.
Eine nachhaltige Begleitung sichert die effiziente und effektive Einbringung des Erlernten in die tägliche Kommunikation.
Am Praxistag „Wort-Wechsel“ lenken Sie weiterhin ihre Aufmerksamkeit auf die Sprache und erhalten Impulse für Ihren Sprachaufbau. Durch das gemeinsame Üben mit anderen verfeinern sie ihr Gespür für die Sprache. Außerdem tauschen Sie sich zu ihren Wahrnehmungen mit anderen aus. Sie reflektieren ihre Erfahrungen und leiten daraus Erkenntnisse für Ihr zukünftiges Sprechen und Handeln ab.
Der langfristige Wandel und das gezielte Einsetzen des bewussten Sprechens bewirken Änderungen in der Zusammenarbeit und führen damit zu einer Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.

- Sie erkennen die Wirkung ihrer Sprache auf andere und auf sich selbst.
- Sie vertiefen, reflektieren und üben den eigenen Sprachgebrauch.
- Sie arbeiten an ihrem eigenen Sprachverhalten anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Praxis, die den nachhaltigen Transfer auf den Berufsalltag ermöglichen.
- Sie befassen sich mit der Wirkung von einzelnen Worten, Redewendungen, grammatischen Strukturen, der Artikulation und Intonation.
- Sie nützen kontinuierlich das bewusste Sprechen als ihren „Erfolgsmotor“ und stärken ihre Präsenz.

09.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-WW-1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

E-Mail schreiben >>

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung von:
Montag - Donnerstag
9-12, 13-16:30 Uhr

Freitag
9-12 Uhr

Antrag auf Freistellung und Kostenübernahme durch den Arbeitgeber

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