Kindertagesbetreuung

Es wurden insgesamt 146 Veranstaltungen gefunden.

Aktuelle Rechtsfragen in der Kindertagespflege

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Folgende Themenbereiche sind geplant:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

18.09.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-KTP2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Allergien, Asthma & Co. - Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Kinder mit chronischen Erkrankungen, hier im Besonderen Asthma, Diabetes, Krampfleiden und Allergien, beanspruchen von pädagogischen Fachkräften besonderen Einsatz und Aufmerksamkeit, auch die Eltern dieser Kinder fordern dies meist aus gutem Grund. Bedingt durch ihre Erkrankung, fallen diese Kinder in der Gruppe manchmal stärker auf.

Seminarthemen sind:
- Rahmenbedingungen für die Aufnahme chronisch kranker Kinder
- Elternarbeit für betroffene und nicht betroffene Eltern
- Sensibilisierung von gesunden Kindern
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal begreifen
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

04.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alltagsroutine Schlafengehen

Den Herausforderungen einer Schlüsselsituation konkret und achtsam begegnen

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Schlafengehen ist in vielen Krippen eine täglich wiederkehrende Herausforderung, die sowohl für die Fachkräfte als auch für die Kinder mit Hektik und Stress verbunden sein kann. Dabei kann gerade beim Schlafengehen ein hohes Maß an Beziehungsqualität zwischen Kind und Fachkraft entstehen. Hier prüft das Kind wie achtsam und schützend, zuverlässig und beziehungsvoll die Bezugsperson mit ihm umgeht. Gleichzeitig ist der Ablauf zwischen dem Essen und dem Schlafengehen ein großes Interaktions- und Organisationsthema, das gut geplant, auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe abgestimmt sein muss, damit eine ruhige und entspannte Atmosphäre entstehen kann.

Welche Strategien und Methoden können helfen, die Schlafsituation ruhiger und entspannter zu gestalten? Was ist über den kindlichen Schlaf zu wissen? Wie kann ein professioneller Umgang mit Eltern zu diesem Thema aussehen? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen zum kindlichen Schlaf befasst sich das Seminar. Konkrete Praxisfragen stehen dabei im Vordergrund.

Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse über den Kinderschlaf, und in diesem Zusammenhang der Aufnahme, sowie der Eingewöhnung von unter 1-jährigen Kindern und über die Aufsichtspflicht.
- Sie können konkrete Methoden zur Planung und Gestaltung der Übergänge, zum Beispiel vom Essen in den Schlaf umsetzen
- sie kennen angemessene Strategien zur Unterstützung des Einschlafprozesses
- sie können mit „Schlafverweigerern“ umgehen
- sie können Ruhephasen pädagogisch gestalten
- sie wissen, wie sie Kinder aus der Schlafsituation heraus, gut in die Gruppe und ins Spiel begleiten können
- sie können wichtige Fragestellungen der Eltern beantworten und zum Schlafbedarf und den Bettzeiten der Kinder beraten.

23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT19-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
28.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alte "Häsinnen" und junge Berufseinsteigerinnen - wie geht das zusammen?

Leitungen und Fachkräfte, die sich angesprochen fühlen

Ziele und Inhalte

Ein Team besteht in der Regel aus unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Was passiert, wenn junge Berufseinsteigerinnen mit älteren Kolleginnen zusammenarbeiten? Bewahrheiten sich eventuelle Vorurteile wie: Die Jungen haben kein Durchhaltevermögen mehr oder die Alten tun sich schwer mit Veränderungen, die Jungen meinen alles besser zu wissen oder die Alten sagen immer, das kennen wir bereits?

Wie wird mit Verschiedenheit umgegangen? Wenn die Verschiedenheit – persönlich und fachlich – auf der Basis relevanter Gemeinsamkeiten stattfinden kann, wird ein altersgemischtes Team als Bereicherung für alle Beteiligten erlebt. Das Verständnis für die Lebenssituation und Arbeitsweise des jeweils anderen kann helfen, individuelle Stärken zielfördernd einzusetzen.

Fragestellungen und Inhalte des Seminars sind:
- Wie arbeiten junge und ältere pädagogische Fachkräfte gut zusammen?
- Welche Vorurteile leiten die Fachkräfte in der Zusammenarbeit?
- Welche Ängste von beiden Seiten sind vorhanden?
- Welchen Gewinn hat ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen?
- Worauf ist im Umgang miteinander besonders zu achten?

Zitat von Aristophanes (um 445 - 385 v. Chr.): „Genau wie ich einen jungen Menschen gutheiße, in dem eine Spur von Alter ist, billige ich einen alten Menschen, der das Aroma der Jugend hat. Wer sich bemüht, Jugend und Alter zu vermischen, wird wohl körperlich altern, aber nie geistig.“

25.11.19 - 26.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Älter werden im Beruf

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Alter ist subjektiv und wird von jedem Menschen anders empfunden. Alle werden älter....
Was bedeutet das im beruflichen Zusammenhang?
Älterwerden heißt zunächst einmal ganz neutral: Veränderung. Veränderung, die sowohl im Inneren, als auch im Äußeren kontinuierlich notwendige Lern- und Anpassungsprozesse nach sich zieht.
Um für diese Aufgabe gut gerüstet zu sein, werden zunächst die gesellschaftlichen Klischees kritisch beleuchtet, um dann die eigenen „Altersbilder“ als mögliche Ressourcen zu entdecken.
Nachdem die Faktoren für gelingendes Älterwerden herausgearbeitet wurden, nähert sich das Seminar dem beruflichen Kontext.
Welche Haltungen und Einstellungen sind vorzufinden?
Wie kann man darauf reagieren, beziehungsweise welche Schwierigkeiten können auftauchen und wie können dabei erste Schritte Richtung Lösung aussehen?
Zum Ausklang wagen die Teilnehmenden des Seminars einen Blick in die Zukunft, tauschen sich über ihre Visionen für die Zeit nach dem Berufsleben aus, kommen vielleicht noch zu neuen Ideen.

16.05.19 - 17.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Auf die Windel, fertig, los" - Schlüsselsituationen und Stressoren im Tagesablauf der Krippenpädagogik

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis 3 Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

"Schnell die Kinder wickeln, damit der Morgenkreis beginnen kann..., schnell noch anziehen, damit sich das Rausgehen auch lohnt..., schnell die Kinder beim Sauberwerden begleiten, damit sie mehr Zeit zum Spielen haben..."
Fachkräfte, die mit den Jüngsten arbeiten, fühlen sich oft "ausgepowert" wegen der vielen Dinge, die schnell zu tun sind, um endlich zum Wesentlichen zu kommen. Doch was ist das Wesentliche im Tagesablauf eines Krippenkindes? Ist dieser "Leistungssport" guter Alltag oder braucht es in der Kleinkindbetreuung ein Umdenken, welches diese so eiligen Themen in den Mittelpunkt der Pädagogik stellt?

An diesen beiden Tagen wird die Tagesgestaltung in den Blick genommen und reflektiert, wie der Krippenalltag zu echten Schlüsselsituationen für die Kinder werden kann.

Die Fortbildung befasst sich mit den Themen:
- Kleinkindbetreuung - ein Leistungssport?
- Den Tagesablauf mit seinen Ritualen als Bildungsangebote entdecken
- Die Mikroübergänge des Tages erkennen und gestalten
- Freie Bildungszeit und Angebote mit thematischen Schwerpunkten
- Spiel- und Lernthemen der Jüngsten
- Den Bildungsort Mahlzeit erkennen und qualitativ hochwertig umsetzen
- Beziehungsvolle Pflege

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
-sich mit der eigenen Haltung in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages auseinandergesetzt,
-ihren Krippenalltag reflektierend in den Blick genommen,
-erkennen können, was Qualität in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages bedeutet und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erfahren.

19.11.19 - 20.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufsichtspflicht in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Der Alltag in Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt birgt immer wieder Situationen, in denen sich Leitungen und Fachkräfte mit Fragen konfrontiert fühlen, die sie verunsichern, weil die Aufsichtspflicht scheinbar wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt.

Neben den Fragen zur Aufsichtspflicht gibt es eine Menge schwieriger Rechtslagen, über die das pädagogische Personal Bescheid wissen sollte, damit es sich gegenüber Eltern, dem Jugendamt, den Beratungsstellen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vorgesetzten kompetent verhalten kann.

Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Arten von Aufsichtspflicht gibt es?
- Wer haftet bei Verletzung der Aufsichtspflicht?
- Was bedeutet Datenschutz für meine Arbeit?
- Welche Versicherungen greifen bei welcher Begebenheit?
- Was beinhaltet der Arbeits- und Sicherheitsschutz?
Diese werden praxisnah während des Seminars beantwortet.

Weitere Fragen aus der Alltagspraxis von Kindertageseinrichtungen bereichern den Input.

Ziel des Workshops ist eine gestärkte Rechtssicherheit der Fachkräfte.

01.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Autistische Kinder verstehen lernen und den Alltag mit ihnen entspannt und bildungsreich gestalten

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulkindbetreuungs- und Erziehungshilfeeinrichtungen, Integrationskräfte

Ziele und Inhalte

Jedes Kind ist anders, das ist auch bei Kindern mit einer Autismus – Spektrum – Störung (ASS) so.
Trotz dieser Vielfalt gibt es einige Grundprinzipien welche das gemeinsame Leben und Lernen in Kindertageseinrichtungen, Schule und in der Erziehungshilfe für alle Beteiligten erleichtern und die Inklusion von Kindern mit einer ASS möglich machen.

Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar:
- Grundlagen zur Betreuung von Kindern mit einer Behinderung
- Grundlagen zum Krankheitsbild ASS
- Typische Anzeichen von ASS, um eine persönliche Einschätzung vornehmen zu können (keine Diagnose)
- Räumliche Voraussetzungen
- Handlungsstrategien und Handlungsprinzipen als Antwort auf die Störungsphänomene von Kindern mit einer ASS in Krippe, Kita und Hort
- Einblick in unterschiedliche Formen für eine unterstützende/gestützte Kommunikation

Das zweitägige Seminar ist so geplant, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das wollen, die Möglichkeit und ausreichend Zeit dafür haben, Fälle aus der eigenen Arbeit vorzustellen und gemeinsam nach hilfreichen Interventionsmöglichkeiten zu suchen.

02.07.19 - 03.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eignen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Aus dem Hintergrund der Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für teilnehmende Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Auseinandersetzung mit der Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzepts
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Herausforderung Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: In Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung und selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit, Bildungsort Schlafen und Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbstständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines selbst gewählten Themas der Fortbildung
- Reflexion des Gelernten und der in des Praxis erlebten Handlungssituationen
- Klärung offener Fragestellungen

Umfang und Dauer:
Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1 bis 6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2019 und 2020.

16.09.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-BK1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
09.10.19 - 10.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BK2-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bearbeitung von komplexen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe - mit fachgerechten Formaten

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von "Morgen" befassen

Ziele und Inhalte

World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der erhalten ll,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden sollen,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn eine kreative Lösung benötigt wird und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.
Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

Hinweis :
Unser Angebot beinhaltet die passgenaue Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise und bei Bedarf die Moderation der vom Träger geplanten Veranstaltung. In diesem Zusammenhang sind je nach Veranstaltung kurze Einweisungen von örtlichen Moderatorinnen und Moderatoren inbegriffen. Es handelt sich nicht um eine Qualifizierung in diesen Methoden.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beschweren erwünscht

Jede Beschwerde ist ein Geschenk

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz gibt vor, dass Kindern in der Kita neben dem Beteiligungsrecht auch ein Beschwerderecht einzuräumen ist. Zur Sicherung der Rechte von Kindern und zu ihrem Schutz ist die Erteilung der Betriebserlaubnis vom konzeptionell verankerten Partizipations- und Beschwerdemanagementverfahren abhängig.

Beschwerden in der Kita können von Kindern, ihren Familien und von Fachkräften eingebracht werden.
Beschwerden drücken eine Sorge, Unzufriedenheit oder Unmut aus. Sie weisen auf ein Bedürfnis der die Beschwerde einbringenden Person hin.
In Beschwerden steckt nicht nur ein Hinweis auf wahrgenommene pädagogische Qualität, auf Verbesserungs- oder Veränderungswürdiges oder zukünftige Trends, sondern auch ein Entwicklungspotential für das Kind, seine Familie und die Kita. Das sich hinter der Äußerung verbergende Anliegen muss erkannt sein und zum Gegenstand von wechselseitigen Aushandlungsprozessen und nachhaltigen Bildungsprozessen im pädagogischen Alltag werden. Beschwerden bieten die Chance, die bestehende Praxis bedarfsangemessen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Es geht hierbei nicht um das Erfüllen jeder Anregung, sondern um das Wahrnehmen, Achten und Verstehen verschiedener Sichtweisen und darum, sich bewusst für oder gegen eine mögliche Veränderung auszusprechen.

Am Fortbildungstag setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, was unter dem Begriff Beschwerde zu verstehen ist, welche Formen von Beschwerden es gibt und wie es gelingen kann, mit Beschwerden kultursensibel umzugehen. Die eigene Haltung zu Beschwerden wird in den Blick genommen und die Frage beleuchtet, wie wir mit unserem Gegenüber in einen Dialog eintreten können. Darüber hinaus werden erste Ideen der Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Familien und Fachkräfte sowie angemessene Prozessschritte der Beschwerdebearbeitung erarbeitet.

Ziel ist es, sich des Zusammenspiels von Haltung, Verhalten und Verfahren bewusst zu sein sowie die eigene beschwerdefreundliche Dialogfähigkeit und Gesprächsführungskompetenz weiterzuentwickeln.

21.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligung leben! Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Auf der Basis des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung" wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren, Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei 1-tägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bildungsträgerkonferenz 2019 - Aktuelle Trends der Qualifizierung und Fortbildung in der Kindertagespflege

Achtung !!! Die Veranstaltung fällt aus !!!

Fachkräfte aus der Qualifizierung in der Kindertagespflege, verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Jugendämtern und Bildungsträgern

Ziele und Inhalte

Ziel des Bundesprogramms Kindertagespflege ist die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Qualifizierung von Tagespflegepersonen. Auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern gibt es erste Schritte, die Qualität in der Qualifizierung anzuheben.
In Baden-Württemberg wurde bereits der Prozess in Gang gesetzt, auf der Grundlage des kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuchs des DJI ein für Baden-Württemberg spezifisches Qualifizierungskonzept zu erarbeiten.

Im Rahmen der Bildungsträgerkonferenz wird über aktuelle und weitere Schritte in der Umsetzung dieses Prozesses informiert, relevante Themen werden fachlich vertieft.

20.03.19 Jugendherberge Stuttgart Intern. Details 19-4-KTP4-1k Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Bundesteilhabegesetz aus Sicht der rechtlichen Betreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) am 23.12.2016 kommen in mehreren Phasen zahlreiche gesetzliche Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. So wird ab dem 01.01.2020 das Sozialgesetzbuch SGB IX zu einem echten Leistungsgesetz - verändert durch die Übernahme der Eingliederungshilfe aus dem SGB XII. Auch schon vorher erfolg(t)en bereits wichtige Veränderungen; unter anderem die Einführung neuer Hilfeformen (zum Beispiel Budget für Arbeit).
Der Referent erörtert Fragen hinsichtlich der zeitlich gestuften gesetzlichen Umsetzung, der Anspruchsvoraussetzungen sowie der finanziellen Auswirkungen für Menschen mit Behinderung (Stichwort: Anrechnung von Einkommen und Vermögen).
Er führt durch die sich neu bildende Struktur des Sozialleistungsrechtes für Menschen mit Behinderung und erläutert bereits umgesetzte Änderungen und kommende Veränderungen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren, was dies für die praktische Arbeit als bestellte gesetzliche Vertreterin und als bestellter gesetzlicher Vertreter von behinderten Menschen bedeutet - unter den Gesichtspunkten der optimalen Teilhabe und der Finanzverantwortung.
Die Rechtslage wird anhand von Fallbeispielen exemplarisch veranschaulicht und so aus dem bloß Abstrakten in die Praxis des Arbeitslebens geholt.



03.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-BtR45-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Das Feuer darf nie ganz ausgehen! Burnout Prävention

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Merkmale sozialer Arbeit sind die teilweise schwierige und emotional anstrengende Klientel, ein hoher Zeit- und Verantwortungsdruck und ein immer höher werdender administrativer Aufwand bei tendenziell weniger Personal. Da ist es wichtig, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen" zu tun.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über das Burnout-Syndrom und lernen zu erkennen, wie es um den eigenen Energiehaushalt bestellt ist. Sie bekommen Anregungen, wie ein bewusster Umgang mit „Zeit" und „Energie" gelingen kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre persönlichen Nischen zum Kraftschöpfen entdecken und ihren „Energieräubern" auf die Spur kommen. So ist es möglich, aus einer sich anbahnenden Burnout-Krise herauszukommen (oder sie erst gar nicht entstehen zu lassen), weiter mit Freude bei der Arbeit sein zu können und letztendlich Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten.

27.06.19 - 28.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das sexualpädagogische Konzept als Element der pädagogischen Konzeption der Einrichtung

Aufbau und Inhalte eines sexualpädagogischen Konzepts

Zur Leitung befugte Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (Einrichtungsleitungen, stellvertretende Einrichtungsleitungen, Gruppenleitungen)

Ziele und Inhalte

Sexualität ist nicht auf Genitalität beschränkt, sondern umfasst körperliche, biologische, psychosoziale und emotionale Aspekte. Der positive Umgang mit Sexualität und Körperlichkeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsentwicklung zum Mädchen oder zum Jungen und stärkt sowohl das Selbstwertgefühl als auch das Selbstvertrauen.

Ein im Team entwickeltes sexualpädagogisches Konzept gibt Orientierung und Handlungssicherheit für den Arbeitsalltag mit Kindern. Eine transparente Handhabung dieses Konzepts ermöglicht den Eltern Einblicke und kann für die Arbeit mit den Kindern einen Rahmen geben.

Ein sexualpädagogisches Konzept ergänzt also den Handlungsrahmen einer Einrichtung in einem Bereich der ansonsten wegen vieler Unsicherheiten tabuisiert wird. Ausgehend von der Sicherheit der pädagogischen Fachkräfte können auch die Kinder Sicherheit im Umgang mit ihrer kindlichen Sexualität entwickeln. Kinder werden so nicht nur präventiv gegen sexuelle Übergriffe untereinander geschützt, sondern auch gegenüber sexueller Gewalt durch Erwachsene gestärkt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen wesentliche Bausteine für ein sexualpädagogisches Konzept erarbeitet werden. Es werden Inhalte vermittelt, die die Teilnehmenden zur Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzepts befähigen.

21.03.19 - 22.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die eigene Biografie und deren Einflüsse auf berufliches Handeln

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.
Die eigene Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie Ressourcen fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser daraus resultierendes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflextionsfähigkeit im Umgang (auch) mit (verhaltensauffälligen) Kindern in Tageseinrichtungen und im Team mit den Kolleginnen und Kollegen.

Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im
Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut verwendet werden.

10.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Herausforderung der Begleitung von Teams - damit sie professionell gute Arbeit machen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche, Fachberatungen für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Verantwortung für Teams zu haben, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Professionalität mitbringen.
Jedes Team entwickelt unterschiedliche Teamtypen, um mit den Anforderungen und Herausforderungen der täglichen pädagogischen Arbeit umzugehen.
Strukturen, Hierarchien und Abläufe in der Zusammenarbeit, aber auch Vorgehensweisen, wie Zusammenhalt im Team hergestellt wird, können sehr unterschiedlich sein.
Je nachdem, wie Teams sich diesbezüglich organisieren, entstehen hinsichtlich der begleitenden Teamintervention unterschiedliche Auswirkungen, Konflikte und Anforderungen für den Träger, die Fachberatung und die Leitung.
Träger oder auch Fachberatungen stehen häufig vor der Aufgabe, in diesen Teams zu intervenieren und sie zu professionalisieren – in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen und in Bezug auf die Art und Weise der Zusammenarbeit im Team.

Ziel der Veranstaltung ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Teamtypen und Formen des Zusammenhalts in Teams zu haben, um entsprechend adäquat intervenieren zu können und Teams zu professionalisieren.

Die Grundlagen, wie sich Teams organisieren, und unterschiedliche Methoden der Teamintervention - insbesondere aus der systemischen Beratungsarbeit – werden als Input vermittelt und von den Teilnehmenden in Übungssequenzen erprobt.

12.03.19 - 13.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die neue Rolle als Führungskraft

Neue Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die Übernahme einer Leitungsrolle ist der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen stellen sich. Es gilt Spielräume zu gestalten, sich mit Erwartungen auseinanderzusetzen und auch die (eigenen) Grenzen zu kennen und benennen zu können. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum. Die eigene Entwicklung ist von Bedeutung.

Das Seminar bietet Gelegenheit, sich des eigenen Standpunkts bewusst zu werden, seinen Führungsstil zu reflektieren und sein Führungs- und Leitungsverhalten zu qualifizieren. Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

08.07.19 - 10.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FL5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Du tust was ich dir sage!"

Adultismus in Krippe und Kindergarten

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Wir allen waren einmal Kinder und haben erlebt, dass Erwachsene mächtiger waren als wir. Kinder sind auf Erwachsene angewiesen und damit eindeutig die Schwächeren in diesem Verhältnis. Das führt in Alltagssituationen häufig dazu, dass Erwachsene bewusst oder unbewusst ihre Überlegenheit gegenüber dem Kind ausdrücken und ausleben. Wenn Kinder in einer von Respekt und Achtung für sie als Individuum geprägten Umgebung aufwachsen sollen, gilt es für die pädagogische Fachkraft, sich der Machtverhältnisse in der Beziehung zum Kind bewusst zu werden und die eigene Haltung und Handlungskompetenz zu reflektieren.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Begriffs Adultismus
- Die Funktionsweise und Effekte von Adultismus sichtbar machen
- Selbstreflexion
- Die Fachkraft-Kind-Beziehung: respektvoll- bedürfnisorientiert- verantwortlich
- Professionelle Responsivität entwickeln: Ideen für den Alltag
- Die Sprache der Erwachsenen: Impulse für achtsame Veränderung der persönlichen Sprache

24.07.19 - 25.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens zwei Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit, mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

24.06.19 - 25.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Grundlagen und Methoden der Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

„Die frühe Kindheit ist eine sensible Entwicklungsstufe, darum reicht es nicht aus, dass Babys gute Betreuung erhalten, die Betreuung muss hervorragend sein." (Magda Gerber 1985)

Für Emmi Pikler bildete der Respekt gegenüber dem Säugling und eine von Achtsamkeit geprägte Kleinkindpädagogik die Grundlage ihres Ansatzes. Die in Wien geborene Kinderärztin Emmi Pikler (1902 – 1984) übernahm 1946 die medizinische Leitung des Waisenhauses Lóczy in Budapest. Sie engagierte sich sehr dafür, die institutionalisierte Kinderpflege zu verändern.

Wichtige Schwerpunkte und Impulse für die Kleinkindpädagogik setzte sie in den Bereichen beziehungsvolle Pflege, autonome Bewegungserziehung und freies Spiel, wie auch in der Bedeutung der Kinder füreinander, in der vorbereiteten Umgebung, im Tagesablauf und in der Aufgabe der Fachkräfte.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Die pädagogischen und pflegerischen Grundsätze von Emmi Pikler
- Die Bedeutung der Pflegesituation für das Kleinkind und sein eigenes Körperempfinden
- Die Gestaltung der beziehungsvollen Pflege als Grundlage für die Beziehung zwischen Fachkraft und Kleinkind
- Die Gestaltung der Essenssituation in der Kindertagesbetreuung
- Die Gestaltung der Bewegungssituationen für Säuglinge und Kleinkinder
- Haltung und Rolle der Fachkräfte

07.02.19 - 08.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingewöhnung und Übergänge im Kita-Alltag

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein, sowie seine Widerstandskraft. Damit die vielfältigen Übergänge gelingen, braucht das Kind Unterstützung und einfühlsame Begleitung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Übergänge in der Lebenswelt der jungen Kinder: Eingewöhnung, Übergang von der Krippe in den Kindergarten
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren
- Merkmale der Erzieherinnen-Kind-Beziehung zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Qualitätsmerkmal Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen nach Daniel Stern
- Resilienz, die Kraft, die Kinder stärker macht: praxisrelevante Erkenntnisse und Konzepte aus der Resilienz-Forschung
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Ein neuer Begriff: "Kultursensitivität"- was ist zum Beispiel bei der Eingewöhnung zu beachten ?

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden Möglichkeiten erarbeitet, die verschiedenen Transitionen beziehungsorientiert zu begleiten, um den Kindern Partizipations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.

Die Fortbildung lädt auch dazu ein, sich mit der eigenen Identität "als Bezugsperson Erzieherin", sowie mit eigenen Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie mit eigenen Abschiedserfahrungen auseinanderzusetzen.

18.06.19 - 19.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingliederungshilfe nach dem Bundesteilhabegesetz

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Bundesteilhabegesetz hat das Recht der Eingliederungshilfe von Grund auf reformiert. In diesem Seminar soll ein Verständnis für die Architektur des neuen Rechts der Eingliederungshilfe entwickelt werden, das es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglicht, eigenständig mit dem neuen Gesetz zu arbeiten.
Der Aufbau folgt daher der Systematik des neuen Rechts:
- Grundlagen außerhalb des Sozialgesetzbuches Neunter Teil (SGB IX): Grundgesetz, UN-Behindertenrechtskonvention
- Grundlagen im SGB IX
- Leistungsgruppen im 1. Teil des SGB IX
- Leistungsansprüche im 2. Teil des SGB IX
- leistungsvereinbarungsrechtliche Ausgestaltung
- Gesamtplanverfahren und individueller Anspruch
Die Schwerpunkte und die Behandlung spezifischer Bereiche (zum Beispiel Persönliches Budget) richten sich nach den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

19.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-2-BtR44-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Familienzentren - Bildungs- und Willkommensorte für Alle

Eine Antwort auf verschiedene Lebenswelten von Familien und Kindern

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Verantwortliche in den Kommunen für die Kita-Bedarfsplanung, Trägervertretungen

Ziele und Inhalte

Vielfalt birgt viele Chancen, aber auch viele Herausforderungen. Familienzentren bieten passgenaue, unterstützende und bildungsfördernde Angebote für alle Kinder und ihre Familien, denn gesichts der wachsenden Verschiedenheit an Familienstrukturen und Familienbedürfnissen sind Familienzentren eine Antwort auf veränderte Lebenslagen und Bedürfnisse von Familien. Als Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten Familienzentren oftmals fußläufig individuell passende Angebote für Vater, Mutter und Kind(er).

Tageseinrichtungen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln
wollen, sind aufgefordert, ihr pädagogisches Konzept zum Thema „Umgang mit Vielfalt“ immer wieder zu überprüfen und neu aufzustellen.
Wie kann der Weg zu einem offenen, inklusiven Haus mit wertschätzenderTageseinrichtungen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln wollen, sind aufgefordert, ihr pädagogisches Konzept zum Thema Umgang mit Vielfalt immer wieder zu überprüfen und neu aufzustellen.
Wie kann der Weg zu einem offenen, inklusiven Haus mit wertschätzender Unterstützung aussehen?
Welche Anforderungen werden hierbei an eine Leitungskraft gestellt?
Passen die Angebote zu den Ressourcen und Bedürfnissen von allen Kindern und Eltern?
Wie können Kinder, Mütter, Väter oder Großeltern gleichzeitig motiviert werden, ihre Potentiale weiter zu entwickeln und sich für das Wohl der Gemeinschaft mitverantwortlich zu fühlen?
Wie kann der Gefahr begegnet werden, dass gesellschaftliche Gruppen sich ausgegrenzt oder abgehängt fühlen?
Welche weiteren Kooperationspartner sind in Familienzentren möglich?

Wie diese Herausforderungen gemeistert werden können, soll anhand von zwei Praxisbeispielen dargestellt werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, konkret zu erfahren, wie Chancengerechtigkeit durch vernetzte Strukturen in einem inklusiven und familienfreundlichen Umfeld gelingen kann.

15.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Feinfühlig mit Kindern im Dialog

Sensitive Responsivität in Krippe und Kindergarten

Teams von Krippen und Kindergärten, einschließlich Leitungspersonen

Ziele und Inhalte

Ein Wort, ein Blick, ein Laut, ein Fingerzeig - die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird in kleinen Dingen deutlich. Kinder sollen in Kitas eine einladende, verständnisvolle und anreizgebende Atmosphäre vorfinden, in der sie Lust haben mit anderen in den Dialog zu treten.
Wie können solche Interaktionsprozesse gelingen ? Wie können Fachkräfte den pädagogischen Alltag dem einzelnen Kind, aber auch der Kindergruppe gegenüber angemessen gestalten ?
In dieser Inhouse-Veranstaltung wird Fachkräften ermöglicht, die eigene Wahrnehmung von kindlichen (Interaktions-)Signalen in den Blick zu nehmen und eigene Interaktionsmöglichkeiten - wie auch die des Teams- zu reflektieren.

Die Teilnehmenden
- lernen den Ansatz der sensitiven Responsivität kennen,
- lernen die Grundlagen von Beziehungsgestaltung (Bindungstheorie, Transitionsforschung, Neurowissenschaften) und deren wesentlichen Aspekte für Responsivität kennen,
- erarbeiten sich ein Verständnis über die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Interaktion mit Kindern,
- wenden den Ansatz der Responsivität beispielhaft auf eigene pädagogische Alltagssituationen an,
- erarbeiten individuelle und teambezogene Ziele und Handlungsschritte zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Fachberatung

Impulse für die Gestaltung von Übergängen geben

Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Das Forum Fachberatung ist ein seit vielen Jahren stattfindendes Fachangebot für Fachberatungen der indertagesbetreuung zur Standortbestimmung und Profilbildung. Die Weiterentwicklungen der Fachberatung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit nimmt immer wieder verschiedene Blickwinkel ein. Das Forum Fachberatung beschäftigt sich dieses Jahr mit der Thematik der Transitionen und deren Bedeutung für die kindliche Entwicklung und wie diese Erkenntnisse in die Beratungspraxis von Fachberatung eingebunden werden können.

Die Forschung zur Gestaltung von Übergängen in der Kindertageseinrichtung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich ausdifferenziert. Unterschieden werden:
1. Große oder vertikale Übergänge wie der Übergang von der Familie in die Kita, die einen Wendepunkt darstellen und einen einmaligen Einschnitt.
2. Kleine Übergänge, den Mikrotransitionen, die sich jeden Tag ereignen als Wechsel von Räumen, Personen (Schichtwechsel) und Aktivitäten (von drinnen nach draußen).
3. Horizontale Übergänge, die sich auf den Wechsel von der Krippe in die Kita, von der Nestgruppe in die Kitagruppe beziehen.

Alle Übergänge bergen ein hohes Stresspotenzial für das Kind und das Spannungsverhältnis von Kontinuität und Diskontinuität gerät in den Blick. Das Thema "Die Bewältigung von Übergängen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen als Co-Konstruktion aller Beteiligten" wurde schon vor Jahren durch Wilfried Griebel und Renate Niesel betrachtet, hat aber angesichts der gesellschaftlichen und familiären Veränderungen für die kindliche Biographie wieder eine hohe Bedeutung. Dabei sind die Konzepte der Einrichtungen zur Übergangsgestaltung von entscheidender Relevanz, damit Brüche vermieden werden.
Die Veranstaltung beschäftigt sich gezielt mit der Beratungspraxis zu den unterschiedlichen Übergängen im geteilten Betreuungsfeld, insbesondere auch mit den möglichen Impulsen die Fachberatung geben kann: Wie werden die Eingewöhnungsmodelle diskutiert? Wie hängen kleine und große Übergänge zusammen? Welche Herausforderungen sind mit den Mikrotransitionen verbunden, den Übergängen im Alltag? Wie kann die notwendige Stressreduktion in der Pädagogik umgesetzt werden? Auch die aktuelle neurobiologische Sicht auf Transitionen soll in den Blick genommen werden.

24.10.19 - 25.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

„Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf“

Netzwerke und Instrumente für eine gezielte Trägerzusammenarbeit in der Kinderbetreuung

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten und Trägervertreter

Ziele und Inhalte

Kinder verbringen sowohl lebenszeitlich als auch tageszeitlich mehr Zeit in institutioneller Betreuung. Dadurch findet ein wichtiger Teil ihrer Sozialisation außerhalb der Familie statt. Das bedeutet auch, dass öffentliche Träger immer mehr Verantwortung für gelingende Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder tragen. Familien sind heute auf ein gutes Netzwerk privater und öffentlicher Unterstützungssysteme angewiesen, um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe, Kinder zu erziehen, nachzukommen.

Kommunen kommt dabei eine herausragende Stellung zu, sind sie doch neben Anbieter auch Knotenpunkt sowohl struktureller als auch informeller und finanzieller Hilfssysteme. Im Zuge einer verstärkten Qualitätsdebatte in der Kinderbetreuung gewinnen neben organisatorischen Faktoren zunehmend auch fachlich pädagogische Standards an Bedeutung. Qualitätskriterien sind ein Schlüssel nicht nur zur quantitativen, sondern auch zur qualitativen Umsetzung des Betreuungsangebots.
Das SGB VIII formuliert dazu im § 78 eine Zielsetzung für die Gründung von Arbeitsgemeinschaften:
„Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Bildung von Arbeitsgemeinschaften anstreben, in denen neben ihnen die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe sowie die Träger geförderter Maßnahmen vertreten sind. In den Arbeitsgemeinschaften soll darauf hingewirkt werden, dass die geplanten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig ergänzen.“

In der Veranstaltung sollen Möglichkeiten der Vernetzung und Steuerung eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebots aufgezeigt werden.

26.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BQ4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Schulkind

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung (z.B. in Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Kindertageseinrichtungen) und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Verbreitung der „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung für den Bereich der Kindertagesstätten (KiWo-Skala Kita)“ erprobte die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie der Menschen (Kandern) im Auftrag des KVJS-Landesjugendamtes von 2014 – 2015 an über 40 Modellstandorten eine Einschätzhilfe für das Schulkindalter. Die „KiWo-Skala Schulkind“ wurde speziell für die Altersgruppe der 6- bis 14-Jährigen entwickelt. Die Einschätzskala gibt Fachkräften in der Schulkindbetreuung (z. B. Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Einrichtungen) mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“, beim Erkennen möglicher Gefährdungsfälle und bei der Entscheidung, ob – und falls ja – in welcher Form ein Einschreiten notwendig wird.

Die KiWo-Skala Schulkind
- erleichtert die strukturierte Erfassung von Anhaltspunkten,
- dient als Richtschnur zur Vorgehensweise beim Erkennen von Verdachtsmomenten,
- unterstützt die Dokumentation von Verdachtsfällen,
- erhöht die Aufmerksamkeit und Sensibilität für den zu erfüllenden Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII,
- liefert der hinzuzuziehenden „insoweit erfahrenen Fachkraft“ wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage.

Die Inhouse-Veranstaltung stellt Aufbau und Inhalt der KiWo-Skala Schulkind und der Begleitmaterialien (Ablaufschema und Manual) vor, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und die richtige Anwendung der Materialien und berichtet über die aus dem Praxisforschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse.
Anhand von Fallbeispielen wird abschließend die Handhabung verdeutlicht.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 19-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführungsveranstaltung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung für Menschen mit psychischer Behinderung - Workshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, die über Grundkenntnisse psychischer Erkrankungen und den Folgen für die Betroffenen verfügen und bereit sind, ihre Erfahrungen und Fallbeispiele in diesen Workshop einzubringen

Ziele und Inhalte

Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfahren die Bereiche Selbstbestimmung, Personenzentrierung und Teilhabe eine deutliche Erweiterung.
Gespräche mit Menschen mit psychischen Erkrankungen stellen eine spezifische Herausforderung dar, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu erfassen und zu ihrem Wohl Entscheidungen treffen zu können.
Betreuerinnen und Betreuer können zum Beispiel den Teilhabegedanken bei der Kommunikation mit Menschen mit psychischer Behinderung erst dann differenziert berücksichtigen, wenn sie zum einen ihre eigenen Anliegen leicht verständlich formulieren und auf der anderen Seite die verbalen und nonverbalen Äußerungen der Betroffenen verstehen können.
Ausgehend von einem klaren und transparenten Rollenverständnis der Beteiligten beschäftigt sich das Seminar mit den besonderen Anforderungen in der Kommunikation mit psychisch behinderten Menschen.
Im Zentrum steht der Umgang mit sprachlichen und kommunikativen Beratungshindernissen.
Sprachbarrieren und daraus abgeleitete Verständigungsprobleme können bei Menschen mit psychischen Einschränkungen ganz unterschiedliche Ursachen haben und werden zu einem Hemmnis in der Verständigung.
Missverständnisse, Gefühle von Ausgrenzung und Isolation und Resignation können die Folge sein.
Inhalte:
- Hintergründe von psychischen Erkrankungen und mögliche Folgen für die Kommunikation
- Gespräche auf Augenhöhe
- Körpersprache, Interpretation und Deutungsmuster
- Alltagsgespräche
- Beratungsgespräche
- fachsprachliche Ausdrucksweisen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können das Erlernte in kleinen Sequenzen praktisch erproben. Besonderen Praxisbezug bekommt die Veranstaltung durch einen Betroffenen mit EX-IN-Ausbildung als Co-Referenten.


10.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-2-BtR46-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Große Teams orientieren und führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen mit mindestens fünf Gruppen

Ziele und Inhalte

Führungskräfte großer Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, große Teams zu orientieren, einen zielführenden und hilfreichen Rahmen für Arbeits- sowie Lern- und Veränderungsprozesse der Mitarbeitenden zu gestalten und damit eine erfolgreiche Arbeit aller zu ermöglichen.

In vier Schritten erarbeiten sich die Teilnehmenden im ersten Abschnitt der Fortbildung Grundorientierungen und Instrumente für eine erfolgreiche Führungsarbeit:
1. Schritt: „Sich selbst und andere führen.“ Führung verlangt eine Klarheit über das eigene Führungsverständnis, die eigene Führungsrolle sowie die sich daraus ergebenden Führungsaufgaben. Auf der Grundlage systemischer Führungsmodelle rückt dabei die Fähigkeit Prozesse, Beziehungen und Kommunikationen zielführend zu gestalten in den Vordergrund.
2. Schritt: „Orientieren und Zielen.“ Teams brauchen Orientierung, um erfolgreich zu arbeiten. Führung bedeutet daher, einen Rahmen zu ermöglichen, in dem gemeinsame Ziele erarbeitet und geklärt sowie entsprechende Aufgaben abgeleitet werden. Auf der Grundlage von Zielen können dann Arbeitsprozesse ausgewertet und weiterentwickelt werden.
3. Schritt: „Zieldienliche Kommunikationskultur und Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation.“ Wann sprechen wir wie über was mit wem? Führung bedeutet den Rahmen für Kommunikationsprozesse zu gestalten. Es gilt einerseits eine zieldienliche Regelkommunikation zu entwickeln und anderseits durch die Frage- und Themenstellungen zu hilfreichen Aufmerksamkeitsfokussierungen einzuladen.
4. Schritt: „Lern- und Veränderungsprozesse gestalten“. Die Förderung der Eigenverantwortung, Selbststeuerung sowie der Bereitschaft, stetig aus den ablaufenden Prozessen zu lernen und sich entsprechend zu verändern, setzt die Entwicklung von Metakompetenzen der Teammitglieder voraus. Führen bedeutet daher, hierfür einen hilfreichen Rahmen sowie entsprechende Strukturen zu gestalten.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion.

04.06.19 - 05.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen der Gesprächsführung

Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzender Bereiche sozialer Arbeit, ohne Vorqualifizierung in Gesprächsführung

Ziele und Inhalte

In der sozialen Arbeit mit Menschen ist das Gespräch als Medium des Kontaktes von zentraler Bedeutung.

Bei der Veranstaltung 18-4-MS4-1 lernen die Teilnehmenden, was unter „Kommunikation“ zu verstehen ist und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen. Sie können herausfinden, was der Unterschied einer Ich- und einer Du-Botschaft ist und sich in einfühlendem Verstehen üben. Sie bekommen ein Grundgerüst für die Strukturierung von Gesprächen mit erwachsenen Einzelpersonen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung vermittelt.

Bei der Veranstaltung 18-4-MS15-1w wird die Wichtigkeit von Feedback zur Regulation von Beziehungen in Arbeitskontexten näher betrachtet. Hierbei wird das Geben von Feedback, sowohl wenn es sich um „Kritisches“ handelt als auch das Empfangen von Feedback erarbeitet und ein konstruktiver Umgang damit eingeübt.
Außerdem wird ein Blick auf das Phänomen „Widerstand“ geworfen, so dass die darin versteckte Botschaft entschlüsselt werden kann, um auf diesem Wege Kampf und Eskalation zu verhindern und stattdessen Verständigung im weitesten Sinne zu fördern.

Die methodischen Ansätze, Techniken und Handwerkszeuge schaffen Basiskompetenzen und sind in jedem Praxisfeld, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, von Nutzen.

03.12.18 - 04.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
07.10.19 - 08.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
12.12.19 - 13.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gruppen und Teams gekonnt moderieren und sie dabei begleiten, ergebnisorientiert zu arbeiten

Fach- und Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung für Kinder und von Beratungsstellen, die bereits Erfahrungen in der Moderation von Gruppen haben

Ziele und Inhalte

Wer kennt das nicht: Gruppen diskutieren engagiert, aber was beschlossen wurde, bleibt unklar. Oder auf dem Elternabend kommt heftiger Gegenwind zu einer neuen Umsetzungsidee und wirft die Gesprächsleitung aus dem Konzept. Oder es fehlen pfiffige Methoden, wie im Team etwas Neues erarbeitet und dann beschlossen wird.

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden werden für unterschiedliche Situationen, wie Teamsitzungen, Elternabende, Fallbesprechungen, Workshops oder Pädagogische Tage, Methoden und Moderationstechniken vorgestellt und miteinander erprobt. Dabei geht es auch um die Rolle der Moderatorin oder des Moderators und wie es gelingen kann, mit unterschiedlichen Widerstandsformen in der Gruppe umzugehen und den Gruppenprozess zu steuern.

Ziel ist es, das eigene Methoden-Knowhow zu erweitern, um mit Gruppen und Teams mit Spaß, hoher Effizienz und guter Ergebnisorientierung zu arbeiten.

17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gut gerüstet für den Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Jugendamt, Pressestelle, Landrat, Oberbürgermeister, Dezernenten, Bürgermeister

Ziele und Inhalte

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Halt - Haltung - Gelassenheit

Mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit orientiert durch stürmische Zeiten im Arbeitsalltag

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Arbeitsverdichtung, immer neue Anforderungen, ständige Veränderungsprozesse und der „ganz normale Wahnsinn" des Arbeitsalltags fordern die betroffenen Fachkräfte in besonderer Art und Weise. Dabei ist die eigene Person das wichtigste Werkzeug. Der Pflege dieses Werkzeuges kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

In dieser Praxiswerkstatt lernen die Teilnehmenden in drei Schritten loszulassen, sich neu zu orientieren und gelassen durch „stürmische Zeiten zu segeln". Von Anfang an stehen dabei konkrete Situationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.
Alles, was Menschen (im Arbeitsalltag) erleben, ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Doch worauf richten sie die Aufmerksamkeit und wie wirkt sich das aus?
Die Teilnehmenden lernen, wie sie aus der Fokussierung auf Probleme, Defizite und veränderbare Rahmenbedingungen herauskommen und die Aufmerksamkeit wieder auf Möglichkeiten, Ressourcen und Stärken richten. Ebenso lernen sie Methoden, mit unveränderlichen Bedingungen so, dass sie nicht leicht, aber leichter durch stürmische Zeiten segeln können ... (von der Problemtrance zur Lösungstrance, ressourcenorientiertes Selbst-Management und Umgang mit Restriktionen, erstbeste und zweitbeste Ziele, Polynesisches Segeln).

Motivation braucht motivierende Ziele. Doch häufig arbeiten wir an Zielen, die weder motivierend noch wirklich erreichbar sind. In Anlehnung an das Züricher Ressourcenmodell lernen die Teilnehmenden ihr „Würmli“ kennen und setzen sich Ziele, die nicht mehr verlangen, das „Würmli zu würgen“.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion und Auffrischung.
Kompakt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal einen
Überblick und entsprechend der Erwartungen und Bedürfnisse werden einzelne Aspekte und Themen vertiefend bearbeitet.

17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS9-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hausaufgaben im Hort - lästige Pflicht oder pädagogische Aufgabe?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte im Hort und im Hort an der Schule

Ziele und Inhalte

Die pädagogischen Kräfte im Hort stehen im Spannungsfeld zwischen Eltern, Kindern und Schule. Vor allem die Hausaufgaben sind ein diskussionsreiches Thema. Oft wird die Erledigung der Hausaufgaben zu einer lästigen Pflicht für alle Beteiligten.

Wie können die Betreuungskräfte allen Anforderungen gerecht werden? Wie können sie dazu beitragen, die Freude am Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben zu erhalten?
Dies kann gelingen, indem die individuelle Wahrnehmungsform und der persönliche Lernstil eines Kindes erkannt und berücksichtigt werden. Wenn Selbstvertrauen, Konzentration, Entschlossenheit und Reflexionsfähigkeit der Kinder aufgebaut werden, kann Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben Spaß machen.

Von der sinnvollen Gestaltung der Hausaufgabenzeit bis hin zur Beratung von schwierigen Eltern - im Seminar werden Diskussionsgrundlagen und Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geschaffen, sowie Aspekte der Lerntherapie weitergegeben.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Hausaufgaben im Hort - das Mittelmaß finden
- Interessen und Schwierigkeiten eines Kindes im Schulalter, Förderung von Aufmerksamkeit und Motivation
- Wie gestalte ich Hausaufgabenzeiten im Hort? Arbeits- und Lerntechniken für Grundschulkinder
- Diskussion mit Eltern und in der Zusammenarbeit mit Lehrern
- Aspekte aus der Lerntherapie
- Hausaufgabenzeiten im Hort möglichst effektiv gestalten lernen
- Probleme bei den Hausaufgaben erkennen, Lösungsmöglichkeiten finden
- Elterngespräche/Elternabende zum Thema vorbereiten
- Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrern, Therapeuten
- Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen
- Konkrete Umsetzungsvorschläge für die eigene Praxis

18.02.19 - 19.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-HO4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen (HeVeKi)

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Herausforderndes Verhalten von einigen wenigen Kindern in der Gruppe bindet oft sehr viel Energie und Aufmerksamkeit der Fachkräfte, fordert sie bis an die Grenze zur Überforderung.
Durch die Inklusionsdebatte wird dieses Thema zusätzlich ins Blickfeld der pädagogischen Fachkräfte gerückt.
Gleichzeitig sind durch verlängerte Öffnungszeiten und viele Teilzeitkräfte in den Kindertagesstätten die Möglichkeiten für Mitarbeitende eingeschränkt, sich fachlich auszutauschen, gemeinsam zu reflektieren und einen angemessenen Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen abzustimmen. Dazu braucht es gemeinsames Wissen und gemeinsame Zeit.

Dieses Inhouse-Seminar will die pädagogischen Fachkräfte dazu befähigen, individuell ausgerichtete Handlungsstrategien zu entwickeln, anzuwenden und zu reflektieren.
Inhouse-Seminare bieten sich vor allem für ganze Teams von Kindertagesstätten an. Bei kleinen Einrichtungen können sich auch 1-3 Einrichtungen zusammentun.
Die optimale Teilnehmerzahl liegt bei 10-16 Teilnehmenden.
Da große Einrichtungen deutlich mehr Mitarbeitende haben, wird hier in Absprache nach passenden Lösungen gesucht.

Die kompetenzorientierte Fortbildung nach dem Currriculum des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg besteht aus 5 eintägigen, aufeinander aufbauenden Bausteinen, die im Zeitraum von 12 – 18 Monaten durchgeführt werden.

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN8-1

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung der Veranstaltung werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für Inhouse-Seminare.

Referentin:
Erna Grafmüller, Straubenhardt

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hilferufe, Beschwerden und Feinzeichen von Kindern erkennen, verstehen und angemessen reagieren

Leitungs- und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Oft fällt es in Kindertageseinrichtungen nicht leicht, Beschwerden von Kindern in emotionalen Notsituationen oder in bedrohlichen Situationen zu erkennen, angemessen damit umzugehen und zu reagieren.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
- Feinzeichen emotionaler Entwicklung
- Regulationsstörungen
- Bindungstheorie und Bindungsstrategien
- § 8a SGB VIII
- Wertfreies beschreiben und dokumentieren gegenüber Dritten
- Kommunikation mit Kindern mit auffälligem Verhalten

Die Veranstaltung soll dazu befähigen, bindungstheoretische und entwicklungspsychologische Grundlagen, Meilensteine emotionaler Entwicklung in der frühen Kindheit und Feinzeichen von Bindung erkennen zu können, sowie weitere Handlungsschritte zu entwickeln.
Anhand von Videosequenzen werden Feinzeichen analysiert und Handlungsschritte erarbeitet.

01.04.19 - 02.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
14.10.19 - 15.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Der Umgang mit kranken Kindern in einer Kindertageseinrichtung erfordert von den pädagogischen Fachkräften erhöhte Aufmerksamkeit und Kompetenz. Daher ist es unerlässlich, Symptome von Kinderkrankheiten erkennen und richtig einschätzen zu lernen. Pädagogische Fachkräfte sind oft Ansprechpartner für Eltern, wenn es um Kinderkrankheiten geht. Aus diesem Grund soll dieses Seminar Sicherheit im Umgang mit erkrankten Kindern und infektiösen Kinderkrankheiten geben. Das Seminar beinhaltet sowohl medizinische Hintergrundinformationen als auch Tipps zum Infektionsschutz und zur Elternarbeit. Darüber hinaus werden Fachkräfte immer häufiger mit der Gabe von Dauer- oder Notfallmedikamenten konfrontiert. Dazu benötigen sie Handlungssicherheit und Fachwissen sowie ein Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung.

Seminarthemen sind:
• Kinderkrankheiten erkennen (Norovirus, Windpocken, Scharlach, Masern, Mumps, Keuchhusten, Läuse, Röteln)
• Andere Erkrankungen im Kindesalter
• Elternarbeit
• Rechtliche Aspekte
• Pharmakologische Grundlagen
• Dokumentation
• Kooperation mit Ärzten und Behörden
• Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter

05.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Fortbildung Sexualpädagogik in vollstationären Einrichtungen - Prävention..................

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

20.11.18 Stadt Konstanz Details 18-4-IN1-054-2018 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem Landesjugendamt durchgeführt werden. Das Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare für Jugendhilfeausschüsse

Örtliche Jugendhilfeausschüsse

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeausschüsse als Teil des zweigliedrigen Jugendamtes sind gewissermaßen die politischen Kristallisationspunkte der örtlichen Jugendhilfe. Sie sichern die Rahmenbedingungen auf der politischen Ebene, um ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssen, zum Beispiel die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, Fragen zur Sicherung des Kinderschutzes, die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung und nicht zuletzt Fragen zu einer inklusiven Gestaltung des Gemeinwesens.

Um den Jugendhilfeausschuss in dieser Aufgabe fachlich zu unterstützen, bieten inzwischen viele Landkreise den Mitgliedern ihrer Gremien Fortbildungen oder Workshops an, die in die inhaltliche Arbeit des Jugendhilfeausschusses einführen, sich mit Gesamtkonzepten zur Kinder- und Jugendhilfe oder mit spezifischen Themen sowie fach- und strukturpolitischen Fragen befassen.

Unser Inhouse-Service erleichtert den örtlichen Trägern der Jugendhilfe dieses Engagement und unterstützt nach Bedarf die Durchführung von Veranstaltungen.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive Betreuung in Kitas - Praxis trifft Praxis

Faktoren für eine gelingende inklusive Betreuung

Leitungen und Fachkräfte aus Krippen und Kindertageseinrichtungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen und Kreisverwaltungen

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern mit Inklusionsbedarf stellt Träger, Einrichtungen und Kommunen vor Herausforderungen.
Diese beziehen sich auf die Organisation der notwendigen personellen und fachlichen Rahmenbedingungen, die für die Aufnahme und weiterführende Betreuung notwendig sind.

Im ersten Teil des Seminars soll veranschaulicht werden, wie in Krippe und Kindergarten mit unterschiedlichen Behinderungsformen und Einschränkungen umgegangen wird. Für eine gelingende inklusive Betreuung sind immer mehrere Faktoren in den Blick zu nehmen und zu gestalten, beispielsweise sind das die Arbeit an der Haltung der Fachkräfte, der pädagogische und gegebenenfalls pflegerische Umgang mit spezifischen Behinderungsarten sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden und Experten.

Der zweite Teil stellt die Ergebnisse des Landkreises Göppingen im Modellprojekt "Eine Kita für alle" dar und zeigt auf, unter welchen Umständen Inklusion als Chance zur Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen genutzt werden kann.
Der Kreis Ludwigsburg hat sich im Rahmen des Projekts Inklusionskonferenz mit verschiedenen Bereichen und Personen aus der Verwaltung, mit den Fachberatungen des Kreises und Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen mit der Thematik Eingliederungshilfe auseinandergesetzt und Abläufe effektiver gestaltet (Handreichung, Förderung und Teilhabe, Integrationskräfte).
Deutlich wird an allen Beispielen, dass Inklusion nur im Zusammenspiel mehrerer Professionen gelingen kann.

08.05.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive pädagogische Konzepte und Raumgestaltungen

In der Kita wird Vielfalt gelebt

Leitungs- und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Eine Konzeption für die Kita beschreibt die inhaltliche pädagogische Arbeit, die Schwerpunkte auf dem Weg zur Umsetzung des Konzeptes sowie die Haltung und Professionalität der Fachkräfte in diesem Haus.

Bei der Implementierung des Orientierungsplans in Kitas darf insbesondere der Kontext der inklusiven Pädagogik nicht vergessen werden und muss in allen inhaltlichen Parts mit berücksichtigt sein.

Dieses Seminar ist für alle, die sich auf den Weg machen eine Konzeption im Team zu schreiben, zu überarbeiten oder das pädagogische Konzept im Sinne gelebter Teilhabe optimieren und reflektieren wollen.

Damit nicht nur Worthülsen zu lesen sind sondern letztendlich gelebte inklusive Praxis transparent wird, werden Methoden und Vorgehensweisen aufgezeigt, wie folgende Themen inhaltlich dargestellt und dokumentiert werden können:
- Gliederung und Aufbau einer Konzeption
- Bild vom Kind
- Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Gemeinsamkeit
- Haltung und Professionalität einer Fachkraft von heute
- Raumkonzept und die verschiedenen Öffnungsformen
- Gelebte Partizipation mit Kindern und Eltern
- Erziehungspartnerschaft mit Eltern aus unterschiedlichen inklusiven Kooperationsformen

10.04.19 - 11.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive Sozialraumplanung

Auf dem Weg zu einem chancengerechten Gemeinwesen

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung, Trägervertretungen und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Kommunen sind in unserem Land die Ebene mit der größten Bürgernähe. Das kommunalpolitische Handeln zielt im Kern auf die Gestaltung von Lebensverhältnissen. Die Kommunen müssen dabei auch den Wandel von Lebensstilen berücksichtigen und die Betroffenen bei den Entscheidungen beteiligen.

In der kommunalen Familienpolitik steht die zentrale Frage im Raum, wie den Bedarfen von Kindern und deren Familien begegnet und die Zukunft in einem inklusiven, chancengerechten Gemeinwesen gestaltet werden kann.
Die Berücksichtigung einer inklusiven Sozialraumanalyse kann hier beispielsweise gezielt den Blick auf die zunehmende Verarmung von Bevölkerungsgruppen, die Segregation von Orts- und Stadtteilen und deren Bewohnern oder auch die Folgen des demographischen Wandels lenken. Damit können Lebenslagen und Teilhaberechte von Familien und anderen Bevölkerungsgruppen durch gezielte Planungen verbessert und eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht werden. Die kommunale Selbstverwaltung wird in Folge dessen gestärkt und qualitativ aufgewertet.

Anhand von gelungenen integrierenden Praxisbeispielen im Bereich der Kindertagesbetreuung soll gezeigt werden, welche mittel- und langfristig zielführenden Auswirkungen eine wirkungs- und beteiligungsorientierte Kommunalpolitik und Bedarfsplanung haben kann.

26.06.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Integrierte Planung für ältere Menschen

Fachveranstaltung für die Sozialplanung

Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberater, Altenhilfeplanerinnen und Altenhilfeplaner, Sozialplanerinnen und Sozialplaner in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung wird sich mit Sozialplanung für ältere Menschen befassen, zum Beispiel mit Quartierskonzepten.

Das Tagungskonzept wird von einer Vorbereitungsgruppe bestehend aus Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberatern sowie Sozialplanerinnen und Sozialplanern der örtlichen Ebene und des KVJS entwickelt und im Rahmen einer Sonderausschreibung rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zum Inhalt:
Gabriele Hörmle
0711/6375-235
gabriele.hoermle@kvjs.de

Alexandra Klein
0711/6375-774
alexandra.klein@kvjs.de

28.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Teams aus Fachkräften, die mit Kindern zwischen drei bis zehn Jahren und deren Eltern arbeiten (z. B. in Kindertageseinrichtungen, in Familienzentren, in der Sozialpädagogischen Familienhilfe)

Ziele und Inhalte

In einer immer vielfältiger werdenden Migrationsgesellschaft ist es vor allem in der Elternarbeit notwendig, aufmerksam mit Unterschieden umzugehen, ohne die Eltern auf diese festzulegen. Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualerziehung und sexueller Gewalt ist in der interkulturellen Arbeit ein besonders sensibler Bereich. Ein grenzenachtender, respektvoller Umgang mit den Erfahrungshintergründen und Schamgrenzen der Mütter und Väter ist Voraussetzung dafür, die Eltern beispielsweise für die Auseinandersetzung mit der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern zu gewinnen.

In einem vom KVJS geförderten dreijährigen Landesmodellvorhaben konnten zahlreiche Erfahrungen, vor allem im Austausch mit Müttern die Migrationshintergrund haben, gesammelt und mehrsprachige Materialien für die vorbeugende Arbeit mit Eltern und Kindern entwickelt werden. Diese werden vorgestellt und Voraussetzungen für eine gelingende interkulturelle Elternarbeit erstellt.

Inhalte des Inhouse-Seminars:
- Entwicklung einer achtsamen und respektvollen Haltung für interkulturelle Elternarbeit
- Differenzsensibler Umgang mit schambesetzten Themen
- Diskussion von Herausforderungen und Chancen in der pädagogischen Praxis
- Vorstellung der Materialien „Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern“

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN7-1

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung der Veranstaltung werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für Inhouse-Seminare.

Fachliche Auskünfte:
Gabriele Ulrich
Tel. 0711 6375-426
gabriele.ulrich@kvjs.de

Referentinnen:
Angela Blonski, Pforzheim
Suna Erenler, Pforzheim

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelles Arbeiten - Türöffner und Stolpersteine

Teams aus Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern, Verwaltungsangestellten, Lehrkräften die mit muslimischen Migrationsfamilien arbeiten

Ziele und Inhalte

Inhalte des Inhouse-Seminars sind:
- Familientypen und typische Konflikte von Paaren in der Migration
- Bedeutung der Kinder, Erziehungswerte und Bestrafungspraktiken in türkischen, beziehungsweise in muslimischen Familien
- Erziehungsstile und Erziehungsziele von Migranten in Deutschland
- Türöffner und Stolpersteine in der Arbeit mit fremden Kulturen

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN9-1

Organisation und die Finanzierung:
Referentenkosten (712,00 € Honorar, Fahrtkosten und Verpflegung) werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für
Inhouse-Seminare.

Fachliche Auskünfte:
Gabriele Ulrich
Tel. 0711 6375-426
gabriele.ulrich@kvjs.de

Referent:
Murat Sandikci, Laupheim

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Kindertagespflege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, die mit Aufgaben der Kindertagespflege befasst sind

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Kindertagespflege in Baden-Württemberg bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit

30.09.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-KTP1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung zur kommunalen Bedarfsplanung in der Kindertagesbetreuung

Mit Ergebnissen und Erfahrungen aus dem KVJS-Forschungsprojekt zur integrierten und beteiligungsorientierten Planung in der Kindertagesbetreuung in Baden-Württemberg (2016 - 2018 )

Planungsverantwortliche in den Gemeinden, Städten und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung zur kommunalen Bedarfsplanung dient der Betrachtung jeweils aktueller Entwicklungen in der Planung der Kindertagesbetreuung.
Dem Themenfeld wird mit verschiedenen Beiträgen Rechnung getragen.

Als weiterer Punkt werden Erkenntnisse aus der aktuellen KVJS-Forschung zur Planungspraxis von Kindertagesbetreuungsangeboten vorgestellt:

Die Anforderungen an die Planungsverantwortlichen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen werden immer vielfältiger und der Aspekt der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung nimmt neben dem quantitativen Ausbau einen immer höheren Stellenwert ein.
Wie diese Herausforderungen gemeistert werden können, wurde in einem KVJS-Forschungsprojekt von 2016 bis 2018 mit der Hochschule Osnabrück und dem Institut für Soziale Arbeit Münster untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse zur integrierten und beteiligungsorientierten kommunalen Planung in Kindertageseinrichtungen werden auf dieser Tagung vorgestellt. Erste Erfahrungen in der Handhabung des vorliegenden Werkbuchs werden beleuchtet und diskutiert.
Die Praxis der Kita Zukunftsplanung vor Ort kann mit den vorliegenden Arbeitshilfen, Richtlinien und Datenkonzepten aus dem Werkbuch unterstützt werden.
Für den gemeinsamen Austausch sind Workshops und Diskussionsrunden vorgesehen. Während der Veranstaltung stehen Gesprächspartner aus dem Forschungsverbund und Planungskräfte der am Forschungsprojekt beteiligten Kommunen und Landkreise zur Verfügung.

08.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 werden hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.

Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation sowie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

07.11.19 - 08.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderbetreuungsplätze planen und vergeben mit dem Planungsinstrument KDW

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in den Städten, Gemeinden und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Zentraler Bestandteil der Fortbildung ist das Online-Erhebungsinstrument Kita-Data-Webhouse (kurz KDW), das für Planungszwecke auf örtlicher Ebene eine breite Datengrundlage zur Verfügung stellt.

In der Fortbildung werden die Auswertungsfunktionalitäten von KDW sowie weitere Module anwendungsorientiert vorgestellt. Fragen von Nutzern zu praktischen Problemstellungen können im Plenum erörtert und exemplarisch unter Verwendung der Software bearbeitet werden.

Die weiteren behandelten KDW-Module sind: „Kita-Planung“, „Tagespflege“ und „Zentrale Vormerkung“. Das Modul „Kita-Planung“ erlaubt in Rücksprache mit allen Trägern einer Kommune die Erhebung zusätzlicher Merkmale einerseits sowie die unterjährige Datenerhebung (Zwischenmeldung) andererseits.
Das Modul „Tagespflege“ ermöglicht die Erfassung von Daten der Kindertagespflege für die jährliche Erhebung zur Kinder- und Jugendhilfestatistik des Statistischen Landesamtes und bietet zudem eine Import-Export-Schnittstelle zu „Pflegesoft“. Hiermit erhobene Daten können ebenfalls für planerische Zwecke verwendet werden.
Bei dem Modul „Zentrale Vormerkung“ handelt es sich um eine Onlineplattform, auf die verschiedene Akteure (u. a. Eltern, Träger, Tageselternvereine, Kommunen) gemeinsam zugreifen können. Damit können Eltern Betreuungsbedarfe für ihre Kinder online vormerken. So werden unter anderem Doppelvormerkungen ausgeschlossen, was die Vergabe von Betreuungsplätzen (in Kitas und in der Kindertagespflege) deutlich erleichtert.

14.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BQ2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ2-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderleicht sprachenreich

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach §7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung der sprachlichen Grundbildung von Kindern hängt entscheidend davon ab, wie viel Kommunikation sie erleben, wie sie lernen sich auszudrücken und die Welt mit Sprache zu beschreiben.
In diesem Prozess bedingen sich Sprache, Motorik und Sinneswahrnehmungen gegenseitig. Das gibt Anlass, mit Kindern Reime und Gedichte zu erleben, denn sie wecken die Lust am Sprechen spielerisch. Sie geben mit Rhythmus und Takt eine Sprachstruktur vor, an der sich Kinder leicht festhalten können, die ihnen ein sicheres Gefühl vermittelt. Spielen mit der lautlichen Seite der Sprache, das Vermitteln von Reimen und Liedern, das Erzählen, Vorlesen und der frühe Kontakt mit Büchern fördern die kindliche Lust an der Sprache.

Das Wissen über die Entwicklung der kindlichen Kommunikation ist Voraussetzung für die Fähigkeit, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu entdecken und Wert zu schätzen. Gleichfalls ist es die Grundlage, um Eltern zu verdeutlichen, wie ihr Kind Sprache erwirbt und wie sie diese Entwicklung positiv begleiten und fördern können.

Das sprachliche Interesse von Babys und Kleinkindern lässt sich deutlich anregen und intensivieren durch:
- Die Entdeckung der eigenen Stimme
- Das Spiel mit der Lautebene der Sprache
- Eine inhaltlich und strukturell vereinfachte Kommunikation
- Eine Sprachkultur im Spiel mit Laut, Rhythmus und Reim
- Bewegungsspiele, die Sprache und Motorik verbinden
- Eine sehr frühe Begegnung mit dem Buch

Das Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kommunikation von Kindern bis drei Jahren und bietet Methoden und Anregungen für die Sprachförderung in der Praxis.

13.11.18 - 14.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten

Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.

Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten

23.10.19 - 24.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Komm, wir gehen kuscheln spielen!"

Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Kuscheln, schmusen, sich zeigen, Doktorspiele spielen und viele Fragen stellen – das alles und vieles mehr können Ausdrucksformen kindlicher Sexualität in Kindertageseinrichtungen sein.

Die psychosexuelle Entwicklung der Kinder ist auch Teil des Kindergartenalltags und die pädagogischen Fachkräfte brauchen Handlungskompetenz: „Müssen wir einschreiten?", „Dürfen Kinder so etwas spielen?", „Was sagen die Eltern?", „Wie reagieren wir pädagogisch angemessen?", „Was tun, wenn eine Situation kippt oder es zu Grenzverletzungen kommt?“


Unsicherheiten in der Einschätzung der Situation und in der Entwicklung von Konsequenzen führen zu Verharmlosungen oder Dramatisierungen. Ein angemessener Umgang mit sexuellen Aktivitäten von Kindern ist wichtiger Bestandteil sozialen Lernens. Ein konsequentes Einschreiten bei sexuellen Grenzverletzungen dient der Prävention von Missbrauch jeglicher Art. Diese Fortbildung gibt den Teilnehmenden das nötige „Rüstzeug“.

Inhalte der Fortbildung:
- Merkmale kindlicher Sexualität, was ist „normal“?
- Sexualpädagogische und präventive Arbeit in der Praxis
- Elternarbeit, Hilfen für den Umgang mit den Eltern
- Kriterien zur Einschätzung sexuell übergriffigen Verhaltens
- Wie gestalte ich eine sinnvolle Intervention, wenn es zu Übergriffen gekommen ist?
- Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung
- Ideen für eine Haltung und ein Leitbild für die Einrichtung entwickeln

11.04.19 - 12.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent anleiten - aber wie?

Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG

Ziele und Inhalte

In Kindertageseinrichtungen ist die Anleitung von Praktikanten viel gefragt und verlangt von den Fachkräften eine hohe Bereitschaft ab. Diese Bereitschaft ist nicht immer gegeben. Gründe dafür gibt es viele. Sei es der Mangel an Zeit oder zu wenig eigene Berufserfahrung. Ein großer vorherrschender Grund ist allerdings die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen, die sich sowohl an die Anleitung als auch an die Praktikanten richtet. Durch Änderungen in Ausbildungsinhalten und formellen Vorgaben von Seiten der Schule lassen sich nicht nur neue Fachkräfte, sondern oft auch langjährige und gut ausgebildete Fachkräfte abschrecken, Erfahrungen und professionelles Wissen weiterzugeben. Anleitung bleibt ein essentielles Thema, um künftig weiterhin gute Fachkräfte auszubilden.

Das Ziel ist, Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sodass Anleitung gelingt und kompetent bleiben kann.

Die Fortbildung umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Die Rolle der oder des Anleitenden
- Unterschiedliche Ausbildungsrahmen
- Kooperation und Lehrproben
- Reflektieren und Feedback geben
- Methodische Vorgehensweisen
- Selbst- und Zeitmanagement

15.11.18 - 16.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK6-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
28.01.19 - 29.01.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK6-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent leiten - ein Seminar für Chefinnen

Frauen in Leitungsfunktionen aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Eine gute Chefin zu sein und zu bleiben, ist ein Prozess. Er fordert immer wieder heraus, trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und wird im besten Fall als Bereicherung erlebt.
In diesem Seminar haben die Teilnehmenden Gelegenheit, als junge oder erfahrene Chefin, ihr Führungsverhalten mit Abstand vom Alltag zu betrachten: Stärken bewusst zu würdigen und auszubauen, Lernthemen zu analysieren und konkrete Schritte für den Alltag zu erarbeiten.

Themen:
- Aufgaben wirksamer Leitung
- Organisationsbezogene Analyse der aktuellen Leitungssituation
- Reflexion der eigenen Kommunikation
- Klare Ansagen und/oder pädagogisches Verständnis
- Update von Selbst- und Fremdbild
- Rollenklarheit in Denken, Fühlen, Verhalten
- Leitfaden für schwierige Gespräche mit Mitarbeitenden
- Interventionen in der Leitungsrolle durch die Teamphasen

Der zweite Abschnitt ist zu verstehen als Transfer-Tag und zur Vertiefung von Inhalten. Die im ersten Abschnitt geplanten Vorhaben werden reflektiert, Entwicklungen sichtbar gemacht und gewürdigt.

Die Referentin ist selbst in einer Leitungsfunktion im sozialen Bereich tätig und damit nah an der Praxis. Es werden alltagstaugliche Theorien vorgestellt.

09.05.19 - 10.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FL1-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konflikte konstruktiv nutzen - Leitungskompetenz und Konfliktbearbeitung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Zum Alltag von Führungskräften gehört das Klären von internen und externen Konflikten. Unterschiedliche Kontexte, in welchen Konflikte entstehen und gelöst werden müssen, erfordern hohe Professionalität und vor allem auch die Klarheit über die eigene Rolle im Konflikt.

Kommunikations- und Konfliktmodelle vermitteln Kenntnisse über lösungsorientierte Kommunikation, Rollen in Konflikten und mögliche Lösungsstrategien. Vor diesem Hintergrund wird zunächst das eigene Verhalten bei Konflikten im Rahmen von Übungen und Rollenspielen analysiert und reflektiert. Alternative Umgangsmöglichkeiten mit beschriebenen Konflikten werden gemeinsam entwickelt. Weiterhin werden Methoden zum Umgang mit Konflikten in Gruppen oder die Vermittlung bei Konflikten (zum Beispiel zwischen Kolleginnen und Kollegen) vorgestellt und ausprobiert.

Schwerpunkthemen sind:
- Wie entstehen Konflikte und woran erkenne ich Konflikte?
- Zielbewusstes Führen von Kritikgesprächen
- Konflikt als Lösungsversuch
- Rollen in Konflikten
- Konflikte in Gruppen
- Kollegiale Konfliktberatung.





14.10.19 - 15.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-LSJ9-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kooperieren und Verhandeln – Konkurrenzen und gemeinsame Interessen geschickt ausbalancieren

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe, wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Zu den Aufgaben als Führungskraft gehört es, immer wieder innerhalb der eigenen Organisation und auch mit externen Partnern zu kooperieren und zu verhandeln. In Gremien und Sitzungen sind Leitungskräfte gefordert, Schnitt-stellen optimal zu managen und Prozesse auf den Weg zu bringen. Sie sind angehalten, gemeinsame Interessen herauszuarbeiten und dennoch die Interessen der eigenen Institution im Blick zu behalten. Um dies zu bewältigen, ist es hilfreich, diese Herausforderungen und damit verbundene Aufgaben zu analysieren und kluge Strategien zu entwickeln. In diesem Seminar besteht die Gelegenheit, den eigenen Auftrag und die eigene Rolle zu reflektieren, die vorhandenen Strukturen und Kommunikationswege zu analysieren und sich der persönlichen Art zu kommunizieren bewusst zu werden. Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Situationen Handlungsspielräume erkennbar zu machen, strategisch zu nutzen und die eigenen Ressourcen zu mobilisieren.

Schwerpunkthemen sind:
- Aktives Rollenmanagement als Handlungshilfe
- Auftragsklärung in Kooperationsgesprächen
- Gemeinsame Interessenlagen und Konkurrenzen analysieren
- unterschiedliche Settings aktiv gestalten und nutzen
- Kooperationen gezielt entwickeln
- Prozesse anstoßen und steuern
- Stärken und Lernthemen im eigenen Kommunikationsstil erkennen
- Kollegiale Fallberatung.


13.11.19 - 14.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leitung und Organisation - Organisationskultur, Organisationsanalyse, Rollenklärung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Organisationsanalyse und -diagnose sind Voraussetzung, um als Leitungskraft wirksam zu sein, Ziele zu definieren und umsetzen zu können. Leitungskräfte tragen dabei die Verantwortung für die Zielerreichung und sie begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem gemeinsamen Weg zum Ziel.

In diesem Seminar wird die eigene Rolle als Leitungskraft erkundet und reflektiert, welche Auswirkungen die Vorstellungen von der eigenen Leitungsrolle auf die gesamte Organisation haben.

Schwerpunktthemen sind:
- Organisationsanalyse und Organisationsdiagnose
- Phasen von Organisationsentwicklung und ihre spezifischen Herausforderungen
- Aufgaben wirksamer Leitung in den unterschiedlichen Phasen
- „Spiele“ in der Organisation
- Reflexion der eigenen Rolle als Leitungskraft
Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den Fragestellungen der Teilnehmenden.

09.04.19 - 10.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ2-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leitung und Teamentwicklung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Leitung eines Teams übernimmt eine Person, deren Aufgabe es ist, Mitabeiterinnen und Mitarbeiter zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zu führen und mit diesem Team Gewinn bringende Ergebnisse zu erreichen. Die Le-tungsperson hat die Aufgabe, zielorientiert und kompetent zu motivieren, anzuleiten, zu strukturieren und ein Klima zu schaffen, das gutes Arbeiten möglich macht. Kenntnisse über gruppendynamische Prozesse und Teamentwicklungsphasen sind hierfür ebenso von Bedeutung wie die Kompetenz, lösungsorientiert mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umzugehen.

Schwerpunktthemen sind:
- Ressoucenorientierte Teamanalyse und Teamentwicklung
- Teamstrukturen, Rollen in Teams und ihre Bedeutung
-Ressoucenorientierte Teamanalyse und Teamentwicklung
- Teamstrukturen, Rollen in Teams und ihre Bedeutung
- Bedeutung der Leitungsrolle
- Perspektivwechsel – vom Problem zur Lösung
- Die Bedeutung der inneren Haltung der Teamleitung
- Kommunikation als Führungsinstrument
- Rhetorik – präzise und überzeugend formulieren
- Struktur in Teamgesprächen
- Mit 5 Schritten zu einer überzeugenden Argumentation
- Leiten und Führen durch die Kunst der lösungsorientierten Fragen
- Feedbacktechniken
- Wege zum Ziel – erfolgreich führen
- Motivation gezielt fördern
- Die Bedeutung des Beziehungsmanagements
- Umgang mit Veränderungen und Changemanagement.

12.03.19 - 13.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-LSJ1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mahlzeiten in der Krippe gestalten – Zeit für kultursensibles und entwicklungsgerechtes Handeln

Essen für die Jüngsten in der Kita kultursensibel gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mahlzeiten als Bildungszeit in einem gut gelebten Kita-Alltag entdecken und entwicklungsgerecht für jedes Kind gestalten, ist eine Aufgabe die durch Migration und die Erweiterung des Altersspektrums sowie dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in der Kindertagesbetreuung deutlich an Komplexität gewonnen hat.

Essenlerner, Essenkennenlerner und Essenkönner: Drei Kompetenzgruppen fordern die Betreuungskräfte im Alltag heraus.
Essen bereiten, Essen reichen, gemeinsam essen, das Mitgebrachte sowie das für die Kita Gekochte – alle Dimensionen rund ums Essen sind von der Frage des WAS?, des WIE?, des WANN?, des WO,? des WOHERS?, von der Kultur und den Wertvorstellungen der Familie(n), der Kita, ihrer Leitung und ihres Teams und des Trägers, des Landes, und anderen Faktoren geprägt.

Kultursensibles Handeln bedingt, sich täglich diesen Dimensionen „zu stellen“ und den persönlichen Weg der Urteilsfindung zu reflektieren. Mahlzeiten fordern von den Fachkräften ein professionelles Selbstverständnis – denn Essen ist in erster Linie eine Alltagshandlung, in der Jede und Jeder selbst Experte ist. Gleichzeitig gibt es das Wissen um die Relevanz „guten Essens“ für Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft: Essen hält Leib und Seele zusammen.

Die Veranstaltung gibt Gelegenheit zum Kennenlernen und zur Anwendung von Instrumenten zur Reflexion von Betriebsabläufen und der Konzeption. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in ausgewählte Fachliteratur und lernen unterstützende Ausstattung von Schälchen bis Essbänkchen kennen.

21.03.19 - 22.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Medikamentengabe und chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Erzieherinnen und Erzieher stehen vermehrt vor der Herausforderung, auch kranke oder medikamentenpflichtige Kinder zu betreuen. In diesem Seminar werden Handlungssicherheit und Fachwissen zum professionellen Umgang mit kranken Kindern, den gängigsten Medikamenten für Kinder und dem Hygienemanagement vermittelt. Das Kombiseminar vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Zudem erfahren die Teilnehmenden viele Neuigkeiten zur Bewältigung von Infektionskrankheiten und zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für deren Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Alltag in Kindertageseinrichtungen ermöglicht und auch den Umgang mit Kinder- und Infektionskrankheiten berücksichtigt.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

14.10.19 - 15.10.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mein Team und ich - ich und mein Team

Pädagogische Fachkräfte, die sich mit dem Thema Team und der persönlichen Rolle darin bewusst auseinandersetzen möchten

Ziele und Inhalte

„Niemand kann eine Sinfonie flöten.
Es braucht ein Orchester, um sie zu spielen.“
(Halford E. Luccock)

Was bedeutet es, in einem Team zu arbeiten und was macht ein gutes Team aus?
Teams sind so vielfältig, wie die einzelnen Persönlichkeiten, die darin zusammenarbeiten und jede Persönlichkeit prägt das Team.
Durch die Auseinandersetzung mit ihrer Rolle und ihren Aufgaben erweitern die Fachkräfte ihre eigene Teamfähigkeit. Zu dieser gehört auch der professionelle und konstruktive Umgang mit Konflikten.
Gute Teamarbeit ist geprägt durch gemeinsame Ziele und Visionen.
Notwendig dafür sind Klarheit und Transparenz und die persönliche Begeisterung jedes Einzelnen.
Ein Team ist keine statische Einheit, es unterliegt gruppendynamischen Veränderungen.
Immer häufiger stehen auch multiprofessionelle Teams vor Chancen und zugleich Herausforderungen für alle Beteiligten.

Diese Fortbildung befasst sich mit folgenden Inhalten und Fragestellungen:
- Wie kann die eigene Teamfähigkeit weiterentwickelt werden, um die Zusammenarbeit im Team zu stärken?
- Welcher Team-Typ ist man selbst und welche Potentiale und Stärken bringt man durch seine Persönlichkeit mit?
- Chancen und Herausforderungen von multiprofessionellen Teams erkennen und nutzen
- Konflikte innerhalb des Teams verstehen und erfolgreich bearbeiten

11.03.19 - 12.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Meine Sprache neu entdecken - die bedeutsame Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Förderung

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt arbeiten

Ziele und Inhalte

Kinder haben von Anfang an Freude daran, sich sprachlich auszudrücken, ihr Lautrepertoire sowie ihre sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Dabei nutzen sie vielfältige Strategien und interessieren sich auch für schriftsprachliche Tätigkeiten.
Im Seminar wird der Fokus auf die bedeutsame Rolle der pädagogischen Fachkräfte bei der sprachlichen Begleitung und Förderung von Kindern gelegt. Sprachliche Lern- und Bildungsprozesse aller Kinder sollen individuell begleitet und sprachanregende Situationen und Räume gestaltet werden.

Im praxisorientierten Seminar sind folgende Themenschwerpunkte vorgesehen:
• Auseinandersetzung mit sprachwissenschaftlichen Grundlagen
• Beobachtung und Dokumentation sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
• Anregung und Unterstützung sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
• Bedeutung eines guten Sprachhandelns für die Praxis der Sprachbildung
und Sprachförderung
• Kennzeichen eines guten Sprachhandelns und Reflexion
• Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Eltern

04.02.19 - 05.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mit Kindern im Wasser und auf der Slackline - wie geht das denn?

Praxisworkschop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in altersgemischten Gruppen, Krippen- und Kindergartengruppen, im Hort und im Hort an der Schule sowie Betreuungspersonen an der Schule oder in der Kita, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Ein gesunder Respekt vor den Elementen Wasser und Luft, gute Vorplanungen, ein bunter Strauß an Ideen für Bewegungsspiele - das sind die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Bewegungsaktionen im Schwimmbad und auf der Slackline.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Rechtliche Grundlagen für den Ausflug ins Schwimmbad
- Technische Voraussetzungen für Slackline-Aktivitäten drinnen und draußen
- Rituale und Regeln für den Schwimmbad-Besuch
- Praktische Beispiele für alle Altersgruppen in Kita und Hort

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

26.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BW2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mitarbeiterförderung - Strategien und Instrumente

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Dies betrifft insbesondere die „mittlere" Leitungsebene, deren „Sandwich-Position" hierdurch oftmals von Unsicherheit geprägt ist. Von ihr wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein gutes Zusammenspiel im Team sind jedoch Voraussetzungen für den Erfolg.

In diesem Seminar werden Strategien und Instrumente vorgestellt und erprobt, die eine gezielte Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Teamkontext ermöglichen.

Schwerpunktthemen sind:
- Führungsstil und Leitungsrolle
- Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeitergespräche führen

16.05.19 - 17.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ3-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderation und Leitungsrolle

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Gestaltung von Arbeits- und Teambesprechungen ist ein wesentlicher Bestandteil von Leitung. Eine gut vorbereitete Moderation kann hier sehr hilfreich sein. Allerdings ist es auch notwendig, sorgfältig zwischen Leitungs- und Moderationsfunktion zu unterscheiden. Das Seminar bietet Leitungskräften die Möglichkeit, ihr Handlungsrepertoire zur Steuerung von Teams und Gruppen über den gezielten Einsatz von Moderationstechniken zu erweitern.

Schwerpunkthemen sind:
- Aufgaben und Rolle der Moderatorin und des Moderators
- Möglichkeiten und Grenzen der Moderation als Team- und Gruppenleitung
- Klassische Moderationstechniken zielführend einsetzen
- Neue und kreative Moderationstechniken
- Erarbeitung passender Moderationstechniken zu aktuellen Beispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.




16.07.19 - 17.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-LSJ5-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderationsmethoden für die Bearbeitung der Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden sollen,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.

Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Kita

Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.
Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.
Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte das Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz

30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
13.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Ohne Leitung geht es nicht!" - Professionelles Kita-Management 2019/2020

Für Führungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Einrichtungsleitungen, neue Leitungskräfte und stellvertretende Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Diese Führungskräfteschulung dient auch der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben nach § 7 Abs. 6 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)

Ziele und Inhalte

Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt, die verschiedensten Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen entsprechen müssen. Das Management einer Kindertageseinrichtung und die Führungsperson bekommen aufgrund dieser Entwicklung eine besondere Bedeutung.

Fragen hinsichtlich der eigenen Führungsrolle und des persönlichen Führungsstils stehen zu Beginn dieser Aufgabe.
"Was kommt auf mich zu? Welche beruflichen und persönlichen Kompetenzen und Haltungen benötigte ich als Führungskraft in einer Tageseinrichtung für Kinder?"

Zur Bewältigung dieser Aufgaben benötigen Führungskräfte Kompetenzen und Haltungen, welche ihnen in dieser längerfristigen Fortbildung vermittelt werden. Besonders bedeutsam ist dabei die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, als ein Teil der eigenen beruflichen Entwicklung.

Die Fortbildung gliedert sich in acht Seminare. Die Seminare haben folgende Themenschwerpunkte:

1. Führungsrolle/Führungsstil
- Rolle und Rollenkonflikte
- Leitungsaufgaben und unterschiedliche Anforderungen
- Leitung und Stellvertretung

2. Veränderungsmanagement
- Was passiert bei Veränderungsprozessen?
- Ziele, Methoden
- Umfeld-, Risikoanalyse, Aktivitätenplan
- Themenfindung für die Projektarbeit
(Voraussetzung für das KVJS-Zertifikat)

3. Teamentwicklung
- Motivation
- Konfliktmoderation
- Gesunderhaltung am Arbeitsplatz und Stressmanagement

4. Rechtliche Fragestellungen der Kindertagesbetreuung
- Grundlagen der Tagesbetreuung im SGB VIII
- Bundeskinderschutzgesetz
- Kindertagesbetreuungsgesetz, Kindertagesstättenverordnung(KiTaVO)
- Arbeitsrecht

5. Kommunikation
- Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung
- Kennenlernen der Methoden Kollegiale Beratung und Konfliktmanagement

6. Qualitätsentwicklung
- Organisationswissen
- Qualitätsmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit

7. Beschwerde-, Konflikt- und Stressmanagement

8. Kolloquium/Abschlussseminar
- Vorstellen der Projektarbeiten
- Reflexion der in der Praxis erlebten Handlungssituationen und erprobten Methoden und Bearbeitung in der kollegialen Gruppe
- Übergabe der KVJS-Zertifikate

Die Beratung und Analyse in der Gruppe kann für die Betrachtung der individuellen Erfolge, der Stolpersteine und Hindernisse im weiteren Kita Alltag als Führungskraft hilfreich sein.

Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Tagungszentrum Gültstein

1. Seminar: 19-4-L6-1A---25.09.2019 – 26.09.2019---Referentin: Sabine Brommer
2. Seminar: 19-4-L6-1B---05.11.2019 – 07.11.2019---Referentin: Sabine Brommer
3. Seminar: 19-4-L6-1C---03.12.2019 – 04.12.2019---Referent: Gerhard Ernst
4. Seminar: 19-4-L6-1D---28.01.2020 – 29.01.2020---Referentin: Ute Sieben
5. Seminar: 19-4-L6-1E---04.03.2020 – 05.03.2020---Referentin: Sabine Brommer
6. Seminar: 19-4-L6-1F---21.04.2020 – 22.04.2020---Referentin: Sabine Brommer
7. Seminar: 19-4-L6-1G---16.06.2020 – 17.06.2020---Referentin: Sabine Brommer
8. Seminar: 19-4-L6-1H---15.09.2020 – 17.09.2020---Referentin: Sabine Brommer

Kosten je 2-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten je 3-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 438,00 €
Ohne Übernachtung 331,00 €
Preis inkl. 165,00 € Teilnehmerbeitrag

25.09.19 - 26.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-L6-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Organisation und Durchführung von natur- und waldpädagogischen Angeboten in Kindertageseinrichtungen

Leitungskräfte und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Kindertageseinrichtungen machen sich auf den Weg ihre pädagogische Konzeption durch das Angebot von Natur- und Waldtagen zu erweitern. Die Kinder sollen aktiv und explorativ die Lernorte Natur und Wald kennenlernen und ein wertschätzendes Verständnis für die Umwelt entwickeln. Die pädagogischen Fachkräfte haben dabei die Aufgabe, das Erkunden der Kinder zu unterstützen, mit ihnen auf Entdeckungsreise zu gehen und Lernprozesse in der Umgebung „Natur“ anzustoßen.

Bei diesen besonderen pädagogische Angebot sind sowohl konzeptionelle Überlegungen, wie auch Organisations- und Vorbereitungsaspekte für einen gelingenden „Naturtag“ zu beachten.

An diesem Fortbildungstag setzten sich die Teilnehmenden mit der Komplexität des Themas auseinander und es werden konkrete, praxisorientierte Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten thematisiert.

Folgende Inhalte werden in dem Seminar behandelt:
• Planungs- und Organisationsbedingungen
• Elterninformationen
• Abklärungsbedarfe
• Anforderungen an die Grundausstattung
• Aufsichtspflicht im Naturraum
• Hygienestandards
• Sicherheitsaspekte

• Projektbeispiele im Naturraum und deren konzeptionelle Grundlagen:
• Grundwissen in der Natur- und Waldpädagogik
• Projektmöglichkeiten im Naturraum
• Beispiele einer konzeptionellen Verankerung
• Praxisbeispiele zur Projektarbeit

04.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Örtliche Kita-Bedarfsplanung - eine Herangehensweise zur Gestaltung der Betreuungs- und Bildungslandschaft

Die Kommune als Gewährleisterin der sozialen Infrastruktur

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in kleineren und mittleren Kommunen ohne spezifische Sozial- und Jugendhilfeplanungsstrukturen

Ziele und Inhalte

Die örtliche Bedarfsplanung soll neben der grundlegenden quantitativen Betrachtung qualitative Aspekte aufnehmen. Je nach Betreuungslandschaft vor Ort gibt es viele Beteiligte: kirchliche Träger, Vereine, Wohlfahrtsverbände, gegebenenfalls gewerbliche Anbieter, Familienbildungsträger, Beratungsstellen – die Interessen können höchst unterschiedlich, vielleicht sogar widersprüchlich sein. Für die freien Träger der Kindertagesbetreuung ist es maßgeblich, in der örtlichen Bedarfsplanung abgebildet zu sein, um die entsprechenden Zuschüsse zu erhalten. Die kommunalen Planungsverantwortlichen müssen vielerlei Aspekte in den Blick nehmen.
Themen des Seminartages sind:
- Die qualitativen Aspekte in der örtlichen Bedarfsplanung
- Wie eine qualitativ ausgerichtete örtliche Bedarfsplanung die Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten in der Betreuungs- und Bildungslandschaft fördert
- Der Mehrwert für die Kommunen und deren beteiligten freie Träger
- Die Perspektive der Eltern in der Bedarfsplanung, unter Berücksichtigung der hohen Diversität der Lebenslagen von Familien

Die örtliche Bedarfsplanung wird unter folgenden Arbeitsthesen betrachtet:
- Als Werkzeug zur kontinuierlichen Entwicklung der Betreuungs- und Bildungslandschaft
- Als Steuerungsinstrument für die Kommunikation und Zusammenarbeit der Beteiligten: Der kommunalen Politik, der Verwaltung, dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, den Trägern und Anbietern sowie den Nutzenden (Eltern und soweit möglich der Kinder)

09.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Personalgewinnung und Personalbindung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrende Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Qualifiziertes Fachpersonal und Leitungskräfte für die Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder zu gewinnen und langfristig zu motivieren und zu halten, ist eine große Herausforderung. In den kommenden Jahren wird sich diese Herausforderung angesichts des weiteren Ausbaus im Kleinkindbereich und im Ganztagsbetrieb noch verstärken. Träger und Kommunen, die ein gutes Konzept mit unterschiedlichen Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung vorweisen können, haben einen deutlichen Standortvorteil.

Die Teilnehmenden lernen auf der Fortbildung in einem kurzen Überblick unterschiedliche Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung kennen
- wie beispielsweise Ideen zur Vernetzung mit Fach- und Hochschulen aussehen können,
- wie ein Konzept zur Ausbildungsbegleitung und Integration von PIA-Auszubildenden erarbeitet werden kann,
- wie ein Konzept zur Personalauswahl mit definierten Abläufen und Standards entstehen kann und
- wie Qualifizierungskonzepte um langfristig Leitungskräfte zu gewinnen, gestaltet werden können.

Thema wird auch sein, welche Rahmenbedingungen bei der Personalbindung unterstützen und welche Bedeutung Trägerleitbild, Image und Öffentlichkeitsarbeit haben.
Die Strategien werden von den Teilnehmenden individuell für ihre spezifische Situation in Bezug auf eine Kosten-Nutzen-Relation bewertet. Im gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitieren die Teilnehmenden von den Erfahrungen in der Gruppe.

28.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Persönliches Budget

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Persönliche Budget kann als Vorläufer der Reformierung der Eingliederungshilfe durch das Bundesteilhabegesetz betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund sollen die Absichten und Ziele der Reformen eruiert sowie Perspektiven eröffnet werden.
Das Seminar vermittelt den Bezug zu Umsetzungsproblemen im Persönlichen Budget und in der alltäglichen Praxis bei der Betreuungsarbeit.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten gemeinsam mögliche Lösungsansätze.
Schwerpunkte:
- Besonderheit des Persönlichen Budgets und rechtliche Grundlagen (unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz)
- Zahlen zum Persönlichen Budget sowie förderliche Faktoren und Hindernisse bei der Antragstellung sowie der Umsetzung
- die qualifizierte Budgetassistentin und der qualifizierte Budgetassistent als mögliche Helferin und möglicher Helfer
- das trägerübergreifende Persönliche Budget
- eigene Verortung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in möglichen Verfahren im Sinne von Ressourcen und Schwierigkeiten




08.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-2-BtR48-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisworkshop: Leitungen leiten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Leitungsaufgaben gegenüber Kita-Leitungen

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen sind in einer ganz besonderen Leitungsposition: Sie leiten Leitungen.
Dies bringt ganz spezifische Anforderungen und Fragestellungen mit sich.
Die Praxiswerkstatt „Leitungen leiten“ rückt dieses Thema jenseits der fachlichen und rechtlichen Fragen in den Vordergrund und fokussiert auf die eigene Rolle und den eigenen Leitungsprozess.


Verantwortliche von der Trägerseite gestalten die Rahmenbedingungen, unter denen die Kita-Leitungen leiten. Dabei hat die Art und Weise, wie der Rahmen gestaltet wird, sofort Auswirkungen auf das Leitungshandeln in den Kitas. Wie klar ist den Trägern ihre Rolle sowie ihr Ziel- und Aufgabenverständnis? Dabei sind Trägerverantwortliche häufig auch, wie die Leitungen selbst, in einer Sandwich-Position. Einerseits sollen sie Vorgaben und Anweisungen von oben nach unten durchsetzen und andererseits sollen sie Leitungen führen, begleiten und unterstützen. Dadurch sind sie unterschiedlichen - eventuell sogar widersprechenden Erwartungen - ausgesetzt. Auch dies beeinflusst nicht unwesentlich das eigene Handeln. Bei Trägerverantwortlichen für mehrere Einrichtungen kommt häufig hinzu, dass sie standortübergreifende Vorgaben, Leitlinien, Standards umsetzen und koordinieren sollen.

Die Praxiswerkstatt bietet einen Rahmen für einen fokussierten Erfahrungsaustausch. In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation von Trägerverantwortlichen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für die eigene Rolle und das eigene Leitungshandeln.

03.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK10-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Professioneller Umgang mit Widerstand

Sozialpädagogische Fachkräfte in der Beratung oder den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Sogenannter „Widerstand“ kann sich in jedem Bereich des beruflichen Handelns zeigen, ganz gleich, in welcher Rolle und in welchem Kontext man als professionell helfende Person unterwegs ist.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden „Widerstand“ durch die systemische Brille als hoch bedeutsame Regulationskraft in Beratungskontexten zu sehen und bekommen Reflexionsmöglichkeiten und Anregungen, wie sie in ihrem beruflichen Kontext auf neue Weise mit diesem Phänomen umgehen können.

21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Psychisch krank – Auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz?

Die Integrationsfachdienste - Fachdienste des KVJS-Integrationsamtes

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist es, beobachtbares Verhalten besser zu verstehen, im Umgang mit (vermuteten) psychischen Erkrankungen sicherer zu werden und ein Gefühl dafür zu bekommen, wann es Sinn macht, externe Stellen, wiezum Beispiel den Integrationsfachdienst (IFD) unterstützend hinzuzuziehen.

Die Zahl der Menschen, die wegen seelischer Erkrankungen arbeitsunfähig werden, wächst seit Jahren. Durch die Erkrankung verändert sich nicht nur das Arbeitsverhalten, die Leistungsfähigkeit und das soziale Miteinander, sondern auch die Eigenwahrnehmung der Betroffenen. Das macht es zunächst schwer, damit umzugehen. Vorgesetzte, Kollegen sind vielfach die Ersten, die auffallende Veränderungen wahrnehmen. Doch sind sie im Umgang damit oft unsicher und überfordert.
Wichtig ist es, angemessen zu reagieren und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Schwerbehindertenvertretungen und Betriebs- oder Personalräte beziehungsweise Mitarbeitervertretungen werden oftmals frühzeitig ins Vertrauen gezogen.

Es geht häufig um die Fragen: Was spreche ich wann und wie an? Wie erreiche ich den Menschen und wie kann ich ihn gewinnen, Hilfe anzunehmen?

Der Kurs gibt einen Überblick darüber, wie sich seelische Erkrankungen am Arbeitsplatz auswirken können. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen des Kurses die Möglichkeit, Fallkonstellationen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen und mit Unterstützung der Referenten und anderen Teilnehmern passende Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Erfahren Sie mit Beispielen aus der Praxis wie eine Unterstützung des IFD aussehen kann.

04.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-3-IFD-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
04.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-3-IFD-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
17.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-3-IFD-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualität sichern mit Konzept

Von der Konzeption zur Qualitätssicherung

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Qualitätsbeauftragte

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) und das Sozialgesetzbuch SGB VIII verpflichten Träger der öffentlichen Jugendhilfe in § 45 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen schriftliche Konzeptionen vorzulegen.
In der Gesetzesbegründung wird die pädagogische Konzeption unter anderem als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Tageseinrichtungen benannt.

Eine Konzeption ist allerdings noch kein Verfahren zur systematischen Sicherung der pädagogischen Qualität. Wie es gelingen kann, eine Konzeption so aufzubauen, dass daraus Verfahren zur Qualitätssicherung entwickelt und umgesetzt werden können, soll in diesem Seminar beleuchtet werden.

Inhalte des Seminars sind:
- Die Konzeption als Grundlage zur Qualitätssicherung
- Systematische Verfahren zur Sicherung der pädagogischen Qualität
- Praktische Umsetzungsstrategien, um von der Konzeption zur Qualitätssicherung zu kommen

24.10.19 - 25.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es:
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu bearbeiten.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme kennenlernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen, wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet. Der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

17.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK4-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung und -sicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es,
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu verstehen.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Dimensionen der Qualitätsentwicklung kennen lernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet und der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

24.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen - wie passt das zusammen?

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Eine wichtige Aufgabe von Leitung in der Sozial- und Jugendhilfe ist die Steuerung der Organisation im Sinne des Qualitätsmanagements, seiner Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit. Qualitätsmanagementsysteme können nur erfolgreich implementiert werden, wenn deren Sinnhaftigkeit von allen Beteiligten klar verstanden und ein echter Mehrwert erkannt wird. In diesem Seminar wird aufgezeigt, wie auch in kleinen Organisationseinheiten Qualitätsmanagementprozesse oder ganze Systeme eingeführt werden können und sich dadurch die Arbeit für die Mitarbeitenden iim Interesse ihrer Zielgruppen nachhaltig verbessern kann.

Im Seminar erarbeiten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen einen eigenen Kern-/Schlüsselprozess, der sich auf ihren organisatorischen Hintergrund bezieht. Dabei geht es nicht nur um den Qualitätsprozess, das Resultat und seine Wirkungsorientierung, sondern auch darum, wie andere erfolgreich in solche Prozesse eingebunden werden können. Außerdem werden erfolgreiche Beispiele für die betriebliche Praxis in der Sozialwirtschaft vorgestellt.

Schwerpunktthemen des Seminars sind:
- Qualitätsmanagementsysteme und deren Zertifizierung
- Identifikation und Beschreibung wichtiger Kernprozesse
- Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität als zentrale Betrachtungsebenen
- Standards und Merkmale in den Qualitätsbereichen und Schlüsselprozessen
- Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung
- Steuerung und professionelle Prozessgestaltung, Rolle und Funktion von Leitung und QM-Beauftragten
- Evaluation und ihre Bedeutung für eine „lernende Organisation“

11.11.19 - 12.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ10-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Resilienz – Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 4- bis 10-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulsozialarbeit sowie Schule

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung vermittelt Theorien, Konzepte und praktische Methoden zur Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz für Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren.
In verschiedenen modulartig angelegten Einheiten lernen die Teilnehmenden ein erfolgreich wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung kennen und umzusetzen, resilienzfördernd mit Kindern zu kommunizieren sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern ressourcenorientiert zu gestalten. Dies schließt den ressourcenorientierten Blick auf die eigene Gesundheit mit ein.

Mit dieser Fortbildung können die Teilnehmenden:
- die Stärken der einzelnen Kinder und Eltern erkennen und ressourcenorientiert arbeiten,
- Maßnahmen zur Förderung von Resilienz planen und umsetzen (Einzelfall- und Gruppenarbeit),
- ihre persönlichen Stressquellen erkennen, einordnen und Strategien zur persönlichen Resilienzförderung entwickeln und anwenden,
- ein wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung durchführen.

Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
19-4-SP4-1k:

Veranstaltungsort Freiburg
Gästehaus der Kamillianer
Anmeldeschluss: 17.01.2019
Abschnitt 1: 14.02. - 15.02.2019
Abschnitt 2: 02.04. - 03.04.2019
Abschnitt 3: 29.05.2019

Veranstaltungsort Oberkirch
Schönstattzentrum Marienfried
Anmeldeschluss: 12.09.2019
Abschnitt 1: 10.10. - 11.10.2019
Abschnitt 2: 18.11. - 19.11.2019
Abschnitt 3: 17.01.2020

Kosten je Kurs (3 Abschnitte):
450,00 € (ohne Übernachtung
und Verpflegung)

Anmeldung, organisatorische und
fachliche Auskünfte:
AGJ-Fachverband/Referat Prävention
Oberau 21
79102 Freiburg
Tel. 0761 21807-43
jugendschutz@agj-freiburg.de
www.agj-freiburg.de

Fachliche Auskünfte KVJS:
Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
Claudio.DeBartolo@kvjs.de

Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
Riva.Moll@kvjs.de

Referentinnen:
Nicole Kirstein, Freiburg
Stefanie Schopp, Freiburg

14.02.19 - 15.02.19 - Details 19-4-SP4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

27.11.18 - 28.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
23.07.19 - 24.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ6-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Rund um den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Betriebserlaubnis

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Trägern und Trägerverantwortlichen von Kindertageseinrichtungen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit den Themen rund um den Betrieb und die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII auseinanderzusetzen, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Im Rahmen von Fachvorträgen werden die gesetzlichen Grundlagen zur Betriebsführung, das Antragsverfahren sowie die damit verbundenen relevanten Rahmenbestimmen dargestellt.
Dabei werden die konzeptionellen, räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen thematisiert.

Abschließend werden die elektronischen Möglichkeiten der unverzüglichen Meldungen nach § 47 SGB VIII über das EDV-System KiTa-Data-Webhouse (KDW), sowie die Online Plattform zur "Vormerkung" von Betreuungsbedarfen vorgestellt.

27.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Scheiden tut weh ...

Wie helfen wir Kindern bei Trennung der Eltern?

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Familienkrisen, Trennung und Scheidung bedeuten Stress für Eltern, aber auch eine enorme Belastung und Krise für die Kinder. Wie Seismographen erspüren sie die emotionale Hochspannung und reagieren häufig unter anderem mit Trotz, Aggression, Depression, Trauer, Ess- und Schlafstörungen.
Nicht selten haben massive Konflikte der Eltern Loyalitätskonflikte bei den Kindern zur Folge bis hin zur Ablehnung des getrennt lebenden Elternteils.

Wie können Fachkräfte in der Tageseinrichtung die Kinder unterstützend auffangen und Hilfestellung geben, damit Kinder keine bleibenden Schäden davon tragen?
Wie können Eltern hinsichtlich ihrer eigenen Situation, aber auch der ihrer Kinder beraten und unterstützt werden?

Folgende Inhalte werden im Seminar bearbeitet:
- Phasen einer Trennung und deren Charakteristika
- Eskalationsstufen des Trennungskonfliktes
- Bedürfnisse der Kinder im Familienkonflikt
- Folgen der Trennung bei Kindern
- Rechtliche Hintergründe (Sorgerecht, Umgangsrecht, "Wer darf zukünftig das Kind abholen?")

22.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schlafen in altersgemischten Gruppen und Ganztagesbetreuung

Die achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeit einer Alltagssituation

Fachkräfte in altersgemischten Gruppen und Ganztagesgruppen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In altersgemischten Kindergruppen treffen unterschiedlichste Bedürfnisse und Ausprägungen von Schlaf und Ruhe aufeinander. Auch wenn sich die Großzahl der Kinder in Mittagschläfer (Kinder unter drei Jahren) und Wachkinder (Drei- bis Sechsjährige) kategorisieren lassen, finden sich in jeder Altersklasse auch Kinder, die dem nicht entsprechen. Das eine Zweijährige braucht schon keinen Mittagschlaf mehr, während das andere Vorschulkind ohne Mittagschlaf noch nicht auskommt. Kurzschläfer und Langschläfer, schlechte und gute Schläfer, Lerchen und Eulen gibt es in jedem Kindesalter. Wie kann das sein? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Fachkräfte und für den Tagesablauf sowie die Personal- und Raumplanung in der Kita? In den Blick zu nehmen, sind daneben auch die Ruhephasen für Nichtschläfer bei den Unterdreijährigen und den Kindergartenkindern. Was tun, wenn Kinder in der Ruhephase doch einschlafen? Und was bedeutet „Ruhen“ eigentlich für kleine Kinder?

Dieses Seminar befasst sich mit den täglichen Herausforderungen in altersgemischten Gruppen bei der Planung und Gestaltung der Schlaf- und Ruhesettings, mit besonderem Fokus auf eine lösungsorientierte Erörterung des Personal- und Buchungsmanagements. Wichtige Fragen und Themen rund um den Schlaf, zum Beispiel Fragen zum Aufwecken, werden differenziert beantwortet.
Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden im Seminar ein umfassendes Wissen zum kindlichen Schlaf in der Altersklasse von null bis sechs Jahren, welches sie in der Praxis nicht nur dabei unterstützt, den Schlafbedarf und die schlaf- und ruhebezogenen Eigenheiten von Kindern besser zu verstehen, sondern auch Eltern professionell zu beraten.

14.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulkinderbetreuungsangebote - wie kann die Kooperation mit Schule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule, sowie Betreuungspersonen an der Schule (Verlässliche Grundschule, Kernzeit, Nachmittagsbetreuung, Ganztagesschule)

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht.
Ebenso wie innerhalb der Schulkinderbetreuungsform, stellen sich einige Fragen zum jeweiligen Auftrag. Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was kann getan werden, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

09.12.19 - 10.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen

Träger und Teams von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Schutzkonzepte sollen Einrichtungen zu Kompetenzorten qualifizieren und Kinder vor allen Formen der Gewalt durch Mitarbeitende, aber auch durch andere Kinder schützen. Um solche Schutzkonzepte erfolgreich umsetzen zu können, müssen sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeit Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern.

Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden und sich in der Einrichtung anvertrauen.

Thematische Inhalte des Inhouse-Seminars:
- Basiswissen Übergriffe, Täterstrategien, Ziele von Schutzkonzepten
- Risiko- und Potenzialanalyse
- Beschwerdewege, Partizipation
- Leitbild
- Pädagogische Prävention und Sexualpädagogisches Konzept
- Personalverantwortung, Verhaltenskodex, Fortbildungen
- Notfallplan, Kooperation

Ziel der Veranstaltung ist es ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept zu entwickeln.

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN6-1

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung des Seminars werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS- Bedingungen für Inhouse-Seminare.

Fachliche Auskünfte:
Nicole Drexler
Tel. 0711 6375-221
nicole.drexler@kvjs.de

Referentin/Referent:
Referentenpool des KVJS

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen

Einrichtungsleitungen in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen, Träger, Multiplikatoren

Ziele und Inhalte

Immer wieder kam es in der Vergangenheit - auch innerhalb von Institutionen - zu Übergriffen an Schutzbefohlenen. Dies hat zu einem Umdenken auf allen Ebenen geführt.
Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Kindertageseinrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeiten Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern. Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.

Die Inhalte der drei Fortbildungsabschnitte sind:
- Basiswissen Missbrauch, Missbrauch in Institutionen, sexuelle Übergriffe unter Kindern, Täterstrategien, Ziele von Schutzkonzepten
- Prozess der Schutzkonzeptentwicklung, Bestandteile eines Schutzkonzeptes, Risiko- und Potentialanalyse, Verhaltenskodex, Partizipation und Beschwerdewege von Kindern
- Personalverantwortung, Sexualpädagogische Konzepte, Pädagogische Prävention, Notfallplan, Leitbild, Kooperationen

Die Teilnehmenden werden durch die Fortbildung befähigt, den Prozess der Entwicklung von Schutzkonzepten für ihre Kindertageseinrichtungen einzuleiten und diese zu implementieren.
Sie verfügen über ein Basiswissen zu sexueller Gewalt an Kindern – durch Erwachsene und andere Kinder - und über Täterstrategien. Sie erarbeiten, welche Strukturen in Institutionen Übergriffe ermöglichen und begünstigen können. Die Fortbildung vermittelt Handlungskompetenzen, die auf die Praxis vor Ort anzuwenden sind.

12.09.19 - 13.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwierige Gespräche lösungsorientiert führen

Zielführende aktive Gesprächsführung

Kindergarten-Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Kindergarten-Fachberatungen führen ständig anspruchsvolle Gespräche. Sie müssen für eine schwierige Situation mit einer Fachkraft eine gute Lösung entwickeln, ihre Vorstellung im Umgang mit den Eltern in der Einrichtung durchsetzen, Beschwerden der Eltern handhaben und den Träger von den Standards überzeugen.
Wahrlich keine leichte Aufgabe!
In schwierigen Situationen sind viele geneigt, dem Gespräch aus dem Wege zu gehen oder es aufzuschieben, bis es nicht mehr anders geht.
Das muss nicht sein, denn schwierige Gespräche konstruktiv und lösungsorientiert zu führen ist eine Fähigkeit, die man lernen kann.

In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden ihr eigenes Vorgehen im Alltag. Sie erkennen, wie wichtig dabei eine gute Vorbereitung für den Erfolg des Gespräches ist und wie sie mit lösungsfokussierten Fragen, Lösungen entwickeln und aktivieren können.
Sie lernen,
- welche Faktoren zum Gelingen beitragen,
- wie sie das Gespräch zu einem konstruktiven Abschluss führen,
- wie sie mit den Emotionen ihres Gegenübers umgehen,
- wie sie als Fachberatung auf der Sachebene klar kommunizieren.

Inhalte:
- Vorbereitung ist die halbe Miete!
- Ziele setzen – aber richtig!
- Kritische Themen konstruktiv ansprechen und Lösungen gemeinsam
entwickeln
- Hilfreiche Gesprächstechniken für schwierige Situationen, zum Beispiel aktives Zuhören, lösungsorientierte Kommunikation, Emotionen deeskalieren
- Verhandeln nach der Harvard-Methode
- Praxisbeispiele und Übungen

07.11.19 - 08.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FB2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Voll- und teilstationäre Einrichtungen der erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Angebot dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und in das Thema sexueller Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt. Die Veranstaltung besteht aus einem bis drei Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet. Im Basisbaustein geht es vor allem um die psychosexuelle Entwicklung von Mädchen und Jungen sowie um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf die Vielfalt von Mädchen und Jungen
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen
- Rechtliche Aspekte der sexuellen Bildung

II. – III. Mögliche weitere Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, rechtliche Aspekte bei sexualisierter Gewalt, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
- Qualitätsentwicklung, Schutzauftrag, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

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Kosten:
Für den Kooperationspartner entstehen 1 100,00 € pro Tag an Honorarkosten zuzüglich gegebenenfalls Referentennebenkosten (Unterkunft, Verpflegung, Fahrtkosten).
Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg beteiligt sich in Höhe von 200,00 € pro Tag an den Honorarkosten.

Referentin/Referent:
Dagmar Preiß, Stuttgart
Kai Kabs-Ballbach, Stuttgart

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sprechen und erzählen: Kamishibai, Geschichtensäckchen und Rucksackbibliothek

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Kindergartenalter arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 abs.2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Geschichten und Bilder inspirieren Gedanken, Gefühle und Sprache.
Der Methodenkoffer für die sprachliche Bildung und Förderung ist vielfältig.
Das Kamishibai, ein Papiertheater aus Japan hat eine lange Tradition. Im Kamishibai und mit der Erzählschiene wird die Welt für die Kinder freudig, spannend und heiter erlebbar. Geschichtensäckchen und Rucksackbibliothek erweitern die Möglichkeiten für die sprachliche Bildung und Förderung.

In dem praxisorientierten Seminar werden den pädagogischen Fachkräften das nötige „Handwerkszeug“ und die Literacy-Methoden vermittelt, wie die sprachlich-literarische Entwicklung von Kindern begleitet und gefördert werden kann. Kinder können sich als erzählende Personen erleben sowie sprachbildende und kreative Erfahrungen machen.
Ebenso erhalten die Teilnehmenden theoretische Grundlagen, wie sie die Eltern für die sprachliche Entwicklung ihres Kindes sensibilisieren können.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Mit Literacy ein sprach- und erzählfreundliches Klima schaffen
- Die Bedeutung von frühen literarischen Erlebnissen
- Wie Kinder Struktur und Aufbau von Geschichten erlernen
- Bildgestützte Sprache im Kamishibai und Geschichtensäckchen
- Lyrik in der Erzählschiene
- Gemeinsam mit Kindern Geschichten erfinden
- Aufbau und Struktur einer Rucksackbibliothek

11.11.19 - 12.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

“Sprich ganz normal mit mir!“ Gute Gesprächsführung mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, die über Grundkenntnisse geistiger Erkrankungen und den Folgen für die Betroffenen verfügen und bereit sind, Ihre Erfahrungen und Fallbeispiele in diesen Workshop einzubringen

Ziele und Inhalte

Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfahren die Bereiche Selbstbestimmung, Personenzentrierung und Teilhabe eine deutliche Erweiterung.
Gespräche mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen stellen eine spezifische Herausforderung dar, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu erfassen und zu ihrem Wohl Entscheidungen zu treffen.
Betreuerinnen und Betreuer können zum Beispiel den Teilhabegedanken bei der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung erst dann differenziert berücksichtigen, wenn sie zum einen ihre eigenen Anliegen leicht verständlich formulieren und auf der anderen Seite die verbalen und nonverbalen Äußerungen der Betroffenen verstehen können.
Ausgehend von einem klaren und transparenten Rollenverständnis der Beteiligten beschäftigt sich das Seminar mit den besonderen Anforderungen in der Kommunikation mit geistig behinderten Menschen.
Im Zentrum steht der Umgang mit sprachlichen und kommunikativen Beratungshindernissen.
Sprachbarrieren und daraus abgeleitete Verständigungsprobleme können bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen ganz unterschiedliche Ursachen haben und werden zu einem Hemmnis in der Verständigung.
Gefühle von Ausgrenzung und Isolation, von Missverständnissen und Resignation auf beiden Seiten sind oft Folge davon.
Inhalte:
- Hintergründe und Ursachen von kognitiven Einschränkungen
- Gespräche auf Augenhöhe
- Körpersprache:
- Interpretation und Deutungsmuster
- Small Talk
- Alltagsgespräche
- Beratungsgespräche
- fachsprachliche Ausdrucksweisen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können das Erlernte in kleinen Sequenzen praktisch erproben.



24.09.19 GENO-Haus Stuttgart Details 19-2-BtR47-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Stärkenorientiert arbeiten mit Kindern und in Elterngesprächen in der Schulkindbetreuung

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung

Ziele und Inhalte

Stärkenorientiert arbeiten heißt, sich mit den Kindern auf den Weg zu machen, bekannte und neue Ressourcen, Kompetenzen und Fähigkeiten zu entdecken und zu erschließen, um das eigene Leben und Umfeld wieder mehr mitgestalten zu können.
Dabei machen die Kinder Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, die wiederum als Schlüsselfaktor für die Entstehung von Resilienz gelten.

„Mit den Stärken des Kindes und der Eltern arbeiten und sich von da aus in Bewegung setzen.“ Dieser aktuelle und wiederum auch alte pädagogische Grundsatz wird im Rahmen der Fortbildung neu definiert.

Die Veranstaltung will dazu beitragen, eine stärkenorientierte Grundhaltung zu entwickeln und die Arbeit mit Kindern, den pädagogischen Alltag und Elterngespräche dieser Haltung entsprechend zu gestalten.
Es soll darum gehen, wie es gelingen kann, einen stimmigen altersgemäßen Anschluss für die Kinder zu finden, passende Ziele zu entwickeln und Suchprozesse anzuregen. Damit können die Stärken der Kinder gefunden und verankert werden. Prozesse können begleitet, dabei auch „Fehlschläge“ einkalkuliert werden und zur förderlichen Entwicklung der Kinder kann beigetragen werden.
Ein Leitfaden für stärkenorientierte

Ein Leitfaden für stärkenorientierte Elterngespräche wird vorgestellt.

22.11.18 - 23.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-HO2-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
14.11.19 - 15.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-HO2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in der Kindertagespflege

Kooperationsveranstaltung mit dem Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e. V.

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar beschäftigt sich mit den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Bereich der Kindertagespflege.

Im steuerrechtlichen Teil der Veranstaltung werden zunächst neben allgemeinen steuerlichen Grundlagen Themen wie Vorauszahlungen zur Einkommensteuer sowie die Bildung von steuerlichen Rücklagen behandelt. Ein Schwerpunkt wird die Gewinnermittlung in der Tagespflege sein.

Im Anschluss wird auf die Sozialversicherung im Bereich der Kindertagespflege eingegangen und insbesondere die Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge behandelt.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

19.06.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-KTP5-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Steuerung sozialer Institutionen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Relevante Gesetzestexte der Jugend- und Sozialhilfe beinhalten wichtige Ziele, die als Richtschnur für die Arbeit vor Ort gelten. Veränderte gesellschaftliche sowie gesetzliche Entwicklungen führen dazu, dass vorhandene Strukturen, Prozesse und Vereinbarungen neu hinterfragt werden. Damit geht auch ein Paradigmenwechsel einher, der stärker individuelle Bedarfe in den Mittelpunkt rückt. Die Arbeit und das Zusammenwirken der öffentlichen mit den freien Trägern muss daraufhin betrachtet und ausgerichtet werden. Um diesen Veränderungsprozess zu unterstützen, gewinnen qualitative Diskussionen zur Zielerreichung an Bedeutung.
Die Rolle und Funktion von Führungskräften ist zentral, um das Zusammenspiel organisationsintern zu koordinieren, Leistungsvereinbarungen zwischen öffentlichen und freien Trägern zu steuern und Politik mit ausgewählten Kennzahlen über Trends und Entwicklungen zu informieren.

Das Seminar zielt auf das Grundverständnis von Steuerungsfragen und behandelt folgende Punkte:
- Steuerungsrelevante Informationen und Daten fördern eine qualitative Analyse und Auseinandersetzung der Akteure
- Die Diskussion der beteiligten öffentlichen und freien Träger über Ziele schafft ein gemeinsames Verständnis und fördert den Blick auf die gewünschten Wirkungen und Ergebnisse
- Transparenz über Entwicklungen und Vereinbarungen schafft Vertrauen. In diesem Kontext können sich neue Steuerungsansätze entwickeln, die auch immer eine Kulturveränderung bedeuten.
Abgestimmt auf die Zusammensetzung der Seminar-Teilnehmenden wird beispielhaft ein zielorientierter Ansatz zur Steuerung von Leistungen und Maßnahmen vorgestellt und diskutiert. Ein Ansatz der dabei helfen soll, mittel- bis langfristig Entwicklungen und Trends der Leistungen und damit Wirkungen der Maßnahmen der Kommune, des Fachbereichs oder einer Einrichtung transparent zu machen.

24.09.19 - 25.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ8-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Stressmanagement - Professionell Kraft und Energie tanken

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die eigene Kraft/Energie ist nicht unerschöpflich. Mit dieser Tatsache wird jede in der sozialen Arbeit tätige Person irgendwann konfrontiert. Vor allem, wenn täglich besondere Anforderungen und Herausforderungen zu bewältigen sind. In schwierigen Situationen müssen Fachkräfte souverän und gelassen reagieren, um auf die Bürgerinnen und Bürger im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendhilfe oder Sozialhilfe professionell eingehen zu können.

Dieses Seminar soll Wege aufzeigen, wie man die innere Ruhe und Nervenkraft stärken sowie den Transfer in den Alltag ermöglichen kann. Dazu werden effiziente Stressbewältigungstechniken der energetischen Psychologie vermittelt, welche die Teilnehmenden auch in kritischen Situationen leicht Zugang zu ihren Ressourcen und Energiepotentialen finden lassen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie – je nach Bedarf – Ärger und Stress in Energie umwandeln, kraftvoll in den Tag starten, nachts besser schlafen können und Tricks für den Notfall.

06.06.19 - 07.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-MS7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Systemische Beratung in der Kindertagespflege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter von Tageselternvereinen und freien Träger der Jugendhilfe, die mit Aufgaben der Kindertagespflege befasst sind

Ziele und Inhalte

Ziel der Fortbildung ist es, Grundlagen und Methoden aus dem systemischen Ansatz zu vermitteln, um eine vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit zwischen beratender Person und Kindertagespflegeperson zu ermöglichen. Hierzu kann die systemische Beratung mit ihrer ressourcen- und lösungsorientierten Ausrichtung einen wertvollen Beitrag leisten.

Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden Einblicke in den theoretischen Überbau des systemischen Ansatzes gegeben, es wird vermittelt, was eine systemische Haltung ausmacht und es werden Methoden der systemischen Gesprächsführung an Hand einer Fallbearbeitung verdeutlicht und eingeübt.

Die Teilnehmenden können eigene Fallbeispiele aus ihrem Arbeitskontext einbringen und bearbeiten.

25.11.19 - 26.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-KTP3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Teams in Veränderungsprozessen methodisch gut begleiten

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Leitungen und Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, ihre Teams für die notwendigen, vielfältigen und oft parallel ablaufenden Veränderungsprozesse zu motivieren und sie darin zu begleiten.
Sie müssen dabei mit unterschiedlichen Motivationslagen von Mitarbeitenden umgehen, sind mit Widerstandsstrategien von Einzelnen konfrontiert und müssen das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen des Trägers und den Bedarfslagen von Betreuungskräften gestalten.

Das Seminar unterstützt sowohl Leitungskräfte als auch (externe) Fachberatungen mit unterschiedlichen Methoden, Teams in Veränderungsprozessen zu begleiten. Die Methoden werden anhand konkreter Praxisbeispiele aus dem "real existierenden" beruflichen Alltag der Teilnehmenden vorgestellt und bearbeitet.

Die Teilnehmenden erhalten einen "Methodenkoffer" mit unterschiedlichen Methoden, von denen einige kurz vorgestellt und andere – je nach Interessenlage – anhand konkreter Praxisbeispiele erarbeitet werden,
- zur Vorbereitung von Veränderungsprozessen in Form verschiedener Analyseverfahren (bspw. Umfeldanalyse, Teamanalyse, Stakeholderanalyse, Kraftfeldanalyse, Ishikawa-Analyse, SWOT-Analyse, Verfahren der Risikobewertung) und
- zur Begleitung von Veränderungsprozessen (bspw. Methoden aus dem Projektmanagement, die Bearbeitung von Themen in Qualitätszirkeln, Methoden zur Begleitung der "emotionalen Prozesse und Rollen" im Team, Methoden zur Einbindung von Widerständen, Methoden zur Implementierung von Haltungsänderungen im Team).

26.02.19 - 27.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.12.19 - 12.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK1-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Trägerqualität mit der Entwicklung eines Handbuchs

Trägervertreter und kommunale Verantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

In den Kindertageseinrichtungen sind vielfältige Aufgaben umzusetzen. Die Träger haben den gesetzlichen Auftrag, dies verantwortungsvoll zu gewährleisten. Was jedoch sind die Kernaufgaben, die ein spezifisches Trägerprofil ausmachen? Wie lässt sich die Aufgabenfülle effizient umsetzen?

Mit der Ausarbeitung eines Trägerhandbuchs entsteht Verantwortungs- und Aufgabentransparenz. Verbindliche Handlungsvereinbarungen ermöglichen Orientierung auf den verschiedenen Handlungsebenen und tragen zu einer gelingenden Kommunikation bei.

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung: Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität, wird im Rahmen der Fortbildung gemeinsam die Gliederung eines Trägerhandbuchs beispielhaft für die relevanten Arbeitsfelder ausgearbeitet.
Die Aufgaben Personalbewirtschaftung, Beschaffungswesen und die Zusammenarbeit Träger-Leitung werden mit konkreten Instrumenten „gefüllt“. Prozessabläufe, Checklisten und Arbeitshilfen werden beispielhaft entwickelt und zu Modulen weiter ausgearbeitet.
Mit der Modifizierung der Modulinhalte auf die konkrete Trägerorganisation entsteht das passgenaue Handbuch.

Die Fortbildung umfasst einen 1-tägigen Abschnitt zum Einstieg in die Thematik, einen 2-tägigen Abschnitt zur Arbeit am Handbuch und einen weiteren 1-tägigen Abschnitt zum Erfahrungsaustausch und zur Nachsteuerung.

25.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK5-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Traumatisierte Kinder und ihre Familien in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Traumatische Erlebnisse (Unfälle, psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, Flucht, Naturkatastrophen etc.) können zu einer tiefen seelischen Verletzung führen, so dass das Kind diese nicht mehr im Rahmen seiner alltäglichen Anpassungs- und Bewältigungsstrategien lösen kann.
Ebenso vielfältig wie die Ursachen eines Traumas können auch die Anzeichen hierfür sein.
Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen kann dies vor Herausforderungen stellen.

In diesem Seminar sollen die Teilnehmenden wichtige Hintergründe zur Entstehung eines Traumas und zum Umgang mit traumatisierten Kindern und ihren Familien erhalten und durch geeignete Methoden Handlungssicherheit im Umgang mit ihnen gewinnen.

Es geht dabei insbesondere um folgende Fragestellungen:
- Was ist ein Trauma und wie kann es entstehen?
- Was können Anzeichen für eine Traumatisierung sein?
- Was können Auslöser für eine Retraumatisierung eines Kindes sein?
- Was brauchen traumatisierte Kinder und ihre Familien?
- Was brauchen Kinder und Familien mit Fluchterfahrung?

11.03.19 - 12.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
17.09.19 - 18.09.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP10-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Trotz vieler Herausforderungen mit Herzblut leitungsfähig bleiben

Ein prozessbegleitendes Seminar

Einrichtungsleitungen und stellvertretende Leitungen

Ziele und Inhalte

Die Herausforderungen an Leitungspersonen sind sehr vielfältig. Das Tagesgeschäft verbraucht viel Energie und Raum für persönliche Entwicklung, in der Leitungstätigkeit fehlen dann die notwendige Power und Aufmerksamkeit.
Erkenntnisse aus der positiven Psychologie (nach Seligmann u. a.) und der Motivationsforschung, benennen verschiedene Faktoren, die zur Förderung der Lern- und somit auch zur Leitungsbereitschaft beitragen. Entscheidender Türöffner ist hier die positive emotionale Grundstimmung oder die Neugier. Nur damit entsteht eine „offene Bewusstseinslage“, die zu neuen Denk-und Verhaltensmustern und zu einer dauerhaften Erweiterung des Leitungsrepertoires führt.

In der Fortbildung inspirieren Theorieinputs, das Wahrgenommene auf die persönliche Leitungssituation zu übertragen. Inhalte können beispielsweise sein: Grundlagen der Führung, Leitungsverständnis, Führungsinstrumente, Kommunikation und Kooperation, Verantwortung und Delegation, Transparenz von Entscheidungen, Motivation und Leistungsbereitschaft.

Das Seminar besteht aus drei Abschnitten. Über einen Zeitraum von sieben Monaten besteht die Möglichkeit, ein persönliches Lern-Szenario für die eigene Leitungstätigkeit zu entwickeln, dieses in der Praxis auszuprobieren und zu reflektieren. Gleichzeitig hat die Seminargruppe die Möglichkeit zu einem intensiven und längerfristigen Austausch. Bewährt hat sich, wenn Leitungsteams, also Leitung und stellvertretende Leitung, an dem Seminar teilnehmen. Gemeinsame Erfahrungen werden somit im Seminar und in der Praxis geteilt und kommuniziert, was sich positiv auf die Weiterentwicklung im Leitungsteam auswirkt.
Im gemeinsamen Lernprozess steht nicht richtig oder falsch im Vordergrund, sondern die Stärkung der eigenen Ressourcen. Dabei bestehen keinerlei Vorbehalte gegenüber Widersprüchen!

15.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK12-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Verantwortung als Gruppenleitung übernehmen!

Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 bis 10 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG, die schon eine Gruppenleitung übernommen haben oder in naher Zukunft übernehmen werden

Ziele und Inhalte

Das Kindertagesbetreuungsgesetz beschreibt die Aufgaben einer Gruppenleitung in Tageseinrichtungen für Kinder. Fachkräfte, die mit diesen Aufgaben neu betraut werden, übernehmen damit – auch wenn sie bisher schon entsprechend gearbeitet haben – neue Verantwortung.
Damit verändert sich auch die Position im Team. Um diese neue Aufgabe gut zu gestalten, gilt es, bei der Zusammenarbeit die eigene Rolle anzunehmen und selbstbewusst zu vertreten.

Folgende Schwerpunkte fließen in das Seminar ein:
- Veränderung der Position in der Gesamtorganisation
- Wahrnehmung und Gestaltung der eigenen Rolle
- Beschreibung und Differenzierung der Aufgaben einer Gruppenleitung
- Klärung und Erweiterung notwendiger Kompetenzen
- „Zauber des Anfangs“ und Wege zum „Erfolg“

01.04.19 - 02.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-GL1-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Vermittelnde Beratung - Methodisch strukturiertes Arbeiten in Konfliktkonstellationen

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung, die in Konfliktsituationen beraten

Ziele und Inhalte

In vielen Bereichen der Hilfen zur Erziehung, so zum Beispiel in
- Allgemeinen und spezifischen Sozialen Diensten,
- Erziehungshilfe-Einrichtungen,
- der Sozialpädagogischen Familienhilfe
sind die Fachkräfte immer wieder mit sozialen Konflikten konfrontiert, für die es gemeinsam mit den Konfliktparteien Regelungen zu finden gilt, die in deren Alltag tragfähig sind.

Das strukturierte Verfahren vermittelnder Beratung stellt hier – in Anlehnung an das Mediationsverfahren – Methodenelemente zur Verfügung, die es den Konfliktparteien im Beratungsprozess ermöglichen, selbst Lösungen zu erarbeiten. Diese selbst erarbeiteten Regelungen für soziale Konflikte sind im Alltag der Betroffenen häufig beständiger als von außen vorgegebene.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Grundlegende Einführung in die Annahmen und Grundlagen vermittelnder Beratung
- Training spezifischer Methodenelemente
- Überlegungen zum Transfer in die berufliche Praxis

18.09.19 - 20.09.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-MS5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Was macht Emma?" - Lesekultur in der Krippe

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Die ersten Bilderbücher übernehmen eine wichtige Funktion beim Erwerb der Sprache und sind Anstöße zum Sprechen, Denken und Spielen. Beim gemeinsamen Betrachten dieser literarischen Erstlinge aus Pappe erleben Kinder spielerische Kommunikation und begegnen den Dingen der Welt.
In dem praxisnahen Seminar erfahren die pädagogischen Fachkräfte, wie sie Sprache und Bilderbuch so einsetzen können, dass sie die kognitive und sprachliche Entwicklung der Kinder unter drei Jahren intensiv unterstützen. Auch erhalten sie theoretisches und praktisches Wissen, wie Eltern in die Vermittlung von Bilderbuch und Sprache einbezogen werden können.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Gestaltung einer lesefreundlichen Atmosphäre in der Krippe
- Auswahl eines Buchangebots mit besonderen künstlerischen Gestaltungsmitteln für Kinder unter drei Jahren
- Entwicklung der Bildlesefähigkeit und Sprache
- Reim, Laut- und Sprachspiel im Bilderbuch
- Rituale und Methoden zum gemeinsamen dialogischen Lesen und Vorlesen
- Buchprojekte für Kinder und Eltern

28.10.19 - 29.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT24-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Well in Time: Rechtzeitig. Gelassen. Effektiv.

Leitungs- und Führungskräfte in der Sozial- und Jugendhilfe mit und ohne Weisungsbefugnis, Team- und Projektleitungen, Funktionsstellen mit besonderen Aufgabenbereichen (z. B. Koordinatoren, Qualitätsmanager)

Ziele und Inhalte

In vielen Bereichen der Sozial- und Jugendhilfe haben die Anforderungen an Führungskräfte und Personen in ähnlichen Funktionen stark zugenommen. Um die vielfältigen und komplexen Aufgaben bewältigen zu können, brauchen sie eine gute Selbstorganisation. Viele wissen eigentlich, wie es geht: Sie sind schon mehr oder weniger gut organisiert. Sie kennen die Knackpunkte, warum ihr Zeit- und Selbstmanagement noch nicht so rund läuft. Ihr Kopf ist oft voller guter Ideen, wie es besser gehen könnte. Doch das Problem ist nicht das Wissen, es ist das Tun!

Die Lösung: Statt Selbstdisziplin geht es um das Etablieren neuer Gewohnheiten und das Umsetzen von Wissen in den Alltag.

Wie das zu erreichen ist, auch wenn das Umfeld und der Alltag noch so drücken, vermitteln die Workshops von „Well in Time“, ergänzt durch individuelles Telefon-Coaching.

In den Workshops erhalten die Teilnehmenden praktische Tipps und Tricks,
- wie sie den Überblick über ihre Aufgaben behalten,
- wie sie hilfreiche Gewohnheiten aufbauen, die wie ein Autopilot wirken,
- wie sie den Kopf freibekommen, um besser abschalten zu können,
- wie sie Aufschieberitis, Multitasking und Perfektionismus reduzieren,
- wie sie mehr Zeit für das bekommen, was ihnen wirklich wichtig ist.

Im Rahmen von zwei Telefon-Coaching-Terminen werden die Einzelnen unterstützt, am Ball zu bleiben und persönlich nützliche Strategien und Maßnahmen Schritt für Schritt im Alltag umzusetzen.

Der hohe Grad an Übertragbarkeit des Gelernten und die Möglichkeit zur Multiplikation bringen zudem einen Gewinn für die Teams, die Mitarbeitenden und die Anstellungsträger der Teilnehmenden.

11.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FL8-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn kleine Kinder beißen

Handlungsmöglichkeiten entwickeln - Handlungssicherheit gewinnen

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter 3 Jahren. Auch geeignete für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In der Entwicklung von Kindern ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Allerdings stellen die Verletzungen, die daraus hervorgehen können und eine Häufung des Verhaltens alle Beteiligten vor Probleme. Eltern reagieren sehr unterschiedlich bis hin zur Abmeldung des eigenen Kindes, wenn es zum „Opfer“ eines Beißvorfalles geworden ist. Oftmals weitet sich das Verhalten auf die gesamte Kindergruppe aus und es gibt mehrere Kinder die beißen.
Ein achtsames und professionelles Antwortverhalten zu entwickeln, ist sowohl auf Seiten der Fachkräfte, der Einrichtungsleitung als auch von Seiten des Trägers eine notwendige Aufgabe und gleichzeitig eine große Herausforderung.

In der praxisorientierten Fortbildung werden zentrale Fragestellung aus der pädagogischen Arbeit der Fachkräfte behandelt und mit aktuellem Fachwissen in Verbindung gebracht.
- Die Fachkräfte lernen mögliche Ursachen zum Beißen kennen,
- erhalten eine Einführung in den 9-Schritte-Plan, der ihnen in der akuten Situation helfen kann,
- lernen fallbasierte Handlungspläne kennen, um Kinder, die beißen längerfristig zu begleiten und Möglichkeiten der Konfliktassistenz.
- Sie lernen die Antwortregister des Tröstens kennen und Möglichkeiten, wie vermieden werden kann, dass Kinder die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- sie lernen Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Eltern kennen,
- sowie Materialien, die bei der Führung von Entwicklungsgesprächen im Zusammenhang mit dem Beißen helfen können.

28.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT13-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
29.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT13-4 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn Sand ins Getriebe kommt ... Teil 1

Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Wiedereingliederung

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertageseinrichtung

Ziele und Inhalte

Körperliche und psychische Belastungen in Kindertageseinrichtungen spielen bei Erkrankungen, gesundheitlichen Einschränkungen und damit einhergehenden Zeiten von Arbeitsunfähigkeit eine große Rolle.

Welche Punkte bei der Entwicklung von Präventionskonzepten zu beachten sind und wie Gesundheitsfürsorge gelingen kann, ist Gegenstand an diesem Fortbildungstag.

Ausgehend von Erfahrungen der Träger werden Vorgehensweise, Methoden und Schwerpunkte erarbeitet, mit denen ein praxisnahes und beschäftigtenorientiertes Gesundheitsmanagement aufgebaut werden kann. Ebenso werden die Unterschiede zwischen Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung behandelt.

Der Umgang mit Beschäftigten, die hohe Arbeitsunfähigkeitszeiten aufweisen, stellt für Einrichtungen, Teams und Führungskräfte sowohl Herausforderung als auch Belastung dar. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement bietet dabei ein Verfahren, das ermöglicht, Arbeitsplätze leidensgerecht zu gestalten, mit Belastungen umzugehen und Beschäftigte in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Wie dieses Verfahren optimal gestaltet wird, ist ein weiteres Thema dieser Fortbildung. Die Teilnehmenden erkennen und benennen ihre eigenen Schwerpunkte und Themen.

13.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
25.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK7-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn Sand ins Getriebe kommt ... Teil 2

Psychische Erkrankungen im betrieblichen Umfeld – Ursachen, Auswirkungen und Interventionsstrategien

Träger von Kindertageseinrichtung, Bereichs-, Fach-, Abteilungsleitungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Der Umgang mit psychischen Erkrankungen in betrieblichen Zusammenhängen ist meistens schwierig. Psychische Erkrankungen und Krisen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit ignoriert. Die Beteiligten hegen häufig die Hoffnung, dass die Problematik vorübergehend ist.

Das angebotene Seminar soll dazu dienen, Führungskräfte für die Problematik zu sensibilisieren. Durch das rechtzeitige Erkennen und das Anbieten adäquater Hilfen können mögliche Eskalationen verhindert und praktikable Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte des angebotenen Seminars sind:
- Aktuelle Zahlen und Erkenntnisse zum Thema (Schwerpunkt Zeit- und Leiharbeit)
- Vermittlung von Kenntnissen über die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie relevanter Einflussfaktoren (u. a. genetische, psychische und soziale Aspekte)
- Vermittlung von Kenntnissen zu "Depressionen und Burn-out" sowie Angsterkrankungen. Hier unter anderem: Frühwarnzeichen, Auffälligkeiten am Arbeitsplatz
- Handlungsleitlinien in Bezug auf den Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden
- Gemeinsame Bearbeitung von konkreten Praxiserfahrungen im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern
- Betriebliche Ursachen für psychische Fehlbelastungen
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

04.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-TK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn Sand ins Getriebe kommt... Teil 1

Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Wiedereingliederung

Träger von Kindertageseinrichtung, Bereichs-, Fach-, Abteilungsleitungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Körperliche und psychische Belastungen in Kindertageseinrichtungen spielen bei Erkrankungen, gesundheitlichen Einschränkungen und damit einhergehenden Zeiten von Arbeitsunfähigkeit eine große Rolle.

Welche Punkte bei der Entwicklung von Präventionskonzepten zu beachten sind und wie Gesundheitsfürsorge gelingen kann, ist Gegenstand an diesem Fortbildungstag.

Ausgehend von Erfahrungen der Träger werden Vorgehensweise, Methoden und Schwerpunkte erarbeitet, mit denen ein praxisnahes und beschäftigtenorientiertes Gesundheitsmanagement aufgebaut werden kann. Ebenso werden die Unterschiede zwischen Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung behandelt.

Der Umgang mit Beschäftigten die hohe Arbeitsunfähigkeitszeiten aufweisen, stellt für Einrichtungen, Teams und Führungskräfte sowohl Herausforderung als auch Belastung dar. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement bietet dabei ein Verfahren, das ermöglicht, Arbeitsplätze leidensgerecht zu gestalten, mit Belastungen umzugehen und Beschäftigte in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Wie dieses Verfahren optimal gestaltet wird, ist ein weiteres Thema dieser Fortbildung. Die Teilnehmenden erkennen und benennen ihre eigenen Schwerpunkte und Themen.

12.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK7-2s Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Wertschätzende Arbeit mit Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Aufnahme oder die Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen stellen Kindertageseinrichtungen vor einige Herausforderungen.
Aufnahme und adäquate Bildung, Erziehung und Betreuung kann nur dann funktionieren, wenn die Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen gelingt.
Bei Leitungen und Fachkräften gibt es im Hinblick auf die zahlreichen zu führenden Gespräche mit den Eltern einige Unsicherheiten und Vorbehalte.
Auf Seiten der Eltern können Überforderung und fehlende Kenntnisse vorhandener Unterstützungsmöglichkeiten im Allgemeinen sowie unzureichende Akzeptanz der Behinderung oder Beeinträchtigung (Verharmlosung/Verleugnung) im Besonderen, die Gesprächsführung beeinflussen und das Ziel, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, erschweren.

Die Fortbildung vermittelt grundlegend, wie durch Wertschätzung und eine positive Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.

Darüber hinaus sollen beleuchtet werden:
- Welche psychischen Mechanismen und kulturelle Eigenheiten Eltern beeinflussen,
- welche Gesprächstechniken förderlich sind und
- welche Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort für Eltern vorhanden sind und wie diese nutzbar gemacht werden können für die Zusammenarbeit mit Eltern und die Förderung des Kindes.

12.03.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wertschätzende Elternarbeit - der Schlüssel zum Erfolg

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Erziehungspartnerschaften gelingen dann gut, wenn Eltern akzeptierend und wertschätzend begegnet wird. Die innere Haltung und die Anwendung von Gesprächstechniken beeinflusst das Gelingen eines Gesprächs.

Die Fortbildung vermittelt, wie durch Wertschätzung und eine positive innere Haltung erfolgreich mit Eltern gearbeitet werden kann.
Des Weiteren wird auch das Thema Resilienz und wie diese gefördert werden kann thematisiert.

Die Fortbildung ist aus einem gemeinsamen Projekt des KVJS und des Heilpädagogischen Fachdienstes im Landkreis Böblingen heraus entstanden.

26.03.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wickeln, Wald und Mittagsschlaf - Hygienepläne und Infektionsschutz in der Kindertagesbetreuung

Fach- und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen sowie Träger. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Jede Kindertageseinrichtung legt in einem Hygieneplan alle relevanten Maßnahmen zur Infektionshygiene und Infektionsprävention verbindlich fest (§ 36 Infektionsschutzgesetz).
Vom (Haus-)Tier im Schülerhort, dem Umgang mit Wickelkindern in einer Krippe bis zu den Besonderheiten in einem Naturkindergarten oder einer integrativen Einrichtung sind ganz unterschiedliche Hygienemaßnahmen im Alltag erforderlich.

Im Mittelpunkt des Workshops steht der praxisbezogene Austausch zu:
- Infektionsprävention und Hygiene
- Übertragungswegen von Krankheitserregern
- Erstellung beziehungsweise Weiterentwicklung des Hygieneplans der Einrichtung
- Einzelthemen aus dem Hygieneleitfaden für die Kindertagesbetreuung des Landesgesundheitsamtes

Nach einer kurzen grundsätzlichen Einführung ins Thema werden die Fragen der Teilnehmenden die Schwerpunkte des Workshops bestimmen.
Dabei besteht auch die Möglichkeit, eigene Vorstellungen über Hygiene zu reflektieren, die oft von subjektiven Einstellungen und Erlebnissen geprägt sind.
Der Fortbildungstag eignet sich aufgrund seiner Konzeption sowohl für "Neueinsteiger" als auch für Personen die mit dem Thema vertraut sind, die Fragen klären wollen, welche sie schon lange beschäftigen

02.04.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-LK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Wir haben mehr als Worte"

Gebärdengestützte Kommunikation in Krippe, Kita und Hort

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krippen, Kitas und Horten

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, die Grundlagen der deutschen Gebärdensprache und ihre Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen.

Ziel des Seminares ist, dass die Teilnehmenden wissen, wie gebärdenunterstützte Kommunikation zur Inklusion von Kindern
- mit Behinderung (nicht nur Hörbehinderung),
- mit Deutsch als Zweit- oder Drittsprache und
- mit noch wenig Sprachkompetenz beiträgt.

Gebärdensprache hilft, sich im Alltag auszudrücken, fördert die Sprachkompetenzen von Kindern, sie kann Kindern die Teilhabe am Gruppengeschehen erleichtern und ihren Bildungsprozess fördern. Sie lässt Kinder Selbstwirksamkeit erfahren und unterstützt sie, sich in ihrem „Sosein“ und mit ihren Bedürfnissen angenommen, wahrgenommen und verstanden zu fühlen. Gebärdensprache hilft Kindern, präzise mitzuteilen, was sie mitteilen wollen.

Die Teilnehmenden lernen, sensibler auf Kinder zu reagieren, auch im Sinne des Kinderschutzes, des Beschwerderechts von Kindern und deren Partizipation.
Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden grundlegende, für den Kinderbetreuungsalltag relevante Gebärden, um zu spielen, Gemeinsamkeit zu erleben, Regeln zu vermitteln, Grundbedürfnisse und Gefühle auszudrücken. Spiele, Lieder und gebärdenunterstützte Geschichten ermöglichen den Teilnehmenden, direkt in ihrem Arbeitsalltag erste Ideen umzusetzen und auszuprobieren.

15.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Worte tun im Herzen weh" - Eine inklusive Sprache entwickeln

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Sprache ist nicht neutral. Worte sind wirkmächtig: sie können wohltuend sein und sie können verletzen.
Worte können bestärken und einladend sein oder sie können entmutigen und ausschließen.
Welche Worte benutzen wir, wenn wir Kinder und ihre Familien in unseren Einrichtungen beschreiben? Welche Bezeichnungen sind besser geeignet als andere und warum? Wie gestalten wir die Lernumgebung, die uns hilft, Unterschiede zu benennen, ohne Zuschreibungen und Abwertungen zu erzeugen?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welche Wirkung Sprache und Vielfalt auf Kinder haben, auf ihre Bildungsprozesse und auf ihre Identitätsentwicklung.
Dazu bildet die vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung als inklusives Praxiskonzept die Grundlage. Es ist ein pädagogischer Ansatz der Fachkräfte unterstützt, mit Kindern gemeinsam Vielfalt zu respektieren und Ausgrenzung zu widerstehen.

Der praxisorientierte Zugang zu diesem Thema, mit vielen Beispielen und das eigene Erleben stehen an diesem Tag im Vordergrund.
Die Veranstaltung zielt auf:
- Vermittlung des Ansatzes der vorurteilsbewussten Pädagogik und konkrete Beispiele für die Umsetzung in der Praxis
- Sensibilisierung für einen bewussten, inklusiven Umgang mit Sprache
- Anregungen zur Reflektion der eigenen Haltung

Die Teilnehmenden werden in die Grundlagen, Ziele und Praxis des Ansatzes der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung eingeführt und erhalten Anregungen für die pädagogische Praxis: Gestaltung der Lernumgebung, Umgang mit vorurteilsbewussten Bilderbüchern und eine Vorstellung der Arbeit mit Persona Dolls.

14.03.19 - 15.03.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zeit- und Selbstmanagement

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Ein Fundament erfolgreicher Führung ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Wer seine Ziele im Blick behält, wer sich und seine Arbeit gut organisiert, dabei seine persönlichen Voraussetzungen für Motivation und Energie berücksichtigt, führt besser. Auch die (Weiter-)Entwicklung des Zeit- und Selbstmanagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der eigenen Organisation ist eine wichtige Führungsaufgabe.

Auf der Grundlage bewährter Konzepte, Modelle und Techniken aus der Gehirnforschung, der Psychologie des Zeit- und Selbstmanagements, hypnosystemischer Ansätze sowie des klassischen Zeitmanagements entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Möglichkeiten, Instrumente und Schritte zur Weiterentwicklung des eigenen Zeit- und Selbstmanagements.
Die Teilnehmenden erarbeiten sich für ihr eigenes Zeit- und Selbstmanagement auf zwei Ebenen persönliche Entwicklungsziele: hilfreiche Haltungen und Orientierungen einerseits, sinnvolle Werkzeuge und Instrumente andererseits.
Die Teilnehmenden sammeln gemeinsam Ideen, wie sie die entsprechenden Themen auch mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitsalltag konkret angehen können.

17.09.19 - 18.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ7-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zielgerichtet und erfolgreich Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Anforderungen an Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Als zentrale Figur am Steuer der Einrichtung verwalten die Leitungen nicht nur das Budget und erstellen Dienstpläne, sondern lösen Konflikte und motivieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine zentrale Aufgabe der Leitungskräfte besteht darin, das Team zu lenken und zu leiten, um die Qualitätsentwicklung zu fördern. Das Mitarbeitergespräch ist hierbei das zentrale Instrument der Führungskraft.

In diesem Seminar
- reflektieren die Teilnehmenden ihre Leitungsrolle und ihren eigenen Führungsstil und ziehen daraus Kenntnisse für Situationen, die sie herausfordern,
- lernen die Teilnehmenden den systemischen Ansatz für Führungsarbeit kennen,
- befassen sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Formen des Mitarbeitergesprächs für unterschiedliche Anlässe,
- diskutieren die Teilnehmenden die Möglichkeiten, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und zu binden.

16.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams - Herausforderung und Chance für Leitungen

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, die sich mit der Aufgabe auseinandersetzen müssen, multiprofessionelle Teams zu führen

Ziele und Inhalte

Die Aussage „Wir sind ein Team!“ ist zwar schnell gemacht, sie stellt jedoch einen hohen Anspruch an die Arbeitsfähigkeit der Beteiligten. Damit die Teamarbeit für die Einzelnen zufriedenstellend ist, kommt es vor allem darauf an, die Arbeit gut zu gestalten und die vorhandenen Ressourcen im Team zu nutzen. Die unterschiedlichen Qualifikationen und Erfahrungshintergründe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Kindertageseinrichtungen arbeiten, sind bei einer erfolgreichen Teamarbeit zu berücksichtigen.

Im Seminar lernen die Teilnehmenden im ersten Abschnitt, welche Aufgaben im Speziellen auf die Leitungskräfte zukommen und wie Teamprozesse in Gang gesetzt werden können.

Schwerpunktthemen sind:
- Überprüfung der eigenen Haltung zu den unterschiedlichen Professionen
- Welche Aufgaben muss die Leitungskraft wahrnehmen?
- Was macht ein Team zum Team?
- Handlungsmöglichkeiten für die Teamarbeit erarbeiten
- Teamentwicklung als Prozess erkennen und nutzen
- Gruppendynamik
- Blockaden erkennen und Energien nutzbar machen
- Umgang mit den eigenen Ressourcen und den Ressourcen der Teammitglieder

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion.

27.02.19 - 28.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK3-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

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