Kindertagesbetreuung

Es wurden insgesamt 84 Veranstaltungen gefunden.

Aktuelle Rechtsfragen in der Kindertagespflege

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Folgende Themenbereiche sind geplant:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

19.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-KTP2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Allergien, Asthma & Co. - Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Kinder mit chronischen Erkrankungen, hier im Besonderen Asthma, Diabetes, Krampfleiden und Allergien, beanspruchen von pädagogischen Fachkräften besonderen Einsatz und Aufmerksamkeit, auch die Eltern dieser Kinder fordern dies meist aus gutem Grund. Bedingt durch ihre Erkrankung, fallen diese Kinder in der Gruppe manchmal stärker auf.

Seminarthemen sind:
- Rahmenbedingungen für die Aufnahme chronisch kranker Kinder
- Elternarbeit für betroffene und nicht betroffene Eltern
- Sensibilisierung von gesunden Kindern
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal begreifen
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

04.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alltagsroutine Schlafengehen

Den Herausforderungen einer Schlüsselsituation konkret und achtsam begegnen

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Schlafengehen ist in vielen Krippen eine täglich wiederkehrende Herausforderung, die sowohl für die Fachkräfte als auch für die Kinder mit Hektik und Stress verbunden sein kann. Dabei kann gerade beim Schlafengehen ein hohes Maß an Beziehungsqualität zwischen Kind und Fachkraft entstehen. Hier prüft das Kind wie achtsam und schützend, zuverlässig und beziehungsvoll die Bezugsperson mit ihm umgeht. Gleichzeitig ist der Ablauf zwischen dem Essen und dem Schlafengehen ein großes Interaktions- und Organisationsthema, das gut geplant, auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe abgestimmt sein muss, damit eine ruhige und entspannte Atmosphäre entstehen kann.

Welche Strategien und Methoden können helfen, die Schlafsituation ruhiger und entspannter zu gestalten? Was ist über den kindlichen Schlaf zu wissen? Wie kann ein professioneller Umgang mit Eltern zu diesem Thema aussehen? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen zum kindlichen Schlaf befasst sich das Seminar. Konkrete Praxisfragen stehen dabei im Vordergrund.

Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse über den Kinderschlaf, und in diesem Zusammenhang der Aufnahme, sowie der Eingewöhnung von unter 1-jährigen Kindern und über die Aufsichtspflicht.
- Sie können konkrete Methoden zur Planung und Gestaltung der Übergänge, zum Beispiel vom Essen in den Schlaf umsetzen
- sie kennen angemessene Strategien zur Unterstützung des Einschlafprozesses
- sie können mit „Schlafverweigerern“ umgehen
- sie können Ruhephasen pädagogisch gestalten
- sie wissen, wie sie Kinder aus der Schlafsituation heraus, gut in die Gruppe und ins Spiel begleiten können
- sie können wichtige Fragestellungen der Eltern beantworten und zum Schlafbedarf und den Bettzeiten der Kinder beraten.

23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Auf die Windel, fertig, los" - Schlüsselsituationen und Stressoren im Tagesablauf der Krippenpädagogik

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis 3 Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

"Schnell die Kinder wickeln, damit der Morgenkreis beginnen kann..., schnell noch anziehen, damit sich das Rausgehen auch lohnt..., schnell die Kinder beim Sauberwerden begleiten, damit sie mehr Zeit zum Spielen haben..."
Fachkräfte, die mit den Jüngsten arbeiten, fühlen sich oft "ausgepowert" wegen der vielen Dinge, die schnell zu tun sind, um endlich zum Wesentlichen zu kommen. Doch was ist das Wesentliche im Tagesablauf eines Krippenkindes? Ist dieser "Leistungssport" guter Alltag oder braucht es in der Kleinkindbetreuung ein Umdenken, welches diese so eiligen Themen in den Mittelpunkt der Pädagogik stellt?

An diesen beiden Tagen wird die Tagesgestaltung in den Blick genommen und reflektiert, wie der Krippenalltag zu echten Schlüsselsituationen für die Kinder werden kann.

Die Fortbildung befasst sich mit den Themen:
- Kleinkindbetreuung - ein Leistungssport?
- Den Tagesablauf mit seinen Ritualen als Bildungsangebote entdecken
- Die Mikroübergänge des Tages erkennen und gestalten
- Freie Bildungszeit und Angebote mit thematischen Schwerpunkten
- Spiel- und Lernthemen der Jüngsten
- Den Bildungsort Mahlzeit erkennen und qualitativ hochwertig umsetzen
- Beziehungsvolle Pflege

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
- sich mit der eigenen Haltung in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages auseinandergesetzt,
- ihren Krippenalltag reflektierend in den Blick genommen,
- erkennen können, was Qualität in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages bedeutet und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erfahren.

17.10.18 - 18.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT9-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Aufsichtspflicht in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Der Alltag in Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt birgt immer wieder Situationen, in denen sich Leitungen und Fachkräfte mit Fragen konfrontiert fühlen, die sie verunsichern, weil die Aufsichtspflicht scheinbar wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt.

Neben den Fragen zur Aufsichtspflicht gibt es eine Menge schwieriger Rechtslagen, über die das pädagogische Personal Bescheid wissen sollte, damit es sich gegenüber Eltern, dem Jugendamt, den Beratungsstellen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vorgesetzten kompetent verhalten kann.

Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Arten von Aufsichtspflicht gibt es?
- Wer haftet bei Verletzung der Aufsichtspflicht?
- Was bedeutet Datenschutz für meine Arbeit?
- Welche Versicherungen greifen bei welcher Begebenheit?
- Was beinhaltet der Arbeits- und Sicherheitsschutz?
Diese werden praxisnah während des Seminars beantwortet.

Weitere Fragen aus der Alltagspraxis von Kindertageseinrichtungen bereichern den Input.

Ziel des Workshops ist eine gestärkte Rechtssicherheit der Fachkräfte.

20.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP1-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Autistische Kinder verstehen lernen

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulkinderbetreuungs- und Erziehungshilfeeinrichtungen, Integrationsfachkräfte

Ziele und Inhalte

"Das autistische Kind" gibt es nicht. Jedes autistische Kind ist anders. Jedes autistische Kind ist eine neue Herausforderung und eine Bereicherung für die pädagogische Fachkraft, für die Gruppe und für die pädagogische Alltagsarbeit.

Die Verhaltensweisen von Kindern mit einer „Autistischen-Spektrum-Störung“ wirken für „Nicht-Autisten“ oft befremdlich und irritierend.
Die Wahrnehmungsbesonderheiten dieser Kinder, dass ihre Sinne anders hören, sehen, riechen, schmecken und empfinden, lässt sie ihre Umwelt häufig als bedrohlich wahrnehmen. Ihr daraus resultierendes Verhalten erscheint in besonderer Weise herausfordernd.

Die Fähigkeit der Fachkraft, herausforderndes Verhalten zu verstehen und „umzudeuten“ wird als Voraussetzung für einen individuellen, integrativ-pädagogischen Umgang mit Autisten verstanden.

In diesem Seminar soll Verständnis für die „Sinnhaftigkeit“ autistischen Verhaltens vermittelt werden. Dazu ist hilfreich, dass wir selbst eine „Autismus-Brille“ aufsetzen.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Begrifflichkeit: „Autismus-Spektrum-Störung“
- Auswirkungen von Autismus auf betroffene Kinder
- Notwendigkeit individueller Förderung
- Pädagogische und therapeutische Ansätze
- Möglichkeiten und Grenzen von Integration und die Zusammenarbeit mit Integrationsfachkräften
- Individuelle Fallbesprechungen

25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Den Blick schulen und neue Blickwinkel gewinnen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungsabschnitte 1 bis 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eignen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Aus dem Hintergrund der Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für teilnehmende Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Auseinandersetzung mit der Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzepts
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Herausforderung Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: In Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung und selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit, Bildungsort Schlafen und Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbstständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines selbst gewählten Themas der Fortbildung
- Reflexion des Gelernten und des in der Praxis erlebten
Handlungssituationen
- Klärung offener Fragestellungen

Umfang und Dauer
Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1 bis 6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2018 und 2019.

20.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-BK1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Den Blick schulen und neue Blickwinkel gewinnen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungsabschnitte 1 bis 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eignen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Aus dem Hintergrund der Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für teilnehmende Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Auseinandersetzung mit der Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzepts
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Herausforderung Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: In Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung und selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit, Bildungsort Schlafen und Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbstständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines selbst gewählten Themas der Fortbildung
- Reflexion des Gelernten und der in des Praxis erlebten
Handlungssituationen
- Klärung offener Fragestellungen

Umfang und Dauer
Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1 bis 6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2018 und 2019.

15.10.18 - 16.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BK2-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligung leben! Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Auf der Basis des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung" wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren, Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei 1-tägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Betreuungsplanung und Case Management/Unterstützungsmanagement

Methoden zur effizienten und effektiven Berufsbetreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Mit der im 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz
eingeführten Betreuungsplanung in Verbindung mit der regelmäßigen Berichterstattung soll "in geeigneten Fällen" erreicht werden, dass die Gerichte trotz Pauschalierung die Effizienz und Effektivität der Berufsbetreuer prüfen können.
Aber auch aus Haftungsgründen und aufgrund des begrenzten vorgegebenen Stundenkontingents muss qualitativ hochwertige Berufsbetreuung methodisch und geplant vorgehen. Dies ermöglicht, in Verbindung und als Umsetzung der Betreuungsplanung, die Methode Case Management/Unterstützungsmanagement.
Case Management (auch: Fallmanagement oder Unterstützungsmanagement) ist eine Methode zur Integration sozialer Dienste zur koordinierten, effektiven und effizienten Versorgung unterstützungsbedürftiger Menschen; sie ist leicht handhabbar und lässt sich mühelos in die Arbeitsabläufe der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer einfügen. Mit Case Management ist es möglich die im Betreuungsplan genannten Ziele und Maßnahmen umzusetzen, Menschen mit Behinderungen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen und deren Recht auf Teilhabe (Inklusion) zu verwirklichen.
Arbeitsschwerpunkte:
- gesetzliche Grundlagen für die Betreuungsplanung
- Ziele und Maßnahmen der Betreuung im Betreuungsplan
- Anforderungen an den Betreuungsplan
- Überprüfung durch das Betreuungsgericht
- Beratung und Unterstützung durch die Betreuungsbehörde
- Betreuungsplanung und Case Management/Unterstützungsmanagement
- Prinzipien und Kernaufgaben des Case Management
- Case Management-Programme
- Aufgaben und Ablaufmodell von Case Management
- Unterstützungsmanagement
- Betreuungsplanung - Hilfsmittel
- Delegation und Leistungen Dritter
- Evaluation und Qualitätssicherung

26.06.18 - 27.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR43-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Bewegung mit Köpfchen

Gesundes Kita-Personal durch gezielte Bewegung

Träger und Personalverantwortliche, Zuständige für die betriebliche Gesundheitsförderung

Ziele und Inhalte

Nachhaltige Personalgewinnung und -bindung ist in Zeiten des Fachkraftmangels in der Kindertagesbetreuung ein wesentlicher Aspekt und bedeutet für die Träger die Basis für eine hohe Qualität des Angebots.
Die Kita fördert die Kinder in vielen Bereichen, auch auf Bewegung und Ernährung wird viel Wert gelegt. Dabei geraten häufig die Personen aus dem Blick, die diese Förderung übernehmen.
Mehr denn je kommt es darauf an, die körperliche und geistige Fitness zu steigern, um dem Berufsalltag gerecht zu werden.

Was kann ein Träger tun, um (kostengünstig) und ganz individuell, je nach Rahmenbedingungen vor Ort, seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern?

In diesem Seminar werden den Teilnehmenden die aktuellsten Erkenntnisse zur Personalfürsorge hinsichtlich stabiler, motivierter und leistungsfähiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittelt sowie Möglichkeiten der Etablierung in der eigenen Organisation entwickelt.

29.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BW5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bewegungslandschaft in der Kita - Gestaltung mit Phantasie

Praxisworkshop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in Kitas, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Bewegung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Zudem zeigt die Erfahrung, dass es häufig große Begeisterung auslöst, wenn Erwachsene mit Kindern gemeinsam in Bewegung kommen. Die Kinder können dabei den eigenen Körper erfahren, erleben ihre eigenen Stärken und den Spaß an der Bewegung.

Bewegung kann in Mehrzweckräumen, im Außengelände, in der Turnhalle und auf kleinstem Raum stattfinden.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Nutzung von Gerätschaften und Materialien
- Aufbau verschiedener Parcours
- Technische Voraussetzungen für Slacklines drinnen und draußen
- Rituale und Spielregeln in der Bewegung
- Vielfältige Bewegungsideen für alle Altersgruppen der Kita

Anhand praktischer Elemente sollen weitere Überlegungen entwickelt werden als Basis, wie die gemeinsame Bewegung von Kindern und Erwachsenen in der Kita lebendig gehalten werden kann.

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

19.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bildungsort Mahlzeit

Essen für die Jüngsten in der Kita kultursensibel gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mit dem Ausbau der Angebote für Kinder bis drei Jahren haben die Pflegesituationen für die konzeptionelle und organisatorische Ausgestaltung der Tageseinrichtung einen neuen Stellenwert erfahren.

Das Seminar stellt die Ernährung in den Mittelpunkt.
Folgende konzeptionellen und organisatorischen Fragestellungen werden bearbeitet:
- Welche Kompetenzen bringt das junge Kind in welchem Entwicklungsabschnitt mit und was bedeutet das für eine entwicklungsgerechte Gestaltung von Mahlzeiten?
- Was gilt es physisch, motorisch und psychisch zu lernen und was heißt dabei eigentlich Bildung?
- Wie kann die Selbsttätigkeit unterstützt werden, ohne zu unter- oder zu überfordern?
- Welche Aufgabe hat die pädagogische Fachkraft bei der Begleitung der Mahlzeiten bei den Jüngsten? Wie verändert sich diese mit deren Entwicklung?
- Wie gestaltet sich das Thema Essen und Ernährung in der Erziehungspartnerschaft?
- Was bedeutet es, Mahlzeiten kultursensibel zu gestalten und Speisen auszuwählen?
- Wie werden die verschiedenen Mahlzeiten im Tagesablauf eingebunden? Wie gestalten sich die Übergänge/Mikrotransitionen in der Zeit der Mahlzeit und den folgenden Abschnitt am Tag?
- Brauchen wir eine eigene Speiseplanung für Kinder bis drei Jahren und eine besondere Logistik im Betrieb von Kita und Küche?
- Ist für unser Haus ein Verpflegungskonzept hilfreich, indem wir alle Aspekte rund ums Essen bündeln – von der Skriptentwicklung bis zur Speiseplanung?

14.06.18 - 15.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Anfangen und (R)Übergehen für Kleinkinder gestalten

Die Schlüsselprozesse Eingewöhnung und Übergänge für Kleinkinder in der Kindertagesbetreuung mit guter Qualität gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Zum ersten Mal vom Elternhaus „hinaus in die große Welt“, Neues entdecken, Freunde finden... . Die neue, andere Welt außerhalb der Familie reizt Kinder, den Schritt zu wagen und neue Beziehungen mit anderen aufzubauen.
(Neu)Anfangen tun wir ein Leben lang! Wie kann diese entscheidende Entwicklungsaufgabe gut gelingen? Wie begleiten pädagogische Fachkräfte das Kind professionell? Und wie sind die anderen Akteure - die Eltern, die Gruppe der Kinder, die anderen Familien, das pädagogische Team, Leitung und Träger - beteiligt?

Ausgehend von den Grundsätzen der Transitionsforschung und der Bindungstheorie werden Einflussfaktoren und Handlungsmöglichkeiten herausgearbeitet. Unterschiede in den Gesellschaftsformen werden eingeführt, also eine kultursensible Betrachtung von Übergängen vorgenommen. Ebenso werden Inhalte für ein Konzept der Übergangsgestaltung betrachtet.
Der konzeptionell und organisatorische Blick richtet sich auf:
- Anfangen, Ankommen, Eingewöhnen von der Familie in die Krippe/Kita
- Gestaltung des täglichen Übergangs von der Familie in die Kindertagesbetreuung
- Gestaltung des hausinternen Übergangs von der Krippe in den Kindergarten
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe in eine andere Kita
Beachtung finden zudem die Relevanz der Raumgestaltung und der Kindergruppe sowie Aufgaben und Rollen der Akteure.

08.10.18 - 09.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Feuer darf nie ganz ausgehen! Burnout Prävention

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Merkmale sozialer Arbeit sind die teilweise schwierige und emotional anstrengende Klientel, ein hoher Zeit- und Verantwortungsdruck und ein immer höher werdender administrativer Aufwand bei tendenziell weniger Personal. Da ist es wichtig, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen" zu tun.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über das Burnout-Syndrom und lernen zu erkennen, wie es um den eigenen Energiehaushalt bestellt ist. Sie bekommen Anregungen, wie ein bewusster Umgang mit „Zeit" und „Energie" gelingen kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre persönlichen Nischen zum Kraftschöpfen entdecken und ihren „Energieräubern" auf die Spur kommen. So ist es möglich, aus einer sich anbahnenden Burnout-Krise herauszukommen (oder sie erst gar nicht entstehen zu lassen), weiter mit Freude bei der Arbeit sein zu können und letztendlich Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten.

28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Die entwicklungsförderliche Gestaltung der Innen- und Außenräume von Kindertagesstätten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche, kommunale Planungsverantwortliche (Stadt- und Sozialplaner, Architekten), sowie trägerberatend tätige Personen (Fachberatungen) für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

In die Planung einer neuen oder die Umgestaltung einer bestehenden Kita sollten die entwicklungsförderlichen Aspekte natürlicher Bewegung einbezogen werden.

Der Anteil natürlicher Bewegungsflächen für 0- bis 6-Jährige hat in den vergangenen Jahren in Deutschland drastisch abgenommen. Mit der quantitativen Reduktion gehen qualitative Verschlechterungen der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten einher, die sich in einer infrastrukturellen Zerschneidung des Wohnumfeldes zeigt und somit zu reduziertem Bewegungsverhalten führt, den zeitlichen Aufenthalt in der Wohnung erhöht und Inaktivität begünstigt.

Ziel der Veranstaltung ist es einerseits, diese defizitären Umweltbedingungen durch intelligente Raumnutzungskonzepte sowohl im Innen- als auch im Außenraum von Kitas zu kompensieren. Andererseits werden Vorschläge gemacht, wie Kinder und ihre Eltern präventiv und perspektivisch in entwicklungsfreundlichen Umwelten leben könnten, sofern alle Beteiligten sich auf entsprechende partizipative Prozesse einlassen würden.

Die Veranstaltung gibt diesbezüglich auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung Antworten.
Inhaltlich gehören hierzu:
- Grundlagen motorischer Entwicklung und des Bedarfs gesunder Bewegungsmöglichkeiten im Wohnumfeld und der Gemeinde
- Erwiesene Fördereffekte naturnahen Spielens sowie der Naturerfahrung
- Konkrete Gestaltungsprinzipien fürs Außengelände und für Spielplätze
- Diskussion zur Risikokompetenz statt bloßer Gefahrenabwehr
- Nachhaltigkeit und Gesundheit im Innenraum
- Tipps und Kniffe für einen bewegungsfreundlichen Innenraum

29.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Herausforderung der Begleitung von Teams - damit sie professionell gute Arbeit machen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche, Fachberatungen für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Verantwortung für Teams zu haben, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Professionalität mitbringen.
Jedes Team entwickelt unterschiedliche Teamtypen, um mit den Anforderungen und Herausforderungen der täglichen pädagogischen Arbeit umzugehen.
Strukturen, Hierarchien und Abläufe in der Zusammenarbeit, aber auch Vorgehensweisen, wie Zusammenhalt im Team hergestellt wird, können sehr unterschiedlich sein.
Je nachdem, wie Teams sich diesbezüglich organisieren, entstehen unterschiedliche Auswirkungen, Konflikte und Anforderungen für den Träger, die Fachberatung, die Leitung für die begleitende Teamintervention.
Träger oder auch Fachberatungen stehen häufig vor der Aufgabe in diesen Teams zu intervenieren und sie zu professionalisieren – in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen und in Bezug auf die Art und Weise der Zusammenarbeit im Team.

Ziel ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Teamtypen und Formen des Zusammenhalts in Teams zu haben, um entsprechend adäquat intervenieren zu können und Teams zu professionalisieren.

Die Grundlagen, wie sich Teams organisieren, und unterschiedliche Methoden der Teamintervention - insbesondere aus der systemischen Beratungsarbeit – werden als Input vermittelt und von den Teilnehmenden in Übungssequenzen erprobt.

24.10.18 - 25.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK9-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Die neue Rolle als Führungskraft

Damit der Start gelingt

Neue Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die Übernahme einer Leitungsrolle ist der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen stellen sich. Es gilt Spielräume zu gestalten, sich mit Erwartungen auseinanderzusetzen und auch die (eigenen) Grenzen zu kennen und benennen zu können. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum. Die eigene Entwicklung ist von Bedeutung.

Das Seminar bietet Gelegenheit, sich des eigenen Standpunktes bewusst zu werden, seinen Führungsstil zu reflektieren und sein Führungs- und Leitungsverhalten zu qualifizieren. Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

09.07.18 - 11.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FL5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens zwei Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit, mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

25.10.18 - 26.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingewöhnung und Übergänge im Kita-Alltag

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein, sowie seine Widerstandskraft. Damit die vielfältigen Übergänge gelingen, braucht das Kind Unterstützung und einfühlsame Begleitung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Übergänge in der Lebenswelt der jungen Kinder : Eingewöhnung, Übergang von der Krippe in den Kindergarten
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren
- Merkmale der Erzieherinnen-Kind-Beziehung zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Qualitätsmerkmal Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen nach Daniel Stern
- Resilienz, die Kraft, die Kinder stärker macht: praxisrelevante Erkenntnisse und Konzepte aus der Resilienz-Forschung
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Ein neuer Begriff: "Kultursensitivität"- was ist zum Beispiel bei der Eingewöhnung zu beachten ?

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden Möglichkeiten erarbeitet, die verschiedenen Transitionen beziehungsorientiert zu begleiten, um den Kindern Partizipations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.

Die Fortbildung lädt auch dazu ein, sich mit der eigenen Identität "als Bezugsperson Erzieherin", sowie mit eigenen Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie mit eigenen Abschiedserfahrungen auseinanderzusetzen.

20.06.18 - 21.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT11-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Feinfühlig mit Kindern im Dialog

Sensitive Responsivität in Krippe und Kindergarten

Teams von Krippen und Kindergärten, einschließlich Leitungspersonen

Ziele und Inhalte

Ein Wort, ein Blick, ein Laut, ein Fingerzeig - die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird in kleinen Dingen deutlich. Kinder sollen in Kitas eine einladende, verständnisvolle und anreizgebende Atmosphäre vorfinden, in der sie Lust haben mit anderen in den Dialog zu treten.
Wie können solche Interaktionsprozesse gelingen ? Wie können Fachkräfte den pädagogischen Alltag dem einzelnen Kind, aber auch der Kindergruppe gegenüber angemessen gestalten ?
In dieser Inhouse-Veranstaltung wird Fachkräften ermöglicht, die eigene Wahrnehmung von kindlichen (Interaktions-)Signalen in den Blick zu nehmen und eigene Interaktionsmöglichkeiten - wie auch die des Teams- zu reflektieren.

Die Teilnehmenden
- lernen den Ansatz der sensitiven Responsivität kennen,
- lernen die Grundlagen von Beziehungsgestaltung (Bindungstheorie, Transitionsforschung, Neurowissenschaften) und deren wesentlichen Aspekte für Responsivität kennen,
- erarbeiten sich ein Verständnis über die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Interaktion mit Kindern,
- wenden den Ansatz der Responsivität beispielhaft auf eigene pädagogische Alltagssituationen an,
- erarbeiten individuelle und teambezogene Ziele und Handlungsschritte zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Fachberatung

Alles eine Frage der Haltung! Ein nebulöser Begriff und seine Bedeutung für die Fachberatung

Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Das Forum Fachberatung ist ein seit vielen Jahren stattfindendes Fachangebot für Fachberatungen im Kindertageseinrichtungsbereich zur Standortbestimmung und Profilbildung.
Die Weiterentwicklungen der Fachberatung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit nimmt immer wieder verschiedene Blickwinkel ein: Fachberatung im Wandel, Fachberatung und ihre Wirksamkeit für die pädagogische Praxis vor Ort und Qualität der Fachberatung in Bezug auf Erfordernisse und Anforderungen.

Das Forum Fachberatung beschäftigt sich dieses Jahr mit dem nebulösen Begriff "Haltung".
Dieses "Heilsversprechen" geistert allenthalben durch die Kita-Landschaft: Auf die richtige pädagogische Haltung komme es an – so ließen sich viele Probleme schon lösen. Was mit dem Begriff eigentlich gemeint ist, bleibt nebulös. Und was mit seiner Verwendung bezweckt wird, ist variantenreich: mal als Appell an die Fachkräfte, doch professioneller zu arbeiten, mal als Bezugspunkt für die Auseinandersetzung über pädagogische Fragen in Kita-Teams, mal als Selbstbeschwörung, dass man ohnehin mit der richtigen Haltung ausgestattet sei und daher schon gute Arbeit mache...
Die Tagung will dem Begriff und seiner Verwendung auf den Grund gehen und klären, was er mit dem Vertreten und Vermitteln von Werten zu tun hat und dass er eine lebenslange Auseinandersetzung beinhaltet. Die Wechselwirkung von Körperhaltung und innerer Haltung wird unter die Lupe genommen. Die Tagung geht der Frage nach, ob und wie sich Haltung entwickeln lässt, und sucht damit auch nach Antworten, inwiefern sich hier ein Schlüssel für gelingende pädagogische Arbeit und gute Zusammenarbeit in Teams verbirgt - und wie Fachberatung diesen Prozess unterstützen kann.

10.10.18 - 11.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Schulkind

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung (z.B. in Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Kindertageseinrichtungen) und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Verbreitung der „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung für den Bereich der Kindertagesstätten (KiWo-Skala Kita)“ erprobte die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie der Menschen (Kandern) im Auftrag des KVJS-Landesjugendamtes von 2014 – 2015 an über 40 Modellstandorten eine Einschätzhilfe für das Schulkindalter. Die „KiWo-Skala Schulkind“ wurde speziell für die Altersgruppe der 6- bis 14-Jährigen entwickelt. Die Einschätzskala gibt Fachkräften in der Schulkindbetreuung (z. B. Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Einrichtungen) mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“, beim Erkennen möglicher Gefährdungsfälle und bei der Entscheidung, ob – und falls ja – in welcher Form ein Einschreiten notwendig wird.

Die KiWo-Skala Schulkind
- erleichtert die strukturierte Erfassung von Anhaltspunkten,
- dient als Richtschnur zur Vorgehensweise beim Erkennen von Verdachtsmomenten,
- unterstützt die Dokumentation von Verdachtsfällen,
- erhöht die Aufmerksamkeit und Sensibilität für den zu erfüllenden Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII,
- liefert der hinzuzuziehenden „insoweit erfahrenen Fachkraft“ wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage.

Die Inhouse-Veranstaltung stellt Aufbau und Inhalt der KiWo-Skala Schulkind und der Begleitmaterialien (Ablaufschema und Manual) vor, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und die richtige Anwendung der Materialien und berichtet über die aus dem Praxisforschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse.
Anhand von Fallbeispielen wird abschließend die Handhabung verdeutlicht.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführungsveranstaltung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung für Menschen mit psychischer Behinderung ============================================================== Achtung: Aus organisatorischen Gründen wird diese Veranstaltung vom 26.09.2018 auf den 07.11.2018 verlegt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eingliederungshilfe, die über Grundkenntnisse psychischer Erkrankungen und den Folgen für die Betroffenen verfügen und bereit sind, ihre Erfahrungen und Fallbeispiele in diesen Workshop einzubringen

Ziele und Inhalte

Durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) erfahren die Konzepte Selbstbestimmung und Personenzentrierung eine deutliche Erweiterung in der Eingliederungshilfe.
Welche Auswirkungen hat das auf die Ermittlung der Bedarfe von betroffenen Menschen? Ergeben sich veränderte Rollen in der Hilfeplanung?
Braucht es Anpassungen in der Haltung und Kommunikation mit den Betroffenen?
Diesen Fragen wird im Workshop nachgegangen und es werden daraus sinnvolle und angemessene Strategien für die Gesprächsführung in der Hilfeplanung diskutiert und entwickelt.

Neben punktuellem, an den Beispielen orientiertem fachlichen Input werden durch Diskussion, Analyse und gegebenenfalls Übungen das Spektrum an Kenntnissen für Hilfeplanungsgespräche erweitert und vertieft.


07.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-INK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Große Teams orientieren und führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen mit mindestens fünf Gruppen

Ziele und Inhalte

Führungskräfte großer Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, große Teams zu orientieren, einen zielführenden und hilfreichen Rahmen für Arbeits- sowie Lern- und Veränderungsprozesse der Mitarbeitenden zu gestalten und damit eine erfolgreiche Arbeit aller zu ermöglichen.

In vier Schritten erarbeiten sich die Teilnehmenden im ersten Abschnitt der Fortbildung Grundorientierungen und Instrumente für eine erfolgreiche Führungsarbeit:
1. Schritt: „Sich selbst und andere führen.“ Führung verlangt eine Klarheit über das eigene Führungsverständnis, die eigene Führungsrolle sowie die sich daraus ergebenden Führungsaufgaben. Auf der Grundlage systemischer Führungsmodelle rückt dabei die Fähigkeit Prozesse, Beziehungen und Kommunikationen zielführend zu gestalten in den Vordergrund.
2. Schritt: „Orientieren und Zielen.“ Teams brauchen Orientierung, um erfolgreich zu arbeiten. Führung bedeutet daher, einen Rahmen zu ermöglichen, in dem gemeinsame Ziele erarbeitet und geklärt sowie entsprechende Aufgaben abgeleitet werden. Auf der Grundlage von Zielen können dann Arbeitsprozesse ausgewertet und weiterentwickelt werden.
3. Schritt: „Zieldienliche Kommunikationskultur und Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation.“ Wann sprechen wir wie über was mit wem? Führung bedeutet den Rahmen für Kommunikationsprozesse zu gestalten. Es gilt einerseits eine zieldienliche Regelkommunikation zu entwickeln und anderseits durch die Frage- und Themenstellungen zu hilfreichen Aufmerksamkeitsfokussierungen einzuladen.
4. Schritt: „Lern- und Veränderungsprozesse gestalten“. Die Förderung der Eigenverantwortung, Selbststeuerung sowie der Bereitschaft, stetig aus den ablaufenden Prozessen zu lernen und sich entsprechend zu verändern, setzt die Entwicklung von Metakompetenzen der Teammitglieder voraus. Führen bedeutet daher, hierfür einen hilfreichen Rahmen sowie entsprechende Strukturen zu gestalten.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion.

14.06.18 - 15.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK2-1A Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Grundlagen der Gesprächsführung

Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzender Bereiche sozialer Arbeit, ohne Vorqualifizierung in Gesprächsführung

Ziele und Inhalte

In der sozialen Arbeit mit Menschen ist das Gespräch als Medium des Kontaktes von zentraler Bedeutung.

Im ersten Abschnitt der Fortbildung lernen die Teilnehmenden, was unter „Kommunikation“ zu verstehen ist und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen. Sie können herausfinden, was der Unterschied einer Ich- und einer Du-Botschaft ist und sich in einfühlendem Verstehen üben. Sie bekommen ein Grundgerüst für die Strukturierung von Gesprächen mit erwachsenen Einzelpersonen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung vermittelt.

In einem Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) wird die Wichtigkeit von Feedback zur Regulation von Beziehungen in Arbeitskontexten näher betrachtet. Hierbei wird das Geben von Feedback, sowohl wenn es sich um „Kritisches“ handelt als auch das Empfangen von Feedback erarbeitet und ein konstruktiver Umgang damit eingeübt.
Außerdem wird ein Blick auf das Phänomen „Widerstand“ geworfen, so dass die darin versteckte Botschaft entschlüsselt werden kann, um auf diesem Wege Kampf und Eskalation zu verhindern und stattdessen Verständigung im weitesten Sinne zu fördern.

Die methodischen Ansätze, Techniken und Handwerkszeuge schaffen Basiskompetenzen und sind in jedem Praxisfeld, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, von Nutzen.

01.10.18 - 02.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS4-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
03.12.18 - 04.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gruppen und Teams gekonnt moderieren und sie dabei begleiten, ergebnisorientiert zu arbeiten

Fach- und Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung für Kinder und von Beratungsstellen, die bereits Erfahrungen in der Moderation von Gruppen haben

Ziele und Inhalte

Wer kennt das nicht: Gruppen diskutieren engagiert, aber was beschlossen wurde bleibt unklar. Oder auf dem Elternabend kommt heftiger Gegenwind zu einer neuen Umsetzungsidee und wirft die Gesprächsleitung aus dem Konzept. Oder es fehlen pfiffige Methoden, wie im Team etwas Neues erarbeitet und dann beschlossen wird.

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden werden für unterschiedliche Situationen, wie Teamsitzungen, Elternabende, Fallbesprechungen, Workshops oder Pädagogische Tage, Methoden und Moderationstechniken vorgestellt und miteinander erprobt. Dabei geht es auch um die Rolle der Moderatorin oder des Moderators und wie es gelingen kann, mit unterschiedlichen Widerstandsformen in der Gruppe umzugehen und den Gruppenprozess zu steuern.

Ziel ist es, das eigene Methoden-Knowhow zu erweitern, um mit Gruppen und Teams mit Spaß, hoher Effizienz und guter Ergebnisorientierung zu arbeiten.

18.10.18 - 19.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Gut gerüstet für den Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Dezernenten, Amtsleitungen, Mitarbeiter von Jugendämtern, Pressestellen, Rechtsabteilung

Ziele und Inhalte

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, die die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen und sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Halt - Haltung - Gelassenheit

Mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit orientiert durch stürmische Zeiten im Arbeitsalltag!

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Arbeitsverdichtung, immer neue Anforderungen, ständige Veränderungsprozesse und der "ganz normale Wahnsinn" des Arbeitsalltags fordern die betroffenen Fachkräfte in besonderer Art und Weise. Dabei ist die eigene Person das wichtigste Werkzeug. Der Pflege dieses Werkzeuges kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

In dieser Praxiswerkstatt lernen die Teilnehmenden in drei Schritten loszulassen, sich neu zu orientieren und gelassen durch "stürmische Zeiten zu segeln". Von Anfang an stehen dabei konkrete Situationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.

Alles, was Menschen (im Arbeitsalltag) erleben, ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Doch worauf richten sie die Aufmerksamkeit und wie wirkt sich das aus?

Die Teilnehmenden lernen, wie sie aus der Fokussierung auf Probleme, Defizite und veränderbare Rahmenbedingungen herauskommen und die Aufmerksamkeit wieder auf Möglichkeiten, Ressourcen und Stärken richten. Ebenso lernen sie Methoden, mit unveränderlichen Bedingungen so umzugehen dass sie nicht leicht, aber leichter durch stürmische Zeiten segeln können ... (von der Problemtrance zur Lösungstrance, ressourcenorientiertes Selbst-Management und Umgang mit Restriktionen, erstbeste und zweitbeste Ziele, Polynesisches Segeln).

Motivation braucht motivierende Ziele. Doch häufig arbeiten wir an Zielen, die weder motivierend noch wirklich erreichbar sind. In Anlehnung an das Züricher Ressourcenmodell lernen die Teilnehmenden ihr „Würmli“ kennen und setzen sich Ziele, die nicht mehr verlangen, das „Würmli zu würgen“.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion und Auffrischung.
Kompakt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal einen
Überblick und entsprechend der Erwartungen und Bedürfnisse werden einzelne Aspekte und Themen vertiefend bearbeitet.

21.06.18 - 22.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS9-1A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

In Bewegung kommen - aber wie?

Pädagogische Fachkräfte in Kitas

Ziele und Inhalte

Alle kennen es: Im Trubel des Kita-Alltags fordern die lautesten und auffälligsten Kinder die größte Aufmerksamkeit. Für ruhigere, scheinbar angepasstere und unauffällige Kinder bleibt kaum Zeit.
Wie kann es gelingen, dass auch die sitzfreudigen Kinder in den Fokus rücken und in Bewegung kommen?

Bewegung ist in besonderem Maße geeignet, einen Zugang zu allen Kindern zu finden. Mittels des Körpers, der Haltung und der Bewegung verleiht ein Kind seiner Persönlichkeit, seiner Empfindsamkeit und seiner Gefühlslage Ausdruck. Bewegung zu fördern, ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung.

Im Seminar wird auch das Zusammenspiel von Individualität und Gruppe betrachtet (Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung, Rollen in der Gruppe, Gruppenprozess und Dynamik, Beitrag der einzelnen Kinder zur jeweiligen Gruppendynamik). Bereits die Tatsache, dass ein Kind krank ist und die Gruppe nicht besucht, kann bewirken, dass sich die Gruppendynamik ändert.

Der Alltag zeigt uns, dass bereits kleine Änderungen in der Gruppe dazu führen können, dass typische Konfliktsituationen ausbleiben oder reduziert auftreten.

Es sollen unterschiedliche Situationen betrachtet werden, die Konfliktpotential beinhalten: Wo und bei welchen Bewegungsaktionen gibt es immer Schwierigkeiten? Gibt es Auffälligkeiten nur draußen, nur drinnen, nur zu bestimmten Zeiten, nur zu bestimmten Anlässen? Was könnte der Auslöser hierfür sein? Wie lässt sich dies leicht umgestalten?

22.11.18 - 23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Fortbildung "Päd. Raumgestaltung "Kinderhaus Rümmingen weiterdenken"

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

06.06.18 Landratsamt Enzkreis, Pforzheim Details 18-4-IN1-026-2018 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.11.18 Stadt Konstanz Details 18-4-IN1-054-2018 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare für Jugendhilfeausschüsse

Örtliche Jugendhilfeausschüsse

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeausschüsse als Teil des zweigliedrigen Jugendamtes sind gewissermaßen die politischen Kristallisationspunkte der örtlichen Jugendhilfe. Sie sichern die Rahmenbedingungen auf der politischen Ebene, um ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssen, zum Beispiel die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, Fragen zur Sicherung des Kinderschutzes, die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung und nicht zuletzt Fragen zu einer inklusiven Gestaltung des Gemeinwesens.

Um den Jugendhilfeausschuss in dieser Aufgabe fachlich zu unterstützen, bieten inzwischen viele Landkreise den Mitgliedern ihrer Gremien Fortbildungen oder Workshops an, die in die inhaltliche Arbeit des Jugendhilfeausschusses einführen, sich mit Gesamtkonzepten zur Kinder- und Jugendhilfe oder mit spezifischen Themen und fach- und strukturpolitischen Fragen befassen.

Unser Inhouse-Service erleichtert den örtlichen Trägern der Jugendhilfe dieses Engagement und unterstützt nach Bedarf die Durchführung von Veranstaltungen.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Integrierte Planung für ältere Menschen

Fachveranstaltung für die Sozialplanung

Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberater, Altenhilfeplanerinnen und Altenhilfeplaner, Sozialplanerinnen und Sozialplaner in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung wird sich mit Sozialplanung für ältere Menschen befassen, zum Beispiel mit Quartierskonzepten.

Das Tagungskonzept wird von einer Vorbereitungsgruppe bestehend aus Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberatern sowie Sozialplanerinnen und Sozialplanern der örtlichen Ebene und des KVJS entwickelt und im Rahmen einer Sonderausschreibung rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zum Inhalt:
Gabriele Hörmle
0711/6375-235
gabriele.hoermle@kvjs.de

Alexandra Klein
0711/6375-774
alexandra.klein@kvjs.de

28.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Integrierte und beteiligungsorientierte Planung in der Kindertagesbetreuung in Baden-Württemberg

Abschlussveranstaltung mit der Präsentation der Forschungsergebnisse, mit der Möglichkeit von Praxisworkshops am Nachmittag zur kommunalen Bedarfsplanung.

Für die Abschlussveranstaltung offizielle Vertreter der Landkreise und Kommunen. Planungsverantwortliche aus den Landkreisen und Kommunen für die kommunale Bedarfsplanung der Kindertagesbetreuung in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Sonderausschreibung folgt bis spätestens Juni 2018

09.10.18 Hospitalhof Stuttgart Details 18-4-BQ4-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Sozialplanerinnen und Sozialplaner

Sozialplanerinnen und Sozialplaner in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet eine Mischung aus Fachthemen,
Praxisbeispielen und aktuellen Informationen in der Behindertenhilfe. Sie dient der Erweiterung der fachlichen Kompetenz und fördert den
landesweiten Erfahrungsaustausch.

Der fachliche Schwerpunkt zur Weiterentwicklung hin zu einem
inklusiven Gemeinwesen wird in einer Vorbereitungsgruppe gemeinsam
mit Vertretern der Sozialplanerinnen und Sozialplanern erarbeitet.

Die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer werden im Vorfeld über das Programm informiert.



25.06.18 - 26.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-INK2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis unter 14 Jahren

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 werden hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.

Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation sowie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

08.11.18 - 09.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT16-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Kinderleicht sprachenreich

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach §7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung der sprachlichen Grundbildung von Kindern hängt entscheidend davon ab, wie viel Kommunikation sie erleben, wie sie lernen sich auszudrücken und die Welt mit Sprache zu beschreiben.
In diesem Prozess bedingen sich Sprache, Motorik und Sinneswahrnehmungen gegenseitig. Das gibt Anlass, mit Kindern Reime und Gedichte zu erleben, denn sie wecken die Lust am Sprechen spielerisch. Sie geben mit Rhythmus und Takt eine Sprachstruktur vor, an der sich Kinder leicht festhalten können, die ihnen ein sicheres Gefühl vermittelt. Spielen mit der lautlichen Seite der Sprache, das Vermitteln von Reimen und Liedern, das Erzählen, Vorlesen und der frühe Kontakt mit Büchern fördern die kindliche Lust an der Sprache.

Das Wissen über die Entwicklung der kindlichen Kommunikation ist Voraussetzung für die Fähigkeit, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu entdecken und Wert zu schätzen. Gleichfalls ist es die Grundlage, um Eltern zu verdeutlichen, wie ihr Kind Sprache erwirbt und wie sie diese Entwicklung positiv begleiten und fördern können.

Das sprachliche Interesse von Babys und Kleinkindern lässt sich deutlich anregen und intensivieren durch:
- Die Entdeckung der eigenen Stimme
- Das Spiel mit der Lautebene der Sprache
- Eine inhaltlich und strukturell vereinfachte Kommunikation
- Eine Sprachkultur im Spiel mit Laut, Rhythmus und Reim
- Bewegungsspiele, die Sprache und Motorik verbinden
- Eine sehr frühe Begegnung mit dem Buch

Das Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kommunikation von Kindern bis drei Jahren und bietet Methoden und Anregungen für die Sprachförderung in der Praxis.

13.11.18 - 14.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten

Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.

Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten

24.10.18 - 25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-SP5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Kombi-Seminar: Medikamentengabe und Betreuung chronisch kranker Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Erzieherinnen und Erzieher stehen vermehrt vor der Herausforderung, auch kranke oder medikamentenpflichtige Kinder zu betreuen. In diesem Seminar werden Handlungssicherheit und Fachwissen zum professionellen Umgang mit kranken Kindern, den gängigsten Medikamenten für Kinder und dem Hygienemanagement vermittelt. Das Kombiseminar vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Zudem erfahren die Teilnehmenden viele Neuigkeiten zur Bewältigung von Infektionskrankheiten und zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für deren Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Alltag in Kindertageseinrichtungen ermöglicht und auch den Umgang mit Kinder- und Infektionskrankheiten berücksichtigt.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

15.10.18 - 16.10.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-INK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kommunikation auf Augenhöhe - Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, insbesondere im Fallmanagement, die ihre Kompetenzen in der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung vertiefen und weiterentwickeln möchten

Ziele und Inhalte

Menschen mit geistiger Behinderung sind in vielen Aspekten besonders: zum Beispiel ist ihre Wahrnehmung und Auffassung anders ausgeprägt. Sie sind in verschiedenen Bereichen der Persönlichkeit unterschiedlich weit entwickelt und ihre Lebenswelt gestaltet sich sehr unterschiedlich. Die vertrauensvolle Kommunikation auf Augenhöhe stellt daher insbesondere in der Beratung und Hilfeplanung eine große Herausforderung dar. Es bedarf Fähigkeiten und Vorgehensweisen zu lernen und zu kennen, um mit ungewohnten Situationen in der Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung umgehen zu können.
Diese und andere Aspekte werden in diesem Seminar jeweils vorgestellt. Anschließend werden sie unter dem Aspekt der Kommunikation und der Gesprächsführung reflektiert.
Daran schließen sich jeweils Übungen an, die den Teilnehmenden eine erste Gelegenheit zum Einstieg und der Erprobung geben sollen.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Fachlicher Input zur geistigen Behinderung (wie zum Beispiel: Doppeldiagnose, herausforderndes Verhalten)
• Befragungsmethoden und Gestaltung von Gesprächen mit Menschen mit geistiger Behinderung.




20.11.18 - 21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-INK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent anleiten - aber wie?

Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG

Ziele und Inhalte

In Kindertageseinrichtungen ist die Anleitung von Praktikanten viel gefragt und verlangt von den Fachkräften eine hohe Bereitschaft ab. Diese Bereitschaft ist nicht immer gegeben. Gründe dafür gibt es viele. Sei es der Mangel an Zeit oder zu wenig eigene Berufserfahrung. Ein großer vorherrschender Grund ist allerdings die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen, die sich sowohl an die Anleitung als auch an die Praktikanten richtet. Durch Änderungen in Ausbildungsinhalten und formellen Vorgaben von Seiten der Schule lassen sich nicht nur neue Fachkräfte, sondern oft auch langjährige und gut ausgebildete Fachkräfte abschrecken, Erfahrungen und professionelles Wissen weiterzugeben. Anleitung bleibt ein essentielles Thema, um künftig weiterhin gute Fachkräfte auszubilden.

Das Ziel ist, Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sodass Anleitung gelingt und kompetent bleiben kann.

Die Fortbildung umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Die Rolle der oder des Anleitenden
- Unterschiedliche Ausbildungsrahmen
- Kooperation und Lehrproben
- Reflektieren und Feedback geben
- Methodische Vorgehensweisen
- Selbst- und Zeitmanagement

15.11.18 - 16.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK6-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Konflikte konstruktiv nutzen - Leitungskompetenz und Konfliktbearbeitung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Zum Alltag von Führungskräften gehört das Klären von internen und externen Konflikten. Unterschiedliche Kontexte, in welchen Konflikte entstehen und gelöst werden müssen, erfordern hohe Professionalität und vor allem auch die Klarheit über die eigene Rolle im Konflikt.

Kommunikations- und Konfliktmodelle vermitteln Kenntnisse über lösungsorientierte Kommunikation, Rollen in Konflikten und mögliche Lösungsstrategien.
Vor diesem Hintergrund wird zunächst das eigene Verhalten bei Konflikten im Rahmen von Übungen und Rollenspielen analysiert und reflektiert. Alternative Umgangsmöglichkeiten mit beschriebenen Konflikten werden gemeinsam entwickelt. Weiterhin werden Methoden zum Umgang mit Konflikten in Gruppen oder die Vermittlung bei Konflikten (zum Beispiel zwischen Kolleginnen und Kollegen) vorgestellt und ausprobiert.

Schwerpunkthemen sind:
- Wie entstehen Konflikte und woran erkenne ich Konflikte?
- Zielbewusstes Führen von Kritikgesprächen
- Konflikt als Lösungsversuch
- Rollen in Konflikten
- Konflikte in Gruppen
- Kollegiale Konfliktberatung.

15.10.18 - 16.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ9-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konzeptionsentwicklung für die Arbeit mit Kleinkindern

Bildungsschwerpunkte erkennen und darstellen

Leitungs- und Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren

Ziele und Inhalte

In sehr vielen Einrichtungen ist in den vergangenen Jahren die Arbeit mit den Jüngsten hinzugekommen. Die pädagogischen Konzeptionen mussten erweitert, weiterentwickelt oder neu geschrieben werden.

Die Konzeption als Abbild der pädagogischen Arbeit ist für viele Eltern eine Entscheidungsgrundlage zur Wahl der Einrichtung und für die Fachkräfte und eine professionelle Form zur Qualitätssicherung vor Ort.
Was braucht es hierfür? Wie kann eine qualitätsvolle Pädagogik und das Handeln in der Kleinkindpädagogik aussehen und in der Konzeption abgebildet werden?

In dieser Fortbildung werden die Bildungsschwerpunkte im Kleinkindbereich vertiefend in den Blick genommen und die rechtlichen Grundlagen dargestellt.
Konkret richtet sich der Blick auf die Themen und Bildungsprozesse der Kleinkinder im Alltag:
- Ankommen und Eingewöhnen
- Beziehungsvolle Pflegesituationen wie Wickeln und Essen
- Freispielbegleitung
- Bewegungsentwicklung
- Beteiligungsmöglichkeiten

Mit dem gewonnenen Wissen erfolgt der Einstieg in eine Methode der Konzeptionsentwicklung. Das Wissen wird in Worte gefasst und kann als Grundlage zur Weiterentwicklung und Diskussion sowie für eine mögliche Qualitätsentwicklung ins Team transportiert werden.

11.07.18 - 12.07.18 Brunhilde-Baur-Haus Karlsruhe Details 18-4-LK11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kooperieren und Verhandeln - Konkurrenzen und gemeinsame Interessen geschickt ausbalancieren

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Zu den Aufgaben als Führungskraft gehört es, immer wieder innerhalb der eigenen Organisation und auch mit externen Partnern zu kooperieren und zu verhandeln. In Gremien und Sitzungen sind Leitungskräfte gefordert, Schnittstellen optimal zu managen und Prozesse auf den Weg zu bringen. Sie sind angehalten, gemeinsame Interessen herauszuarbeiten und dennoch die Interessen der eigenen Institution im Blick zu behalten. Um dies zu bewältigen, ist es hilfreich, diese Herausforderungen und damit verbundene Aufgaben zu analysieren und kluge Strategien zu entwickeln. In diesem Seminar besteht die Gelegenheit, den eigenen Auftrag und die eigenen Rolle zu reflektieren, die vorhandenen Strukturen und Kommunikationswege zu analysieren und sich der persönlichen Art zu kommunizieren bewusst zu werden. Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Situationen Handlungsspielräume erkennbar zu machen, strategisch zu nutzen und die eigenen Ressourcen zu mobilisieren.

Schwerpunkthemen sind:
- Aktives Rollenmanagement als Handlungshilfe
- Auftragsklärung in Kooperationsgesprächen
- Gemeinsame Interessenlagen und Konkurrenzen analysieren
- unterschiedliche Settings aktiv gestalten und nutzen
- Kooperationen gezielt entwickeln
- Prozesse anstoßen und steuern
- Stärken und Lernthemen im eigenen Kommunikationsstil erkennen
- Kollegiale Fallberatung.

24.07.18 - 25.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ6-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII in Form von Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung sowie zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf im Spiegel der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In letzter Zeit wird im Hinblick auf eine zunehmende inklusive Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen (vgl. §§ 3 Abs. 3, 15 Abs.1 Satz 1 und 2 82 ff. Schulgesetz Baden-Württemberg) vermehrt über Art und Umfang von „Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung“ (§ 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII) diskutiert. Auch treten bei Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessen Beruf (einschließlich Besuch einer Hochschule) Probleme hinsichtlich der Abgrenzung zur Leistungspflicht anderer Rehabilitationsträger (z.B. Bundesagentur für Arbeit) sowie Art und Umfang der Hilfen (z.B. Dolmetscher, Fahrdienst) auf.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) und der Landessozialgerichte (LSG) zu den Voraussetzungen und Rechtsfolgen von Hilfen zur Schulbildung sowie zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf im Rahmen der Eingliederungshilfe nach den §§ 53 ff. SGB XII (in der Terminologie des Bundesteilhabegesetzes „Leistungen zur Teilhabe an Bildung“) darzustellen und Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln aufzuzeigen.
Dabei wird auch die Abgrenzung des Kernbereichs der pädagogischen Arbeit der Schule von den lediglich die Schulbildung begleitenden Maßnahmen erörtert.

Es besteht die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.




26.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderation und Leitungsrolle

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Gestaltung von Arbeits- und Teambesprechungen ist ein wesentlicher Bestandteil von Leitung. Eine gut vorbereitete Moderation kann hier sehr hilfreich sein. Allerdings ist es auch notwendig, sorgfältig zwischen Leitungs- und Moderationsfunktion zu unterscheiden. Das Seminar bietet Leitungskräften die Möglichkeit, ihr Handlungsrepertoire zur Steuerung von Teams und Gruppen über den gezielten Einsatz von Moderationstechniken zu erweitern.

Schwerpunkthemen sind:
- Aufgaben und Rolle der Moderatorin und des Moderators
- Möglichkeiten und Grenzen der Moderation als Team- und Gruppenleitung.
- Klassische Moderationstechniken zielführend einsetzen
- Neue und Kreative Moderationstechniken
- Erarbeitung passender Moderationstechniken zu aktuellen Beispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

04.06.18 - 05.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ4-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderationsmethoden für die Bearbeitung der Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden sollen,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.

Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Kita

Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.
Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.
Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte das Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz

30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Örtliche Kita-Bedarfsplanung und Werkzeuge zur Gestaltung der Betreuungs - und Bildungslandschaft

Die Kommune als Gewährleisterin der sozialen Infrastruktur

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in kleineren und mittleren Kommunen ohne spezifische Sozial- und Jugendhilfeplanungsstrukturen

Ziele und Inhalte

Die örtliche Bedarfsplanung soll neben der grundlegenden quantitativen Betrachtung qualitative Aspekte aufnehmen. Beteiligt sind je nach Betreuungslandschaft vor Ort viele: kirchliche Träger, Vereine, Wohlfahrtsverbände, gegebenenfalls gewerbliche Anbieter, Familienbildungsträger, Beratungsstellen – die Interessen können höchst unterschiedlich, vielleicht sogar widersprüchlich sein. Für die freien Träger der Kindertagesbetreuung ist es maßgeblich, in der örtlichen Bedarfsplanung abgebildet zu sein, um die entsprechenden Zuschüsse zu erhalten. Die kommunalen Planungsverantwortlichen müssen vielerlei Aspekte in den Blick nehmen.

Themen des Seminartages sind:
- Die qualitativen Aspekte in der örtlichen Bedarfsplanung
- Wie eine qualitativ ausgerichtete örtliche Bedarfsplanung die Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten in der Betreuungs- und Bildungslandschaft fördert
- Der Mehrwert für die Kommunen und deren beteiligte freie Träger und deren Kommunen
- Die Perspektive der Eltern in der Bedarfsplanung, unter Berücksichtigung der hohen Diversität der Lebenslagen von Familien

Die örtliche Bedarfsplanung wird unter folgenden Arbeitsthesen betrachtet:
- Als Werkzeug zur kontinuierlichen Entwicklung der Betreuungs- und Bildungslandschaft
- Als Steuerungsinstrument für die Kommunikation und Zusammenarbeit der Beteiligten: der kommunalen Politik, der Verwaltung, dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, den Trägern und Anbietern sowie den Nutzenden (Eltern und soweit möglich der Kinder)

11.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BQ3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Persönliches Budget - Basiswissen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt einen Überblick über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung.

Schwerpunkte sind:
- rechtliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung (unter Berücksichtigung der Änderun-gen durch das Bundesteilhabegesetz)
- Feststellung der Hilfebedarfe
- Bemessung des Budgets
- Grenzen des Budgets
- Verwendung des Budgets (unter anderem Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer als Arbeitgeber, Freizeitbudget)
- Aktuelles

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget auszutauschen und Praxisfälle zu besprechen.

20.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR42-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisworkshop: Leitungen leiten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Leitungsaufgaben gegenüber Kita-Leitungen

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen sind in einer ganz besonderen Leitungsposition: Sie leiten Leitungen. Dies bringt ganz spezifische Anforderungen und Fragestellungen mit sich.

Die Praxiswerkstatt „Leitungen leiten“ rückt dieses Thema jenseits der fachlichen und rechtlichen Fragen in den Vordergrund und fokussiert auf die eigene Rolle und den eigenen Leitungsprozess.

Verantwortliche von der Trägerseite gestalten die Rahmenbedingungen, unter denen die Kita-Leitungen leiten. Dabei hat die Art und Weise, wie der Rahmen gestaltet wird, sofort Auswirkungen auf das Leitungshandeln in den Kitas. Wie klar ist den Trägern ihre Rolle sowie ihr Ziel- und Aufgabenverständnis? Dabei sind Trägerverantwortliche häufig auch, wie die Leitungen selbst, in einer Sandwich-Position. Einerseits sollen sie Vorgaben und Anweisungen von oben nach unten durchsetzen und andererseits sollen sie Leitungen führen, begleiten und unterstützen. Dadurch sind sie unterschiedlichen - eventuell sogar widersprechenden Erwartungen - ausgesetzt. Auch dies beeinflusst nicht unwesentlich das eigene Handeln. Bei Trägerverantwortlichen für mehrere Einrichtungen kommt häufig hinzu, dass sie standortübergreifende Vorgaben, Leitlinien, Standards umsetzen und koordinieren sollen.

Die Praxiswerkstatt bietet einen Rahmen für einen fokussierten Erfahrungsaustausch. In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation von Trägerverantwortlichen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für die eigene Rolle und das eigene Leitungshandeln.

13.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK10-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
20.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK10-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Professioneller Umgang mit Widerstand

Sozialpädagogische Fachkräfte in der Beratung oder den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Sogenannter „Widerstand“ kann sich in jedem Bereich des beruflichen Handelns zeigen, ganz gleich, in welcher Rolle und in welchem Kontext man als professionell helfende Person unterwegs ist.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden „Widerstand“ durch die systemische Brille als hoch bedeutsame Regulationskraft in Beratungskontexten zu sehen und bekommen Reflexionsmöglichkeiten und Anregungen, wie sie in ihrem beruflichen Kontext auf neue Weise mit diesem Phänomen umgehen können.

21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Psychisch krank – Auffälliges Verhalten am Arbeitsplatz?

Die Integrationsfachdienste - Fachdienste des KVJS-Integrationsamtes

Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/Personalräte/Mitarbeitervertretungen, Arbeitgeber und Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) sowie weitere Aufgaben-und Funktionsträger aus den Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist es, beobachtbares Verhalten besser zu verstehen, im Umgang mit (vermuteten) psychischen Erkrankungen sicherer zu werden und ein Gefühl dafür zu bekommen, wann es Sinn macht, externe Stellen, wiezum Beispiel den Integrationsfachdienst (IFD) unterstützend hinzuzuziehen.

Die Zahl der Menschen, die wegen seelischer Erkrankungen arbeitsunfähig werden, wächst seit Jahren. Durch die Erkrankung verändert sich nicht nur das Arbeitsverhalten, die Leistungsfähigkeit und das soziale Miteinander, sondern auch die Eigenwahrnehmung der Betroffenen. Das macht es zunächst schwer, damit umzugehen. Vorgesetzte, Kollegen sind vielfach die Ersten, die auffallende Veränderungen wahrnehmen. Doch sind sie im Umgang damit oft unsicher und überfordert.
Wichtig ist es, angemessen zu reagieren und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Schwerbehindertenvertretungen und Betriebs- oder Personalräte beziehungsweise Mitarbeitervertretungen werden oftmals frühzeitig ins Vertrauen gezogen.

Es geht häufig um die Fragen: Was spreche ich wann und wie an? Wie erreiche ich den Menschen und wie kann ich ihn gewinnen, Hilfe anzunehmen?

Der Kurs gibt einen Überblick darüber, wie sich seelische Erkrankungen am Arbeitsplatz auswirken können. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen des Kurses die Möglichkeit, Fallkonstellationen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen und mit Unterstützung der Referenten und anderen Teilnehmern passende Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Erfahren Sie mit Beispielen aus der Praxis wie eine Unterstützung des IFD aussehen kann.

15.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-3-IFD-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Qualität sichern mit Konzept

Von der Konzeption zur Qualitätssicherung

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Qualitätsbeauftragte

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) und das Sozialgesetzbuch SGB VIII verpflichten Träger der öffentlichen Jugendhilfe in § 45 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen schriftliche Konzeptionen vorzulegen.
In der Gesetzesbegründung wird die pädagogische Konzeption unter anderem als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Tageseinrichtungen benannt.

Eine Konzeption ist allerdings noch kein Verfahren zur systematischen Sicherung der pädagogischen Qualität. Wie es gelingen kann, eine Konzeption so aufzubauen, dass daraus Verfahren zur Qualitätssicherung entwickelt und umgesetzt werden können, soll in diesem Seminar beleuchtet werden.

Inhalte des Seminars sind:
- Die Konzeption als Grundlage zur Qualitätssicherung
- Systematische Verfahren zur Sicherung der pädagogischen Qualität
- Praktische Umsetzungsstrategien, um von der Konzeption zur Qualitätssicherung zu kommen

28.06.18 - 29.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK7-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es:
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu bearbeiten.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme kennenlernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen, wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet. Der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

03.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen - wie passt das zusammen?

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Eine wichtige Aufgabe von Leitung in der Sozial- und Jugendhilfe ist die Steuerung der Organisation im Sinne des Qualitätsmanagements, seiner Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit. Qualitätsmanagementsysteme können nur erfolgreich implementiert werden, wenn deren Sinnhaftigkeit von allen Beteiligten klar verstanden und ein echter Mehrwert erkannt wird. In diesem Seminar wird aufgezeigt, wie auch in kleinen Organisationseinheiten Qualitätsmanagementprozesse oder ganze Systeme eingeführt werden können und sich dadurch die Arbeit für die Mitarbeitenden nachhaltig im Interesse deren Zielgruppen verbessern kann.

Im Seminar erarbeiten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen einen eigenen Kern-/Schlüsselprozess, der sich auf ihren organisatorischen Hintergrund bezieht. Dabei geht es nicht nur um den Qualitätsprozess, das Resultat und seine Wirkungsorientierung, sondern auch darum, wie andere erfolgreich in solche Prozesse eingebunden werden können. Außerdem werden erfolgreiche Beispiele für die betriebliche Praxis in der Sozialwirtschaft vorgestellt.

Schwerpunktthemen des Seminars sind:
- Qualitätsmanagementsysteme und deren Zertifizierung
- Identifikation und Beschreibung wichtiger Kernprozesse
- Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität als zentrale Betrachtungsebenen
- Standards und Merkmale in den Qualitätsbereichen und Schlüsselprozessen
- Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung
- Steuerung und professionelle Prozessgestaltung, Rolle und Funktion von Leitung und QM-Beauftragten
- Evaluation und ihre Bedeutung für eine „lernende Organisation“

12.11.18 - 13.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ10-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

27.11.18 - 28.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Scheiden tut weh...

Wie helfen wir Kindern bei Trennung der Eltern?

Fachkräfte in Kindertageeinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Familienkrisen, Trennung und Scheidung bedeuten Stress für Eltern, aber auch eine enorme Belastung und Krise für die Kinder. Wie Seismographen erspüren sie die emotionale Hochspannung und reagieren häufig unter anderem mit Trotz, Aggression, Depression, Trauer, Ess- und Schlafstörungen.
Nicht selten haben massive Konflikte der Eltern Loyalitätskonflikte bei den Kindern zur Folge bis hin zur Ablehnung des getrennt lebenden Elternteils.

Wie können Fachkräfte in der Tageseinrichtung die Kinder unterstützend auffangen und Hilfestellung geben, damit Kinder keine bleibenden Schäden davon tragen?
Wie können Eltern hinsichtlich ihrer eigenen Situation, aber auch der ihrer Kinder beraten und unterstützt werden?

Folgende Inhalte werden im Seminar bearbeitet:
- Phasen einer Trennung und deren Charakteristika
- Eskalationsstufen des Trennungskonfliktes
- Bedürfnisse der Kinder im Familienkonflikt
- Folgen der Trennung bei Kindern
- Rechtliche Hintergründe (Sorgerecht, Umgangsrecht, "Wer darf zukünftig das Kind abholen?")

13.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-SP6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Schlafen in altersgemischten Gruppen und Ganztagesbetreuung

Die achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeit einer Alltagssituation

Fachkräfte in altersgemischten Gruppen und Ganztagesgruppen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In altersgemischten Kindergruppen treffen unterschiedlichste Bedürfnisse und Ausprägungen von Schlaf und Ruhe aufeinander. Auch wenn sich die Großzahl der Kinder in Mittagschläfer (Kinder unter drei Jahren) und Wachkinder (Drei- bis Sechsjährige) kategorisieren lassen, finden sich in jeder Altersklasse auch Kinder, die dem nicht entsprechen. Das eine Zweijährige braucht schon keinen Mittagschlaf mehr, während das andere Vorschulkind ohne Mittagschlaf noch nicht auskommt. Kurzschläfer und Langschläfer, schlechte und gute Schläfer, Lerchen und Eulen gibt es in jedem Kindesalter. Wie kann das sein? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Fachkräfte und für den Tagesablauf sowie die Personal- und Raumplanung in der Kita? In den Blick zu nehmen, sind daneben auch die Ruhephasen für Nichtschläfer bei den Unterdreijährigen und den Kindergartenkindern. Was tun, wenn Kinder in der Ruhephase doch einschlafen? Und was bedeutet „Ruhen“ eigentlich für kleine Kinder?

Dieses Seminar befasst sich mit den täglichen Herausforderungen in altersgemischten Gruppen bei der Planung und Gestaltung der Schlaf- und Ruhesettings, mit besonderem Fokus auf eine lösungsorientierte Erörterung des Personal- und Buchungsmanagements. Wichtige Fragen und Themen rund um den Schlaf, zum Beispiel Fragen zum Aufwecken, werden differenziert beantwortet.
Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden im Seminar ein umfassendes Wissen zum kindlichen Schlaf in der Altersklasse von null bis sechs Jahren, welches sie in der Praxis nicht nur dabei unterstützt, den Schlafbedarf und die schlaf- und ruhebezogenen Eigenheiten von Kindern besser zu verstehen, sondern auch Eltern professionell zu beraten.

16.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulkinderbetreuungsangebote - wie kann die Kooperation mit Schule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule, sowie Betreuungspersonen an der Schule (Verlässliche Grundschule, Kernzeit, Nachmittagsbetreuung, Ganztagesschule)

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht.
Ebenso wie innerhalb der Schulkinderbetreuungsform, stellen sich einige Fragen zum jeweiligen Auftrag.
Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was kann getan werden, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

19.11.18 - 20.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen entwickeln

Einrichtungsleitungen in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen, Träger, Multiplikatoren

Ziele und Inhalte

Immer wieder kam es in der Vergangenheit - auch innerhalb von Institutionen - zu Übergriffen an Schutzbefohlenen. Dies hat zu einem Umdenken auf allen Ebenen geführt.
Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Kindertageseinrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeiten Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern. Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.

Die Inhalte der drei Fortbildungsabschnitte sind:
- Basiswissen Missbrauch, Missbrauch in Institutionen, sexuelle Übergriffe unter Kindern, Täterstrategien, Ziele von Schutzkonzepten
- Prozess der Schutzkonzeptentwicklung, Bestandteile eines Schutzkonzeptes, Risiko- und Potentialanalyse, Verhaltenskodex, Partizipation und Beschwerdewege von Kindern
- Personalverantwortung, Sexualpädagogische Konzepte, Pädagogische Prävention, Notfallplan, Leitbild, Kooperationen

Die Teilnehmenden werden durch die Fortbildung befähigt, den Prozess der Entwicklung von Schutzkonzepten für Ihre Kindertageseinrichtungen einzuleiten und diese zu implementieren.
Sie verfügen über ein Basiswissen zu sexueller Gewalt an Kindern – durch Erwachsene und andere Kinder - und über Täterstrategien. Sie erarbeiten, welche Strukturen in Institutionen Übergriffe ermöglichen und begünstigen können. Die Fortbildung vermittelt Handlungskompetenzen, die auf die Praxis vor Ort anzuwenden sind.

13.09.18 - 14.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP2-1A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Schwerbehindertenrecht im Personalmanagement

Konsequente Umsetzung der Inklusion in Betrieben und Dienststellen

Personalverantwortliche, Vorgesetzte von schwerbehinderten Menschen,Inklusionsbeaftragter des Arbeitgebers (IBAG) in Betrieben und Dienststellen.

Ziele und Inhalte

Was sollte bei der Einstellung, Beschäftigung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen mit schwerbehinderten Menschen beachtet werden?
Wo gibt es Unterstützung und Antworten bei speziellen Fragen?
Wir zeigen Ihnen in diesem Kurs wie Sie dem gesetzlichen Anspruch auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gerecht werden, damit die Inklusion schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben gelingt.

Themen:
• Rolle und Aufgaben des Beauftragten des Arbeitgebers
• Aufgaben und Rechte der Schwerbehindertenvertretung
• Anerkennung der Schwerbehinderung und die Konsequenzen
• Ausgleichsabgabe
• Einstellungsverfahren
• Benachteiligungsverbot und Auswirkungen des AGG
• Unterstützung durch das Integrationsamt
• Reformen durch das Bundesteilhabegesetz und Auswirkung auf die Betriebe, Novellierung des SGB IX
• Kündigungsschutz nach dem SGB IX
• Prävention und Betriebliches Eingliederungsmanagement

16.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BAG-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-3-BAG-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Voll- und teilstationäre Einrichtungen der erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Angebot dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und in das Thema sexueller Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt. Die Veranstaltung besteht aus einem bis drei Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet. Im Basisbaustein geht es vor allem um die psychosexuelle Entwicklung von Mädchen und Jungen sowie um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf die Vielfalt von Mädchen und Jungen
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen
- Rechtliche Aspekte der sexuellen Bildung

II. – III. Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, rechtliche Aspekte bei sexualisierter Gewalt, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
- Qualitätsentwicklung, Schutzauftrag, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Standortbestimmung - für Chefinnen

Frauen mit mehreren Jahren Erfahrung als Leitungskraft aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

In diesem Seminar haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit auf der Basis transaktionsanalytischer Konzepte und mit kreativen Methoden, wie zum Beispiel dem Zürcher Ressourcenmodell, neue Haltungs- und Handlungsziele und damit Schritte für ein Mehr an Lebensqualität zu erarbeiten. Diese können sich auf Beruf und/oder Privatleben beziehen. Die Leistungen der letzten Jahre als Chefin werden gewürdigt und eventuelle nächste Phasen im Berufsleben entwickelt. Mit dem Modell des Lebensquadrates haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit, ihren momentanen „Standort" sichtbar zu machen und lohnenswerte, vielleicht bereits bewusste oder noch unbewusste Ziele für die nächste Zeit anzuvisieren.

Leitfragen im Seminar sind:
- Wo stehe ich?
- Was sind meine beruflichen Erfolge?
- Wie sorge ich für mich?
- Welche Themen will ich angehen und klären?
- Wie balanciere ich mein Lebensquadrat aus?
- Wovon darf es noch mehr beziehungsweise weniger sein in meinem (Berufs-)Leben?

05.07.18 - 06.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FL2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Stärkenorientiert arbeiten mit Kindern und in Elterngesprächen in der Schulkindbetreuung

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung

Ziele und Inhalte

Stärkenorientiert arbeiten heißt, sich mit den Kindern auf den Weg zu machen, bekannte und neue Ressourcen, Kompetenzen und Fähigkeiten zu entdecken und zu erschließen, um das eigene Leben und Umfeld wieder mehr mitgestalten zu können.
Dabei machen die Kinder Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, die wiederum als Schlüsselfaktor für die Entstehung von Resilienz gelten.

„Mit den Stärken des Kindes und der Eltern arbeiten und sich von da aus in Bewegung setzen.“ Dieser aktuelle und wiederum auch alte pädagogische Grundsatz wird im Rahmen der Fortbildung neu definiert.

Die Veranstaltung will dazu beitragen, eine stärkenorientierte Grundhaltung zu entwickeln und die Arbeit mit Kindern, den pädagogischen Alltag und Elterngespräche dieser Haltung entsprechend zu gestalten.
Es soll darum gehen, wie es gelingen kann, einen stimmigen altersgemäßen Anschluss für die Kinder zu finden, passende Ziele zu entwickeln und Suchprozesse anzuregen. Damit können die Stärken der Kinder gefunden und verankert werden. Prozesse können begleitet, dabei auch „Fehlschläge“ einkalkuliert werden und zur förderlichen Entwicklung der Kinder kann beigetragen werden.
Ein Leitfaden für stärkenorientierte

Ein Leitfaden für stärkenorientierte Elterngespräche wird vorgestellt.

22.11.18 - 23.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-HO2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in der Kindertagespflege

Kooperationsveranstaltung mit dem Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e. V.

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar beschäftigt sich mit den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Bereich der Kindertagespflege.

Im steuerrechtlichen Teil der Veranstaltung werden zunächst neben allgemeinen steuerlichen Grundlagen Themen wie Vorauszahlungen zur Einkommensteuer sowie die Bildung von steuerlichen Rücklagen behandelt. Ein Schwerpunkt wird die Gewinnermittlung in der Tagespflege sein.

Im Anschluss wird auf die Sozialversicherung im Bereich der Kindertagespflege eingegangen und insbesondere die Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge behandelt.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

13.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-KTP1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Steuerung sozialer Institutionen und Controlling

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

In den relevanten Gesetzestexten der Jugend- und Sozialhilfe werden bereits wichtige Ziele benannt, die als Richtschnur für die Arbeit vor Ort gelten. Wie werden diese Ziele erreicht? Wie kann sich die Jugendhilfe/Sozialhilfe vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und Erwartungen neu aufstellen und Ressourcen zielführend einsetzen?

Um dies beurteilen zu können, ist eine rein quantitative Betrachtung nicht ausreichend. Qualitative Diskussionen zur Zielerreichung und über den Erfolg von Maßnahmen sind entscheidend. Damit dies gelingt, kann an verschiedenen Stellen angesetzt werden:
-Beide Bereiche, Jugend und Soziales, nehmen derzeit einen sehr bedeutsamen Anteil in vielen kommunalen Haushalten ein. Fragen aus der Politik nehmen zu. Eine fundierte Analyse überzeugt Politik.
- Die Diskussion über Ziele schafft ein gemeinsames Verständnis
-Transparenz über Entwicklungen und Erfolge schafft Vertrauen. Controlling liefert die Basis dafür.
- Die Rolle und Funktion von Führungskräften ist zentral, um das Zusammenspiel intern zu koordinieren, Leistungsverträge mit freien Trägern zu steuern und Politik mit ausgewählten Kennzahlen über Trends und Entwicklungen zu informieren

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick zu den in der öffentlichen Verwaltung gängigen Controlling-Verfahren und den Instrumenten.

Beispielhaft wird dann ein zielorientierter Ansatz zur Steuerung von Leistungen und Maßnahmen im Jugend- und Sozialbereich diskutiert, der dabei helfen soll, mittel- bis langfristig Entwicklungen und Trends der Leistungen und damit Wirkungen der Maßnahmen transparent zu machen.

25.09.18 - 26.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ8-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Stressmanagement - Professionell Kraft und Energie tanken ACHTUNG!!! Geänderter Termin Buchung unter 18-4-MS7-2

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die eigene Kraft/Energie ist nicht unerschöpflich. Mit dieser Tatsache wird jede in der sozialen Arbeit tätige Person irgendwann konfrontiert. Vor allem, wenn täglich besondere Anforderungen und Herausforderungen zu bewältigen sind. In schwierigen Situationen müssen Fachkräfte souverän und gelassen reagieren, um auf die Bürgerinnen und Bürger im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendhilfe oder Sozialhilfe professionell eingehen zu können.

Dieses Seminar soll Wege aufzeigen, wie man die innere Ruhe und Nervenkraft stärken sowie den Transfer in den Alltag ermöglichen kann. Dazu werden effiziente Stressbewältigungstechniken der energetischen Psychologie vermittelt, welche die Teilnehmenden auch in kritischen Situationen leicht Zugang zu ihren Ressourcen und Energiepotentialen finden lassen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie – je nach Bedarf – Ärger und Stress in Energie umwandeln, kraftvoll in den Tag starten, nachts besser schlafen können und Tricks für den Notfall.

11.10.18 - 12.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-MS7-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Tabletten, Kügelchen & Co. - Medikamente in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Immer stärker werden pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit der Gabe von Dauer- oder Notfallmedikamenten konfrontiert.

Dieses Seminar vermittelt Handlungssicherheit und Fachwissen zu den gängigsten Medikamenten für Kinder. Es vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Ein qualifiziertes Medikamentenmanagement ist ein hohes Qualitätsmerkmal einer innovativen Kindertageseinrichtung.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für ihre Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Kita-Alltag ermöglicht.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter

05.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-INK11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Teamwork in Action

Zur Bedeutung der Bewegung in der Führung von Teams

Kita-Leitungen und deren Stellvertretungen

Ziele und Inhalte

Die Zusammenstellung des Teams und die Führung der Mitarbeitenden ist für die Kita-Leitungen täglich eine große Herausforderung.
Das Ziel der Veranstaltung ist, gemeinsam als Team "in Bewegung zu kommen" und "voran zu kommen".

Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu
- der tatsächlichen Zusammensetzung des Teams,
- den einzelnen Phasen der Teamentwicklung,
- den verteilten und besetzten Rollen im Team,
- der Einschätzung der eigenen Leitungsrolle und Leitungspersönlichkeit sowie
- zu den verschiedenen Wechselwirkungen.

Weitere Fragen sind:
Welche Erkenntnisse kann ich in den Arbeitsalltag übertragen?
Was hilft mir als Leitung bei meiner täglichen Führungsarbeit?
Welche Umgangsformen möchte ich im Team etablieren?
Welche Bedeutung hat die Bewegung für meine Führungsarbeit?

17.09.18 - 18.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BW3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vermittelnde Beratung - Methodisch strukturiertes Arbeiten in Konfliktkonstellationen

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung, die in Konfliktsituationen beraten

Ziele und Inhalte

In vielen Bereichen der Hilfen zur Erziehung, so zum Beispiel in
- Allgemeinen und spezifischen Sozialen Diensten,
- Erziehungshilfe-Einrichtungen,
- der Sozialpädagogischen Familienhilfe,
sind die Fachkräfte immer wieder mit sozialen Konflikten konfrontiert, für die es gemeinsam mit den Konfliktparteien Regelungen zu finden gilt, die in deren Alltag tragfähig sind.

Das strukturierte Verfahren vermittelnder Beratung stellt hier – in Anlehnung an das Mediationsverfahren – Methodenelemente zur Verfügung, die es den Konfliktparteien im Beratungsprozess ermöglichen, selbst Lösungen zu erarbeiten. Diese selbst erarbeiteten Regelungen für soziale Konflikte sind im Alltag der Betroffenen häufig beständiger als von außen vorgegebene.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Grundlegende Einführung in die Annahmen und Grundlagen vermittelnder Beratung
- Training spezifischer Methodenelemente
- Überlegungen zum Transfer in die berufliche Praxis

10.09.18 - 12.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-MS5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn Sand ins Getriebe kommt... Teil 1

Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Wiedereingliederung

Träger von Kindertageseinrichtung, Bereichs-, Fach-, Abteilungsleitungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Körperliche und psychische Belastungen in Kindertageseinrichtungen spielen bei Erkrankungen, gesundheitlichen Einschränkungen und damit einhergehenden Zeiten von Arbeitsunfähigkeit eine große Rolle.

Welche Punkte bei der Entwicklung von Präventionskonzepten zu beachten sind und wie Gesundheitsfürsorge gelingen kann, ist Gegenstand an diesem Fortbildungstag.

Ausgehend von Erfahrungen der Träger werden Vorgehensweise, Methoden und Schwerpunkte erarbeitet, mit denen ein praxisnahes und beschäftigtenorientiertes Gesundheitsmanagement aufgebaut werden kann. Ebenso werden die Unterschiede zwischen Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung behandelt.

Der Umgang mit Beschäftigten die hohe Arbeitsunfähigkeitszeiten aufweisen, stellt für Einrichtungen, Teams und Führungskräfte sowohl Herausforderung als auch Belastung dar. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement bietet dabei ein Verfahren, das ermöglicht, Arbeitsplätze leidensgerecht zu gestalten, mit Belastungen umzugehen und Beschäftigte in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Wie dieses Verfahren optimal gestaltet wird, ist ein weiteres Thema dieser Fortbildung. Die Teilnehmenden erkennen und benennen ihre eigenen Schwerpunkte und Themen.

20.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK7-1s Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
12.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK7-2s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn Sand ins Getriebe kommt... Teil 2

Psychische Erkrankungen im betrieblichen Umfeld – Ursachen, Auswirkungen und Interventionsstrategien

Träger von Kindertageseinrichtung, Bereichs-, Fach-, Abteilungsleitungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Der Umgang mit psychischen Erkrankungen in betrieblichen Zusammenhängen ist meistens schwierig. Psychische Erkrankungen und Krisen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit ignoriert. Die Beteiligten hegen häufig die Hoffnung, dass die Problematik vorübergehend ist.

Das angebotene Seminar soll dazu dienen, Führungskräfte für die Problematik zu sensibilisieren. Durch das rechtzeitige Erkennen und das Anbieten adäquater Hilfen können mögliche Eskalationen verhindert und praktikable Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte des angebotenen Seminars sind:
- Aktuelle Zahlen und Erkenntnisse zum Thema (Schwerpunkt Zeit- und Leiharbeit)
- Vermittlung von Kenntnissen über die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie relevanter Einflussfaktoren (u. a. genetische, psychische und soziale Aspekte)
- Vermittlung von Kenntnissen zu ¿Depressionen und Burn-out¿ sowie Angsterkrankungen. Hier unter anderem: Frühwarnzeichen, Auffälligkeiten am Arbeitsplatz
- Handlungsleitlinien in Bezug auf den Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden
- Gemeinsame Bearbeitung von konkreten Praxiserfahrungen im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern
- Betriebliche Ursachen für psychische Fehlbelastungen
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

10.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-TK8-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Work+Life=Balance

.....ausgeglichen mehr erreichen!

Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Wollen Sie trotz steigender Belastung, schnellerem Arbeitstempo und komplexer werdenden Aufgaben in Balance arbeiten und leben?

In dem zweitägigen Seminar geht es um Work-Life-Balance, dem Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben, Spannung und Entspannung. Ziel ist, die vorhandenen Ressourcen zu (er)kennen, um auch in Zeiten erhöhter Arbeitsbelastung gesund und leistungsfähig zu bleiben und langfristig den beruflichen Erfolg sicherzustellen.

Ziele und Inhalt sind:
• Analyse der eigenen Lebensbalance und Lebensbereiche:
Work: Arbeit und Leistung und
Life: Familie und Kontakte, Körper und Gesundheit, Sinn und Weiterentwicklung
Welche Möglichkeiten der Optimierung gibt es – qualitativ und quantitativ?
• Stresskompetenzen, neue Einstellungen und Sichtweisen entwickeln
• Leistungsfähig bleiben und beruflichen Erfolg sichern; berufliche Werte, Prioritäten und Ressourcen für erfülltes Arbeiten (er)kennen
• Berufliches und privates Beziehungsmanagement mit Klarheit und Qualität der Beziehungen
• Grundkompetenzen der Gesundheit: Bewegung, Ernährung und Entspannung
• Bewegungs- und Entspannungsübungen für den (Büro-)Alltag

25.06.18 - 26.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHK2-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

"Worte tun im Herzen weh"

Eine inklusive Sprache entwickeln!

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Sprache ist nicht neutral. Worte sind wirkmächtig: Sie können wohltuend sein und sie können verletzen. Sie können bestärken und einladend sein oder sie können entmutigen und ausschließen.
Welche Worte benutzen wir, wenn wir Kinder und ihre Familien in unseren Einrichtungen beschreiben? Welche Bezeichnungen sind besser geeignet als andere und warum? Wie gestalten wir die Lernumgebung, die uns hilft, Unterschiede zu benennen, ohne Zuschreibungen und Abwertungen zu erzeugen?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welche Wirkung Sprache und Vielfalt auf Kinder haben, auf ihre Bildungsprozesse und auf ihre Identitätsentwicklung.
Dazu bildet die vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung als inklusives Praxiskonzept die Grundlage. Es ist ein pädagogischer Ansatz, der Fachkräfte unterstützt, mit Kindern gemeinsam Vielfalt zu respektieren und Ausgrenzung zu widerstehen.

Der praxisorientierte Zugang zu diesem Thema mit vielen Beispielen und das eigene Erleben stehen an diesem Tag im Vordergrund.
Die Veranstaltung zielt auf:
- Vermittlung des Ansatzes der vorurteilsbewussten Pädagogik und konkrete Beispiele für die Umsetzung in der Praxis
- Sensibilisierung für einen bewussten, inklusiven Umgang mit Sprache
- Anregungen zur Reflektion der eigenen Haltung

Die Teilnehmenden werden in die Grundlagen, Ziele und Praxis des Ansatzes der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung eingeführt und erhalten Anregungen für die pädagogische Praxis: Gestaltung der Lernumgebung, Umgang mit vorurteilsbewussten Bilderbüchern und eine Vorstellung der Arbeit mit Persona Dolls.

26.06.18 - 27.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK2-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Zeit- und Selbstmanagement

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Ein Fundament erfolgreicher Führung ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Wer seine Ziele im Blick behält, wer sich und seine Arbeit gut organisiert, dabei seine persönlichen Voraussetzungen für Motivation und Energie berücksichtigt, führt besser. Auch die (Weiter-)Entwicklung des Zeit- und Selbstmanagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der eigenen Organisation ist eine wichtige Führungsaufgabe.

Auf der Grundlage bewährter Konzepte, Modelle und Techniken aus der Gehirnforschung, der Psychologie des Zeit- und Selbstmanagements, hypnosystemischer Ansätze sowie des klassischen Zeitmanagements entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Möglichkeiten, Instrumente und Schritte zur Weiterentwicklung des eigenen Zeit- und Selbstmanagements.
Die Teilnehmenden erarbeiten sich für ihr eigenes Zeit- und Selbstmanagement auf zwei Ebenen persönliche Entwicklungsziele: hilfreiche Haltungen und Orientierungen einerseits, sinnvolle Werkzeuge und Instrumente andererseits.
Die Teilnehmenden sammeln gemeinsam Ideen, wie sie die entsprechenden Themen auch mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitsalltag konkret angehen können.

11.09.18 - 12.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ7-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zielgerichtet und erfolgreich Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Anforderungen an Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren sehr komplex geworden. Als zentrale Person am Steuer der Einrichtung verwalten Leitungen von Kindertageseinrichtungen nicht nur das Budget und erstellen Dienstpläne sondern lösen Konflikte und motivieren ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Team. Eine zentrale Aufgabe der Leitungskräfte besteht darin, das Team zu lenken und zu leiten, um die Qualitätsentwicklung zu fördern. Das Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnengespräch ist hierbei das zentrale Instrument der Führungskraft.

In dieser Fortbildung
- reflektieren die Teilnehmenden ihre Leitungsrolle und ihren eigenen Führungsstil und ziehen daraus Kenntnisse für Situationen, die sie herausfordern,
- lernen die Teilnehmenden den systemischen Ansatz für Führungsarbeit kennen,
- befassen sich die Teilnehmenden mit der Delegation von Aufgaben und Vereinbarung von Zielen durch das Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnengespräch,
- diskutieren die Teilnehmenden die Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu motivieren und zu binden.

20.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

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