Jugendhilfe

Die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Aufgaben der Jugendhilfe bedarfsgerecht und zielorientiert zu erfüllen. Der KVJS bietet eine breite Palette von Veranstaltungen. Sie vermitteln Informationen und Methoden und sind ein Forum für neue Entwicklungen in der Jugendhilfe und den Erfahrungsaustausch.

Auch Fortbildungsveranstaltungen örtlicher Träger zur Jugendhilfe können durch das KVJS-Dezernat Jugend finanziell unterstützt werden.

Es wurden insgesamt 276 Veranstaltungen gefunden.

Abschlusstagung KVJS-Forschungsprojekt "Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit"

Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg – sozialraumorientierte Konzepte und ihre Wirkung

Fachkräfte und Träger der Schulsozialarbeit, Fachkräfte in der Jugendhilfeplanung und den Koordinierungsstellen Schulsozialarbeit, Schulleitungen, Fachkräfte in den sozialen Diensten

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Abschlusstagung zum KVJS-Forschungsvorhaben "Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg – sozialraumorientierte Konzepte und ihre Wirkung" werden die Erkenntnisse des Projekts der Fachöffentlichkeit präsentiert.
Dabei geht es um die Darstellung des Ist-Standes sozialräumlicher Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg, um Aussagen zur Wirkungsweise erfolgreicher Sozialraumkonzepte und um erforderliche Bedingungen, sowie Schlussfolgerungen hinsichtlich Weiterentwicklungen in den kommunalen Kinder- und Jugendbildungslandschaften.

nach Vereinbarung - Details 18-4-JPL4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Abschlusstagung: Modellprojekt BUS – Aufbau tragfähiger Beratungs- und Unterstützungsstrukturen an drei Tübinger Grundschulen

Gelingensfaktoren – Stolpersteine – Umsetzungsmodelle

Die Tagung richtet sich insbesondere an multiprofessionelle Teams an Schulen sowie verantwortliche Leitungskräfte aus Schule, Jugendhilfe und der kommunalen und staatlichen Schulverwaltung

Ziele und Inhalte

Seit Sommer 2014 arbeiten an drei Tübinger Grundschulen die Partner aus Jugendhilfe und Schule mit Nachdruck daran, die multiprofessionelle Zusammenarbeit an ihren Schulen weiterzuentwickeln.
Drei Kernteams, bestehend aus Lehrkräften, der Schulsozialarbeit, aus Sozial- und Sonderpädagogischen Fachkräften sowie weiteren Fachkräften, die in der Beratung und Förderung der Kinder gebraucht werden, haben in den letzten Monaten Standards der Zusammenarbeit erarbeitet, Abläufe überprüft und neu entwickelt sowie inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.

Das vom KVJS geförderte dreijährige Modellvorhaben ist eingebunden in lokale Schul- und Jugendhilfeplanungsprozesse der Stadt und des Landkreises Tübingen sowie der staatlichen Schulverwaltung.

Bei der Abschlusstagung sollen neben den Gelingensfaktoren für multiprofessionelle Zusammenarbeit auch die Hürden in der alltäglichen Kooperation beleuchtet werden. Die drei Schulstandorte geben sowohl Einblicke in ihre je eigene standortspezifische Umsetzung als auch hinsichtlich übergreifend relevanter Entwicklungen.

09.11.17 Französische Schule Tübingen Details 17-4-JS7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Achtes Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatoren und -koordinatorinnen Frühe Hilfen -----Achtung: Veranstaltungstermin hat sich auf den 13. Dezember 2017 verschoben-----

Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen. Pro Jugendamt können bis zu zwei Personen an der Veranstaltung teilnehmen.

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen fanden in den Jahren 2012 bis 2016 sechs Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen statt. Diese Veranstaltungen schließen an die Austauschtreffen im Rahmen der Verlängerung der Bundesinitaitive Frühe Hilfen an.

Ziel der Veranstaltungen ist die Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stadt- und Landkreisen, sowie der fachliche Diskurs und der Informationsaustausch.

Die Veranstaltungen beginnen aktuellen Informationen zur Umsetzung des Fonds Frühe Hilfen durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in Baden-Württemberg. Anschließend werden aktuelle Themen der Umsetzung aufgegriffen und mit Hilfe von Vorträgen, Workshops und Kleingruppen diskutiert. Die Themen werden durch eine vorherige Abfrage festgelegt.
Selbstverständlich ist ebenfalls Zeit und Raum für den fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen vorgesehen.

13.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-FH3-2w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aktuelle Änderungen im Unterhaltsvorschussrecht und Unterhaltsrecht

Erfahrene Fachkräfte der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar informiert über die neuesten Änderungen im UVG und in den Richtlinien. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Änderungen im Unterhaltsrecht und es wird wichtige und aktuelle Rechtsprechung beider Themenbereiche besprochen.
Das Seminar bietet auch Raum für Diskussionen und für die Vorstellung von Einzelfällen.

Den gegebenenfalls beteiligten Vertretern der vorgesetzten Behörden (Regierungspräsidium, Sozialministerium) gibt es Gelegenheit, unmittelbar an der Diskussion der relevanten Problemstellungen teilzunehmen.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, aktuelle Fälle und Themenvorschläge aus ihrer beruflichen Praxis (Sachverhalte einschließlich Fragestellungen auf maximal einer Seite zusammengefasst) einzubringen. Diese können bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei heike.korge@kvjs.de eingereicht werden.

06.03.18 - 07.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BPV15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aktuelle Rechtsfragen in der Kindertagespflege

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Folgende Themenbereiche sind geplant:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

19.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-KTP2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Allergien, Asthma & Co. - Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Kinder mit chronischen Erkrankungen, hier im Besonderen Asthma, Diabetes, Krampfleiden und Allergien, beanspruchen von pädagogischen Fachkräften besonderen Einsatz und Aufmerksamkeit, auch die Eltern dieser Kinder fordern dies meist aus gutem Grund. Bedingt durch ihre Erkrankung, fallen diese Kinder in der Gruppe manchmal stärker auf.

Seminarthemen sind:
- Rahmenbedingungen für die Aufnahme chronisch kranker Kinder
- Elternarbeit für betroffene und nicht betroffene Eltern
- Sensibilisierung von gesunden Kindern
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal begreifen
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

04.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Förderung

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt arbeiten

Ziele und Inhalte

Sprache ermöglicht es Kindern, sich mit anderen auszutauschen und ihre Wünsche und Bedürfnisse von Anfang an mitzuteilen. Sprache ist eine Schlüsselkompetenz für gesellschaftliche Teilhabe.
Kinder haben von Anfang an Freude daran, sich sprachlich auszudrücken und ihr Lautrepertoire sowie ihre sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Dabei nutzen sie vielfältige Strategien und interessieren sich auch für schriftsprachliche Tätigkeiten.
Im Seminar wird der Fokus auf die bedeutsame Rolle der pädagogischen Fachkräfte bei der sprachlichen Begleitung und Förderung von Kindern gelegt. Sprachliche Lern- und Bildungsprozesse aller Kinder sollen individuell begleitet und sprachanregende Situationen und Räume gestaltet werden.
Voraussetzung dafür ist, dass sich Fachkräfte mit sprachwissenschaftlichen Grundlagen auseinandersetzen sowie sprachliche Lern- und Bildungsprozesse beobachten und dokumentieren. Auch sind dabei die Zusammenarbeit im Team sowie mit den Eltern und die Reflexion des eigenen (Sprach-)Handelns sehr wichtig.
Folgende Themenschwerpunkte sind vorgesehen:
- Auseinandersetzung mit sprachwissenschaftlichen Grundlagen
- Möglichkeiten der Beobachtung und Dokumentation sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
- Möglichkeiten der Anregung und Unterstützung sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
- Kennzeichen eines guten Sprachhandelns und Reflexion der Bedeutung eines guten Sprachhandelns für die Praxis der Sprachbildung und Sprachförderung
- Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Inhalte der Fortbildung orientieren sich am früheren Baustein 5 des Landeskonzeptes zur Implementierung des Orientierungsplans.

15.02.18 - 16.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alltagsroutine Schlafengehen

Den Herausforderungen einer Schlüsselsituation konkret und achtsam begegnen

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Schlafengehen ist in vielen Krippen eine täglich wiederkehrende Herausforderung, die sowohl für die Fachkräfte als auch für die Kinder mit Hektik und Stress verbunden sein kann. Dabei kann gerade beim Schlafengehen ein hohes Maß an Beziehungsqualität zwischen Kind und Fachkraft entstehen. Hier prüft das Kind wie achtsam und schützend, zuverlässig und beziehungsvoll die Bezugsperson mit ihm umgeht. Gleichzeitig ist der Ablauf zwischen dem Essen und dem Schlafengehen ein großes Interaktions- und Organisationsthema, das gut geplant, auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe abgestimmt sein muss, damit eine ruhige und entspannte Atmosphäre entstehen kann.

Welche Strategien und Methoden können helfen, die Schlafsituation ruhiger und entspannter zu gestalten? Was ist über den kindlichen Schlaf zu wissen? Wie kann ein professioneller Umgang mit Eltern zu diesem Thema aussehen? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen zum kindlichen Schlaf befasst sich das Seminar. Konkrete Praxisfragen stehen dabei im Vordergrund.

Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse über den Kinderschlaf, und in diesem Zusammenhang der Aufnahme, sowie der Eingewöhnung von unter 1-jährigen Kindern und über die Aufsichtspflicht.
- Sie können konkrete Methoden zur Planung und Gestaltung der Übergänge, zum Beispiel vom Essen in den Schlaf umsetzen
- sie kennen angemessene Strategien zur Unterstützung des Einschlafprozesses
- sie können mit „Schlafverweigerern“ umgehen
- sie können Ruhephasen pädagogisch gestalten
- sie wissen, wie sie Kinder aus der Schlafsituation heraus, gut in die Gruppe und ins Spiel begleiten können
- sie können wichtige Fragestellungen der Eltern beantworten und zum Schlafbedarf und den Bettzeiten der Kinder beraten.

23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alte "Häsinnen" und junge Berufseinsteigerinnen - wie geht das zusammen?

Leitungen und Fachkräfte, die sich angesprochen fühlen

Ziele und Inhalte

Ein Team besteht in der Regel aus unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Was passiert, wenn junge Berufseinsteigerinnen mit älteren Kolleginnen zusammenarbeiten? Bewahrheiten sich eventuelle Vorurteile wie: Die Jungen haben kein Durchhaltevermögen mehr oder die Alten tun sich schwer mit Veränderungen, die Jungen meinen alles besser zu wissen oder die Alten sagen immer, das kennen wir bereits?

Wie wird mit Verschiedenheit umgegangen? Wenn die Verschiedenheit – persönlich und fachlich – auf der Basis relevanter Gemeinsamkeiten stattfinden kann, wird ein altersgemischtes Team als Bereicherung für alle Beteiligten erlebt. Das Verständnis für die Lebenssituation und Arbeitsweise des jeweils anderen kann helfen, individuelle Stärken zielfördernd einzusetzen.

Fragestellungen und Inhalte des Seminars sind:
- Wie arbeiten junge und ältere pädagogische Fachkräfte gut zusammen?
- Welche Vorurteile leiten die Fachkräfte in der Zusammenarbeit?
- Welche Ängste von beiden Seiten sind vorhanden?
- Welchen Gewinn hat ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen?
- Worauf ist im Umgang miteinander besonders zu achten?

Zitat von Aristophanes (um 445 - 385 v. Chr.): „Genau wie ich einen jungen Menschen gutheiße, in dem eine Spur von Alter ist, billige ich einen alten Menschen, der das Aroma der Jugend hat. Wer sich bemüht, Jugend und Alter zu vermischen, wird wohl körperlich altern, aber nie geistig.“

17.05.18 - 18.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Älter werden im Beruf

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Alter ist subjektiv und wird von jeder Person anders empfunden. Alle werden älter und verändern sich. Was bedeutet dies im beruflichen Zusammenhang?
Das „Mehr" an Erfahrung, an Überblick, an möglicherweise Gelassenheit und an Sozialkompetenz muss immer wieder aufs Neue als Stärke gesehen werden – sowohl für sich selbst als auch im beruflichen Kontext, im Team oder im Umgang mit der Klientel.
Viel Wissen und (Lebens-)Erfahrung auf der einen Seite – möglicherweise weniger Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit als junge Kollegen und Kolleginnen auf der anderen Seite?

Diese Aspekte sind gerade in der Sozialen Arbeit mit ihren vielfältigen Kontakten zu Menschen mit unterschiedlichsten Lebenswirklichkeiten, die Hilfe suchen oder die angebotene Hilfe annehmen (müssen), von grundlegender Bedeutung.

Im Seminar geht es darum, „Älter werden" als komplexen Veränderungsprozess verstehen zu lernen und sich der Auswirkungen im beruflichen Kontext bewusst zu werden.

17.05.18 - 18.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Arbeitstagung für Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Fachkräfte mit mindestens 1-jähriger Praxiserfahrung im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen
- laufende Geldleistungen bei der Förderung in Kindertagespflege
- Leistungen zum Unterhalt für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege
sowie themenbezogene Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und die Weiterentwicklung der landesweiten Empfehlungen.

13.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-WJH1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
09.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-WJH1-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung beschäftigt sind

Ziele und Inhalte

Fundierte Kenntnisse im Recht der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung sind wichtig für die Sachbearbeitung, um finanzielle Einbußen zu vermeiden.

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte und der Spruchstelle Baden-Württemberg erläutert.
Es wird auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren eingegangen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

19.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-WJH3-2 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
14.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-WJH3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-WJH3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Auf die Windel, fertig, los" - Schlüsselsituationen und Stressoren im Tagesablauf der Krippenpädagogik

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis 3 Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

"Schnell die Kinder wickeln, damit der Morgenkreis beginnen kann..., schnell noch anziehen, damit sich das Rausgehen auch lohnt..., schnell die Kinder beim Sauberwerden begleiten, damit sie mehr Zeit zum Spielen haben..."
Fachkräfte, die mit den Jüngsten arbeiten, fühlen sich oft "ausgepowert" wegen der vielen Dinge, die schnell zu tun sind, um endlich zum Wesentlichen zu kommen. Doch was ist das Wesentliche im Tagesablauf eines Krippenkindes? Ist dieser "Leistungssport" guter Alltag oder braucht es in der Kleinkindbetreuung ein Umdenken, welches diese so eiligen Themen in den Mittelpunkt der Pädagogik stellt?

An diesen beiden Tagen wird die Tagesgestaltung in den Blick genommen und reflektiert, wie der Krippenalltag zu echten Schlüsselsituationen für die Kinder werden kann.

Die Fortbildung befasst sich mit den Themen:
- Kleinkindbetreuung - ein Leistungssport?
- Den Tagesablauf mit seinen Ritualen als Bildungsangebote entdecken
- Die Mikroübergänge des Tages erkennen und gestalten
- Freie Bildungszeit und Angebote mit thematischen Schwerpunkten
- Spiel- und Lernthemen der Jüngsten
- Den Bildungsort Mahlzeit erkennen und qualitativ hochwertig umsetzen
- Beziehungsvolle Pflege

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
- sich mit der eigenen Haltung in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages auseinandergesetzt,
- ihren Krippenalltag reflektierend in den Blick genommen,
- erkennen können, was Qualität in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages bedeutet und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erfahren.

17.10.18 - 18.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufsichtspflicht in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Der Alltag in Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt birgt immer wieder Situationen, in denen sich Leitungen und Fachkräfte mit Fragen konfrontiert fühlen, die sie verunsichern, weil die Aufsichtspflicht scheinbar wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt.

Neben den Fragen zur Aufsichtspflicht gibt es eine Menge schwieriger Rechtslagen, über die das pädagogische Personal Bescheid wissen sollte, damit es sich gegenüber Eltern, dem Jugendamt, den Beratungsstellen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vorgesetzten kompetent verhalten kann.

Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Arten von Aufsichtspflicht gibt es?
- Wer haftet bei Verletzung der Aufsichtspflicht?
- Was bedeutet Datenschutz für meine Arbeit?
- Welche Versicherungen greifen bei welcher Begebenheit?
- Was beinhaltet der Arbeits- und Sicherheitsschutz?
Diese werden praxisnah während des Seminars beantwortet.

Weitere Fragen aus der Alltagspraxis von Kindertageseinrichtungen bereichern den Input.

Ziel des Workshops ist eine gestärkte Rechtssicherheit der Fachkräfte.

14.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Austauschtreffen aller STÄRKE-Koordinatorinnen und STÄRKE-Koordinatoren

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an STÄRKE-Koordinatorinnen und STÄRKE-Koordinatoren.

Ziele und Inhalte

Im Jahr 2018 findet das Austauschtreffen aller STÄRKE-Koordinatorinnen und STÄRKE-Koordinatoren, angelehnt an die Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen, statt.

Die zuständigen STÄRKE-Koordinatorinnen und STÄRKE-Koordinartoren erhalten im Rahmen des Austauschtreffens ausreichend Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stadt- und Landkreisen zu vernetzen.
Außerdem sollen Vorträge zu aktuellen Fragestellungen oder Themen im Kontext Familienbildung Impulse geben und zum fachlichen Diskurs anregen.

Inhalt der Veranstaltung sind auch aktuelle Informationen und verwaltungsrechtliche Hinweise der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im KVJS-Landesjugendamt in Zusammenhang mit dem Landesprogramm STÄRKE.

19.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FH2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Austauschtreffen für Koordinatorinnen und Koordinatoren von Willkommens-/ Familien-/ Begrüßungsbesuchen für Neugeborene

Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen sowie von freien Trägern der Jugendhilfe oder aus dem Gesundheitswesen, die Willkommens- oder Begrüßungsbesuche für Neugeborene und frischgebackene Eltern organisieren, koordinieren und/oder diese durchführen

Ziele und Inhalte

Durch das Bundeskinderschutzgesetz wurde die Grundlage für Willkommensbesuche bei Neugeborenen und deren Eltern geschaffen. Im § 2 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) wird ausgeführt, dass "Eltern sowie werdende Mütter und Väter über Leistungsangebote im örtlichen Einzugsbereich zur Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren informiert werden (sollen)".

Im Rahmen des Aktionsprogramms Familienbesucher (2011 - 2013) und durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen (2012 - 2017) konnte die quantitative und qualitative Umsetzung in den Stadt- und Landkreisen gesteigert werden. Seit 2013 unterstützt das KVJS-Landesjugendamt durch jährliche Austauschtreffen für Multiplikatoren und/ oder ehren- oder hauptamtliche Willkommensbesucher.

Das Austauschtreffen bietet mindestens einen Fachvortrag beziehungsweise Input zu einem thematischen Schwerpunkt im Rahmen der Willkommensbesuche. Dieses wird in der Regel im Austauschtreffen des Vorjahres (oder durch aktuelle Ereignisse) bestimmt.
Außerdem ist ausreichend Zeit und Raum für den überregionalen Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen geboten.
Es sollen auch Beispiele aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden. Alle Teilnehmenden werden gebeten, ihre Materialien (z. B. Flyer, Vordrucke) für den Austausch mitzubringen.

25.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FH1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Autistische Kinder verstehen lernen

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulkinderbetreuungs- und Erziehungshilfeeinrichtungen, Integrationsfachkräfte

Ziele und Inhalte

"Das autistische Kind" gibt es nicht. Jedes autistische Kind ist anders. Jedes autistische Kind ist eine neue Herausforderung und eine Bereicherung für die pädagogische Fachkraft, für die Gruppe und für die pädagogische Alltagsarbeit.

Die Verhaltensweisen von Kindern mit einer „Autistischen-Spektrum-Störung“ wirken für „Nicht-Autisten“ oft befremdlich und irritierend.
Die Wahrnehmungsbesonderheiten dieser Kinder, dass ihre Sinne anders hören, sehen, riechen, schmecken und empfinden, lässt sie ihre Umwelt häufig als bedrohlich wahrnehmen. Ihr daraus resultierendes Verhalten erscheint in besonderer Weise herausfordernd.

Die Fähigkeit der Fachkraft, herausforderndes Verhalten zu verstehen und „umzudeuten“ wird als Voraussetzung für einen individuellen, integrativ-pädagogischen Umgang mit Autisten verstanden.

In diesem Seminar soll Verständnis für die „Sinnhaftigkeit“ autistischen Verhaltens vermittelt werden. Dazu ist hilfreich, dass wir selbst eine „Autismus-Brille“ aufsetzen.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Begrifflichkeit: „Autismus-Spektrum-Störung“
- Auswirkungen von Autismus auf betroffene Kinder
- Notwendigkeit individueller Förderung
- Pädagogische und therapeutische Ansätze
- Möglichkeiten und Grenzen von Integration und die Zusammenarbeit mit Integrationsfachkräften
- Individuelle Fallbesprechungen

25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Balance und Wirksamkeit in der Rolle der stellvertretenden Leitung

Stellvertretende Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindetagesbetreuung, von Beratungsstellen und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Stellung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen, die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen sowie eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationeinheiten, einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.
In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel allen Mitarbeitenden bekannt ist.

Zentrale Themen der Veranstaltung sind:
- Aufgabenklärung: Was muss ich, was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: Meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Einladungen in unproduktive Beziehungsmuster: „psychologische Spiele“ als Lernfeld

05.12.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-FL6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Balance und Wirksamkeit in der stellvertretenden Leitung

Stellvertretende Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindetagesbetreuung, von Beratungsstellen und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung, aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Stellung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen, die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen sowie eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationeinheiten, einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.
In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die allen Mitarbeitenden klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel bekannt ist.

Zentrale Themen des Seminars sind:
- Aufgabenklärung: Was muss ich, was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: Meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Einladungen in unproduktive Beziehungsmuster: „psychologische Spiele“ als Lernfeld

04.12.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FL6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Den Blick schulen und neue Blickwinkel gewinnen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungs - Abschnitte 1 - 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahre erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Auf dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für die teilnehmenden Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für die Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Selbstreflexion: Was ist meine Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind?
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzeptes
- Gestärkt von Anfang an: Resilienz-Förderung in der Krippe
- Jedes Kind ist besonders: Inklusion
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Mit der Krippe vertraut werden: Herausforderung Eingewöhnung

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: in Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung & Selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit , Bildungsort Schlafen & Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines in Kleingruppen erarbeiten Fortbildungsthemas
- Übergabe der qualifizierten Teilnahmebescheinigung

Umfang und Dauer:

Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1-6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2017 und 2018. Im Anschluss an die längerfristige Fortbildung besteht die Möglichkeit, Ende 2018 eine freiwillige Reflexionsrunde zusätzlich zu buchen (Terminabsprache während der Fortbildung).

26.10.17 - 27.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-BK2-1A Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
20.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-BK1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Den Blick schulen und neue Blickwinkel gewinnen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungsabschnitte 1 bis 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eignen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Aus dem Hintergrund der Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für teilnehmende Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Auseinandersetzung mit der Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzepts
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Herausforderung Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: In Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung und selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit, Bildungsort Schlafen und Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbstständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines selbst gewählten Themas der Fortbildung
- Reflexion des Gelernten und der in des Praxis erlebten
Handlungssituationen
- Klärung offener Fragestellungen

Umfang und Dauer
Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1 bis 6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2018 und 2019.

15.10.18 - 16.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BK2-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beistandschaft/Amtsvormundschaft – Aktuelle Fragen

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

In dieser Arbeitstagung werden die aktuellen Fragen der örtlichen Praxis im Arbeitsbereich Beistandschaft/Amtsvormundschaft (BAV) bearbeitet. Es ist vorgesehen, zu diesem Zeitpunkt vorliegende Gerichtsentscheide der oberen und obersten Gerichte (Oberlandesgerichte bzw. Bundesgerichtshof) einzubeziehen und den fachlichen Austausch zwischen den Ämtern zu stärken. Aktuelle Gesetzesänderungen und die Erfahrungen mit der Unterhaltsrechtsreform werden dabei Berücksichtigung finden.

Um dem Anspruch an Aktualität in dieser Tagung gerecht zu werden, können bis vier Wochen vor der Veranstaltung Fallkonstellationen und Fragestellungen, die in dieser Tagung besprochen werden sollen, bei heike.korge@kvjs.de, eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen werden vorab an die Referentin und den Referenten weitergeleitet.

03.07.18 - 04.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BPV5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beobachten, Dokumentieren - und dann?

Ressourcenorientierte Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren müssen.

Ziele und Inhalte

Viele Teams haben sich im Rahmen der Umsetzung des Orientierungsplans auf den Weg gemacht, ein für die Einrichtung passendes Beobachtungskonzept zu erarbeiten. Dazu wurden die verschiedensten Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren erprobt und diskutiert.
Aber wie geht es weiter?

Diese Veranstaltung greift Erfahrungen, Fragen und Unsicherheiten der Teilnehmenden auf und zeigt, wie man mit einem ressourcenorientierten Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren die Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes vertiefend in den Blick nehmen und im Alltag implementieren kann.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Beobachtungskonzepte kennen und unterscheiden lernen von Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung Alltag
- Den kontinuierlichen Prozess organisieren, von der Beobachtung und Dokumentation über die Reflexion hin zur Umsetzung im Sinne einer individuellen pädagogischen Beantwortung
- Beteiligung und Partizipation des Kindes berücksichtigen als Grundlage der individuellen pädagogischen Beantwortung
- Auseinandersetzung mit den strukturellen Rahmenbedingungen für eine gelingende Umsetzung des Beobachtungskonzepts

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
- den Nutzen verschiedener ausgewählter Beobachtungskonzepte kennen gelernt,
- die einzelnen Schritte des Beobachtungskonzepts von der Beobachtung und der Dokumentation über die Reflexion bis zur pädagogischen Planung und Umsetzung geübt,
- ihr Verständnis bezüglich der Notwendigkeit des Dialogs mit dem Kind in diesem Prozess vertieft,
- sich mit dem Zeitmanagement sowie den Voraussetzungen eines erfolgreich gelingenden Beobachtungskonzepts auseinandergesetzt.

24.10.17 - 25.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-FT1-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Beratung bei Trennung und Scheidung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Trennung und Scheidung sind ein einschneidendes Geschehen in der familiären Entwicklung und werden von allen Mitgliedern der Familie als Krise erlebt. Zum Schmerz über den vielfältigen Verlust kommen Ängste, Schuldgefühle und alte Verletzungen. Die anstehenden Aufgaben der Besitzaufteilung,Klärung der Finanzen und Neuregelung der elterlichen Sorge sind darum oft gekennzeichnet durch Streit und Spannungen. Mitarbeiter im Jugendamt werden häufig mit hocheskalierten Konfliktsituationen konfrontiert und sollen Eltern dazu bringen, im Blick auf ihr Kind miteinander zu kooperieren.

Ziel des Seminars ist es daher, ein prozessorientiertes Beratungsmodell zu vermitteln. Dies soll den sozialpädagogischen Fachkräften im Umgang mit (hoch-)strittigen Fällen Orientierung und Sicherheit geben und sich als Grundlage für ein einheitliches Vorgehen im Jugendamt und anderen Beratungseinrichtungen eignen.

Im ersten Abschnitt geht es um die Klärung der Voraussetzungen für eine Elternmediation und deren Durchführung.

Im zweiten Abschnitt geht es um die beraterischen Methoden im Umgang mit hochstrittigen Eltern und um eine Form der Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren, die auf den familiären Zusammenhalt günstigen Einfluss nimmt.

27.11.17 - 29.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-RESY7-1A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
09.04.18 - 10.04.18 Tagungsstätte Thomashof Details 18-4-RESY7-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratung und Unterstützung / Beistandschaft - Einführung

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erst seit kurzer Zeit (maximal sechs Monate) im Arbeitsbereich Beistandschaft tätig sind

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar (bestehend aus zwei Abschnitten) vermittelt die Zielsetzung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und ist zur Einführung in die Sachbearbeitung im Arbeitsbereich „Beratung und Unterstützung / Beistandschaft“ konzipiert. Es ergänzt die amtsinterne Einarbeitung.
Häufig sind in der Praxis der Jugendämter im Rahmen der Sachbearbeitung zusätzlich zum Führen von Beistandschaften und der Beratungs- und Unterstützungstätigkeit auch die Urkundstätigkeit sowie die Aufgabe eines Amtsvormundes/-pflegers wahrzunehmen. Die beiden Arbeitsbereiche Urkundstätigkeit und Amtsvormundschaft/-pflegschaft sind nicht Inhalt des Seminars.

Abschnitt 1:
Es geht um die Vermittlung rechtlicher Grundkenntnisse des Beistandsrechts (§ 1712 ff. BGB), Abstammungsrechts, Sorgerechts und Unterhaltsrechts. Dabei wird auch intensiv auf die Aufgaben der Beratung und Unterstützung (§§ 18, 52a SGB VIII) als eigenständiger Arbeitsauftrag eingegangen.

Abschnitt 2:
Die rechtlichen Grundkenntnisse des ersten Abschnitts werden anhand von Praxisbeispielen vertieft. Dabei wird auf die zum Zeitpunkt der Veranstaltung vorliegenden Gerichtsentscheidungen der oberen und obersten Gerichte (Oberlandesgerichte bzw. Bundesgerichtshof) eingegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, in diesem zweiten Abschnitt aktuelle Fälle aus ihrer beruflichen Praxis einzubringen. Es wird gebeten, entsprechende Fälle (Sachverhalt einschließlich Fragestellung auf maximal einer Seite zusammengefasst) bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei heike.korge@kvjs.de einzureichen.

Benötigte Arbeitsmittel:
BGB, SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), Zivilprozessordnung, FamFG, Süddeutsche Leitlinien

10.04.18 - 11.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BPV4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bereitschaftspflege - qualitative Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung

Pädagogische Fachkräfte freier und öffentlicher Träger, die im Bereich der Bereitschaftspflege tätig sind

Ziele und Inhalte

"Bereitschaftspflege bietet mehreren tausend Kindern pro Jahr, die aufgrund von Not- und Krisensituationen durch das Jugendamt in Obhut genommen werden mussten, einen vorübergehenden Lebensort und eine Chance auf eine bessere Zukunft. Damit diese Chance wirklich wird, ist es notwendig, in zügigen, transparenten Klärungs- und Entscheidungsprozessen mit allen Beteiligten eine Perspektive zu erarbeiten und sanfte Übergänge aus der Bereitschaftspflege hinaus zu gestalten." (Petri, Pierlings: Chance Bereitschaftspflege, Impulse für eine entwicklungsfördernde Praxis)

Im Rahmen des Modellprojektes Bereitschaftspflege der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen in Kooperation mit dem Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. wurde analysiert, inwiefern Prozesse während der Bereitschaftspflege begünstigend beeinflusst werden können.

Die Referenten stellen zentrale Ergebnisse des Projektes vor und diskutieren diese mit den Teilnehmenden.
Anschließend werden die Themen "Perspektivklärung" und "Gestaltung von Übergängen" in Workshops so bearbeitet, dass Rückschlüsse für die eigene Praxis gezogen werden können.

12.07.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-EHSD4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Berufseinstieg im ASD

Qualifizierungsangebot für neue Fachkräfte

Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, die seit maximal neun Monaten im Arbeitsfeld tätig sind

Ziele und Inhalte

Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung,
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz
unterstützen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf11 Tage und besteht aus jeweils zwei 3-tägigen Seminarblöcken sowie fünf Tagen Praxisberatung.

Bei den Seminaren steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen.
Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.

22.01.18 - 24.01.18 Schloss Hofen, Lochau -Austria- Details 18-4-EHSD1-1Aw Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
25.06.18 - 27.06.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-EHSD1-2Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
18.07.18 - 20.07.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-EHSD1-3Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligung leben! - Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Junge Menschen mischen mit.

Kinder und Jugendliche wollen eigene Interessen leben und realisieren. Sie benötigen die Erfahrung, dass dies im sozialen Miteinander möglich ist. Forschungsergebnisse zeigen, dass junge Menschen eindeutig bessere Entwicklungschancen haben wenn sie in allen Dingen, die ihr Leben betreffen, aktiv beteiligt werden. Partizipation schafft den Rahmen für solche ermutigenden, die Selbstwirksamkeit stärkenden Erfahrungen.

Die Verwirklichung der Partizipationsrechte im pädagogischen Alltag, die beteiligungsfördernde Gestaltung von Hilfeplangesprächen und die Mitbestimmung der Fachkräfte in ihren Organisationen sind also bedeutsam: Sie tragen wesentlich zum Gelingen der erzieherischen Hilfen bei. Partizipation ist deshalb auch rechtlich verankert. Betriebserlaubnisspflichtige Einrichtungen sind nach dem SGB VIII verpflichtet, geeignete Formen der Beteiligung umzusetzen. Sie sollen darüber hinaus transparente Verfahren zur Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten anwenden.


Praxis profitiert von Forschung.

Im Rahmen des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Heimerziehung“ wurde untersucht, wie Partizipation in den stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und in Jugendämtern umgesetzt wird. Das Forschungsvorhaben bietet erstmalig eine umfassende Wissensgrundlage zum Stellenwert von Beteiligung und Beschwerde in der baden-württembergischen Kinder- und Jugendhilfe. Es gibt Auskunft über die verschiedenen Sichtweisen ihrer Adressatinnen und Adressaten sowie zu den Erfahrungen der Fachkräfte. Die Ergebnisse bieten vielfältige Anregungen für die fachliche Arbeit. Eine praxisorientierte Handreichung liefert zudem erprobte Beispiele für eine gelingende Praxis. Praxisentwicklungstage sind nun ein weiterer Baustein, um partizipative Handlungsansätze zu unterstützen.


Die Praxisentwicklungstage:

Auf der Basis von „Beteiligung leben!“ wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren,
Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei eintägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

Zeit und Ort:

Das Angebot umfasst insgesamt drei eintägige Praxisentwicklungstage. Diese finden in der Region beziehungsweise vor Ort statt.

Organisation und Finanzierung:

Der Fortbildungs-Service des KVJS-Landesjugendamts beinhaltet die fachliche Beratung sowie eine anteilige Finanzierung der Praxisentwicklungstage.

Die organisatorische Vorbereitung obliegt dem örtlichen Träger.

Für den/die örtlichen Träger fallen pro Tag anteilige Honorarkosten in Höhe von 300,00 € an, also insgesamt 900,00 €.

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligung leben! Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Auf der Basis des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung" wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren, Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei 1-tägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligungsprozesse gestalten

Moderation von Großgruppen

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten der Landkreise, Städte und Gemeinden, sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der Jugendarbeit, die bereits über Grundlagen und Erfahrung in der Moderation und Gesprächsführung verfügen

Ziele und Inhalte

Mitbestimmung und Mitgestaltung sind leitende Prinzipien der Jugendarbeit. Nicht erst seit Änderung der Gemeindeordnung (§ 41a) ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen Aufgabe von Jugendreferaten.
Doch wie können Beteiligungsverfahren in der Praxis gestaltet werden? Welche Methoden sind geeignet?
Die Veranstaltung vermittelt das notwendige Know-How!

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage werden drei Großgruppenmethoden vorgestellt:
- Open Space
- Zukunftswerkstatt
- World Café

Theoretischer Input und praxisorientierte Erprobung wechseln sich ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, Beispiele aus der eigenen Praxis einzubringen. In der Gruppe werden passende Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt. Die Reflexion wird ergänzt durch Fallbeispiele des Referenten.
Die Teilnehmenden lernen, für die jeweilige Aufgabenstellung die passende Methode auszuwählen, vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentieren.

03.05.18 - 04.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beurkundungsrecht

Urkundspersonen der Jugendämter

Ziele und Inhalte

Die Beurkundungstätigkeit im Jugendamt gemäß §§ 59/60 SGB VIII erfordert für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachliche Kompetenz und Rechtssicherheit. Das Seminar soll einen systematischen Überblick über die für die Beurkundungstätigkeit erforderlichen Rechtsgrundlagen und die praktische Anwendung in der täglichen Arbeit vermitteln.

Insbesondere sind dies:
- Beurkundungsermächtigung
- örtliche und sachliche Zuständigkeit
- Beurkundungstätigkeit nach §§ 59 und 60 SGB VIII
- Formelle Rechtsvorgaben nach dem Beurkundungsgesetz
- Ablauf der Beurkundung (Identitätsfeststellung/Inhalt...)
- Inhalte und Umfang der Belehrungspflichten
- Abschriften/Ausfertigungen
- Vollstreckbare Ausfertigungen
- Rechtsnachfolgeklauseln/Teilausfertigungen
Dabei sollen die Fragen der Teilnehmenden mit einbezogen werden.

12.11.18 - 13.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BPV7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bewegung mit Köpfchen

Gesundes Kita-Personal durch gezielte Bewegung

Träger und Personalverantwortliche, Zuständige für die betriebliche Gesundheitsförderung

Ziele und Inhalte

Nachhaltige Personalgewinnung und -bindung ist in Zeiten des Fachkraftmangels in der Kindertagesbetreuung ein wesentlicher Aspekt und bedeutet für die Träger die Basis für eine hohe Qualität des Angebots.
Die Kita fördert die Kinder in vielen Bereichen, auch auf Bewegung und Ernährung wird viel Wert gelegt. Dabei geraten häufig die Personen aus dem Blick, die diese Förderung übernehmen.
Mehr denn je kommt es darauf an, die körperliche und geistige Fitness zu steigern, um dem Berufsalltag gerecht zu werden.

Was kann ein Träger tun, um (kostengünstig) und ganz individuell, je nach Rahmenbedingungen vor Ort, seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern?

In diesem Seminar werden den Teilnehmenden die aktuellsten Erkenntnisse zur Personalfürsorge hinsichtlich stabiler, motivierter und leistungsfähiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittelt sowie Möglichkeiten der Etablierung in der eigenen Organisation entwickelt.

29.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BW5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bewegungslandschaft in der Kita - Gestaltung mit Phantasie

Praxisworkshop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in Kitas, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Bewegung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Zudem zeigt die Erfahrung, dass es häufig große Begeisterung auslöst, wenn Erwachsene mit Kindern gemeinsam in Bewegung kommen. Die Kinder können dabei den eigenen Körper erfahren, erleben ihre eigenen Stärken und den Spaß an der Bewegung.

Bewegung kann in Mehrzweckräumen, im Außengelände, in der Turnhalle und auf kleinstem Raum stattfinden.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Nutzung von Gerätschaften und Materialien
- Aufbau verschiedener Parcours
- Technische Voraussetzungen für Slacklines drinnen und draußen
- Rituale und Spielregeln in der Bewegung
- Vielfältige Bewegungsideen für alle Altersgruppen der Kita

Anhand praktischer Elemente sollen weitere Überlegungen entwickelt werden als Basis, wie die gemeinsame Bewegung von Kindern und Erwachsenen in der Kita lebendig gehalten werden kann.

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

19.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bildungsort Mahlzeit

Essen für die Jüngsten in der Kita kultursensibel gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mit dem Ausbau der Angebote für Kinder bis drei Jahren haben die Pflegesituationen für die konzeptionelle und organisatorische Ausgestaltung der Tageseinrichtung einen neuen Stellenwert erfahren.

Das Seminar stellt die Ernährung in den Mittelpunkt.
Folgende konzeptionellen und organisatorischen Fragestellungen werden bearbeitet:
- Welche Kompetenzen bringt das junge Kind in welchem Entwicklungsabschnitt mit und was bedeutet das für eine entwicklungsgerechte Gestaltung von Mahlzeiten?
- Was gilt es physisch, motorisch und psychisch zu lernen und was heißt dabei eigentlich Bildung?
- Wie kann die Selbsttätigkeit unterstützt werden, ohne zu unter- oder zu überfordern?
- Welche Aufgabe hat die pädagogische Fachkraft bei der Begleitung der Mahlzeiten bei den Jüngsten? Wie verändert sich diese mit deren Entwicklung?
- Wie gestaltet sich das Thema Essen und Ernährung in der Erziehungspartnerschaft?
- Was bedeutet es, Mahlzeiten kultursensibel zu gestalten und Speisen auszuwählen?
- Wie werden die verschiedenen Mahlzeiten im Tagesablauf eingebunden? Wie gestalten sich die Übergänge/Mikrotransitionen in der Zeit der Mahlzeit und den folgenden Abschnitt am Tag?
- Brauchen wir eine eigene Speiseplanung für Kinder bis drei Jahren und eine besondere Logistik im Betrieb von Kita und Küche?
- Ist für unser Haus ein Verpflegungskonzept hilfreich, indem wir alle Aspekte rund ums Essen bündeln – von der Skriptentwicklung bis zur Speiseplanung?

14.06.18 - 15.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bindung und ihre Bedeutung für die Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und der Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste von freien Trägern der Hilfe zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Die frühkindlichen Bindungen haben elementare Bedeutung für die Entwicklung von Menschen. Sie kommen im täglichen Zusammenleben mit der Befriedigung der kindlichen Bedürfnisse nach Nahrung, Pflege, körperlichem und psychischem Kontakt zustande. Die Bindungsforschung kennt verschiedene Typen von Bindungsmustern, die in Abhängigkeit von den Verhaltensweisen und inneren Repräsentanzen der erwachsenen Bezugspersonen entstehen. Je nachdem, ob eine sichere, eine unsicher-vermeidende, eine unsicher-ambivalente oder eine desorganisierte Bindung entsteht, wird die Entwicklung von Kindern gefördert, gestört oder gehemmt. Ihr Verhalten ist oft von den widerstreitenden Bedürfnissen nach Aufhebung der Trennung von den Eltern und gleichzeitiger Angst vor deren vernachlässigendem oder misshandelndem Verhalten geprägt.

Bei der Entscheidung über die Geeignetheit und Notwendigkeit von Hilfe zur Erziehung außerhalb der eigenen Familie sind deshalb die Bindungen eines Kindes sorgfältig zu betrachten. Das Gleiche gilt auch für Entscheidungen über die Rückkehr in die Herkunftsfamilie.

Neben der Darstellung des aktuellen Standes der Bindungsforschung werden bei der Veranstaltung die Auswirkungen auf Ziele und Hilfebedarfe bei der Fremdunterbringung von Kindern, insbesondere auch in Pflegefamilien, erörtert. Es sollen Wege erarbeitet werden, wie diese Erkenntnisse nutzbringend im pädagogischen Alltag angewendet werden können.

23.10.18 - 24.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Boxenstopp im Arbeitsalltag der Schulsozialarbeit: Anhalten, Orientieren, Auftanken, Neu Starten

Selbstreflexion, Selbstsupervision und Selbstfürsorge

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Das wichtigste Werkzeug in der Arbeit mit Menschen ist die eigene Persönlichkeit: Kontakt aufnehmen und halten, Beziehungen gestalten, mit unterschiedlichsten Erwartungen jonglieren, sich einerseits auf Kooperationen einlassen und andererseits sich gegen überzogene Erwartungen abgrenzen, sich in schwierigen Fällen orientieren, häufig als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer, mit neuen Anforderungen und Themen umgehen, wie zum Beispiel Inklusion, Integration, manchmal konfrontiert mit Stress, Druck, vielleicht auch mit Ohnmachtsgefühlen, Ärger und Wut ¿

Zeit für einen Boxenstopp in vier Schritten!

- Anhalten: Unterbrechen von schwierigen Situationen und einschränkendem inneren Erleben, wie zum Beispiel Stress, Druck, Ohnmacht, Ärger, Wut, Orientierungslosigkeit. Wie jetzt weiter machen? Anhalten, Distanz gewinnen, das unangenehme Erleben wahrnehmen und sich davon lösen, um sich wieder neu orientieren zu können.
- Orientieren und Auftanken: Aus der Distanz zu der jeweiligen Situation und dem Erleben sich neu orientieren, sich selbst ein wohlwollender und wirksamer Coach oder eine Supervisorin/ein Supervisor sein. Wieder Kontakt aufnehmen zu den eigenen Kompetenzen und Ressourcen, die eigenen Gestaltungs- und Wirkungsmöglichkeiten wahrnehmen. Aus diesem Erleben heraus sich orientieren, neu zielen und die nächsten Schritte wählen.
- Neu starten: Neu orientiert und aufgetankt wieder die Fäden aufnehmen.

Die Fortbildung lädt dazu ein, Möglichkeiten kennenzulernen und diese zu erarbeiten, um im Arbeitsalltag selbstwirksam und gestaltend mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umzugehen.
Die vorgestellten Modelle und Methoden können ebenso in der Arbeit mit den Adressaten der Schulsozialarbeit angewendet werden.

05.07.18 - 06.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Anfangen und (R)Übergehen für Kleinkinder gestalten

Die Schlüsselprozesse Eingewöhnung und Übergänge für Kleinkinder in der Kindertagesbetreuung mit guter Qualität gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Zum ersten Mal vom Elternhaus „hinaus in die große Welt“, Neues entdecken, Freunde finden... . Die neue, andere Welt außerhalb der Familie reizt Kinder, den Schritt zu wagen und neue Beziehungen mit anderen aufzubauen.
(Neu)Anfangen tun wir ein Leben lang! Wie kann diese entscheidende Entwicklungsaufgabe gut gelingen? Wie begleiten pädagogische Fachkräfte das Kind professionell? Und wie sind die anderen Akteure - die Eltern, die Gruppe der Kinder, die anderen Familien, das pädagogische Team, Leitung und Träger - beteiligt?

Ausgehend von den Grundsätzen der Transitionsforschung und der Bindungstheorie werden Einflussfaktoren und Handlungsmöglichkeiten herausgearbeitet. Unterschiede in den Gesellschaftsformen werden eingeführt, also eine kultursensible Betrachtung von Übergängen vorgenommen. Ebenso werden Inhalte für ein Konzept der Übergangsgestaltung betrachtet.
Der konzeptionell und organisatorische Blick richtet sich auf:
- Anfangen, Ankommen, Eingewöhnen von der Familie in die Krippe/Kita
- Gestaltung des täglichen Übergangs von der Familie in die Kindertagesbetreuung
- Gestaltung des hausinternen Übergangs von der Krippe in den Kindergarten
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe in eine andere Kita
Beachtung finden zudem die Relevanz der Raumgestaltung und der Kindergruppe sowie Aufgaben und Rollen der Akteure.

08.10.18 - 09.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Feuer darf nie ganz ausgehen! Burnout Prävention

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Merkmale sozialer Arbeit sind die teilweise schwierige und emotional anstrengende Klientel, ein hoher Zeit- und Verantwortungsdruck und ein immer höher werdender administrativer Aufwand bei tendenziell weniger Personal. Da ist es wichtig, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen" zu tun.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über das Burnout-Syndrom und lernen zu erkennen, wie es um den eigenen Energiehaushalt bestellt ist. Sie bekommen Anregungen, wie ein bewusster Umgang mit „Zeit" und „Energie" gelingen kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre persönlichen Nischen zum Kraftschöpfen entdecken und ihren „Energieräubern" auf die Spur kommen. So ist es möglich, aus einer sich anbahnenden Burnout-Krise herauszukommen (oder sie erst gar nicht entstehen zu lassen), weiter mit Freude bei der Arbeit sein zu können und letztendlich Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten.

28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Datenschutz und Schweigepflicht in der Schulsozialarbeit

Fachverantwortliche sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit findet im Kontext vieler miteinander vernetzter Akteurinnen und Akteure statt.
Während auf der einen Seite ohne den Austausch zwischen den verschiedenen Stellen keine professionelle Arbeit möglich ist, ist es wesentliches Merkmal sozialarbeiterischen Handelns, dass die (Vertrauens-) Beziehungen zu den Adressatinnen und Adressaten in einem geschützten Rahmen stattfinden. Dieses Spannungsverhältnis führt häufig zur Unsicherheit im Umgang zwischen den Beteiligten.
So sind neben dem Datenschutz (SGB, BDSG, LDSG BaWü) sowohl die strafrechtlich bewehrte Schweigepflicht und die Anzeigepflicht als auch das Zeugnisverweigerungsrecht Bestandteile des Vertrauensschutzes in der Sozialen Arbeit, dessen Kenntnisse wesentlich zur Professionalität beitragen.

Die Fortbildung dient dazu, Probleme und Lösungen bei der Übermittlung von Sozialdaten im Rahmen der Schulsozialarbeit zu erörtern. Bei der Fortbildung werden die notwendigen theoretischen Grundlagen geschaffen und im Hinblick auf die Praxis der Schulsozialarbeit diskutiert.

23.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Derselbe Wind lässt viele Drachen steigen – Grundlagen Systemischen Arbeitens in der Schulsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit FoBiS – Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung, Therapeutische Praxis

Einsteigerinnen und Einsteiger in das Systemische Arbeiten im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein einer modernen, flexiblen und lebensweltorientierten Kinder- und Jugendhilfe und das Arbeitsfeld erfährt eine hohe Akzeptanz. Der Fokus liegt mittlerweile nicht mehr nur auf benachteiligten Kindern und Jugendlichen, sondern auf allen jungen Menschen - aller Schularten.

Das Netzwerk Kinder- und Jugendhilfe-Schule-Familie bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zu wirken und zu agieren. Der Schulalltag lässt sich "systemisch" mit einer Prise Humor leichter und zielgerichteter gestalten. Es kann dabei auch um das „sich trauen“ gehen, Verwirrung zu stiften, Ungewöhnliches zu fragen, zu denken und anzusprechen.

Im Seminar sollen die Möglichkeiten des systemischen Wirkens im großen Netzwerk Kinder- und Jugendhilfe - Schule - Familie beleuchtet werden. Zielgerichtet und lösungsorientiert können rasch Erfolge erzielt werden. Ressourcenorientiert und mit der Bereitschaft zum Perspektivwechsel können in Gesprächen, Beratungen, beim inner- und außerschulischen „Netzwerken“, bei Klassenprojekten oder anderem neue Wege erarbeitet werden. Das praktische Erproben von Methoden und Herangehensweisen ermöglicht die Erweiterung des persönlichen Methodenrepertoires und erhöht die Handlungssicherheit auch für herausfordernde Arbeitssituationen.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Möglichkeiten und Grenzen des Ansatzes
- Bedeutung und Erarbeiten eines guten und sicheren Platzes bei der Arbeit (z. B. Rituale, Ankern, Reframing, Perspektivwechsel)
- Auftragsklärung, gemeinsame Zielbeschreibung, Umgang mit unklaren Aufträgen
- Kontaktaufnahme auch im Zwangskontext
- Systemische Frage-Techniken in der Schule

15.03.18 - 17.03.18 Bildungs- und Familienzentrum Holz. Details 18-4-SSA13-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die entwicklungsförderliche Gestaltung der Innen- und Außenräume von Kindertagesstätten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche, kommunale Planungsverantwortliche (Stadt- und Sozialplaner, Architekten), sowie trägerberatend tätige Personen (Fachberatungen) für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

In die Planung einer neuen oder die Umgestaltung einer bestehenden Kita sollten die entwicklungsförderlichen Aspekte natürlicher Bewegung einbezogen werden.

Der Anteil natürlicher Bewegungsflächen für 0- bis 6-Jährige hat in den vergangenen Jahren in Deutschland drastisch abgenommen. Mit der quantitativen Reduktion gehen qualitative Verschlechterungen der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten einher, die sich in einer infrastrukturellen Zerschneidung des Wohnumfeldes zeigt und somit zu reduziertem Bewegungsverhalten führt, den zeitlichen Aufenthalt in der Wohnung erhöht und Inaktivität begünstigt.

Ziel der Veranstaltung ist es einerseits, diese defizitären Umweltbedingungen durch intelligente Raumnutzungskonzepte sowohl im Innen- als auch im Außenraum von Kitas zu kompensieren. Andererseits werden Vorschläge gemacht, wie Kinder und ihre Eltern präventiv und perspektivisch in entwicklungsfreundlichen Umwelten leben könnten, sofern alle Beteiligten sich auf entsprechende partizipative Prozesse einlassen würden.

Die Veranstaltung gibt diesbezüglich auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung Antworten.
Inhaltlich gehören hierzu:
- Grundlagen motorischer Entwicklung und des Bedarfs gesunder Bewegungsmöglichkeiten im Wohnumfeld und der Gemeinde
- Erwiesene Fördereffekte naturnahen Spielens sowie der Naturerfahrung
- Konkrete Gestaltungsprinzipien fürs Außengelände und für Spielplätze
- Diskussion zur Risikokompetenz statt bloßer Gefahrenabwehr
- Nachhaltigkeit und Gesundheit im Innenraum
- Tipps und Kniffe für einen bewegungsfreundlichen Innenraum

29.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Herausforderung der Begleitung von Teams - damit sie professionell gute Arbeit machen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche, Fachberatungen für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Verantwortung für Teams zu haben, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Professionalität mitbringen.
Jedes Team entwickelt unterschiedliche Teamtypen, um mit den Anforderungen und Herausforderungen der täglichen pädagogischen Arbeit umzugehen.
Strukturen, Hierarchien und Abläufe in der Zusammenarbeit, aber auch Vorgehensweisen, wie Zusammenhalt im Team hergestellt wird, können sehr unterschiedlich sein.
Je nachdem, wie Teams sich diesbezüglich organisieren, entstehen unterschiedliche Auswirkungen, Konflikte und Anforderungen für den Träger, die Fachberatung, die Leitung für die begleitende Teamintervention.
Träger oder auch Fachberatungen stehen häufig vor der Aufgabe in diesen Teams zu intervenieren und sie zu professionalisieren – in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen und in Bezug auf die Art und Weise der Zusammenarbeit im Team.

Ziel ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Teamtypen und Formen des Zusammenhalts in Teams zu haben, um entsprechend adäquat intervenieren zu können und Teams zu professionalisieren.

Die Grundlagen, wie sich Teams organisieren, und unterschiedliche Methoden der Teamintervention - insbesondere aus der systemischen Beratungsarbeit – werden als Input vermittelt und von den Teilnehmenden in Übungssequenzen erprobt.

24.10.18 - 25.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die neue Rolle als Führungskraft

Damit der Start gelingt

Neue Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die Übernahme einer Leitungsrolle ist der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen stellen sich. Es gilt Spielräume zu gestalten, sich mit Erwartungen auseinanderzusetzen und auch die (eigenen) Grenzen zu kennen und benennen zu können. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum. Die eigene Entwicklung ist von Bedeutung.

Das Seminar bietet Gelegenheit, sich des eigenen Standpunktes bewusst zu werden, seinen Führungsstil zu reflektieren und sein Führungs- und Leitungsverhalten zu qualifizieren. Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

09.07.18 - 11.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FL5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens zwei Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit, mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

25.10.18 - 26.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung für neue Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit und Mobilen Jugendarbeit

Kooperation mit der Akademie der Jugendarbeit Ba-Wü e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Ba-Wü e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Ba-Wü e. V. und dem Landesjugendring Ba-Wü e. V.

Neue Fachkräfte in den Kinder- und Jugendreferaten der Kreise, Städte und Gemeinden, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressaten und Adressatinnen ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen.
Entsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.

Die Einführungen in die Arbeitsfelder umfassen zwei Seminare und finden zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe (nur im Seminar 2 im November 2017)

In den Seminaren werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Bereich vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet. In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden folgende Themen bearbeitet: Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsfragen, Gefahren und Ängste, sozialräumliche Konzeptentwicklung. Dies ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche und dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage der Akademie der Jugendarbeit e.V. entnommen werden.

06.11.17 - 08.11.17 - Details 17-4-JA4-2k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
23.04.18 - 24.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
15.10.18 - 17.10.18 Forum Burg Liebenzell Details 18-4-JA4-2k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung für zugelassene Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne pädagogische Ausbildung, die nach § 21 Abs. 1 S. 2 LKJHG zur Betreuung zugelassen sind

Ziele und Inhalte

In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe werden neben Fachkräften auch Personen eingesetzt, die nach einer Einzelfallprüfung aufgrund ihrer pädagogischen Vorkenntnisse und Erfahrungen zur Betreuung zugelassen sind. Diese Einführung für Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe vermittelt - in komprimierter Form - Wissensgrundlagen für die Betreuungstätigkeit und trägt damit zur Sicherung der Betreuungsqualität in den Einrichtungen bei.

Ziele dieser Einführung sind:
- Die Systematik und Intentionen des SGB VIII bekannt machen,
- Ansatzpunkte aufzeigen, wie diese in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können,
- rechtliche und pädagogische Grundlagen vermitteln,
- die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auf die jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet - interkulturell und interreligiös sensibilisieren,
- die Teilnehmenden zur Aufnahme einer einschlägigen Berufsqualifizierung motivieren.

Die thematischen Inhalte der einzelnen Abschnitte sind:

Abschnitt 1: Einführung in die Jugendhilfe, Schutzauftrag der Jugendhilfe, Aufsicht(spflicht)

Abschnitt 2: Entwicklung, Kultur und kritische Lebensereignisse, Entwicklungspsychologische Aspekte, Migration als besonderes Lebensereignis, Traumatisierung, Sorgerecht,
Personensorge, Vormundschaft, Alterseinschätzung

Abschnitt 3: Kinderrechte, Beteiligung, Partizipation, Beschwerdeverfahren,
Schutzkonzepte in Einrichtungen

Abschnitt 4: Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen,
Zusammenhang von Bildung - Erziehung - Betreuung, Grundlagen der Kommunikation, Qualitätsentwicklung

Abschnitt 5: Konfliktintervention, Umgang mit Widerständen und Feindseligkeit, Reflexion der eigenen Machtstellung, wertschätzende Haltung als Fundament von Gewaltprävention, Deeskalationsmethoden

22.01.18 - 24.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-EHSD17-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Grundlagen und Methoden der Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

„Die frühe Kindheit ist eine sensible Entwicklungsstufe, darum reicht es nicht aus, dass Babys gute Betreuung erhalten, die Betreuung muss hervorragend sein." (Magda Gerber 1985)

Für Emmi Pikler bildete der Respekt gegenüber dem Säugling und eine von Achtsamkeit geprägte Kleinkindpädagogik die Grundlage ihres Ansatzes. Die in Wien geborene Kinderärztin Emmi Pikler (1902 – 1984) übernahm 1946 die medizinische Leitung des Waisenhauses Lóczy in Budapest. Sie engagierte sich sehr dafür, die institutionalisierte Kinderpflege zu verändern.

Wichtige Schwerpunkte und Impulse für die Kleinkindpädagogik setzte sie in den Bereichen beziehungsvolle Pflege, autonome Bewegungserziehung und freies Spiel, wie auch in der Bedeutung der Kinder füreinander, in der vorbereiteten Umgebung, im Tagesablauf und in der Aufgabe der Fachkräfte.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Die pädagogischen und pflegerischen Grundsätze von Emmi Pikler
- Die Bedeutung der Pflegesituation für das Kleinkind und sein eigenes Körperempfinden
- Die Gestaltung der beziehungsvollen Pflege als Grundlage für die Beziehung zwischen Fachkraft und Kleinkind
- Die Gestaltung der Essenssituation in der Kindertagesbetreuung
- Die Gestaltung der Bewegungssituationen für Säuglinge und Kleinkinder
- Haltung und Rolle der Fachkräfte

18.04.18 - 19.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die Kostenbeteiligung der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII

Neue Fachkräfte, die ihre Tätigkeit im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe vor maximal zwölf Monaten begonnen haben

Ziele und Inhalte

Dieses Grundseminar ergänzt interne Einführungsangebote auf örtlicher Ebene und soll neue Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe befähigen, die Vorschriften zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII umzusetzen. Im Anschluss an eine Einführung in die Grundsätze und Systematik der öffentlich-rechtlichen Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII wird die Berechnung von Kostenbeiträgen anhand von Fallbeispielen erläutert.

Benötigte Arbeitsmittel:

Taschenrechner, SGB VIII, SGB XII, Sozialhilferichtlinien Baden-Württemberg (SHR), Empfehlungen zur Kostenbeteiligung Baden-Württemberg mit den dazugehörigen Anlagen

27.06.18 - 28.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-WJH2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die örtliche und sachliche Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erst seit kurzer Zeit (nicht länger als 12 Monate) im Arbeitsbereich der Wirtschaftlichen Jugendhilfe tätig sind

Ziele und Inhalte

Die Prüfung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit vor dem Tätigwerden ist zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben des SGB VIII unerlässlich. Kostenerstattungsansprüche zu erkennen und rechtzeitig geltend zu machen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Dieses Einführungsseminar erleichtert den Einstieg in das neue Aufgabengebiet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die gesetzlichen Grundlagen und wichtige Grundbegriffe, wie zum Beispiel "gewöhnlicher Aufenthalt", "Personensorge", "Beginn und zuständigkeitsrelevante Unterbrechung einer Leistung" vermittelt.

Benötigte Arbeitsmittel:

SGB VIII, SGB X

26.04.18 - 27.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-WJH4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
25.09.18 - 26.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-WJH4-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingewöhnung und Übergänge im Kita-Alltag

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein, sowie seine Widerstandskraft. Damit die vielfältigen Übergänge gelingen, braucht das Kind Unterstützung und einfühlsame Begleitung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Übergänge in der Lebenswelt der jungen Kinder : Eingewöhnung, Übergang von der Krippe in den Kindergarten
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren
- Merkmale der Erzieherinnen-Kind-Beziehung zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Qualitätsmerkmal Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen nach Daniel Stern
- Resilienz, die Kraft, die Kinder stärker macht: praxisrelevante Erkenntnisse und Konzepte aus der Resilienz-Forschung
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Ein neuer Begriff: "Kultursensitivität"- was ist zum Beispiel bei der Eingewöhnung zu beachten ?

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden Möglichkeiten erarbeitet, die verschiedenen Transitionen beziehungsorientiert zu begleiten, um den Kindern Partizipations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.

Die Fortbildung lädt auch dazu ein, sich mit der eigenen Identität "als Bezugsperson Erzieherin", sowie mit eigenen Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie mit eigenen Abschiedserfahrungen auseinanderzusetzen.

20.06.18 - 21.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Elfter Thementag Frühe Hilfen

Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen, sowie von freien Trägern der Jugendhilfe, welche im Kontext Frühe Hilfen beziehungsweise in der Beratung und Unterstützung von (werdenden) Eltern mit Kleinkindern, tätig sind

Ziele und Inhalte

Frühe Hilfen sind lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für (werdende) Eltern und Kleinkinder. Ziel ist es dabei, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.
Für diese Zielgruppe finden sich in allen Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten. Von Lotsensystemen wie beispielsweise die Anlauf- und Fachstellen Frühe Hilfen bis hin zum Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern oder alltagsentlastende Dienste durch Ehrenamtliche.

Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen (2012-2017) fanden bereits zehn Thementage statt. Dieser elfte Thementag schließt sich im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen an die bisherigen Veranstaltungen an.

Ziel der Thementage ist es, sich intensiv mit einem speziellen (Querschnitts-) Thema im Kontext Frühe Hilfen auseinanderzusetzen. Verwaltungsrechtliche Themen zur Abwicklung der Bundesinitiative Frühe Hilfen beziehungsweise des Fonds Frühe Hilfen sind nicht Bestandteil dieser Veranstaltung.

Das Schwerpunktthema des Thementags wird nach aktueller Bedarfslage spätestens zwei Monate zuvor festgelegt. Themenwünsche können der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen gerne zugesandt werden.

11.07.18 Donaulounge im Wengentor, Ulm Details 18-4-FH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Elternkompetenz - trotz Suchtproblemen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe

Ziele und Inhalte

Bei circa 40 Prozent der Hilfen zur Erziehung bedingt die Suchtproblematik eines Elternteils die Notwendigkeit der Hilfe. 17,4 Prozent der Hilfesuchenden, die Unterstützung im Rahmen der Suchthilfe in Baden-Württemberg erhalten, leben mit Kindern in einem Haushalt. Eltern mit Suchtproblemen fällt es oft besonders schwer, institutionelle Hilfe und Unterstützung einzufordern und anzunehmen. Scham- und Schuldgefühle, erlebte Stigmatisierung oder Angst vor Eingriffen in ihr Elternrecht verhindern dies. Zum Wohl der Kinder sind Fachkräfte gefordert, um das Vertrauen und die Kooperationsbereitschaft der Eltern zu ringen. Jugendhilfe und Suchthilfe haben dabei einen unterschiedlichen Zugang zu betroffenen Familien, letztlich aber die gleichen Ziele: Das Wissen um Hilfsmöglichkeiten zu vergrößern, Hemmschwellen abzubauen und das Familiensystem zu stärken, so dass es für die Familienmitglieder tragfähig wird oder bleibt.

Folgende systemische Methoden werden in diesem Seminar praxisnah vorgestellt:
- Ressourcenblick stärken: Zugangsmöglichkeiten für Fachkräfte finden
- Systemische Frageformen: Zugangswege zu Eltern finden
- Stattplan: Zielfindung mit Eltern
- Refraiming: Zugänge für Fachkräfte vergrößern
- Skalierungen: Problembewusstsein von Eltern fördern
- Ressourcenorientierung: Verdeutlichung von Eltern- und Familienkompetenzen
- Selbstwirksamkeit stärken: Notfallpläne erstellen
- VIP Karte: Blick auf Netzwerke
Fachliche Kurz-Inputs: Familien- und Beziehungsdynamik bei Suchtproblemen, wichtige Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in Suchtfamilien.

05.06.18 - 06.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-EHSD12-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Elternsüchte - Kindernöte Familie und Sucht - eine Einführung

Kooperationsveranstaltung mit der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahtrspflege

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe

Ziele und Inhalte

In Deutschland leben mehr als 2,6 Millionen Kinder mit suchtkranken Eltern unter einem Dach. Das Risiko der Kinder, selbst im Laufe ihres Lebens eine Sucht- und/oder psychische Erkrankung zu entwickeln, ist im Vergleich zu Kindern aus nichtsüchtigen Familien bis zu sechsfach erhöht. Die Kinder erleben Ängste und Nöte um ihre Eltern und geben sich häufig selber die „Schuld“ an der oft untragbaren Familiensituation. Folgen sind beispielsweise altersunangemessenes Verhalten wie Frühreife und Überverantwortung, aber auch alle Formen von delinquentem oder depressivem Verhalten.
Die Eltern leiden darunter, dass sie ihrer Verantwortung als Eltern nicht gerecht werden können.

Familien mit Suchtproblemen, in denen Kinder und Jugendliche leben, sind eine gemeinsame Zielgruppe für die Fachkräfte der Jugendhilfe und Suchthilfe. Je früher die Kinder Hilfe erfahren, umso wahrscheinlicher ist eine hohe präventive Wirkung. Die suchtkranken Eltern brauchen, neben der Behandlung ihrer Krankheit, Hilfe und Unterstützung ihre Aufgabe als Eltern wahrzunehmen.

Die unterschiedlichen Hilfesysteme haben in der Regel einen unterschiedlichen Blick auf das Familiensystem. Eine vertrauensvolle Kooperation von Jugendhilfe und Suchthilfe ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Hilfe im Einzelfall.
Professionelles Handeln im Kontext suchtkranker Familien stellt hohe Ansprüche an das System der Helfenden. Ressourcen und Risiken aller Beteiligten zu erkennen, ist ein komplexer Auftrag.

Dieses Weiterbildungsangebot möchte Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe für die Arbeit mit suchtkranken Familien sensibilisieren und Handlungssicherheit vermitteln.

15.03.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-EHSD19-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Entdecker-, Wohlfühl- und Bildungsräume als Chance für gelebte Vielfalt und Unterschiedlichkeit in der Kita

Leitungs- und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Rolle der Fachkräfte als Lernbegleitung in einem gut durchdachten Raumkonzept hat einen tragenden Einfluss auf die Selbstbildung und die Eigenaktivität jedes Kindes. Der Gruppenraum, die Vernetzung mit anderen Gruppen oder der offene Kindergarten, jeder Bereich und jeder Winkel des Hauses beeinflusst die Ideen, Interessen, Bedürfnisse und Themen der Kinder. Je gezielter und anregender die Räume gestaltet sind, umso engagierter bereichern auch die Kinder die pädagogische Arbeit.

"Jedes Kind hat ein Recht auf gleichberechtigte Bildungschancen und soziale Teilhabe. Dies erfordert von allen Beteiligten eine Haltung und ein Handeln mit dem Ziel der Inklusion. Die pädagogische Fachkraft ist herausgefordert, die vorgefundene Vielfalt anzuerkennen und als Bereicherung zu verstehen¿" (Auszug aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Kitas).
Mit dieser Haltung und Professionalität stehen die Fachkräfte vor einer großen verantwortungsvollen Aufgabe, die nicht nur eine partizipative Grundhaltung voraussetzt, sondern auch eine gute individuelle Bildungsarbeit in der Kita, stets mit dem positiven Blick auf jedes Kind.

Dieses praxisnahe Seminar beleuchtet die Raumgestaltung unter verschiedenen Aspekte und macht Mut, sich der großen Herausforderung der Inklusion zu stellen. Es werden Möglichkeiten und Ideen aufgezeigt, eine Forscherwelt für alle Kinder zu schaffen, die aus ihrer Sicht zu gestalten ist, an ihren Kompetenzen orientiert ist und zum Spielen, Bewegen, Träumen und Lernen anregt.
Inhalte und Themen sind:
- Verschiedene Formen der Öffnung
- Bildungsthemen aller Kinder als Ausgangslage für die Raumgestaltung
- Informelle und formelle Bildungsarbeit
- Anregende Umgebung für unterschiedliche Entwicklungsstufen
- Kinder gestalten die Räume mit
- Aufsichtspflicht
- Haltung und Professionalität der Lernbegleiterin in den Räumen
- Dokumentation von Bildungsräumen

24.04.18 - 25.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Erfahrungsaustausch zum Unterhaltsrecht

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

Zum Arbeitsbereich Unterhaltsrecht werden bei dieser Tagung aktuelle Fragen und Problemstellungen besprochen. Sofern Bedarf besteht, können auch Fragen zum materiellen Recht und Verfahrensrecht bearbeitet werden.

Um den Anspruch an die Aktualität dieser Tagung gerecht zu werden, können bis vier Wochen vor der Veranstaltung Fallkonstellationen und Fragestellungen (auf maximal einer Seite zusammengefasst) bei heike.korge@kvjs.de eingereicht werden.

24.09.18 - 25.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BPV6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Erlebnisorientierte Methoden in der systemischen Beratung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Im beruflichen Arbeitsalltag greifen Fachkräfte oft auf alt bewährte Arbeitsstrategien zurück. Das schafft zwar Sicherheit und Routine, führt aber auch oft zu einer Einschränkung der Vielfalt und der Möglichkeiten.

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmenden Gelegenheit, spezielle Methoden, welche die reine Gesprächsebene verlassen und so für Lebendigkeit sorgen, kennenzulernen. Sie erhalten die Möglichkeit, diese Methoden in aller Ruhe auszuprobieren, schon einmal Gehörtes, aber nicht sicher zur Verfügung stehendes zu festigen und so ihre Methodenkompetenz einer Art "Frischzellenkur" zu unterziehen.

Aus einer Art "Speisekarte" können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr eigenes Menü zusammenstellen:
- Ich-Du-Meta
- Meta-Mirror
- Wertewaage
- Systemblume
- Die logischen Ebenen
- Time-Line-Arbeit
- Doppeln
- Tetralamma

und vieles mehr!

09.07.18 - 11.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-RESY4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Essen, Schlafen, Wickeln - was braucht das kleine Kind?

Mit einer responsiven Krippenpädagogik den Praxisalltag achtsam und konkret gestalten

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Die wichtigsten Bildungserfahrungen für Kinder unter drei Jahren finden nicht nur im Spiel, sondern in allen Aktivitäten des täglichen Lebens statt, wie selbstständig essen, die Ausscheidung kontrollieren, Ruhe- und Schlafbedarf selbstständig regulieren. Das Streben nach Selbstständigkeit und Kompetenz in diesen elementaren Bereichen ist für die Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung. Zudem kann in diesen Situationen ein intensiver Beziehungsmoment zwischen Fachkraft und Kind entstehen.

Dieses Seminar befasst sich mit der sorgfältigen Planung und achtsamen Gestaltung des pädagogischen Alltags mit Fokus auf die Aktivitäten des täglichen Lebens. Der Ansatz der responsiven Krippenpädagogik nach Prof. Dr. Dorothee Gutknecht bildet dabei die Grundlage.

Das Seminars vermittelt
- umfassende Kenntnisse über die wichtigen Grundprinzipien der responsiven Krippenpädagogik zu den einzelnen Pflegethemen (Essen/Trinken, Ausscheidung, Schlaf, An- und Ausziehen etc.)
- Antworten auf typische Fragestellungen von Eltern und Kollegen zu den angeführten Themen
- Methoden zur sorgsamen Planung und achtsamen Gestaltung von Pflegesituationen unter Berücksichtigung des Entwicklungs- und Regulationsniveaus der Kinder
- Kompetenzen zur Analyse und Gestaltung der wichtigen Übergänge im Alltag, wie zum Beispiel: vom Essen zum Schlafen
- Kenntnisse über einen responsiven Umgang beim Wickeln und Toilettengang der Kinder (Erprobung mittels Puppeneinsatz)
- Methoden zur aktiven Beteiligung der Kinder
Die Ko-Regulierungskompetenzen der Teilnehmenden werden erweitert.

26.04.18 - 27.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fachtagung für Jugendämter und Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung zur Situation von unbegleiteten minderjährigen ausländischen Kindern und Jugendlichen (UmA) in Baden-Württemberg

Fachkräfte der Jugendämter und der freien Träger der Hilfen zur Erziehung in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Tagungsprogramm

Freitag, 10. November 2017

09:30 Uhr Anreise und Brezelfrühstück

10:00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema

Dr. Jürgen Strohmaier, Referatsleiter 43, KVJS- Landesjugendamt

10:30 Uhr Praxisforen – 1. Durchgang

Praxisforum 1: „Jugendhilfe- und ausländerrechtliche Fragestellungen“

Prof. Dr. Jan Kepert, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

Praxisforum 2: „Übergangsgestaltung und Unterstützungsoptionen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

Sabrina Brinks, ism Mainz

Praxisforum 3: „Befähigung zum klugen Umgang mit Widersprüchen: „Was wollen unbegleitete minderjährige Flüchtlingen wirklich? Was bieten wir und was erwarten wir von Ihnen?“

Dr. Gotthilf Hiller, Professor für Lernbehindertenpädagogik und Sonderpädagogische Erwachsenenbildung, Dekan an der Fa-kultät für Sonderpädagogik in Reutlingen bis 2004

12:00 Uhr Mittagspause

13:15 Uhr Praxisforen – 2. Durchgang

14:45 Uhr Pause

15:15 Uhr Praxisforen – 3. Durchgang

16:45 Uhr Ende der Veranstaltung

10.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-EHSD21-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Familienfreundliche Kommune

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung und Trägervertreter

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung ist speziell für Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung und interessierte Trägervertreter konzipiert.
Ausgehend von elf Bereichen der Familienfreundlichkeit, befasst sich die Veranstaltung vertieft mit dem Thema Betreuungs- und Bildungslandschaft, denn die Qualität der Betreuungs- und Bildungsangebote gehört heute zu den harten Standortfaktoren einer Stadt oder Gemeinde. Ziel der Kommunen ist es, mit ihrem Angebot auf der Höhe der Zeit zu sein.

Mit Unterstützung der Geschäftsstelle für demografiesensible Kommunalentwicklung wird das Vorgehen des „Integrierten Managementverfahrens“ vorgestellt und geprüft, ob Elemente davon auf die Stadt oder Gemeinde der Teilnehmenden anwendbar sind.

Am Nachmittag werden ausgewählte Beispiele aus Baden-Württemberg vorgestellt und diese mit den Verantwortlichen aus den Städten und Gemeinden diskutiert. Es sind drei Diskussionsrunden geplant.

11.04.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-TK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Feinfühlig mit Kindern im Dialog

Sensitive Responsivität in Krippe und Kindergarten

Teams von Krippen und Kindergärten, einschließlich Leitungspersonen

Ziele und Inhalte

Ein Wort, ein Blick, ein Laut, ein Fingerzeig - die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird in kleinen Dingen deutlich. Kinder sollen in Kitas eine einladende, verständnisvolle und anreizgebende Atmosphäre vorfinden, in der sie Lust haben mit anderen in den Dialog zu treten.
Wie können solche Interaktionsprozesse gelingen ? Wie können Fachkräfte den pädagogischen Alltag dem einzelnen Kind, aber auch der Kindergruppe gegenüber angemessen gestalten ?
In dieser Inhouse-Veranstaltung wird Fachkräften ermöglicht, die eigene Wahrnehmung von kindlichen (Interaktions-)Signalen in den Blick zu nehmen und eigene Interaktionsmöglichkeiten - wie auch die des Teams- zu reflektieren.

Die Teilnehmenden
- lernen den Ansatz der sensitiven Responsivität kennen,
- lernen die Grundlagen von Beziehungsgestaltung (Bindungstheorie, Transitionsforschung, Neurowissenschaften) und deren wesentlichen Aspekte für Responsivität kennen,
- erarbeiten sich ein Verständnis über die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Interaktion mit Kindern,
- wenden den Ansatz der Responsivität beispielhaft auf eigene pädagogische Alltagssituationen an,
- erarbeiten individuelle und teambezogene Ziele und Handlungsschritte zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 17-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Förderung der kindlichen Bindungsentwicklung durch Unterstützung der Eltern-Kind-Interaktion in der Beratung von Eltern und Bezugspersonen

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Hilfen zur Erziehung, der Pflegekinderhilfe und der Sozialen Dienste

Ziele und Inhalte

Die frühen Bindungserfahrungen von Säuglingen und Kleinkindern haben für ihre Entwicklung eine besondere und weitreichende Bedeutung. Kinder entwickeln sich in Beziehungen und sind auf Bindungserfahrungen angewiesen, die sie in der Interaktion mit ihren Eltern oder Bezugspersonen machen. Säuglinge und Kleinkinder können ihrem Interaktionspartner ihre Befindlichkeiten über verschiedene Ausdrucksweisen mitteilen.
Indem Bezugspersonen auf das Verhalten des Kindes feinfühlig reagieren, unterstützen sie dieses bei der Regulation von Befindlichkeiten und Gefühlen. Sind Eltern oder Bezugspersonen unsicher oder besonderen Belastungssituationen ausgesetzt, ist ihre eigene emotionale Verfügbarkeit eingeschränkt, was zu frühen Interaktionsstörungen zwischen ihnen und ihrem Kind führen kann. Dies wiederum hat negative Auswirkungen auf die Bindungsentwicklung des Kindes.

In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden Verhaltensweisen und Reaktionen in der Interaktion von Kindern und ihren Bezugspersonen kennen und erfahren, wie Eltern dabei unterstützt werden können, eine sichere Bindungsentwicklung ihrer Kinder zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Vätern in ihrer besonderen Rolle für die Bindungsentwicklung ihrer Kinder.

Die Fortbildung vermittelt Grundlagen der Entwicklungspsychologie und stellt Methoden sowie Beratungsansätze zur Förderung der Eltern-Kind- Interaktion vor, mit denen dann für das eigene Tätigkeitsfeld Anwendungen erarbeitet werden können.

19.03.18 - 20.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-EHSD9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fortbildungsreihe Konflikthilfe und Gewaltprävention in Schule und Sozialer Arbeit

Die Fortbildungsreihe richtet sich insbesondere an sozialpädagogische Fachkräfte öffentlicher und freier Träger in Schule und Jugendhilfe.

Ziele und Inhalte

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS-Institut für Fortbildung und Praxisberatung des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e. V., Reutlingen, dem Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der
Hochschule Esslingen sowie der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.

Mit zertifizierten Abschluss-Möglichkeiten als
- Mediatorin oder Mediator in Schule und Sozialer Arbeit
- Sozialkompetenz-Trainerin oder Sozialkompetenz-Trainer
- Anti-Gewalt-Trainerin oder Anti-Gewald-Trainer
- Fachberaterin oder Fachberater für Konflikthilfe in der Sozialen Arbeit

Sie beinhaltet ein intensives, fall- und praxisbezogenes Methodentraining bei der Stärkung und Vermittlung grundlegender sozialer Kompetenzen. Bewährte Mediations-, Konfrontations- und Beratungstechniken der Konflikt- und Anti-Gewalt-Arbeit sind Bestandteile des umfassenden Curriculums.

Die Anwendung der vermittelten Arbeitsansätze in der eigenen Praxis bereits während der Ausbildung, ist integraler Bestandteil des Fortbildungsprogramms und wird durch regelmäßige, in die Lehrgangsbausteine integrierte Intervisionsgruppen und Fallsupervision unterstützt.

Aufbauend auf die methodischen Fortbildungsinhalte werden fall- und feldbezogene Kompetenzen im Hinblick auf eine fachlich angemessene Konfliktdiagnostik als Teil sozialpädagogischen Fallverstehens, in der Beratung und Praxisbegleitung anderer Fachkräfte, bei der Konfliktbearbeitung sowie im Konfliktmanagement und der Entwicklung von Konfliktregelungssystemen in Institutionen und Gemeinwesen vermittelt. Parallel und ergänzend hierzu werden spezifische Anwendungsbezüge zu verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit hergestellt, in denen Fachkräfte mit der Aufgabe eines professionellen Umgangs mit Konflikten konfrontiert sind.

Im Rahmen der Fortbildungsreihe können folgende (Teil-)Abschlüsse und Zertifizierungen erlangt werden: Wird noch ergänzt.

nach Vereinbarung Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-KG1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Fachberatung

Was tun die eigentlich beim KVJS - Landesjugendamt?

Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Das Forum Fachberatung ist ein seit vielen Jahren stattfindendes Fachangebot für Fachberatungen im Kindertagesstättenbereich zur Standortbestimmung und Profilbildung.
Die Weiterentwicklungen der Fachberatung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit nimmt immer wieder verschiedene Blickwinkel ein: Fachberatung im Wandel, Fachberatung und ihre Wirksamkeit für die pädagogische Praxis vor Ort und Qualität der Fachberatung in Bezug auf Erfordernisse und Anforderungen.
Fachberatung steht für eine Vielzahl von Aufgaben. Eine Optimierung in diesem Bereich ist auch mit guten Netzwerken und einer konstruktiven Kooperation mit der Aufsichtsbehörde, hier dem Landesjugendamt beim KVJS verbunden.
Durch quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Betreuungsformen und den fortschreitenden gesetzliche Anforderungen an die Aufsicht über Kindertageseinrichtungen sind engmaschige Maßnahmen zur Vernetzung nötig. Dadurch wird gewährleistet, dass Tageseinrichtungen für Kinder von der Fachberatung und der Fachaufsicht Hand in Hand begleitet werden, zum Wohle der Kinder in Einrichtungen.

Das Forum Fachberatung bietet dieses Jahr eine Plattform der Information und des gemeinsamen Austausches an. Alle Grundsatzteams des KVJS - Landesjugendamtes stellen ihre inhaltliche Arbeit vor und erläutern die gesetzlichen Vorgaben dazu. Ein lebendiger Austausch soll darüber hinaus Formen des konstruktiven Miteinanders und die Steigerung der Erfolgschancen von Fachberatung und ihrer Wirksamkeit ermöglichen.

19.10.17 - 20.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.10.18 - 11.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Übergang Schule-Beruf

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die sich auch mit dem Übergang von der Schule in den Beruf befassen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter

Ziele und Inhalte

Das Forum soll den Fachkräften, die häufig allein - ohne Anbindung an ein Team - im schwierigen Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die Möglichkeit des fachlichen Austauschs bieten.
Darüber hinaus werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

02.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Führen in der Sandwichposition

Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung von Kindern, von Beratungsstellen sowie öffentlicher und freier Träger der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Management.
Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen.
Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden eine ganze Reihe von hilfreichen und effektiven Führungsinstrumenten vorgestellt und deren, für alle Beteiligten, positive Anwendbarkeit thematisiert.
Das Seminar bietet Leitungskräften Handlungsoptionen an, wie sie sich als Führungskraft in ihrer Rolle positiv weiterentwickeln können.

Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden konstruktive Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.

27.09.18 - 28.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FL4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Schulkind

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung (z.B. in Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Kindertageseinrichtungen) und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Verbreitung der „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung für den Bereich der Kindertagesstätten (KiWo-Skala Kita)“ erprobte die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie der Menschen (Kandern) im Auftrag des KVJS-Landesjugendamtes von 2014 – 2015 an über 40 Modellstandorten eine Einschätzhilfe für das Schulkindalter. Die „KiWo-Skala Schulkind“ wurde speziell für die Altersgruppe der 6- bis 14-Jährigen entwickelt. Die Einschätzskala gibt Fachkräften in der Schulkindbetreuung (z. B. Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Einrichtungen) mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“, beim Erkennen möglicher Gefährdungsfälle und bei der Entscheidung, ob – und falls ja – in welcher Form ein Einschreiten notwendig wird.

Die KiWo-Skala Schulkind
- erleichtert die strukturierte Erfassung von Anhaltspunkten,
- dient als Richtschnur zur Vorgehensweise beim Erkennen von Verdachtsmomenten,
- unterstützt die Dokumentation von Verdachtsfällen,
- erhöht die Aufmerksamkeit und Sensibilität für den zu erfüllenden Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII,
- liefert der hinzuzuziehenden „insoweit erfahrenen Fachkraft“ wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage.

Die Inhouse-Veranstaltung stellt Aufbau und Inhalt der KiWo-Skala Schulkind und der Begleitmaterialien (Ablaufschema und Manual) vor, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und die richtige Anwendung der Materialien und berichtet über die aus dem Praxisforschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse.
Anhand von Fallbeispielen wird abschließend die Handhabung verdeutlicht.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 17-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführungsveranstaltung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Große Teams orientieren und führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen mit mindestens fünf Gruppen

Ziele und Inhalte

Führungskräfte großer Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, große Teams zu orientieren, einen zielführenden und hilfreichen Rahmen für Arbeits- sowie Lern- und Veränderungsprozesse der Mitarbeitenden zu gestalten und damit eine erfolgreiche Arbeit aller zu ermöglichen.

In vier Schritten erarbeiten sich die Teilnehmenden im ersten Abschnitt der Fortbildung Grundorientierungen und Instrumente für eine erfolgreiche Führungsarbeit:
1. Schritt: „Sich selbst und andere führen.“ Führung verlangt eine Klarheit über das eigene Führungsverständnis, die eigene Führungsrolle sowie die sich daraus ergebenden Führungsaufgaben. Auf der Grundlage systemischer Führungsmodelle rückt dabei die Fähigkeit Prozesse, Beziehungen und Kommunikationen zielführend zu gestalten in den Vordergrund.
2. Schritt: „Orientieren und Zielen.“ Teams brauchen Orientierung, um erfolgreich zu arbeiten. Führung bedeutet daher, einen Rahmen zu ermöglichen, in dem gemeinsame Ziele erarbeitet und geklärt sowie entsprechende Aufgaben abgeleitet werden. Auf der Grundlage von Zielen können dann Arbeitsprozesse ausgewertet und weiterentwickelt werden.
3. Schritt: „Zieldienliche Kommunikationskultur und Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation.“ Wann sprechen wir wie über was mit wem? Führung bedeutet den Rahmen für Kommunikationsprozesse zu gestalten. Es gilt einerseits eine zieldienliche Regelkommunikation zu entwickeln und anderseits durch die Frage- und Themenstellungen zu hilfreichen Aufmerksamkeitsfokussierungen einzuladen.
4. Schritt: „Lern- und Veränderungsprozesse gestalten“. Die Förderung der Eigenverantwortung, Selbststeuerung sowie der Bereitschaft, stetig aus den ablaufenden Prozessen zu lernen und sich entsprechend zu verändern, setzt die Entwicklung von Metakompetenzen der Teammitglieder voraus. Führen bedeutet daher, hierfür einen hilfreichen Rahmen sowie entsprechende Strukturen zu gestalten.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion.

14.06.18 - 15.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen der Gesprächsführung

Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzender Bereiche sozialer Arbeit, ohne Vorqualifizierung in Gesprächsführung

Ziele und Inhalte

In der sozialen Arbeit mit Menschen ist das Gespräch als Medium des Kontaktes von zentraler Bedeutung.

Im ersten Abschnitt der Fortbildung lernen die Teilnehmenden, was unter „Kommunikation“ zu verstehen ist und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen. Sie können herausfinden, was der Unterschied einer Ich- und einer Du-Botschaft ist und sich in einfühlendem Verstehen üben. Sie bekommen ein Grundgerüst für die Strukturierung von Gesprächen mit erwachsenen Einzelpersonen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung vermittelt.

In einem Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) wird die Wichtigkeit von Feedback zur Regulation von Beziehungen in Arbeitskontexten näher betrachtet. Hierbei wird das Geben von Feedback, sowohl wenn es sich um „Kritisches“ handelt als auch das Empfangen von Feedback erarbeitet und ein konstruktiver Umgang damit eingeübt.
Außerdem wird ein Blick auf das Phänomen „Widerstand“ geworfen, so dass die darin versteckte Botschaft entschlüsselt werden kann, um auf diesem Wege Kampf und Eskalation zu verhindern und stattdessen Verständigung im weitesten Sinne zu fördern.

Die methodischen Ansätze, Techniken und Handwerkszeuge schaffen Basiskompetenzen und sind in jedem Praxisfeld, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, von Nutzen.

01.10.18 - 02.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
03.12.18 - 04.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundseminar: Systemisches Arbeiten in Beratung und Hilfen zur Erziehung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Auf der Grundlage systemischer Konzepte soll den Teilnehmenden, bezogen auf ihr jeweiliges Arbeitsfeld, eine klientenorierntierte Vorgehensweise nahe gebracht werden, wordurch sich neue Möglichkeiten für ihr praktisches Handeln erschließen.

Hierbei geht es insbesondere um:
- Grundlagen von System- und Kommunikationstheorie
- Herstellung eines kooperativen Arbeitsbündnisses
- Rasches Erfassen von Problemsystemen
- Bildung von Hypothesen
- Klärung von Aufträgen und vernetztes Arbeiten
- Kooperatives Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten und Nutzung vorhandener Ressourcen
- Vermittlung von Gesprächs- und Interventionstechniken

04.07.18 - 06.07.18 Bernhäuser Forst - Tagungszentrum Details 18-4-RESY1-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
17.09.18 - 19.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-RESY1-2A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gruppen und Teams gekonnt moderieren und sie dabei begleiten, ergebnisorientiert zu arbeiten

Fach- und Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung für Kinder und von Beratungsstellen, die bereits Erfahrungen in der Moderation von Gruppen haben

Ziele und Inhalte

Wer kennt das nicht: Gruppen diskutieren engagiert, aber was beschlossen wurde bleibt unklar. Oder auf dem Elternabend kommt heftiger Gegenwind zu einer neuen Umsetzungsidee und wirft die Gesprächsleitung aus dem Konzept. Oder es fehlen pfiffige Methoden, wie im Team etwas Neues erarbeitet und dann beschlossen wird.

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden werden für unterschiedliche Situationen, wie Teamsitzungen, Elternabende, Fallbesprechungen, Workshops oder Pädagogische Tage, Methoden und Moderationstechniken vorgestellt und miteinander erprobt. Dabei geht es auch um die Rolle der Moderatorin oder des Moderators und wie es gelingen kann, mit unterschiedlichen Widerstandsformen in der Gruppe umzugehen und den Gruppenprozess zu steuern.

Ziel ist es, das eigene Methoden-Knowhow zu erweitern, um mit Gruppen und Teams mit Spaß, hoher Effizienz und guter Ergebnisorientierung zu arbeiten.

18.10.18 - 19.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gut gerüstet für den Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Dezernenten, Amtsleitungen, Mitarbeiter von Jugendämtern, Pressestellen, Rechtsabteilung

Ziele und Inhalte

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, die die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen und sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gut gerüstet im Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Dezernenten, Amtsleitungen, Mitarbeiter von Jugendämtern, Pressestellen, Rechtsabteilung

Ziele und Inhalte

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, die die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind hat den größten Nachrichtenwert überhaupt. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen und sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Halt - Haltung - Gelassenheit

Mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit orientiert durch stürmische Zeiten im Arbeitsalltag!

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Arbeitsverdichtung, immer neue Anforderungen, ständige Veränderungsprozesse und der "ganz normale Wahnsinn" des Arbeitsalltags fordern die betroffenen Fachkräfte in besonderer Art und Weise. Dabei ist die eigene Person das wichtigste Werkzeug. Der Pflege dieses Werkzeuges kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

In dieser Praxiswerkstatt lernen die Teilnehmenden in drei Schritten loszulassen, sich neu zu orientieren und gelassen durch "stürmische Zeiten zu segeln". Von Anfang an stehen dabei konkrete Situationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.

Alles, was Menschen (im Arbeitsalltag) erleben, ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Doch worauf richten sie die Aufmerksamkeit und wie wirkt sich das aus?

Die Teilnehmenden lernen, wie sie aus der Fokussierung auf Probleme, Defizite und veränderbare Rahmenbedingungen herauskommen und die Aufmerksamkeit wieder auf Möglichkeiten, Ressourcen und Stärken richten. Ebenso lernen sie Methoden, mit unveränderlichen Bedingungen so umzugehen dass sie nicht leicht, aber leichter durch stürmische Zeiten segeln können ... (von der Problemtrance zur Lösungstrance, ressourcenorientiertes Selbst-Management und Umgang mit Restriktionen, erstbeste und zweitbeste Ziele, Polynesisches Segeln).

Motivation braucht motivierende Ziele. Doch häufig arbeiten wir an Zielen, die weder motivierend noch wirklich erreichbar sind. In Anlehnung an das Züricher Ressourcenmodell lernen die Teilnehmenden ihr „Würmli“ kennen und setzen sich Ziele, die nicht mehr verlangen, das „Würmli zu würgen“.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion und Auffrischung.
Kompakt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal einen
Überblick und entsprechend der Erwartungen und Bedürfnisse werden einzelne Aspekte und Themen vertiefend bearbeitet.

21.06.18 - 22.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS9-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hausaufgaben im Hort - lästige Pflicht oder pädagogische Aufgabe?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte im Hort und im Hort an der Schule

Ziele und Inhalte

Die pädagogischen Kräfte im Hort stehen im Spannungsfeld zwischen Eltern, Kindern und Schule. Vor allem die Hausaufgaben sind ein diskussionsreiches Thema. Oft wird die Erledigung der Hausaufgaben zu einer lästigen Pflicht für alle Beteiligten.

Wie können die Betreuungskräfte allen Anforderungen gerecht werden? Wie können sie dazu beitragen, die Freude am Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben zu erhalten?
Dies kann gelingen, indem die individuelle Wahrnehmungsform und der persönliche Lernstil eines Kindes erkannt und berücksichtigt werden. Wenn Selbstvertrauen, Konzentration, Entschlossenheit und Reflexionsfähigkeit der Kinder aufgebaut werden, kann Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben Spaß machen.

Von der sinnvollen Gestaltung der Hausaufgabenzeit bis hin zur Beratung von schwierigen Eltern - im Seminar werden Diskussionsgrundlagen und Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geschaffen, sowie Aspekte der Lerntherapie weitergegeben.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Hausaufgaben im Hort - das Mittelmaß finden
- Interessen und Schwierigkeiten eines Kindes im Schulalter, Förderung von Aufmerksamkeit und Motivation
- Wie gestalte ich Hausaufgabenzeiten im Hort? Arbeits- und Lerntechniken für Grundschulkinder
- Diskussion mit Eltern und in der Zusammenarbeit mit Lehrern
- Aspekte aus der Lerntherapie
- Hausaufgabenzeiten im Hort möglichst effektiv gestalten lernen
- Probleme bei den Hausaufgaben erkennen, Lösungsmöglichkeiten finden
- Elterngespräche/Elternabende zum Thema vorbereiten
- Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrern, Therapeuten
- Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen
- Konkrete Umsetzungsvorschläge für die eigene Praxis

20.02.18 - 21.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-HO4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Herausforderndes Verhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – eine Herausforderung für Fachkräfte und soziales Umfeld

Besondere Verhaltensweisen verstehen und einordnen, berufliches Handeln reflektieren, pädagogisches Repertoire erweitern

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe

Ziele und Inhalte

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ambulanten oder stationären Leistungen von Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zeigen häufig auffälliges oder herausforderndes Verhalten. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen haben ein erhöhtes Risiko herausforderndes und schwerwiegend herausforderndes Verhalten zu entwickeln. Je nach empirischer Untersuchung liegen hier die Häufigkeitsraten bei bei 30 bis 50 Prozent. Diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind durch ihre Problematik und ihre Erfahrungen in ihrer Lebensqualität und ihren Teilhabemöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt.

Das herausfordernde Verhalten stellt in seiner Häufigkeit auch die Mitarbeitenden von Einrichtungen vor große Herausforderungen und kann zu einer Einschränkung der beruflichen Lebensqualität führen.

Schwerpunkte des Seminars:
- Entstehung und Entwicklung herausfordernden Verhaltens und Erklärungsmodelle
- Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit und ohne Behinderung
- Die Bedeutung familiärer Interaktion bei Entstehung und Aufrechterhaltung
- Herausforderndes Verhalten als Anpassungsleistung
- Risiko-und Schutzfaktoren
- Interventionsmöglichkeiten bei herausforderndem Verhalten in unterschiedlichen Settings
- Chancen und Grenzen sprachlicher Intervention
- Förderliche institutionelle Bedingungen und förderliche Teamfaktoren
- Erschwernisse in der Kooperation Familie – Mitarbeiter/Einrichtung
- Vertiefungsgebiete (z. B. aggressives Verhalten)
- Psychohygiene für Mitarbeitenden

Das Seminar gliedert sich in theoretische und praktische Anteile. Beispiele von Fällen und Fragestellungen oder Konfliktsituationen aus der eigenen Praxis können eingebracht und bearbeitet werden.

22.10.18 - 23.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hilfeplanung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Fachkräfte des Jugendamtes, Fachkräfte freier Träger, Vormünder und weitere Verantwortliche, die im Rahmen der Hilfeplanung mit der Zielgruppe arbeiten

Ziele und Inhalte

Der Hilfeplanungsprozess ist das fachliche Steuerungsinstrument und das zentrale Verfahren der Kinder- und Jugendhilfe um sicherzustellen, dass in jedem Einzelfall bedarfsgerechte und geeignete Hilfen ausgestaltet werden. Da unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine reguläre Zielgruppe der Kinder- und Jugendhilfe sind, gelten auch für sie der rechtliche Anspruch auf individuelle geeignete und notwendige Hilfen gemäß §§ 27-35 und 41 SGB VIII sowie die fachlichen Anforderungen an Hilfeplanungsverfahren gemäß § 36 SGB VIII.

Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die fachlichen Anforderungen im Hilfeplanungsprozess für die Zielgruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge konkretisiert werden müssen und welche Erfordernisse sowie Entwicklungsbedarfe sich diesbezüglich im Hilfeplanungsprozess zeigen. Die Veranstaltung bietet Raum zum Erfahrungsaustausch und gibt Anregungen für die praktische Umsetzung.

20.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hilferufe, Beschwerden und Feinzeichen von Kindern erkennen, verstehen und angemessen reagieren

Leitungs- und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Oft fällt es in Kindertageseinrichtungen nicht leicht, Beschwerden von Kindern in emotionalen Notsituationen oder in bedrohlichen Situationen zu erkennen, angemessen damit umzugehen und zu reagieren.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
-Feinzeichen emotionaler Entwicklung
-Regulationsstörungen
-Bindungstheorie und Bindungsstrategien
-§ 8a SGB VIII
-Wertfreies beschreiben und dokumentieren gegenüber Dritten
-Kommunikation mit Kindern mit auffälligem Verhalten

Die Veranstaltung soll dazu befähigen, bindungstheoretische und entwicklungspsychologische Grundlagen, Meilensteine emotionaler Entwicklung in der frühen Kindheit und Feinzeichen von Bindung erkennen zu können, sowie weitere Handlungsschritte zu entwickeln.
Anhand von Videosequenzen werden Feinzeichen analysiert und Handlungsschritte erarbeitet.

09.04.18 - 10.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

In Bewegung kommen - aber wie?

Pädagogische Fachkräfte in Kitas

Ziele und Inhalte

Alle kennen es: Im Trubel des Kita-Alltags fordern die lautesten und auffälligsten Kinder die größte Aufmerksamkeit. Für ruhigere, scheinbar angepasstere und unauffällige Kinder bleibt kaum Zeit.
Wie kann es gelingen, dass auch die sitzfreudigen Kinder in den Fokus rücken und in Bewegung kommen?

Bewegung ist in besonderem Maße geeignet, einen Zugang zu allen Kindern zu finden. Mittels des Körpers, der Haltung und der Bewegung verleiht ein Kind seiner Persönlichkeit, seiner Empfindsamkeit und seiner Gefühlslage Ausdruck. Bewegung zu fördern, ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung.

Im Seminar wird auch das Zusammenspiel von Individualität und Gruppe betrachtet (Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung, Rollen in der Gruppe, Gruppenprozess und Dynamik, Beitrag der einzelnen Kinder zur jeweiligen Gruppendynamik). Bereits die Tatsache, dass ein Kind krank ist und die Gruppe nicht besucht, kann bewirken, dass sich die Gruppendynamik ändert.

Der Alltag zeigt uns, dass bereits kleine Änderungen in der Gruppe dazu führen können, dass typische Konfliktsituationen ausbleiben oder reduziert auftreten.

Es sollen unterschiedliche Situationen betrachtet werden, die Konfliktpotential beinhalten: Wo und bei welchen Bewegungsaktionen gibt es immer Schwierigkeiten? Gibt es Auffälligkeiten nur draußen, nur drinnen, nur zu bestimmten Zeiten, nur zu bestimmten Anlässen? Was könnte der Auslöser hierfür sein? Wie lässt sich dies leicht umgestalten?

22.11.18 - 23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf I

Schnittstelle Schule

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AV-dual Begleiterinnen und AV-dual Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

Individuelle Begleitarrangements sind der Königsweg, um jungen, im besonderen sozial benachteiligten Menschen Möglichkeiten der beruflichen Integration zu eröffnen. In dieser Fortbildung geht es darum, wie in der Schnittstelle zur Schule individuelle Begleitarrangements gestaltet werden können.

Es werden folgende Punkte behandelt:
- Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Schule, Berufsberatung, Bildungsträger und anderen Institutionen
- Arbeiten mit Kompetenzfeststellungen
- Entwicklung von Berufswegeplanungen
- Know-how zur Berufsorientierung
- Jugendliche vor Beendigung ihrer Schulzeit
- Gesamtablauf einer Begleitung in einzelnen Schritten bezogen auf die Schnittstelle Schule

13.03.18 - 14.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf II

Schnittstelle Betrieb

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AV-dual Begleiterinnen und AV-dual Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

In dieser Veranstaltung wird bei der Gestaltung von Begleitarrangements für junge Menschen die Schnittstelle zu den Betrieben und Unternehmen in den Blick genommen, um individuell den erfolgreichen Einstieg in die duale Berufsausbildung zu ermöglichen.

Dabei werden folgende Punkte behandelt:
- System der dualen Berufsausbildung
- Akquisition von Praktika und Ausbildungsplätzen
- Einbau und Funktion des Praktikums im Berufsorientierungsprozess
- Praktikumsbegleitung
- Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
- Unterstützung bei der Vorbereitung des Ausbildungsbeginns
- Entwicklung von "Plan B" (schulische Berufsausbildung, Maßnahmen der Arbeitsagentur, Erwerbstätigkeit)
- Begleitung während der Ausbildung

20.09.18 - 21.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare für Jugendhilfeausschüsse

Örtliche Jugendhilfeausschüsse

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeausschüsse als Teil des zweigliedrigen Jugendamtes sind gewissermaßen die politischen Kristallisationspunkte der örtlichen Jugendhilfe. Sie sichern die Rahmenbedingungen auf der politischen Ebene, um ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssen, zum Beispiel die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, Fragen zur Sicherung des Kinderschutzes, die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung und nicht zuletzt Fragen zu einer inklusiven Gestaltung des Gemeinwesens.

Um den Jugendhilfeausschuss in dieser Aufgabe fachlich zu unterstützen, bieten inzwischen viele Landkreise den Mitgliedern ihrer Gremien Fortbildungen oder Workshops an, die in die inhaltliche Arbeit des Jugendhilfeausschusses einführen, sich mit Gesamtkonzepten zur Kinder- und Jugendhilfe oder mit spezifischen Themen und fach- und strukturpolitischen Fragen befassen.

Unser Inhouse-Service erleichtert den örtlichen Trägern der Jugendhilfe dieses Engagement und unterstützt nach Bedarf die Durchführung von Veranstaltungen.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive Sozialraumplanung und Bedarfsplanung von Kinderbetreuungsangeboten

Betreuungssicherheit und Chancengerechtigkeit für alle Kinder und ihre Familien

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung, Träger und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Kommunen sind in unserem Land die Ebene in unserem Land mit der größten Bürgernähe. Das kommunalpolitische Handeln zielt im Kern auf die Gestaltung von Lebensverhältnissen. Die Kommunen müssen dabei auch den Wandel von Lebensstilen berücksichtigen und die Betroffenen bei den Entscheidungen beteiligen.
In der kommunalen Familienpolitik steht die zentrale Frage im Raum, wie den Bedarfen von Kindern und deren Familien begegnet und die Zukunft in einem inklusiven, chancengerechten Gemeinwesen gestaltet werden kann.

Die Berücksichtigung einer inklusiven Sozialraumanalyse kann hier beispielsweise gezielt den Blick auf die zunehmende Verarmung von Bevölkerungsgruppen, die Segregation von Orts- und Stadtteilen und deren Bewohner oder auch die Folgen des demographischen Wandels lenken. Damit können Lebenslagen und Teilhaberechte von Familien und anderen Bevölkerungsgruppen durch gezielte Planungen verbessert und eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht werden. Die kommunale Selbstverwaltung wird in Folge dessen gestärkt und qualitativ aufgewertet.

Anhand von gelungenen integrierenden Praxisbeispielen im Bereich der Kindertagesbetreuung soll gezeigt werden, welche mittel- und langfristig zielführenden Auswirkungen eine wirkungs- und beteiligungsorientierte Kommunalpolitik und Bedarfsplanung haben kann.

01.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Teams aus Fachkräften, die mit Kindern zwischen drei bis zehn Jahren und deren Eltern arbeiten (z. B. in Kindertageseinrichtungen, in Familienzentren in der Sozialpädagogischen Familienhilfe)

Ziele und Inhalte

In einer immer vielfältiger werdenden Migrationsgesellschaft ist es vor allem in der Elternarbeit notwendig, aufmerksam mit Unterschieden umzugehen, ohne die Eltern auf diese festzulegen. Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualerziehung und sexueller Gewalt ist in der interkulturellen Arbeit ein besonders sensibler Bereich. Ein grenzachtender, respektvoller Umgang mit den Erfahrungshintergründen und Schamgrenzen der Mütter und Väter ist Voraussetzung dafür, die Eltern beispielsweise für die Auseinandersetzung mit der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern zu gewinnen.

In einem vom KVJS geförderten dreijährigen Landesmodellvorhaben konnten zahlreiche Erfahrungen, vor allem im Austausch mit Müttern die Migrationshintergrund haben, gesammelt und mehrsprachige Materialien für die vorbeugende Arbeit mit Eltern und Kindern entwickelt werden. Diese werden vorgestellt und Voraussetzungen für eine gelingende interkulturelle Elternarbeit erstellt.

Inhalte des Inhouse-Seminars:
- Entwicklung einer achtsamen und respektvollen Haltung für interkulturelle Elternarbeit
- Differenzsensibler Umgang mit schambesetzten Themen
- Diskussion von Herausforderungen und Chancen in der pädagogischen Praxis
- Vorstellung der Materialien „Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern“

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelles Arbeiten - Türöffner und Stolpersteine

Teams aus Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern, Verwaltungsangestellten, Lehrkräften, die mit muslimischen Migrationsfamilien arbeiten

Ziele und Inhalte

Inhalte des Inhouse-Seminars sind:
- Familientypen und typische Konflikte von Paaren in der Migration
- Bedeutung der Kinder, Erziehungswerte und Bestrafungspraktiken in türkischen. beziehungsweise in muslimischen Familien
- Erziehungsstile und Erziehungsziele von Migranten in Deutschland
- Türöffner und Stolpersteine in der Arbeit mit fremden Kulturen

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter Baden-Württemberg

Jugendamtsleitungen in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Tagung greift fachliche und fachpolitische Themen auf. Die Tagungsinhalte werden in Absprache mit den Sprengelvorsitzenden der Jugendamtsleitungen festgelegt.

19.02.18 - 20.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-J1-1jw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Ziele und Inhalte

Es werden aktuelle planungsrelevante Themen aufgenommen und bearbeitet.
Die Tagung wird von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplanern der örtlichen Ebene und dem KVJS Landesjugendamt vorbereitet.

Ausgehend von Impulsreferaten werden fachliche Aspekte über unterschiedliche Methodenformate vertieft. Erörtert wird auch die Übertragung auf die örtliche Praxis. Zudem besteht Gelegenheit für den regionalen Erfahrungsaustausch und der Rückbindung von Ergebnissen der bestehenden Arbeitsgruppen.

14.06.18 - 15.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-JPL1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger, der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird traditionell in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

29.11.17 - 01.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
28.11.18 - 30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter

Leiterinnen und Leiter der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter in Baden Württemberg

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Jahrestagung wird über aktuelle Entwicklungen und Themen des Arbeitsfeldes "Allgemeiner Sozialer Dienst" informiert. Sie dient dem landesweiten fachlichen Austausch der Leitungskräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste in Baden-Württemberg.

22.03.18 - 23.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-J3-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Träger, Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und sonstigen betreuten Wohnformen der Hilfen zur Erziehung

Träger, Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und sonstigen betreuten Wohnformen der Hilfen zur Erziehung in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

In der Jahrestagung werden aktuelle Entwicklungen in den Hilfen zur Erziehung und sonstigen betreuten Wohnformen aufgegriffen und vertieft diskutiert. Dabei steht der fachliche Austausch der Einrichtungsleitungen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

15.03.18 - 16.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-J2-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Interkulturelle Kompetenz im Kontext der Adoptionsvermittlung

Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Ziele und Inhalte

-diDie Vermittlung von Kindern mit ausländischen Wurzeln erfordert von allen Beteiligten, insbesondere auch den Fachkräften ein besonderes Maß an interkultureller Kompetenz.

Die Tagung führt in das Thema ein und sensibilisiert für die damit verbundenen Fragen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Auseinandersetzung mit Diskriminierungsstrukturen und die Wirkungsweisen von Rassismus. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen bewussten und unbewussten Verhalten, mit Vorurteilen und Stereotypen von Bedeutung. Folgende Fragen sind zu diskutieren: Wie gehe ich mit Vorurteilen um, wenn ich diese an mir entdecke? Wie gehe ich damit um, wenn mir Vorurteile entgegengebracht werden? Was kann ich selbst tun, um mich für Kulturkreise zu sensibilisieren, die nicht die eigenen sind? Wie begegne ich interkulturellen Konflikten?

Weitere Fragestellungen sind: Welche Rolle spielt die unterschiedliche Hautfarbe von Eltern und Kindern bei der Adoption? Wie können Eltern gezielt auf diese Herausforderungen vorbereitet werden? Welche Sprache/Wortwahl ist korrekt? Was ist Rassismus - wo fängt er an und wo hört er auf?

Die Tagung soll auch vermitteln, wie Bewerber und Annehmende schon während des Vermittlungsverfahrens auf die auf sie zukommenden Herausforderungen bestmöglich vorbereitet, beraten und unterstützt werden können.

Die Teilnehmenden erhalten Zeit und Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen auseinander zu setzen. Zudem bietet die Tagung Gelegenheit zur Analyse und Reflexion der eigenen Arbeitsabläufe in Bezug auf das Thema und zum Austausch untereinander.

15.11.17 - 16.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-ADO1-1j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
08.10.18 - 09.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-ADO1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Sachgebietsleiterinnen und Sachgebietsleiter, Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Bereiche Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Beistandschaft/Amtsvormundschaft werden dargestellt und erörtert. Die Jahrestagung ist außerdem ein Forum für den landesweiten kollegialen Austausch.
Die Teilnehmenden können Fragen aus ihrem Arbeitsbereich bis zum 21.08.2018 bei heike.korge@kvjs.de einreichen. Sie werden im Rahmen der Erörterung behandelt.

10.09.18 - 11.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BPV1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg

Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung dient der fachlichen Weiterentwicklung und dem Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe. In Fachvorträgen, Praxisberichten oder Diskussionsforen wird Aktuelles aus den Tätigkeitsbereichen vorgestellt.
Die Tagung fördert den landesweiten Fachdiskurs auf der Leitungsebene der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg.

17.07.18 - 18.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-J4-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter kommunaler Psychologischer Beratungsstellen

Leiterinnen und Leiter kommunaler Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Analog zur Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der freien Träger der Psychologischen Beratungsstellen sollen im Zusammenhang mit dieser Jahrestagung ausdrücklich die Besonderheiten der kommunalen Trägerschaft im Arbeitsfeld Erziehungsberatung im Mittelpunkt stehen.

Neben dem kollegialen Austausch zu den aktuellen Rahmenbedingungen und Fragestellungen des Arbeitsfeldes kann ein Schwerpunktthema insbesondere aus der Leitungsperspektive Inhalt sein.

Die Jahrestagung soll ein Forum sein für die wechselseitige kollegiale Unterstützung, für die fachliche Weiterentwicklung sowie für den fachpolitischen Austausch zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den kommunalen Beratungsstellen.

20.11.17 - 21.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-J7-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leitungen kommunaler Psychologischer Beratungsstellen in Baden-Württemberg

Leitungen kommunaler Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Analog zu den jeweiligen Jahrestagungen der freien Träger für Leitungen der Psychologischen Beratungsstellen sollen im Zusammenhang mit dieser Jahrestagung ausdrücklich die Besonderheiten der kommunalen Trägerschaft im Arbeitsfeld Erziehungsberatung im Mittelpunkt stehen.

Neben dem kollegialen Austausch zu den aktuellen Rahmenbedingungen und Fragestellungen des Arbeitsfeldes kann ein Schwerpunktthema insbesondere aus der Leitungsperspektive Inhalt sein.

Die Jahrestagung soll ein Forum sein für die wechselseitige kollegiale Unterstützung, für die fachliche Weiterentwicklung sowie für den fachpolitischen Austausch zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den kommunalen Beratungsstellen.

21.11.18 - 22.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-J7-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Träger und Leitungen von Psychologischen Beratungsstellen in Baden-Württemberg

Leitungen sowie Träger Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung fördert den überregionalen Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Außerdem will sie - insbesondere für Leitungsaufgaben - neue Impulse setzen.

Thematisiert wird unter anderem auch, wie die Kooperation zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den Psychologischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche weiterentwickelt und der fachpolitische Austausch landesweit organisiert werden kann.

09.07.18 - 10.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-J5-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Jugendhilfe im Strafverfahren

Fachkräfte, die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren wahrnehmen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung greift aktuelle Themen aus dem Arbeitsfeld auf.
Sie bietet neben neuen fachlichen Impulsen die Möglichkeit des landesweiten kollegialen Austausches.

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten festgelegt.

02.05.18 - 03.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JGH1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Jugendwohnen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg

Leitungen von Jugendwohnheimen, Schülerwohnheimen und Internaten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung ist ein Forum für die Einrichtungen des Jugendwohnens in Baden-Württemberg. Neben dem fachlichen Austausch werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

nach Vereinbarung - Details 18-4-JSA10-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Mobile Jugendarbeit/ Streetwork

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte und Träger aus dem Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

16.04.18 - 18.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA3-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V. – AGJF

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Träger, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende der Sozialen Arbeit

Ziele und Inhalte

Die Tagung trägt zur fachlichen Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit der Einrichtungen. Sie fördert den fachlichen Diskurs und trägt zur Profilschärfung und Standortbestimmung bei.

Aufgegriffen werden aktuelle Themenbereiche in Bezug auf Grundsatzfragen zur Zukunft und zum Kern des Arbeitsfeldes. Zudem dient die Tagung der Vernetzung durch kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der AGJF aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

07.05.18 - 08.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA2-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Pflegekinderhilfe

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der Fachdienste freier Träger der Hilfe zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung Pflegekinderhilfe bietet Informationen und Raum für Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Pflegekinderhilfe. Ergänzend wird es Vorträge und Workshops zu einem Schwerpunktthema geben.

Fachkräfte können sich sowohl fachlich weiterbilden als auch Erfahrungen und aktuelle Anliegen diskutieren.

04.12.17 - 05.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-EHSD3-1j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
05.06.18 - 06.06.18 Bernhäuser Forst - Tagungszentrum Details 18-4-EHSD3-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2017

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2017 dienen der fachlichen Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs und die Vernetzung durch kollegiale Unterstützungsstrukturen für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

13.11.17 - 14.11.17 Evangelische Akademie Bad Boll Details 17-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
27.11.17 - 28.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018 dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

19.11.18 - 20.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
26.11.18 - 27.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Jetzt sag doch mal was!"

Gesprächsführung in der Schulsozialarbeit mit schweigenden Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Eine konstruktive Gesprächsführung in der Schulsozialarbeit ist die Grundlage für den Beziehungsaufbau zur Unterstützung sowie Begleitung und damit auch für die Entwicklung der Adressatinnen und Adressaten.

Im Alltag begegnen den Fachkräften der Schulsozialarbeit Schülerinnen und Schüler, mit denen die Kontakt- und Beziehungsgestaltung schwierig ist. Das „nichts sagen wollen und/oder können“ kann für die Fachkräfte der Schulsozialarbeit sowie für die Kinder und Jugendlichen eine große Herausforderung darstellen.
Dieser Workshop befasst sich mit Schülerinnen und Schülern, die Unterstützung und Förderung in der Entwicklung ihrer verbalen Kommunikation benötigen.

Welchen Nutzen bringt die Veranstaltung für den Praxisalltag der Fachkräfte der Schulsozialarbeit?
- Sie erhalten Beispiele, wie sie in der Arbeit „stummen“ Schülerinnen und Schülern begegnen können
- Sie erkennen, wie in bestimmten Situationen eine einfühlsame Gesprächsführung förderlich wirken kann und welche Grenzen es zu respektieren gilt
- Sie erhalten einen Einblick, welche Methoden beim Erstkontakt und bei der weiteren Beziehungsgestaltung hilfreich sein können
- Sie bekommen einen systemischen Blick zur Aufenthaltsmotivation, Beziehungsmotivation und Veränderungsmotivation
- Sie erkennen die Unterschiede in den an sie gerichteten Aufträgen
- Sie erkennen eine Sinnhaftigkeit in dem Schweigen der Kinder und Jugendlichen
- Sie erarbeiten mit den Kindern und Jugendlichen Strategien zur Stärkung ihrer verbalen Kommunikation

27.09.18 - 28.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfe und Polizei

23. gemeinsame Fachtagung mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter der Polizei sowie Fachkräfte der Jugendhilfe, insbesondere aus den Arbeitsfeldern Allgemeiner Sozialer Dienst, Jugendhilfe im Strafverfahren, Schulsozialarbeit, Mobile Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Ziel der Fachtagung ist es, den Dialog und die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Polizei zu fördern, indem die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und die daraus resultierenden Auftrags-, Haltungs-, und Methodendifferenzen transparent gemacht und diskutiert werden.

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten mit dem Landeskriminalamt vorbereitet und festgelegt.

19.09.18 - 20.09.18 Hochschule für Polizei V-S Details 18-4-JP1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfe und Schule

Kooperationsveranstaltung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und weiteren Partnern

Leitungskräfte der Jugendämter, Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsichtsbehörden, der Bildungsregionen, Arbeitsstellen Kooperation und der Abteilungen Schule und Bildung der Regierungspräsidien

Ziele und Inhalte

Im Zentrum der Veranstaltung steht die gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe.
Die Kinder- und Jugendhilfe ist einer der wichtigsten Partner des schulischen Systems – und zweifellos der Partner mit dem breitesten Leistungs- und Aufgabenspektrum: Bildung, Betreuung, Erziehung und Schutz des Kindeswohls.

Bisherige Erkenntnisse und Erfahrungen entsprechender Kooperationsprozesse gilt es auf die Rahmenbedingungen zu übertragen und entsprechende Perspektiven zu entwickeln.

Neben dem interdisziplinären Austausch aktueller Schwerpunktthemen der Kooperation werden Aspekte des bildungs- und jugendpolitischen Diskurses vertieft und die Grundlage des kooperativen Miteinanders verbessert.

nach Vereinbarung - Details 18-4-JS1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfeplanung für Kommunale Jugendreferate

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Kommunalen Jugendarbeit (Gemeinde-, Stadt-, Kreisjugendreferate), die Planungsprozesse moderieren und begleiten oder sich über die Jugendhilfeplanung informieren möchten

Ziele und Inhalte

Kommunale Jugendarbeit hat im Kernbereich Anteile konzeptioneller und jugendhilfeplanerischer Tätigkeiten für das Arbeitsfeld der Jugendarbeit im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Kommunale Jugendarbeit kann andererseits auch Gegenstand und Partner einer Jugendhilfeplanung oder einer sozialräumlichen Planung sein.

Die eintägige Fortbildung vermittelt grundlegende Informationen zur Aufgabe, den gesetzlichen Grundlagen und der Ausgestaltung der Jugendhilfeplanung.Zudem werden einige methodische Ansätze benannt und vorgestellt, die für die Planungen im Arbeitsfeld der Kommunalen Jugendarbeit wichtig sind. An Beispielen aus der Praxis der Kommunalen Jugendarbeit werden Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Arbeitsweisen der Jugendhilfeplanung dargestellt.

08.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendszene zwischen Islam und Islamismus

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Team meX

Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung

Ziele und Inhalte

In der eintägigen Fortbildung wird über Lebenswelten, Lebensstile, Kleidung und Musik junger Musliminnen und Muslime in Deutschland informiert und das Thema im Rahmen der folgenden Module bearbeitet:
- Lebenswelten, Lebensstile und Glaubensformen junger Musliminnen und
Muslime
- Islamismus erkennen und vom Islam unterscheiden
- Optionen der Begegnung und Prävention islamistischer Einstellungen

Zudem beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welche Rolle der Islam im
Leben von muslimischen Jugendlichen spielt. Wie sich religiöse Überzeugungen von islamistischen Positionen unterscheiden lassen und wie demokratiefeindlichen Tendenzen bei jungen Musliminnen und Muslimen entgegengewirkt werden kann.

06.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA5-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Junge Ausländer in Schule und Beruf - Ankommen, Förderung und Integration

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf, Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Junge Ausländer in Schule und Beruf - Ankommen, Förderung und Integration

Die Anzahl junger Menschen, die nach Deutschland ziehen wächst - neben den geflüchteten Jugendlichen, sind es ebenso EU-Migrantinnen und EU-Migranten auf der Suche nach Ausbildung und Jugendliche, die mit ihren Eltern aufgrund derer Arbeitsmigration ankommen.
Für das Übergangssystem Schule - Beruf, die Schulsozialarbeit an Berufsschulen oder auch die Mobile Arbeit sind das keine neuen, aber erweiterte Herausforderungen. Die Notwendigkeit interkultureller Kompetenzen im Berufsfeld nimmt damit weiter zu.
In der Fortbildung können bereits vorhandene Erfahrungen bearbeitet werden und mittels interkultureller und systemischer Methoden sowohl das Handlungsrepertoire erweitert als auch möglicherweise blockierende Haltungen und Vorannahmen zu lösungsvielfältigen Perspektiven umgebaut werden. Daraus ergibt sich ein Zuwachs an Handlungskompetenz für die eigene Praxis.

Inhalte:
- Umgang mit Normalitätsannahmen zu Jugend und Entwicklungszielen in interkulturellen Kontexten
- multiperspektivische Blicke auf Belastungen und Herausforderungen jugendlicher geflüchteter Mädchen und Jungen
- Hypothesen und systemische Fragetechniken: Hilfsmittel in interkulturellen Kontexten
- Migrations- und Fluchterfahrungen als lebensweltliche Kategorie wahrnehmen und hilfreiche Methoden für den Umgang
- Intersektionalität - ein soziologisches Differenzmodell und der pädagogische Umgang mit eigenen und fremden Kategorisierungen
- Nutzen von Teilidentitäten - Jugendliche als KonstrukteurInnen ihrer Identität fördern
- Methoden interkultureller Kommunikation und Konfliktbearbeitung
- Stärkender Umgang mit Rassismus und anderen Diskriminierungserfahrung
- Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Förderung (unter ausländerrechtlichen Bedingungen)
- Kooperation und Netzwerkarbeit

Dozentin: Petra Pfendtner; Sozialarbeiterin, Erziehungswissenschaftlerin, systemische Supervisorin, interkulturelle Beraterin; DozentIn bei FoBiS und Leiterin von NIKA -Netzwerk interkulturelle Arbeit, Mutpol Böblingen.

23.10.17 - 24.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-4-JSA5-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
05.02.18 - 06.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis unter 14 Jahren

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 werden hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.

Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation sowie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

08.11.18 - 09.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung – Basisqualifizierung und mehr

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit an allen Schularten sowie der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Geflüchtete Menschen befinden sich in einer Lebenslage, die von vielfältigen Herausforderungen und Problemstellungen gleichzeitig geprägt ist. Die Unterstützung von geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit für junge Menschen bis 27 Jahre wichtige Beiträge leistet.

Über 30 Prozent der geflüchteten Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie kommen zum Teil alleine und teils mit Familienangehörigen. Neben allgemeiner Versorgung und Zugang zum Bildungssystem ist eine gelingende Integration der jungen Menschen in das Gemeinwesen wichtig.

Dafür sind die Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit besonders geeignet – mit ihren Bezügen im Sozialraum, ihren bildungsorientierten Angeboten und ihren vielfältigen Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Themenbereiche des Grundlagenmoduls der Basisqualifizierung (2-tägig):
- Grundwissen über Aufnahmeverfahren, Asylrecht und Unterstützungsangebote
- Lebenswelten junger Geflüchteter und spezifische Belastungen, zum Beispiel unter gendersensibler Perspektive, Trauma und Umgang mit traumatisierenden Erlebnissen
- Kultursensibilität, interkulturelle Kompetenz, eigene Haltung und Positionierung
- Möglichkeiten und Grenzen: Zugänge, Resilienz- und Ressourcenarbeit

Neben dem beschriebenen Grundlagenmodul werden von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V. verschiedene Aufbaumodule angeboten.
Themenbereiche der Aufbaumodule der Basisqualifizierung (1-tägig):
- Empowerment und Stärkenarbeit
- Traumasensible Projektarbeit
- Methodik und Didaktik
- Partizipation mit und von jungen Geflüchteten
- Handlungs- und Argumentationstraining
- Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Referent/Referentin:
===========================================
Referentenpool des Kooperationspartners

Veranstaltungsnummer:
18-4-JA7-1k
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Grundlagenmodul:
02.- 03.02.2018 in Bruchsal
19.- 20.03.2018 in Bad Liebenzell
16.- 17.05.2018 in Freiburg
28.-29.06.2018 in Stuttgart
und weitere in Planung

Aufbaumodul Ehrenamt:
21.09.2018 in Bruchsal
11.10.2018 in Stuttgart

Weitere Aufbaumodule:
21.09.2018: Empowerment und Stärkenarbeit (Bruchsal)
12.10.2018: Traumasensible Projektarbeit (Stuttgart)
09.11.2018: Methodik und Didaktik (Stuttgart)
10.11.2018: Partizipation mit und von jungen Geflüchteten (Stuttgart)
21.11.2018: Handlungs- und Argumentationstraining (Freiburg)
04.12.2018: Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten (Stuttgart)
und weitere in Planung

nach Vereinbarung - Details 18-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderbetreuungsplätze planen und vergeben mit dem Planungsinstrument KDW

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in den Städten, Gemeinden und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Zentraler Bestandteil der Fortbildung ist das Online-Erhebungsinstrument Kita-Data-Webhouse (kurz KDW), das für Planungszwecke auf örtlicher Ebene eine breite Datengrundlage zur Verfügung stellt.

In der Fortbildung werden die Auswertungsfunktionalitäten von KDW sowie weitere Module anwendungsorientiert vorgestellt. Fragen von Nutzern zu praktischen Problemstellungen können im Plenum erörtert und exemplarisch unter Verwendung der Software bearbeitet werden.

Die weiteren behandelten KDW-Module sind: "Kita-Planung", "Tagespflege" und "Zentrale Vormerkung".

Das Modul "Kita-Planung" erlaubt in Rücksprache mit allen Trägern einer Kommune die Erhebung zusätzlicher Merkmale einerseits sowie die unterjährige Datenerhebung (Zwischenmeldung) andererseits.

Das Modul "Tagespflege" ermöglicht die Erfassung von Daten der Kindertagespflege für die jährliche Erhebung zur Kinder- und Jugendhilfestatistik des Statistischen Landesamtes und bietet zudem eine Import-Export-Schnittstelle zu "Pflegesoft". Hiermit erhobene Daten können ebenfalls für planerische Zwecke verwendet werden.

Bei dem Modul "Zentrale Vormerkung" handelt es sich um eine Onlineplattform, auf die verschiedene Akteure (u. a. Eltern, Träger, Tageselternvereine, Kommunen) gemeinsam zugreifen können. Damit können Eltern Betreuungsbedarfe für ihre Kinder online vormerken. So werden unter anderem Doppeltvormerkungen ausgeschlossen, was die Vergabe von Betreuungsplätzen (in Kitas und in Kindertagespflege) deutlich erleichtert.

09.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BQ2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
16.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BQ2-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderleicht sprachenreich

Sprachbildung und Sprachförderung durch frühe Literacy-Erfahrungen bei Kindern bis drei Jahren

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach §7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren müssen.

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung der sprachlichen Grundbildung von Kindern hängt entscheidend davon ab, wie viel Kommunikation sie erleben, wie sie lernen sich auszudrücken und die Welt mit Sprache zu beschreiben.
In diesem Prozess bedingen sich Sprache, Motorik und Sinneswahrnehmungen gegenseitig. Das gibt Anlass, mit Kindern Reime und Gedichte zu erleben, denn sie wecken die Lust am Sprechen spielerisch. Sie geben mit Rhythmus und Takt eine Sprachstruktur vor, an der sich Kinder leicht festhalten können, die ihnen ein sicheres Gefühl vermittelt. Spielen mit der lautlichen Seite der Sprache, das Vermitteln von Reimen und Liedern, das Erzählen, Vorlesen und der frühe Kontakt mit Büchern fördern die kindliche Lust an der Sprache.

Das Wissen über die Entwicklung der kindlichen Kommunikation ist Voraussetzung für die Fähigkeit, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu entdecken und Wert zu schätzen. Gleichfalls ist es die Grundlage, um Eltern zu verdeutlichen, wie ihr Kind Sprache erwirbt und wie sie diese Entwicklung positiv begleiten und fördern können.

Das sprachliche Interesse von Babys und Kleinkindern lässt sich deutlich anregen und intensivieren durch:
- Die Entdeckung der eigenen Stimme
- Das Spiel mit der Lautebene der Sprache
- Eine inhaltlich und strukturell vereinfachte Kommunikation
- Eine Sprachkultur im Spiel mit Laut, Rhythmus und Reim
- Bewegungsspiele, die Sprache und Motorik verbinden
- Eine sehr frühe Begegnung mit dem Buch

Das Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kommunikation von Kindern bis drei Jahren und bietet Methoden und Anregungen für die Sprachförderung in der Praxis.

16.11.17 - 17.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
13.11.18 - 14.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten

Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.

Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten

24.10.18 - 25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-SP5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kombi-Seminar: Medikamentengabe und Betreuung chronisch kranker Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Erzieherinnen und Erzieher stehen vermehrt vor der Herausforderung, auch kranke oder medikamentenpflichtige Kinder zu betreuen. In diesem Seminar werden Handlungssicherheit und Fachwissen zum professionellen Umgang mit kranken Kindern, den gängigsten Medikamenten für Kinder und dem Hygienemanagement vermittelt. Das Kombiseminar vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Zudem erfahren die Teilnehmenden viele Neuigkeiten zur Bewältigung von Infektionskrankheiten und zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für deren Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Alltag in Kindertageseinrichtungen ermöglicht und auch den Umgang mit Kinder- und Infektionskrankheiten berücksichtigt.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

15.10.18 - 16.10.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-INK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent anleiten - aber wie?

Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG

Ziele und Inhalte

In Kindertageseinrichtungen ist die Anleitung von Praktikanten viel gefragt und verlangt von den Fachkräften eine hohe Bereitschaft ab. Diese Bereitschaft ist nicht immer gegeben. Gründe dafür gibt es viele. Sei es der Mangel an Zeit oder zu wenig eigene Berufserfahrung. Ein großer vorherrschender Grund ist allerdings die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen, die sich sowohl an die Anleitung als auch an die Praktikanten richtet. Durch Änderungen in Ausbildungsinhalten und formellen Vorgaben von Seiten der Schule lassen sich nicht nur neue Fachkräfte, sondern oft auch langjährige und gut ausgebildete Fachkräfte abschrecken, Erfahrungen und professionelles Wissen weiterzugeben. Anleitung bleibt ein essentielles Thema, um künftig weiterhin gute Fachkräfte auszubilden.

Das Ziel ist, Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sodass Anleitung gelingt und kompetent bleiben kann.

Die Fortbildung umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Die Rolle der oder des Anleitenden
- Unterschiedliche Ausbildungsrahmen
- Kooperation und Lehrproben
- Reflektieren und Feedback geben
- Methodische Vorgehensweisen
- Selbst- und Zeitmanagement

25.01.18 - 26.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
15.11.18 - 16.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK6-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent leiten - Ein Seminar für Chefinnen

Frauen in Leitungsfunktionen aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Eine gute Chefin zu sein und zu bleiben, ist ein Prozess. Er fordert immer wieder heraus, trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und wird im besten Fall als Bereicherung erlebt.
In diesem Seminar haben die Teilnehmenden Gelegenheit, als junge oder erfahrene Chefin, ihr Führungsverhalten mit Abstand vom Alltag zu betrachten: Stärken bewusst zu würdigen und auszubauen, Lernthemen zu analysieren und konkrete Schritte für den Alltag zu erarbeiten.

Themen:
- Aufgaben wirksamer Leitung
- Organisationsbezogene Analyse der aktuellen Leitungssituation
- Reflexion der eigenen Kommunikation
- Klare Ansagen und/oder pädagogisches Verständnis
- Update von Selbst- und Fremdbild
- Rollenklarheit in Denken, Fühlen, Verhalten
- Leitfaden für schwierige Gespräche mit Mitarbeitenden
- Interventionen in der Leitungsrolle durch die Teamphasen

Der zweite Abschnitt ist zu verstehen als Transfer-Tag und zur Vertiefung von Inhalten. Die im ersten Abschnitt geplanten Vorhaben werden reflektiert, Entwicklungen sichtbar gemacht und gewürdigt.

Die Referentin ist selbst in einer Leitungsfunktion im sozialen Bereich tätig und damit nah an der Praxis. Es werden alltagstaugliche Theorien vorgestellt.

03.05.18 - 04.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FL1-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent von Anfang an

Die Bildung und Entwicklung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren fördern und begleiten

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und Kindertageseinrichtungen, die mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren arbeiten und Grundlagenwissen erwerben möchten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mit der Einführung des Rechtsanspruchs für Kinder ab einem Jahr ist in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Plätze für Kleinkinder entstanden.
In vielen Kindertageseinrichtungen sehen sich die Fachkräfte vor die Aufgabe gestellt, Kinder unter drei Jahren in bestehende Gruppen zu integrieren oder in Krippengruppen die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu übernehmen. Die Fachkräfte benötigen dazu fachwissenschaftliche Kenntnisse, zum Beispiel über motorische, sozial-emotionale, kognitive und sprachliche Wahrnehmungs- und Sinnesentwicklung.
Gebraucht werden aber auch pädagogische Konzepte zum Beispiel zur Eingewöhnung und zur Alltags- und Sprachbegleitung. Außerdem müssen Kompetenzen für die Beratung von und die Zusammenarbeit mit Eltern zur Verfügung stehen.

Die Fortbildung soll die Fachkräfte in die Lage versetzen, die Entwicklungsaufgaben der Kinder in der ersten drei Lebensjahren zu erkennen, Handlungskompetenzen zur Begleitung individueller Lernaktivität zu erwerben und Verbindungen herzustellen zwischen den Interessen und Themen der Kinder und den wesentlichen Zielen des Orientierungsplanes.

19.10.17 - 20.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-FT9-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Konzeptionsentwicklung für die Arbeit mit Kleinkindern

Bildungsschwerpunkte erkennen und darstellen

Leitungs- und Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren

Ziele und Inhalte

In sehr vielen Einrichtungen ist in den vergangenen Jahren die Arbeit mit den Jüngsten hinzugekommen. Die pädagogischen Konzeptionen mussten erweitert, weiterentwickelt oder neu geschrieben werden.

Die Konzeption als Abbild der pädagogischen Arbeit ist für viele Eltern eine Entscheidungsgrundlage zur Wahl der Einrichtung und für die Fachkräfte und eine professionelle Form zur Qualitätssicherung vor Ort.
Was braucht es hierfür? Wie kann eine qualitätsvolle Pädagogik und das Handeln in der Kleinkindpädagogik aussehen und in der Konzeption abgebildet werden?

In dieser Fortbildung werden die Bildungsschwerpunkte im Kleinkindbereich vertiefend in den Blick genommen und die rechtlichen Grundlagen dargestellt.
Konkret richtet sich der Blick auf die Themen und Bildungsprozesse der Kleinkinder im Alltag:
- Ankommen und Eingewöhnen
- Beziehungsvolle Pflegesituationen wie Wickeln und Essen
- Freispielbegleitung
- Bewegungsentwicklung
- Beteiligungsmöglichkeiten

Mit dem gewonnenen Wissen erfolgt der Einstieg in eine Methode der Konzeptionsentwicklung. Das Wissen wird in Worte gefasst und kann als Grundlage zur Weiterentwicklung und Diskussion sowie für eine mögliche Qualitätsentwicklung ins Team transportiert werden.

11.07.18 - 12.07.18 Brunhilde-Baur-Haus Karlsruhe Details 18-4-LK11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kooperation von Jugendämtern und Familiengerichten im Kinderschutz

Zehnter gemeinsamer Fachtag mit dem Ministerium der Justiz und für Europa und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Leitungs- und Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, Familienrichterinnen und Familienrichter

Ziele und Inhalte

Der Fachtag bietet bereits zum zehnten Mal ein gemeinsames Forum zu Themen im Kinderschutz für Jugendämter und Familiengerichte in Baden-Württemberg. Er greift aktuelle Fragestellungen im Kinderschutz und zum Zusammenwirken der Beteiligten im familiengerichtlichen Verfahren auf.

05.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP12-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leiten und kooperieren ohne Weisungsbefugnis - Laterale Führung

Fachkräfte in Leitungs- oder Führungsfunktionen bei öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe und der Sozialhilfe mit Aufgaben ohne Weisungsbefugnis, zum Beispiel: Teamleitung, Projektleitung, Koordination, Qualitätsmanagement, Stabsstellenfunktion

Ziele und Inhalte

Die laterale Führung ist eine Leitungsform, bei der ohne Weisungsbefugnis und hierarchische Vorgesetztenfunktion Einfluss auf das Handeln von Personen innerhalb und außerhalb des eigenen Bereiches beziehungsweise der eigenen Organisation genommen wird.
Die jeweilige Organisationskultur und der Führungs- oder Kooperationsstil sind für das Erreichen der (gemeinsamen) Ziele von großer Bedeutung.

Erfolgreiches Kooperieren erfordert zwingend das Verstehen der unterschiedlichen „Logiken“ der beteiligten Organisation(seinheit)en. Um zu verstehen, was die Kooperationspartner wollen – was klar ausgesprochen wird und was ungesagt bleibt – muss man deren Aufgaben, Strukturen und Intentionen kennen: sowohl diejenigen der Personen als auch die der Bereiche/Organisationen.
Daher gilt es, die unterschiedlichen Interessen der Personen und Organisationen zu verbinden, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen und für das Erreichen der Ziele zu werben.
Diese Aspekte lateraler Führung sind Schwerpunktthemen im Workshop.

Anhand von Beispielen der Teilnehmenden werden
- die Motivation und der gegenseitige Nutzen von Kooperationen und Vernetzung sichtbar gemacht,
- die „innere Logik“ der an der Kooperation beteiligten Systeme analysiert und
- Erfolgsfaktoren lateraler Führung zur Zielerreichung identifiziert.

20.09.18 - 21.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FL7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leitung und Organisation - Organisationskultur, Organisationsanalyse, Rollenklärung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Organisationsanalyse und -diagnose sind Voraussetzung, um als Leitungskraft wirksam zu sein, Ziele zu definieren und umsetzen zu können. Leitungskräfte tragen dabei die Verantwortung für die Zielerreichung und sie begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem gemeinsamen Weg zum Ziel.

In diesem Seminar wird die eigene Rolle als Leitungskraft erkundet und reflektiert, welche Auswirkungen die Vorstellungen von der eigenen Leitungsrolle auf die gesamte Organisation haben.

Schwerpunktthemen sind:
- Organisationsanalyse und Organisationsdiagnose
- Phasen von Organisationsentwicklung und ihre spezifischen Herausforderungen
- Aufgaben wirksamer Leitung in den unterschiedlichen Phasen
- „Spiele“ in der Organisation
- Reflexion der eigenen Rolle als Leitungskraft
Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den Fragestellungen der Teilnehmenden.

26.04.18 - 27.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ2-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mädchen und junge Frauen mit Fluchterfahrung in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg e.V.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Mit Mädchen und junge Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind, den Alltag zu gestalten, ist für viele Einrichtungen eine besondere Herausforderung. Sprachliche Hürden sind zu überwinden, Unsicherheiten bei den MitarbeiterInnen und den Mädchen in der Begegnung unterschiedlicher Kulturen. Fragen nach körperlicher und seelischer Gesundheit, Schulbildung, Zusammenarbeit mit Familien – dies sind häufige Themen in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Fluchterfahrung.
Die Teilnehmenden erhalten hierzu praxisnahe Informationen und können sich – im Sinne einer best practice-Börse – über ihre eigenen Erfahrungswerte und Lösungen austauschen.

Von sexueller Gewalt und sexueller Ausbeutung sind schätzungsweise 90% der geflüchteten Mädchen und jungen Frauen betroffen – und häufig fehlt ihnen in mehrfacher Hinsicht die Sprache, über das Erlebte und Erlittene zu sprechen. Wie können die Fachkräfte diese sensiblen Problematiken ansprechen? Woran können sie eine Traumatisierung erkennen? Was sind typische psychosomatische Symptome?
Die Teilnehmenden erfahren, wie sie in Gesprächen sensible Themen an- und besprechen können, und haben Gelegenheit, sich in solchen Gesprächssituationen auszuprobieren.

Eigene Themen und Fragestellungen aus der Praxis der Teilnehmenden können gerne in die Fortbildung eingebracht werden.

13.03.18 - 14.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-EHSD13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Merk-würdig beraten und trainieren

Menschen und deren Themen bewegen mit merk-würdigen Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Ist man erst einmal im Stuhl versunken, kommt man schwer wieder hoch. Bearbeitet man dann noch schwere Themen, ist es nicht leicht in einen gemeinsamen produktiven Arbeitsprozess zu kommen, weder in der Einzelberatung noch im Gruppenprozess.
Ambivalenz, Unordnung und Komplexität, Motivationslöcher, die Überzeugung wieder zu scheitern, Orientierungslosigkeit, mangelndes „Dran-Bleiben“ an den eigenen Zielen, dysfunktionale Verhaltensweisen begleiten nicht selten die Personen, mit denen die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und andere im Arbeitsfeld.
Doch wie lassen sich gerade auch die schwierigen Situationen und Begleitumstände für wirksame Lern- und Veränderungsprozesse nutzen?
Die Gehirnforschung zeigt dabei interessante Wege auf: Das Gehirn braucht „merk-würdige“ Angebote, Prozesse, die das eigene Kompetenzerleben stärken. Erlebnisse, Bilder und Überraschungen sind Treibstoff für nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse. Bilder und Metaphern entsprechen eher der Arbeitsweise des Gehirns und bleiben daher besser haften. Nur was „merk-würdig“ ist, merkt man sich.

In diesem Workshop wird gemeinsam mit „merk-würdigen“ Methoden gearbeitet, welche die Teilnehmenden und deren Adressatinnen und Adressaten nicht so schnell vergessen werden. Dabei wird genutzt, was vorhanden ist: von Stühlen bis zu Trinkgläsern. Es wird im Raum, im Stehen und mit Bewegung gearbeitet. Mit wenigen zusätzlichen Materialien, wie einem Seil, Kegel, Coaching-Bällen und einem Geldschein lassen sich beeindruckende nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse inszenieren und gestalten. Auf der Grundlage hypno-systemischer Konzepte, bewährten Methoden aus der Beratungs- und Gruppenarbeit wie Timeline, Chor der Stimmen, Problem- und Lösungs-Gymnastik, Impact-Techniken wird nicht nur das Methodenrepertoire erweitert.
Die Teilnehmenden lernen angepasst an die Themen und die Situationen ihrer Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner nachhaltige Beratungs-und Gruppenprozesse zu gestalten.

19.04.18 - 20.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Methoden für die Einzelberatung von Mädchen und jungen Frauen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg e.V.

Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten

Ziele und Inhalte

Beratung ist wichtiger Bestandteil im pädagogischen Alltag der Hilfen zur Erziehung. Für viele Mädchen und junge Frauen ist es hilfreich, wenn die Beratung nicht nur dialogisch stattfindet, sondern auch auf analoge Methoden zurückgreift. Dies bedeutet, den oftmals routinierten Pfad sprachlich orientierter Kommunikation zu verlassen und mit Hilfe von Visualisierungen, gestalterischen Medien und Körperübungen eine Situation zu schaffen, in der neue Erfahrungen gemacht und manchmal überraschende Lösungen gefunden werden können.

In der Fortbildung werden unterschiedliche Methoden wie Imaginationstechniken, Aufstellung mit Schleichtieren, körperorientierte Methoden, Arbeit mit Metaphern und Hausaufgaben sowie mit Bildern und Postkarten vorgestellt und ausprobiert.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem Praxisalltag einzubringen.

13.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-EHSD11-1k Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Methodenkoffer für die sprachliche Bildung und Sprachförderung

Erzählen, Vorlesen, Geschichten im Dialog aushandeln

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Kindergartenalter arbeiten

Ziele und Inhalte

Bilder und Geschichten inspirieren Gedanken, Gefühle und Sprache.
Eine kompetente Auswahl an Literatur und ein methodisch-didaktisch vielfältiger und sprachanregender Einsatz durch pädagogische Fachkräfte ist die Voraussetzung, dass Bilderbücher und Geschichten von Kindern freudig und spannend erlebt werden.
Die sprachlich-literarische Entwicklung von Kindern wird damit begleitet und gefördert.
Die Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden das nötige „Handwerkszeug" dafür.

Seminarinhalte sind:
- Techniken zum wohlklingenden Vorlesen
- Dialogisches Vorlesen als Methode der Sprachbildung
- Anschlusskommunikation und ihre sprachbildende Bedeutung
- Erzählen im „Kamishibai“ (Papiertheater aus Japan)
- Präsentationen im Bilderbuchkino
- Geschichten finden in Wimmelbildern
- Rucksackbibliothek
- Kinderdiktat

20.03.18 - 21.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Minderjährige Eheleute (Kinderehe) und drohende Zwangsheirat - Chancen und Grenzen der Jugendhilfe

Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg, die in Kontakt mit minderjährigen Mädchen und Jungen, sowie deren Vertrauten sind, insbesondere Mitarbeitende aus dem Sozialen Dienst, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Schulsozialarbeit, Mitarbeitende aus Beratungsstellen, der justiznahen Jugendhilfe (Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe)

Ziele und Inhalte

Zwangsverheiratung ist eine Form von Gewalt, die auch in Deutschland vorkommt. In der Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2011 wurden 3 443 Betroffene im Jahr 2008 benannt. Hiervon sind rund 60 Prozent angedrohte und 40 Prozent vollzogene Zwangsverheiratungen. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher.

„Zwangsverheiratungen liegen dann vor, wenn mindestens einer der Eheleute durch die Ausübung von Gewalt oder durch die Drohung mit einem empfindlichen Übel zum Eingehen einer formellen oder informellen [¿] Ehe gezwungen wird und mit seiner Weigerung kein Gehör findet oder es nicht wagt, sich zu widersetzen.“ (Definition aus der Studie „Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl Analyse von Beratungsfällen“)

Auch die Schließung von Ehen von Minderjährigen (Kinderehen) wird sehr kritisch gesehen, weil das Wohl der Minderjährigen und ihre Entwicklungschancen beeinträchtigt werden können. In Deutschland ist am 22. Juli 2017 das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Kraft getreten. Dieses beinhaltet insbesondere die Heraufsetzung des Ehemündigkeitsalters auf 18 Jahre und die Aufhebung beziehungsweise Unwirksamkeit von bereits (auch im Ausland) geschlossenen Ehen unter Minderjährigen.

Ziel der Fachtagung ist die umfassende Information, die Vernetzung sowie Sensibilisierung der Teilnehmenden und das Wissen über Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe. Am Vormittag wird in die Thematik und in die rechtlichen Grundlagen eingeführt. Am Nachmittag können sich die Teilnehmenden durch zwei parallele Workshops auf einen Schwerpunkt fokussieren ("Umgang mit drohender Zwangsheirat in Deutschland" oder "Umgang mit Kinderehen"). In den Pausenzeiten können verschiedene Informationsstände von Projekten und Einrichtungen mit thematischem Bezug besucht werden.

19.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

„Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen“

Die eigene Arbeit stärken durch Kooperation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit findet nicht auf einer einsamen Insel statt, sondern ist eingebettet in das System Schule und in das Gemeinwesen. Der Erfolg der eigenen Arbeit wird häufig durch die Qualität der Kooperation sowie der Vernetzung mit den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Arbeitsfeld „Schule“ bestimmt.
Ob Schulsozialarbeit selbst als wirksame und wichtige Akteurin wahrgenommen wird und mit den knappen Ressourcen erfolgreiche Angebote machen kann, hängt von den Kooperationsprozessen, dem Grad der Vernetzung, der Öffentlichkeitsarbeit und dem eigenen Selbstmarketing ab.

Die Fortbildung lädt zum Austausch ein, klärt die entsprechenden Begriffe und Konzepte und gibt Impulse, um die Gestaltung der eigenen Kooperationsprozesse, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das eigene (Selbst-) Marketing weiterzuentwickeln.

Folgende Fragestellungen stehen dabei im Fokus:
- Wie lädt Schulsozialarbeit vor Ort zu einer erfolgreichen Kooperation ein?
- Was braucht es für eine wirksame Kooperation innerhalb und außerhalb der Schule, die trotz oder gerade wegen der unterschiedlichen Hintergründe der Akteurinnen und Akteure erfolgreich ist?
- Wer sind die relevanten Akteure im Arbeitsfeld?
- Wie kann Vernetzung gestaltet werden und gelingen?
- Wie macht Schulsozialarbeit auf sich aufmerksam, wie wird die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der eigenen Arbeit vermittelt?
- Wie kann Schulsozialarbeit in ihrer Darstellung auch Menschen gewinnen, die mit den Arbeitsansätzen und der Sprache der Sozialen Arbeit nicht vertraut sind?
- Wie kann konkret das eigene Selbstmarketing gestaltet werden?

18.10.18 - 19.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA9-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mit Kindern im Wasser und auf der Slackline - wie geht das denn?

Praxisworkshop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte im Hort und im Hort an der Schule sowie Betreuungspersonen an der Schule, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Ein gesunder Respekt vor den Elementen Wasser und Luft, gute Vorplanungen, ein bunter Strauß an Ideen für Bewegungsspiele – das sind die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Bewegungsaktionen im Schwimmbad und auf der Slackline.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Rechtliche Grundlagen für den Ausflug ins Schwimmbad
- Technische Voraussetzungen für Slackline-Aktivitäten drinnen und draußen
- Rituale und Regeln für den Schwimmbad-Besuch
- Praktische Beispiele für alle Altersgruppen der Kita

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte

22.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BW2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mitarbeiterförderung - Strategien und Instrumente

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Dies betrifft insbesondere die „mittlere" Leitungsebene, deren „Sandwich-Position" hierdurch oftmals von Unsicherheit geprägt ist. Von ihr wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein gutes Zusammenspiel im Team sind jedoch Voraussetzungen für den Erfolg.

In diesem Seminar werden Strategien und Instrumente vorgestellt und erprobt, die eine gezielte Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Teamkontext ermöglichen.

Schwerpunktthemen sind:
- Leitung als Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche optimal nutzen

16.05.18 - 17.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ3-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderationsmethoden für die Bearbeitung der Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden soll,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden sollen,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.

Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Jugendhilfeplanung - Einführungstag

Neue und nicht mehr ganz neue Kolleginnen und Kollegen in der Jugendhilfeplanung

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeplanung ist ein komplexes Arbeitsfeld. Unterschiedlichste Aufträge bestimmen die Praxis vor Ort.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über wichtige gesetzliche und fachliche Grundlagen. Vorgestellt werden die überörtliche Berichterstattung zur Jugendhilfeplanung und die Unterstützungs- und Beratungsangebote des KVJS-Landesjugendamtes, die in der Arbeit vor Ort genutzt werden können.
Eine erste Standortbestimmung für die eigene Praxis wird erarbeitet und in kleinen Gruppen gemeinsam reflektiert.
Die Veranstaltung eignet sich auch, um andere "Einsteigerinnen und Einsteiger" in das Arbeitsfeld kennenzulernen und sich auszutauschen.

18.01.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JPL2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Kita

Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.

Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.
Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte dieses Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz

13.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Schulsozialarbeit

Grundlagen für das Arbeitsfeld

Neue Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten in einem anspruchsvollen Aufgabenfeld. Ihre Tätigkeit ist häufig mit hohen Erwartungen und Rollenzuweisungen von Schule und verschiedenen Seiten verbunden.

In diesem Seminar geht es daher vor allem darum, sich als Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit Auftrag und Profil, Zielen und Rollenerwartungen auseinanderzusetzen.

Durch Inputs, praxisbezogene Einheiten und kollegialen Austausch gewinnen die Teilnehmenden Klarheit für ihr professionelles Handeln. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für die Konzept- und Projektentwicklung, für die Gestaltung der Zusammenarbeit und ihr Selbstmarketing.

06.11.18 - 07.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-2A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
22.11.18 - 23.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neuntes Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen

Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Netzwerkkoordinatoren und Netzwerkkoordinatorinnen Frühe Hilfen

Ziele und Inhalte

Frühe Hilfen sind lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für (werdende) Eltern und Kleinkinder. Ziel ist es dabei, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.
Hierfür sollen gemäß §3 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) flächendeckend verbindliche Strukturen der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen, Angeboten und Einrichtungen geschaffen werden.

Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen fanden bereits acht Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatoreninnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen statt. Diese Veranstaltungen schließen an die Austauschtreffen im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen an.

Die zuständigen Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen erhalten in den Austauschtreffen ausreichend Möglichkeit, sich mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Stadt- und Landkreisen zu vernetzen.
Außerdem sollen Vorträge zu aktuellen Fragestellungen oder Themen im Kontext Frühe Hilfen, Impulse geben und zum fachlichen Diskurs anregen.
Inhalt der Veranstaltungen sind auch aktuelle Informationen und verwaltungsrechtliche Hinweise der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im KVJS-Landesjugendamt im Zusammenhang mit der Bundesinitiative Frühe Hilfen beziehungsweise der Bundesstiftung Frühe Hilfen.

28.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FH3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Ohne Leitung geht es nicht!" - Professionelles Kita-Management 2018/2019

Für Führungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Einrichtungsleitungen, neue Leitungskräfte und stellvertretende Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Diese Führungskräfteschulung dient auch der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben nach § 7 Abs. 6 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)

Ziele und Inhalte

Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt, die verschiedensten Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen entsprechen müssen. Das Management einer Kindertageseinrichtung und die Führungsperson bekommen aufgrund dieser Entwicklung eine besondere Bedeutung.

Fragen hinsichtlich der eigenen Führungsrolle und des persönlichen Führungsstils stehen zu Beginn dieser Aufgabe.
"Was kommt auf mich zu? Welche beruflichen und persönlichen Kompetenzen und Haltungen benötigte ich als Führungskraft in einer Tageseinrichtung für Kinder?"

Zur Bewältigung dieser Aufgaben benötigen Führungskräfte Kompetenzen und Haltungen, welche ihnen in dieser längerfristigen Fortbildung vermittelt werden. Besonders bedeutsam ist dabei die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, als ein Teil der eigenen beruflichen Entwicklung.

Die Fortbildung gliedert sich in acht Seminare. Die Seminare haben folgende Themenschwerpunkte:

1. Führungsrolle/Führungsstil
- Rolle und Rollenkonflikte
- Leitungsaufgaben und unterschiedliche Anforderungen
- Leitung und Stellvertretung

2. Kommunikation
- Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung
- Kennenlernen der Methoden Kollegiale Beratung und Konfliktmanagement

3. Führungsinstrumente
- Personalentwicklung
- Teamkulturen
- Stressmanagement

4. Veränderungsmanagement
- Was passiert bei Veränderungsprozessen?
- Ziele, Methoden
- Umfeld-, Risikoanalyse, Aktivitätenplan
- Themenfindung für die Projektarbeit (Voraussetzung für das KVJS-Zertifikat)

5. Teamentwicklung
- Motivation
- Konfliktmoderation
- Gesunderhaltung am Arbeitsplatz und Stressmanagement

6. Rechtliche Fragestellungen der Kindertagesbetreuung
- Grundlagen der Tagesbetreuung im SGB VIII
- Bundeskinderschutzgesetz
- Kindertagesbetreuungsgesetz, Kindertagesstättenverordnung(KitaVO)
- Arbeitsrecht

7. Qualitätsentwicklung
- Organisationswissen
- Qualitätsmanagement
- Beschwerdemanagement
- Öffentlichkeitsarbeit

8. Kolloquium/Abschlusseminar
- Vorstellen der Projektarbeiten
- Reflexion der in der Praxis erlebten Handlungssituationen und erprobten Methoden und Bearbeitung in der kollegialen Gruppe
- Übergabe der KVJS-Zertifikate

Die Beratung und Analyse in der Gruppe kann für die Betrachtung der individuellen Erfolge, der Stolpersteine und Hindernisse im weiteren Kita Alltag als Führungskraft hilfreich sein.


16.01.18 - 17.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-L6-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Örtliche Kita-Bedarfsplanung und Werkzeuge zur Gestaltung der Betreuungs - und Bildungslandschaft

Die Kommune als Gewährleisterin der sozialen Infrastruktur

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in kleineren und mittleren Kommunen ohne spezifische Sozial- und Jugendhilfeplanungsstrukturen

Ziele und Inhalte

Die örtliche Bedarfsplanung soll neben der grundlegenden quantitativen Betrachtung qualitative Aspekte aufnehmen. Beteiligt sind je nach Betreuungslandschaft vor Ort viele: kirchliche Träger, Vereine, Wohlfahrtsverbände, gegebenenfalls gewerbliche Anbieter, Familienbildungsträger, Beratungsstellen – die Interessen können höchst unterschiedlich, vielleicht sogar widersprüchlich sein. Für die freien Träger der Kindertagesbetreuung ist es maßgeblich, in der örtlichen Bedarfsplanung abgebildet zu sein, um die entsprechenden Zuschüsse zu erhalten. Die kommunalen Planungsverantwortlichen müssen vielerlei Aspekte in den Blick nehmen.

Themen des Seminartages sind:
- Die qualitativen Aspekte in der örtlichen Bedarfsplanung
- Wie eine qualitativ ausgerichtete örtliche Bedarfsplanung die Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten in der Betreuungs- und Bildungslandschaft fördert
- Der Mehrwert für die Kommunen und deren beteiligte freie Träger und deren Kommunen
- Die Perspektive der Eltern in der Bedarfsplanung, unter Berücksichtigung der hohen Diversität der Lebenslagen von Familien

Die örtliche Bedarfsplanung wird unter folgenden Arbeitsthesen betrachtet:
- Als Werkzeug zur kontinuierlichen Entwicklung der Betreuungs- und Bildungslandschaft
- Als Steuerungsinstrument für die Kommunikation und Zusammenarbeit der Beteiligten: der kommunalen Politik, der Verwaltung, dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, den Trägern und Anbietern sowie den Nutzenden (Eltern und soweit möglich der Kinder)

11.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BQ3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Partizipation ist Prävention! Fachliche Begründungen, Ansätze und Methoden für eine partizipatorische Schulsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Wie weit ist die Partizipation der Schülerinnen und Schüler an der Schule schon vorangeschritten?

Die aktuelle Partizipationsforschung macht deutlich, dass Schülerinnen und Schüler in der Regel da mitreden dürfen, wo sie den Erwachsenen nicht weh tun. Beispielsweise bei der Klassenzimmer- und Pausengestaltung, in Streitschlichterprogrammen, wo sie sich selbst Regeln zum Umgang miteinander und zum Umgang mit Verstößen geben dürfen.
Das Spektrum der Partizipationsmöglichkeiten ist damit aber noch nicht ausgeschöpft. Die oben genannten Studien belegen nämlich auch, dass dort wo Partizipation ermöglicht wird, Selbstwirksamkeit und Anerkennung erfahrbar sowie Zugehörigkeit und Kooperation befördert werden und dies zur Verbesserung von Lernen und Kompetenzentwicklung beiträgt. Das wiederum ist die beste Prävention.

Einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit kommt eine wichtige Rolle bei der Realisierung von Beteiligungsmöglichkeiten und sozialer Gerechtigkeit für Kinder und Jugendliche zu, ist sie doch den Kinderrechten (zum Beispiel Recht auf Beteiligung, UN-Kinderrechtskonvention) in besonderer Weise verpflichtet.

Wie können Schülerinnen und Schüler an der Praxis der Schulsozialarbeit beteiligt werden? Und wie können sie in der Schule, aber auch in der Gemeinde / im Sozialraum an sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden? Welche Methoden können hier zum Einsatz kommen?

Mit dieser fachlichen Auseinandersetzung möchte der Workshop die Interessierten darin bestärken, Beteiligung in der Arbeit an der Schule voranzutreiben und dazu Unterstützung bieten.
Dabei kommen diverse konkrete Partizipationsmethoden zum Einsatz, sollen Argumente diskutiert und gesammelt werden, die Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen und Lehrkräfte begeistern und aufzeigen, weshalb es sich lohnt, Schule partizipativ zu gestalten.

30.11.17 - 01.12.17 Forum Hohenwart Pforzheim Details 17-4-SSA9-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Partizipation und unbegleitete minderjährige Ausländer

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der stationären Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Ausgehend vom Handlungskonzept Partizipation des Bundesfachverbands UMF und den Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Implementierung und praktischen Erprobung in fünf ausgewählten Jugendhilfeeinrichtungen für junge Flüchtlinge in Deutschland werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzt, die professionelle Rolle im Spannungsfeld zwischen den eigenen Ansprüchen und den Erwartungen der Zielgruppe zu reflektieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden zunächst strukturelle Voraussetzungen gelingender Beteiligung, wie beispielsweise die Entscheidungsebenen und Entscheidungsprozesse oder die Rolle der Leitung vorgestellt, um anschließend in Kleingruppen gemeinsam den eigenen Alltag in der Kinder- und Jugendhilfe unter Berücksichtigung der strukturellen Voraussetzungen zu rekonstruieren (Theorie-Praxis-Transfer).

Im zweiten Schritt sollen spezifische und allgemeine Bedarfe der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UmA) in der stationären Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet werden, anhand derer die eigenen Ansprüche der Fachkräfte, aber auch die Erwartungen der Zielgruppe an deren professionelle Rolle reflektiert werden.

Den Schlusspunkt bildet eine Zukunftswerkstatt über die Frage, wie es zu schaffen ist, den eigenen Ansprüchen und den Erwartungen der UmA an die professionelle Rolle der Fachkräfte unter der Prämisse einer gelebten Partizipation in der Einrichtung gerecht zu werden.

06.06.18 - 07.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-EHSD14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Partizipative Hilfeplanung

Fachkräfte der freien Träger der Erziehungshilfe

Ziele und Inhalte

Die Teilnehmenden lernen den Aufbau des Entwicklungszielkreises als Möglichkeit der Beteiligung für Kinder und Jugendliche kennen.

Sie erfahren, wie es gelingen kann, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam über deren Stärken und Entwicklungsbedarf zu sprechen und Ziele, insbesondere für den nächsten Hilfeplanzyklus, herauszufinden.

Sie entdecken, mit welchem Vorgehen junge Menschen in den Blickpunkt der Hilfeplanung rücken und aktiv am Geschehen teilhaben können.

27.03.18 - 28.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Personalgewinnung und Personalbindung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Qualifiziertes Fachpersonal und Leitungskräfte für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen zu gewinnen und langfristig zu motivieren und zu halten, ist eine große Herausforderung. In den kommenden Jahren wird sich diese Herausforderung angesichts des weiteren Ausbaus im Kleinkindbereich und im Ganztagsbetrieb noch verstärken. Träger und Kommunen, die ein gutes Konzept mit unterschiedlichen Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung vorweisen können, haben einen deutlichen Standortvorteil.

Die Teilnehmenden lernen bei der Fortbildung Strategien zur Personalgewinnung kennen,
- wie beispielsweise Ideen zur Vernetzung mit Fach- und Hochschulen aussehen können,
- wie ein Konzept zur Ausbildungsbegleitung und Integration von PIA Auszubildenden erarbeitet werden kann,
- wie ein Konzept zur Personalauswahl mit definierten Abläufen und Standards entstehen kann und
- wie Qualifizierungskonzepte, um langfristig Leitungskräfte zu gewinnen, gestaltet werden können

Die Teilnehmenden lernen Strategien zur Personalbindung kennen, beispielsweise
- welche Rahmenbedingungen unterstützen,
- welche Bedeutung Trägerleitbild und Image haben,
- wie die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit umgesetzt werden kann oder
- wie ein Gesundheitsmanagement (nicht nur) für älter werdende Mitarbeitende implementiert werden kann.

Die Teilnehmenden profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch und erarbeiten sich Strategien für die eigene Trägeraufgabe vor Ort.

12.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-TK6-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
12.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisberatung Jugendhilfeplanung

Neue und nicht mehr ganz neue Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner finden in ihrem Arbeits-Umfeld häufig keine unmittelbaren Fachkollegen.
Das KVJS-Fortbildungsangebot "Praxisberatung Jugendhilfeplanung" wurde im Mai 2017 begonnen und wird künftig auf vielfachen Wunsch regelmäßig an zwei Terminen im Jahr weiter geführt.

In der Praxisberatung kann beispielsweise, je nach aktuellem Bedarf der Teilnehmenden, Wissen vermittelt, aber auch die konkrete Planung einer neuen Aufgabe oder die Strukturierung des Arbeitsfelds beleuchtet werden.

Fragen oder Problemstellungen können vorab bei Frau Ulrike Gfrörer eingereicht werden. Die Fragestellungen und Aufgaben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Rahmen der Praxisberatung lösungsorientiert bearbeitet.

Je nach Bedarf kann kollegiale Beratung sowie Beratung durch zwei langjährig erfahrene Kollegen in Anspruch genommen werden.



04.12.17 KVJS, Stuttgart Details 17-4-JPL3-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisberatung/Kollegiale Beratung Jugendhilfeplanung

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Ziele und Inhalte

An den Praxisberatungstagen können Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfeplanung "ihre" aktuellen Themen einbringen, gemeinsam mit den Teilnehmenden und den Referenten reflektieren und Lösungen für anstehende Herausforderungen gestalten.
Die jeweils aktuellen Fragestellungen werden im Vorfeld gesammelt, damit die Referenten das jeweilige Thema inhaltlich und methodisch vorbereiten können.
Sehr wichtig ist in den Praxisberatungstagen auch die gemeinsame Arbeit in Form der kollegialen Beratung.

12.04.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JPL3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
22.10.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JPL3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisorientierte Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung befasst sind und die eine ausführliche Erörterung von eingereichten schwierigen Fällen aus der Praxis beziehungsweise der vom Referenten angebotenen Lösungsvorschläge wünschen als dies bei einer eintägigen Veranstaltung möglich ist

Ziele und Inhalte

Mit dieser 2-tägigen Arbeitstagung kommt der KVJS einem Anliegen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der wirtschaftlichen Jugendhilfe nach.

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte und der Spruchstelle Baden-Württemberg vorgestellt. Es werden die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren erörtert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Die Teilnehmenden sollen unter Anleitung des Referenten selbst Lösungsvorschläge zu den schwierigen Fällen erarbeiten. Zudem werden sie vom Referenten Hinweise zur effektiven Bearbeitung solcher Fälle erhalten.

20.11.17 - 21.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-WJH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
08.11.18 - 09.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-WJH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Berufsschulen

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Berufsschulen

Ziele und Inhalte

Nicht nur dass Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen älter sind, sie bringen oftmals auch andere Themen mit, zum Beispiel rund um das Thema Arbeit und Ausbildung. Häufig handelt es sich dann noch um große Schulzentren mit größeren Lehrerinnen- und Lehrerkollegien. Das fordert Schulsozialarbeit in ganz besonderer Art und Weise.

Wie kann Kooperation zwischen der Berufsschule und der Schulsozialarbeit gelingen und wie die konkrete Zusammenarbeit gestaltet werden? Wie gelingt es, dass Schulsozialarbeit wahrgenommen und genutzt wird? Wie können sinnvolle und an die Zielgruppe anschlussfähige Angebote und Arbeitsformate aussehen? Wie kann Schulsozialarbeit mit knappen Ressourcen sinnvolle Arbeitsschwerpunkte gestalten und mit den eigenen Grenzen umgehen?

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Berufsschulen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Berufsschulen.

07.12.17 - 08.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Gymnasien

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Gymnasien

Ziele und Inhalte

Sind Gymnasien anders als andere Schularten? Ist Schulsozialarbeit an Gymnasien anders als an anderen Schularten? Wie kann Schulsozialarbeit an Gymnasien erfolgreich installiert werden und arbeiten? Wie können Kooperationsprozesse zwischen Fachkräften der Schulsozialarbeit und Lehrkräften sowie Schulleitungen an Gymnasien zielorientiert gestaltet werden?

Es gibt Gymnasien, an denen die Schulsozialarbeit erfolgreich installiert wurde, erfolgreich kooperiert, arbeitet und anerkannt wird. Allerdings gibt es nicht selten auch Gymnasien, wo ein anderes Verständnis von ihrer Arbeit und ihrer Verantwortung für die Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder und Jugendlichen besteht als an anderen Schularten. Schulsozialarbeit wirkt dort bisweilen noch als Fremdkörper, wird manchmal gar als Beleg für Schwierigkeiten an der Schule gedeutet und abgelehnt. Nicht selten auch von Seiten der Eltern, die mit kritischer Perspektive auf die Angebote der Schulsozialarbeit blicken.

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf Grundlage der mitgebrachten Fälle die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Gymnasien und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Gymnasien.

28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisworkshop: Leitungen leiten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Leitungsaufgaben gegenüber Kita-Leitungen

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen sind in einer ganz besonderen Leitungsposition: Sie leiten Leitungen. Dies bringt ganz spezifische Anforderungen und Fragestellungen mit sich.

Die Praxiswerkstatt „Leitungen leiten“ rückt dieses Thema jenseits der fachlichen und rechtlichen Fragen in den Vordergrund und fokussiert auf die eigene Rolle und den eigenen Leitungsprozess.

Verantwortliche von der Trägerseite gestalten die Rahmenbedingungen, unter denen die Kita-Leitungen leiten. Dabei hat die Art und Weise, wie der Rahmen gestaltet wird, sofort Auswirkungen auf das Leitungshandeln in den Kitas. Wie klar ist den Trägern ihre Rolle sowie ihr Ziel- und Aufgabenverständnis? Dabei sind Trägerverantwortliche häufig auch, wie die Leitungen selbst, in einer Sandwich-Position. Einerseits sollen sie Vorgaben und Anweisungen von oben nach unten durchsetzen und andererseits sollen sie Leitungen führen, begleiten und unterstützen. Dadurch sind sie unterschiedlichen - eventuell sogar widersprechenden Erwartungen - ausgesetzt. Auch dies beeinflusst nicht unwesentlich das eigene Handeln. Bei Trägerverantwortlichen für mehrere Einrichtungen kommt häufig hinzu, dass sie standortübergreifende Vorgaben, Leitlinien, Standards umsetzen und koordinieren sollen.

Die Praxiswerkstatt bietet einen Rahmen für einen fokussierten Erfahrungsaustausch. In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation von Trägerverantwortlichen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für die eigene Rolle und das eigene Leitungshandeln.

13.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK10-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Professioneller Umgang mit Widerstand

Sozialpädagogische Fachkräfte in der Beratung oder den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Sogenannter „Widerstand“ kann sich in jedem Bereich des beruflichen Handelns zeigen, ganz gleich, in welcher Rolle und in welchem Kontext man als professionell helfende Person unterwegs ist.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden „Widerstand“ durch die systemische Brille als hoch bedeutsame Regulationskraft in Beratungskontexten zu sehen und bekommen Reflexionsmöglichkeiten und Anregungen, wie sie in ihrem beruflichen Kontext auf neue Weise mit diesem Phänomen umgehen können.

21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychiatrische Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Kinder und Jugendliche, die unter psychischen Störungen und Erkrankungen leiden und daraus resultierend an ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt sind, gehören nach § 35a SGB VIII in den Zuständigkeitsbereich der Jugendhilfe.
Auf der Grundlage einer fachärztlich zu diagnostizierenden seelischen Störung hat die Jugendhilfe festzustellen, welche Auswirkungen die Erkrankung auf die Teilhabe des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft hat und ob Eingliederungshilfebedarf gemäß § 35a SGB VIII besteht.

Im Workshop werden die häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder, daraus resultierende mögliche Folgen für die Teilhabefähigkeit sowie die Diagnostik der Krankheitsbilder nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD 10) vorgestellt.
Dabei soll der Bereich der Kooperation der verschiedenen Systeme, insbesondere auch im Hinblick auf § 8a SGB VIII (Kinderschutz), aber auch die Sinnhaftigkeit verschiedener Maßnahmen besonders beleuchtet werden.

30.07.18 - 01.08.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-EHSD10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychisch kranke Eltern und die Not der Kinder

Leitungs- und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil psychisch krank ist, sind in vielfältiger Weise durch die elterliche Erkrankung betroffen und stehen unter erhöhtem Risiko selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Die Not des Kindes ist in Beziehungen zwischen psychisch kranken Eltern und ihren Kindern nicht immer für jede und jeden unmittelbar zu erkennen.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
- Psychische Krankheitsbilder
- Interaktionsmuster bei psychisch kranken Müttern
- Auswirkungen der elterlichen psychischen Erkrankung auf die psychische Verfassung der Kinder
- Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII bei psychischer Erkrankung eines Elternteils

Ziel des Seminars ist es, die Besonderheiten im Umgang mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern kennenzulernen und durch die Auseinandersetzung mit dem Thema mehr Handlungssicherheit zu erlangen.

16.05.18 - 17.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualität sichern mit Konzept

Von der Konzeption zur Qualitätssicherung

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Qualitätsbeauftragte

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) und das Sozialgesetzbuch SGB VIII verpflichten Träger der öffentlichen Jugendhilfe in § 45 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen schriftliche Konzeptionen vorzulegen.
In der Gesetzesbegründung wird die pädagogische Konzeption unter anderem als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Tageseinrichtungen benannt.

Eine Konzeption ist allerdings noch kein Verfahren zur systematischen Sicherung der pädagogischen Qualität. Wie es gelingen kann, eine Konzeption so aufzubauen, dass daraus Verfahren zur Qualitätssicherung entwickelt und umgesetzt werden können, soll in diesem Seminar beleuchtet werden.

Inhalte des Seminars sind:
- Die Konzeption als Grundlage zur Qualitätssicherung
- Systematische Verfahren zur Sicherung der pädagogischen Qualität
- Praktische Umsetzungsstrategien, um von der Konzeption zur Qualitätssicherung zu kommen

28.06.18 - 29.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen. Eine gute Qualität dient der Zufriedenheit von Mitarbeitenden, Kindern und Eltern.

Ziel der Veranstaltung ist, einführendes Wissen zu vermitteln über
- die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Qualitätsentwicklung,
- die Grundbegriffe von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, wie beispielsweise der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) Strukturen, Prozesslandkarte und Standards,
- mögliche Verfahren und Methoden zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.

Die Teilnehmenden erarbeiten den Nutzen sowie die Chancen und Herausforderungen zur Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems. Anhand eines konkreten Beispiels aus einer Kommune wird die zielgerichtete Vorgehensweise zur Einführung und Implementierung eines Qualitätsmanagementkonzeptes vorgestellt.

09.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
28.02.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-BQ5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es:
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu bearbeiten.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme kennenlernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen, wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet. Der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

03.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen - wie passt das zusammen?

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Eine wichtige Aufgabe von Leitung in der Sozial- und Jugendhilfe ist die Steuerung der Organisation im Sinne des Qualitätsmanagements, seiner Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit. Qualitätsmanagementsysteme können nur erfolgreich implementiert werden, wenn deren Sinnhaftigkeit von allen Beteiligten klar verstanden und ein echter Mehrwert erkannt wird. In diesem Seminar wird aufgezeigt, wie auch in kleinen Organisationseinheiten Qualitätsmanagementprozesse oder ganze Systeme eingeführt werden können und sich dadurch die Arbeit für die Mitarbeitenden nachhaltig im Interesse deren Zielgruppen verbessern kann.

Im Seminar erarbeiten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen einen eigenen Kern-/Schlüsselprozess, der sich auf ihren organisatorischen Hintergrund bezieht. Dabei geht es nicht nur um den Qualitätsprozess, das Resultat und seine Wirkungsorientierung, sondern auch darum, wie andere erfolgreich in solche Prozesse eingebunden werden können. Außerdem werden erfolgreiche Beispiele für die betriebliche Praxis in der Sozialwirtschaft vorgestellt.

Schwerpunktthemen des Seminars sind:
- Qualitätsmanagementsysteme und deren Zertifizierung
- Identifikation und Beschreibung wichtiger Kernprozesse
- Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität als zentrale Betrachtungsebenen
- Standards und Merkmale in den Qualitätsbereichen und Schlüsselprozessen
- Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung
- Steuerung und professionelle Prozessgestaltung, Rolle und Funktion von Leitung und QM-Beauftragten
- Evaluation und ihre Bedeutung für eine „lernende Organisation“

12.11.18 - 13.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ10-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Rangeln und Raufen - Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportvereine

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e.V. und dem Landessportverband Baden-Württemberg e.V

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus Sportvereinen, die den Aspekt Bewegung auf spielerisch-kämpferische Weise verstärkt und reflektiert in ihren pädagogischen Alltag einbinden wollen

Ziele und Inhalte

Wenn Kinder oder Jugendliche untereinander raufen, kann das bei allen Beteiligten große Begeisterung auslösen. Sie können dabei ihre Kraft zeigen und entwickeln, ihren Körper spüren und Selbstwirksamkeit erleben. Zudem wissen wir aus der Entwicklungspsychologie, dass Körperkontakt wesentlich ist für eine rundum gesunde psychosoziale
Entwicklung. Für die (sport-)pädagogische Gewaltprävention stellen Angebote eines geregelten und fairen Kämpfens eine große Bereicherung dar.

Wie können Kinder ein Gefühl füreinander, ein spielerisches Gegeneinander im Miteinander entwickeln? Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ oder „in die Knie gezwungen“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen - und wenn ja, welche? Worin genau liegt der entwicklungsfördernde Wert beziehungsweise der erzieherische Sinn einfacher , geregelter Kämpfe? Welche gewaltpräventiven Anteile enthält dieser Ansatz? Welche Vorbereitung und welcher Rahmen sind dafür notwendig? Wie können „Übergriffe“ vermieden werden? Diesen Fragen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung annähern.

07.05.18 - 08.05.18 Sportschule Schöneck Details 18-4-JS3-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Regionaltagung Süd der Beistandschaften

Kooperationsveranstaltung mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V.

Leiterinnen und Leiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beistandschaften

Ziele und Inhalte

Themen der Tagung sind aktuelle rechtliche und fachliche Entwicklungen im Bereich der Beistandschaften.
Um den Anspruch an Aktualität gerecht zu werden, erfolgt eine Ausschreibung der Veranstaltung über das DIJuF und über die Internetseiten des KVJS zwei bis drei Monate vor Beginn der Tagung mit näheren Angaben zu Inhalten, Referentinnen und Referenten.

14.03.18 - 16.03.18 Forum Hohenwart Pforzheim Details 18-4-BPV2-1ks Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Resilienz – Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 10- bis 15-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und Schule

Ziele und Inhalte

Aufbauend auf den Ergebnissen der Resilienzforschung, vermittelt die Fortbildung Theorien und Methoden zur Stärkung „resilienter“ Verhaltensweisen bei Jugendlichen zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Dies schließt die Zusammenarbeit mit den Eltern ebenso ein, wie den stärkenorientierten Blick auf das eigene Team oder die gesamte Organisation.
Ziel der Fortbildung ist die Erweiterung des pädagogischen Handlungsrepertoires der Teilnehmenden in Bezug auf die Planung, Umsetzung und Reflexion von Maßnahmen zur Resilienzförderung.
Dabei gilt es unter anderem:
- die Stärken der einzelnen Jugendlichen, die der Eltern und der Fachkräfte als Ressourcen zu erkennen und im pädagogischen Alltag zu berücksichtigen, ohne dabei Risiken zu missachten,
- verschiedene Methoden zur Resilienzförderung von Jugendlichen zu
kennen und auf der Grundlage allgemeiner und individueller Entwicklungsaufgaben, Entwicklungswege und Entwicklungsfortschritte der Jugendlichen anzuwenden, beziehungsweise diese in die Begleitung von Bildungs- und Entwicklungsprozessen einzubeziehen und gegenüber Eltern und anderen Bezugspersonen darzustellen.

06.03.18 - 07.03.18 Bildungs- und Familienzentrum Holz. Details 18-4-SP13-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Resilienz – Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 4- bis 10-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulsozialarbeit sowie Schule

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung vermittelt Theorien, Konzepte und praktische Methoden zur Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz für Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren. In verschiedenen modulartig angelegten Einheiten lernen die Teilnehmenden ein erfolgreich wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung kennen und umzusetzen, resilienzfördernd mit Kindern zu kommunizieren sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern ressourcenorientiert zu gestalten. Dies schließt den ressourcenorientierten Blick auf die eigene Gesundheit mit ein.

Mit dieser Fortbildung können die Teilnehmenden:
- die Stärken der einzelnen Kinder und Eltern erkennen und ressourcenorientiert arbeiten,
- Maßnahmen zur Förderung von Resilienz planen und umsetzen (Einzelfall- und Gruppenarbeit),
- ihre persönlichen Stressquellen erkennen, einordnen und Strategien zur persönlichen Resilienzförderung entwickeln und anwenden,
- ein wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung durchführen.

08.03.18 - 09.03.18 - Details 18-4-SP4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

26.10.17 - 27.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

27.11.18 - 28.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Rund um den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Betriebserlaubnis

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Trägern und Trägerverantwortlichen von Kindertageseinrichtungen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit den Themen rund um den Betrieb und die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII auseinanderzusetzen, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Im Rahmen von Fachvorträgen werden die gesetzlichen Grundlagen zur Betriebsführung, das Antragsverfahren sowie die damit verbundenen relevanten Rahmenbestimmen dargestellt.
Dabei werden die konzeptionellen, räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen thematisiert.

Abschließend werden die elektronischen Möglichkeiten der unverzüglichen Meldungen nach § 47 SGB VIII über das EDV-System KiTa-Data-Webhouse (KDW), sowie die Online Plattform zur "Vormerkung" von Betreuungsbedarfen vorgestellt.

12.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Scheiden tut weh...

Wie helfen wir Kindern bei Trennung der Eltern?

Fachkräfte in Kindertageeinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Familienkrisen, Trennung und Scheidung bedeuten Stress für Eltern, aber auch eine enorme Belastung und Krise für die Kinder. Wie Seismographen erspüren sie die emotionale Hochspannung und reagieren häufig unter anderem mit Trotz, Aggression, Depression, Trauer, Ess- und Schlafstörungen.
Nicht selten haben massive Konflikte der Eltern Loyalitätskonflikte bei den Kindern zur Folge bis hin zur Ablehnung des getrennt lebenden Elternteils.

Wie können Fachkräfte in der Tageseinrichtung die Kinder unterstützend auffangen und Hilfestellung geben, damit Kinder keine bleibenden Schäden davon tragen?
Wie können Eltern hinsichtlich ihrer eigenen Situation, aber auch der ihrer Kinder beraten und unterstützt werden?

Folgende Inhalte werden im Seminar bearbeitet:
- Phasen einer Trennung und deren Charakteristika
- Eskalationsstufen des Trennungskonfliktes
- Bedürfnisse der Kinder im Familienkonflikt
- Folgen der Trennung bei Kindern
- Rechtliche Hintergründe (Sorgerecht, Umgangsrecht, "Wer darf zukünftig das Kind abholen?")

13.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-SP6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schlafen in altersgemischten Gruppen und Ganztagesbetreuung

Die achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeit einer Alltagssituation

Fachkräfte in altersgemischten Gruppen und Ganztagesgruppen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In altersgemischten Kindergruppen treffen unterschiedlichste Bedürfnisse und Ausprägungen von Schlaf und Ruhe aufeinander. Auch wenn sich die Großzahl der Kinder in Mittagschläfer (Kinder unter drei Jahren) und Wachkinder (Drei- bis Sechsjährige) kategorisieren lassen, finden sich in jeder Altersklasse auch Kinder, die dem nicht entsprechen. Das eine Zweijährige braucht schon keinen Mittagschlaf mehr, während das andere Vorschulkind ohne Mittagschlaf noch nicht auskommt. Kurzschläfer und Langschläfer, schlechte und gute Schläfer, Lerchen und Eulen gibt es in jedem Kindesalter. Wie kann das sein? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Fachkräfte und für den Tagesablauf sowie die Personal- und Raumplanung in der Kita? In den Blick zu nehmen, sind daneben auch die Ruhephasen für Nichtschläfer bei den Unterdreijährigen und den Kindergartenkindern. Was tun, wenn Kinder in der Ruhephase doch einschlafen? Und was bedeutet „Ruhen“ eigentlich für kleine Kinder?

Dieses Seminar befasst sich mit den täglichen Herausforderungen in altersgemischten Gruppen bei der Planung und Gestaltung der Schlaf- und Ruhesettings, mit besonderem Fokus auf eine lösungsorientierte Erörterung des Personal- und Buchungsmanagements. Wichtige Fragen und Themen rund um den Schlaf, zum Beispiel Fragen zum Aufwecken, werden differenziert beantwortet.
Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden im Seminar ein umfassendes Wissen zum kindlichen Schlaf in der Altersklasse von null bis sechs Jahren, welches sie in der Praxis nicht nur dabei unterstützt, den Schlafbedarf und die schlaf- und ruhebezogenen Eigenheiten von Kindern besser zu verstehen, sondern auch Eltern professionell zu beraten.

16.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schnittstellen ASD und Frühe Hilfen - Übergänge gestalten

Zwölfter Thementag Frühe Hilfen

Leitungs- und Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen, sowie bei freien Trägern der Jugendhilfe, welche im Kontext der Frühen Hilfen tätig sind

Ziele und Inhalte

Frühe Hilfen sind regionale Angebote für (werdende) Eltern und Kinder - insbesondere in den ersten Lebensjahren - die präventiv und nachhaltig die Entwicklungsmöglichkeiten von Familien verbessern sollen. Diese können zum Beispiel Alltagsentlastung oder Förderung der Bindung oder Beziehungskompetenz beinhalten. Frühe Hilfen bieten auch spezifische, sekundärpräventive Hilfen an und vermitteln in weiterführende, passgenaue Hilfen.

Wenn die Angebote der Frühen Hilfen aufgrund des erhöhten Unterstützungsbedarfes nicht ausreichen können Familien, mit deren Einverständnis, zum Allgemeinen Sozialen Dienst vermittelt werden. Dieser kann Beratung und insbesondere Hilfen zur Erziehung anbieten. Teilweise können Angebote der Hilfen zur Erziehung und der Frühen Hilfen parallel stattfinden. Ebenso kann der Allgemeine Soziale Dienst auch Familien zu den Frühen Hilfen vermitteln.

In der fallübergreifenden Kooperation des Allgemeinen Sozialen Dienstes und den Frühen Hilfen braucht es unter anderem die Klärung der Fallverantwortung, die datenschutzrechtlich abgestimmten Informationsübermittlungen und verbindliche Regelungen. In der fallbezogenen Zusammenarbeit bedarf es Absprachen zwischen den (parallel) eingesetzten Fachkräften.
Die Transparenz und Partizipation der Eltern sind im Übergang stets zu beachten.

Ziel dieses Fachtages ist es darauf zu blicken, wie die Kooperation zwischen den Frühen Hilfen und dem Allgemeinen Sozialen Dienst in der Praxis aussehen kann, um (werdende) Eltern mit Kleinkindern niedrigschwellig zu unterstützen und/oder zu passgenauen Hilfen zu vermitteln. Außerdem sollen Naht- und Schnittstellen der beiden Arbeitsbereiche, Übergänge und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Es soll Orientierung und Handlungssicherheit erworben werden.

05.12.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-4-FH6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schule und Schulsozialarbeit – gemeinsam die Schülerinnen und Schüler im Blick

Kooperationsveranstaltung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – Landesarbeitsstelle Kooperation

Fachkräfte der Schulsozialarbeit im Tandem mit Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit gibt es zwischenzeitlich an vielen Schulen des Landes. Die Fortbildungsveranstaltung soll dazu beitragen, grundlegende Fragen der Zusammenarbeit zu klären.

In der Fortbildungsveranstaltung geht es darum, dass Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Lehrkräfte einzelner Schulen (im Tandem) ihre Aufgaben, Rollen und ihre Kooperationsmöglichkeiten analysieren.
Auf der Basis der so gewonnenen Erkenntnisse stellt sich die Frage, wie Schulsozialarbeit und Schule konzeptionell enger miteinander verzahnt werden können, um die Fachlichkeit und Gestaltungsmöglichkeiten beider Bereiche für die Schülerinnen und Schüler besser zu nutzen.

Schwerpunkte der Fortbildungsveranstaltung sind:
- Zuständigkeits-/Verantwortungsbereiche klären und abstimmen
- Schulische und außerschulische Unterstützungsmöglichkeiten kennen lernen
- Planung von konkreten (standortbezogenen) kooperativen Maßnahmen und Angeboten

Eine detaillierte Programmübersicht erhalten die Teilnehmenden mit der Einladung zur Veranstaltung.

20.06.18 - 22.06.18 Landesakademie Bad Wildbad Details 18-4-JS2-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulkindbetreuungsangebote an Ganztagsschulen - wie kann die Kooperation von Hort, Grundschule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule sowie Betreuungspersonen an der Schule

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht. Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was können wir tun, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

07.12.17 - 08.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulkinderbetreuungsangebote - wie kann die Kooperation mit Schule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule, sowie Betreuungspersonen an der Schule (Verlässliche Grundschule, Kernzeit, Nachmittagsbetreuung, Ganztagesschule)

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht.
Ebenso wie innerhalb der Schulkinderbetreuungsform, stellen sich einige Fragen zum jeweiligen Auftrag.
Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was kann getan werden, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

19.11.18 - 20.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit an Grundschulen erfolgreich gestalten

Grundlagen, Kooperationen und Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Schulsozialarbeit sind inzwischen viele Fachkräfte an (Ganztags-)Grundschulen tätig und es zeigt sich, dass sich die Arbeit dort unterscheidet und eigene Zugänge sowie Ansätze erfordert.
In drei themenspezifischen Modulen werden grundlegende Zugänge, Kooperationen und Methoden für die Arbeit von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen vermittelt und erarbeitet. Die Module zielen auf die Unterstützung zur Entwicklung eines eigenständigen Profils sowie einer eigenständigen Konzeption für die Schulsozialarbeit an Grundschulen.

Modul 1
Spezifische Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:

Im ersten Modul werden die Besonderheiten des Systems Grundschule mit dem Auftrag und den Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den Aufgaben der Schulsozialarbeit verknüpft.
Es findet eine Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen statt, beispielsweise:
- mit der heterogenen Zielgruppe der Kinder mit ihren entwicklungsspezifischen und vielfältigen Bedürfnissen,
- der Betroffenheit von Kindern und deren Familien durch risikoreiche Lebenslagen,
- bis hin zum Arbeiten im System Grundschule.

Im ersten Block des Moduls wird erarbeitet, wie:
- Kooperationen mit Schulleitungen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an (Ganztags-)Grundschulen zum Wohle der Kinder gut gelingen,
- Aufträge und Zuständigkeiten geklärt werden,
- die Bedarfsermittlung für den Einzelkontakt und wie der Zugang zur Schulsozialarbeit gestaltet werden können.

Der Arbeit mit der Zielgruppe der Eltern kommt an Grundschulen eine wesentliche Rolle zu. Deshalb wird im zweiten Block des Moduls thematisiert:
- welche Elternrechte in welcher Form zu berücksichtigen sind,
- wie die Kooperation mit Eltern gut gelingen kann,
- welche Kooperationen und Netzwerkarbeit innerhalb des Jugendhilfenetzes und Sozialraumes sinnvoll und hilfreich sind.
Dabei wird auch ein Blick auf interessante „Best-Practice-Beispiele“ zur Inspiration geworfen.
Durch diesen gründlichen Blick auf die eigene Rolle in einem speziellen Feld unterschiedlicher Akteurinnen und Akteuren und Interessenlagen, wird das Selbstverständnis und Standing der Fachkräfte gefestigt.

Modul 2
Soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an Grundschulen:

Das zweite Modul zielt auf die Stärkung der Kompetenz, soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an (Ganztags-)Grundschulen zu entwickeln, durchzuführen und konzeptionell zu verankern.

Dazu wird erarbeitet, welche Basiskompetenzen dem sozialen Lernen im Grundschulalter zugrunde liegen und wie diese gefördert werden können. Methoden in unterschiedlicher Ausrichtungen werden vorgestellt, aus:
- der Stärkenorientierung,
- der Resilienz- und Gesundheitsförderung,
- der Stressprävention und Naturpädagogik,
- und auch Methoden zur Intervention in schwierigen Klassen- und Gruppensituationen, zum Beispiel bei Konflikten oder Mobbing.
Einige dieser Methoden werden mit dem Ziel erprobt, dadurch das eigene methodische Alltagsrepertoire um kreative und spielerische Varianten speziell für den Grundschulbereich zu erweitern. Im Transfer zur eigenen Schulsituation kann reflektiert werden, wann und wie diese Methoden sinnvoll eingesetzt werden können, um förderliche Prozesse bei Einzelnen, in Gruppen und Klassen anzuregen.

Modul 3
Einzelfallarbeit mit Kindern und Eltern an Grundschulen:

Das dritte Modul zielt auf die Vertiefung der Kompetenz, Kinder altersgemäß anzusprechen und zu begleiten. In diesem Modul werden spielerische und beiläufige Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt, durch die ein unmittelbarer Zugang zum Kind und zur kindlichen Weltsicht sowie zu den Potentialen des Kindes ermöglicht wird. Dadurch werden die Eigenwahrnehmung, Mitteilungsfähigkeit und
Selbstwirksamkeitserfahrungen des Kindes gestärkt.

Des Weiteren

08.11.18 - 09.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
07.02.19 - 08.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
04.04.19 - 05.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Kooperationsprozesse mit der Schule initiieren, gestalten und begleiten - Praxiswerkstatt

Fachbereichsleitungen sowie Träger- und Personalverantwortliche in der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Eigentlich treffen in der Schule vor Ort zwei Völker aufeinander, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, häufig eine unterschiedliche Sprache sprechen und unterschiedlichen Zielen folgen. Gelingende Schulsozialarbeit ist angewiesen auf erfolgreiche Kooperationsprozesse.

-Wie können von Trägerseite aus Kooperationsprozesse hilfreich und zieldienlich gestaltet werden?
-Welche Grundorientierungen helfen im Prozess der „Völkerverständigung“?
-Welche Strukturen braucht es für eine gute Kooperation?
- Welche Erfahrungen und Instrumente zur Förderung der Kooperation gibt es?
-Was gilt es bei der Installation und Begleitung von Schulsozialarbeit zu beachten?
-Wie können gemeinsam Standards und Verfahrensweisen zu spezifischen Themen erarbeitet werden?
-Wie können dabei Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit ermöglicht und gesichert werden?
-Und was ist zu tun, wenn es zu Konflikten in der Kooperation kommt?
-Wie können Träger diese in der Kooperation vor Ort hilfreich und zieldienlich begleiten?

Diese und andere Fragen können im Mittelpunkt der Praxiswerkstatt stehen.

19.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-4-SSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: "Der Köder muss dem Fisch schmecken!"

Fachtag - Schulsozialarbeit wirkungsvoll darstellen und „verkaufen“

Fachberatungen, Koordinatorinnen und Koordinatoren, Fachbereichsleitungen sowie Träger- und Personalverantwortliche der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Wie laden Fachverantwortliche der Schulsozialarbeit vor Ort dazu ein, dass Schulsozialarbeit als eine wichtige, unverwechselbare und wertvolle Akteurin mit spezifischen Zielen und professionellen Arbeitsweisen mit nachhaltiger Wirkung wahrgenommen wird? Wie kann Einfluss darauf genommen werden, welche „Geschichten“ sich die relevanten Akteurinnen und Akteure, wie zum Beispiel Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Schulleitungen, wichtige Gremienmitglieder ¿ über die Schulsozialarbeit erzählen?

Bei diesem Fachtag werfen die Teilnehmenden einen Blick über den Zaun des professionellen Marketings und fahren mit der Gemeinderätin/dem Gemeinderat oder der Schulleitung eine Runde Aufzug. Sie lernen aus dem Perspektivenwechsel heraus, worauf es bei einem erfolgreichen Marketing ankommt.
Die Teilnehmenden entwickeln ein Wörterbuch „Schulsozialarbeit - Deutsch“, in dem die üblichen Fachbegriffe in die Sprache der jeweiligen Zielgruppe übersetzt sind. Sie lernen richtig angeln und nehmen Impulse mit, wie sie dafür sorgen können, das der Köder dem Fisch schmeckt und nicht dem Angler.

Der Fachtag bietet eine Mischung aus Fortbildungsimpulsen, praktischen Übungen und fokussiertem Erfahrungsaustausch zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und Marketing - spezifisch ausgerichtet auf das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit.

27.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: "Große Teams, knappe Ressourcen und keine Zeit!"

Fachtag - Einzelne und Teams der Schulsozialarbeit führen

Träger- und Personalverantwortliche der Schulsozialarbeit von Anstellungsträgern der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Der Ausbau der Schulsozialarbeit hat bei vielen Anstellungsträgern dazu geführt, dass die Ressourcen und Strukturen zur Führung der Fachkräfte der Schulsozialarbeit häufig nicht im gleichen Maße mitgewachsen sind. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit sich vor Ort häufig in einem hohen Maße autonom als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer organisiert.

Dabei gilt es vier Schwerpunkte im Blick zu behalten:
- Orientieren und Zielen
- Zieldienliche Kommunikationskultur
- Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation
- Gestaltung von Lern- und Entwicklungsprozessen mit Förderung einer zielgerichteten Selbststeuerung und Eigenverantwortung

Dieser Fachtag geht über den reinen Erfahrungsaustausch hinaus. Was können Führungskräfte im Arbeitsfeld aus aktuellen Modellen zum Thema Führung und Teamprozesse lernen und wie können diese konkret an die Anforderungen des Arbeitsfeldes angepasst werden?

Im Mittelpunkt stehen neuere Konzepte aus dem Bereich des „agilen Managements“, der „lateralen Führung“ sowie hypno-systemische Modelle. In einem Wechsel aus Impulsen und Transferarbeit sind die Teilnehmenden eingeladen, konkrete Möglichkeiten und Schritte zur Weiterentwicklung der eigenen Führungsstrukturen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit zu gestalten.

17.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Koordination der Schulsozialarbeit ohne Vorgesetztenfunktion

Fachtag - Kooperationsprozesse und laterale Führung gestalten

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit (beispielweise von Landkreisen) ohne Vorgesetztenfunktion und Personalverantwortung

Ziele und Inhalte

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit - die keine direktive Weisungsfunktion haben - stehen vor der besonderen Herausforderung, Prozesse anzustoßen und zu begleiten. Sie sind auf Kooperation angewiesen.

Bei diesem Fachtag sollen Impulse aus dem Bereich des „lateralen Führens“ sowie „systemischer Konzepte zur Kooperation“ genutzt werden, um erfolgreich die Gestaltung von Kooperationsprozessen vor Ort voranzutreiben.

Zentrale Fragestellungen können dabei sein:
- Was ist Voraussetzung für erfolgreiche Kooperationsprozesse?
- Wie können kritische Rückmeldungen so gegeben werden, dass sie trotzdem Kooperation ermöglichen?
- Wie können Konflikte nicht als Gefahr, sondern als Chance genutzt werden?
- Wie können zieldienliche und hilfreiche Prozesse der Selbststeuerung und Eigenverantwortung bei Anstellungsträgern und bei Fachkräften der Schulsozialarbeit initiiert und gefördert werden?

Auf der Grundlage dieser Fragen werden Fälle aus der Praxis als Arbeitsgrundlage zur Weiterentwicklung der Kooperationsprozesse genutzt.

04.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen entwickeln

Einrichtungsleitungen in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen, Träger, Multiplikatoren

Ziele und Inhalte

Immer wieder kam es in der Vergangenheit - auch innerhalb von Institutionen - zu Übergriffen an Schutzbefohlenen. Dies hat zu einem Umdenken auf allen Ebenen geführt.
Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Kindertageseinrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeiten Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern. Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.

Die Inhalte der drei Fortbildungsabschnitte sind:
- Basiswissen Missbrauch, Missbrauch in Institutionen, sexuelle Übergriffe unter Kindern, Täterstrategien, Ziele von Schutzkonzepten
- Prozess der Schutzkonzeptentwicklung, Bestandteile eines Schutzkonzeptes, Risiko- und Potentialanalyse, Verhaltenskodex, Partizipation und Beschwerdewege von Kindern
- Personalverantwortung, Sexualpädagogische Konzepte, Pädagogische Prävention, Notfallplan, Leitbild, Kooperationen

Die Teilnehmenden werden durch die Fortbildung befähigt, den Prozess der Entwicklung von Schutzkonzepten für Ihre Kindertageseinrichtungen einzuleiten und diese zu implementieren.
Sie verfügen über ein Basiswissen zu sexueller Gewalt an Kindern – durch Erwachsene und andere Kinder - und über Täterstrategien. Sie erarbeiten, welche Strukturen in Institutionen Übergriffe ermöglichen und begünstigen können. Die Fortbildung vermittelt Handlungskompetenzen, die auf die Praxis vor Ort anzuwenden sind.

13.09.18 - 14.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Fachkräfte aus voll- und teilstationären Einrichtungen erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Paket dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und in das Thema sexueller Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt.
Die Veranstaltung besteht aus 1 bis 3 Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet. Im Basisbaustein geht es vor allem um die psychosexuelle Entwicklung von Mädchen und Jungen sowie um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf die Vielfalt von Mädchen und Jungen
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen
- Rechtliche Aspekte der sexuellen Bildung
II. – III. Mögliche weitere Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, rechtliche Aspekte bei sexualisierter Gewalt, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
- Qualitätsentwicklung, Schutzauftrag, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

nach Vereinbarung - Details 17-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Voll- und teilstationäre Einrichtungen der erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Angebot dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und in das Thema sexueller Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt. Die Veranstaltung besteht aus einem bis drei Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet. Im Basisbaustein geht es vor allem um die psychosexuelle Entwicklung von Mädchen und Jungen sowie um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf die Vielfalt von Mädchen und Jungen
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen
- Rechtliche Aspekte der sexuellen Bildung

II. – III. Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, rechtliche Aspekte bei sexualisierter Gewalt, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
- Qualitätsentwicklung, Schutzauftrag, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern

Intervention und Prävention

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Wo viele Kinder zusammen spielen und lernen, gehört die Verletzung von Grenzen zum Alltag. Sexuelle Übergriffe durch Kinder an Kindern werden in pädagogischen Fachkreisen zunehmend als Problem erkannt. Doch „im Falle eines Falles“ fehlen den Pädagoginnen oder Pädagogen häufig die Grundlagen, um fachlich angemessen zu reagieren und die notwendigen Interventionsschritte durchzuführen. Unsicherheiten in der Einschätzung der Situation und in der Entwicklung von Konsequenzen führen zu Verharmlosungen oder Dramatisierungen. Ein angemessener Umgang mit sexuellen Grenzverletzungen ist wichtiger Bestandteil sozialen Lernens und der Prävention von Missbrauch jeglicher Art. Diese Fortbildung gibt den Teilnehmenden das nötige „Rüstzeug“.

Inhaltliche Fragestellungen und Schwerpunkte der Fortbildung:
- Was ist kindliche Sexualität?
- Wie unterscheide ich sexuelle Aktivitäten von sexuellen Übergriffen?
- Kriterien zur Einschätzung sexuell übergriffigen Verhaltens
- Wie gestalte ich eine sinnvolle Intervention, wenn es zu Übergriffen gekommen ist?
- Wie bewege ich mich im Spannungsfeld von betroffenen Kindern, der Kindergruppe, Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und Eltern?
- Wie entwickle ich ein sexualpädadgogisches Konzept für meine Einrichtung?
- Interventionsschritte beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch
- Möglichkeiten und Grenzen von Hilfeleistungen und Umgang mit der eigenen Belastung
- Was heißt präventives Arbeiten im Erziehungsalltag?
- Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung

03.05.18 - 04.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SP7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sicherung von Trägerqualität mit der Entwicklung eines Handbuchs

Trägervertreter und kommunale Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

In den Kindertageseinrichtungen sind vielfältige Aufgaben umzusetzen. Die Träger haben den gesetzlichen Auftrag, dies verantwortungsvoll zu gewährleisten. Was jedoch sind die Kernaufgaben, die ein spezifisches Trägerprofil ausmachen? Wie lässt sich die Aufgabenfülle effizient umsetzen?

Mit der Ausarbeitung eines Trägerhandbuchs entsteht Verantwortungs- und Aufgabentransparenz. Verbindliche Handlungsvereinbarungen ermöglichen Orientierung auf den verschiedenen Handlungsebenen und tragen zu einer gelingenden Kommunikation bei.

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung: Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität, wird im Rahmen der Fortbildung gemeinsam die Gliederung eines Trägerhandbuchs beispielhaft für die relevanten Arbeitsfelder ausgearbeitet.
Die Aufgaben Personalbewirtschaftung, Beschaffungswesen und die Zusammenarbeit Träger-Leitung werden mit konkreten Instrumenten „gefüllt“. Prozessabläufe, Checklisten und Arbeitshilfen werden beispielhaft entwickelt und zu Modulen weiter ausgearbeitet.
Mit der Modifizierung der Modulinhalte auf die konkrete Trägerorganisation entsteht das passgenaue Handbuch.

Die Fortbildung umfasst einen 1-tägigen Abschnitt zum Einstieg in die Thematik, einen 2-tägigen Abschnitt zur Arbeit am Handbuch und einen weiteren 1-tägigen Abschnitt zum Erfahrungsaustausch und zur Nachsteuerung.

26.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK5-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

So kommen „Ich“ und „Es“ in Kooperation

Hypno-systemische Impulse für Beratung und Training in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

„Ich weiß auch nicht, aber -es- kam einfach über mich“.

Nicht selten beschreiben sich Menschen als „Problemopfer“. Entweder nach außen („die Anderen“) oder nach innen („Es“, die Wut, die Traurigkeit, die Ohnmacht etc. kam über mich). Mit der Beschreibung als Opfer geht aber nicht selten ein inneres „Problemerleben“ einher, das den Zugang zu den eigenen Ressourcen und Kompetenzen erschwert.

Mit der Verknüpfung systemischer Konzepte (den Fokus auf Wechselwirkungen) und Konzepten aus der modernen Hypnose nach Milton Erickson (den Fokus auf unwillkürliche Prozesse) sind viele hilfreiche Arbeitsansätze und Instrumente für Beratung und Training entstanden.
Mit dem systemischen Teil sind viele bereits vertraut. Von der Wunderfrage bis zur Skalierung, vom zirkulären Fragen bis zur Skulpturenarbeit. Im Mittelpunkt von Beratung und Training steht aber häufig nur das „Ich“, das Arbeiten mit dem bewussten System, dem Kopf, dem Verstand. So erarbeiten wir SMARTE Ziele erabeitet. Die Teilnehmenden sprechen über Probleme und Lösungen während nicht selten das „Es“ andere Wege geht. Doch häufig sind „Probleme“ Ausdruck eines spezifischen inneren Erlebens.

Die Fortbildung führt in hypno-systemische Konzepte für Beratung und Training ein. Dabei werden die folgenden Fragestellungen bearbeitet:
- Wie können unwillkürliche Prozesse in Beratung und Training einbezogen werden?
- Wie können unwillkürliche (als Problem erlebte) Prozesse als Ressource und Potenzial genutzt werden?
- Wie können Menschen eingeladen werden in ihrem, inneren Team eine Kooperation von „Ich“ und „Es“ zu ermöglichen?
- Wie können Bilder, Metaphern, Imaginationen oder die Körper-Koordination als Brücke zum unwillkürlichen Erleben genutzt werden (damit am Ende Menschen wieder mehr in ein gestaltendes Kompetenzerleben kommen können)?
- Und wie können Fachkräfte der Schulsozialarbeit, die beraten und trainieren, mit eigenen Gefühlen, wie Wut, Ärger, Ohnmacht so umgehen, dass das einschränkende Erleben als Ressource und Potenzial genutzt werden kann?

06.12.18 - 07.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Social Media in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit, die Interesse daran haben, ihre Kompetenzen im Bereich digitale Medien zu vertiefen und diese stärker im pädagogischen Alltag nutzen und einbinden wollen

Ziele und Inhalte

Für Jugendliche sind digitale Medien fester Bestandteil ihrer Lebenswelt. Sie werden von ihnen in erster Linie als Kommunikationsmedium genutzt. Auch pädagogische Fachkräfte nutzen zunehmend digitale Angebote und Dienste, um mit ihren Zielgruppen in Kontakt zu kommen und den Kontakt mit ihnen zu pflegen.

Neben der Auseinandersetzung mit verschiedenen populären Angeboten im Netz fokussiert die Fortbildung sowohl das mediale Handeln von Kindern und Jugendlichen als auch das der pädagogischen Fachkräfte. Um Heranwachsende in einer digitalisierten Welt begleiten zu können, muss auch im Netz professionell gehandelt werden. Welche Kompetenzen brauchen pädagogische Fachkräfte dafür und welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden?

Ziel der Veranstaltung ist es, die Vorteile und Potenziale von Social Media unter Berücksichtigung der Risiken zu nutzen und Heranwachsende beim Aufwachsen in einer zunehmend mediatisierten Gesellschaft zu begleiten.

29.01.18 - 30.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA6-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialpädagogische Familienhilfe - Einführung

Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung führt in die fachlichen Herausforderungen der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) ein. Im Fokus stehen spezifische Fragestellungen und die Vermittlung entsprechender Kenntnisse für dieses differenzierte Aufgabenfeld.
Inhalte an den drei Einführungstagen:
I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Dokumentation, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen: Zusammenarbeit mit dem ASD und anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen
- Reflexion des eigenen Verständnisses von Familienleben
- Verantwortung übernehmen contra Hilfe zur Selbsthilfe
II. Veränderung in der Familie als Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Mit Widerständen arbeiten
- § 8a SGB VIII: Kinderschutz
- Stationen der Zusammenarbeit: Nähe und Distanz; Beginn und Ende
III. Methoden und Interventionsinstrumente
- 6-Schritte-Modell nach Aia Asen
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Zeitmanagement
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
Am Reflexionstag (14.03.2019) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung: Veränderung als Auftrag; Erfolgskontrolle? Was tue ich, wenn ich Angst habe? Hilfe zur Selbsthilfe contra Wächteramt des Kinderschutzes.

26.09.18 - 28.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Standortbestimmung - für Chefinnen

Frauen mit mehreren Jahren Erfahrung als Leitungskraft aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung und de