Rechtliche Betreuung

Die überörtliche Betreuungsbehörde beim KVJS bietet Veranstaltungen für ...

  • Fachkräfte bei Betreuungsbehörden,
  • Fachkräfte bei Betreuungsvereinen,
  • Berufsbetreuerinnen und -betreuer.
Es wurden insgesamt 34 Veranstaltungen gefunden.

Als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer in die Selbstständigkeit - Teil 1

Interessierte, die vor dem Schritt in die Selbstständigkeit als rechtliche Betreuerinnen und Betreuer stehen oder ihn schon getan haben

Ziele und Inhalte

Der Weg in die Selbstständigkeit ist mit vielen Fragen gepflastert, zumal der im Betreuungswesen! Ob Steuer, Recht, Büro- und Selbstorganisation oder der Umgang mit den Behörden - alles Bereiche, in denen große Unsicherheit die Frage nach der Selbstständigkeit begleitet.
Dieses Seminar schafft eine solide Wissengrundlage um die berufliche
Selbstständigkeit in Angriff zu nehmen.
Es handelt sich um folgende Lerninhalte:
- 30 typische Fehler von Selbstständigen
- So bekommt man Betreuungen
- So organisiert man sich und den Büroalltag selbst
- Welche Steuern werden wann fällig?
- ist man freiberuflich oder gewerblich tätig?
- richtiger Umgang mit dem Finanzamt
- die Bank als Partner
- So findet man den richtigen Steuerberater
- So schließt man Verträge und Vereinbarungen
- So sichert man sich beruflich und privat richtig ab
- Wie grenzt man sich privat gegenüber Betreuten ab?
- Was macht man bei Krankheit oder im Urlaub?
- selbst und ständig oder frei und unabhängig: vom Halten der Work- Life-Balance
Das Tagesseminar richtet sich an selbstständige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer oder solche, die sich selbstständig machen möchten.
Es bietet:
- konkrete und praxisbezogene Tipps und Tricks für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit
- einen Überblick über typische Stolperfallen
- die Möglichkeit zur Entwicklung von Strategien zur eigenen Professionalisierung
Checklisten und Arbeitshilfen helfen dabei, typische Verhaltensmuster zu erkennen und unterstützen bei der Professionalisierung der selbstständigen Tätigkeit.

27.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR67-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufenthaltsbestimmungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Aufenthaltsbestimmung und/oder Freiheitsentziehung sind häufig angeordnete Aufgabenkreise bei rechtlichen Betreuungen.
Inhalt dieses Seminars ist die Abgrenzung zu anderen Aufgabenkreisen sowie die Betreuertätigkeit innerhalb des Aufgabenkreises.
Aufenthaltsbestimmung außerhalb der Freiheitsentziehung:
- Meldepflichten und Ausweispflichten
- Einwilligungsvorbehalt für die Aufenthaltsbestimmungen
- Umgangsrechte als Teil der Aufenthaltsbestimmung?
Übersicht über Freiheitsentziehungen im deutschen Recht:
– Abgrenzung der Unterbringungsvoraussetzungen: Vorrang und Nachrang der einzelnen Unterbringungsarten
Freiheitsentziehung durch Betreuerinnen und Betreuer:
-Voraussetzungen
- gerichtliches Genehmigungsverfahren
- Zuführung zur Unterbringung; insbesondere Beteiligung der Betreuungsbehörde
- Regelung des Unterbringungsvollzugs
- Heilbehandlung während der Unterbringung; insbesondere Zwangsbehandlung
- Beendigung der Unterbringung


17.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR39-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Bedeutung und Funktion von Sucht und Suchtmittelkonsum - praxisfeldbezogene Fortbildung für die rechtliche Betreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung bietet in kompakter Form Basiswissen zu Suchtentwicklung und Konsumformen sowie einen Überblick über Handlungsansätze und Hilfeangebote der Suchthilfen.
Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten im eigenen Feld sowie die Kooperation mit dem System der Suchthilfe stehen dabei im Vordergrund.

24.04.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR32-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Betreuungsbehörde als Urkundsstelle

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Die Neuregelungen durch das 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz erweiterten das bereits umfangreiche Tätigkeitsfeld der Betreuungsbehörde unter anderem dahingehend, nunmehr Beglaubigungen von Unterschriften und Handzeichen auf Vorsorgevollmachten vorzunehmen. Die Urkundspersonen benötigen für diese Aufgabe ein fundiertes Fachwissen. Die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Kenntnisse vermittelt das Seminar.

Schwerpunkte:
- Begriffsbestimmung
- besondere Stellung der Urkundsperson
- Richtlinien zur Beurkundung
- formelle und materiell-rechtliche Normen bei der Beglaubigung
- Ablauf einer Beglaubigung
- Folgen einer Beglaubigung

26.09.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR49-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Betreuungsplanung und Case Management/Unterstützungsmanagement

Methoden zur effizienten und effektiven Berufsbetreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Mit der im 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz
eingeführten Betreuungsplanung in Verbindung mit der regelmäßigen Berichterstattung soll "in geeigneten Fällen" erreicht werden, dass die Gerichte trotz Pauschalierung die Effizienz und Effektivität der Berufsbetreuer prüfen können.
Aber auch aus Haftungsgründen und aufgrund des begrenzten vorgegebenen Stundenkontingents muss qualitativ hochwertige Berufsbetreuung methodisch und geplant vorgehen. Dies ermöglicht, in Verbindung und als Umsetzung der Betreuungsplanung, die Methode Case Management/Unterstützungsmanagement.
Case Management (auch: Fallmanagement oder Unterstützungsmanagement) ist eine Methode zur Integration sozialer Dienste zur koordinierten, effektiven und effizienten Versorgung unterstützungsbedürftiger Menschen; sie ist leicht handhabbar und lässt sich mühelos in die Arbeitsabläufe der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer einfügen. Mit Case Management ist es möglich die im Betreuungsplan genannten Ziele und Maßnahmen umzusetzen, Menschen mit Behinderungen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen und deren Recht auf Teilhabe (Inklusion) zu verwirklichen.
Arbeitsschwerpunkte:
- gesetzliche Grundlagen für die Betreuungsplanung
- Ziele und Maßnahmen der Betreuung im Betreuungsplan
- Anforderungen an den Betreuungsplan
- Überprüfung durch das Betreuungsgericht
- Beratung und Unterstützung durch die Betreuungsbehörde
- Betreuungsplanung und Case Management/Unterstützungsmanagement
- Prinzipien und Kernaufgaben des Case Management
- Case Management-Programme
- Aufgaben und Ablaufmodell von Case Management
- Unterstützungsmanagement
- Betreuungsplanung - Hilfsmittel
- Delegation und Leistungen Dritter
- Evaluation und Qualitätssicherung

26.06.18 - 27.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR43-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Borderline - Störungsbild und Behandlungsmöglichkeiten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Als Folge ihrer Erkrankung sind viele Menschen auf die Unterstützung einer gesetzlichen Betreuerin oder eines gesetzlichen Betreuers angewiesen.
Den Betreuerinnen und Betreuern fehlen jedoch häufig die notwendigen Grundkenntnisse über psychische Erkrankungen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Ziel der Veranstaltung ist es, das Störungsbild "Borderlinestörung" und das zugehörige Krankheitsmodell vorzustellen.

Ebenso werden die psychotherapeutischen und psychopharmakologischen Behandlungsmöglichkeiten nach den neuesten Erkenntnissen dargestellt und diskutiert.
Die vermittelten Inhalte können zu Praxisbeispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bezug gesetzt und Leitlinien der Betreuung erarbeitet werden.
Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten und Grenzen sowie der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen steht im Vordergrund.

16.05.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR35-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Deeskalation und Selbstverteidigung für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Diese Veranstaltung ist für Betreuerinnen und Betreuer konzipiert, die lernen möchten, wie sie sich im beruflichen und privaten Alltag gegen verbale und körperliche Angriffe einfach und effektiv wehren können.
Der Referent ist Lehrer für Selbstverteidigung und Nervendruckpunkttechnik.
Er gibt im theoretischen Teil allgemeine Hinweise zur Prävention und Deeskalation und vermittelt im praktischen Teil Abwehrtechniken mit dem Schwerpunkt Nervendruckpunkttechnik.
Inhalte:
- Prävention und Selbstbehauptung:
- Verteidigung beginnt im Kopf
- Achtsamkeit, Umsichtigkeit
- Selbstbewusst NEIN sagen
- Grenzen zeigen

- Nervendruckpunkte (NPD):
- erlernen einiger wirksamer NPD und deren Anwendung bei Angriffen
- Wirksamkeit und Folgen

- Abwehrtechniken bei:
- festhalten an Händen oder Jacke
- Haare fassen
- umklammern, würgen
- Abwehrverhalten bei mehreren Angreifern

14.09.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR69-2z Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Eilfälle in der Betreuung

Rechtliche Grundlagen für die Entziehung der persönlichen Freiheit und die Behandlung gegen oder ohne den Willen der Betreuten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialdienste in Kliniken

Ziele und Inhalte

Das Seminar richtet sich an Betreuerinnen und Betreuer, die bereits im Betreueralltag stehen und immer wieder mit den Themen Unterbringung und Zwangsbehandlung konfrontiert sind.

Inhalte:
- gerichtliches Eilverfahren bei der Unterbringung:
Darstellung des Verfahrens nach dem Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)
- Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz - PsychKHG)
- Regelverfahren:
Erörterung der rechtlichen Grundlagen der §§ 1904 und 1906 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)
- aktuelle Rechtsprechung: Besprechung der aktuellen Rechtsprechung
und Diskussion des 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetzes und seine besondere Auswirkung auf die Darstellung des Patientenwillens im Zusammenhang mit der medizinischen genehmigungspflichtigen Behandlung
- technische und ethische Alternativen zur Unterbringung:
Skizzierung alternativer Methoden und Aufgreifen ethischer Aspekte
- Reflexion des Patientenwillens



22.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR18-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Einfach Visualisieren - Praxistraining

Querschnittsmitarbeiterinnen und Querschnittsmitarbeiter bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Das menschliche Gehirn speichert Bilder leichter und vor allem dauerhafter ab, als abstrakte Worte. Inhalte lassen sich daher schneller und wesentlich nachhaltiger vermitteln. Und werden besser verstanden, aufgenommen und behalten, wenn sie mit Bildern verknüpft sind. Visualisierung hilft zudem, Informationen auf das Wesentliche zu reduzieren und komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Ziele:
Das Praxistraining Einfach Visualisieren vermittelt die Verwendung von einfachen grafischen Elementen zur Darstellung von Inhalten auf der Flipchart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen Werkzeuge und Fähigkeiten, die man sofort in der eigenen Praxis anwenden kann, wie bei
- dem Aufbau des Mentorenkonzeptes,
- der Entwicklung von Strategien zur Gewinnung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer,
- der Moderation von Workshops,
- der Arbeit in Seminaren, Trainings, Coachings oder für die Mediation.
Der Referent stellt die Inhalte in kurzen Impulsen vor. In praktischen Übungen probieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese aus und setzen sie um.
Inhalte:
- Grundlagen: Lesbare Schrift, Farben, Formen, Dynamik
- Elemente: Figuren, Symbole, Gesichter, Pfeile
- Welt der Bildersprache: Vom Begriff zum Bild kommen
- Menschen grafisch visualisieren
- Emotionen, Gefühle und Bedürfnisse abbilden
- Aufbau und Gestaltungselemente von Flipcharts
Das praktische Anwenden und Ausprobieren steht im Mittelpunkt des Trainings. Künstlerisches Talent ist nicht erforderlich, wohl aber der Mut zum (Ver)Malen!




11.07.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR46-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Einführung in das Betreuungsrecht

neue Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Bei der Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer und im weiteren Verlauf der Tätigkeit ist das Wissen um die rechtlichen Grundlagen des Betreuungsrechtes unabdingbar.

Das Seminar behandelt im Rahmen einer Einführung in das Recht der Betreuung:
- gesetzliche Voraussetzungen für die Einrichtung einer Betreuung
- Abgrenzung der Betreuung zur Vorsorgevollmacht
- Genehmigungspflichten bei Unterbringung und Zwangsbehandlung
- Vermögensbetreuungsrecht
- Vergütungsrecht

11.07.18 - 12.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Erfahrungsaustausch Betreuungsrecht - Workshop

erfahrene Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Der Referent bespricht mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Probleme und praktische Fälle im Betreuungsrecht. Er gibt einen Überblick über neue Gesetze und die aktuelle Rechtsprechung.
Eine Diskussion über den Umgang der Betreuerinnen und Betreuer mit Betreuten, Ämtern und dem Betreuungsgericht rundet den Workshop ab.



16.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR16-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Forderungsprüfung in der Schuldnerberatung – Modul 2

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar beantwortet die Grundfragen zur Forderungsprüfung in der Schuldnerberatung:
Wie prüft man, ob Forderungen berechtigt sind?
Wie wehrt man sich gegen ungerechtfertigte und überzogene Forderungen?

Inhalt:
- Rechtsgrundlagen und Umgang mit Forderungen:
- Anfechtung von Forderungen
- Behandlung strittiger Forderungen
- Behandlung nicht fälliger Forderungen
- Umgang mit Inkassobüros, Banken, öffentlichen Gläubigern
- Titulierung von Forderungen



19.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR27-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen und Methoden der kollegialen Beratung - Workshop

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden wünschen sich bei schwierigen Fachfragen einen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Eine kollegiale Beratung bietet die Chance zu einer fachkompetenten Reflexion und der Vernetzung von vorhandenem Wissen und Erfahrungen ohne externe Beraterinnen und Berater.
Das Seminar vermittelt die Grundlagen und Methoden der kollegialen Beratung.
Anhand von eingebrachten Fragestellungen aus der beruflichen Praxis lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man nach einem festen Ablauf mit verteilten Rollen berät und gemeinsam Lösungen entwickelt.
Am Ende des Workshops führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kollegiale Beratung anhand eines Praxisfalls durch.

09.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR50-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II - Grundlagenseminar

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Diese zweitägige Veranstaltung gibt einen grundlegenden Überblick über das Leistungsrecht im Sozialgesetzbuch Zweiter Teil . Sie informiert über aktuelle Gesetzesänderungen und die aktuelle Rechtsprechung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen fundierten Überblick mit einem kritischem Blick auf die Details. Dabei zeigt die Referentin Möglichkeiten der Beratung und der Durchsetzung der Rechte der Betreuten auf.

Inhalte:
- rechtliche Stellung des SGB II im Sozialrecht, Abgrenzung zu SGB II/SGB XII
- Antragstellung
- Anspruchsberechtigte und Ausschlusstatbestände
- Bedürftigkeitsprüfung: Abgrenzung Einkommen und Vermögen
- Einkommensanrechnung und Einkommensbereinigung
- Bildungs- und Teilhabepaket
- Gemeinschaften im SGB II: Bedarfsgemeinschaft, Einstandsgemeinschaft, Haushalts- und Wohngemeinschaften etc.
- Erstausstattung an Hausrat und Bekleidung,
Reparatur therapeutisches Gerät und unabweisbarer Bedarf
- Darlehen, Vermögenseinsatz
- Aufrechnung bei Überzahlung, Höhe der Aufrechnung
- Unterkunfts- und Heizkosten:
Pauschalierung, Satzung, Normenkontrollklage, Begriff Kosten der Unterkunft, Regelungen bei Eigentum, Angemessenheit, Kostensenkungsaufforderung, Umzugskosten und Kaution
- verfahrensrechtliche Änderungen im Bereich § 40 SGB II und §§ 44, 48 SGB X
- Sanktionen und Widerspruch





14.05.18 - 15.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

In Mustern gefangen - Menschen mit Persönlichkeitsstörungen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Persönlichkeitsstörungen belasten die Betroffenen und ihre Umgebung und machen eine rechtliche Betreuung zu einer besonderen Herausforderung.

Kennzeichen von Persönlichkeitsstörungen sind:
- tief greifende störende Verhaltensmuster
- ein erhöhtes Risiko für weitere Gesundheitsstörungen
- ein verstärktes Auftreten von beruflichen und sozialen Problemen
- eine relativ häufig auftretende Neigung zu aggressivem Verhalten

In der Veranstaltung werden
- die paranoide, schizoide, histrionische, emotional instabile und dissoziale Persönlichkeitsstörungen mit ihrer Symptomatik vorgestellt,
- die therapeutischen Möglichkeiten jedes Störungsbildes beleuchtet,
- die Möglichkeiten und Grenzen in der Betreuung erörtert,
- Hinweise auf Maßnahmen gegeben, die über die gesetzliche Betreuung hinausgehen und Wege zu Kooperationspartnern öffnen,
- wesentliche Impulse für gelingende Beziehungsgestaltung in der Betreuung gegeben.

26.09.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR37-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Leistungen in stationären Pflegeeinrichtungen – SGB XI und Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Pflege zu Hause in den eigenen vier Wänden, Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige, Aufnahme in das Pflegeheim. In der täglichen Praxis sehen sich Betreuerinnen und Betreuer mit vielfältigen Fragestellungen und Entscheidungen konfrontiert.
Die Veranstaltung informiert zu Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, den Regelungen des Rahmenvertrags nach § 75 Sozialgesetzbuch (SGB) XI und beantwortet unter anderem folgende Fragen :
Heimverträge: was ist dabei zu beachten?
Welche Leistungen gibt es im Pflegeheim?
Wie setzt sich der Pflegesatz zusammen?
Wie ist die Abgrenzung von Regel- und Zusatzleistungen?
Was bringen die Pflegestärkungsgesetze II und III konkret für die Bewohner beziehungsweise Pflegebedürftigen zu Hause?
Informationen zum Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) runden die Veranstaltung ab.

22.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR28-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Low Budget Öffentlichkeitsarbeit

Fast ohne Aufwand so richtig im Gespräch sein

Querschnittsmitarbeiterinnen und Querschnittsmitarbeiter bei Betreuungsvereinen und Betreuungsbehörden und alle, die für ihren Betreuungsverein eine gute Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gestalten wollen

Ziele und Inhalte

Wie kann man Botschaften vor Ort und regional so richtig ins Gespräch bringen, bei Bedarf Zigtausenden Ideen, Vorhaben oder Erfolge vorstellen, oder sie anregen, sich ebenfalls für die ehrenamtliche Betreuung zu engagieren?
Wie geht das mit geringstem Aufwand, ohne Profis und so, dass es den Akteuren auch noch Spaß macht?
Das Seminar stellt Ideen zu Aktionen, Medien und Veranstaltungen vor, die genau das leisten, aber nahezu kein Geld kosten und auch sonst mit geringsten Ressourcen problemlos umgesetzt werden können. Es stellt Konzepte für eine strategisch durchdachte Öffentlichkeitsarbeit vor, die den Betreuungsverein vor Ort bekannt macht und dazu einlädt, diesen zu unterstützen, ja für diesen aktiv zu werden.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Auf was reagiert man eigentlich selber? Eine kritische Betrachtung der üblichen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit
- Wann guckt man eigentlich hin? Wann spricht man drüber? Ideen für eine andere Art der Kommunikation
- Ehrenamtliche begeistern und neue Partner finden – aber wie?
- Medien, die deutlich mehr erreichen – von neuen Instrumenten bis zu Sozialen Netzwerken
- Das Jahresprogramm ohne Aufwand und mit Witz so gestalten, dass es allen Spaß macht und etwas bewegt
- Aktionen als Gesprächsorte mit minimalem Aufwand umsetzen
- Aktionen für Augen und Medien, die keine und keiner übersieht
- Veranstaltungen pfiffig gestalten und kommunizieren ein Thema verfolgen – etwas bewegen
- Wie kommt man nun auf den Weg?


06.06.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR63-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Messie-Syndrom

Ursachen, Hintergründe und professioneller Umgang

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Vermüllte und verwahrloste Haushalte stellen für viele Betreuerinnen und Betreuer sowie weitere Beteiligte eine große Herausforderung dar.
Häufig wird eine vermüllte und verwahrloste Wohnung jedoch erst spät entdeckt.
Der Wohnungszustand ist dabei immer nur ein Ausdruck dafür, dass sich die Betreuten in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Dazu droht eventuell noch der Verlust der Wohnung.
Ziel des Seminars ist es, die Messie-Symptomatik zu verstehen und zu erfahren, wie man mit dieser professionell umgehen kann.
Inhalte der 2- tägigen Fortbildung:
- Definition, Ursachen, Typologie des Messie-Phänomens
- Erkennungsmerkmale und Unterscheidungen: Sammeln und Horten, Verwahrlosung, Vermüllungssyndrom
- Handlungsspielräume bei unterschiedlicher Ausprägung: Delegation ab wann, an wen?
- Aufbau eines Kompetenznetzwerkes
- Schwierigkeiten im familiären Umfeld
- Spannungsfeld Messie-Syndrom: typische Konflikte
- Kommunikation mit Messies: erfolgreiche Gesprächsführung
- realistische Einschätzung eigener Möglichkeiten und Grenzen






18.06.18 - 19.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR38-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
26.09.18 - 27.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR38-2z Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Mitwirkung der Polizei im Unterbringungsverfahren - Workshop

öffentlich-rechtliche Unterbringung zur Gefahrenabwehr

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Unterbringungen von verhaltensauffälligen psychisch erkrankten Menschen sind für alleBeteiligten eine besondere Herausforderung und erfordern ein Höchstmaß an Professionalität.
Nicht zuletzt, weil es bei diesen Einsätzen zu heftigen körperlichen Auseinandersetzungen kommen kann.
Der Referent ist Leiter einer Polizeidienststelle und hat bei zahlreichen Einsätzen mit psychisch kranken Menschen selbst mitgewirkt.
Er stellt drei Fälle aus seiner beruflichen Praxis vor und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Lösungsvorschläge.
Dabei lernen diese die Aufgaben und Zuständigkeiten aller beteiligten Stellen und Behörden im Betreuungsverfahren kennen und erhalten einen Überblick über die (begrenzten) polizeilichen Möglichkeiten.
Das Seminar soll die Handlungssicherheit der Fachkräfte der rechtlichen Betreuung zum Wohl der betroffenen Betreuten erhöhen.


19.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-BtR54-2z Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Persönliches Budget - Basiswissen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt einen Überblick über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung.

Schwerpunkte sind:
- rechtliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung (unter Berücksichtigung der Änderun-gen durch das Bundesteilhabegesetz)
- Feststellung der Hilfebedarfe
- Bemessung des Budgets
- Grenzen des Budgets
- Verwendung des Budgets (unter anderem Budgetnehmerinnen und Budgetnehmer als Arbeitgeber, Freizeitbudget)
- Aktuelles

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget auszutauschen und Praxisfälle zu besprechen.

20.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR42-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychopharmaka

Übersicht, Anwendungsgebiete, Chancen und Risiken

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Ein erheblicher Teil der Klientinnen und Klienten von rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern wird mit Psychopharmaka behandelt. Deshalb ist es unerlässlich, über solide Grundkenntnisse dieser Medikamente zu verfügen.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Psychopharmaka-Klassen:
- Antipsychotika
- Antidepressiva
- Tranquilizer
- Phasenprophylaktika

In der Veranstaltung werden die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken dieser Medikamente in der Akut- und Langzeitbehandlung verschiedener Störungen erläutert und der Einsatz insbesondere in Bezug zur realen psychiatrischen Versorgungssituation kritisch diskutiert.
Ziel der Veranstaltung ist es, fundierte Grundkenntnisse über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der Behandlung mit Psychopharmaka zu vermitteln.


27.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR34-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Psychosen und Depression/Burnout

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichter

Ziele und Inhalte

Viele psychisch kranke Menschen brauchen kompetente Unterstützung durch gesetzliche Betreuungskräfte. Damit die Hilfe gelingt, sind Grundkenntnisse über psychische Erkrankungen und deren Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen unabdingbar.
Die Veranstaltung bietet einen kompakten Überblick über psychotische Störungen mit ihren Krankheitssymptomen und Behandlungsmöglichkeiten. Auch lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Depression als eine der häufigsten psychischen Erkrankungen kennen. Sie erfahren, was diese mit dem Phänomen Burnout zu tun hat und wie sie davon abzugrenzen ist.
Ziel ist es, Hilfemöglichkeiten realistisch einzuschätzen und dabei die Notwendigkeit der Kooperation mit anderen Hilfesystemen deutlich zu machen.

13.06.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR36-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Bei der Betreuung nicht-deutscher Staatsangehöriger werden Betreuerinnen und Betreuer in verschiedenen Situationen mit dem Ausländerrecht und den staatlichen Behörden konfrontiert.
Die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Betreuung zum Wohle der Betreuten verlangt grundlegende Kenntnisse des Staatsangehörigkeitsrechts, des Ausländer- und Asylrechts in ihrem Bezug zum Betreuungsrecht.
Schwerpunkte des zweitägigen Seminars sind das Aufenthalts- und das Asylrecht.
Für ein besseres Verständnis dieser Bereiche sind Grundkenntnisse des Staatsangehörigkeitsrechts unerlässlich, diese werden zu Beginn des Seminars vermittelt.

Inhalte des Bereichs Aufenthaltsrecht:
- Arten der Aufenthaltstitel
- Aufenthaltserlaubnis
- Niederlassungserlaubnis
- Duldung
- Prüfschemata zur Überprüfung der erteilten Aufenthaltstitel

Inhalte des Bereichs Asylrecht:
- Begriff der politischen Verfolgung
- Asylverfahren
- Aufenthaltsrecht während des Verfahrens
- Pflichten während des Verfahrens
- Ausschluss vom Verfahren
- Drittstaatenregelung
- Rechtsschutz
- Sozialleistungen für Migrantinnen und Migranten und Flüchtlinge

28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Selbstständig als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer Teil 2 – Update

Selbstständige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Sie sind selbstständig als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer tätig? Vielleicht im klassischen „Einzelkampf“ allein gegen alle (Betreuungsbehörden, Gerichte, Klienten, Finanzamt, Angehörige)? Sie haben den ersten Teil des Seminars besucht und wollen sich auf den neuesten Stand der Dinge bringen?
Die beiden Dozenten spielen ein Update ein!
Welche Neuerungen gibt es im beruflichen Bereich? Was hat sich im Bereich der Selbstständigkeit in der Zwischenzeit getan? Was gibt es Neues im Software-Bereich (Updates, neue Software-Pakete für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer)?
Ergänzend zum Update gibt es praxiserprobte Tipps aus dem Alltag, wie man die typischen Stolperfallen in der Selbstständigkeit umgeht und der Satz „selbstständig bedeutet selbst und ständig“ künftig nicht mehr gelten wird.
Vor allem aber ist an diesem Seminartag viel Raum zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch: Wie machen es andere, die die gleichen Probleme haben? Welche Strategien haben Kolleginnen und Kollegen entwickelt?
Das Seminar vermittelt Methoden, Tipps und Kniffe, die das Leben für
Selbstständige erleichtern:
- Buchhaltung und Schreibtisch im Griff:
- intelligente Arbeitstechniken und Apps (inklusive der besten Smartphone-Apps)
-Büroabläufe standardisieren und professionalisieren: Qualitätsmanagement
- professionalisieren heißt rationalisieren: Outsourcing von Telefon, Buch-
Haltung
- Arbeit delegieren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen
- Zeiteinteilung
- Reflexion – auf die eigene psychische Belastbarkeit achten
Ganz wichtig ist das voneinander Lernen:
- Wie machen es andere?
- Welche Kniffe wurden erarbeitet, die man weitergeben kann?
- Netzwerkbildung
- Checklisten und Arbeitshilfen helfen bei der Bewältigung des Selbststän-
digen-Alltags.



10.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR68-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialdiagnostik in Betreuungsbehörden - Erstellung und Einsatz des Sozialberichts

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Am 1. Juli 2014 ist das Gesetz zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörde als Viertes Betreuungsrechtsänderungsgesetz in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist unter anderem die bessere Beachtung des Vorrangs der (primären) sozialrechtlichen Hilfesysteme gegenüber der Betreuung. Durch die Änderungen im Betreuungsbehördengesetz sollen die Funktionen der Betreuungsbehörde im Vorfeld und auch im gerichtlichen Verfahren gestärkt werden, um nach Möglichkeit die Einleitung einer Betreuung zu vermeiden.
Die Anhörung nach § 279 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vor der Bestellung eines Betreuers soll sich unter anderem auf die persönliche, gesundheitliche und soziale Situation des Betroffenen und die Erforderlichkeit der Betreuung einschließlich geeigneter anderer Hilfen (§ 1896 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) beziehen.
Ziel des Seminars ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren sozialdiagnostischen Kompetenzen sowie in den Fähigkeiten der Sozialberichtserstellung zu stärken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden befähigt, den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
Schwerpunkte:
- Grundlagen der Sozialdiagnostik
- Sozialdiagnostik in der Betreuungsbehörde: Einführung in die Arbeitshilfe
- Methodik der Sozialdiagnostik: Umgang mit dem Erhebungsbogen
- Gesprächsführung in der Sozialdiagnostik: Umgang mit den Adressatinnen und Adressaten
- Erstellung des Sozialberichts: Anforderungen an eine gutachtliche Stellungnahme
- exemplarische Bearbeitung von anonymisierten Fällen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

12.06.18 - 13.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR48-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Sozialrecht und spezielle Fragestellungen bei der Betreuung von Flüchtlingen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar baut auf die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung „Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten“ am 28.-29.06.2018 auf.
Vertiefend und aktualisierend wird auf das sich im ständigen Wandel befindliche Asyl- und Aufenthaltsrecht eingegangen. Asylrechtlich stellt sich aufgrund der vermehrten Anerkennung von Ländern als sichere Dritt- oder Herkunftsstaaten die Frage nach der Zuständigkeit und Zulässigkeit von in Deutschland gestellten Asyl(folge)anträgen und deren rechtliche Einordnung. Aufenthaltsrechtlich spielen Ausbildung, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug und Umzug eine immer wichtigere Rolle.
Migrantinnen und Migranten können Sozialleistungen erhalten. Diese richten sich nach dem jeweiligen Aufenthaltsstatus (Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltstitel, Duldung) und können variieren. Daneben ist zu berücksichtigen, ob sich die Leistungen nach den sozialrechtlichen Gesetzen oder dem Asylbewerberleistungsgesetz richten. Das Seminar verschafft einen Überblick über die Art der sozialrechtlichen Leistungen.




13.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR25-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update and practice: Englisch in der rechtlichen Betreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer mit englischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Geflüchtete und Asylbewerberinnen und Asylbewerber brauchen verstärkt rechtliche Betreuung. Die Gespräche finden auf der Basis einer gemeinsamen Sprache sehr oft in Englisch statt. Erfolgsfaktoren für gelungene Gespräche sind die Anwendung des fachspezifischen Wortschatzes und die Fähigkeit in leichter und anschaulicher Sprache konkret auf Fragen eingehen zu können.

Ziele des Seminars sind:
- Auffrischung und Erweiterung des fachspezifischen Wortschatzes in der rechtlichen Beratung anhand von interaktiven Übungen
- treffend formulieren in einfacher Sprache durch Umschreiben und weiteren Hilfsmitteln (sketchnotes)
- Tipps und Tricks für eine verständliche Sprache mit Hilfe von praktischen Beispielen

Die Referentin engagiert sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe und war mehrere Jahre in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig.




27.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR62-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update zum Betreuungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im Seminar Einführung in das Betreuungsrecht wurden die Grundlagen des Betreuungsrechts vorgestellt.
In diesem Anschlussseminar werden relevante betreuungsrechtliche Themen vertiefend dargestellt und besprochen und aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen behandelt..

26.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR26-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Verfahrenspflegschaft

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

- Voraussetzung für die Bestellung
- gerichtliches Verfahren
- Person der Verfahrenspflegerin und des Verfahrenspflegers
- Stellung der Verfahrenspflegerin und des Verfahrenspflegers
- Unterschiedliche Aufgaben:
- in der Betreuung
- im Genehmigungsverfahren
- im Unterbringungsverfahren
- bei verfahrensrechtlichen Ansätzen im Rahmen des geltenden Betreuungsrechts, um die Anwendung von Fixierungen und freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) in Pflegeeinrichtungen zu reduzieren („Werdenfelser Weg“ und "Redufix")
- Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht
- Vergütung und Auslagenersatz
- Steuerpflicht

17.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR17-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Versicherungen und berufliche rechtliche Betreuung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Thema Versicherungen rund um die berufliche Betreuung wird gerne unterschätzt.
Schon kleinste Fehler - wie eine übersehene Klausel in einem Vertrag für die betreute Person, die man aus Zeitdruck nicht beachtet hat - können für beide Parteien beträchtliche Folgen haben.
Oder: Wer haftet, wenn die Betreuten einen Fremdschaden verursachen?
Am Vormittag beantwortet der Referent Fragen zu Versicherungen der Betreuerinnen und Betreuer:
- Wie können Betreuerinnen und Betreuer gegen eventuelle Haftungsansprüche vorsorgen?
- Welche Versicherungsarten sind notwendig?
- Welche Police minimiert das Haftungsrisiko und somit das Berufs- und Existenzrisiko?
- Welche Police sichert das persönliche Einkommen/Auskommen?

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeitet er anschließend Lösungen für vorgestellte Fallbeispiele.

Am Nachmittag geht der Referent auf die Situation der Betreuten ein:
- Wie passt zum Beispiel §823 Abs.1 Bürgerliches Gesetzbuch (Schadensersatzpflicht) zu den Klauseln zur Deliktunfähigkeit der Privathaftpflichtversicherer?
- Welchen Anforderungen muss ein psychologisches Gutachten entsprechen?
- Wer haftet für was?
- Was ist mit den Kosten im Todesfall?
- Welche Kosten kann man für den Fall eines Unfalles oder einer Krankheit absichern?
- Gibt es weitere sinnvolle Versicherungen/Absicherungen für die Betreuten?





22.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-BtR24-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Vorsorgevollmacht ist seitens des Gesetzgebers als vorrangige Alternative zur rechtlichen Betreuung konzipiert. Die beiden Rechtsinstitute haben völlig unterschiedliche Rechtsgrundlagen und andere historische Hintergründe.
Der Referent erläutert systematisch an welcher Stelle sich Vorsorgevollmacht und Betreuung unterscheiden.

Übersicht:
- Innenverhältnis zu den Betroffenen (Auftragsverhältnis, Abweichen von Weisungen)
- Einfluss der Geschäftsfähigkeit auf Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung
- Verfahrensbeteiligung in Betreuungs- und Unterbringungsverfahren
- gerichtliche Genehmigungspflichten
- Rechte vor Gericht, gegenüber Behörden, Banken,Ärztinnen und Ärzten und anderen Dritten
- Delegation auf Dritte (auch: Untervollmachten)
- Aufwendungsersatz und Honorar (auch: Geltung des Rechtsdienstleistungsgesetzes)
- Haftung bei Pflichtwidrigkeiten, Versicherungsschutz
- Beendigung der Tätigkeit (Widerruf, Kündigung, Entlassung)
- Rechenschaft und Herausgabepflichten nach Tätigkeitsende



18.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-BtR15-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Wissenswertes zur Kommunikation mit Musliminnen und Muslimen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

„Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt.“ Koran Sure 49, Vers 13,
Die Zeit in der wir leben, ist von Diskursen über den Islam und Musliminnen und Muslime geprägt. Doch wie viele verlässliche Informationen bezüglich des Islams erhält man in seinem Alltag? Und wie viel weiß man von der Innenperspektive und der Selbstwahrnehmung Menschen muslimischen Glaubens?
Bewährte Methoden Angst und Vorurteilen entgegen zu treten, sind die Erlangung von Wissen und eine Kommunikation, die mehr von einem Miteinander als von einem Übereinander geprägt ist. Diese zwei Methoden gelten im Rahmen der rechtlichen Betreuung und ihrer Handlungskompetenzen als unabdingbare Komponenten.
Begegnungen mit Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Das Seminar soll die Erlangung interkultureller Kompetenzen und Handlungsempfehlungen mit einem facettenreichen Gesamtbild des Islams vereinen.
Die Referentin beleuchtet zum einen die Ursprünge und die Gegenwart des Islams sowie seine Wesenszüge. Zum anderen geht sie anhand von Beispielen konkret auf den Umgang mit muslimischen Betreuten ein.
Ziel ist es, eine wertschätzende Atmosphäre zwischen Betreuerinnen und Betreuern und Betreuten zu erreichen, so dass eine optimale rechtliche Vertretung im Hinblick auf kulturelle wie auch religiöse Besonderheiten gewährleistet werden kann.


02.07.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR60-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Work-Life-Balance - Ist-Situation analysieren und Veränderungsschritte planen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Studien zeigen, dass erlebte soziale Unterstützung den wichtigsten Schutzfaktor gegen Gesundheitsprobleme darstellt. Sie aktiviert neurobiologische Schutzsysteme und vermindert die Aktivierung der neurobiologischen Stresssysteme.
Der Workshop bietet vertiefende Informationen zum Thema Burnout-Prävention.
Der Referent beschäftigt sich gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der Frage, wie es gelingen kann, eine Work-Life-Balance zu erreichen.
Konkret:
- Wie ist es um den Ausgleich und das gesunde Verhältnis von Leben und Arbeiten bestellt?
- Gibt es Themen oder Konflikte, die schon länger belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen oder schon die Gesundheit gefährden?
- Was hindert einen daran, Veränderungen anzugehen?
Leitfragen sind behilflich, die konkrete Lebenssituation zu betrachten und notwendige Veränderungsschritte anzugehen.
Ziel dieser Tagesveranstaltung ist es, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sich für konkrete Veränderungsschritte entscheiden kann und dadurch Impulse zur gesunden Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben mitnimmt.

14.11.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-BtR61-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

E-Mail schreiben >>

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung von:
Montag - Donnerstag
9-12, 13-16:30 Uhr

Freitag
9-12 Uhr

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Deeskalation und Selbstverteidigung für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer am 14.09.2018 im GENO-Haus Stuttgart
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Messie-Syndrom am 18.06. bis 19.06.2018 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Messie-Syndrom am 26.09. bis 27.09.2018 im KVJS-Bildungszentrum Schloss Flehingen
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