Sozialhilfe

Der KVJS bietet jedes Jahr zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen und Seminare an. Sie finden Sie in der Datenbank auf dieser Seite.

Es wurden insgesamt 59 Veranstaltungen gefunden.

Einführung in das SGB II

Rechtliche Grundlagen für den Bezug von Grundsicherungsleistungen für Erwerbsfähige

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte in der Schwangerschaftsberatung, die insbesondere im Personenkreis der sogenannten Hartz IV- Empfänger beraten und sich über Aufbau, Grundlagen und Rechtsfolgen des wichtigsten Sozialleistungsgesetztes informieren wollen.
Inhalt:
Es erfolgt eine Abgrenzung zu anderen Anspruchsgrundlagen wie dem Sozialgesetzbuch Zwölfter Teil (SGB XII), dem Sozialgesetzbuch Dritter Teil (SGB III) oder dem Bundesteilhabegesetz (BTHG).
Der Referent stellt Anspruchsberechtigung, Umfang des Anspruchs und Durchsetzung des Anspruchs differenziert dar.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten mit den zu verwendenden Formularen und können so den Verfahrensweg nachvollziehen.
Hierbei werden
- Kosten der Unterkunft,
- die Frage der Erwerbsfähigkeit,
- die Verweisung zu SGB XII
- der Begriff der Bedarfsgemeinschaft (insbesondere mit Hinblick auf minderjährige Familienmitglieder) besprochen.
Ziel:
- Darstellung der wesentlichen Ansprüche
- Kenntnis von den rechtlichen Grundlagen
- Erörterung aktueller Rechtsprechung
Praktische Verfahrenshinweise und Praktikertipps runden die Veranstaltung ab.






24.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aktuelle Sozialrechtsentwicklung für die Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Gesetzgebung und Rechtsprechung im Bereich des Sozialrechts erneuern und erweitern sich ständig.
Dieses sozialrechtliche Upgrade für die Schwangerschaftsberatung umfasst unter anderem folgende Neuerungen:
- Umsetzung der Neuregelung des Unterhaltsvorschussrechts
- Auswirkungen im Sozialgesetzbuch Zweiter Teil (SGB II) auf den Leistungsbezug und auf das Wohngeld,
Besonderheiten für Migrantinnen und Migranten
- neue europäische und nationale Rechtsprechung zum Kindergeld
- Änderung der Ausbildungsbeihilfen
- Leistungsansprüche und Wohnsitzauflagen
- weitere Änderungen im Jahr 2018 werden aktuell einbezogen

Der erste Teil des Seminars stellt die wichtigsten Änderungen systematisch, anschaulich und im Hinblick auf die Relevanz für die Schwangerschaftsberatung dar.
Der zweite Teil vertieft die neuen Regelungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Schwangerschaftsberatung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Fragen und eigene Fallbeispiele (gerne auch vorab) einbringen und bearbeiten sie gemeinsam.
Die Seminarunterlagen enthalten praxisnahe Erläuterungen der Neuregelungen.

19.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufbauseminar Werkstattarbeit Werkstatt und Fachausschuss in der Praxis

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, insbesondere Fachausschussmitglieder, Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Fallmanagerinnen und Fallmanager

Ziele und Inhalte

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in dieser Veranstaltung ausreichend Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen in der täglichen Fachausschussarbeit zu aktuellen Fragen auszutauschen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben. Dabei können sie typische praxisrelevante Fälle miteinander erörtern.

Weitere Schwerpunkte neben dem fachlichen Austausch sind die Vorstellung aktueller Entwicklungen und aktueller Rechtsfragen sowie die Integration von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

07.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bedeutung und Funktion von Sucht und Suchtmittelkonsum - praxisfeldbezogene Fortbildung für die Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung bietet in kompakter Form Basiswissen zu Suchtentwicklung und Konsumformen sowie einen Überblick über Handlungsansätze und Hilfeangebote der Suchthilfen.

Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten im eigenen Feld sowie die Kooperation mit dem System der Suchthilfe stehen dabei im Vordergrund.

25.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratungspraxis mit Musliminnen und Muslimen

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte der Sozialhilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

„Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt." Koran Sure 49, Vers 13
Die Zeit in der wir leben, ist von Diskursen über den Islam und Musliminnen und Muslime geprägt. Doch wie viele verlässliche Informationen bezüglich des Islams erhält man in seinem Alltag? Und wie viel weiß man von der Innenperspektive und der Selbstwahrnehmung Menschen muslimischen Glaubens?
Bewährte Methoden Angst und Vorurteilen entgegen zu treten, sind die Erlangung von Wissen und eine Kommunikation, die mehr von einem Miteinander als von einem Übereinander geprägt ist. Diese zwei Methoden gelten im Rahmen der Schwangerschaftsberatung und der Leistungserbringung und ihrer Handlungskompetenzen als unabdingbare Komponenten.
Begegnungen mit Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Das Seminar soll die Erlangung interkultureller Kompetenzen und Handlungsempfehlungen mit einem facettenreichen Gesamtbild des Islams vereinen.
Die Referentin beleuchtet zum einen die Ursprünge und die Gegenwart des Islams sowie seine Wesenszüge. Zum anderen geht sie anhand von Beispielen konkret auf den Umgang mit muslimischen Klientinnen und Klienten ein.
Ziel ist es eine wertschätzende Atmosphäre zu erreichen, so dass eine optimale Hilfeleistung im Hinblick auf kulturelle wie auch religiöse Besonderheiten gewährleistet werden kann.

08.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit Musliminnen und Muslimen

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Derzeit leben in Deutschland etwa 4,3 Millionen Musliminnen und Muslime. Interkulturelle Begegnungen gehören somit immer mehr zum Alltag. Oft bestimmen jedoch Stereotypen, Vorurteile und Unverständnis den Umgang miteinander.
Das muss nicht sein: Ein Seminar zeigt Wege, wie man erfolgreich ins Gespräch kommen kann.
Ziel des Seminars ist, über den Islam, islamische Werte, Normen und Musliminnen und Muslime in Deutschland differenziert zu informieren. Und damit Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, die eine interkulturelle Begegnung mit Menschen muslimischen Glaubens vereinfachen können.
Wer den Islam und seine vielfältigen Erscheinungsformen kennt, findet besser Zugang zu den Menschen.
Das Wissen über die andere Kultur hilft im beruflichen Umgang mit muslimischen Klientinnen und Klienten auf verschiedenste Weise. Man kann sich besser in die Lage des Gegenübers hineinversetzen, erkennt dessen spezifische Bedürfnisse und kann bei der Schwangerschaftsberatung die notwendigen Hilfen passgenauer auswählen.
Ein interkulturelles Bewusstsein und interkulturelle Kompetenzen sind hilfreich, um
- kulturbedingte Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden,
- Situationen besser einzuschätzen,
- neue Handlungsoptionen zu entdecken,
- Menschen mit muslimischem Glauben erfolgreich zu begegnen.

15.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Blindenhilfe, Landesblindenhilfe

Fachkräfte in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Vermittelt und vertieft werden Rechtskenntnisse auf dem Gebiet der Landesblindenhilfe und der Blindenhilfe nach dem SGB XII.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, anhand praktischer Fälle ihre Rechtskenntnisse in der Blindenhilfe nach dem SGB XII und in der Landesblindenhilfe zu vertiefen. Erfahrungen und mögliche Probleme in der praktischen Umsetzung des Anfang 2013 in Kraft getretenen Landesblindenhilfegesetzes werden behandelt.

Folgende Schwerpunkte sind vorgesehen:
- Übersicht der Blindenhilfeleistungen
- Leistungsarten
- Leistungen in anderen Bundesländern
- Zuordnung der Blindenhilfeleistungen
- Landesblindenhilfe Baden-Württemberg
- Zuständigkeit
- Anspruchsberechtigter Personenkreis
- Zweckbestimmung der Blindenhilfe
- Feststellung der Blindheit
- Versagungsgründe für die Leistungsgewährung
- Leistungshöhe und Anrechnungsbestimmungen
- Forderungsansprüche
- Leistungsbeginn, -änderung, -einstellung
- Verwaltungsverfahren (LVwVfG, SGB X)
- Blindenhilfe nach § 72 SGB XII
- Aktuelles aus der Rechtsprechung zur Blindenhilfe
- Abrechnung der Sachaufklärungskosten nach JVEG/GOÄ
- Aktuelle Fragen aus der Praxis (Diskussionsrunde).

13.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS28-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Borderline: Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit - Praxisseminar

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Als Folge ihrer Erkrankung sind betroffene Frauen und ihre Familien während der Schwangerschaft und nach der Geburt vielfältigen Risiken ausgesetzt und auf Unterstützung durch ihr Umfeld angewiesen.
Dieses Seminar bietet Beraterinnen und Beratern neben medizinischen Grundkenntnissen viele praktische Tipps zur Gesprächsführung mit betroffenen Schwangeren und deren Partnern und Angehörigen.
Ziele der Veranstaltung sind:
- die Persönlichkeitsstörung Borderline und das zugehörige Krankheitsmodell vorzustellen
- Auswirkungen der Borderlinestörung auf das Leben der betroffenen Schwangeren zu erläutern
- typische Beziehungs- und Konfliktmuster zu erkennen
- Tipps und Ratschläge für die Beratung von Betroffenen in der Einzel- und Paarberatung zu vermitteln

Der Referent stellt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Gesprächsleitfaden und eine Checkliste zur Verfügung.

15.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-STI19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Burnout-Prävention

Wie Arbeit krank machen kann und wie man sich schützen kann

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Bedeutung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Auch in neuen gesetzlichen Regelungen des Arbeitsschutzes, in tariflichen Vereinbarungen sowie im Präventionsgesetz von 2015 hat dies Niederschlag gefunden.
Im Tätigkeitsfeld der sozialen Arbeit bestehen erhöhte Burnout-Gefährdungspotentiale. Dabei ist es wichtig, Belastungen bei sich selbst frühzeitig erkennen, adäquat reagieren und gesunde langfristige Strategien zur Prävention entwickeln zu können. Neben der individuellen Prävention ist auch jeder Betrieb gefordert, geeignete Präventionsmaßnahmen zu ergreifen und anzubieten.
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind ein herausforderndes Arbeitsfeld - mit deutlich erhöhten emotionalen Anforderungen von Seiten der Klientinnen und Klienten, aber auch geprägt durch Erwartungs- und Anspruchshaltungen an die eigene Arbeit. Gute Fähigkeiten im Umgang mit Belastungen sowie geeignete Abgrenzungsstrategien und Regenerationsfähigkeit sind besonders wichtig.

Vor dem Hintergrund der spezifischen Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld stehen in diesem eintägigen Seminar folgende Themen im Mittelpunkt:
- Grundlagenwissen zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
- Was heißt eigentlich Burnout?
- Erkennen eigener Belastungen und eigener Ressourcen
- individuelle Präventionsmaßnahmen
- betriebliche Präventionsmaßnahmen

Neben der Vermittlung grundlegenden Wissens zum Thema bietet der Referent Übungsbeispiele zur Schulung von Achtsamkeit und Genussfähigkeit sowie die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch an. Er hat langjährige Erfahrung sowohl mit Schulungen, Präventionsgruppen und Einzelfallberatung im Themenfeld Burnoutgefährdung als auch im Arbeitsfeld der Schwangerschaftsberatung.




16.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Datenkompetenz in der Jugendhilfe- und Sozialplanung

Fachkräfte in der Jugendhilfe- und Sozialplanung und in den entsprechenden Fachbereichen

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeplanung, Sozialplanung und Sozialberichterstattung sind unverzichtbare Grundlagen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Einrichtungen und Angebote in den Stadt- und Landkreisen. Um eine fundierte Datenbasis zu schaffen, diese zu analysieren und fachlich zuverlässige Schlüsse daraus zu ziehen, wird Datenkompetenz in den alltäglichen Arbeitszusammenhängen immer wichtiger.

Das Fortbildungsangebot bietet einen Überblick über die wichtigsten uni- und bivariaten Analysemethoden die in der alltäglichen Arbeit unabdingbar sind. Weiter werden die verschiedenen Darstellungs- und Präsentationsformen von statistischen Ergebnissen und ihr situationsadäquate Einsatz diskutiert.

08.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHP1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Bedeutung von Betreuung, Vollmacht und Patientenverfügung in der Pflegeberatung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegestützpunkten

Ziele und Inhalte

In den Pflegestützpunkten sollen Pflegeberaterinnen und Pflegeberater Pflegebedürftige und deren Angehörige nicht nur über Pflege informieren sondern auch begleiten und praktische Unterstützung geben. Dabei ergeben sich häufig Fragen zur Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Welche Aufgaben und Rechte hat eine Betreuerin oder ein Betreuer? In welchem Umfang können im Rahmen einer Betreuung die Betroffenen vertreten werden? Welche Bedeutung hat der Wille der Betreuten und inwieweit sind diese Wünsche zu beachten?
Wie kann die Vertretung nachgewiesen werden? Welche Bedeutung hat eine Patientenverfügung, wie ist sie zu errichten und wer muss sie beachten und durchsetzen?
Im Rahmen des Seminars werden die rechtlichen Grundlagen, Aufgaben und Inhalte einer rechtlichen Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung vorgestellt.

Schwerpunkte sind:
Betreuung
- Voraussetzungen und Bedeutung einer Betreuung
- Aufgaben und Rechte der Betreuerin und des Betreuers
- Nachweis der Betreuereigenschaft
- Aufsicht und Einfluss des Betreuungsgerichts
- Handlungen der Betreuten

Vollmacht
- Bedeutung und Umfang einer Vollmacht
- Wesen einer Vorsorgevollmacht
- Errichtung und Erteilung der Vollmacht
- Nachweis der Bevollmächtigung

Patientenverfügung
- Bedeutung im Rahmen eines ärztlichen Eingriffs
- Errichtung und Inhalt
- Beachtung durch Ärztinnen und Ärzte, Betreuerinnen und Betreuer sowie Bevollmächtigte.

08.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHPF10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Vertrauliche Geburt - Herausforderungen, Abläufe, Kooperationen

Qualifizierungsveranstaltung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Beratung von Schwangeren mit Anonymitätswunsch ist gesetzliche Aufgabe aller Schwangerenberaterinnen und Schwangerenberater. Will die Schwangere anonym bleiben und das Kind zur Adoption freigeben, kann durch das Verfahren der Vertraulichen Geburt eine medizinisch betreute Entbindung ermöglicht, die Vertraulichkeit der Frau gesichert und das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Herkunft gesichert werden.

Den Schwangerschaftsberatungsstellen wird dabei eine zentrale und steuernde Funktion zugewiesen, die zahlreiche Fragen und Herausforderungen mit sich bringt:
- Was weiß man über anonyme Kindsabgabe? In welcher Situation befinden sich die Schwangeren, was sind ihre Motive?
- Was sind die Aufgaben aller Beraterinnen und Berater und was die Aufgaben der qualifizierten Fachkraft?
- Wie ist der konkrete Ablauf des Verfahrens und worauf ist besonders zu achten?
- Wie sehen die Schnittstellen zu den anderen Akteuren im Verfahren aus?
- Welche Kooperationsformen sind nötig und hilfreich?
- Wie kann es gelingen, mit der Klientin gut im Kontakt zu bleiben?
- Wie ist die eigene Haltung zum Thema Vertrauliche Geburt und Adoption?


23.10.17 GENO-Haus Stuttgart Details 17-2-STI15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
22.10.18 - 23.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in autistische Störungen und Förderung von Menschen mit Autismus nach dem Vorbild des TEACCH-Modells

Fachkräfte der Jugendhilfe und der Sozialhilfe, insbesondere der Eingliederungshilfe

Ziele und Inhalte

Vermittelt werden Grundlagenkenntnisse zum Spektrum autistischer Störungen, ihrer wesentlichen Merkmale und Ursachen.
Auf dieser Basis erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hinweise und Hilfen für die Praxis.
Dabei wird vor dem Hintergrund, dass Menschen mit Autismus aufgrund ihrer Besonderheiten in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen besonders von strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren auf den TEACCH Ansatz zur pädagogischen Förderung eingegangen.


Schwerpunkte sind:
- Anforderungen an die Alltagsstrukturierung
- Problematik in der Wahrnehmung, der Verarbeitung von Informationen und in der Kommunikation
- Umgang mit Krisensituationen
- Zielformulierungen
- Förderung mit Hilfe des TEACCH-Ansatzes.


10.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHS13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingliederungshilfe für Hilfsmittel, Kraftfahrzeughilfen und Wohnungsanpassung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist die Vermittlung rechtlicher und technischer Grundlagen der Ausstattung mit Hilfsmitteln sowie behinderungsgerechter Kraftfahrzeuge und Wohnungsanpassung.
Möglichkeiten und Grenzen einer passgenauen Ausstattung werden aufgezeigt.
Das Seminar geht auch auf die Leistungspflicht vorrangiger Rehabilitationsträger ein.

Schwerpunkte sind:
- Einführung in rechtliche und technische Grundlagen der Hilfsmittelversorgung
- Veranschaulichung von Hilfsmitteln anhand praktischer Beispiele
- Behindertengerechtes Wohnen, Barrierefreiheit und Umbaumaßnahmen (Besichtigung der Werkstatt Wohnen beim KVJS).
- Behandlung von Fragen und Fallkonstellationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

15.11.17 KVJS, Stuttgart Details 17-2-EHS16-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Fallmanagement in der Wohnungslosenhilfe

Fach- und Führungskräfte der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 bis 69 SGB XII

Ziele und Inhalte

Auch in der Wohnungslosenhilfe haben die Leistungsträger damit begonnen, Verfahren zur Fallsteuerung zu etablieren, indem sie in bestimmten, manchmal sogar in allen Fällen Gesamtpläne nach § 58 SGB XII erstellen. In der tatsächlichen Umsetzung des Verfahrens gibt es allerdings ein hohes Maß an Uneinheitlichkeit. In vielen Fällen wohnungsloser Menschen geht es um komplexe Sachverhalte, bei denen Wechselwirkungen zwischen Lebensverhältnissen und sozialen Schwierigkeiten im Mittelpunkt stehen.

Mit Hilfe des Verfahrens Fallmanagement sollen die betreffenden Fälle individuell verstanden und beschrieben werden, ohne dabei die Komplexität vorschnell zu reduzieren. Durch die Aufstellung von Hilfeplänen zusammen mit den Betroffenen werden wichtige Entscheidungen getroffen, die im Weiteren durch das Fallmanagement unterstützt und begleitet werden.

Die Herausforderung, Fallmanagement zwischen akuten Notlagen und längerfristiger Planung durchzuführen erfordert vor allem Erfahrung, deren Austausch, neben der Vermittlung der methodischen Schritte, ein wichtiger Bestandteil des Seminars sein soll.
Mitgebrachte Fallbeispiele sind deshalb erwünscht.





27.09.17 - 28.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHS27-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft kann zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) führen.
Diese können die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen und zu dauerhaften körperlichen und geistigen Schädigungen sowie zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Die Referentin stellt die FASD mit ihren Auswirkungen vor und informiert über Hilfesysteme.

25.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung erfolgen nicht immer freiwillig. Daraus können Situationen entstehen, die es in anderen Beratungssettings so nicht gibt.

Schwerpunkte:
- Wie geht man mit Widerständen oder Schweigen der Schwangeren um?
- Wie geht man mit minderjährigen Schwangeren um?
- Wie geht man mit Eltern um, die unterschiedlicher Meinung sind?
- Wie beachtet man andere kulturelle, auch systemische Hintergründe?
Letztendlich:
- Wie schafft man eine offene Atmosphäre bei einem vorgeschriebenen Gespräch?

Die eintägige Fortbildung fokussiert sowohl die fachliche als auch die interaktive Ebene.
Die Referentinnen beschreiben theoretisch methodenintegrative Gesprächsführungen und trainieren diese mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit dem Ziel, die eigene Haltung zu reflektieren und zu erkennen, wie sie den Gesprächsverlauf beeinflusst.




12.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-STI22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen der Paarberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Anforderungen an Beraterinnen und Berater in der Schwangerschaftsberatung
und der Schwangerschaftskonfliktberatung sind vielfältig. Auch wenn
die betroffenen Frauen häufig alleine in die Beratung kommen, spielt das Thema Partnerschaft und damit einhergehende Erwartungen oft eine große Rolle.
Hier stellt sich zum einen die Frage, wie die Paarbeziehung auch in Einzelberatungen in den Blick genommen werden kann. Sind zum anderen beide Partner da – ist also Paarberatung gefragt – gelten andere Regeln in der Beratung.
Selbstverständlich gilt es, der Frau einen Raum zu geben, in dem sie ihre persönliche Haltung zu der Schwangerschaft entwickeln und artikulieren kann.
Es stellt sich jedoch die Frage, wie auch die Haltung des Partners gewürdigt wird und im Entscheidungsprozess den angemessenen Platz bekommen kann.
Eine weitere Paarkonstellation ergibt sich, wenn die Klientin mit ihrer Mutter oder anderen Angehörigen zur Beratung kommt. Auch in solchen Fällen stellt sich die Frage, wie allen Anwesenden ihrer Rolle entsprechend der passende Raum gegeben werden kann.
An diesem Tag werden vor dem Hintergrund systemischer Beratungshaltungen
Grundlagen zu Paarberatung vermittelt und verschiedene Methoden
(unter anderem Fragetechniken) erarbeitet und erprobt. Eine allparteiliche Herangehensweise wird praxisorientiert anhand von Fallbeispielen eingeübt.
Dieses Seminar eignet sich für Beraterinnen und Berater, die bereits in der Konfliktberatung arbeiten. Grundkenntnisse in systemischer Beratung sind wünschenswert.

20.06.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII)

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung vermittelt praxis- und adressatenorientiert die Grundzüge des Kinder- und Jugendhilferechts.
Schwerpunkte:
- Grundsätze und Aufgaben des Kinder- Jugendhilferechts
- Organisation der Jugendhilfe
- Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a Sozialgesetzbuch Achter Teil (SGB VIII)
- Hilfen zur Erziehung und Hilfeplan
- Krisenintervention und Inobhutnahme
- Familienförderung (§§ 16-25 SGB VIII)
- Sonstige Aufgaben der Jugendhilfe (gerichtliche Verfahren, Beistandschaft, Pflegschaft, Vormundschaft, Unterhaltsberatung)
Der Referent erläutert die Rechtsmaterie des SGB VIII und angrenzende Rechtsvorschriften. Fallbeispiele bearbeitet er im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

11.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundqualifizierung für die Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsberatung

Neue Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachkräfte, die nach längerer Auszeit wieder tätig sind

Ziele und Inhalte

Diese Fortbildung bietet Basiswissen und alle Grundkenntnisse, die zur Durchführung einer Schwangerschaftskonfliktberatung nach derzeitigem Recht gesetzlich definiert sind.
Aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz ergibt sich ein komplexer und vielschichtiger Beratungsauftrag über
- rechtliche Grundlagen,
- soziale Hilfen,
- medizinische Sachverhalte,
- ethische Grundlagen.
Die Beraterinnen und Berater benötigen neben dem Fachwissen psychologische und sozialpädagogische Grundkenntnisse, müssen methodenintegrativ die Beratungen durchführen, vielfältige Fragestellungen erörtern – und dies alles zielgruppenorientiert für Frauen und Männer, die entweder unter zeitlichem Druck eine wichtige Entscheidung treffen müssen oder während der Schwangerschaft einen Beratungsbedarf haben.
Die Fortbildung soll die Beraterinnen und Berater befähigen, diesen komplexen Beratungsauftrag qualifiziert zu leisten.
Abschnitt 1: Grundkenntnisse der Schwangerschaftskonfliktberatung
- soziale Hilfen, rechtliche Grundlagen, medizinische Sachverhalte
- Reflexion der äußeren Rahmenbedingungen
- psychodynamische Aspekte des Beratungsauftrags, Umgang mit Ambivalenzen, ethische Positionierung
- Dokumentationspflicht
Abschnitt 2: Methodenlehre - Basiswissen und Selbsterfahrung
- Methoden für die Gesprächsführung
- Dynamik von Paarberatung und Beratung von Angehörigen
- Dynamik von Beratungsprozessen
- Besonderheiten der Schwangerschaftskonfliktberatung
Abschnitt 3: Anwendung, Vertiefung, Reflexion und Abschluss
- Perspektivenwechsel
- Colloquium
- Abschluss

Die Inhalte aller drei Abschnitte dieser Fortbildung vermitteln das gesetzlich vorgeschriebene Grundwissen für die Tätigkeit in der Schwangerschaftskonfliktberatung und sind eine Grund-Qualifizierungsmaßnahme für diesen besonderen Beratungsauftrag.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer klären vorab mit ihrem Anstellungsträger, ob die Teilnahme an allen drei Abschnitten und eine bestandene Prüfung als Grundqualifizierung anerkannt werden und dazu berechtigen, Beratungen in der Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsberatung durchzuführen.


27.02.18 - 28.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundseminar Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Neue Fachkräfte und Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Es werden Grundlagenkenntnisse zunächst über alle allgemeinen sozialhilferechtlichen Voraussetzungen und anschließend die besonderen weiteren Voraussetzungen von Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vermittelt. Daneben wird auch auf die Ziele und Aufgaben eingegangen.

Schwerpunkte sind:
- Grundsätze und Leistungsvoraussetzungen von Sozialhilfe allgemein
- Vorrangige Ansprüche vor Sozialhilfe allgemein
- Begriffe der Eingliederungshilfe
- Ziele der Eingliederungshilfe
- Voraussetzungen der Leistungsgewährung
- Leistungen der Eingliederungshilfe
- Kostenbeitrag
- Örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung
- Medizinische Grundlagen der Eingliederungshilfe
- Hilfebedarfsbewertung
- Leistungsangebote und Leistungstypen, Vergütungen, Entgelte
- Überblick über das Soziale Entschädigungsrecht.

Die Änderung des SGB XII (1. Stufe BTHG) wird mit einbezogen.

23.10.17 - 24.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS4-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Grundwissen Psychische Erkrankungen: Demenzen

Fachkräfte in Pflegestützpunkten, in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe, insbesondere auch Fallmanagerinnen und Fallmanager, bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Demenzerkrankungen sind in den Industrieländern die wichtigsten Gründe für schwere Pflegebedürftigkeit und Heimeintritte im Alter und stellen eine der größten gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Aufgrund der weiterhin steigenden Lebenserwartung und noch ausstehender Optionen einer ursächlichen Behandlung wird sich die Zahl von Betroffenen in Deutschland von derzeit schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen auf voraussichtlich drei Millionen Menschen im Jahr 2050 verdoppeln.
Zugeschnitten auf die praktischen Anforderungen in der (Pflege-)Beratung und im Umgang mit Demenzerkrankten und ihren Angehörigen sollen in diesem Seminar folgende Fragestellungen beantwortet werden:

Teil I
• Was versteht man unter einer Demenz? Was sind die Symptome einer Demenz?
• Diagnostik: Woran und wie kann man eine Demenz erkennen?
• Welche unterschiedlichen demenziellen Erkrankungen gibt es? Welche Faktoren erhöhen das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, wer ist besonders gefährdet?
• Wie verbreitet sind Demenzen, wie wird sich die Erkrankten Zahl zukünftig entwickeln? Wie sieht die Wohn- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in Deutschland derzeit aus?
• Welche medizinische Behandlung kann man derzeit empfehlen? Kann man sich vor Demenz schützen?
• Welche Folgen haben Demenzen? Wie verlaufen sie? Wie wirken sie sich auf den Lebensalltag aus?
• Was erleben Demenzkranke, welche Bedürfnisse haben die Betroffenen, welche Verhaltensprobleme entstehen? Welche Probleme entstehen für die Angehörigen?

Teil II
• Welche Prinzipien haben sich bei Kommunikation und Umgang mit Demenzkranken bewährt?
• Welche Betreuungs- und Wohnkonzepte für Menschen mit Demenz haben sich bewährt? Was kann man Angehörigen raten?



26.04.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHPF1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter des Sachgebiets Eingliederungshilfe

Leiterinnen und Leiter des Sachgebiets Eingliederungshilfe der Stadt- und Landkreise

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet aktuelle fachliche Informationen und eine lan-desweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Eingliederungshilfe.

21.11.17 - 22.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Sozialamtsleiterinnen und Sozialamtsleiter

Sozialamtsleiterinnen und Sozialamtsleiter der Stadt- und Landkreise

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet aktuelle fachliche Informationen und eine lan-desweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Sozialhilfe.

17.10.17 - 18.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-SAT-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder- und Jugendhilfe im Verhältnis zur Sozialen Entschädigung

Die Beziehungen des BVG (und insbesondere des OEG) zum SGB VIII

Fach- und Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Kriegsopferfürsorge und ihren Nebengebieten

Ziele und Inhalte

Das Seminar hat zum Ziel,
- Jugendämter darüber zu informieren,
- welche Leistungsmöglichkeiten das OEG bietet,
- wann und in welchem Umfang das OEG vorrangig gegenüber dem SGB VIII ist,
- wann es deshalb geboten sein kann, dass das Jugendamt die Kriegsopferfürsorgestelle oder die Hauptfürsorgestelle beteiligt,
- insoweit praktische Erfahrungen auszutauschen und
- neuere Rechtsentwicklungen zu kennen.

Schwerpunkte sind:
- Leistungsarten des Sozialen Entschädigungsrechts
- Leistungsformen des Sozialen Entschädigungsrechts, insbesondere des BVG und des OEG, hier vor allem der Eingliederungshilfe
- Streifzüge durch die weiteren Entschädigungsgesetze
- besondere Verwaltungsverfahren im Sozialen Entschädigungsrecht.

24.10.17 - 25.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHE6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kommunales Forum Wohnungsnotfallhilfe Baden-Württemberg

Eine Veranstaltung in Abstimmung mit Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg

Fachkräfte der verschiedenen Arbeitsebenen und Bereiche der kommunalen Wohnungslosenhilfe, zum Beispiel Sozialamtsleitungen, Sozialplanung, Hilfeplanung und Sachbearbeitung

Ziele und Inhalte

Das Kommunale Forum findet 2017 zum siebten Mal statt. Es soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg die Möglichkeit geben, sich über neue fachliche Konzepte und aktuelle Themen zu informieren, gute Beispiele kennenzulernen und praktische Erfahrungen auszutauschen.

07.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kommunikation auf Augenhöhe - Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, insbesondere im Fallmanagement, die ihre Kompetenzen in der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung vertiefen und weiterentwickeln möchten

Ziele und Inhalte

Menschen mit geistiger Behinderung sind in vielen Aspekten besonders: Zum Beispiel. ist ihre Wahrnehmung und Auffassung anders ausgeprägt. Sie sind in verschiedenen Bereichen der Persönlichkeit unterschiedlich weit entwickelt und ihre Lebenswelt gestaltet sich sehr unterschiedlich. Die vertrauensvolle Kommunikation auf Augenhöhe stellt daher insbesondere in der Beratung und Hilfeplanung eine große Herausforderung dar. Es bedarf Fähigkeiten und Vorgehensweisen zu lernen und zu kennen, um mit ungewohnten Situationen in der Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung umgehen zu können.

Diese und andere Aspekte werden in diesem Seminar jeweils vorgestellt. Anschließend werden sie unter dem Aspekt der Kommunikation und der Gesprächsführung gemeinsam reflektiert.
Daran schließen sich jeweils Übungen an, die den Teilnehmenden eine erste Gelegenheit zum Einstieg und der Erprobung geben sollen.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Fachlicher Input zur geistigen Behinderung (wie zum Beispiel: Doppeldiagnose, herausforderndes Verhalten)
• Befragungsmethoden und Gestaltung von Gesprächen mit Menschen mit geistiger Behinderung.

11.12.17 - 12.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konflikte konstruktiv nutzen - Leitungskompetenz und Konfliktbearbeitung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Ju-gendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Zum Alltag von Führungskräften gehört das Klären von internen und externen Konflikten. Unterschiedliche Kontexte, in welchen Konflikte entstehen und gelöst werden müssen, erfordern hohe Professionalität und vor allem auch die Klarheit über die eigene Rolle im Konflikt.
Kommunikations- und Konfliktmodelle vermitteln Kenntnisse über lösungsorientierte Kommunikation, Rollen in Konflikten und mögliche Lösungsstrategien. Vor diesem Hintergrund wird zunächst das eigene Verhalten bei Konflikten im Rahmen von Übungen und Rollenspielen analysiert und reflektiert. Alternative Umgangsmöglichkeiten mit beschriebenen Konflikten werden gemeinsam entwickelt. Weiterhin werden Methoden zum Umgang mit Konflikten in Gruppen oder die Vermittlung bei Konflikten (zum Beispiel zwischen Kolleginnen und Kollegen) vorgestellt und ausprobiert.

Schwerpunkthemen sind:
- Wie entstehen Konflikte und woran erkenne ich Konflikte?
- Zielbewusstes Führen von Kritikgesprächen
- Konflikt als Lösungsversuch
- Rollen in Konflikten
- Konflikte in Gruppen
- Kollegiale Konfliktberatung

06.11.17 - 07.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-LSJ10-1w Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Kultursensible Haltung und Techniken im Beratungsgespräch

Schwerpunkt Schwangerschaftsberatung und Flüchtlings- und Migrationsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Das Seminar soll zum einen themenbezogen einen Einblick in die unterschiedlichen Sitten und Traditionen von Menschen mit arabischem/islamischem Migrationshintergrund geben und zur Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Prägung anregen.
Ziel ist es durch Kenntnis des jeweiligen kulturellen Hintergrundes der Ratsuchenden, im Beratungssetting Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und auf diese Weise den Beratungsprozess zu einer effektiveren Hilfeleistung zu machen.
Zum anderen sollen den Beraterinnen und Beratern - vor dem Hintergrund des systemischen Grundgedankens - Techniken als hilfreiche Werkzeuge in der Beratung vorgestellt werden.

20.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII in Form von Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung im Spiegel der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In letzter Zeit wird im Hinblick auf eine zunehmende inklusive Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen (vgl. §§ 3 Abs. 3, 15 Abs. 1 Satz 1 und 2 Satz 1, 82 ff. Schulgesetz Baden-Württemberg) vermehrt über Art und Umfang von „Hilfen zu einer angemessen Schulbildung“ (§ 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII) diskutiert.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) und der Landessozialgerichte (LSG) zu den Voraussetzungen und Rechtsfolgen von Hilfen zur Schulbildung im Rahmen der Eingliederungshilfe nach den §§ 53 ff. SGB XII darzustellen und Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere auch die (hoch umstrittene) Abgrenzung des Kernbereichs der pädagogischen Arbeit der Schule von den lediglich die Schulbildung begleitenden Maßnahmen erörtert (vgl. BSG, Urteil vom 22. März 2012 - B 8 SO 30/10 R - BSGE 110, 301; Urteil vom 15. November 2012 - B 8 SO 10/11 R - BSGE 112, 196; vgl. ferner LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 18. Februar 2015 - L 2 SO 3641/13 - und Schleswig-Holsteinisches LSG, Beschluss vom 17. Februar 2014 - L 9 SO 222/13 B ER).

Es besteht auch die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.


10.10.17 KVJS, Stuttgart Details 17-2-INK6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Mentale Aktivierung und Gedächtnistraining

Konzentration auf Knopfdruck, schneller denken, mehr behalten

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte in der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Wer wünscht sich nicht manchmal einen Turbolader für sein Gehirn?
Gerade, wenn es mal wieder besonders stressig ist, alle gleichzeitig etwas von einem wollen und man in der täglichen Informationsflut zu versinken droht?
Wie man sein Gehirn in kurzer Zeit auf Hochtouren bringt und auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt, vermittelt dieses Seminar.
Ziele:
- mentale Aktivierungstechniken zur Steigerung des Konzentrationsvermögens, der Denkschnelligkeit und der Merkfähigkeit
- Gedächtnistechniken für den persönlichen Gebrauch

Inhalte:
- Konzentration auf Knopfdruck: hellwach in fünf Minuten, wenn es darauf ankommt
- denken ist Rhythmus: gehirngerechtes Arbeiten
- mentales Stressmanagement - kühlen Kopf bewahren, auch wenn es stressig wird
- Wie merkt man es sich am besten? - Einführung in die Welt der Gedächtnistechniken
- ausgewählte und alltagstaugliche Gedächtnistechniken: Namen/Zahlen/Daten/Fakten besser behalten und jederzeit abrufbar im Gehirn abspeichern
- präsentieren ohne Spickzettel mit der Briefkastentechnik
- Brainwalking - mentale Aktivierung in Bewegung

17.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Methoden - Update

„Schätze heben“ – Ressourcen mobilisierendes Arbeiten in der Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Arbeit in der Schwangerschaftsberatung erfordert von den Fachkräften eine große menschliche und fachlich-methodische Flexibilität.
Ressourcenorientierung gehört zum Methoden-Standard. Sie gerät jedoch im Beratungsalltag leicht aus dem Blick.
So passiert es schnell, dass man überwiegend die Defizite und nicht mehr die Ressourcen der Ratsuchenden betrachtet. Dies hilft langfristig weder den Klientinnen und Klienten, noch fördert es die eigene Motivation und Freude an der Arbeit.
Der Blick durch die "Ressourcenbrille“ eröffnet allen Beteiligten neue Perspektiven. Er hilft, über das Individuum hinaus zu blicken und kann somit für nachhaltige, alltagstaugliche Lösungen sorgen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die methodischen Möglichkeiten der Ressourcenmobilisierung praxisnah kennen und probieren sie während der Veranstaltung aus.

Themenschwerpunkte:
- den eigenen Ressourcenblick (wieder) schärfen und daraus neue Motivation für die Arbeit ziehen
- Lösungssprache einsetzen statt Problemsprache sprechen
- Ratsuchende bei der Erreichung ihrer Ziele wirksam unterstützen
- individuelle Ressourcen gezielt zutage fördern
- soziale Netzwerke sichtbar machen und langfristig nutzen
- Kompetenzen dieser sozialen Netzwerke in nachhaltigen Lösungen mit einbeziehen


06.06.18 - 07.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Methoden der Beratung auf der Grundlage transaktionsanalytischer Konzepte

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Transaktionsanalyse (TA) steht in der Tradition der Humanistischen Psychologie.
Ihr Grundsatz ist, dass jeder gesunde Mensch bei entsprechender Unterstützung in der Lage ist, herauszufinden, was für ihn richtig und stimmig ist und Verantwortung für sein Leben und dessen Gestaltung zu übernehmen.

Für welche Beratungsbereiche eignen sich TA-Konzepte?
- bei inneren und äußeren Krisen,
- bei Fragen der Lebensführung und Lebensbewältigung,
- in Phasen der Entscheidungsfindung.
Speziell in diesen Situationen bieten TA-Konzepte eine gute Basis, um
die eigene beraterische Tätigkeit zu reflektieren und Klientinnen und Klienten und Klientensysteme bei Klärungsprozessen zielgerichtet und lösungsorientiert zu unterstützen.
Was ist das Ziel der beraterischen Arbeit auf der Grundlage transaktionsanalytischer Konzepte?
Diese unterstützt Klientinnen und Klienten bei der Entwicklung von
- Bewusstheit,
- Handlungsmöglichkeiten,
- Fertigkeiten zur Problembewältigung.
Die Referentin stellt in der Veranstaltung ausgewählte Konzepte vor.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren Beratungsalltag anhand folgender Punkte zu reflektieren:
- Phasen in der Beratung
- transaktionsanalytische Interventionen
- Vertragsarbeit – auch mit „geschickten“ Klientinnen
- Zuwendung
- Innerer Dialog
- Dramadreieck




25.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Persönliches Budget: Basiswissen

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung vermittelt. Es werden Erfahrungen diskutiert sowie Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte sind:
- Rechtliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung
- Feststellung der Hilfebedarfe
- Bemessung des Budgets
- Grenzen des Budgets
- Verwendung des Budgets (zum Beispiel Budgetnehmer als Arbeitgeber, Freizeitbudget)
- Aktuelles.

10.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Persönliches Budget: "Ich fühle mich wie auf dem Basar" - Beratung und Gesprächsführung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, insbesondere Fallmanagerinnen und Fallmanager bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die bereits über erste Erfahrungen und Grundkenntnisse in der Arbeit mit Persönlichen Budgets verfügen

Ziele und Inhalte

Das Seminar widmet sich den kommunikativen Herausforderungen in der Gesprächspraxis. Viele Fachkräfte schildern Beratungssituationen und Gespräche rund um das Persönliche Budget als Herausforderung. Dem gesetzlichen Rahmen stehen oft hohe Erwartungen und Wünsche der Antragstellerinnen und Antragsteller gegenüber.

In diesem Kommunikationsseminar werden Kompetenzen für die konkrete Gesprächsführung vermittelt, die es Fachkräften erleichtern sollen, gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten einen guten Grundstein für eine Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets zu legen. Einzelfälle werden besprochen, deren inhaltliche Lösung ist jedoch nicht Ziel des Seminars.

Schwerpunkte sind:
• Gesprächsführung und Kommunikation
• Die Sprache der Klientinnen und Klienten sprechen
• Mit unterschiedlichen Sichtweisen konstruktiv umgehen.

11.10.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychopharmaka

Übersicht, Anwendungsgebiete, Chancen und Risiken

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Psychopharmaka-Klassen:
- Antipsychotika
- Antidepressiva
- Tranquilizer
- Phasenprophylaktika

In der Veranstaltung werden die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken dieser Medikamente in der Akut- und Langzeitbehandlung verschiedener Störungen erläutert und der Einsatz insbesondere in Bezug zur realen psychiatrischen Versorgungssituation kritisch diskutiert.
Insbesondere wird auf die Möglichkeiten und Risiken des Einsatzes dieser Medikamente während der Schwangerschaft und Stillzeit eingegangen.
Ziel der Veranstaltung ist es, fundierte Grundkenntnisse über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der Behandlung mit Psychopharmaka zu vermitteln.

26.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcen im Sozialen Raum - Ansatzpunkte für das Fallmanagement

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, die bereits über Erfahrungen im Verfahren der Hilfeplanung und im Managen von Hilfeverläufen verfügen Die Möglichkeit, Lebenslagen und das Lebensumfeld der Klienten vor Ort zu erkunden, zu dokumentieren und in die Hilfepläne aufzunehmen, sollte gegeben oder für die Zukunft geplant sein.

Ziele und Inhalte

Fallmanagement zielt darauf ab, gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten individuelle und passgenaue Hilfen zu identifizieren und zu verwirklichen.
Im Rahmen der Sozialraumorientierung ist dabei nicht nur die Klientin oder der Klient in die Hilfeplanung einzubeziehen. Im Sinne von Inklusion und Teilhabe wird auch die jeweilige Lebenswelt betrachtet und einbezogen. Teilweise ist die Lebenswelt neu zu gestalten.
Dabei ist die interdisziplinäre Vernetzung unabdingbar und erfordert unter anderem strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen für Gestaltungsspielräume sowie zeitliche Ressourcen im Fallmanagement.

Mit dem Seminar sollen Kenntnisse und Methoden vermittelt werden, die es den Fachkräften im Fallmanagement ermöglichen, unabhängig vom Einzelfall die Ressourcen von sozialen Räumen systematisch in der Unterstützungsplanung zu aktivieren und einzubeziehen.

Geplante Themen und Schwerpunkte:
- Methoden der Sozialraumerkundung
- Methoden der Rekonstruktion von Lebenswelten mit den Betroffenen
- Überblick über das Verständnis von sozialräumlichem Handeln
- Haltung und Rollenverständnis
- Fallmanagement und Sozialplanung (Zusammenhänge in der Arbeit, Abgrenzung)
- Die Bedeutung von Ressourcen aus dem Sozialraum für das Gesamtplanverfahren
- Verständnis und Verbindung von öffentlichen, privaten, familiären und ehrenamtlichen Leistungen (Soziales Kapital, Welfare-Mix)

05.12.17 - 06.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHF8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwangerschaftskonfliktberatung und psychische Erkrankung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Schwangerschaft, Geburt und frühe Mutterschaft bergen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frauen, psychisch zu erkranken.
Neben psychosozialen Belastungen geht es in der Veranstaltung um den Zusammenhang zwischen hormoneller Steuerung und Neurotransmittern bei spezifischen psychischen Erkrankungen.
Dieser Zusammenhang wird anhand der beiden wichtigsten Krankheitsbilder Psychosen und Depression vorgestellt.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Erkennen spezifischer Symptome und Risikofaktoren für Frauen in dieser Zeit gelegt.

Weitere Schwerpunkte:
- Überblick über pharmakologische und psychotherapeutische Behandlungskonzepte
- Darstellung des Verlaufs von Persönlichkeitsstörungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und früher Mutterschaft
- Erörterung möglicher Risikofaktoren

Fragen der Gestaltung und Strukturierung der Beratung können auch anhand von Praxisbeispielen aus dem Arbeitsfeld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeitet werden.
Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten und Grenzen und der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen steht im Vordergrund.

14.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht II

- für erfahrene Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Versorgungsämter

Erfahrene Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Widerspruchssachbearbeiterinnen und Widerspruchssachbearbeiter der Versorgungsämter

Ziele und Inhalte

Seminarziel ist die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse des Schwerbehindertenrechts für die Sachbearbeitung und Widerspruchssachbearbeitung.

Dazu gehören:

1. Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht
Bewertungsschemata der Versorgungsmedizin-Verordnung
Bescheidtechnik
Besonderheiten (§§ 44, 45, 47 SGB X) u.v.m.

2. Widerspruchsverfahren
Prüfung des Widerspruchs
Bescheidtechnik
Kostenfestsetzungen
Besonderheiten u.v.m.

3. Das Klageverfahren

Ein Referent des Landesversorgungsamts Stuttgart und eine Richterin des Sozialgerichts Stuttgart bringen die einzelnen Themengebiete praxisorientiert näher. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.

11.10.17 - 12.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHV4-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Soziales Entschädigungsrecht für Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Versorgungsämter

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Sozialen Entschädigungsrecht mit zumindest kurzzeitiger Berufserfahrung in diesem Aufgabengebiet

Ziele und Inhalte

Seminarziel ist die Vermittlung von Wissen für die Sachbearbeitung im SER anhand von theoretischen Grundlagen und praktischen Fällen.

Folgende Themenschwerpunkte sind vorgesehen:
-Allgemeines Verwaltungsrecht, insbesondere
Rücknahmebescheide nach §§ 44 ff. BVG
-Die Nebengesetze des SER im Überblick und Grundlagen
des Regresses nach § 81a BVG
-Das Recht der Heil- und Krankenbehandlung
nach §§ 10 ff. BVG im Überblick
-Die Pflegezulage nach § 35 BVG

Nähere Informationen erhalten Sie rechtzeitig vor Beginn des Seminars.

Referenten aus verschiedenen Versorgungsämtern bringen die einzelnen Themengebiete praxisorientiert näher. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.
Dieses Seminar ergänzt das letztjährige Seminar in Gültstein ohne dass dessen Besuch Voraussetzung ist.


26.10.17 - 27.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHV3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialhilferechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien - Vertiefungsveranstaltung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Vertiefungsveranstaltung bietet einen grundlegenden Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Schwangeren, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern im Sozialgesetzbuch (SGB) II.
Der Referent bearbeitet das gesamte Spektrum der Problemfälle im Kontext des SGB II. Die jeweiligen Rechtsänderungen und Rechtsprechung fließen in die Fortbildung ein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen fundierten und systematischen Überblick mit kritischem Blick auf die Details. Möglichkeiten zur Beratung und Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden werden aufgezeigt.
Stichpunkte:
- Schwangere im Haushalt der Eltern oder Elternteile, Sozialrechtsfähigkeit ab 15 Jahren
- Heranziehung zum Unterhalt für Schwangere und junge Eltern innerhalb und außerhalb der Bedarfsgemeinschaft (BG)
- Auszug von Unter-25-Jährigen aus dem Elternhaus
- Rechtliche Stellung Unter-25-Jähriger in elterlicher BG, Anrechnung von Einkommen und Vermögen, Herausfallen aus der BG
- Beantragung vorrangiger Leistungen, wie Wohngeld, Kindergeld
- Auszubildende und Studierende, Ausschluss, Ausnahmen und Härtefälle
- Zuwendung von Stiftungen, Wohlfahrtspflege und sonstigen privatrechtlichen Dritten
- Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets
- Leistungen für Auszubildende und alleinerziehende Auszubildende
- Mehrbedarfe Schwangerschaft, Alleinerziehung, in Härtefällen und Umgangs- und Besuchskosten
- Schwangerenbekleidung und Erstausstattung
- Erstausstattung an Hausrat und in außergewöhnlichen Fällen unabweisbarer Bedarf und die neuen Darlehensregeln
- Aufrechnung von behördlichen Ansprüchen
- Angemessene Unterkunftskosten, Heizung und Energierückstände
- Sanktionsregelungen für Unter-25-Jährige









22.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-STI21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialleistungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Unionsbürgerinnen und Unionsbürger mit unsicherem Status und fehlender Existenzsicherung sind in den letzten Jahren eine wichtige Zielgruppe der Schwangerschaftsberatungsstellen geworden.
Durch die Änderung des Sozialgesetzbuches ZweiterTeil (SGB II), neuere Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs und der deutschen Sozial- und Finanzgerichte wird die soziale Absicherung für Schwangere und junge Eltern immer schwieriger.

Die Referentin erschließt systematisch die sozialen Teilhaberechte auf der Grundlage des EU-Sozialrechts im Hinblick auf
- Existenzsicherung,
- Familienleistungen bei Elternschaft,
- Gesundheitsversorgung,
- Ausbildungsbeihilfen,
- Spracherwerb und aktive Arbeitsmarktförderung,
- Teilhabe für Menschen mit Behinderung.

Die Vielzahl unterschiedlicher Lebenslagen und Familienkonstellationen erörtern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit der Referentin anhand von Beispielen aus der Praxis.
Fragen der Zusammenarbeit mit den Sozialleistungsträgern, der Arbeitsagenturen und Jobcenter und zur Rechtsdurchsetzung runden das Seminarangebot ab.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Seminar Fragen und eigene Fallbeispiele - gerne auch vorab - einbringen.
Die Seminarunterlagen umfassen auch Handreichungen und Tabellen zur Anwendung in der Beratungspraxis.

18.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialrechtliche Ansprüche Unter-25-Jähriger - Aufbauveranstaltung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die eintägige Vertiefungsveranstaltung gibt einen grundlegenden Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Unter-25-Jährigen im Sozialgesetzbuch (SGB) II.
Rechtsänderungen und neue Rechtsprechung fließen topaktuell in die Fortbildung mit ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen fundierten und systematischen Überblick mit kritischem Blick auf die Details. Möglichkeiten zur Beratung und zur Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden werden aufgezeigt.
Stichworte:
- rechtliche Stellung Unter-25-Jähriger in elterlicher Bedarfsgemeinschaft (BG), Anrechnung von Einkommen und Vermögen, Herausfallen aus der BG bei fehlender Hilfebedürftigkeit, Rechts- und Anrechnungsfolgen
- Beantragung vorrangiger Leistungen wie Wohngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, Änderungen des
§ 12a SGB II, behördliches Eigenhandeln durch § 5 Abs. 3 SGB II, Änderungen durch das 9. SGB II – Änderungsgesetz
- Schwangere im Haushalt der Eltern oder Elternteile
- Auszug von Unter-25-Jährigen aus dem Elternhaus
- Unterhaltsheranziehung gegenüber den Kindern innerhalb und außerhalb der BG
- Auszubildende und Studierende, Ausschluss, Ausnahmen und Härtefalle, Unionsbürgerinnen und Unionsbürger und Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes
- Leistung zur Bildung und Teilhabe
- stationäre Einrichtungen, Krankenhaus, Kur, Entgiftung oder Gefängnis und Rechtsfolgen
- Inhaftierung, Wohnraumsicherung und Entlassung
- Energierückstände und Wohnraumsicherung
- Erstausstattung an Hausrat und unabweisbarer Bedarf bei Verlust
- Darlehensregeln, Vermögenseinsatz und Aufrechnung von Ansprüchen
- Anspruch auf Beratung und Ausbildung, Vorrang der Ausbildung
- Leistungen für schwer erreichbare junge Erwachsene
- Pflichten und Rechte von Unter-25-Jährigen
- Sanktionen und Sippenhaft
- Mitwirkungspflichten und Grenzen der Mitwirkung, sowie rechtswidriges Behördenhandeln
- Heranziehung Unterhaltspflichtiger



21.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-STI20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Systematische Einführung in das Asylbewerberleistungsgesetz - unter Berücksichtigung der aktuellen Änderungen im AsylbLG

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozialämtern und von Trägern von Leistungen nach dem AsylbLG sowie erfahrene Fachkräfte, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten

Ziele und Inhalte

Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sollen die materielle Lebensgrundlage von Ausländern ohne gesichertes Bleiberecht gewährleisten.
Im Seminar wird der anspruchsberechtigte Personenkreis (§ 1 AsylbLG) herausgearbeitet. Nach dem AsylbLG werden drei unterschiedliche Leistungsarten gewährt: Grundleistungen (§ 3 AsylbLG), Leistungen analog SGB XII (§ 2 AsylbLG) und eingeschränkte Leistungen (§ 1a AsylbLG). Außerdem werden Leistungen für Unterkunft, Ernährung, Kleidung, Hygienebedarf, den persönlichen Bedarf und die medizinische Versorgung erbracht. Art und Form der Hilfeleistungen sind bundesweit sehr unterschiedlich.
Im Seminar wird ein Gesamtüberblick über das Asylbewerberleistungsgesetz vermittelt. Das Gesetz wird in allen 14 Paragrafen erläutert und um Hinweise auf Kommentare, Lehrbücher und Rechtsprechung - insbesondere die Konsequenzen aus dem Urteil des BVerfG vom 18.07.2012 zum AsylbLG - ergänzt.
Darüber hinaus werden das Inkrafttreten der Änderungen des AsylbLG zum 01.03.2015, 24.10.2015, 17.03.2016 und die Änderungen durch den Artikel 4 des Integrationsgesetzes (IntG) ausführlich behandelt.

Schwerpunkte sind:
- Leistungsberechtigte (§ 1 AsylbLG)
- Grundleistungen (§ 3 AsylbLG)
- Leistungen analog SGB XII (§ 2 AsylbLG)
- Eingeschränkte Leistungen (§ 1a AsylbLG)
- Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt (§ 4 AsylbLG)
- Arbeitsgelegenheiten (§ 5 AsylbLG)
- Sonstige Leistungen (§ 6 AsylbLG)
- Einkommen und Vermögen (§ 7 AsylbLG)
- Örtliche Zuständigkeit (§ 10 AsylbLG).



04.12.17 - 05.12.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHS20-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Überschuldung in der Schwangerschaftsberatung - Grundlagenseminar

Beraterinnen und Berater bei Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schwangerschaftsberatung sind in der täglichen Praxis
immer wieder mit den vielfältigen Problemen von überschuldeten Klientinnen und Klienten konfrontiert.
In ausweglos scheinenden Situationen gilt es schnell zu helfen und die Existenzgrundlagen zu sichern.
Der Referent zeigt den Beraterinnen und Beratern, wie sie sicherer mit typischen Fallkonstellationen umgehen können:
Alle Schulden müssen erfasst, weitere Schulden vermieden, die Schuldensituation stabilisiert und die Schuldnerinnen und Schuldner geschützt werden.
Das Seminar greift die existenzbedrohende Situationen wie Miet- und
Stromschulden und Lohn- und Kontopfändungen auf. In diesem Zusammenhang erläutert es den Umgang mit
- Mahn- und Vollstreckungsbescheiden,
- Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern,
- Vermögensauskünften.

Informationen über Wege zur Entschuldung und die Inanspruchnahme von
Schuldnerberatungsstellen runden die Veranstaltung ab.



20.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Überschuldung in der Schwangerschaftsberatung - Grundlagenseminar

Beraterinnen und Berater bei Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schwangerschaftsberatung sind in der täglichen Praxis immer wieder mit den vielfältigen Problemen von überschuldeten Klientinnen und Klienten konfrontiert.
In ausweglos scheinenden Situationen gilt es schnell zu helfen und die Existenzgrundlagen zu sichern.
Der Referent zeigt den Beraterinnen und Beratern, wie sie sicherer mit typischen Fallkonstellationen umgehen können:
Es müssen alle Schulden erfasst, weitere Schulden vermieden, die Schuldensituation stabilisiert und die Schuldnerinnen und Schuldner geschützt werden.
Das Seminar greift die Existenz bedrohenden Situationen wie Miet- und Stromschulden und Lohn- und Kontopfändungen auf. In diesem Zusammenhang erläutert es den Umgang mit
- Mahn- und Vollstreckungsbescheiden,
- Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern,
- Vermögensauskünften.
Informationen über Wege zur Entschuldung und die Inanspruchnahme von Schuldnerberatungsstellen runden die Veranstaltung ab.

14.11.17 GENO-Haus Stuttgart Details 17-2-STI18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Umgang mit komplexen Situationen in der Zielvereinbarung

Fachkräfte im Fallmanagement der Eingliederungshilfe, die bereits praktische Erfahrung und theoretische Kenntnisse über die Methoden zur Vereinbarung und Überprüfung von Zielen verfügen und diese vertiefen möchten

Ziele und Inhalte

Ziele sind die strategische Stellschraube, mit der die im Assessment gesammelten und organisierten Informationen für die weitere Fallbearbeitung genutzt werden. Dabei können sich, insbesondere in komplizierten und komplexen Situationen, eine Vielzahl an Herausforderungen ergeben. Zielvereinbarungen, die für die Betroffenen große Auswirkungen haben können, bieten, wenn diese vertieft betrachtet und reflektiert werden, die Chancen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweise und Rollenbestimmung.

Daraus ergeben sich folgende Leitfragen für das Seminar:
o Wie kann das Fallmanagement Zielgespräche steuern, in denen die Leistungsberechtigten unrealistische Vorstellungen äußern oder Angehörige oder Betreuerinnen und Betreuer andere Ziele verfolgen?
o Welche Position kann das Fallmanagement einnehmen, um im Gespräch mit anderen Akteuren oder bei professionellen, finanziellen oder organisatorischen Barrieren eine steuernde Rolle beizubehalten?
o Wie geht es weiter, wenn zwar Ziele formuliert, aber eine Zielerreichung nicht mehr möglich scheint?
o Wann ist Komplexität in welchem Ausmaß in den Zielvereinbarungen nötig und sinnvoll?
o Welche Erkenntnisse können wie gewonnen werden, um eine persönliche Weiterentwicklung bei der Vereinbarung von Zielen zu ermöglichen?

08.11.17 - 09.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHF7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update and practice - Beratungsgespräche auf Englisch

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache

Ziele und Inhalte

Die Zahl an ausländischen Ratsuchenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse bei den Schwangerschaftsberatungsstellen steigt. Einige Beraterinnen und Berater wenden ihre Fremdsprachenkenntnisse an und führen Beratungsgespräche auf Englisch. Für sie wurde diese Veranstaltung konzipiert.

Die Veranstaltung bietet Fachkräften, die Gespräche in der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung auf Englisch führen,
- eine Auffrischung und Erweiterung des fachspezifischen Wortschatzes,
- Anregungen und Tipps für Umschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen,
- Tipps und Beispiele für eine einfache, verständliche und anschauliche Sprache.

Die Referentin spricht Englisch als Muttersprache und bringt unter anderem ihre Kenntnisse als interkulturelle Trainerin ein.

06.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-STI22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update and practice - Beratungsgespräche auf Englisch

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache

Ziele und Inhalte

Die Zahl an ausländischen Ratsuchenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse bei den Schwangerschaftsberatungsstellen steigt. Einige Beraterinnen und Berater wenden ihre Fremdsprachenkenntnisse an und führen Beratungsgespräche auf Englisch. Für sie wurde diese Veranstaltung konzipiert.
Die Veranstaltung bietet Fachkräften, die Gespräche in der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung auf Englisch führen,
- eine Auffrischung und Erweiterung des fachspezifischen Wortschatzes,
- Anregungen und Tipps für Umschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen,
- Tipps und Beispiele für eine einfache, verständliche und anschauliche Sprache.

Die Referentin spricht Englisch als Muttersprache und bringt unter anderem
ihre Kenntnisse als interkulturelle Trainerin ein.

05.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-STI24-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vergabepraxis der Bundesstiftung" Mutter und Kind" und der Landesstiftung "Familie in Not" - Grundlagenseminar

Neue Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachkräfte, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen oder nach längerer Auszeit wieder tätig sind

Ziele und Inhalte

Das neu konzipierte Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.
Im ersten Teil erläutert der Referent die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und die Landesstiftung „Familie in Not“:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Im zweiten Teil haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung "Mutter und Kind" und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung "Familie in Not" zu stellen.


















20.03.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vertiefung von Beratungsmethoden in der Schuldner- und Insolvenzberatung

Fachkräfte der Schuldner- und Insolvenzberatung

Ziele und Inhalte


Fachkräfte der Schuldnerberatung müssen gleichzeitig gründlich beraten und spontan auf neue und herausfordernde Situationen reagieren. Das stellt sich oft als schwieriger Spagat dar. Die dabei gewählten Vorgehensweisen und Beratungsansätze auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen ist im Berufsalltag selten möglich.

Deshalb soll Kern des Seminars sein, das eigene Methodenrepertoire zu überprüfen und ggf. zu erweitern.

Gearbeitet wird vor allem an authentischen Praxisbeispielen. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Schwerpunkte mit beeinflussen können.




07.11.17 - 08.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHS26-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vorsorgende Verfügungen

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung im Überblick

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Der Kurs richtet sich an Fachkräfte in der Schwangerschaftsberatung, die sich einen Überblick über Vorsorgende Verfügungen verschaffen wollen. Sei es für die Beratung von Ratsuchenden oder für den beruflichen Umgang mit bereits bestellten rechtlichen Vertreterinnen oder Vertretern.
Ziel:
Erlangen von Kenntnis über die unterschiedlichen Vorsorgeverfügungen und deren rechtliche Verbindlichkeit.
Inhalt:
- Darstellung der unterschiedlichen rechtlichen Verfügungsmöglichkeiten
- Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es?
- Welche Verfügungen erzielen die beste rechtliche Verbindlichkeit?
- Was sind die Risiken der unterschiedlichen Vorsorgearten?
- Hinweise zur praktischen Beratungsarbeit


20.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wegweisende Entscheidungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung in der Eingliederungshilfe nach SGB XII und Konsequenzen für die Verwaltungspraxis

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundessozialgerichts aber auch der Landessozialgerichte durchdringt das Recht der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach dem SGB XII immer stärker.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und des Landessozialgerichts Baden-Württemberg zur Eingliederungshilfe nach den §§ 53 ff. SGB XII darzustellen und Grundlagen der Rechtsprechung herauszuarbeiten sowie Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln aufzuzeigen.




07.11.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-EHS14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wenn traumatisierte Frauen Mütter werden

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

In die Beziehung zum Kind fließen alle Beziehungserfahrungen der Mutter und des Vaters ein. Dramatisch wird es, wenn Traumatisierungen der Kindesmutter unreflektiert in die Beziehung zum Kind übernommen werden.
Fachkräfte stehen vor der großen Herausforderung, selbst in schwierigen Beratungssituation kompetent und empathisch handeln zu wollen.
Aus diesem Grund erläutert die Referentin mögliche Ursachen für Traumatisierungen und welche Auswirkungen diese auf die Beratungspraxis haben können.
Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeitet sie, was traumatisierte werdende Mütter brauchen.
Informationen über lerntheoretische Modelle runden die Veranstaltung ab und sollen die Fachkräfte in der Gesprächsführung sicherer machen.





23.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-STI14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Werkzeugkasten Wohnberatung

Breits ausgebildete und in der Wohnberatung tätige Wohnberaterinnen und Wohnberater

Ziele und Inhalte

Wohnberaterinnen und Wohnberater erhalten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Produkte für das Wohnen im Alter und bei Behinderung, aufbereitet für die Wohnberatung.

Je nach Themenbereich können mehrere Module zu einem Seminar zusammengefasst werden.

Module:
1. Hörschädigung: technische Hilfsmittel für die Wohnung und personenbezogene Hilfsmittel
2. Sehschädigung: aktuelle Beleuchtungskonzepte
3. Tele-Kommunikation: Telefone (fest und mobil) für Senioren
4. Hausnotrufsysteme
5. Angepasste Möbel am Beispiel Küche
6. Treppensteig-Hilfen

Je nach Bedarf können weitere Module angeboten werden.

Hinweis:
Die Module werden in der Werkstatt Wohnen des KVJS, teilweise in Kooperation mit der DRK-Wohnberatung Stuttgart durchgeführt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten pro Modul ein Zertifikat des forums b-wohnen.

wird noch bekanntgegeben KVJS, Stuttgart Details 15-2-EHP1-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Zeitmanagement

Weniger Stress und mehr Gelassenheit im Alltagstrubel

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte in der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

- Warum haben Aufgabenlisten die Angewohnheit, eher länger als kürzer zu werden?
- Warum wollen immer alle gleichzeitig was von einem und das am besten gestern?
- Wo bleibt man selbst mit seinen Wünschen und Bedürfnissen in diesem täglichen Spagat zwischen Beruf, Alltag und Familie?
Wie man
- seinen Arbeitstag und seine Woche realistisch plant,
- jederzeit den Überblick über sein Aufgabenpensum behält,
- sich trotz alltäglicher Hektik noch Zeitfenster für seine Wünsche und Bedürfnisse schafft, erfährt man in diesem Seminar.
So gelingt es, dass man abends zufrieden auf sein Tageswerk zurückschaut und seine Kraftquellen regelmäßig auftankt – für weniger Stress und mehr Lebensqualität.


18.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zwischen allen Stühlen – über den Umgang mit Dilemmata und Ambivalenzen

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Dilemmata und Ambivalenzen sind aus den Aufgabenfeldern der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung kaum wegzudenken.
Die allgemeine Schwangerenberatung, die Schwangerschaftskonfliktberatung und die PND-Beratung bieten vielfältige Herausforderungen für die professionelle Persönlichkeit und das Handwerkszeug der Beraterinnen und Berater.
Das Seminar vermittelt unterschiedliche (systemische) Sichtweisen und Methoden für die Bewältigung von Dilemmata und Ambivalenzen und bietet Möglichkeiten, diese einzuüben.
Dabei wird ein besonderer Augenmerk auf die Selbstfürsorglichkeitskompetenz der Beraterin oder des Beraters gelegt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre eigenen
Methodenschatzkisten neu aufzufüllen und eigene Fallfragen einzubringen.


09.11.17 - 10.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-STI17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

3. KVJS Fachtag zum BTHG

Fach- und Führungskräfte bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Austausch und Informationen zum aktuellen Sachstand zur kommunalen Umsetzung des BTHG in Baden-Württemberg

13.12.17 Sparkassenakademie Stuttgart Details 17-2-INK12-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

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