Sozialhilfe

Der KVJS bietet jedes Jahr zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen und Seminare an. Sie finden Sie in der Datenbank auf dieser Seite.

Es wurden insgesamt 105 Veranstaltungen gefunden.

Einführung in das SGB II

Rechtliche Grundlagen für den Bezug von Grundsicherungsleistungen für Erwerbsfähige

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte in der Schwangerschaftsberatung, die insbesondere im Personenkreis der sogenannten Hartz IV- Empfänger beraten und sich über Aufbau, Grundlagen und Rechtsfolgen des wichtigsten Sozialleistungsgesetztes informieren wollen.
Inhalt:
Es erfolgt eine Abgrenzung zu anderen Anspruchsgrundlagen wie dem Sozialgesetzbuch Zwölfter Teil (SGB XII), dem Sozialgesetzbuch Dritter Teil (SGB III) oder dem Bundesteilhabegesetz (BTHG).
Der Referent stellt Anspruchsberechtigung, Umfang des Anspruchs und Durchsetzung des Anspruchs differenziert dar.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten mit den zu verwendenden Formularen und können so den Verfahrensweg nachvollziehen.
Hierbei werden
- Kosten der Unterkunft,
- die Frage der Erwerbsfähigkeit,
- die Verweisung zu SGB XII
- der Begriff der Bedarfsgemeinschaft (insbesondere mit Hinblick auf minderjährige Familienmitglieder) besprochen.
Ziel:
- Darstellung der wesentlichen Ansprüche
- Kenntnis von den rechtlichen Grundlagen
- Erörterung aktueller Rechtsprechung
Praktische Verfahrenshinweise und Praktikertipps runden die Veranstaltung ab.






24.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aktuelle Sozialrechtsentwicklung für die Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Gesetzgebung und Rechtsprechung im Bereich des Sozialrechts erneuern und erweitern sich ständig.
Dieses sozialrechtliche Upgrade für die Schwangerschaftsberatung umfasst unter anderem folgende Neuerungen:
- Umsetzung der Neuregelung des Unterhaltsvorschussrechts
- Auswirkungen im Sozialgesetzbuch Zweiter Teil (SGB II) auf den Leistungsbezug und auf das Wohngeld,
Besonderheiten für Migrantinnen und Migranten
- neue europäische und nationale Rechtsprechung zum Kindergeld
- Änderung der Ausbildungsbeihilfen
- Leistungsansprüche und Wohnsitzauflagen
- weitere Änderungen im Jahr 2018 werden aktuell einbezogen

Der erste Teil des Seminars stellt die wichtigsten Änderungen systematisch, anschaulich und im Hinblick auf die Relevanz für die Schwangerschaftsberatung dar.
Der zweite Teil vertieft die neuen Regelungen anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Schwangerschaftsberatung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Fragen und eigene Fallbeispiele (gerne auch vorab) einbringen und bearbeiten sie gemeinsam.
Die Seminarunterlagen enthalten praxisnahe Erläuterungen der Neuregelungen.

19.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

An den Stärken ansetzen - Ressourcenorientierte Gesprächsführung

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, in den Pflegestützpunkten und in der Hilfe zur Pflege bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die Methoden zur Erkundung von Ressourcen der Klientinnen und Klienten und ihres sozialen Umfeldes kennen lernen und ihre Kompetenzen in Gesprächsführung vertiefen möchten

Ziele und Inhalte

Die Orientierung an den Stärken und Kompetenzen der Klientinnen und Klienten und ihres sozialen Umfeldes ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Fallmanagement. Die Veranstaltung liefert das nötige Basiswissen und vermittelt praxiserprobte Methoden zur Erkundung und Mobilisierung individueller Stärken und zur Anregung von Unterstützung aus dem sozialen Umfeld. Die Belange von Menschen mit geistiger und/oder seelischer Behinderung sowie pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen können – je nach Interessenlage der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – besondere Berücksichtigung finden.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Ressourcenorientierung als professionelle Haltung und als Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten
• Mit unterschiedlichen Sichtweisen und Aufträgen konstruktiv umgehen
• Den Möglichkeitsrahmen erweitern – Systemische Gesprächsführung
• Verständliche Sprache – Gespräche führen auf Augenhöhe
• Aktivierende Methoden zur Erkundung von individuellen Kompetenzen und Ressourcen im sozialen Umfeld (z.B. Maltechniken, Familienbrett, Netzwerkanalyse, Ressourcenkarte).




23.10.18 - 24.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF7-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufbauseminar Teilhabe am Arbeitsleben in der Eingliederungshilfe

Fachkräfte bei den örtlichen Trägern der Eingliederungshilfe, insbesondere Fachausschussmitglieder, Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Fallmanagerinnen und Fallmanager

Ziele und Inhalte

Schwerpunkte dieses Aufbauseminars sind die Vorstellung aktueller Entwicklungen und aktueller Rechtsfragen im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben.
Darüberhinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieser Veranstaltung ausreichend Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen in der täglichen Arbeit sowie zu aktuellen Fragen im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben auszutauschen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben. Dabei können auch typische praxisrelevante Fälle miteinander erörtert werden.


15.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bausteine Teilhabe am Arbeitsleben in der Eingliederungshilfe

Fachkräfte bei den örtlichen Trägern der Eingliederungshilfe, insbesondere neue Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, neu bestellte Fachausschussmitglieder und Fallmanagerinnen und Fallmanager sowie Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinstiger, die sich grundlegende Kenntnisse im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben aneignen möchten

Ziele und Inhalte

Dieses Grundseminar erläutert das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren sowie die Funktion des Fachausschusses und das Fachausschussverfahren im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben.

Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:
• Rechtliche Grundlagen der Teilhabe am Arbeitsleben/Leistungen zur Beschäftigung
• Anspruchsvoraussetzungen für die Leistungen
• Bei Bedarf Besprechung sonstiger Themen zum Bereich Teilhabe am Arbeitsleben.

11.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bedeutung und Funktion von Sucht und Suchtmittelkonsum - praxisfeldbezogene Fortbildung für die Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung bietet in kompakter Form Basiswissen zu Suchtentwicklung und Konsumformen sowie einen Überblick über Handlungsansätze und Hilfeangebote der Suchthilfen.

Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten im eigenen Feld sowie die Kooperation mit dem System der Suchthilfe stehen dabei im Vordergrund.

25.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratungspraxis mit Musliminnen und Muslimen

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte der Sozialhilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

„Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt." Koran Sure 49, Vers 13
Die Zeit in der wir leben, ist von Diskursen über den Islam und Musliminnen und Muslime geprägt. Doch wie viele verlässliche Informationen bezüglich des Islams erhält man in seinem Alltag? Und wie viel weiß man von der Innenperspektive und der Selbstwahrnehmung Menschen muslimischen Glaubens?
Bewährte Methoden Angst und Vorurteilen entgegen zu treten, sind die Erlangung von Wissen und eine Kommunikation, die mehr von einem Miteinander als von einem Übereinander geprägt ist. Diese zwei Methoden gelten im Rahmen der Schwangerschaftsberatung und der Leistungserbringung und ihrer Handlungskompetenzen als unabdingbare Komponenten.
Begegnungen mit Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Das Seminar soll die Erlangung interkultureller Kompetenzen und Handlungsempfehlungen mit einem facettenreichen Gesamtbild des Islams vereinen.
Die Referentin beleuchtet zum einen die Ursprünge und die Gegenwart des Islams sowie seine Wesenszüge. Zum anderen geht sie anhand von Beispielen konkret auf den Umgang mit muslimischen Klientinnen und Klienten ein.
Ziel ist es eine wertschätzende Atmosphäre zu erreichen, so dass eine optimale Hilfeleistung im Hinblick auf kulturelle wie auch religiöse Besonderheiten gewährleistet werden kann.

08.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit Musliminnen und Muslimen

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Derzeit leben in Deutschland etwa 4,3 Millionen Musliminnen und Muslime. Interkulturelle Begegnungen gehören somit immer mehr zum Alltag. Oft bestimmen jedoch Stereotypen, Vorurteile und Unverständnis den Umgang miteinander.
Das muss nicht sein: Ein Seminar zeigt Wege, wie man erfolgreich ins Gespräch kommen kann.
Ziel des Seminars ist, über den Islam, islamische Werte, Normen und Musliminnen und Muslime in Deutschland differenziert zu informieren. Und damit Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, die eine interkulturelle Begegnung mit Menschen muslimischen Glaubens vereinfachen können.
Wer den Islam und seine vielfältigen Erscheinungsformen kennt, findet besser Zugang zu den Menschen.
Das Wissen über die andere Kultur hilft im beruflichen Umgang mit muslimischen Klientinnen und Klienten auf verschiedenste Weise. Man kann sich besser in die Lage des Gegenübers hineinversetzen, erkennt dessen spezifische Bedürfnisse und kann bei der Schwangerschaftsberatung die notwendigen Hilfen passgenauer auswählen.
Ein interkulturelles Bewusstsein und interkulturelle Kompetenzen sind hilfreich, um
- kulturbedingte Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden,
- Situationen besser einzuschätzen,
- neue Handlungsoptionen zu entdecken,
- Menschen mit muslimischem Glauben erfolgreich zu begegnen.

15.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bestattungskosten

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Die Zahl der Bestattungsfälle, für die die Verpflichtenden aus den verschiedensten Gründen nicht in Frage kommen beziehungsweise sich ihrer Verpflichtung zu entziehen versuchen, nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung und der vielfältigen Lebensformen in Deutschland in den letzten Jahren stetig zu.

Das Seminar zeigt die rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen des Anspruchs auf Übernahme der Bestattungskosten nach § 74 SGB XII („Sozialbestattung“) aus der Sicht der Rechtsprechung auf.

Darüber hinaus dient das Seminar auch dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Grundlagen des Bestattungsrechts (Anwendbarkeit, Bestattungsverpflichtung)
- Wer ist Verpflichteterim Sinne von § 74 SGB XII?
- Wer ist Erbe?
- Wie kann der Erbe ermittelt werden?
- Wann ist es dem Verpflichteten unzumutbar, die Kosten selbst zu tragen?
- Was sind erforderliche Bestattungskosten?
- Wie wirkt sich die höchstrichterliche Rechtsprechung auf die Praxis aus?
- Wer ist örtlich zuständiger Hilfeträger, bei dem der Anspruch nach § 74 SGB XII geltend zu machen ist?
- Inwieweit sind Bestattungsvorsorgeverträge bei der Ermittlung der Hilfebedürftigkeit eines Anspruchstellers außen vor zu lassen (Schonvermögen)?
- Rechtsschutz /einstweiliger Rechtsschutz






18.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Blindenhilfe, Landesblindenhilfe

Fachkräfte in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Vermittelt und vertieft werden Rechtskenntnisse auf dem Gebiet der Landesblindenhilfe und der Blindenhilfe nach dem SGB XII.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, anhand praktischer Fälle ihre Rechtskenntnisse in der Blindenhilfe nach dem SGB XII und in der Landesblindenhilfe zu vertiefen. Erfahrungen und mögliche Probleme in der praktischen Umsetzung des Anfang 2013 in Kraft getretenen Landesblindenhilfegesetzes werden behandelt, ebenso wird auf die Änderungen zum 01.01.2017 eingegangen.

Folgende Schwerpunkte sind vorgesehen:
• Übersicht der Blindenhilfeleistungen
• Leistungsarten
• Leistungen in anderen Bundesländern
• Zuordnung der Blindenhilfeleistungen
• Landesblindenhilfe Baden-Württemberg
• Zuständigkeit
• Anspruchsberechtigter Personenkreis
• Zweckbestimmung der Blindenhilfe
• Feststellung der Blindheit
• Versagungsgründe für die Leistungsgewährung
• Leistungshöhe und Anrechnungsbestimmungen
• Forderungsansprüche
• Leistungsbeginn, Leistungsänderung, Leistungseinstellung
• Verwaltungsverfahren (LVwVfG, SGB X)
• Blindenhilfe nach § 72 SGB XII
• Aktuelles aus der Rechtsprechung zur Blindenhilfe
• Abrechnung der Sachaufklärungskosten nach JVEG/GOÄ
• Aktuelle Fragen aus der Praxis (Diskussionsrunde).

12.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHW6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Burnout-Prävention

Wie Arbeit krank machen kann und wie man sich schützen kann

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Bedeutung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Auch in neuen gesetzlichen Regelungen des Arbeitsschutzes, in tariflichen Vereinbarungen sowie im Präventionsgesetz von 2015 hat dies Niederschlag gefunden.
Im Tätigkeitsfeld der sozialen Arbeit bestehen erhöhte Burnout-Gefährdungspotentiale. Dabei ist es wichtig, Belastungen bei sich selbst frühzeitig erkennen, adäquat reagieren und gesunde langfristige Strategien zur Prävention entwickeln zu können. Neben der individuellen Prävention ist auch jeder Betrieb gefordert, geeignete Präventionsmaßnahmen zu ergreifen und anzubieten.
Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind ein herausforderndes Arbeitsfeld - mit deutlich erhöhten emotionalen Anforderungen von Seiten der Klientinnen und Klienten, aber auch geprägt durch Erwartungs- und Anspruchshaltungen an die eigene Arbeit. Gute Fähigkeiten im Umgang mit Belastungen sowie geeignete Abgrenzungsstrategien und Regenerationsfähigkeit sind besonders wichtig.

Vor dem Hintergrund der spezifischen Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld stehen in diesem eintägigen Seminar folgende Themen im Mittelpunkt:
- Grundlagenwissen zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
- Was heißt eigentlich Burnout?
- Erkennen eigener Belastungen und eigener Ressourcen
- individuelle Präventionsmaßnahmen
- betriebliche Präventionsmaßnahmen

Neben der Vermittlung grundlegenden Wissens zum Thema bietet der Referent Übungsbeispiele zur Schulung von Achtsamkeit und Genussfähigkeit sowie die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch an. Er hat langjährige Erfahrung sowohl mit Schulungen, Präventionsgruppen und Einzelfallberatung im Themenfeld Burnoutgefährdung als auch im Arbeitsfeld der Schwangerschaftsberatung.




16.05.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Damit Beratungen gut gelingen - Persönliche Beratungskompetenzen weiterentwickeln

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, in den Pflegestützpunkten und in der Hilfe zur Pflege bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die ihre Beratungskompetenzen vertiefen und weiterentwickeln möchten.

Ziele und Inhalte

Die Qualität der Beratung wird nur zum Teil durch die professionelle Rolle und fachlichen Kenntnisse bestimmt. Ein anderer Teil wird durch die eigene individuelle Persönlichkeit, die eigene Biografie, durch Lebenserfahrungen und Erwartungen geprägt.

In diesem Seminar werden Fallmanagerinnen und Fallmanager ihr beraterisches Können durch Kenntnisse der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Beitrags in der Gestaltung der Beziehung zu den Klienten vertiefen und erweitern.
Im Verlauf des Seminars werden diese wichtigen Aspekte der beraterischen Tätigkeit beleuchtet und bewusst gemacht sowie zu Theorien und dem eigenen Beratungsstil in Bezug gesetzt.

12.06.18 - 13.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Messie-Syndrom

Ursachen, Hintergründe und professioneller Umgang

Fachkräfte bei den Pflegestützpunkten und in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Vermüllte und verwahrloste Haushalte stellen für viele Fachkräfte, Helferinnen und Helfer sowie weitere Beteiligte eine große Herausforderung dar. Häufig wird eine vermüllte und verwahrloste Wohnung jedoch erst spät entdeckt.
Der Wohnungszustand ist dabei immer nur ein Ausdruck dafür, dass sich die Bewohnerin oder der Bewohner in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Dazu droht eventuell noch der Verlust der Wohnung.

Ziel des Seminars ist es, die Messie-Symptomatik zu verstehen und zu erfahren, wie man mit dieser professionell umgehen kann.
Inhalte der zweitägigen Fortbildung sind:
- Definition, Ursachen, Typologie des Messie-Phänomens
- Erkennungsmerkmale und Unterscheidungen: Sammeln und Horten, Verwahrlosung, Vermüllungssyndrom
- Handlungsspielräume bei unterschiedlicher Ausprägung: Delegation ab wann, an wen?
- Aufbau eines Kompetenznetzwerkes
- Schwierigkeiten im familiären Umfeld
- Spannungsfeld Messie-Syndrom: typische Konflikte
- Kommunikation mit Messies: erfolgreiche Gesprächsführung
- realistische Einschätzung eigener Möglichkeiten und Grenzen.

08.05.18 - 09.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHPF5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Sozialverwaltungsverfahren nach dem SGB X

Fachkräfte in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzen, die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des SGB X unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung möglichst rechtssicher in der täglichen Arbeit anwenden zu können.

Schwerpunkte sind:
- Ablauf des Verwaltungsverfahrens (Pflichten: Mitwirkung, Anhörung, )
- Verwaltungsakt (Begriff, Rücknahme, Widerruf)
- Ermessensausübung und Dokumentation
- Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen
- Rechtsbehelfsverfahren.







10.10.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHS9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Datenkompetenz in der Jugendhilfe- und Sozialplanung

Fachkräfte in der Jugendhilfe- und Sozialplanung und in den entsprechenden Fachbereichen

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeplanung, Sozialplanung und Sozialberichterstattung sind unverzichtbare Grundlagen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Einrichtungen und Angebote in den Stadt- und Landkreisen. Um eine fundierte Datenbasis zu schaffen, diese zu analysieren und fachlich zuverlässige Schlüsse daraus zu ziehen, wird Datenkompetenz in den alltäglichen Arbeitszusammenhängen immer wichtiger.

Das Fortbildungsangebot bietet einen Überblick über die wichtigsten uni- und bivariaten Analysemethoden, die in der alltäglichen Arbeit unabdingbar sind. Weiter werden die verschiedenen Darstellungs- und Präsentationsformen von statistischen Ergebnissen und ihr situationsadäquater Einsatz diskutiert.

08.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHP1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Vertrauliche Geburt - Herausforderungen, Abläufe, Kooperationen

Qualifizierungsveranstaltung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Beratung von Schwangeren mit Anonymitätswunsch ist gesetzliche Aufgabe aller Schwangerschaftsberaterinnen und Schwangerschaftsberater. Will die Schwangere anonym bleiben und das Kind zur Adoption freigeben, kann durch das Verfahren der Vertraulichen Geburt eine medizinisch betreute Entbindung ermöglicht, die Vertraulichkeit der Frau gesichert und das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Herkunft gesichert werden.
Den Schwangerschaftsberatungsstellen wird dabei eine zentrale und steuernde Funktion zugewiesen, die zahlreiche Fragen und Herausforderungen mit sich bringt:
- Was weiß man über die anonyme Kindsabgabe? In welcher Situation befinden sich die Schwangeren, was sind ihre Motive?
- Was sind die Aufgaben aller Beraterinnen und Berater und was die Aufgaben der qualifizierten Fachkraft?
- Wie ist der konkrete Ablauf des Verfahrens und worauf ist besonders zu achten?
- Wie sehen die Schnittstellen zu den anderen Akteuren im Verfahren aus?
- Welche Kooperationsformen sind nötig und hilfreich?
- Wie kann es gelingen, mit der Klientin gut im Kontakt zu bleiben?
- Wie ist die eigene Haltung zum Thema Vertrauliche Geburt und Adoption?

Ergänzend hierzu wird Frau Miller-Lika über allgemeine Grundsätze der Adoption sowie über Ablauf und Verfahren der Adoptionsvermittlung informieren.

22.10.18 - 23.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in autistische Störungen und Förderung von Menschen mit Autismus nach dem Vorbild des TEACCH-Modells

Fachkräfte der Jugendhilfe und der Sozialhilfe, insbesondere der Ein-gliederungshilfe

Ziele und Inhalte


Vermittelt werden Grundlagenkenntnisse zum Spektrum autistischer Störungen, ihrer wesentlichen Merkmale und Ursachen.
Auf dieser Basis erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hinweise und Hilfen für die Praxis.

Dabei wird vor dem Hintergrund, dass Menschen mit Autismus aufgrund ihrer Besonderheiten in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen besonders von strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren auf den TEACCH Ansatz zur pädagogischen Förderung eingegangen.

Schwerpunkte sind:
- Anforderungen an die Alltagsstrukturierung
- ´Problematik in der Wahrnehmung, der Verarbeitung von Informa-tionen und in der Kommunikation
- Umgang mit Krisensituationen
- Zielformulierungen
- Förderung mit Hilfe des TEACCH-Ansatzes.





05.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-2-EHS1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in das Unterhaltsrecht

Fachkräfte in der Sozialhilfe, Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundlagen, um Unterhaltsansprüche des Sozialhilfeträgers, der Betreuten und der Schwangeren festzustellen und durchzusetzen.

Unterhaltsrechtliche Fragen stehen in verschiedener Hinsicht im Mittel-punkt der täglichen Arbeit vieler Fachkräfte der rechtlichen Betreuung, der Sozialleistungsträger und der Beratung von Schwangeren. Deshalb ist die grundlegende Kenntnis der Voraussetzungen und der Berechnung der jeweiligen Unterhaltsansprüche für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabdingbar.

In dem Seminar werden die Grundlagen der jeweiligen Unterhaltsan-sprüche behandelt und die verschiedenen Unterhaltstatbestände voneinander abgegrenzt. Insbesondere werden die Grundlagen der Einkommensermittlung erarbeitet und - neben den übrigen Unterhaltstatbeständen - der Eltern- und Verwandtenunterhalt erörtert.

Weiterhin wird auf die sozialrechtliche Inanspruchnahme von Unterhaltsansprüchen (§ 94 SGB XII) eingegangen. Ebenso wird die praktische Durchsetzung der Unterhaltsansprüche vorgestellt. Hierzu gehört vor allem die Durchsetzung der Auskunftspflicht zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen und die gerichtliche Geltendmachung und Zwangsvollstreckung der geltend gemachten Unterhaltsansprüche.







11.10.18 - 12.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführungsseminar im Bereich Vertragswesen

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Stadt- und Landkreisen, die mit Entgeltverhandlungen und Vertragswesen in den drei Leistungsbereichen (Alten-, Behinderten- oder Jugendhilfe) befasst sind und die sich Grundkenntnisse verschaffen möchten

Ziele und Inhalte

Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, dass neue Verhandlerinnen und Verhandler bei den Stadt- und Landkreisen umfassende Grundkenntnisse über alle drei Leistungsbereiche (Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe) erhalten und die leistungsrelevanten Bestimmungen aus SGB VIII, XI und XII in der täglichen Praxis anwenden können.

Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundkenntnissen über die wesentlichen Aufgabenbereiche und Tätigkeitsschwerpunkte. Es besteht die Gelegenheit zur Beantwortung von offenen Fragen und zum fachlichen Austausch.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Aktuelle Informationen aller drei Leistungsbereiche:
Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe
- Handlungsgrundlagen und rechtliche Voraussetzungen
- Zuständigkeiten
- Aufbau der Gremien, Kommissionen und der Schiedsstelle
- Rahmenverträge
- Verfahrensablauf einer Verhandlung samt Besonderheiten (z.B. Federführungsprinzip)
- Zusammensetzung der Entgelte
- Erfahrungsaustausch und Klärung von Fragen.



06.03.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHVE1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingliederungshilfe für Hilfsmittel, Kraftfahrzeughilfen und Wohnungsanpassung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist die Vermittlung rechtlicher und technischer Grundlagen der Ausstattung mit Hilfsmitteln sowie behinderungsgerechter Kraftfahrzeuge und Wohnungsanpassung.
Möglichkeiten und Grenzen einer passgenauen Ausstattung werden aufgezeigt.
Das Seminar geht auch auf die Leistungspflicht vorrangiger Rehabilitationsträger ein.

Schwerpunkte sind:
• Einführung in rechtliche und technische Grundlagen der Hilfsmittelversorgung
• Veranschaulichung von Hilfsmitteln anhand praktischer Beispiele
• Behindertengerechtes Wohnen, Barrierefreiheit und Umbaumaßnahmen (Besichtigung der Werkstatt Wohnen beim KVJS).
• Behandlung von Fragen und Fallkonstellationen der Teinehmerinnen und Teilnehmer.








14.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHS16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingliederungshilfe für Menschen mit einer Suchterkrankung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe und der Sozialen Dienste bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Suchtkrankheiten sind ein gesellschaftlich weit verbreitetes Problem.
Vielfältige soziale Dienste und Mitarbeitende in der öffentlichen Verwaltung sind damit zwangsläufig in größerem Umfang konfrontiert.
Im Kontrast zur großen gesundheitspolitischen Bedeutung steht die ausgeprägte Unkenntnis und Hilflosigkeit vieler Helferinnen und Helfer im Umgang mit den betroffenen Menschen.

Das Seminar soll
- über das breite Spektrum der Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Tabak, Spielsucht) und ihre Behandlung informieren,
- die Grundhaltung als Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter der Eingliederungshilfe/Sozialen Dienste verbessern,
- die Kompetenzen stärken für den praktischen Umgang mit den Betroffenen,
- einen Überblick über die Zuständigkeiten in der Suchtkrankenhilfe, die Leistungsvoraussetzungen und Leistungen der Eingliederungshilfe geben.

Das Seminar setzt sich aus einem medizinischen Schwerpunktbereich und einem leistungsrechtlichen Bereich (Eingliederungshilfe nach §§ 53 SGB XII) zusammen.

Die Themen im Überblick:
- Allgemeine Grundlagen (Definition, Häufigkeit, Ursachen, Begleit- und Folgekrankheiten, Behandlung)
- Praktischer Umgang und Gesprächsführung
- Hilfesystem und Kooperation
- Exkurs in die Welt der Substitutionsbehandlung Drogenabhängiger
- Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung: Was ist Co-Abhängigkeit?
- Rechtliche Fragen inklusive Betreuung
- Gesamtbehandlungskonzeption
- Zuständigkeiten verschiedener Sozialleistungsträger
- Eingliederungshilfe in Fachkliniken für ambulante Nachsorge, für die ambulante Nachsorge in betreuten Wohngemeinschaften und in stationären Einrichtungen für chronisch mehrfach beeinträchtigte Menschen mit einer Suchterkrankung (CMA)


28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einsatz von Einkommen in der Eingliederungshilfe

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die sich grundlegende Kenntnisse aneignen möchten

Ziele und Inhalte

Neben der Vermittlung von Rechtskenntnissen sollen in dem Seminar Fälle aus der Praxis angesprochen werden.
Auf die Änderungen durch das BTHG wird eingegangen.

Schwerpunkte sind:
• Personenkreis der Verpflichteten
• Überblick über den Einkommenseinsatz
• Anrechenbares Einkommen und Einkommensgrenze
• Berechnung von Kostenbeiträgen für häusliche Ersparnis und anderen Kostenbeiträgen in der Eingliederungshilfe


18.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHS13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Erbrecht Grund- und Aufbauseminar

Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

1. Tag Grundseminar:
Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Kenntnissen des Erbrechts, die in der täglichen Fallbearbeitung benötigt werden.
Schwerpunkte des 1. Tages sind:
- Einführung in das deutsche Erbrecht (Erbfolge, erbrechtliche Ansprüche, Testament)
- erbrechtliche Ansprüche des Leistungsberechtigten, insbesondere der Pflichtteilsanspruch
- das Erkennen von Pflichtteilsergänzungsansprüchen
- Besonderheiten bei ausländischen Leistungsberechtigten.


2. Tag Aufbauseminar:
Vermittelt werden Kenntnisse zum Durchsetzen von erbrechtlichen Ansprüchen. Darüber hinaus werden Fragen zur individuellen Fallbearbeitung behandelt.
Schwerpunkte des 2. Tages sind:
- die Kenntniserlangung von Erbfällen
- Ansprüche gegen den Erben des Leistungsberechtigten
- Möglichkeiten des Sozialamts zur Realisierung seiner Forderungen
- Behindertentestament
- Nachlasssicherung (Nachlasspflegschaft, Verwaltung und anderes)
- Besprechung von Fällen aus der Praxis.




09.07.18 - 10.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fallauswahl im Fallmanagement

Fach- und insbesondere Führungskräfte im Fallmanagement der Eingliederungshilfe Die Teilnehmenden sollten über Erfahrungen im Verfahren der Teilhabe- und Gesamtplanung und im Managen von Hilfeverläufen verfügen und über eine (Weiter-)Entwicklung der Fallmanagement-Konzeption in Bezug auf eine professionelle Fallauswahl nachdenken oder diese anstreben.

Ziele und Inhalte

Ein intensives Fallmanagement in der Eingliederungshilfe ist ein (insbesondere zeitlich und personell) ressourcenaufwändiges Verfahren, das sinnvoll mit ausgesuchten Fällen durchzuführen ist. Die Fallauswahl ist dann ein entscheidendes Element der Fallmanagement-Konzeption und spielt eine wesentliche Rolle bei der Organisation der Fallarbeit. Für ein ef-fektives und effizientes Fallmanagement kann eine professionelle Fallauswahl ein entscheidender Wirkfaktor sein.

In der Praxis vor Ort ist die Herangehensweise für die Fallauswahl im Fallmanagement vielfältig und an unterschiedlichste Kriterien geknüpft. So sehen Konzeptionen in den Kreisen Fallmanagement zum Beispiel dann vor, wenn fallbezogen ein besonderer Koordinations- und Kooperationsaufwand erforderlich ist, es sich um Fälle mit einer unsicheren Prognose handelt oder verhältnismäßig hohe Kosten entstehen könnten.

Das Seminar soll die verschiedenen Optionen bei der Fallauswahl aufzeigen und dessen Auswirkungen auf die Praxis und Organisation der Fallarbeit herausarbeiten. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, unterschiedliche Auswahlprinzipien auf ihre Praxis und Organisation vor Ort zu beziehen und damit neue Impulse für das Fallmanagement zu setzen.

Das Seminar berücksichtigt dabei die neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG).

25.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fallmanagement in der Wohnungslosenhilfe

Fach- und Führungskräfte der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 bis 69 SGB XII sowie Fachkräfte der Einrichtungen

Ziele und Inhalte

Auch in der Wohnungslosenhilfe haben die Leistungsträger damit be-gonnen, Verfahren zur Fallsteuerung zu etablieren, indem sie in be-stimmten, manchmal sogar in allen Fällen Gesamtpläne nach § 58 SGB XII erstellen. In der tatsächlichen Umsetzung des Verfahrens gibt es allerdings ein hohes Maß an Uneinheitlichkeit. In vielen Fällen wohnungsloser Menschen geht es um komplexe Sachverhalte, bei denen Wechselwirkungen zwischen Lebensverhältnissen und sozialen Schwierigkeiten im Mittelpunkt stehen.
Mit Hilfe des Verfahrens Fallmanagement sollen die betreffenden Fälle individuell verstanden und beschrieben werden, ohne dabei die Komplexität vorschnell zu reduzieren. Durch die Aufstellung von Hilfeplänen zusammen mit den Betroffenen werden wichtige Entscheidungen getroffen, die im Weiteren durch das Fallmanagement unterstützt und begleitet werden.
Die Herausforderung, Fallmanagement zwischen akuten Notlagen und längerfristiger Planung durchzuführen erfordert vor allem Erfahrung,
deren Austausch, neben der Vermittlung der methodischen Schritte,
ein wichtiger Bestandteil des Seminars sein soll.

Mitgebrachte Fallbeispiele sind deshalb erwünscht.



24.09.18 - 25.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHW4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft kann zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) führen.
Diese können die Entwicklung des Ungeborenen beeinflussen und zu dauerhaften körperlichen und geistigen Schädigungen sowie zu Verhaltensauffälligkeiten führen.
Die Referentin stellt die FASD mit ihren Auswirkungen vor und informiert über Hilfesysteme.

25.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam sind wir besser – Kollegiale Beratung/Fallreflexion

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, in den Pflegestützpunkten und in der Hilfe zur Pflege bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die sowohl neugierig darauf sind, wie sie ihre Team- und Fallbesprechungen noch effektiver, konstruktiver, motivierender und anregender gestalten können – als auch Methoden kennen lernen wollen, wie auch die alltägliche Beratung einer Kollegin oder eines Kollegen „zwischen Tür und Angel“ hilfreich gestaltet werden kann

Ziele und Inhalte

Das eigene Team oder die „Fallbesprechungsrunde“ kann erfahrungsgemäß ein äußerst gewinnbringendes, anregendes und unterstützendes Beratungsforum sein, wenn es gelingt, die dort vorhandenen Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen aller Beteiligten zu aktivieren und nutzbar zu machen.

In diesem Seminar werden zahlreiche praxiserprobte Methoden vermittelt und geübt, die es ermöglichen, das in jedem Team vorhandene vielfältige Potenzial an Erfahrungen, Wissen und Kreativität (wieder) zu entdecken und effektiv einzusetzen.
Nicht immer steht allerdings ein Team zur Verfügung, um aktuelle Fragestellungen oder „schwierige“ Situationen zu beraten oder zu reflektieren. Im Seminar werden klassische Teamberatungsmethoden ebenso wie Ideen zur Kurzberatung „zwischen Tür und Angel“ und zur „Selbstberatung“ vorgestellt und geübt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Ablauf einer kollegialen Beratung, Strukturierungshilfen
• Die Rolle der Gesprächsführung
• Kennenlernen und Einüben von verschiedenen „Klassikern“ der kollegialen Beratung wie zum Beispiel Hypothesenbildung, „Gute Gründe“, Pro und Contra, Gehirnjogging, Perspektivecken und vieles mehr
• Methoden der Kurzberatung und der Selbstberatung
• Chancen und Grenzen der kollegialen Beratung.







06.12.18 - 07.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung erfolgen nicht immer freiwillig. Daraus können Situationen entstehen, die es in anderen Beratungssettings so nicht gibt.

Schwerpunkte:
- Wie geht man mit Widerständen oder Schweigen der Schwangeren um?
- Wie geht man mit minderjährigen Schwangeren um?
- Wie geht man mit Eltern um, die unterschiedlicher Meinung sind?
- Wie beachtet man andere kulturelle, auch systemische Hintergründe?
Letztendlich:
- Wie schafft man eine offene Atmosphäre bei einem vorgeschriebenen Gespräch?

Die eintägige Fortbildung fokussiert sowohl die fachliche als auch die interaktive Ebene.
Die Referentinnen beschreiben theoretisch methodenintegrative Gesprächsführungen und trainieren diese mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit dem Ziel, die eigene Haltung zu reflektieren und zu erkennen, wie sie den Gesprächsverlauf beeinflusst.




12.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-STI22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gesprächsführung für Menschen mit psychischer Behinderung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eingliederungshilfe, die über Grundkenntnisse psychischer Erkrankungen und der Folgen für die Betroffenen verfügen und bereit sind, ihre Erfahrungen und Fallbeispiele in diesen Workshop einzubringen

Ziele und Inhalte

Durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) erfahren die Konzepte Selbstbestimmung und Personenzentrierung eine deutliche Erweiterung in der Eingliederungshilfe.
Welche Auswirkungen hat das auf die Ermittlung der Bedarfe von betroffenen Menschen? Ergeben sich veränderte Rollen in der Hilfeplanung?
Braucht es Anpassungen in der Haltung und Kommunikation mit den Betroffenen?
Diesen Fragen wird im Workshop nachgegangen und es werden daraus sinnvolle und angemessene Strategien für die Gesprächsführung in der Hilfeplanung diskutiert und entwickelt.

Neben punktuellem, an den Beispielen orientiertem fachlichen Input werden durch Diskussion, Analyse und gegebenenfalls Übungen das Spektrum an Kenntnissen für Hilfeplanungsgespräche erweitert und vertieft.


26.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-INK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gewaltopferfürsorge

Fachkräfte in der Kriegsopferfürsorge

Ziele und Inhalte

Das Seminar bietet aktuelle fachliche Informationen und gibt Gelegenheit zum Austausch praktischer Erfahrungen.

Mögliche Schwerpunkte sind:
- aktuelle Rechtsprechung
- aktuelle Entwicklung im Verwaltungsverfahren
- Ausblick auf die Reform des Sozialen Entschädigungsrechts.





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18.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHE2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen der Paarberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Anforderungen an Beraterinnen und Berater in der Schwangerschaftsberatung
und der Schwangerschaftskonfliktberatung sind vielfältig. Auch wenn
die betroffenen Frauen häufig alleine in die Beratung kommen, spielt das Thema Partnerschaft und damit einhergehende Erwartungen oft eine große Rolle.
Hier stellt sich zum einen die Frage, wie die Paarbeziehung auch in Einzelberatungen in den Blick genommen werden kann. Sind zum anderen beide Partner da – ist also Paarberatung gefragt – gelten andere Regeln in der Beratung.
Selbstverständlich gilt es, der Frau einen Raum zu geben, in dem sie ihre persönliche Haltung zu der Schwangerschaft entwickeln und artikulieren kann.
Es stellt sich jedoch die Frage, wie auch die Haltung des Partners gewürdigt wird und im Entscheidungsprozess den angemessenen Platz bekommen kann.
Eine weitere Paarkonstellation ergibt sich, wenn die Klientin mit ihrer Mutter oder anderen Angehörigen zur Beratung kommt. Auch in solchen Fällen stellt sich die Frage, wie allen Anwesenden ihrer Rolle entsprechend der passende Raum gegeben werden kann.
An diesem Tag werden vor dem Hintergrund systemischer Beratungshaltungen
Grundlagen zu Paarberatung vermittelt und verschiedene Methoden
(unter anderem Fragetechniken) erarbeitet und erprobt. Eine allparteiliche Herangehensweise wird praxisorientiert anhand von Fallbeispielen eingeübt.
Dieses Seminar eignet sich für Beraterinnen und Berater, die bereits in der Konfliktberatung arbeiten. Grundkenntnisse in systemischer Beratung sind wünschenswert.

20.06.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen des GKV-Systems

Fachkräfte in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Grundlagen des GKV-Systems, die einzelnen Leistungsansprüche und die Rechtsbeziehungen im GKV-System kennen.

Schwerpunkte sind:
- Versicherungspflicht in der GKV
- Selbstverwaltungsstruktur der GKV
- Leistungsarten und Anspruchsvoraussetzungen
- Rechtsbeziehungen im GKV-System.





09.05.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHS5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII)

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung vermittelt praxis- und adressatenorientiert die Grundzüge des Kinder- und Jugendhilferechts.
Schwerpunkte:
- Grundsätze und Aufgaben des Kinder- Jugendhilferechts
- Organisation der Jugendhilfe
- Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a Sozialgesetzbuch Achter Teil (SGB VIII)
- Hilfen zur Erziehung und Hilfeplan
- Krisenintervention und Inobhutnahme
- Familienförderung (§§ 16-25 SGB VIII)
- Sonstige Aufgaben der Jugendhilfe (gerichtliche Verfahren, Beistandschaft, Pflegschaft, Vormundschaft, Unterhaltsberatung)
Der Referent erläutert die Rechtsmaterie des SGB VIII und angrenzende Rechtsvorschriften. Fallbeispiele bearbeitet er im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

11.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundqualifizierung für die Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsberatung

Neue Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachkräfte, die nach längerer Auszeit wieder tätig sind

Ziele und Inhalte

Diese Fortbildung bietet Basiswissen und alle Grundkenntnisse, die zur Durchführung einer Schwangerschaftskonfliktberatung nach derzeitigem Recht gesetzlich definiert sind.
Aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz ergibt sich ein komplexer und vielschichtiger Beratungsauftrag über
- rechtliche Grundlagen,
- soziale Hilfen,
- medizinische Sachverhalte,
- ethische Grundlagen.
Die Beraterinnen und Berater benötigen neben dem Fachwissen psychologische und sozialpädagogische Grundkenntnisse, müssen methodenintegrativ die Beratungen durchführen, vielfältige Fragestellungen erörtern – und dies alles zielgruppenorientiert für Frauen und Männer, die entweder unter zeitlichem Druck eine wichtige Entscheidung treffen müssen oder während der Schwangerschaft einen Beratungsbedarf haben.
Die Fortbildung soll die Beraterinnen und Berater befähigen, diesen komplexen Beratungsauftrag qualifiziert zu leisten.
Abschnitt 1: Grundkenntnisse der Schwangerschaftskonfliktberatung
- soziale Hilfen, rechtliche Grundlagen, medizinische Sachverhalte
- Reflexion der äußeren Rahmenbedingungen
- psychodynamische Aspekte des Beratungsauftrags, Umgang mit Ambivalenzen, ethische Positionierung
- Dokumentationspflicht
Abschnitt 2: Methodenlehre - Basiswissen und Selbsterfahrung
- Methoden für die Gesprächsführung
- Dynamik von Paarberatung und Beratung von Angehörigen
- Dynamik von Beratungsprozessen
- Besonderheiten der Schwangerschaftskonfliktberatung
Abschnitt 3: Anwendung, Vertiefung, Reflexion und Abschluss
- Perspektivenwechsel
- Colloquium
- Abschluss

Die Inhalte aller drei Abschnitte dieser Fortbildung vermitteln das gesetzlich vorgeschriebene Grundwissen für die Tätigkeit in der Schwangerschaftskonfliktberatung und sind eine Grund-Qualifizierungsmaßnahme für diesen besonderen Beratungsauftrag.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer klären vorab mit ihrem Anstellungsträger, ob die Teilnahme an allen drei Abschnitten und eine bestandene Prüfung als Grundqualifizierung anerkannt werden und dazu berechtigen, Beratungen in der Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsberatung durchzuführen.


27.02.18 - 28.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundseminar Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Neue Fachkräfte und Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Es werden Grundlagenkenntnisse zunächst über alle allgemeinen sozialhilferechtlichen Voraussetzungen und anschließend die besonderen weiteren Voraussetzungen von Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vermittelt. Daneben wird auch auf die Ziele und Aufgaben eingegangen.

Schwerpunkte sind:
- Grundsätze und Leistungsvoraussetzungen von Sozialhilfe allgemein
- Vorrangige Ansprüche vor Sozialhilfe allgemein
- Begriffe der Eingliederungshilfe
- Ziele der Eingliederungshilfe
- Voraussetzungen der Leistungsgewährung
- Leistungen der Eingliederungshilfe
- Kostenbeitrag
- Örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung
- Medizinische Grundlagen der Eingliederungshilfe
- Hilfebedarfsbewertung
- Leistungsangebote und Leistungstypen, Vergütungen, Entgelte


Die Änderung des SGB XII, insbesondere die 1. Stufe des BTHG wird mit einbezogen.





11.01.18 - 12.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS1-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
12.03.18 - 13.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS1-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
22.10.18 - 23.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS1-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundseminar Fallmanagement

(Neue) Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, die sich grundlegende Kenntnisse zum Verfahren des Fallmanagements aneignen möchten

Ziele und Inhalte

Fachkräfte im Fallmanagement benötigen neben methodischen Fähigkeiten eine klare Definition ihrer steuernden Rolle, entsprechend der Organisationsform im jeweiligen Kreis.

Das Seminar vermittelt unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) einen Überblick über die Aufgaben, Zielsetzungen und Herausforderungen in der täglichen Arbeit im Fallmanagement. Darüber hinaus werden Ansätze, Instrumente und Hinweise für eine erfolgreiche Praxis vermittelt. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten zum kollegialen Austausch.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Basiswissen zur Konzeption des Fallmanagements
• Formaler Ablauf eines Teilhabe- und Gesamtplanverfahrens unter Berücksichtigung des BTHG
• Ablauf eines Erst- und eines Planungsgesprächs – Tipps zur Gesprächsführung*
• Ziele im Rahmen des Teilhabe- und Gesamtplanverfahrens*
• Möglichkeiten und Grenzen des Fallmanagements
• Rollenklärung und -verständnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
• organisatorische Rahmenbedingungen des Fallmanagements

* Diese Themenbereiche werden im Seminar „Ziele vereinbaren und Teilhabe- und Gesamtplankonferenzen moderieren“ vertiefend behandelt.

31.01.18 - 01.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundwissen Psychische Erkrankungen: Demenzen

Fachkräfte in Pflegestützpunkten, in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe, insbesondere auch Fallmanagerinnen und Fallmanager, bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Demenzerkrankungen sind in den Industrieländern die wichtigsten Gründe für schwere Pflegebedürftigkeit und Heimeintritte im Alter und stellen eine der größten gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Aufgrund der weiterhin steigenden Lebenserwartung und noch ausstehender Optionen einer ursächlichen Behandlung wird sich die Zahl von Betroffenen in Deutschland von derzeit schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen auf voraussichtlich drei Millionen Menschen im Jahr 2050 verdoppeln.
Zugeschnitten auf die praktischen Anforderungen in der (Pflege-)Beratung und im Umgang mit Demenzerkrankten und ihren Angehörigen sollen in diesem Seminar folgende Fragestellungen beantwortet werden:

Teil I
• Was versteht man unter einer Demenz? Was sind die Symptome einer Demenz?
• Diagnostik: Woran und wie kann man eine Demenz erkennen?
• Welche unterschiedlichen demenziellen Erkrankungen gibt es? Welche Faktoren erhöhen das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, wer ist besonders gefährdet?
• Wie verbreitet sind Demenzen, wie wird sich die Erkrankten Zahl zukünftig entwickeln? Wie sieht die Wohn- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in Deutschland derzeit aus?
• Welche medizinische Behandlung kann man derzeit empfehlen? Kann man sich vor Demenz schützen?
• Welche Folgen haben Demenzen? Wie verlaufen sie? Wie wirken sie sich auf den Lebensalltag aus?
• Was erleben Demenzkranke, welche Bedürfnisse haben die Betroffenen, welche Verhaltensprobleme entstehen? Welche Probleme entstehen für die Angehörigen?

Teil II
• Welche Prinzipien haben sich bei Kommunikation und Umgang mit Demenzkranken bewährt?
• Welche Betreuungs- und Wohnkonzepte für Menschen mit Demenz haben sich bewährt? Was kann man Angehörigen raten?



26.04.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHPF1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundwissen Psychische Erkrankungen: Depression und Persönlichkeitsstörungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegestützpunkten sowie Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe, insbesondere auch Fallmanagerinnen und Fallmanager bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Depressionen und Persönlichkeitsstörungen belasten die Betroffenen und ihr Umfeld und stellen für den Umgang mit diesen beziehungsweise bei der Hilfeplanung oft eine Herausforderung dar.

In der Veranstaltung werden
- ausgewählte Persönlichkeitsstörungen (narzisstische, histrionische, emotional-instabile und dissoziale) mit ihrer Symptomatik und
- das Störungsbild der Depression und ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen vorgestellt
- die therapeutischen Möglichkeiten beleuchtet
- die Möglichkeiten und Grenzen der Hilfemöglichkeiten erörtert sowie
- Hinweise auf weitere Hilfestrukturen und Kooperationspartner gegeben.

Ziel ist es dabei, wesentliche Impulse für eine praktikable Beziehungsgestaltung im Berufsalltag zu vermitteln.


06.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHPF6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundwissen Psychische Erkrankungen: Psychosen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegestützpunkten sowie Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe, insbesondere auch Fallmanagerinnen und Fallmanager bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In der Veranstaltung wird in kompakter Form ein Überblick über psychotische Störungen mit ihren Krankheitssymptomen und Behandlungsmöglichen gegeben.

Dabei steht die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten sowie der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen im Vordergrund.




21.03.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-EHPF3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hilfebedarf und Assessment im Fallmanagement

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, die bereits über Erfahrungen im Verfahren der Teilhabe- und Gesamtplanung und im Managen von Hilfeverläufen verfügen

Ziele und Inhalte

Als Grundlage für eine passgenaue Teilhabe- und Gesamtplanung ist die Feststellung der aktuellen und individuellen Lebens- und Versorgungssituation eine zentrale Aufgabe der Fachkräfte im Fallmanagement. Dazu werden alle relevanten Informationen zum Hilfebedarf sowie Aussagen vom Leistungsberechtigten und weiteren Akteuren zusammengetragen und ausgewertet. Ziel ist ein mehrdimensionales Fallverstehen, das vom Fallmanagement mit den Beteiligten im Rahmen des Assessments moderiert wird.

Das Seminar berücksichtigt zum einen Instrumente und Verfahren zur Ermittlung des Hilfebedarfs unter Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Dies umfasst beispielsweise die medizinische Feststellung einer Behinderung (ICD 10), die Feststellung der Teilhabefähigkeit (ICF), die Erhebung des Hilfebedarfs sowie die Feststellung geeigneter Maßnahmen und Leistungserbringer.
Zum anderen wird insbesondere das Verfahren „Assessment“ ausführlich erläutert und geklärt, wie ein Fallverstehen auch im Kontext verschiedener Akteure mit gegebenenfalls konträren Ansichten sowie in komplexen Situationen gelingen kann.
Zielsetzung des Seminars ist es auch, den Fachkräften im Fallmanagement Methoden an die Hand zu geben, mit denen sie ein zielgerichtetes Assessment ausführen können. Im Rahmen von praktischen Übungen werden komplexe Gesprächssituationen erprobt. Praxisbeispiele der Teilnehmenden können als Übungsfelder dienen.

Um aktuelle gesetzliche Entwicklungen aufgreifen zu können, werden die thematischen Schwerpunkte des Seminars gegebenenfalls kurzfristig geändert und angepasst.



18.04.18 - 19.04.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Kindertageseinrichtungen und Schulen – Workshop

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In Baden-Württemberg ist zum Schuljahr 2015/16 ein neues inklusives Schulgesetz in Kraft getreten, das es Kindern mit und ohne Behinderung ermöglicht, gemeinsam die Schule zu besuchen und unterrichtet zu werden.
Neben der Vertiefung der Rechtskenntnisse werden in diesem Workshop typische praxisrelevante Fälle und Fragestellungen aus dem Bereich der Eingliederungshilfe nach §§ 53 ff. SGB XII in
• Kindertageseinrichtungen und Schulkindergärten,
• Allgemeinen Schulen, Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ),
• Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Internat, Schulen am Heim unter inklusiven Gesichtspunkten ausführlich erörtert und gelöst.

Angesprochen werden neben medizinischen und pädagogischen Aspekten der Förderung von Kindern mit Behinderung auch die neuesten bildungspolitischen Entwicklungen.
Darüber hinaus ist bereits zum 01.01.2017 das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in ersten Teilen in Kraft getreten. Leistungen zur Teilhabe an Bildung sollen ab 01.01.2020 in Form eines Leistungsanspruchs auf Schulassistenz umgesetzt werden. Der Workshop gibt einen Überblick über die neuen Regelungen im Bereich der Teilhabe an Bildung.

Weiterhin bietet der Workshop die Plattform für einen überregionalen Erfahrungsaustausch im Bereich der inklusiven Bildung und will im Ergebnis die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die unmittelbar mit der Gesetzesanwendung befasst sind, erhöhen.


24.04.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Integrierte Planung für ältere Menschen

Fachveranstaltung für die Sozialplanung

Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberater, Altenhilfeplanerinnen und Altenhilfeplaner, Sozialplanerinnen und Sozialplaner in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung wird sich mit Sozialplanung für ältere Menschen befassen, zum Beispiel mit Quartierskonzepten.

Das Tagungskonzept wird von einer Vorbereitungsgruppe bestehend aus Altenhilfefachberaterinnen und Altenhilfefachberatern sowie Sozialplanerinnen und Sozialplanern der örtlichen Ebene und des KVJS entwickelt und im Rahmen einer Sonderausschreibung rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zum Inhalt:
Gabriele Hörmle
0711/6375-235
gabriele.hoermle@kvjs.de

Alexandra Klein
0711/6375-774
alexandra.klein@kvjs.de

28.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Versorgungsämter Baden-Württemberg

Leiterinnen und Leiter der Versorgungsämter beziehungsweise vergleichbarer Organisationseinheiten bei den Landratsämtern in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Arbeitsgemeinschaft der Versorgungsämter hat sich als Qualitätszirkel gebildet mit dem Ziel, konkrete praxisrelevante Themen aufzugreifen und bestmögliche Lösungen zu erarbeiten. Bei der Jahrestagung werden die Themen spezifiziert, der offene Gedankenaustausch gepflegt und Ergebnisse evaluiert.

Schwerpunkte sind:
• Befundscheinverfahren (Heidelberger-Modell, Biberacher-Modell)
• Ärztliche Außengutachter (Gewinnung, Qualitätssicherung, Aufwandsentschädigung)
• Einbindung der behandelnden Ärzte ins Verfahren
• Controlling SGB IX (intern)
• Einheitlichkeit der Sachbearbeitung (Hospitation, Vergleichsring, Kennzahlensysteme)
• Elektronische Aktenführung.

Referenten aus mehreren Versorgungsämtern bereiten die einzelnen Themengebiete praxisorientiert vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre bisherigen Erfahrungen einbringen, beim Gedankenaustausch Unterschiede und Gleichartigkeiten der Aufgabenerledigung hinterfragen und bestmögliche Lösungen für den eigenen Zuständigkeitsbereich mitnehmen.



11.07.18 - 12.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHV4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter des Sachgebiets Eingliederungshilfe

Leiterinnen und Leiter des Sachgebiets Eingliederungshilfe der Stadt- und Landkreise

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet aktuelle fachliche Informationen und eine lan-desweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Eingliederungshilfe.


20.11.18 - 21.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Sozialamtsleiterinnen und Sozialamtsleiter

Sozialamtsleiterinnen und Sozialamtsleiter der Stadt- und Landkreise

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet aktuelle fachliche Informationen und eine lan-desweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Sozialhilfe.


16.10.18 - 17.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-SAT1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Sozialdezernentinnen und Sozialdezernenten

Sozialdezernentinnen und Sozialdezernenten der Landkreise und Sozialamtsleiterinnen und Sozialamtsleiter der Stadtkreise

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet aktuelle fachliche Informationen und eine landesweite Plattform für einen überregionalen fachlichen Austausch in der Sozial- und Jugendhilfe.

06.02.18 - 07.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-SDT1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Sozialplanerinnen und Sozialplaner

Sozialplanerinnen und Sozialplaner in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet eine Mischung aus Fachthemen,
Praxisbeispielen und aktuellen Informationen in der Behindertenhilfe. Sie dient der Erweiterung der fachlichen Kompetenz und fördert den
landesweiten Erfahrungsaustausch.

Der fachliche Schwerpunkt zur Weiterentwicklung hin zu einem
inklusiven Gemeinwesen wird in einer Vorbereitungsgruppe gemeinsam
mit Vertretern der Sozialplanerinnen und Sozialplanern erarbeitet.

Die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer werden im Vorfeld über das Programm informiert.



25.06.18 - 26.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-INK2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung zu Vergütungen, Entgelten und Vertragswesen

Fach- und Führungskräfte bei den Stadt- und Landkreisen, die mit Vergütungsverhandlungen und Vertragswesen in den drei Leistungsbereichen Alten-, Behinderten- oder Jugendhilfe befasst sind

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung bietet eine Mischung aus aktuellen Informationen, Fachthemen und Praxisbeispielen des Vergütungs- und Vertragswesens in Baden-Württemberg.
Ziel der Jahrestagung ist es, über aktuelle Entwicklungen und über die aktuelle Verhandlungspraxis sowie Rechtsprechung in den wesentlichen Aufgabenbereichen zu informieren sowie Fachkenntnisse zu vertiefen.
Weiterhin besteht die Gelegenheit zum fachlichen, überregionalen Erfahrungsaustausch.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind: Aktuelle Informationen in allen drei Leistungsbereichen:
-Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe
- Aktuelles aus Schiedsstellen- und Klageverfahren sowie Verfahrenspraxis und Rechtsprechung aller drei Bereiche
- Aktuelle Informationen aus den Kommissionen und Arbeitsgruppen
- Aktuelle Informationen zum Bundesteilhabegesetz
- Aktuelle Themen der Jugendhilfe
- Erfahrungsaustausch zu Arbeits- und Begleitkreisen.

04.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHA2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung zum Fallmanagement in der Eingliederungshilfe

Fach- und Führungskräfte in der Eingliederungshilfe bei den Stadt- und Landkreisen, die mit dem Fallmanagement befasst sind

Ziele und Inhalte

Durch das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) erfährt die Fallsteuerung in der Eingliederungshilfe eine besondere Schlüsselfunktion. Die Methodik zum Fallmanagement in der Eingliederungshilfe unterstützt die Leistungsträger der Eingliederungshilfe bei der Neuausrichtung der Eingliederungshilfe. Es richtet sich dabei an den individuellen Bedürfnissen und Potentialen des einzelnen Menschen aus und ermöglicht den Leistungsträgern in der Eingliederungshilfe eine personenzentrierte und ganzheitliche Steuerung.

Das Fallmanagement ist in Baden-Württemberg in allen 44 Stadt- und Landkreisen etabliert. Der KVJS begleitet die Stadt- und Landkreise bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Fallmanagements.

Die Jahrestagung bietet durch Fachthemen, aktuelle Informationen und Praxisbeispiele eine fachliche Plattform zum überregionalen Erfahrungsaustausch zum Fallmanagement und zur Weiterentwicklung des Teilhabe- und Gesamtplanverfahrens in der Eingliederungshilfe.


25.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHA1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kommunales Forum Wohnungsnotfallhilfe Baden-Württemberg

Eine Veranstaltung in Abstimmung mit Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg

Fachkräfte der verschiedenen Arbeitsebenen und Bereiche der kommunalen Wohnungslosenhilfe, zum Beispiel Sozialamtsleitungen, Sozialplanung, Hilfeplanung und Sachbearbeitung

Ziele und Inhalte

Das Kommunale Forum findet 2018 zum achten Mal statt. Es soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg die Möglichkeit geben, sich über neue fachliche Konzepte und aktuelle Themen zu informieren, gute Beispiele kennenzulernen und praktische Erfahrungen auszutauschen.




05.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kommunikation auf Augenhöhe - Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, insbesondere im Fallmanagement, die ihre Kompetenzen in der Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung vertiefen und weiterentwickeln möchten

Ziele und Inhalte

Menschen mit geistiger Behinderung sind in vielen Aspekten besonders: Zum Beispiel. ist ihre Wahrnehmung und Auffassung anders ausgeprägt. Sie sind in verschiedenen Bereichen der Persönlichkeit unterschiedlich weit entwickelt und ihre Lebenswelt gestaltet sich sehr unterschiedlich. Die vertrauensvolle Kommunikation auf Augenhöhe stellt daher insbesondere in der Beratung und Hilfeplanung eine große Herausforderung dar. Es bedarf Fähigkeiten und Vorgehensweisen zu lernen und zu kennen, um mit ungewohnten Situationen in der Gesprächsführung mit Menschen mit geistiger Behinderung umgehen zu können.

Diese und andere Aspekte werden in diesem Seminar jeweils vorgestellt. Anschließend werden sie unter dem Aspekt der Kommunikation und der Gesprächsführung gemeinsam reflektiert.
Daran schließen sich jeweils Übungen an, die den Teilnehmenden eine erste Gelegenheit zum Einstieg und der Erprobung geben sollen.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Fachlicher Input zur geistigen Behinderung (wie zum Beispiel: Doppeldiagnose, herausforderndes Verhalten)
• Befragungsmethoden und Gestaltung von Gesprächen mit Menschen mit geistiger Behinderung.

11.12.17 - 12.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.11.18 - 21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-INK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konflikte erkennen und erfolgreich lösen

Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Jugendhilfe ohne Leitungsfunktion

Ziele und Inhalte

Neben der fachlichen Qualifikation spielt der zwischenmenschliche Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und den Bürgerinnen und Bürgern eine entscheidende Rolle im Hinblick auf den Erfolg der Aufgabenerfüllung. Das mitunter schwierige, konfliktbeladene Miteinander kann durch einen bedachten und bewussten Umgang mit Konfliktsituationen deeskaliert und verbessert werden.
Je sicherer man selbst in diesen Herausforderungen handelt, umso eher findet man Akzeptanz und Anerkennung und kann seine eigenen Ziele verständlich machen.

Dieses Seminar zeigt Techniken auf, die helfen, den Konflikt besser zu verstehen und die in ihm verborgenen Lösungspotenziale zu erkennen. Das Erproben unterschiedlicher Vorgehensweisen wird ebenso möglich sein wie das Einbringen konkreter, eigener Fragestellungen.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
-Methoden zur Konfliktanalyse
-Konfliktdeeskalation
-die Kraft der eigenen Haltung zum Konflikt sowie
-Konflikt deeskalierende Gesprächstechniken.

08.02.18 - 09.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konflikte konstruktiv nutzen - Leitungskompetenz und Konfliktbearbeitung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Zum Alltag von Führungskräften gehört das Klären von internen und externen Konflikten. Unterschiedliche Kontexte, in welchen Konflikte entstehen und gelöst werden müssen, erfordern hohe Professionalität und vor allem auch die Klarheit über die eigene Rolle im Konflikt.

Kommunikations- und Konfliktmodelle vermitteln Kenntnisse über lösungsorientierte Kommunikation, Rollen in Konflikten und mögliche Lösungsstrategien.
Vor diesem Hintergrund wird zunächst das eigene Verhalten bei Konflikten im Rahmen von Übungen und Rollenspielen analysiert und reflektiert. Alternative Umgangsmöglichkeiten mit beschriebenen Konflikten werden gemeinsam entwickelt. Weiterhin werden Methoden zum Umgang mit Konflikten in Gruppen oder die Vermittlung bei Konflikten (zum Beispiel zwischen Kolleginnen und Kollegen) vorgestellt und ausprobiert.

Schwerpunkthemen sind:
- Wie entstehen Konflikte und woran erkenne ich Konflikte?
- Zielbewusstes Führen von Kritikgesprächen
- Konflikt als Lösungsversuch
- Rollen in Konflikten
- Konflikte in Gruppen
- Kollegiale Konfliktberatung.

15.10.18 - 16.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ9-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Konzepte und Methode der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF)

Fach- und Führungskräfte in der Eingliederungshilfe

Ziele und Inhalte

Mit der Verabschiedung des BTHG gewinnt die ICF weiter an Bedeutung bei dem Verständnis und der Beschreibung von Behinderung. In diesem Tagesseminar werden Aufbau und Struktur der ICF vorgestellt sowie die Konzepte anhand von Beispielen aus der Eingliederungshilfe erläutert.

Ziele:
1. Die Teilnehmenden kennen Ziel, Aufbau und Struktur der ICF.
2. Die Verankerung der ICF im Rahmen des BTHG ist bekannt.
3. Die Konzepte und Beurteilungsmerkmale der ICF sind bekannt.
4. Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt.

Inhalte:
• ICF und BTHG
• Begriffe der Behinderung nach ICF, SGB IX, SGB XII und BTHG
• Begriff der Teilhabe
• Aufbau der ICF
• Körperfunktionen und -strukturen
• Konzept der Aktivitäten und Teilhabe
• Umwelt- und personbezogene Faktoren



22.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kooperieren und Verhandeln - Konkurrenzen und gemeinsame Interessen geschickt ausbalancieren

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Zu den Aufgaben als Führungskraft gehört es, immer wieder innerhalb der eigenen Organisation und auch mit externen Partnern zu kooperieren und zu verhandeln. In Gremien und Sitzungen sind Leitungskräfte gefordert, Schnittstellen optimal zu managen und Prozesse auf den Weg zu bringen. Sie sind angehalten, gemeinsame Interessen herauszuarbeiten und dennoch die Interessen der eigenen Institution im Blick zu behalten. Um dies zu bewältigen, ist es hilfreich, diese Herausforderungen und damit verbundene Aufgaben zu analysieren und kluge Strategien zu entwickeln. In diesem Seminar besteht die Gelegenheit, den eigenen Auftrag und die eigenen Rolle zu reflektieren, die vorhandenen Strukturen und Kommunikationswege zu analysieren und sich der persönlichen Art zu kommunizieren bewusst zu werden. Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Situationen Handlungsspielräume erkennbar zu machen, strategisch zu nutzen und die eigenen Ressourcen zu mobilisieren.

Schwerpunkthemen sind:
- Aktives Rollenmanagement als Handlungshilfe
- Auftragsklärung in Kooperationsgesprächen
- Gemeinsame Interessenlagen und Konkurrenzen analysieren
- unterschiedliche Settings aktiv gestalten und nutzen
- Kooperationen gezielt entwickeln
- Prozesse anstoßen und steuern
- Stärken und Lernthemen im eigenen Kommunikationsstil erkennen
- Kollegiale Fallberatung.

24.07.18 - 25.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ6-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kriegsopferfürsorge und ihre Nebengebiete

Fachkräfte in der Kriegsopferfürsorge

Ziele und Inhalte

Das Seminar bietet aktuelle fachliche Informationen und gibt Gelegenheit zum Austausch praktischer Erfahrungen.

Mögliche Schwerpunkte sind:
- aktuelle Rechtsprechung
- aktuelle Entwicklung im Verwaltungsverfahren
- Ausblick auf die Reform des Sozialen Entschädigungsrechts.

17.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHE1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kultursensible Haltung und Techniken im Beratungsgespräch

Schwerpunkt Schwangerschaftsberatung und Flüchtlings- und Migrationsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Das Seminar soll zum einen themenbezogen einen Einblick in die unterschiedlichen Sitten und Traditionen von Menschen mit arabischem/islamischem Migrationshintergrund geben und zur Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Prägung anregen.
Ziel ist es durch Kenntnis des jeweiligen kulturellen Hintergrundes der Ratsuchenden, im Beratungssetting Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und auf diese Weise den Beratungsprozess zu einer effektiveren Hilfeleistung zu machen.
Zum anderen sollen den Beraterinnen und Beratern - vor dem Hintergrund des systemischen Grundgedankens - Techniken als hilfreiche Werkzeuge in der Beratung vorgestellt werden.

20.02.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII in Form von Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung sowie zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf im Spiegel der höchstrichterlichen Rechtsprechung

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

In letzter Zeit wird im Hinblick auf eine zunehmende inklusive Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Regelschulen (vgl. §§ 3 Abs. 3, 15 Abs.1 Satz 1 und 2 82 ff. Schulgesetz Baden-Württemberg) vermehrt über Art und Umfang von „Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung“ (§ 54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII) diskutiert. Auch treten bei Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessen Beruf (einschließlich Besuch einer Hochschule) Probleme hinsichtlich der Abgrenzung zur Leistungspflicht anderer Rehabilitationsträger (z.B. Bundesagentur für Arbeit) sowie Art und Umfang der Hilfen (z.B. Dolmetscher, Fahrdienst) auf.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) und der Landessozialgerichte (LSG) zu den Voraussetzungen und Rechtsfolgen von Hilfen zur Schulbildung sowie zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf im Rahmen der Eingliederungshilfe nach den §§ 53 ff. SGB XII (in der Terminologie des Bundesteilhabegesetzes „Leistungen zur Teilhabe an Bildung“) darzustellen und Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln aufzuzeigen.
Dabei wird auch die Abgrenzung des Kernbereichs der pädagogischen Arbeit der Schule von den lediglich die Schulbildung begleitenden Maßnahmen erörtert.

Es besteht die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.




26.09.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-INK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen für pflegebedürftige Menschen nach SGB XI und XII

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Hilfe zur Pflege bei den örtlichen Sozialhilfeträgern und von Pflegestützpunkten, die erst kurze Zeit in diesem Aufgabengebiet tätig sind

Ziele und Inhalte

Durch die Pflegestärkungsgesetze haben sich umfangreiche Änderungen bei den Leistungen für pflegebedürftige Menschen ergeben. Es wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Mit dem Pflegestärkungsgesetz III erfolgte unter anderem auch die Übertragung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes in die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII.
Es bestehen zahlreiche Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Inanspruchnahme von Leistungen nach dem SGB XI. Die Vielfalt der Leistungen und die Möglichkeiten, diese untereinander zu kombinieren sowie die Unterschiede bei der Finanzierung der Angebote sind eine besondere Herausforderung bei der Beratung hilfesuchender pflegebedürftiger Menschen.

In diesem Seminar werden die rechtlichen Grundlagen der Leistungsgewährung nach dem SGB XII dargestellt und die Unterschiede zwischen der Leistungsgewährung durch die Pflegeversicherung und der Hilfe zur Pflege erklärt. Die praktische Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze II und III in der Beratung und Leistungsgewährung mit den zum 01.01.2017 in Kraft getretenen Änderungen sind wesentlicher Inhalt des Seminars.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Erhebung des Pflegebedarfes nach SGB XI und SGB XII
- Grundsätze der Leistungsgewährung nach SGB XI und SGB XII
- Leistungsansprüche nach dem SGB XI und SGB XII mit dem Schwerpunkt Leistungsgewährung nach dem SGB XII
- Überblick über die Grundlagen der Vergütung nach SGB XI und SGB XII.







16.04.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHPF4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB II

Fachkräfte in der Sozialhilfe, insbesondere der Eingliederungshilfe und der Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Einrichtungen der Hilfen zur Überwindung besonderer soziales Schwierigkeiten

Ziele und Inhalte

Das Seminar will Fachkräften in der Sozialhilfe und in Einrichtungen, die mit Hilfen nach dem SGB XII betraut sind, einen Überblick über das Leistungsspektrum der Arbeitsverwaltung zur Eingliederung von Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt geben.

Schwerpunkte sind:
- Leistungen des Jobcenters im Überblick
- Leistungen zur Eingliederung in Arbeit - SGB II und SGB III
- Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement des Jobcenters
- Aktuelle Arbeitsmarkt- und Förderprogramme.

22.02.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leitung und Teamentwicklung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Leitung eines Teams übernimmt eine Person, deren Aufgabe es ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zu führen und mit diesem Team Gewinn bringende Ergebnisse zu erreichen. Teams und Arbeitsgruppen werden in Dynamik und Möglichkeiten durch die Menschen bestimmt, die mitarbeiten. Die Leitungsperson hat die Aufgabe, zielorientiert und kompetent zu motivieren, anzuleiten, zu strukturieren und ein Klima zu schaffen, das gutes Arbeiten möglich macht. Kenntnisse über gruppendynamische Prozesse und Teamentwicklungsphasen sind hierfür ebenso von Bedeutung wie die Kompetenz, lösungsorientiert mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umzugehen.

Schwerpunktthemen sind:

Ressourcenorientierte Teamanalyse und Teamentwicklung
- Teamstrukturen, Rollen in Teams und ihre Bedeutung
Bedeutung der Leitungsrolle
- Perspektivwechsel – vom Problem zur Lösung
- Die Bedeutung der inneren Haltung der Teamleitung
- Kommunikation als Führungsinstrument
- Rhetorik – präzise und überzeugend formulieren
- Struktur in Teamgesprächen
- Mit fünf Schritten zu einer überzeugenden Argumentation
- Leiten und Führen durch die Kunst der lösungsorientierten Fragen
- Feedbacktechniken
- Wege zum Ziel – erfolgreich führen
- Motivation gezielt fördern
- Die Bedeutung des Beziehungsmanagements
- Umgang mit Veränderungen und Changemanagement



06.03.18 - 07.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mentale Aktivierung und Gedächtnistraining

Konzentration auf Knopfdruck, schneller denken, mehr behalten

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte in der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Wer wünscht sich nicht manchmal einen Turbolader für sein Gehirn?
Gerade, wenn es mal wieder besonders stressig ist, alle gleichzeitig etwas von einem wollen und man in der täglichen Informationsflut zu versinken droht?
Wie man sein Gehirn in kurzer Zeit auf Hochtouren bringt und auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt, vermittelt dieses Seminar.
Ziele:
- mentale Aktivierungstechniken zur Steigerung des Konzentrationsvermögens, der Denkschnelligkeit und der Merkfähigkeit
- Gedächtnistechniken für den persönlichen Gebrauch

Inhalte:
- Konzentration auf Knopfdruck: hellwach in fünf Minuten, wenn es darauf ankommt
- denken ist Rhythmus: gehirngerechtes Arbeiten
- mentales Stressmanagement - kühlen Kopf bewahren, auch wenn es stressig wird
- Wie merkt man es sich am besten? - Einführung in die Welt der Gedächtnistechniken
- ausgewählte und alltagstaugliche Gedächtnistechniken: Namen/Zahlen/Daten/Fakten besser behalten und jederzeit abrufbar im Gehirn abspeichern
- präsentieren ohne Spickzettel mit der Briefkastentechnik
- Brainwalking - mentale Aktivierung in Bewegung

17.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Methoden - Update

„Schätze heben“ – Ressourcen mobilisierendes Arbeiten in der Schwangerschaftsberatung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Arbeit in der Schwangerschaftsberatung erfordert von den Fachkräften eine große menschliche und fachlich-methodische Flexibilität.
Ressourcenorientierung gehört zum Methoden-Standard. Sie gerät jedoch im Beratungsalltag leicht aus dem Blick.
So passiert es schnell, dass man überwiegend die Defizite und nicht mehr die Ressourcen der Ratsuchenden betrachtet. Dies hilft langfristig weder den Klientinnen und Klienten, noch fördert es die eigene Motivation und Freude an der Arbeit.
Der Blick durch die "Ressourcenbrille“ eröffnet allen Beteiligten neue Perspektiven. Er hilft, über das Individuum hinaus zu blicken und kann somit für nachhaltige, alltagstaugliche Lösungen sorgen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die methodischen Möglichkeiten der Ressourcenmobilisierung praxisnah kennen und probieren sie während der Veranstaltung aus.

Themenschwerpunkte:
- den eigenen Ressourcenblick (wieder) schärfen und daraus neue Motivation für die Arbeit ziehen
- Lösungssprache einsetzen statt Problemsprache sprechen
- Ratsuchende bei der Erreichung ihrer Ziele wirksam unterstützen
- individuelle Ressourcen gezielt zutage fördern
- soziale Netzwerke sichtbar machen und langfristig nutzen
- Kompetenzen dieser sozialen Netzwerke in nachhaltigen Lösungen mit einbeziehen


06.06.18 - 07.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Methoden der Beratung auf der Grundlage transaktionsanalytischer Konzepte

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Transaktionsanalyse (TA) steht in der Tradition der Humanistischen Psychologie.
Ihr Grundsatz ist, dass jeder gesunde Mensch bei entsprechender Unterstützung in der Lage ist, herauszufinden, was für ihn richtig und stimmig ist und Verantwortung für sein Leben und dessen Gestaltung zu übernehmen.

Für welche Beratungsbereiche eignen sich TA-Konzepte?
- bei inneren und äußeren Krisen,
- bei Fragen der Lebensführung und Lebensbewältigung,
- in Phasen der Entscheidungsfindung.
Speziell in diesen Situationen bieten TA-Konzepte eine gute Basis, um
die eigene beraterische Tätigkeit zu reflektieren und Klientinnen und Klienten und Klientensysteme bei Klärungsprozessen zielgerichtet und lösungsorientiert zu unterstützen.
Was ist das Ziel der beraterischen Arbeit auf der Grundlage transaktionsanalytischer Konzepte?
Diese unterstützt Klientinnen und Klienten bei der Entwicklung von
- Bewusstheit,
- Handlungsmöglichkeiten,
- Fertigkeiten zur Problembewältigung.
Die Referentin stellt in der Veranstaltung ausgewählte Konzepte vor.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren Beratungsalltag anhand folgender Punkte zu reflektieren:
- Phasen in der Beratung
- transaktionsanalytische Interventionen
- Vertragsarbeit – auch mit „geschickten“ Klientinnen
- Zuwendung
- Innerer Dialog
- Dramadreieck




25.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderation und Leitungsrolle

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Gestaltung von Arbeits- und Teambesprechungen ist ein wesentlicher Bestandteil von Leitung. Eine gut vorbereitete Moderation kann hier sehr hilfreich sein. Allerdings ist es auch notwendig, sorgfältig zwischen Leitungs- und Moderationsfunktion zu unterscheiden. Das Seminar bietet Leitungskräften die Möglichkeit, ihr Handlungsrepertoire zur Steuerung von Teams und Gruppen über den gezielten Einsatz von Moderationstechniken zu erweitern.

Schwerpunkthemen sind:
- Aufgaben und Rolle der Moderatorin und des Moderators
- Möglichkeiten und Grenzen der Moderation als Team- und Gruppenleitung.
- Klassische Moderationstechniken zielführend einsetzen
- Neue und Kreative Moderationstechniken
- Erarbeitung passender Moderationstechniken zu aktuellen Beispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

04.06.18 - 05.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ4-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung nach dem SGB XII - Schwerpunkt Eingliederungshilfe

Fachkräfte in der Sozialhilfe, insbesondere der Eingliederungshilfe, bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Vorhandene Kenntnisse zur örtlichen Zuständigkeit nach § 98 SGB XII und zur Kostenerstattung nach §§ 106 ff. SGB XII werden vertieft.
Vorgesehen ist auch ein kurzer Ausblick auf die Auswirkungen des BTHG.

Schwerpunkte sind:
- Gesetzliche und sonstige Grundlagen
- Klärung von zentralen Begriffen
- Voraussetzungen für einen Kostenerstattungsanspruch
- Das Kostenerstattungsverfahren.

Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sind praktische Übungen vorgesehen.


12.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Persönliches Budget: Basiswissen

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Mit dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung vermittelt. Es werden Erfahrungen diskutiert sowie Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte sind:
• Rechtliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung (unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz)
• Feststellung der Hilfebedarfe
• Bemessung des Budgets
• Grenzen des Budgets
• Verwendung des Budgets (u.a. Budgetnehmer als Arbeitgeber, Freizeitbudget)
• Aktuelles.



12.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS17-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisreflexion und Konfliktbewältigung

Erfahrene Fachkräfte im Fallmanagement der Eingliederungshilfe, die neugierig sind, wie sie mit ihren persönlichen Fähigkeiten Konflikte bewältigen können

Ziele und Inhalte

Fallmanagerinnen und Fallmanager in der Eingliederungshilfe sind in ihren Steuerungsaufgaben häufig mit Interessenskonflikten zwischen Leistungserbringern, Klientinnen und Klienten, Politik und Verwaltung konfrontiert. Zudem erfordert der Umgang mit stärker beeinträchtigten Klientinnen und Klienten sowie mit ihren Angehörigen, insbesondere bei schwierigen Verhandlungssituationen, ein hohes Maß an Sozialkompetenz.

Im Rahmen des Seminars werden konkrete Fallkonstellationen aus der Praxis betrachtet. Zielsetzung ist, die persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten der Fallmanagerinnen und Fallmanager zu reflektieren und weiterzuentwickeln, um Konfliktsituationen in der täglichen Arbeit besser gerecht werden zu können.


10.10.18 - 11.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Professionell Präsentieren

PR als Leitungsaufgabe – Ein Seminar mit Videotraining

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugend- und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Aufgaben von Leitungskräften sind vielfältig. Auch der sichere, persönliche Auftritt und die überzeugende Präsentation der Einrichtung gehören dazu. Da im Alltag eher selten Zeit ist, sich damit zu befassen, bietet dieses Seminar die Gelegenheit, dies zu üben und dabei fachliche Unterstützung zu erhalten.

Das Seminar vermittelt Fachwissen zum Aufbau, zur Vorbereitung sowie zum Medieneinsatz der Präsentation. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Gelegenheit zum Üben und Ausprobieren vor der Videokamera. Dabei steht immer wieder die Rednerpersönlichkeit im Fokus. Durch Gruppenfeedback nach festen Kriterien erfahren die Teilnehmenden, wie ihr persönlicher Redestil auf andere wirkt.

Ziel des Seminars ist es, die Leitungskräfte in Sicherheit und Authentizität ihres Auftritts zu stärken.
Auch Beispiele der Kolleginnen und Kollegen bieten Anregungen zur Gestaltung der eigenen Präsentation. Bereits erprobte Präsentationen (Powerpoint oder andere Medien) können mitgebracht werden, dies ist jedoch nicht Voraussetzung. Auch, ob die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon häufiger präsentiert haben oder demnächst erst anfangen, ist nicht entscheidend.
Inhalte:
-Selbstreflexion und Wirkung auf andere (Selbst- und Fremdeinschätzung)
-Aufbau und Phasen einer Präsentation
-Techniken der soliden Vorbereitung (Umgang mit Stichwortzetteln, 5-Schritte-Technik, ..)
-der Spannungsbogen und die Bedeutung der Beginn- und Schlusssituation eines Auftritts
-Kontakt zum Publikum
-Blickkontakt und Körpersprache
-Medieneinsatz und Visualisierung
-Umgang mit Lampenfieber

26.06.18 - 27.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-LSJ5-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychopharmaka

Übersicht, Anwendungsgebiete, Chancen und Risiken

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Psychopharmaka-Klassen:
- Antipsychotika
- Antidepressiva
- Tranquilizer
- Phasenprophylaktika

In der Veranstaltung werden die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken dieser Medikamente in der Akut- und Langzeitbehandlung verschiedener Störungen erläutert und der Einsatz insbesondere in Bezug zur realen psychiatrischen Versorgungssituation kritisch diskutiert.
Insbesondere wird auf die Möglichkeiten und Risiken des Einsatzes dieser Medikamente während der Schwangerschaft und Stillzeit eingegangen.
Ziel der Veranstaltung ist es, fundierte Grundkenntnisse über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der Behandlung mit Psychopharmaka zu vermitteln.

26.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Relevante Entscheidungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung nach dem AsylbLG und Konsequenzen für die Verwaltungspraxis

Fachkräfte von Sozialämtern und von Trägern von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Ziele und Inhalte

Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundessozialgerichts (und der Landesobergerichte) durchdringt das Asylbewerberleistungsrecht immer stärker.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundesver-fassungsgerichts und des Bundessozialgerichts zum Asylbewerber-leistungsgesetz darzustellen und Grundlagen dieser Rechtsprechung herauszuarbeiten sowie Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln darzustellen.

Es besteht auch die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.


25.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHW3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwangerschaftskonfliktberatung und psychische Erkrankung

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Schwangerschaft, Geburt und frühe Mutterschaft bergen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frauen, psychisch zu erkranken.
Neben psychosozialen Belastungen geht es in der Veranstaltung um den Zusammenhang zwischen hormoneller Steuerung und Neurotransmittern bei spezifischen psychischen Erkrankungen.
Dieser Zusammenhang wird anhand der beiden wichtigsten Krankheitsbilder Psychosen und Depression vorgestellt.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Erkennen spezifischer Symptome und Risikofaktoren für Frauen in dieser Zeit gelegt.

Weitere Schwerpunkte:
- Überblick über pharmakologische und psychotherapeutische Behandlungskonzepte
- Darstellung des Verlaufs von Persönlichkeitsstörungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und früher Mutterschaft
- Erörterung möglicher Risikofaktoren

Fragen der Gestaltung und Strukturierung der Beratung können auch anhand von Praxisbeispielen aus dem Arbeitsfeld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeitet werden.
Die Vermittlung einer realistischen Einschätzung der Hilfemöglichkeiten und Grenzen und der Notwendigkeit von Kooperation mit anderen Hilfesystemen steht im Vordergrund.

14.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht für erfahrene Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Versorgungsämter

Erfahrene Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter Für Widerspruchssachbearbeiterinnen und Widerspruchssachbearbeiter ist ein gesondertes Seminar geplant!

Ziele und Inhalte

Seminarziel ist die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse des Schwerbehindertenrechts für die Sachbearbeitung und Widerspruchssachbearbeitung

Dazu gehören:
• Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht
• Bewertungsschemata der Versorgungsmedizin-Verordnung
• Bescheidetechnik
• Besonderheiten (§§ 44, 45, 47 SGB X) und vieles mehr.


Referenten aus Versorgungsämtern und eventuell auch aus einem Sozialgericht bringen die einzelnen Themengebiete praxisorientiert näher. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.


05.11.18 - 06.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHV2-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schwerbehindertenrecht für neue Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Versorgungsämter

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter des Schwerbehindertenrechts mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung in diesem Aufgabengebiet

Ziele und Inhalte

Seminarziel ist die Vermittlung der Grundlagen des Schwerbehindertenrechts für eine selbstständige Sachbearbeitung.
Dazu gehören:
- Allgemeine Grundsätze zu Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht
- Bewertungsschemata der Versorgungsmedizin-Verordnung
- Definition und Voraussetzungen der einzelnen Merkzeichen und daraus resultierende Nachteilsausgleiche
- Durchgang durch das Verwaltungsverfahren mit Praxistipps
- Vermittlung von wichtigen Regelungen aus dem Sozialgesetz-
buch X und sonstigen relevanten Verfahrensvorschriften
- Grundzüge des Widerspruchs- und der Klageverfahren.

Referenten aus mehreren Versorgungsämtern bringen die einzelnen Themengebiete praxisorientiert näher. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.



11.01.18 - 12.01.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHV1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Soziales Entschädigungsrecht für Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Versorgungsämter

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Sozialen Entschädigungsrecht mit zumindest kurzzeitiger Berufserfahrung in diesem Aufgabengebiet

Ziele und Inhalte

Seminarziel ist die Vermittlung von Wissen für die Sachbearbeitung im SER anhand von theoretischen Grundlagen und praktischen Fällen.

Folgende Themenschwerpunkte sind vorgesehen:
- Allgemeines Verwaltungsrecht, insbesondere
Rücknahmebescheide nach §§ 44 ff. BVG
- Die Nebengesetze des SER im Überblick und Grundlagen
des Regresses nach § 81a BVG
- Das Recht der Heil- und Krankenbehandlung
nach §§ 10 ff. BVG im Überblick
- Die Pflegezulage nach § 35 BVG.

Referenten aus verschiedenen Versorgungsämtern bringen die einzelnen Themengebiete praxisorientiert näher. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ihre bisherigen Erfahrungen einbringen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.



02.07.18 - 03.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHV3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialhilfe nach dem SGB XII - Grundseminar

Leistungsrechtliche Aspekte des 3. bis 9. Kapitels SGB XII

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialhilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage versetzen, die leistungsrelevanten Bestimmungen aus dem SGB XII einschließlich Beurteilungs- und Ermessensspielräume in der täglichen Arbeit rechtssicher anwenden zu können.

Schwerpunkte sind:
- Überblick über die Leistungen der Kapitel 3 bis 9 (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfen zur Gesundheit, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten, Hilfe in anderen Lebenslagen)
- Abgrenzung zu anderen Sozialleistungsansprüchen
- Arten der Leistungen
- Anforderungen an die Ermessensentscheidung im SGB XII
- Bedarfsgemeinschaft
- Regel- und zusätzliche Bedarfe
- Bedarfe für Unterkunft und Heizung
- Einsatz von Einkommen und Vermögen.

Auf die Auswirkungen des BTHG wird soweit als möglich eingegangen.


24.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Sozialleistungen für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Unionsbürgerinnen und Unionsbürger mit unsicherem Status und fehlender Existenzsicherung sind in den letzten Jahren eine wichtige Zielgruppe der Schwangerschaftsberatungsstellen geworden.
Durch die Änderung des Sozialgesetzbuches ZweiterTeil (SGB II), neuere Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs und der deutschen Sozial- und Finanzgerichte wird die soziale Absicherung für Schwangere und junge Eltern immer schwieriger.

Die Referentin erschließt systematisch die sozialen Teilhaberechte auf der Grundlage des EU-Sozialrechts im Hinblick auf
- Existenzsicherung,
- Familienleistungen bei Elternschaft,
- Gesundheitsversorgung,
- Ausbildungsbeihilfen,
- Spracherwerb und aktive Arbeitsmarktförderung,
- Teilhabe für Menschen mit Behinderung.

Die Vielzahl unterschiedlicher Lebenslagen und Familienkonstellationen erörtern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit der Referentin anhand von Beispielen aus der Praxis.
Fragen der Zusammenarbeit mit den Sozialleistungsträgern, der Arbeitsagenturen und Jobcenter und zur Rechtsdurchsetzung runden das Seminarangebot ab.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Seminar Fragen und eigene Fallbeispiele - gerne auch vorab - einbringen.
Die Seminarunterlagen umfassen auch Handreichungen und Tabellen zur Anwendung in der Beratungspraxis.

18.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Systematische Einführung in das Asylbewerberleistungsgesetz - unter Berücksichtigung der aktuellen Änderungen im AsylbLG

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozialämtern und von Trägern von Leistungen nach dem AsylbLG sowie erfahrene Fachkräfte, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten

Ziele und Inhalte

Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sollen die materielle Lebensgrundlage von Ausländern ohne gesichertes Bleiberecht gewährleisten.
Im Seminar wird der anspruchsberechtigte Personenkreis (§ 1 AsylbLG) herausgearbeitet. Nach dem AsylbLG werden drei unterschiedliche Leistungsarten gewährt: Grundleistungen (§ 3 AsylbLG), Leistungen analog SGB XII (§ 2 AsylbLG) und eingeschränkte Leistungen (§ 1a AsylbLG). Außerdem werden Leistungen für Unterkunft, Ernährung, Kleidung, Hygienebedarf, den persönlichen Bedarf und die medizinische Versorgung erbracht. Art und Form der Hilfeleistungen sind bundesweit sehr unterschiedlich.
Im Seminar wird ein Gesamtüberblick über das Asylbewerberleistungsgesetz vermittelt. Das Gesetz wird in allen 14 Paragrafen erläutert und um Hinweise auf Kommentare, Lehrbücher und Rechtsprechung - insbesondere die Konsequenzen aus dem Urteil des BVerfG vom 18.07.2012 zum AsylbLG - ergänzt.
Darüber hinaus werden das Inkrafttreten der Änderungen des AsylbLG zum 01.03.2015, 24.10.2015, 17.03.2016 und die Änderungen durch den Artikel 4 des Integrationsgesetzes (IntG) ausführlich behandelt.

Schwerpunkte sind:
- Leistungsberechtigte (§ 1 AsylbLG)
- Grundleistungen (§ 3 AsylbLG)
- Leistungen analog SGB XII (§ 2 AsylbLG)
- Eingeschränkte Leistungen (§ 1a AsylbLG)
- Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt (§ 4 AsylbLG)
- Arbeitsgelegenheiten (§ 5 AsylbLG)
- Sonstige Leistungen (§ 6 AsylbLG)
- Einkommen und Vermögen (§ 7 AsylbLG)
- Örtliche Zuständigkeit (§ 10 AsylbLG).



04.12.17 - 05.12.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 17-2-EHS20-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
10.12.18 - 11.12.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHW7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Teilhabe- und Gesamtplanprozesse in der Eingliederungshilfe wirkungsorientiert gestalten

Fach- und Führungskräfte (z.B. Sachgebietsleitungen, Teamleitungen) der Stadt- und Landkreise, die sich mit den neuen Anforderungen an das Teilhabe- und Gesamtplanverfahren durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab 2018 auseinandersetzen und die individuellen und vor Ort vorhandenen Abläufe optimieren oder diese (neu) gestalten wollen (müssen)

Ziele und Inhalte

Die Definition des Teilhabeprozesses ist ein entscheidendes Element in der Konzeption des Teilhabe- und Gesamtplanverfahrens (Fallmanagement) innerhalb des Amtes. Die Leistungen der Eingliederungshilfe müssen nach dem BTHG „wirksam“ sein. Doch wie können die Prozesse darauf ausgerichtet sein, um Wirksamkeit zu erzielen? Funktionierende Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse sind die Grundlage für eine wirksame, effektive und effiziente kundenorientierte Fallsteuerung. Ein zielorientiertes und wirkungsvolles Handeln kann dann gelingen, wenn die entscheidenden Wirkfaktoren für den Erfolg der Prozesse berücksichtigt, die Abläufe und Strukturen definiert und (möglichst) reibungslos aufeinander abgestimmt sind. Diese hohen Anforderungen sind nicht einfach zu erreichen, sondern bedürfen einer sorgsamen Analyse der bisherigen Prozesse und der Neugestaltung des Teilhabe und Gesamtplanverfahren.

Das Seminar vermittelt praxisnahe Grundlagen der wirkungsorientierten Steuerung und deren Zusammenhänge. Dadurch werden die Voraussetzungen zur späteren individuellen Erstellung beziehungsweise Optimierung von Prozessen geschaffen (z.B. hinsichtlich der Gestaltung von Verbindungsstellen, der Optimierung von Bearbeitungsqualität und Bearbeitungszeit sowie der Wirksamkeit von Verfahren und Strukturen vor Ort).

Aufbau:
• Auftakt ist ein eintägiger Workshop am 09.05.2018. Er dient dem fachlichen Input zum Prozessmanagement im Kontext der Gesamtplanung. Zentrale Fragestellungen lauten zum Beispiel: Was sind die bedeutenden Prozessschritte der Teilhabeplanung? Was sind Wirkfaktoren und welche Bedeutung haben sie? „Was ist ein Prozess?“, Prozessarten, Prozess-merkmale, Prozess-Kennzahlen und so weiter.
• Dem Workshop folgen der Praxistransfer und die Anwendung der erlernten Inhalte (Beschreibung vorhandener Ist-Prozesse im Kreis).
• Im Rahmen des aufbauenden Workshops am 25./26.09.2018 werden die Erfahrungen der Teilnehmenden ausführlich diskutiert und bewertet sowie die erstellten Ist-Prozesse im Rahmen von Kleingruppenarbeiten analysiert. Es werden Inhalte zur Entwicklung von Prozesskennzahlen und Indikatoren, zum Umgang und der Interpretationbeziehungsweise weitere Schritte zur Prozessoptimierung vermittelt.





09.05.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF12-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Übergang von Schadensersatzansprüchen nach § 81 a BVG

Fachkräfte in der Kriegsopferfürsorge

Ziele und Inhalte

Das Seminar bietet aktuelle fachliche Informationen und gibt Gelegenheit zum Austausch praktischer Erfahrungen.

Mögliche Schwerpunkte sind:
- aktuelle Rechtsprechung
- aktuelle Entwicklung im Verwaltungsverfahren
- Ausblick auf die Reform des Sozialen Entschädigungsrechts.



19.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHE3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Überschuldung in der Schwangerschaftsberatung - Grundlagenseminar

Beraterinnen und Berater bei Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schwangerschaftsberatung sind in der täglichen Praxis
immer wieder mit den vielfältigen Problemen von überschuldeten Klientinnen und Klienten konfrontiert.
In ausweglos scheinenden Situationen gilt es schnell zu helfen und die Existenzgrundlagen zu sichern.
Der Referent zeigt den Beraterinnen und Beratern, wie sie sicherer mit typischen Fallkonstellationen umgehen können:
Alle Schulden müssen erfasst, weitere Schulden vermieden, die Schuldensituation stabilisiert und die Schuldnerinnen und Schuldner geschützt werden.
Das Seminar greift existenzbedrohende Situationen wie Miet- und
Stromschulden und Lohn- und Kontopfändungen auf. In diesem Zusammenhang erläutert es den Umgang mit
- Mahn- und Vollstreckungsbescheiden,
- Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern,
- Vermögensauskünften.

Informationen über Wege zur Entschuldung und die Inanspruchnahme von
Schuldnerberatungsstellen runden die Veranstaltung ab.



20.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Umgang mit komplexen Situationen in der Zielvereinbarung

Fachkräfte im Fallmanagement der Eingliederungshilfe, die bereits praktische Erfahrung und theoretische Kenntnisse über die Methoden zur Vereinbarung und Überprüfung von Zielen verfügen und diese vertiefen möchten

Ziele und Inhalte

Ziele sind die strategische Stellschraube, mit der die im Assessment gesammelten und organisierten Informationen für die weitere Fallbearbeitung genutzt werden. Dabei können sich, insbesondere in komplizierten und komplexen Situationen, eine Vielzahl an Herausforderungen ergeben. Zielvereinbarungen, die für die Betroffenen große Auswirkungen haben können, bieten, wenn diese vertieft betrachtet und reflektiert werden, Chancen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweise und Rollenbestimmung.

Daraus ergeben sich folgende Leitfragen für das Seminar:
• Wie kann das Fallmanagement Zielgespräche steuern, in denen die Leistungsberechtigten unrealistische Vorstellungen äußern oder Angehörige oder Betreuerinnen und Betreuer andere Ziele verfolgen?
• Welche Position kann das Fallmanagement einnehmen, um im Gespräch mit anderen Akteuren oder bei professionellen, finanziellen oder organisatorischen Barrieren eine steuernde Rolle beizubehalten?
• Wie geht es weiter, wenn zwar Ziele formuliert sind, aber eine Zielerreichung nicht mehr möglich scheint?
• Wann ist Komplexität in welchem Ausmaß in den Zielvereinbarungen nötig und sinnvoll?
• Welche Erkenntnisse können wie gewonnen werden, um eine persönliche Weiterentwicklung bei der Vereinbarung von Zielen zu ermöglichen?

Im Seminar finden die neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) entsprechende Berücksichtigung.



12.12.18 - 13.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Unterhaltsrecht kompakt - Aufbauseminar

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegestützpunkten

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist es, vorhandene Kenntnisse und praktische Erfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte zu vertiefen, um sie in die Lage zu versetzen, den Ratsuchenden weitere Informationen zu Unterhaltsansprüchen und der möglichen (sozialrechtlichen) Inanspruchnahme von Unterhaltsansprüchen (§ 94 SGB XII) zu geben.
Kenntnisse der Voraussetzungen und der Berechnung von Unterhaltsansprüchen sind deshalb notwendig (z.B. Besuch des Seminars Unterhaltsrecht kompakt)
"Eine Einführung mit Schwerpunkt Elternunterhalt"

Schwerpunkte des Seminars bilden neben der Vertiefung vorhandener Kenntnisse Fallbeispiele, Unterhaltsberechnungen und aktuelle (höchst-)richterliche Entscheidungen.

Neben dem Elternunterhalt sind dabei auch der Kindes-, Trennungs- und Ehegattenunterhalt zu beachten.

25.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHPF8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Unterhaltsrecht kompakt - Eine Einführung mit Schwerpunkt Elternunterhalt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegestützpunkten

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte in die Lage zu versetzen, den Ratsuchenden erste Informationen zu Unterhaltsansprüchen und der möglichen (sozialrechtlichen) Inanspruchnahme von Unterhaltsansprüchen (§ 94 SGB XII) zu geben.

Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet dabei der Elternunterhalt.
Gestreift wird die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen.




09.03.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHPF2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Unterhaltsrecht Veränderung in Rechtsprechung und Gesetzgebung – Auswirkungen auf das Arbeitsfeld Schuldnerberatung

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Kommunale Schuldnerberatung Baden-Württemberg

Fachkräfte in der Schuldner- und Insolvenzberatung mit Grundwissen im Unterhaltsrecht

Ziele und Inhalte

Zum 01.07.2017 sind die neuen Regelungen des Unterhaltsvorschussgesetzes in Kraft getreten und werden in diesem Seminar nochmal exemplarisch dargestellt. Nach einem kurzen Überblick über die allgemeinen Grundlagen des Unterhaltsrechts sollen auch Praxisfälle besprochen werden. Die Regelung von Unterhaltsschulden außerhalb der InsO ist ebenso im Blick wie die ersten Auswirkungen der Insolvenzrechtsreform bezüglich des Verhaltens der Unterhaltsgläubiger.

Schwerpunkte sind unter anderem:
- Wer kann alles UVG bekommen?
(Alleinerziehende mit neuem Partner, Kinder zwischen 14 und 18 bei erwerbstätiger Mutter mit und ohne ALG-II Bezug etc.)
- Grundzüge des Kindesunterhalts
- Grundzüge des Ehegatten- und Elternunterhalts
- Fragen:
• zu der Erwerbsobliegenheit,
• zum Übergang auf Dritte,
• zur Titulierung und Vollstreckung (sowohl regulär als auch UVG)
• sowie zum fiktiven Einkommen
• aktuelle Entwicklungen.

Darüber hinaus stellen sich in der Schuldnerberatung spezielle Fragen:
- Wann verjähren Unterhaltsforderungen?
- Übergang und Rückgabe der Forderungen, wenn Sozialleistungen gezahlt wurden? Im Fall von Verfahrensmasse: Was ist, wenn falsche Gläubiger angegeben werden? Forderung ist vor Jahren an UVG, JC etc. übergegangen und der Schuldner hat es vergessen und gibt nur das Kind an?
- Übergang und Rückgabe der Forderungen, wenn Sozialleistungen gezahlt wurden?
• Wann und wie dürfen andere Leistungsträger verrechnen?
• Wann ist Unterhalt eine ausgenommene Forderung und wie muss das
belegt werden?
• Was ist mit der Zwangsvollstreckung vor und in der Insolvenz?
• Wie verhindert man neue Unterhaltsschulden (Abänderung)?
• Welche Informationen dürfen von wem an wen weitergegeben werden? (Ämter untereinander/Sozialleistungsträger)



06.11.18 - 07.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHW5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update and practice - Beratungsgespräche auf Englisch

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache

Ziele und Inhalte

Die Zahl an ausländischen Ratsuchenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse bei den Schwangerschaftsberatungsstellen steigt. Einige Beraterinnen und Berater wenden ihre Fremdsprachenkenntnisse an und führen Beratungsgespräche auf Englisch. Für sie wurde diese Veranstaltung konzipiert.

Die Veranstaltung bietet Fachkräften, die Gespräche in der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung auf Englisch führen,
- eine Auffrischung und Erweiterung des fachspezifischen Wortschatzes,
- Anregungen und Tipps für Umschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen,
- Tipps und Beispiele für eine einfache, verständliche und anschauliche Sprache.

Die Referentin spricht Englisch als Muttersprache und bringt unter anderem ihre Kenntnisse als interkulturelle Trainerin ein.

06.12.17 Tagungszentrum Gültstein Details 17-2-STI22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Update and practice - Beratungsgespräche auf Englisch

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen mit Vorkenntnissen in der englischen Sprache

Ziele und Inhalte

Die Zahl an ausländischen Ratsuchenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse bei den Schwangerschaftsberatungsstellen steigt. Einige Beraterinnen und Berater wenden ihre Fremdsprachenkenntnisse an und führen Beratungsgespräche auf Englisch. Für sie wurde diese Veranstaltung konzipiert.
Die Veranstaltung bietet Fachkräften, die Gespräche in der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung auf Englisch führen,
- eine Auffrischung und Erweiterung des fachspezifischen Wortschatzes,
- Anregungen und Tipps für Umschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen,
- Tipps und Beispiele für eine einfache, verständliche und anschauliche Sprache.

Die Referentin spricht Englisch als Muttersprache und bringt unter anderem
ihre Kenntnisse als interkulturelle Trainerin ein.

05.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-STI24-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vergabepraxis der Bundesstiftung" Mutter und Kind" und der Landesstiftung "Familie in Not" - Grundlagenseminar

Neue Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen und Fachkräfte, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen oder nach längerer Auszeit wieder tätig sind

Ziele und Inhalte

Das neu konzipierte Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.
Im ersten Teil erläutert der Referent die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und die Landesstiftung „Familie in Not“:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Im zweiten Teil haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung "Mutter und Kind" und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung "Familie in Not" zu stellen.


















20.03.18 KVJS, Stuttgart Details 18-2-STI3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vernetzung im Sozialraum - Ansatzpunkte für das Fallmanagement

Fachkräfte im Fallmanagement in der Eingliederungshilfe, die bereits über Erfahrungen im Verfahren der Hilfeplanung und im Managen von Hilfeverläufen verfügen

Ziele und Inhalte

Fallmanagement zielt darauf ab, gemeinsam mit den Klienten individuelle und passgenaue Hilfen zu identifizieren und zu verwirklichen.
Teilhabe von Menschen an der Gesellschaft beginnt dort, wo sie wohnen, im Sozialraum. Um dies zu ermöglichen, erfordert es zielgerichteter Aktionen, die sich an den Bedarfslagen und den Potenzialen von allen im Sozialraum lebenden Menschen orientieren.
Dabei ist die interdisziplinäre Vernetzung unabdingbar und erfordert unter anderem strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen für Gestaltungsspielräume sowie zeitliche Ressourcen im Fallmanagement.

Mit dem Seminar sollen Kenntnisse und Methoden vermittelt werden, die es den Fachkräften im Fallmanagement ermöglichen, unabhängig vom Einzelfall die sozialräumlichen Netzwerke zwischen den verschiedenen sozialen Diensten zu initiieren, zu entwickeln und zu koordinieren.

Geplante Themen und Schwerpunkte:
• Grundverständnis Sozialraum
• Grundverständnis Netzwerk
• Nutzen für das Fallmanagement
• Schlüssel- und Methodenkompetenzen für sozialräumliches Netzwerken
• Organisation von sozialräumlichen Netzwerken
• Netzwerkressourcen und Schlüsselpersonen ermitteln
• Kommunikation mit Netzwerkpartnern
• Kommunikation und Beteiligungsverfahren in der Netzwerkarbeit


12.11.18 - 13.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHF8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Vorsorgende Verfügungen

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung im Überblick

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

Der Kurs richtet sich an Fachkräfte in der Schwangerschaftsberatung, die sich einen Überblick über Vorsorgende Verfügungen verschaffen wollen. Sei es für die Beratung von Ratsuchenden oder für den beruflichen Umgang mit bereits bestellten rechtlichen Vertreterinnen oder Vertretern.
Ziel:
Erlangen von Kenntnis über die unterschiedlichen Vorsorgeverfügungen und deren rechtliche Verbindlichkeit.
Inhalt:
- Darstellung der unterschiedlichen rechtlichen Verfügungsmöglichkeiten
- Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es?
- Welche Verfügungen erzielen die beste rechtliche Verbindlichkeit?
- Was sind die Risiken der unterschiedlichen Vorsorgearten?
- Hinweise zur praktischen Beratungsarbeit


20.09.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-STI12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Wegweisende Entscheidungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung in der Eingliederungshilfe nach SGB XII und Konsequenzen für die Verwaltungspraxis

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe bei den örtlichen Sozialhilfeträgern

Ziele und Inhalte

Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundessozialgerichts aber auch der Landessozialgerichte durchdringt das Recht der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach dem SGB XII immer stärker.

Ziel des Seminars ist es daher, die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und des Landessozialgerichts Baden-Württemberg zur Eingliederungshilfe nach den §§ 53 ff. SGB XII darzustellen und Grundlagen der Rechtsprechung herauszuarbeiten sowie Konsequenzen für das praktische Verwaltungshandeln aufzuzeigen.
Sollte bis dato Rechtsprechung zum BTHG vorliegen, wird diese einbezogen.


24.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHS15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Work+Life=Balance

.....ausgeglichen mehr erreichen!

Fachkräfte in der Sozialhilfe und in der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Wollen Sie trotz steigender Belastung, schnellerem Arbeitstempo und komplexer werdenden Aufgaben in Balance arbeiten und leben?

In dem zweitägigen Seminar geht es um Work-Life-Balance, dem Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben, Spannung und Entspannung. Ziel ist, die vorhandenen Ressourcen zu (er)kennen, um auch in Zeiten erhöhter Arbeitsbelastung gesund und leistungsfähig zu bleiben und langfristig den beruflichen Erfolg sicherzustellen.

Ziele und Inhalt sind:
• Analyse der eigenen Lebensbalance und Lebensbereiche:
Work: Arbeit und Leistung und
Life: Familie und Kontakte, Körper und Gesundheit, Sinn und Weiterentwicklung.
Welche Möglichkeiten der Optimierung gibt es – qualitativ und quantitativ?
• Stresskompetenzen, neue Einstellungen und Sichtweisen entwickeln.
• Leistungsfähig bleiben und beruflichen Erfolg sichern; berufliche Werte, Prioritäten und Ressourcen für erfülltes Arbeiten (er)kennen.
• Berufliches und privates Beziehungsmanagement mit Klarheit und Qualität der Beziehungen.
• Grundkompetenzen der Gesundheit: Bewegung, Ernährung und Entspannung.
• Bewegungs- und Entspannungsübungen für den (Büro-)Alltag.

25.06.18 - 26.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHK2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Workshop Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 bis 69 SGB XII

Fachkräfte, die mit der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 bis 69 SGB XII bei den Stadt- und Landkreisen befasst sind

Ziele und Inhalte

Ziel des Workshops ist es, anhand praxisbezogener Fragen und Fallbeispiele gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln und Anregungen für weitere Entwicklungen vor Ort zu geben. Es stehen Informationsaustausch, gemeinsame Erörterung von Praxisbeispielen und die Darstellung von aktuellen Entwicklungen im Vordergrund.

Schwerpunkt:
• Aktuelle Rechtssprechung (Frau Dr. Meßling: Richterin am BSG)
• Aktuelles von der Landeshauptstadt Stuttgart
• Herkunftsprinzip
• Kostenerstattung
• Lösung von eingereichten Fragen und Praxisfällen
• Erfahrungsbericht und Diskussion über Einsatz und Anwendung in der
Praxis.

18.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHW1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Workshop Persönliches Budget

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, insbesondere Fallmanagerinnen und Fallmanager bei den örtlichen Sozialhilfeträgern, die bereits über Erfahrungen und Grundkenntnisse in der Arbeit mit Persönlichen Budgets verfügen

Ziele und Inhalte

Im Workshop werden praktische Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget für Menschen mit Behinderung diskutiert und Einzelfälle aus der Praxis besprochen.

Schwerpunkte sind:
• Erfahrungsaustausch zum Persönlichen Budget
• Gemeinsame Falllösungen
• Hilfebedarfsfeststellung und Budgetbemessung.




27.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHS18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Workshop Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) –

Ausgewählte aktuelle Probleme der praktischen Arbeit mit dem AsylbLG

Fachkräfte von Sozialämtern und von Trägern der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Ziele und Inhalte

Zielsetzung des Workshops ist die ausführliche Erörterung ausgewählter Rechts- und Verfahrensfragen, die aktuell durch die Änderung des AsylbLG in der praktischen Arbeit von besonderer Bedeutung sind, häufig jedoch unter-schiedlich interpretiert werden.
Die einzelnen Problembereiche werden anhand praktischer Beispiele diskutiert und zu brauchbaren Lösungsansätzen weitergeführt. Der aktuelle Stand der Rechtsprechung und des Meinungsstreits in der Fachliteratur fließt in die Seminarführung ein und dient als Entscheidungshilfe. Im Ergebnis wird die Sicherheit der Teilnehmenden bei der praktischen Rechtsanwendung erhöht.

Darüber hinaus werden das Inkrafttreten der Änderungen des AsylbLG zum 01.03.2015, 24.10.2015, 17.03.2016 und die Änderungen durch den Artikel 4 des Integrationsgesetzes (IntG) ausführlich behandelt.

Die nachfolgenden Schwerpunkte sind als Themenangebot zu verstehen:
• Bedarfsdeckung und soziokulturelles Existenzminimum
• Entwicklung der Personenkreise § 1 AsylbLG
• Anwendung des § 1a AsylbLG
• Bedarfe für Bildung und Teilhabe im § 3 AsylbLG
• Entwicklung des § 2 AsylbLG (Neu:§ 5 AsylbLG findet Anwendung)
• Praktische Umsetzung des § 5 AsylbLG - Arbeitsgelegenheiten
• Durchsetzung und Sicherung von vorrangigen Ansprüchen
• Verfassungsrechtliche Bedeutung des § 6 AsylbLG - praktische Umsetzung
• Abgrenzungskriterien zwischen Leistungsberechtigten nach § 23 SGB XII und AsylbLG
• Ablehnung von psychiatrischer Behandlung unter Anwendung des § 4 AsylbLG
• Besonderheiten bei der Anwendung des § 108 SGB XII (Kostenerstattung bei der Einreise aus dem Ausland)
• Besonderheiten bei der Anwendung des § 53 Abs. 1 AsylVfG (Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften)
• Abweichung vom Sachleistungsprinzip.





23.07.18 - 24.07.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHW2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zehn Möglichkeiten eine Fallmanagement-Organisation in den Sand zu setzen oder wie man aus Fehlern (anderer) lernt

Fach- und Führungskräfte (zum Beispiel Sachgebiets-, Teamleitungen) der Stadt- und Landkreise, die sich mit den Chancen und Risiken bei der Umsetzung einer Fallmanagement-Organisation befassen oder Fallmanagement im Kreis implementieren wollen

Ziele und Inhalte

Fallmanagement ist mehr als nur eine Bearbeitungsmethode für spezielle Fälle. In der Regel erfordern die Einführung und die Umsetzung des Handlungskonzeptes Fallmanagement verschiedene organisatorische Entscheidungen: Welche Fälle sollen mit Fallmanagement bearbeitet werden? Welche Mitarbeitenden mit welcher Qualifikation und welcher Vergütung sind für das Fallmanagement vorzusehen? Welche Konsequenzen hat das Steuerungsverfahren für die bisherigen Arbeitsbeziehungen und Informationsflüsse? Wo ist das Fallmanagement in der Organisation anzusiedeln? Welche Auswirkungen hat das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) auf die Fallsteuerung in der Eingliederungshilfe?

Vor dem Hintergrund dieser und weiterer Fragen wird deutlich, dass Fallmanagement nicht nur eine Methode darstellt, sondern auch als Organisationskonzept zu verstehen ist, das Raum für vielfältige Überlegungen bietet aber auch Risiken in sich trägt. Fehler, die bei der Implementation von Fallmanagement geschehen, sind oftmals nur schwer zu beheben und wirken lange nach. Mittlerweile liegen Erfahrungswerte und wissenschaftliche Erkenntnisse vor und fließen in das Seminar ein.

Das Seminar zeigt anhand der zehn häufigsten Fehler, wie eine Implementation beziehungsweise eine Umsetzung von Fallmanagement in der Eingliederungshilfe gelingen kann. Es greift dabei die verschiedenen Organisationsformen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort auf.


08.03.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zeitmanagement

Weniger Stress und mehr Gelassenheit im Alltagstrubel

Beraterinnen und Berater bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte in der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

- Warum haben Aufgabenlisten die Angewohnheit, eher länger als kürzer zu werden?
- Warum wollen immer alle gleichzeitig was von einem und das am besten gestern?
- Wo bleibt man selbst mit seinen Wünschen und Bedürfnissen in diesem täglichen Spagat zwischen Beruf, Alltag und Familie?
Wie man
- seinen Arbeitstag und seine Woche realistisch plant,
- jederzeit den Überblick über sein Aufgabenpensum behält,
- sich trotz alltäglicher Hektik noch Zeitfenster für seine Wünsche und Bedürfnisse schafft, erfährt man in diesem Seminar.
So gelingt es, dass man abends zufrieden auf sein Tageswerk zurückschaut und seine Kraftquellen regelmäßig auftankt – für weniger Stress und mehr Lebensqualität.


18.10.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-2-STI18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zentrale Fragestellungen zur Beschäftigung von Pflegepersonen in Privathaushalten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflegestützpunkten und in der Hilfe zur Pflege der örtlichen Sozialhilfeträger

Ziele und Inhalte

Bei der Beschäftigung von (vielfach ost- oder südosteuropäischen) Haushaltshilfen beziehungsweise Pflegepersonen zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen im (eigenen) Haushalt treten immer wieder Fragen im Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis auf.
Typische Fragen sindzum Beispiel: Wie lange darf die Pflegeperson tätig sein, welche Urlaubsansprühe bestehen, welche Ansprüche bestehen bei Krankheit, welche weiteren Ansprüche bestehen?
Was müssen Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen bei Vertragsschluss mit Pflegepersonen und Haushaltshilfen oder Agenturen zur Vermittlung von Pflegepersonen beziehungsweise Haushaltshilfen beachten?

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden am Seminar in die Lage zu versetzen, die Nachfragenden gesetzeskonform zu beraten.
Schwerpunkte sind vor allem:
- Arbeitszeitregeln
- Urlaubsregelungen
- Sozialversicherungspflicht.







26.06.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHPF7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ziele vereinbaren und Teilhabe- und Gesamtplankonferenzen moderieren

Fachkräfte im Fallmanagement der Eingliederungshilfe, die Methoden zur Vereinbarung und Überprüfung von Zielen erlernen und Gesprächsführungs- und Moderationstechniken praxisorientiert einüben wollen

Ziele und Inhalte

Zentrales Anliegen des Fallmanagements ist die gemeinsame Vereinbarung der Ziele. Neben einer weiteren Vertiefung der Rollensicherheit und Methodenkenntnis im Rahmen des Fallmanagements steht daher das systematische Erlernen und Einüben der Zielbestimmung und Zielformulierung im Mittelpunkt des Seminars.
Daher wird der Blick auf die jeweilige Lebenssituation des Menschen mit Be-hinderung gerichtet. Typische Chancen- und Risiko-Konstellationen können so frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Zielvereinbarung und Zielüberprüfung als Prozess
• Übergänge als Chance gestalten
• Angemessener Umgang mit den benötigten Informationen
• Gesprächsführung und Moderationstechniken.

Im Seminar finden die neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) entsprechende Berücksichtigung.

Durch die Diskussion von Einzelfällen können spezifische Fragestellungen vertieft werden. Das Einbringen von eigenen Praxisfällen ist daher ausdrücklich erwünscht. Es wird in Kleingruppen gearbeitet, methodische Kompetenz wird im Rollenspiel vertieft.

20.06.18 - 21.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-2-EHF5-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Zielgerichtet und erfolgreich Verhandeln mit Kooperationspartnern in der Sozialhilfe

Fachkräfte in der Sozialhilfe bei den örtlichen Trägern der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Für Fachkräfte in der Sozialhilfe gehört es zu den Aufgaben, mit internen und externen Personen Verhandlungen zu führen.
Ziel ist es, die Hilfesuchenden optimal in ihrer persönlichen Lebenssituation zu unterstützen. Dies geschieht auf der Grundlage der Gesetze sowie der üblichen Budgetierung. Das Aushandeln von Spielräumen für Sonderkonditionen mit Kooperationspartnern verlangt professionelle Gesprächsführung und Verhandlungsgeschick, da die Interessen unterschiedlich sind, die Gespräche in einem kollegialen Setting statt finden und die Arbeitsbeziehungen langfristig bestehen.
So ist es von Bedeutung gemeinsame Interessen herauszuarbeiten und gleichzeitig die Interessen der Hilfesuchenden deutlich zu vertreten.

In diesem Seminar haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihren persönlichen Kommunikations- und Verhandlungsstil zu reflektieren und zu optimieren.
Schwerpunkte:
• Stärken und Lernthemen im eigenen Kommunikationsstil erkennen
• Konstruktive Gesprächsführung auch in schwierigen Situationen
• Aktiv zuhören und gezielt fragen
• Rollenmanagement als Handlungshilfe
• Vorbereitung von Verhandlungen
• Konstruktive Verhaltensweisen in Verhandlungen
• Auftragsklärung in Kooperationsgesprächen
• Gemeinsame Interessenslagen und Konkurrenzen analysieren
• unterschiedliche Settings aktiv gestalten und nutzen

Fachkräfte in der Sozialhilfe bringen unterschiedliche Erfahrungen zu dieser Thematik aus ihrem Berufsalltag mit. Im Seminar werden Theorieinputs gegeben, anhand derer Alltagssituationen der Teilnehmenden abgebildet werden können. In Kleingruppen können Fälle aus dem Alltag konkret vorbereitet und Settings erprobt werden.



16.10.18 - 17.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-2-EHK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

3. KVJS Fachtag zum BTHG

Fach- und Führungskräfte bei den Stadt- und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Austausch und Informationen zum aktuellen Sachstand zur kommunalen Umsetzung des BTHG in Baden-Württemberg

13.12.17 Sparkassenakademie Stuttgart Details 17-2-INK12-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

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