Teilhabe- und Gesamtplanprozesse in der Eingliederungshilfe wirkungsorientiert gestalten

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte (z.B. Sachgebietsleitungen, Teamleitungen) der Stadt- und Landkreise, die sich mit den neuen Anforderungen an das Teilhabe- und Gesamtplanverfahren durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ab 2018 auseinandersetzen und die individuellen und vor Ort vorhandenen Abläufe optimieren oder diese (neu) gestalten wollen (müssen)

Ziele und Inhalte

Die Definition des Teilhabeprozesses ist ein entscheidendes Element in der Konzeption des Teilhabe- und Gesamtplanverfahrens (Fallmanagement) innerhalb des Amtes. Die Leistungen der Eingliederungshilfe müssen nach dem BTHG „wirksam“ sein. Doch wie können die Prozesse darauf ausgerichtet sein, um Wirksamkeit zu erzielen? Funktionierende Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse sind die Grundlage für eine wirksame, effektive und effiziente kundenorientierte Fallsteuerung. Ein zielorientiertes und wirkungsvolles Handeln kann dann gelingen, wenn die entscheidenden Wirkfaktoren für den Erfolg der Prozesse berücksichtigt, die Abläufe und Strukturen definiert und (möglichst) reibungslos aufeinander abgestimmt sind. Diese hohen Anforderungen sind nicht einfach zu erreichen, sondern bedürfen einer sorgsamen Analyse der bisherigen Prozesse und der Neugestaltung des Teilhabe und Gesamtplanverfahren.

Das Seminar vermittelt praxisnahe Grundlagen der wirkungsorientierten Steuerung und deren Zusammenhänge. Dadurch werden die Voraussetzungen zur späteren individuellen Erstellung beziehungsweise Optimierung von Prozessen geschaffen (z.B. hinsichtlich der Gestaltung von Verbindungsstellen, der Optimierung von Bearbeitungsqualität und Bearbeitungszeit sowie der Wirksamkeit von Verfahren und Strukturen vor Ort).

Aufbau:
• Auftakt ist ein eintägiger Workshop am 09.05.2018. Er dient dem fachlichen Input zum Prozessmanagement im Kontext der Gesamtplanung. Zentrale Fragestellungen lauten zum Beispiel: Was sind die bedeutenden Prozessschritte der Teilhabeplanung? Was sind Wirkfaktoren und welche Bedeutung haben sie? „Was ist ein Prozess?“, Prozessarten, Prozess-merkmale, Prozess-Kennzahlen und so weiter.
• Dem Workshop folgen der Praxistransfer und die Anwendung der erlernten Inhalte (Beschreibung vorhandener Ist-Prozesse im Kreis).
• Im Rahmen des aufbauenden Workshops am 25./26.09.2018 werden die Erfahrungen der Teilnehmenden ausführlich diskutiert und bewertet sowie die erstellten Ist-Prozesse im Rahmen von Kleingruppenarbeiten analysiert. Es werden Inhalte zur Entwicklung von Prozesskennzahlen und Indikatoren, zum Umgang und der Interpretationbeziehungsweise weitere Schritte zur Prozessoptimierung vermittelt.





Methoden

Fachliche Inputs, Kleingruppenarbeit , fachlicher Austausch

Hinweise

Die Veranstaltung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind verbindlich beide Abschnitte gebucht.

25.09.-26.09.2018 18-2-EHF12-1B Tagungszentrum Gültstein

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Die Veranstaltungs-Informationen

Verfügbarkeit:
Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
Veranstaltungsnummer:
18-2-EHF12-1A
Zeit und Ort:
09.05.2018
Tagungszentrum Gültstein
Preis:
92,00 €
Maximale Teilnehmeranzahl:
10 – 20
Referent/in:
Jürgen Berenfänger, Köln
Sebastian Schleusner, Ahrensburg
Fachliche Auskünfte:
Anke Rammig
Tel. 0711/6375-350
E-Mail >>
Organisatorische Auskünfte:
Tel. 0711 6375-610
Fax 0711 6375-125
Mo-Do 9-12, 13-16:30 Uhr
Fr 9-12 Uhr
E-Mail schreiben >>
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