Fortbildung beim KVJS

Seminare, Fachtagungen, Workshops, längerfristige Fortbildungen - der KVJS hält für Sie ein breites Spektrum an Bildungsangeboten bereit. Bitte informieren Sie sich und wählen Sie die für Sie geeignete Veranstaltung.

Es wurden insgesamt 9 Veranstaltungen gefunden.

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger, der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird traditionell in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

28.11.18 - 30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA1-1j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018 dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

19.11.18 - 20.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
26.11.18 - 27.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Jugendhilfeplanung für Kommunale Jugendreferate

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Kommunalen Jugendarbeit (Gemeinde-, Stadt-, Kreisjugendreferate), die Planungsprozesse moderieren und begleiten oder sich über die Jugendhilfeplanung informieren möchten

Ziele und Inhalte

Kommunale Jugendarbeit hat im Kernbereich Anteile konzeptioneller und jugendhilfeplanerischer Tätigkeiten für das Arbeitsfeld der Jugendarbeit im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Kommunale Jugendarbeit kann andererseits auch Gegenstand und Partner einer Jugendhilfeplanung oder einer sozialräumlichen Planung sein.

Die eintägige Fortbildung vermittelt grundlegende Informationen zur Aufgabe, den gesetzlichen Grundlagen und der Ausgestaltung der Jugendhilfeplanung.Zudem werden einige methodische Ansätze benannt und vorgestellt, die für die Planungen im Arbeitsfeld der Kommunalen Jugendarbeit wichtig sind. An Beispielen aus der Praxis der Kommunalen Jugendarbeit werden Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Arbeitsweisen der Jugendhilfeplanung dargestellt.

18.02.19 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JA9-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung – Basisqualifizierung und mehr

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit an allen Schularten sowie der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Geflüchtete Menschen befinden sich in einer Lebenslage, die von vielfältigen Herausforderungen und Problemstellungen gleichzeitig geprägt ist. Die Unterstützung von geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit für junge Menschen bis 27 Jahre wichtige Beiträge leistet.

Über 30 Prozent der geflüchteten Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie kommen zum Teil alleine und teils mit Familienangehörigen. Neben allgemeiner Versorgung und Zugang zum Bildungssystem ist eine gelingende Integration der jungen Menschen in das Gemeinwesen wichtig.

Dafür sind die Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit besonders geeignet – mit ihren Bezügen im Sozialraum, ihren bildungsorientierten Angeboten und ihren vielfältigen Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Themenbereiche des Grundlagenmoduls der Basisqualifizierung (2-tägig):
- Grundwissen über Aufnahmeverfahren, Asylrecht und Unterstützungsangebote
- Lebenswelten junger Geflüchteter und spezifische Belastungen, zum Beispiel unter gendersensibler Perspektive, Trauma und Umgang mit traumatisierenden Erlebnissen
- Kultursensibilität, interkulturelle Kompetenz, eigene Haltung und Positionierung
- Möglichkeiten und Grenzen: Zugänge, Resilienz- und Ressourcenarbeit

Neben dem beschriebenen Grundlagenmodul werden von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V. verschiedene Aufbaumodule angeboten.
Themenbereiche der Aufbaumodule der Basisqualifizierung (1-tägig):
- Empowerment und Stärkenarbeit
- Traumasensible Projektarbeit
- Methodik und Didaktik
- Partizipation mit und von jungen Geflüchteten
- Handlungs- und Argumentationstraining
- Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Referent/Referentin:
===========================================
Referentenpool des Kooperationspartners

Veranstaltungsnummer:
18-4-JA7-1k
===========================================
Grundlagenmodul:
02.- 03.02.2018 in Bruchsal
19.- 20.03.2018 in Bad Liebenzell
16.- 17.05.2018 in Freiburg
28.-29.06.2018 in Stuttgart
und weitere in Planung

Aufbaumodul Ehrenamt:
21.09.2018 in Bruchsal
11.10.2018 in Stuttgart

Weitere Aufbaumodule:
21.09.2018: Empowerment und Stärkenarbeit (Bruchsal)
12.10.2018: Traumasensible Projektarbeit (Stuttgart)
09.11.2018: Methodik und Didaktik (Stuttgart)
10.11.2018: Partizipation mit und von jungen Geflüchteten (Stuttgart)
21.11.2018: Handlungs- und Argumentationstraining (Freiburg)
04.12.2018: Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten (Stuttgart)
und weitere in Planung

nach Vereinbarung - Details 18-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Schulsozialarbeit

Grundlagen für das Arbeitsfeld

Neue Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten in einem anspruchsvollen Aufgabenfeld. Ihre Tätigkeit ist häufig mit hohen Erwartungen und Rollenzuweisungen von Schule und verschiedenen Seiten verbunden.

In diesem Seminar geht es daher vor allem darum, sich als Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit Auftrag und Profil, Zielen und Rollenerwartungen auseinanderzusetzen.

Durch Inputs, praxisbezogene Einheiten und kollegialen Austausch gewinnen die Teilnehmenden Klarheit für ihr professionelles Handeln. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für die Konzept- und Projektentwicklung, für die Gestaltung der Zusammenarbeit und ihr Selbstmarketing.

22.11.18 - 23.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Schulsozialarbeit an Grundschulen erfolgreich gestalten

Grundlagen, Kooperationen und Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Schulsozialarbeit sind inzwischen viele Fachkräfte an (Ganztags-)Grundschulen tätig und es zeigt sich, dass sich die Arbeit dort unterscheidet und eigene Zugänge sowie Ansätze erfordert.
In drei themenspezifischen Modulen werden grundlegende Zugänge, Kooperationen und Methoden für die Arbeit von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen vermittelt und erarbeitet. Die Module zielen auf die Unterstützung zur Entwicklung eines eigenständigen Profils sowie einer eigenständigen Konzeption für die Schulsozialarbeit an Grundschulen.

Modul 1
Spezifische Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:

Im ersten Modul werden die Besonderheiten des Systems Grundschule mit dem Auftrag und den Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den Aufgaben der Schulsozialarbeit verknüpft.
Es findet eine Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen statt, beispielsweise:
- mit der heterogenen Zielgruppe der Kinder mit ihren entwicklungsspezifischen und vielfältigen Bedürfnissen,
- der Betroffenheit von Kindern und deren Familien durch risikoreiche Lebenslagen,
- bis hin zum Arbeiten im System Grundschule.

Im ersten Block des Moduls wird erarbeitet, wie:
- Kooperationen mit Schulleitungen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an (Ganztags-)Grundschulen zum Wohle der Kinder gut gelingen,
- Aufträge und Zuständigkeiten geklärt werden,
- die Bedarfsermittlung für den Einzelkontakt und wie der Zugang zur Schulsozialarbeit gestaltet werden können.

Der Arbeit mit der Zielgruppe der Eltern kommt an Grundschulen eine wesentliche Rolle zu. Deshalb wird im zweiten Block des Moduls thematisiert:
- welche Elternrechte in welcher Form zu berücksichtigen sind,
- wie die Kooperation mit Eltern gut gelingen kann,
- welche Kooperationen und Netzwerkarbeit innerhalb des Jugendhilfenetzes und Sozialraumes sinnvoll und hilfreich sind.
Dabei wird auch ein Blick auf interessante „Best-Practice-Beispiele“ zur Inspiration geworfen.
Durch diesen gründlichen Blick auf die eigene Rolle in einem speziellen Feld unterschiedlicher Akteurinnen und Akteuren und Interessenlagen, wird das Selbstverständnis und Standing der Fachkräfte gefestigt.

Modul 2
Soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an Grundschulen:

Das zweite Modul zielt auf die Stärkung der Kompetenz, soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an (Ganztags-)Grundschulen zu entwickeln, durchzuführen und konzeptionell zu verankern.

Dazu wird erarbeitet, welche Basiskompetenzen dem sozialen Lernen im Grundschulalter zugrunde liegen und wie diese gefördert werden können. Methoden in unterschiedlicher Ausrichtungen werden vorgestellt, aus:
- der Stärkenorientierung,
- der Resilienz- und Gesundheitsförderung,
- der Stressprävention und Naturpädagogik,
- und auch Methoden zur Intervention in schwierigen Klassen- und Gruppensituationen, zum Beispiel bei Konflikten oder Mobbing.
Einige dieser Methoden werden mit dem Ziel erprobt, dadurch das eigene methodische Alltagsrepertoire um kreative und spielerische Varianten speziell für den Grundschulbereich zu erweitern. Im Transfer zur eigenen Schulsituation kann reflektiert werden, wann und wie diese Methoden sinnvoll eingesetzt werden können, um förderliche Prozesse bei Einzelnen, in Gruppen und Klassen anzuregen.

Modul 3
Einzelfallarbeit mit Kindern und Eltern an Grundschulen:

Das dritte Modul zielt auf die Vertiefung der Kompetenz, Kinder altersgemäß anzusprechen und zu begleiten. In diesem Modul werden spielerische und beiläufige Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt, durch die ein unmittelbarer Zugang zum Kind und zur kindlichen Weltsicht sowie zu den Potentialen des Kindes ermöglicht wird. Dadurch werden die Eigenwahrnehmung, Mitteilungsfähigkeit und
Selbstwirksamkeitserfahrungen des Kindes gestärkt.

Des Weiteren

07.02.19 - 08.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
04.04.19 - 05.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

So kommen „Ich“ und „Es“ in Kooperation

Hypno-systemische Impulse für Beratung und Training in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

„Ich weiß auch nicht, aber -es- kam einfach über mich“.

Nicht selten beschreiben sich Menschen als „Problemopfer“. Entweder nach außen („die Anderen“) oder nach innen („Es“, die Wut, die Traurigkeit, die Ohnmacht etc. kam über mich). Mit der Beschreibung als Opfer geht aber nicht selten ein inneres „Problemerleben“ einher, das den Zugang zu den eigenen Ressourcen und Kompetenzen erschwert.

Mit der Verknüpfung systemischer Konzepte (den Fokus auf Wechselwirkungen) und Konzepten aus der modernen Hypnose nach Milton Erickson (den Fokus auf unwillkürliche Prozesse) sind viele hilfreiche Arbeitsansätze und Instrumente für Beratung und Training entstanden.
Mit dem systemischen Teil sind viele bereits vertraut. Von der Wunderfrage bis zur Skalierung, vom zirkulären Fragen bis zur Skulpturenarbeit. Im Mittelpunkt von Beratung und Training steht aber häufig nur das „Ich“, das Arbeiten mit dem bewussten System, dem Kopf, dem Verstand. So erarbeiten wir SMARTE Ziele erabeitet. Die Teilnehmenden sprechen über Probleme und Lösungen während nicht selten das „Es“ andere Wege geht. Doch häufig sind „Probleme“ Ausdruck eines spezifischen inneren Erlebens.

Die Fortbildung führt in hypno-systemische Konzepte für Beratung und Training ein. Dabei werden die folgenden Fragestellungen bearbeitet:
- Wie können unwillkürliche Prozesse in Beratung und Training einbezogen werden?
- Wie können unwillkürliche (als Problem erlebte) Prozesse als Ressource und Potenzial genutzt werden?
- Wie können Menschen eingeladen werden in ihrem, inneren Team eine Kooperation von „Ich“ und „Es“ zu ermöglichen?
- Wie können Bilder, Metaphern, Imaginationen oder die Körper-Koordination als Brücke zum unwillkürlichen Erleben genutzt werden (damit am Ende Menschen wieder mehr in ein gestaltendes Kompetenzerleben kommen können)?
- Und wie können Fachkräfte der Schulsozialarbeit, die beraten und trainieren, mit eigenen Gefühlen, wie Wut, Ärger, Ohnmacht so umgehen, dass das einschränkende Erleben als Ressource und Potenzial genutzt werden kann?

06.12.18 - 07.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)