Fortbildung beim KVJS

Seminare, Fachtagungen, Workshops, längerfristige Fortbildungen - der KVJS hält für Sie ein breites Spektrum an Bildungsangeboten bereit. Bitte informieren Sie sich und wählen Sie die für Sie geeignete Veranstaltung.

Es wurden insgesamt 28 Veranstaltungen gefunden.

Abschlusstagung KVJS-Forschungsprojekt "Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit"

Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg – sozialraumorientierte Konzepte und ihre Wirkung

Fachkräfte und Träger der Schulsozialarbeit, Fachkräfte in der Jugendhilfeplanung und den Koordinierungsstellen Schulsozialarbeit, Schulleitungen, Fachkräfte in den sozialen Diensten

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Abschlusstagung zum KVJS-Forschungsvorhaben "Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg – sozialraumorientierte Konzepte und ihre Wirkung" werden die Erkenntnisse des Projekts der Fachöffentlichkeit präsentiert.
Dabei geht es um die Darstellung des Ist-Standes sozialräumlicher Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg, um Aussagen zur Wirkungsweise erfolgreicher Sozialraumkonzepte und um erforderliche Bedingungen, sowie Schlussfolgerungen hinsichtlich Weiterentwicklungen in den kommunalen Kinder- und Jugendbildungslandschaften.

27.09.18 Landesinstitut für Schulentwicklung Details 18-4-JPL4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Boxenstopp im Arbeitsalltag der Schulsozialarbeit: Anhalten, Orientieren, Auftanken, Neu Starten

Selbstreflexion, Selbstsupervision und Selbstfürsorge

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Das wichtigste Werkzeug in der Arbeit mit Menschen ist die eigene Persönlichkeit: Kontakt aufnehmen und halten, Beziehungen gestalten, mit unterschiedlichsten Erwartungen jonglieren, sich einerseits auf Kooperationen einlassen und andererseits sich gegen überzogene Erwartungen abgrenzen, sich in schwierigen Fällen orientieren, häufig als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer, mit neuen Anforderungen und Themen umgehen, wie zum Beispiel Inklusion, Integration, manchmal konfrontiert mit Stress, Druck, vielleicht auch mit Ohnmachtsgefühlen, Ärger und Wut.

Zeit für einen Boxenstopp in vier Schritten!

- Anhalten: Unterbrechen von schwierigen Situationen und einschränkendem inneren Erleben, wie zum Beispiel Stress, Druck, Ohnmacht, Ärger, Wut, Orientierungslosigkeit. Wie jetzt weiter machen? Anhalten, Distanz gewinnen, das unangenehme Erleben wahrnehmen und sich davon lösen, um sich wieder neu orientieren zu können.
- Orientieren und Auftanken: Aus der Distanz zu der jeweiligen Situation und dem Erleben sich neu orientieren, sich selbst ein wohlwollender und wirksamer Coach oder eine Supervisorin/ein Supervisor sein. Wieder Kontakt aufnehmen zu den eigenen Kompetenzen und Ressourcen, die eigenen Gestaltungs- und Wirkungsmöglichkeiten wahrnehmen. Aus diesem Erleben heraus sich orientieren, neu zielen und die nächsten Schritte wählen.
- Neu starten: Neu orientiert und aufgetankt wieder die Fäden aufnehmen.

Die Fortbildung lädt dazu ein, Möglichkeiten kennenzulernen und diese zu erarbeiten, um im Arbeitsalltag selbstwirksam und gestaltend mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umzugehen.
Die vorgestellten Modelle und Methoden können ebenso in der Arbeit mit den Adressaten der Schulsozialarbeit angewendet werden.

05.07.18 - 06.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Da.gegen.rede Hate Speech erkennen und Umgangsmöglichkeiten erkennen

Kooperationsveranstaltung mit der Fachstelle Extremismusdistanzierung im Demokratiezentrum Baden-Württemberg

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit an allen Schularten sowie der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Wer fundiert über Hetze und Falschinformation im Netz ­sprechen möchte, kommt nicht umhin, sich mit den ­Auswirkungen ­dieser Phänomene auf Jugendliche und junge Erwachsene zu ­beschäftigen. Sie sind es, die sich verstärkt in den ­Kommentarspalten von Sozialen Netzwerken bewegen und ihre Informationen zunehmend aus dem Internet beziehen.

Die Teilnehmenden werden für Hass im Netz sensibilisiert und durch das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Hate Speech gestärkt. Es geht um erkennen von Hate Speech, Möglichkeiten der Meldewege und Gegenstrategien. Außerdem werden die rechtlichen Aspekte vertieft. Die Teilnehmenden sind im Anschluss dazu befähigt, selbst Workshops mit Jugendlichen durchzuführen, um Sensibilisierungsschwerpunkte im Themenfeld zu setzen.
Hierzu erhalten die Teilnehmenden mit Abschluss der Veranstaltung eine entsprechende Präsentation, Arbeitsmaterialien und Handouts zur selbständigen weiteren Bearbeitung des Themas mit Jugendlichen.

12.06.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JA10-1ks Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Datenschutz und Schweigepflicht in der Schulsozialarbeit

Fachverantwortliche sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit findet im Kontext vieler miteinander vernetzter Akteurinnen und Akteure statt.
Während auf der einen Seite ohne den Austausch zwischen den verschiedenen Stellen keine professionelle Arbeit möglich ist, ist es wesentliches Merkmal sozialarbeiterischen Handelns, dass die (Vertrauens-) Beziehungen zu den Adressatinnen und Adressaten in einem geschützten Rahmen stattfinden. Dieses Spannungsverhältnis führt häufig zur Unsicherheit im Umgang zwischen den Beteiligten.
So sind neben dem Datenschutz (SGB, BDSG, LDSG BaWü) sowohl die strafrechtlich bewehrte Schweigepflicht und die Anzeigepflicht als auch das Zeugnisverweigerungsrecht Bestandteile des Vertrauensschutzes in der Sozialen Arbeit, dessen Kenntnisse wesentlich zur Professionalität beitragen.

Die Fortbildung dient dazu, Probleme und Lösungen bei der Übermittlung von Sozialdaten im Rahmen der Schulsozialarbeit zu erörtern. Bei der Fortbildung werden die notwendigen theoretischen Grundlagen geschaffen und im Hinblick auf die Praxis der Schulsozialarbeit diskutiert.

21.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA15-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung für neue Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit und Mobilen Jugendarbeit

Kooperation mit der Akademie der Jugendarbeit B-W e V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten B-W e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork B-W e. V. und dem Landesjugendring B-W e. V.

Neue Fachkräfte in den Kinder- und Jugendreferaten der Kreise, Städte und Gemeinden, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressaten und Adressatinnen ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen. Entsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.

Die Einführungen in die Arbeitsfelder umfassen zwei Bausteine und finden zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe (nur im Baustein 2 im Oktober 2018)

In den Bausteinen werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder des jeweiligen Bereichs vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet. In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden folgende Themen bearbeitet: Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsfragen, Gefahren und Ängste, sozialräumliche Konzeptentwicklung. Dies ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche und dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage der Akademie der Jugendarbeit e.V. entnommen werden.

Fachliche Auskünfte beim KVJS:
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Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

Bettina Pfluger
Tel. 0711 6375-874
bettina.pfluger@kvjs.de
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15.10.18 - 17.10.18 Forum Burg Liebenzell Details 18-4-JA4-2k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Übergang Schule-Beruf

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die sich auch mit dem Übergang von der Schule in den Beruf befassen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter

Ziele und Inhalte

Das Forum soll den Fachkräften, die häufig allein - ohne Anbindung an ein Team - im schwierigen Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die Möglichkeit des fachlichen Austauschs bieten.
Darüber hinaus werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

02.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf II

Schnittstelle Betrieb

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AV-dual Begleiterinnen und AV-dual Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

In dieser Veranstaltung wird bei der Gestaltung von Begleitarrangements für junge Menschen die Schnittstelle zu den Betrieben und Unternehmen in den Blick genommen, um individuell den erfolgreichen Einstieg in die duale Berufsausbildung zu ermöglichen.

Dabei werden folgende Punkte behandelt:
- System der dualen Berufsausbildung
- Akquisition von Praktika und Ausbildungsplätzen
- Einbau und Funktion des Praktikums im Berufsorientierungsprozess
- Praktikumsbegleitung
- Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
- Unterstützung bei der Vorbereitung des Ausbildungsbeginns
- Entwicklung von "Plan B" (schulische Berufsausbildung, Maßnahmen der Arbeitsagentur, Erwerbstätigkeit)
- Begleitung während der Ausbildung

20.09.18 - 21.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger, der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird traditionell in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

28.11.18 - 30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Jugendwohnen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg

Leitungen von Jugendwohnheimen, Schülerwohnheimen und Internaten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung ist ein Forum für die Einrichtungen des Jugendwohnens in Baden-Württemberg. Neben dem fachlichen Austausch werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

nach Vereinbarung - Details 18-4-JSA10-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018 dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

19.11.18 - 20.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
26.11.18 - 27.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Jetzt sag doch mal was!"

Gesprächsführung in der Schulsozialarbeit mit schweigenden Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Eine konstruktive Gesprächsführung in der Schulsozialarbeit ist die Grundlage für den Beziehungsaufbau zur Unterstützung sowie Begleitung und damit auch für die Entwicklung der Adressatinnen und Adressaten.

Im Alltag begegnen den Fachkräften der Schulsozialarbeit Schülerinnen und Schüler, mit denen die Kontakt- und Beziehungsgestaltung schwierig ist. Das „nichts sagen wollen und/oder können“ kann für die Fachkräfte der Schulsozialarbeit sowie für die Kinder und Jugendlichen eine große Herausforderung darstellen.
Dieser Workshop befasst sich mit Schülerinnen und Schülern, die Unterstützung und Förderung in der Entwicklung ihrer verbalen Kommunikation benötigen.

Welchen Nutzen bringt die Veranstaltung für den Praxisalltag der Fachkräfte der Schulsozialarbeit?
- Sie erhalten Beispiele, wie sie in der Arbeit „stummen“ Schülerinnen und Schülern begegnen können
- Sie erkennen, wie in bestimmten Situationen eine einfühlsame Gesprächsführung förderlich wirken kann und welche Grenzen es zu respektieren gilt
- Sie erhalten einen Einblick, welche Methoden beim Erstkontakt und bei der weiteren Beziehungsgestaltung hilfreich sein können
- Sie bekommen einen systemischen Blick zur Aufenthaltsmotivation, Beziehungsmotivation und Veränderungsmotivation
- Sie erkennen die Unterschiede in den an sie gerichteten Aufträgen
- Sie erkennen eine Sinnhaftigkeit in dem Schweigen der Kinder und Jugendlichen
- Sie erarbeiten mit den Kindern und Jugendlichen Strategien zur Stärkung ihrer verbalen Kommunikation

27.09.18 - 28.09.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfeplanung für Kommunale Jugendreferate

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Kommunalen Jugendarbeit (Gemeinde-, Stadt-, Kreisjugendreferate), die Planungsprozesse moderieren und begleiten oder sich über die Jugendhilfeplanung informieren möchten

Ziele und Inhalte

Kommunale Jugendarbeit hat im Kernbereich Anteile konzeptioneller und jugendhilfeplanerischer Tätigkeiten für das Arbeitsfeld der Jugendarbeit im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Kommunale Jugendarbeit kann andererseits auch Gegenstand und Partner einer Jugendhilfeplanung oder einer sozialräumlichen Planung sein.

Die eintägige Fortbildung vermittelt grundlegende Informationen zur Aufgabe, den gesetzlichen Grundlagen und der Ausgestaltung der Jugendhilfeplanung.Zudem werden einige methodische Ansätze benannt und vorgestellt, die für die Planungen im Arbeitsfeld der Kommunalen Jugendarbeit wichtig sind. An Beispielen aus der Praxis der Kommunalen Jugendarbeit werden Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Arbeitsweisen der Jugendhilfeplanung dargestellt.

08.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Team meX

Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung

Ziele und Inhalte

In der eintägigen Fortbildung wird über Lebenswelten, Lebensstile, Kleidung und Musik junger Musliminnen und Muslime in Deutschland informiert und das Thema im Rahmen der folgenden Module bearbeitet:
- Lebenswelten, Lebensstile und Glaubensformen junger Musliminnen und
Muslime
- Islamismus erkennen und vom Islam unterscheiden
- Optionen der Begegnung und Prävention islamistischer Einstellungen

Zudem beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welche Rolle der Islam im
Leben von muslimischen Jugendlichen spielt. Wie sich religiöse Überzeugungen von islamistischen Positionen unterscheiden lassen und wie demokratiefeindlichen Tendenzen bei jungen Musliminnen und Muslimen entgegengewirkt werden kann.

06.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA5-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung – Basisqualifizierung und mehr

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit an allen Schularten sowie der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Geflüchtete Menschen befinden sich in einer Lebenslage, die von vielfältigen Herausforderungen und Problemstellungen gleichzeitig geprägt ist. Die Unterstützung von geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit für junge Menschen bis 27 Jahre wichtige Beiträge leistet.

Über 30 Prozent der geflüchteten Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie kommen zum Teil alleine und teils mit Familienangehörigen. Neben allgemeiner Versorgung und Zugang zum Bildungssystem ist eine gelingende Integration der jungen Menschen in das Gemeinwesen wichtig.

Dafür sind die Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit besonders geeignet – mit ihren Bezügen im Sozialraum, ihren bildungsorientierten Angeboten und ihren vielfältigen Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Themenbereiche des Grundlagenmoduls der Basisqualifizierung (2-tägig):
- Grundwissen über Aufnahmeverfahren, Asylrecht und Unterstützungsangebote
- Lebenswelten junger Geflüchteter und spezifische Belastungen, zum Beispiel unter gendersensibler Perspektive, Trauma und Umgang mit traumatisierenden Erlebnissen
- Kultursensibilität, interkulturelle Kompetenz, eigene Haltung und Positionierung
- Möglichkeiten und Grenzen: Zugänge, Resilienz- und Ressourcenarbeit

Neben dem beschriebenen Grundlagenmodul werden von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e.V. verschiedene Aufbaumodule angeboten.
Themenbereiche der Aufbaumodule der Basisqualifizierung (1-tägig):
- Empowerment und Stärkenarbeit
- Traumasensible Projektarbeit
- Methodik und Didaktik
- Partizipation mit und von jungen Geflüchteten
- Handlungs- und Argumentationstraining
- Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Referent/Referentin:
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Referentenpool des Kooperationspartners

Veranstaltungsnummer:
18-4-JA7-1k
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Grundlagenmodul:
02.- 03.02.2018 in Bruchsal
19.- 20.03.2018 in Bad Liebenzell
16.- 17.05.2018 in Freiburg
28.-29.06.2018 in Stuttgart
und weitere in Planung

Aufbaumodul Ehrenamt:
21.09.2018 in Bruchsal
11.10.2018 in Stuttgart

Weitere Aufbaumodule:
21.09.2018: Empowerment und Stärkenarbeit (Bruchsal)
12.10.2018: Traumasensible Projektarbeit (Stuttgart)
09.11.2018: Methodik und Didaktik (Stuttgart)
10.11.2018: Partizipation mit und von jungen Geflüchteten (Stuttgart)
21.11.2018: Handlungs- und Argumentationstraining (Freiburg)
04.12.2018: Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten (Stuttgart)
und weitere in Planung

nach Vereinbarung - Details 18-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

„Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen“

Die eigene Arbeit stärken durch Kooperation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit findet nicht auf einer einsamen Insel statt, sondern ist eingebettet in das System Schule und in das Gemeinwesen. Der Erfolg der eigenen Arbeit wird häufig durch die Qualität der Kooperation sowie der Vernetzung mit den unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Arbeitsfeld „Schule“ bestimmt.
Ob Schulsozialarbeit selbst als wirksame und wichtige Akteurin wahrgenommen wird und mit den knappen Ressourcen erfolgreiche Angebote machen kann, hängt von den Kooperationsprozessen, dem Grad der Vernetzung, der Öffentlichkeitsarbeit und dem eigenen Selbstmarketing ab.

Die Fortbildung lädt zum Austausch ein, klärt die entsprechenden Begriffe und Konzepte und gibt Impulse, um die Gestaltung der eigenen Kooperationsprozesse, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das eigene (Selbst-) Marketing weiterzuentwickeln.

Folgende Fragestellungen stehen dabei im Fokus:
- Wie lädt Schulsozialarbeit vor Ort zu einer erfolgreichen Kooperation ein?
- Was braucht es für eine wirksame Kooperation innerhalb und außerhalb der Schule, die trotz oder gerade wegen der unterschiedlichen Hintergründe der Akteurinnen und Akteure erfolgreich ist?
- Wer sind die relevanten Akteure im Arbeitsfeld?
- Wie kann Vernetzung gestaltet werden und gelingen?
- Wie macht Schulsozialarbeit auf sich aufmerksam, wie wird die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der eigenen Arbeit vermittelt?
- Wie kann Schulsozialarbeit in ihrer Darstellung auch Menschen gewinnen, die mit den Arbeitsansätzen und der Sprache der Sozialen Arbeit nicht vertraut sind?
- Wie kann konkret das eigene Selbstmarketing gestaltet werden?

18.10.18 - 19.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA9-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Schulsozialarbeit

Grundlagen für das Arbeitsfeld

Neue Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten in einem anspruchsvollen Aufgabenfeld. Ihre Tätigkeit ist häufig mit hohen Erwartungen und Rollenzuweisungen von Schule und verschiedenen Seiten verbunden.

In diesem Seminar geht es daher vor allem darum, sich als Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit Auftrag und Profil, Zielen und Rollenerwartungen auseinanderzusetzen.

Durch Inputs, praxisbezogene Einheiten und kollegialen Austausch gewinnen die Teilnehmenden Klarheit für ihr professionelles Handeln. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für die Konzept- und Projektentwicklung, für die Gestaltung der Zusammenarbeit und ihr Selbstmarketing.

06.11.18 - 07.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-2A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
22.11.18 - 23.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Gymnasien

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Gymnasien

Ziele und Inhalte

Sind Gymnasien anders als andere Schularten? Ist Schulsozialarbeit an Gymnasien anders als an anderen Schularten? Wie kann Schulsozialarbeit an Gymnasien erfolgreich installiert werden und arbeiten? Wie können Kooperationsprozesse zwischen Fachkräften der Schulsozialarbeit und Lehrkräften sowie Schulleitungen an Gymnasien zielorientiert gestaltet werden?

Es gibt Gymnasien, an denen die Schulsozialarbeit erfolgreich installiert wurde, erfolgreich kooperiert, arbeitet und anerkannt wird. Allerdings gibt es nicht selten auch Gymnasien, wo ein anderes Verständnis von ihrer Arbeit und ihrer Verantwortung für die Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder und Jugendlichen besteht als an anderen Schularten. Schulsozialarbeit wirkt dort bisweilen noch als Fremdkörper, wird manchmal gar als Beleg für Schwierigkeiten an der Schule gedeutet und abgelehnt. Nicht selten auch von Seiten der Eltern, die mit kritischer Perspektive auf die Angebote der Schulsozialarbeit blicken.

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf Grundlage der mitgebrachten Fälle die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Gymnasien und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Gymnasien.

28.06.18 - 29.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA6-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Schulsozialarbeit an Grundschulen erfolgreich gestalten

Grundlagen, Kooperationen und Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Schulsozialarbeit sind inzwischen viele Fachkräfte an (Ganztags-)Grundschulen tätig und es zeigt sich, dass sich die Arbeit dort unterscheidet und eigene Zugänge sowie Ansätze erfordert.
In drei themenspezifischen Modulen werden grundlegende Zugänge, Kooperationen und Methoden für die Arbeit von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen vermittelt und erarbeitet. Die Module zielen auf die Unterstützung zur Entwicklung eines eigenständigen Profils sowie einer eigenständigen Konzeption für die Schulsozialarbeit an Grundschulen.

Modul 1
Spezifische Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:

Im ersten Modul werden die Besonderheiten des Systems Grundschule mit dem Auftrag und den Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den Aufgaben der Schulsozialarbeit verknüpft.
Es findet eine Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen statt, beispielsweise:
- mit der heterogenen Zielgruppe der Kinder mit ihren entwicklungsspezifischen und vielfältigen Bedürfnissen,
- der Betroffenheit von Kindern und deren Familien durch risikoreiche Lebenslagen,
- bis hin zum Arbeiten im System Grundschule.

Im ersten Block des Moduls wird erarbeitet, wie:
- Kooperationen mit Schulleitungen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an (Ganztags-)Grundschulen zum Wohle der Kinder gut gelingen,
- Aufträge und Zuständigkeiten geklärt werden,
- die Bedarfsermittlung für den Einzelkontakt und wie der Zugang zur Schulsozialarbeit gestaltet werden können.

Der Arbeit mit der Zielgruppe der Eltern kommt an Grundschulen eine wesentliche Rolle zu. Deshalb wird im zweiten Block des Moduls thematisiert:
- welche Elternrechte in welcher Form zu berücksichtigen sind,
- wie die Kooperation mit Eltern gut gelingen kann,
- welche Kooperationen und Netzwerkarbeit innerhalb des Jugendhilfenetzes und Sozialraumes sinnvoll und hilfreich sind.
Dabei wird auch ein Blick auf interessante „Best-Practice-Beispiele“ zur Inspiration geworfen.
Durch diesen gründlichen Blick auf die eigene Rolle in einem speziellen Feld unterschiedlicher Akteurinnen und Akteuren und Interessenlagen, wird das Selbstverständnis und Standing der Fachkräfte gefestigt.

Modul 2
Soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an Grundschulen:

Das zweite Modul zielt auf die Stärkung der Kompetenz, soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an (Ganztags-)Grundschulen zu entwickeln, durchzuführen und konzeptionell zu verankern.

Dazu wird erarbeitet, welche Basiskompetenzen dem sozialen Lernen im Grundschulalter zugrunde liegen und wie diese gefördert werden können. Methoden in unterschiedlicher Ausrichtungen werden vorgestellt, aus:
- der Stärkenorientierung,
- der Resilienz- und Gesundheitsförderung,
- der Stressprävention und Naturpädagogik,
- und auch Methoden zur Intervention in schwierigen Klassen- und Gruppensituationen, zum Beispiel bei Konflikten oder Mobbing.
Einige dieser Methoden werden mit dem Ziel erprobt, dadurch das eigene methodische Alltagsrepertoire um kreative und spielerische Varianten speziell für den Grundschulbereich zu erweitern. Im Transfer zur eigenen Schulsituation kann reflektiert werden, wann und wie diese Methoden sinnvoll eingesetzt werden können, um förderliche Prozesse bei Einzelnen, in Gruppen und Klassen anzuregen.

Modul 3
Einzelfallarbeit mit Kindern und Eltern an Grundschulen:

Das dritte Modul zielt auf die Vertiefung der Kompetenz, Kinder altersgemäß anzusprechen und zu begleiten. In diesem Modul werden spielerische und beiläufige Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt, durch die ein unmittelbarer Zugang zum Kind und zur kindlichen Weltsicht sowie zu den Potentialen des Kindes ermöglicht wird. Dadurch werden die Eigenwahrnehmung, Mitteilungsfähigkeit und
Selbstwirksamkeitserfahrungen des Kindes gestärkt.

Des Weiteren

08.11.18 - 09.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
07.02.19 - 08.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
04.04.19 - 05.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: "Der Köder muss dem Fisch schmecken!"

Fachtag - Schulsozialarbeit wirkungsvoll darstellen und „verkaufen“

Fachberatungen, Koordinatorinnen und Koordinatoren, Fachbereichsleitungen sowie Träger- und Personalverantwortliche der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Wie laden Fachverantwortliche der Schulsozialarbeit vor Ort dazu ein, dass Schulsozialarbeit als eine wichtige, unverwechselbare und wertvolle Akteurin mit spezifischen Zielen und professionellen Arbeitsweisen mit nachhaltiger Wirkung wahrgenommen wird? Wie kann Einfluss darauf genommen werden, welche „Geschichten“ sich die relevanten Akteurinnen und Akteure, wie zum Beispiel Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Schulleitungen, wichtige Gremienmitglieder ¿ über die Schulsozialarbeit erzählen?

Bei diesem Fachtag werfen die Teilnehmenden einen Blick über den Zaun des professionellen Marketings und fahren mit der Gemeinderätin/dem Gemeinderat oder der Schulleitung eine Runde Aufzug. Sie lernen aus dem Perspektivenwechsel heraus, worauf es bei einem erfolgreichen Marketing ankommt.
Die Teilnehmenden entwickeln ein Wörterbuch „Schulsozialarbeit - Deutsch“, in dem die üblichen Fachbegriffe in die Sprache der jeweiligen Zielgruppe übersetzt sind. Sie lernen richtig angeln und nehmen Impulse mit, wie sie dafür sorgen können, das der Köder dem Fisch schmeckt und nicht dem Angler.

Der Fachtag bietet eine Mischung aus Fortbildungsimpulsen, praktischen Übungen und fokussiertem Erfahrungsaustausch zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und Marketing - spezifisch ausgerichtet auf das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit.

27.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: "Große Teams, knappe Ressourcen und keine Zeit!"

Fachtag - Einzelne und Teams der Schulsozialarbeit führen

Träger- und Personalverantwortliche der Schulsozialarbeit von Anstellungsträgern der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Der Ausbau der Schulsozialarbeit hat bei vielen Anstellungsträgern dazu geführt, dass die Ressourcen und Strukturen zur Führung der Fachkräfte der Schulsozialarbeit häufig nicht im gleichen Maße mitgewachsen sind. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit sich vor Ort häufig in einem hohen Maße autonom als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer organisiert.

Dabei gilt es vier Schwerpunkte im Blick zu behalten:
- Orientieren und Zielen
- Zieldienliche Kommunikationskultur
- Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation
- Gestaltung von Lern- und Entwicklungsprozessen mit Förderung einer zielgerichteten Selbststeuerung und Eigenverantwortung

Dieser Fachtag geht über den reinen Erfahrungsaustausch hinaus. Was können Führungskräfte im Arbeitsfeld aus aktuellen Modellen zum Thema Führung und Teamprozesse lernen und wie können diese konkret an die Anforderungen des Arbeitsfeldes angepasst werden?

Im Mittelpunkt stehen neuere Konzepte aus dem Bereich des „agilen Managements“, der „lateralen Führung“ sowie hypno-systemische Modelle. In einem Wechsel aus Impulsen und Transferarbeit sind die Teilnehmenden eingeladen, konkrete Möglichkeiten und Schritte zur Weiterentwicklung der eigenen Führungsstrukturen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit zu gestalten.

17.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Koordination der Schulsozialarbeit ohne Vorgesetztenfunktion

Fachtag - Kooperationsprozesse und laterale Führung gestalten

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit (beispielweise von Landkreisen) ohne Vorgesetztenfunktion und Personalverantwortung

Ziele und Inhalte

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit - die keine direktive Weisungsfunktion haben - stehen vor der besonderen Herausforderung, Prozesse anzustoßen und zu begleiten. Sie sind auf Kooperation angewiesen.

Bei diesem Fachtag sollen Impulse aus dem Bereich des „lateralen Führens“ sowie „systemischer Konzepte zur Kooperation“ genutzt werden, um erfolgreich die Gestaltung von Kooperationsprozessen vor Ort voranzutreiben.

Zentrale Fragestellungen können dabei sein:
- Was ist Voraussetzung für erfolgreiche Kooperationsprozesse?
- Wie können kritische Rückmeldungen so gegeben werden, dass sie trotzdem Kooperation ermöglichen?
- Wie können Konflikte nicht als Gefahr, sondern als Chance genutzt werden?
- Wie können zieldienliche und hilfreiche Prozesse der Selbststeuerung und Eigenverantwortung bei Anstellungsträgern und bei Fachkräften der Schulsozialarbeit initiiert und gefördert werden?

Auf der Grundlage dieser Fragen werden Fälle aus der Praxis als Arbeitsgrundlage zur Weiterentwicklung der Kooperationsprozesse genutzt.

04.07.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

So kommen „Ich“ und „Es“ in Kooperation

Hypno-systemische Impulse für Beratung und Training in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

„Ich weiß auch nicht, aber -es- kam einfach über mich“.

Nicht selten beschreiben sich Menschen als „Problemopfer“. Entweder nach außen („die Anderen“) oder nach innen („Es“, die Wut, die Traurigkeit, die Ohnmacht etc. kam über mich). Mit der Beschreibung als Opfer geht aber nicht selten ein inneres „Problemerleben“ einher, das den Zugang zu den eigenen Ressourcen und Kompetenzen erschwert.

Mit der Verknüpfung systemischer Konzepte (den Fokus auf Wechselwirkungen) und Konzepten aus der modernen Hypnose nach Milton Erickson (den Fokus auf unwillkürliche Prozesse) sind viele hilfreiche Arbeitsansätze und Instrumente für Beratung und Training entstanden.
Mit dem systemischen Teil sind viele bereits vertraut. Von der Wunderfrage bis zur Skalierung, vom zirkulären Fragen bis zur Skulpturenarbeit. Im Mittelpunkt von Beratung und Training steht aber häufig nur das „Ich“, das Arbeiten mit dem bewussten System, dem Kopf, dem Verstand. So erarbeiten wir SMARTE Ziele erabeitet. Die Teilnehmenden sprechen über Probleme und Lösungen während nicht selten das „Es“ andere Wege geht. Doch häufig sind „Probleme“ Ausdruck eines spezifischen inneren Erlebens.

Die Fortbildung führt in hypno-systemische Konzepte für Beratung und Training ein. Dabei werden die folgenden Fragestellungen bearbeitet:
- Wie können unwillkürliche Prozesse in Beratung und Training einbezogen werden?
- Wie können unwillkürliche (als Problem erlebte) Prozesse als Ressource und Potenzial genutzt werden?
- Wie können Menschen eingeladen werden in ihrem, inneren Team eine Kooperation von „Ich“ und „Es“ zu ermöglichen?
- Wie können Bilder, Metaphern, Imaginationen oder die Körper-Koordination als Brücke zum unwillkürlichen Erleben genutzt werden (damit am Ende Menschen wieder mehr in ein gestaltendes Kompetenzerleben kommen können)?
- Und wie können Fachkräfte der Schulsozialarbeit, die beraten und trainieren, mit eigenen Gefühlen, wie Wut, Ärger, Ohnmacht so umgehen, dass das einschränkende Erleben als Ressource und Potenzial genutzt werden kann?

06.12.18 - 07.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Vielfalt ist normal und das Normale fordert heraus

Interkulturelle sozialpädagogische Arbeit an Grundschulen

Fachkräfte in der Schulsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Die bunte, vielfältige, interkulturelle und oftmals auch konfliktträchtige Welt ist auch an unseren Grundschulen präsent und stellt die Fachkräfte in der Schulsozialarbeit in ihrem Arbeitsalltag vor Herausforderungen.
Wie können wir Kultur und Tradition fördern und innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft einen Beitrag zu einem friedlichen und verständnisvollen Zusammenleben leisten?
Wie können wir Kinder mit Erfahrungen von Krieg und Flucht im Schulalltag stabilisieren und dabei ihren Wunsch nach Normalität unterstützen?

Diese Fragestellungen begleiten die Teilnehmenden durch die zweitägige
Fortbildung, in der die folgenden Inhalte thematisiert werden:
- Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen, auch hinsichtlich der Elternarbeit
- Kennenlernen und Anwendung von Methoden und Spielen, die es Kindern ermöglichen interkulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erleben, darüber zu kommunizieren und zu reflektieren
- Thematisierung von Migration, Flucht, traumatischen Ereignissen und die daraus resultierenden Folgen für Kinder
- Informationen über Auswirkungen von Stress und Trauma sowie Erarbeitung pädagogischer Handlungsmöglichkeiten, um betroffene Kinder zu stabilisieren

07.06.18 - 08.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA10-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Arbeitsförderung

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit

Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Grundsicherungsstellen, der Agenturen für Arbeit, Jobcenter

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung setzt die Reihe der Fachtage fort, die sich in den letzten Jahren mit der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit zur Förderung der beruflichen Integration junger Menschen befasst haben.

Bei diesem Fachtag steht die örtliche Entwicklung der Förderung schwer erreichbarer junger Menschen (durch § 16h SGB II) und die berufliche Integration von jungen Migratinnen und Migranten im Mittelpunkt.

Anhand von Praxisbeispielen soll die Abstimmung vor Ort und die Gestaltung von passgenauen und nachhaltigen Angeboten vorgestellt werden.

04.06.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JSA2-1k Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze (grüner Daumen nach oben)
fast ausgebucht (oranger Daumen in der Mitte)
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs (roter Daumen nach unten)