Ziel ist es dabei, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.

Dies soll sowohl durch allgemeine als auch spezifische Angebote und Maßnahmen erreicht werden. Sie richten sich an alle (werdenden) Eltern mit ihren Kindern im Sinne der Gesundheitsförderung (primäre Prävention). Basis der Frühen Hilfen ist dabei vor allem die multiprofessionelle Kooperation, aber auch bürgerschaftliches Engagement und die Stärkung sozialer Netzwerke von Familien werden mit einbezogen. Für die praktische Umsetzung bedeutet dies eine enge Vernetzung/Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen der Schwangerschaftsberatung, des Gesundheitswesens, der interdisziplinären Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe und weiterer sozialer Dienste. Dadurch soll die flächendeckende Versorgung von Familien mit bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten vorangetrieben und die Qualität der Versorgung verbessert werden (vgl. Leitbild Frühe Hilfen, Beitrag des NZFH-Beirats, 2014, S.13).

In Baden-Württemberg liegt der Fokus der Förderung in den Frühen Hilfen auf der Umsetzung des Bundesprogramms „Bundesinitiative Frühe Hilfen“ und des Landesprogramms „STÄRKE“. Beide Landeskoordinierungsstellen sind im KVJS-Landesjugendamt angesiedelt.

Ihr Kontakt zu uns

Mirjam Bernad

Telefon: 0711 6375-545

Sarah Frey

Telefon: 0711 6375-865

Annette Krawczyk

Telefon: Tel.: 0711 6375-424

Bundesinitiative Frühe Hilfen

Das am 1.1.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz hat für die Frühen Hilfen eine gesetzliche Grundlage geschaffen.

Die darin verankerte Bundesinitiative Frühe Hilfen (Art. 1, § 3 BKiSchG) soll mit den dafür bereit gestellten Mitteln in einem Förderzeitraum von 2012 bis 2017 die bereits bestehenden Aktivitäten von Ländern und Kommunen zur Etablierung verbindlicher Netzwerke mit Zuständigkeiten für Frühe Hilfen unterstützen und einen flächendeckenden Ausbau ermöglichen. Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich sollen in diese Netzwerke eingebunden werden. Die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen soll gefördert werden. Auch ehrenamtliches Engagement wird hierbei berücksichtigt. Der zweite Förderzeitraum wurde nachträglich bis zum 31.12.2017 verlängert. 

Ziel ist es gute Lebensbedingungen für alle Kinder sicherzustellen. Die Angebote richten sich an alle Eltern ab Beginn der Schwangerschaft, sie informieren über Unterstützungsmöglichkeiten, und bieten insbesondere Eltern in belasteten Lebenssituationen möglichst frühzeitig spezifische Hilfen um Vernachlässigung und Misshandlung vorzubeugen.

Das Land hat das KVJS-Landesjugendamt mit der Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen beauftragt. Das KVJS-Landesjugendamt unterhält die Landes-Koordinierungsstelle in Baden-Württemberg und übernimmt die Verteilung der Mittel, koordiniert die Programmdurchführung und berät die Jugendämter. Zum 01.01.2016 wurde beim KVJS-Landesjugendamt ein weiteres Referat (Referat 44) eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt bietet das Landesprogramm STÄRKE und Bundesinitiative Frühe Hilfen das Team Frühe Hilfen.

Hier finden Sie verschiedene Informationen zur Bundesinitiative:

Workshop Frühe Hilfen und Jugendhilfeplanung 27.07.2017

Frühe Hilfen und JHP Schone WS JHP und FH
Vorstellung JHP Gfrörer WS JHP und FH
Vorstellung Netzwerkkoordination Frühe Hilfen Bernad WS JHP und NFH
Kompetenzprofil Netzwerkkordination
Qualitätskriterien Frühe Hilfen
Autorenbeitrag Schone: Einbindung von Netzwerken Frühe Hilfen in die Planung

Thementag IX: (Familien- und Kinder)Armut - Auswirkungen und Prävention 27.04.2017 (wurde abgesagt)

Einladung und Tagesordnung Thementag
Links und Literatur

Austauschtreffen Familien-/Willkommensbesucher 06.04.2017

Tagesordnung Austauschtreffen
Thematische Einführung
Begrüßungsmappenübergabe Karlsruher Modell
Austauschtreffen für Familienbesucher/Willkommensbesucher in BW
Familienband Stadt Kleve

7. Austauschtreffen aller NWK 30.01.2017

Tagungsordnung 7. Austauschtreffen
Aktuelles aus der LKS
Babylotse Präsentation
Projekt Babylotse aus der Sicht der Kommunen
Käsehagen-Schwehn Geburtskliniken und Frühe Hilfen
Modellprojekt BiFF  
Kindergesundheit bei Asylbewerbern

Thementag VIII: Alltagsentlastende Dienste mit Fokus auf Mehrlingsfamilien 04.10.2016

Tagesordnung
ABC-Club
Foto Pinnwand IST-Stand
Foto Pinnwand SOLL-Stand
Kurskonzepte Ludwigsburg
Wellcome
Netzwerk Familienpaten
Familienpflege und HOT
Angebote Ortenaukreis
EKIZ Stuttgart
Links und Literatur

Workshop "Gesund aufwachsen - gemeinsam von Anfang an" 21.07.2016

Bernad Frey Vorstellung Frühe Hilfen
Leykamm Vorstellung Gesundheitsförderung
Schmidt Vorstellung Wirksame Frühe Hilfen durch ämterübergreifende Zusammenarbeit
Ergebnisse des Austausches und ergänzende Informationen
PGB Weiterentwicklung der Primärprävention und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen

Austauschtreffen Familien-/Willkommensbesuche 04.07.2016

TO Austauschtreffen Familienbesucher und Willkommensbesuche 04.07.2016
Präsentation BIFH und STÄRKE
Vortrag: Hallo kleiner Ebersberger
Artikel Willkommensbesuche Jugendamt, Götte
Präsentation Götte Datenschutz

6. Austauschtreffen aller NWK 27.06.2016

Aktuelles aus der LKS
TO 6. Austauschtreffen aller NWK
Parents as teachers, Handout
Familienpflege und HOT Frühe Hilfen BW, Präsentation
Väter im Fokus, Vortrag Eickhorst

Thementag VII, Migrationssensible Frühe Hilfen 04.04.2016

Tagesordnung 04.04.2016
Arbeitsblatt 13 Grundsätze der Elternarbeit
Link-Sammlung zur Arbeit mit Asylsuchenden in Deutschland
Projektbeispiel 3 Kinder- und Familienbildung
Selbstreflexive Migrationspädagogik
Projektbeispiel 2 Rucksack und Griffbereit
Projektbeispiel 1 Landkreis Göppingen

Erfolgreiche Netzwerkarbeit 02.02.2016

Forum 2 (Außen) Darstellung von Netzwerken - Professionelles Sozialmarketing
Erfolgreiche Netzwerkarbeit Forum 3 Laterale Führung
Erfolgreiche Netzwerkarbeit - Prof. Christel Althaus, Dipl. Päd.
Handout: Forum 1 Ziel 02.02.2016 - Fortbildung "Erfolgreiche Netzwerkarbeit"
Verbindlichkeit in Netzwerken am Beispiel "Elternhaus - Unser Netzwerk Kinderschutz" im Neckar-Odenwald-Kreis
Nachtrags-Mail: Fortbildung "Erfolgreiche Netzwerkarbeit"

Abschlussveranstaltung 12.11.2015

Präsentation KeKs
Präsentation KVBW
Tagesablauf der Veranstaltung

5. Austauschtreffen aller NWK 11.11.2015

Aktuelles aus der LKS
Rechtsgutachten Familienhebammen

Thementag VI: Ehrenamt im Kontext Frühe Hilfen 15.09.2015

Qualifizierung Ehrenamt
Vortrag Ehrenamtskoordination in Karlsruhe
Ablauf Wellcome Einsatz
Flyer Lako Wellcome
Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen Wellcome
Netzwerk Familienpaten Baden-Württemberg
http://www.ecclesia.de/fileadmin/Dokumente/Service/Ehrenamt/Flyer-VersicherungBE_11-druck.pdf

Thementag V: Psychisch erkrankte Eltern 17.07.2015

Präsenation zum Thementag
Präsentation Frau Schönecker
Teil 1 (Er)Kennen
Teil 2a J. Gallinat Wie sag ich´s

4. Austauschtreffen aller NWK 16.06.2015

Forum B Prävention von Kinderarmut
Aktuelles aus der LKS
Auswertung der Strukturdaten der Kommunen 2013 BW
Auswertung der Strukturdaten der Kommunen 2013 Endfassung
Forum C Väter in den Frühen Hilfen
Vorstellung von Keks
Forum A Statusorientiertes Kommunikationstraining 2
Forum A Statusorientiertes Kommunikationstraining 1
Leitbild für Frühe Hilfen NZFH
Strukturdaten der Kommunen 2013 BW

Thementag IV: Zugänge/Erreichbarkeit von Eltern 05.05.2015

Milieus Zentrale Ergebnisse
Milieus der Deutschtürken
Präsentation Frau Peter - Schwer erreichbare Eltern

Austauschtreffen Familien-/Willkommensbesucher 10.03.2015

Pforzheim Poscharsky Familienbesucher Austauschtreffen
Familienpartner Brackenheim KVJS Gültstein
Auswertung Ergebnisse Fragebogen Austauschtreffen
Zusammenfassung Familienbesucher Austauschtreffen 
Austauschtreffen Familienbesucher Tagesordnung 

3. Gesamttreffen aller NWK: 19.11.2014

Vortrag Herr Küster
Forum A
Forum C
Forum B
Aktuelles aus der LKS

Thementag III: Kooperation mit Ärzten/Kliniken 11.11.2014

die Austauschrunden
Modellprojekt Freiburg - Gemeinsam gegen Kinderarmut
Tagesordnung und Ziel der Veranstaltung
Vorstellung Herr Dr. Oberle - Frühe Hilfen
Vorstellung Landkreis Schwäbisch Hall
Vorstellung Stadt Mannheim

Thementag II: Familienhebammen und FGKiKP 09.07.2014

Arbeitsgruppe
Fallbeispiel 1
Fallbeispiel 2
Handout Workshop Ortenaukreis
Familienhebammensprecherinnen BW
Familienebammenverband
Präsentation Workshop Pforzheim
Zusammenstellung der Fragen
Präsentation Workshop Biberach
Flyer Broschüre
Infos FGKiKP Thementag II Gültstein
Präsentation Workshop Ortenaukreis

Thementag I Relevanzmatrix: 10.02.2014

Thementag Präsentation
Thementag Arbeitsblatt 2
Thementag Arbeitsblatt 1

2. Gesamttreffen aller NWK: 15.01.2014

Informationen der Landeskoordinierungsstelle 15.01.2014
Netzwerkarbeit in den Frühen Hilfen Workshop VI, 15.01.2014
Öffentlichkeitsarbeit, Workshop I, 15.01.2014
Verbindliche Kooperationen Workshop V, 15.01.2014
Familienpaten Netzwerkkordinatorinnen Workshop II, 15.01.2014

Die monatliche "BI-Info-Mail" heißt seit Januar 2017 "Frühe Hilfen Info". Sie finden alle Ausgaben unter "Frühe Hilfen". Sollten Sie die "Frühe Hilfen Info" nicht mehr erhalten wollen oder jemanden in den Verteiler mit aufnehmen lassen schreiben Sie uns.

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Mirjam Bernad

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