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Hilfe zur Erziehung - Beratung, Konzeption, Betriebserlaubnis und Aufsicht

Dieses Maßnahmespektrum ist noch erweitert um Hilfen für Kinder, die seelisch behindert oder beeinträchtigt sind.

Die genannten Hilfen werden gemeinsam von Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe abgestimmt und konzeptionell ausgestaltet und mit Beteiligung Leistungsberechtigten durchgeführt.

Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt die Jugendämter durch Fachberatungen, Fortbildungen und Arbeitshilfen z.B. in den Bereichen Allgemeiner Sozialer Dienst, Erziehungsberatung, Pflegekinderhilfe oder Jugendgerichtshilfe. 

Das KVJS-Landesjugendamt erteilt für Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden, eine Betriebserlaubnis. Sinn und Zweck der Betriebserlaubnis ist die Sicherung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen.

Über diese Schutzfunktion hinaus hat das KVJS-Landesjugendamt auch die Aufgabe, die Träger von Einrichtungen während der Planung und Betriebsführung zu beraten. Neben der individuellen Beratung bietet der KVJS-Fortbildungen zur Weiterqualifizierung, Arbeitskreise zur konzeptionellen Weiterentwicklung und Tagungen zum fachlichen Austausch an.

Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)

Die Allgemeinen bzw. Kommunalen Sozialen Dienste der 46 Jugendämter in Baden-Württemberg nehmen zentrale Aufgeben der Kinder und Jugendhilfe wahr, so z.B, die einzelfallbezogene Beratung, Bedarfsfeststellung und Hilfeplanung der erzieherischen Hilfen. Für junge Menschen und Familien ist der ASD erste Anlaufstelle für alle möglichen Themen der Alltagsbewältigung. Rechtliche Grundlage des Handeln des ASD ist das Sozialgesetzbuch, insbesondere das Achte Buch (VIII), Kinder- und Jugendhilfe.

Die Verantwortungsbereiche des Allgemeinen Sozialen Dienstes beinhalten insbesondere die:

  • Mitgestaltung der „Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien“ im Sinne des § 1 Abs. 3 Ziffer 4 SGB VIII. Daraus abgeleitet die Mitwirkung an der sozialräumliche Vernetzung von Akteuren, die für diese Zielgruppe relevant sind
  • Einleitung von Hilfen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
  • Offene Beratung (Orientierungsberatung) und lebensfeldorientierte, ganzheitliche Beratung und Hilfen, allgemeine Sozial- und Lebensberatung. Grundinformationen zu verschiedenen Sozialleistungen
  • Weitere Beratungsleistungen wie Erziehungs- und Familienberatung, Trennungs- und Scheidungsberatung, Förderung der Erziehung in der Familie (§ 16 SGB VIII)
  • Verantwortung für Bedarfsprüfung, Vermittlung, Hilfeplanung und Steuerung von erzieherischen Hilfen

 

Das Landesjugendamt unterstützt in diesem Arbeitsbereich insbesondere durch:

  • Die Förderung der fachlichen Weiterentwicklung in Kooperation mit den Fach- und Leitungskräften aus dem Arbeitsfeld
  • Organisation und verantwortliche Durchführung von regelmäßigen landesweiten Arbeitstagungen zur Fachdiskussion und zum kollegialen Erfahrungsaustausch für Leiterinnen und Leiter der Sozialen Dienste
  • Die Bearbeitung von Einzelanfragen aus dem Arbeitsfeld Soziale Dienste
  • Die Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen (z. B. dem Justizministerium Baden-Württemberg)
  • Die Erarbeitung von Arbeitshilfen, Bereitstellung von Materialien
  • Arbeitsfeldspezifische Fortbildungsangebote für Fachkräfte der Sozialen Dienste im Land (z.B. Einführungskurse für Berufsanfänger/innen)

Ihr Kontakt zu uns

Stephanie Alter-Betz

Lkr. Ludwigsburg, Ostalbkreis, Soziale Dienste

Telefon: 0711 6375-434

Olaf Hillegaart

Landkreis Emmendingen, Ortenaukreis, Landkreis Rastatt, Stadt Baden-Baden, Soziale Dienste und Schutzauftrag

Telefon: 0711 6375-437

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Die „Hinweise zur Fallübergabe gemäß §§ 8a Abs. 5 und § 86 c SGB VIII“ wurden unter Federführung der KVJS-Landesjugendamtes am 19.11.2013 von der landesweiten kommunalen Arbeitsgruppe Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) verabschiedet.

BAGLJÄ-Arbeitshilfen: Empfehlungen Hilfeplanung gem. § 36 SGB VIII