Wirtschaftliche Jugendhilfe

Die Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) ist ein Fachdienst im Jugendamt, der die finanziellen Mittel für den festgestellten Jugendhilfebedarf nach dem SGB VIII bereitstellt und die verwaltungstechnischen Abläufe im Rahmen der Hilfegewährung fachlich und rechtmäßig steuert.

Das KVJS-Landesjugendamt berät die örtlichen Jugendhilfeträger bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Aufgaben, entwickelt für diese Empfehlungen, Arbeitspapiere, Orientierungshilfen etc. und bietet fachspezifische Fortbildungen an. 

Themenschwerpunkte unserer Beratung sind:

Ihr Kontakt zu uns

Claudia Bittlingmaier

Kostenerstattung, örtliche Zuständigkeit, Stadt- und Landkreise: Lkr. Böblingen, Lkr. Göppingen, Lkr. Heidenheim, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Stadt Stuttgart, Stadt- und Landkreise außerhalb Ba-Wü (Erreichbar: Dienstag und Mittwoch ganztags, Donnerstag am Vormittag)

Telefon: 0711 6375-299

Sarah Kannen

Kostenerstattung, örtliche Zuständigkeit, Stadt- und Landkreise: Alb-Donau-Kreis, Lkr. Biberach, Bodenseekreis, Lkr. Calw, Lkr. Esslingen, Lkr. Freudenstadt, Stadt Heidelberg, Stadt und Lkr. Heilbronn, Hohenlohekreis, Lkr. Ludwigsburg, Stadt und Lkr. Konstanz, Main-Tauber-Kreis, Stadt Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Lkr. Ravensburg, Lkr. Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Lkr. Rottweil, Lkr. Schwäbisch Hall, Lkr. Sigmaringen, Lkr. Tübingen, Lkr. Tuttlingen, Stadt Ulm, Zollernalbkreis

Telefon: 0711 6375-296

Andrea Kehling

Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII, Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen

Telefon: 0721 8107-812

Anna Silva Coelho

Kostenerstattung, örtliche Zuständigkeit, Stadt- und Landkreise: Stadt Baden-Baden, Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald, Lkr. Emmendingen, Enzkreis, Stadt Freiburg, Stadt und Lkr. Karlsruhe, Lkr. Lörrach, Ortenaukreis, Stadt Pforzheim, Lkr. Rastatt, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stadt Villingen-Schwenningen, Lkr. Waldshut

Telefon: 0711 6375-122

Rechtsprechung_Kostenbeteiligung

Angemessenheitsgebot nach § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII - dem Kostenbeitragspflichtigen muss der unterhaltsrechtliche Selbstbehalt belassen werden.

Urteil Bundesverwaltungsgericht

Geschwisterkindergeld ist kein Einkommen nach § 93 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII.

Urteil Bundesverwaltungsgericht

Kein Vermögenseinsatz aus angesparter Grundrente.

Urteil Bundesverwaltungsgericht

Einkommensermittlung nach § 93 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII - Zuflussprinzip bei einmalige Einnahmen.

Urteil Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen

Hinweis: Die Umsetzung des Urteils wird in Baden-Württemberg kritisch betrachtet. I.d.R. werden einmalige Einnahmen - insbesondere wenn sie im Zusammenhang mit einer regelmäßigen Erwerbstätigkeit stehen (z.B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) - mit 1/12 Teilbetrag auf das mtl. Einkommen angerechnet (siehe auch VGH München 12 BV 09.2557 v. 24.06.2010).

Urteil Verwaltungsgerichtshof

Abgrenzung von Leistungen zum Lebensunterhalt nach § 39 SGB VIII zu Leistungen nach dem SGB II. Verpflegungskosten bei Beurlaubung eines Kindes in den elterlichen Haushalt von Hartz IV-Empfängern sind keine Leistungen nach § 39 SGB VIII. 

Urteil Oberverwaltungsgericht Koblenz

Hinweis: gleichlautende Urteile siehe LSG Bad.-Württ. L 7 AS 5263 v. 20.05.2010 und VG Gelsenkirchen 2 K 4896 v. 30.09.2010.

Berufsbedingte Fahrtkosten (§ 93 Abs. 3 SGB VIII) bestimmen sich nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien.

Urteil Oberverwaltungsgericht Schleswig

Wohngeld ist eine zweckbestimmte Leistung

Urteil Verwaltungsgerichtshof München

Belastungen nach § 93 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII - Tatsächlichkeitsprinzip schließt die Berücksichtigung fiktiv angenommener Beiträge bei der Beurteilung der Angemessenheit aus.

Beschluss Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg

Heranziehung zum Mindestkostenbeitrag auch bei Inobhutnahmen

Hinweis: Berufung wurde zugelassen und auch eingelegt

Urteil Verwaltungsgericht Freiburg

Kostenbeteiligung nach § 90 SGB VIII - Tagespflege

Heranziehung der häuslichen Ersparnis, Einsatz von Einkommen unter der Einkommensgrenze.

Beschluss Verwaltungsgericht Freiburg

Kindergeld als Mindesbeitragsverpflichtung bei vollstationär untergebrachtem Kind

Urteil Verwaltungsgericht Freiburg

Zur Kostentragung von Aufenthalten eines Kindes in Heimerziehung aus Anlass der Umgangspflege mit Eltern - keine Leistung nach § 39 SGB VIII.

Urteil Verwaltungsgericht Freiburg

Kein subjektiver Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung eines über 3-jährigen Kindes in Kindertagespflege.

Urteil Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Keine Heranziehung zum Mindeskostenbeitrag bei Inobhutnahme (keine Leistung, sondern andere Aufgabe der Jugendhilfe).

Urteil Verwaltungsgericht Karlsruhe

Anrechnung von Pflegegeld nach § 37 SGB XI auf erhöhtes Vollzeitpflegegeld nach § 39 SGB VIII.

Gerichtsbescheid Verwaltungsgericht Karlsruhe

Geschwisterkindergeld ist kein Einkommen nach § 93 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII

Urteil Bundesverwaltungsgericht

Begrenzung des Erstattungsanspruchs auf Kindergeld

1. auf dem im Kostenbeitragsbescheid festgesetzten Betrag.

2. Mittelwertberechnung nach § 76 Satz 2 Nr. 1 EStG - Aufteilung des Gesamtkindergeldes nach der Anzahl der Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird.

Urteil Bundesfinanzhof

Die Forderung des Mindestkostenbeitrages ist keine besondere Härte i.S. des § 92 Abs. 5 Satz 1 SGB VIII

Urteil Verwaltungsgericht Freiburg