Verzeichnis der Jugendhilfeplaner in Baden-Württemberg

finden Sie hier. (Stand: August 2017)

Jugendhilfeplanung ist nach § 80 SGB VIII eine Pflichtaufgabe der örtlichen Jugendämter und des Landesjugendamtes

Das KVJS-Landesjugendamt beschäftigt sich in diesem Arbeitsbereich mit Untersuchungen und landesweiten Berichterstattungen zu Entwicklungen in wesentlichen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Themenschwerpunkte der Berichte sind Ausgangslagen und Perspektiven

  • im Bereich der Kindertagesbetreuung,
  • der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit,
  • der Angebots- und der Inanspruchnahmeentwicklungen bezüglich der Hilfen zur Erziehung,
  • sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Kinder- und Jugendhilfe.

Darüber hinaus liegt ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt in der Unterstützung der 44 Stadt- und Landkreise in Bezug auf deren örtliche Jugendhilfeplanung nach §§ 79, 80 SGB VIII.

EDV-Programm "Kita-Data-Webhouse"

Kindertageseinrichtungen müssen nach § 47 SGB VIII eine jährliche Meldung abgeben. Dazu haben das KVJS-Landesjugendamt und die vier kirchlichen Trägerverbände in Baden-Württemberg gemeinsam ein zentrales internetbasiertes EDV-Programm entwickelt. Dieses moderne und kundenfreundliche Programm erleichtert den Trägern die Erfüllung der Meldepflicht.

Das Programm heißt "Kita-Data-Webhouse" oder kurz KDW (www.kitaweb-bw.de). Es umfasst viele Angaben zu Trägern, zu Einrichtungen, zum Personal in den Einrichtungen, zu den Kinderbetreuungsgruppen sowie zu der aktuellen Belegung der vorhandenen Plätze mit Kindern zu einem Stichtag.

Es verfügt auch über Auswertungsprogramme. Diese Programme erzeugen automatisch Listen mit Informationen. Mit diesen Informationen können Aussagen zur Gesamtsituation im Bereich der Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg, aber auch in einzelnen Gemeinden, Städten und Landkreisen gemacht werden. Das ist vor allem für eine Bestandserhebung wichtig, die für die Planung von Kindertagesbetreuungsplätzen benötigt wird.

Aber das Programm kann noch mehr. Mit ihm kann gleichzeitig auch die amtliche Jugendhilfestatistik abgegeben werden. Diese wird für die Zuweisungen durch das Finanzausgleichsgesetz an die Gemeinden benötigt. Wenn alle Einrichtungen einer Kommune KDW nutzen, hat das große Vorteile. Die Kommunen sind dann frühzeitig über die im Rahmen der Jugendhilfestatistik abgegebenen Daten informiert.

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