Verzeichnis der Jugendhilfeplaner in Baden-Württemberg

finden Sie hier. (Stand: Mai 2017)

Jugendhilfeplanung ist nach § 80 SGB VIII eine Pflichtaufgabe der örtlichen Jugendämter und des Landesjugendamtes

Das KVJS-Landesjugendamt beschäftigt sich in diesem Arbeitsbereich mit Untersuchungen und landesweiten Berichterstattungen zu Entwicklungen in wesentlichen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Themenschwerpunkte der Berichte sind Ausgangslagen und Perspektiven

  • im Bereich der Kindertagesbetreuung,
  • der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit,
  • der Angebots- und der Inanspruchnahmeentwicklungen bezüglich der Hilfen zur Erziehung,
  • sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Kinder- und Jugendhilfe.

Darüber hinaus liegt ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt in der Unterstützung der 44 Stadt- und Landkreise in Bezug auf deren örtliche Jugendhilfeplanung nach §§ 79, 80 SGB VIII.

Schulbezogene Jugendhilfeplanung

Durch den Ausbau der Ganztagsschulen hat die Kooperation der Kinder- und Jugendhilfe mit der Schule an Bedeutung gewonnen. In einem Forschungsprojekt des KVJS in den Jahren 2010 – 2013 wurden die „Auswirkungen des Ausbaus der Ganztagsschulen auf die Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg“ erhoben. Neben den Handlungsfeldern Jugendarbeit, Kindertagesbetreuung und Erziehungshilfen lag ein Fokus auf der der Rolle der Jugendhilfeplanung.
In den Jahren 2014 und 2015 wurden fünf Stadt- und Landkreise begleitet, die in Projekten konkrete weitere Schritte einer schulbezogenen Jugendhilfeplanung mit dem Ziel einer integrierten Bildungsplanung gegangen sind.

In einer Abschlusstagung im Februar 2016 wurden die Ergebnisse präsentiert.

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Ulrike Gfrörer

Telefon: 0711 6375-443

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