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Ulrike Gfrörer

Telefon: 0711 6375-443

Kerstin Illg

Finanzielle Förderung Modellvorhaben

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Zum Nachlesen: Initiativen des KVJS zu Armuts- und Risikolagen im jungen Erwachsenenalter

Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe

Die Herausforderungen vor denen die Jugendhilfe steht, bedürfen neuer Antworten oder zumindest der Möglichkeit, bestehende Ansätze weiterzuentwickeln und dabei auch neue Wege – unter Einbezug von Eltern, Schule und Gemeinwesen - zu gehen. Die Vorhaben sollen Impulse für Entwicklungen in anderen Regionen geben, d.h. Erkenntnisse sollen transferiert und anderen zur Verfügung gestellt werden. Besonderer Wert wird auf die Neuartigkeit, die Stringenz und den Transfer der Erkenntnisse gelegt.

Modellvorhaben 2012

Das Landesjugendamt des KVJS fördert in diesem Jahr sieben Projekte zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe mit insgesamt 66.000 Euro. Das hat der Landesjugendhilfeausschuss im Juli beschlossen.

 

Kind im Fokus des gemeinsamen Handelns
Vernetzte und strukturübergreifende Jugendhilfe im Hohenlohekreis
Träger: Hohenlohekreis

Das Projekt möchte unter wissenschaftlicher Begleitung die Inklusion im Sozialraum weiterentwickeln. Dazu werden die Fall- und Finanzverantwortung gebündelt und Verantwortlichkeiten neu aufgeteilt. Mit eingebunden sind die freien Träger der Jugendhilfe sowie Gemeinden, Städte und Schulen. Ziel ist, alle – auch behinderte Kinder – zu fördern und damit eine zukunftsorientierte Jugendhilfe im ländlichen Raum aufzubauen. Abschlussbericht.

Ansprechperson:
Josef Grochla, jugendamt(a)hohenlohekreis.de, Tel. 07940 / 18504

 

Inklusion im offenen Jugendfarmbetrieb
Träger: Jugendfarm Elsental e.V., Stuttgart

Kinder mit und ohne Behinderung sollen ohne Leistungsdruck und Erfolgszwang die Freizeit gemeinsam auf der Jugendfarm verbringen. Ob beim Spielen, Tiere  versorgen oder Reiten: Durch die vorgelebte und erfahrbare Wertschätzung verändert sich das soziale Klima im Miteinander. Von diesem innovativen Modell können auch andere Einrichtungen profitieren, die sich mit der Umgestaltung und Einführung einer inklusiven Betreuung beschäftigen.

Ansprechperson:
Sabine Böhm, bine(a)elsental.de, Tel. 0711 / 6872 300

Kontakt und weitere Informationen über:
www.elsental.de

 

„Auf Augenhöhe“ – Multimedialer Zugang zu Familien
Träger: Stadt Pforzheim, Jugendhilfeplanung

Familien haben nach dem neuen Bundeskinderschutzgesetz einen Anspruch auf umfassende Information und Beratung. Viele Eltern sind aber Analphabeten oder haben einen Migrationshintergrund. Es ist daher geplant, hier die üblichen Printmedien wie Flyer und Broschüren durch das Medium Film/DVD zu ersetzen. Sowohl Betroffene als auch  Multiplikatoren werden aktiv an der Entstehung und Entwicklung beteiligt.

Abschlussbericht

Ansprechperson:
Reinhard Gotsch, Reinhard.Gotsch(a)stadt-pforzheim.de, 07231/392090

Kontakt und weitere Informationen über:
www.auf-augenhoehe.eu

 

„Hauptsache es rockt!“
Träger: Kulturwerkstatt Reutlingen e.V.

Für die meisten jungen Menschen ist ein Leben ohne Musik unvorstellbar. Die Kulturwerkstatt möchte deshalb inklusive Bands etablieren. Der Träger möchte erproben, inwieweit die unterschiedlichen Fähigkeiten von Jugendlichen mit und ohne Behinderung beim Musikmachen gleichberechtigt zum Tragen
kommen können.

Abschlussbericht

Ansprechperson:
Birgit Neugebauer, b.neugebauer(a)kulturwerkstatt.de, 07121/334071

Kontakt und weitere Informationen über:
www.kulturwerkstatt.de/?s=hauptsache+es+rockt&search

 


Partizipation – vielfältig, praktisch, gut
Träger: Stadtjugendring Sindelfingen e.V.

Um neue Formen der Mitwirkung und Mitbestimmung in Praxisfeldern der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule sowie auf kommunaler Ebene geht es bei diesem Projekt. Als Einstieg plant der Stadtjugendring, bereits bestehende Möglichkeiten der Partizipation zu erheben sowie die Projektpartner zu ihren Wünschen zu befragen.

Abschlussbericht

Ansprechperson:
Adelheid Schlegel, a.schlegel(a)sjr-sifi.de, Tel. 07031 / 875875

 

Elternkurs für Väter
Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Ortsverein Freiburg-Familienzentrum St. Augustinus

Väter von Kindern in stationärer Erziehungshilfe sollen durch ein Konzept mit verschiedenen Bausteinen gestärkt werden, etwa mit erlebnispädagogischen Angeboten und Einzelarbeit in ihrer Erziehungskompetenz. Da es bisher nur wenige spezifische Konzeptionen in dieser Richtung gibt, profitieren von einer solchen Arbeitshilfe alle Heimträger.

Abschlussbericht

Ansprechperson:
Jakob Fischer, fischer(a)augustinus-kifaz.de, 0761/38508161
Manuel Arnegger, arnegger(a)augustinus-kifaz.de, 0761/38508331

Kontakt und weitere Informationen über:
http://www.skf-freiburg.de/unser-angebot/kifaz-st-augustin/innovation-und-entwicklung/

 

Mobile Kindersozialarbeit
Träger: LAG Mobile Jugendarbeit BW e.V.

Ein innovativer Ansatz: An drei Standorten wird ein Konzept für die mobile Arbeit mit Kindern im Alter von acht bis 13 Jahren entwickelt, die durch selbst- und fremdgefährdendes Verhalten in der Öffentlichkeit auffällig sind. Diese Altersstufe stand bisher nicht im Fokus der „Streetworker“ und ist mit den üblichen Arbeitsmethoden nicht zu erreichen.

Abschlussbericht

Ansprechperson:
Christiane.Hillig, servicestelle(a)lag-mobil.de, Tel. 0711 / 1656 222

Kontakt und weitere Informationen über:
www.lag-mobil.de

Ihre Ansprechpartnerin

Ingrid Klein

Anschrift:MPD des KVJS, Tannenhof Ulm, Saulgauer Str. 3, 89079 Ulm
zuständig für:Alb-Donau-Kreis, Landkreise Biberach und Heidenheim, Stadt Ulm

Telefon: 0731 1516762

Telefax: 0731 4013/217