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Ulrike Gfrörer

Telefon: 0711 6375-443

Kerstin Illg

Finanzielle Förderung Modellvorhaben

Telefon: 0711/6375-864

Eine Kita für alle - Auf dem Weg zur Inklusion am 20.10.2017

Zum Nachlesen: Initiativen des KVJS zu Armuts- und Risikolagen im jungen Erwachsenenalter

Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe

Die Herausforderungen vor denen die Jugendhilfe steht, bedürfen neuer Antworten oder zumindest der Möglichkeit, bestehende Ansätze weiterzuentwickeln und dabei auch neue Wege – unter Einbezug von Eltern, Schule und Gemeinwesen - zu gehen. Die Vorhaben sollen Impulse für Entwicklungen in anderen Regionen geben, d.h. Erkenntnisse sollen transferiert und anderen zur Verfügung gestellt werden. Besonderer Wert wird auf die Neuartigkeit, die Stringenz und den Transfer der Erkenntnisse gelegt.

Modellvorhaben 2016 - 2019

Mit Entscheidung des Landesjugendhilfeausschusses im Juli 2016 beginnen im Herbst dieses Jahres acht neue Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Modellvorhaben sind auf drei Förderjahre angelegt und werden jeweils über fachlich versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KVJS – Landesjugendamtes begleitet. Fachliche Ergebnisse aus den Modellvorhaben fließen in die Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungsangebote und Fachtage des KVJS ein. Sie werden auch über Fachveranstaltungen der Träger weiter vermittelt. Die Abschlussberichte werden nach Ende der Modellphase in 2019 auf der KVJS Homepage veröffentlicht.


Kompetenzstelle Schule-Jugendhilfe / Integrierte Entwicklung und Umsetzung eines sozialraumorientierten Konzepts von Jugendhilfe und Schule im ländlichen Raum in St. Georgen im Schwarzwald

Träger: switch – Gesellschaft für lösungsorientierte Pädagogik, Entwicklung und Beratung GbR

Das Modellvorhaben zielt auf die Implementierung einer koordinierenden Fachstelle „Kompetenzstelle Jugendhilfe/Schule“ im Kontext einer Grund- und Werkrealschule. Niederschwellige Hilfe an der Schnittstelle Jugendhilfe, Schule und Sonderpädagogik soll im Einzelfall im Zusammenwirken der Systeme bedarfsgerecht möglich werden. Systemgrenzen sollen durch Fortbildung, sich Einstellen auf die unterschiedlichen Organisationskulturen und die gemein-same Förderplanung im Einzelfall überwunden werden.

Kontakt swich GbR: Herr Idler, Tel.: 07721 / 87 86 479
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Herr Braun, Tel.: 0711 / 6375-770


Raus aus der Wohnungslosigkeit – rein in die Zukunft
Träger: Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Reutlingen

Über das Modellprojekt soll die niederschwellige Arbeit mit wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten jungen Frauen, auch (werdenden) Müttern aufgebaut und vernetzt werden. Erprobt wird die fallbezogene Zusammenarbeit von bisher getrennt agierenden Beratungs- und Unterstützungsleistungen, um einen besseren Zugang zur Zielgruppe und eine effektivere Hilfeleistungen zu gewähren.

Kontakt Träger: Herr Wandrey, Tel.: 07121 / 3878950
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Frau Moll, Tel.: 0711 / 6375-859


JuRaCoach – Selbst! Vor Ort! Dabei!
Träger: Landratsamt Tübingen, Abteilung Jugend – Jugendförderung

Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Fachkräften der Kommunalen Jugendarbeit wird ein Konzept zur Nachwuchsförderung in der selbstverwalteten offenen Jugendarbeit entwickelt. Junge Erwachsene (möglichst aus dem Umfeld der offenen Jugendarbeit wie beispielsweise Ehemalige) sogenannte JuRaCoaches begleiten die Öffnungszeiten für jüngere Jugendliche und werden dafür geschult und fachlich begleitet. Durch dieses Angebot werden jüngere Jugendliche an das Angebot „Selbstverwalteter Jugendraum“ und Engagement Möglichkeiten herangeführt.

Kontakt Träger: Herr Reichert-Hammerand, Tel.: 07071 / 207-2107
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Herr Reif, Tel.: 0711 / 6375-440


„Future in Progress“
Träger: Kreisjugendring Rems-Murr e.V.

Das Vorhaben will Grundkenntnisse und Einschätzungsmöglichkeiten für eine passende Wahl des weiteren Schul- und Berufswegs von jungen Geflüchteten durch stärken-und ressourcenorientierte Gruppenangebote erreichen. Hierbei setzen sich die jungen Menschen mit ihren Interessen, Stärken, Werten, Zukunftsvisionen und Zielen auseinander, sie bekommen Inputs über unser Bildungssystem und tauschen sich untereinander aus. Schon bestehende Formate der Kleingruppenarbeit und Multiplikatorenschulung in der Berufsorientierung werden auf die Bedürfnisse und Lebenslagen der Zielgruppe angepasst, neue werden bedarfsgerecht entwickelt.

Kontakt Träger: Frau Baur, Tel.: 0791 / 9079209
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Herr Pchalek, Tel.: 0711 / 6375-441


Attraktives Weinheim – Mein (Durch)Blick, Mein (Frei)Raum, Mein (Wein)Heim –
ein attraktives Weinheim aktiv gestalten – Dank Kinder und Jugendlichen
Träger: Stadtjugendring Weinheim

Mit diesem Modellvorhaben wird eine gelingende und nachhaltige Form der Partizipation erprobt, dazu werden ganz unterschiedliche Formate mit den Kindern und Jugendlichen ent-wickelt und zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Eingesetzt werden methodisch pas-sende stadtteilbezogene Partizipationsmethoden, mediale Präsenz, stadtweite Projekte wie "mein Bild, mein Blick", "Soccer mobil: Kicken und mitreden“ oder "Stadtteil-Detektivinnen ". Junge Geflüchtete und Flüchtlingskinder werden ebenfalls in gezielten Aktionen einbezogen. Durch den Methodenmix soll gezielt eine sehr breite Beteiligung junger Menschen erreicht werden.

Kontakt Träger: Herr Wetzel, Tel.:0162 / 987 1919
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Frau Gfrörer, Tel.: 0711 / 6375-443


Rübe – Rückführungsbegleitung nach Fremdunterbringung
Träger: Landratsamt Sigmaringen, Fachbereich Jugend

Fachliche Gelingensfaktoren im Prozess und zur Methodik einer erfolgreichen Rückführung nach Fremdunterbringung sollen über eine wissenschaftliche Begleitung der Arbeit eines neu aufzubauenden Fachdienstes bestimmt werden. Modellhaft wird ein Rückführungsmanagement, in dem die Rückführung konzeptionell von Hilfebeginn an angelegt ist, implementiert. Die Jugendhilfeträger vor Ort sind eingebunden, die Kooperation soll über gemeinsame Schulungen für die Mitarbeiter beim öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe abgesichert werden.

Kontakt Träger: Herr Birkle, Tel.: 07571 / 102-4254
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Frau Wijnvoord, Tel.: 0711 / 6375-429


Entwicklung und Anwendung von Fragebögen zur Qualitätssicherung der Elternkonsensberatung an Beratungsstellen
Träger: Landkreis Ludwigsburg, Fachbereich Jugendhilfe und Soziale Dienste

Die Elternkonsensberatungen mit hochstrittigen Eltern sollen mit Hilfe von neu entwickelten Evaluationsinstrumenten verbessert werden. Vorgesehen ist die Entwicklung bisher nicht vorhandener Systeme zur Qualitätssicherung über Fragebögen zum Beratungsverlauf sowie eine Nachbefragung der Eltern. Zudem ist die Analyse der förderlichen und hemmenden Faktoren in der Elternkonsensberatung im Projekt angelegt. Damit soll die (Eingangs-) Diagnose erleichtert und eine bessere Auswahl des Beratungssettings getroffen werden.

Kontakt Träger: Herr Knödler, Tel.: 07141 / 144-2529
Kontakt KVJS-Landesjugendamt: Frau Wildner, Tel.: 0711 / 6375-439

Austauschtreffen "Junge wohnungslose Menschen" vom 20. März 2017

die Dokumentation des Treffens mit der Vorstellung der einzelnen Projekte finden Sie hier.