Tagesbetreuung von Kindern

Kindergarten, Krippe oder Schülerhort, jede Kindertageseinrichtung braucht eine Betriebserlaubnis. Dies stellt sicher, dass in allen Einrichtungen eine Mindestqualität an personellen und räumlichen Standards gegeben ist.

Das KVJS-Landesjugendamt fördert die Tagesbetreuung und Erziehung in der Familie durch modellhafte Vorhaben, durch fachliche Begleitung, Broschüren, Arbeitshilfen und durch Fortbildungsveranstaltungen.

Darüber hinaus bietet der KVJS überregionale und regionale Fachtagungen, Workshops und Seminare. Mit seinen Inhouse-Seminaren ergänzt er dieses Angebot durch individuell zugeschnittene Veranstaltungen vor Ort z. B. zur Teamentwicklung, Konzeptionsentwicklung, Qualitätsmanagement.

Kommunale Bedarfsplanung

Das KVJS-Landesjugendamt berät die Kommunen und Träger kontinuierlich bei der Entwicklung und Realisierung bedarfsgerechter Kinderbetreuungsangebote.
Grundlegende Prämissen hierbei sind:

1. Differenzierte Bedarfserhebung

2. Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder und deren Familien

3. Integration von verschiedenen Lebenslagen im Sozialraum.

Die Entwicklung einer bedarfsorientierten Angebotsstruktur für den Ausbau der Kindertagesbetreuung stellt die Kommunen und deren Planungsverantwortliche vor eine komplexe Aufgabe. Das KVJS-Landesjugendamt hat zu dieser Thematik praxisorientierte Arbeitshilfen entwickelt.

Die kommunale Bedarfsplanung ist ein kontinuierlicher Prozess, in den alle Beteiligten der Kindertagesbetreuung mit einbezogen sind (kirchliche Träger, anerkannte Träger der freien Jugendhilfe sowie privat-gewerbliche Träger). Zu berücksichtigen sind aktuelle Änderungen der grundlegenden Gesetze zur Kindertagesbetreuung, etwa der Ausbau der Plätze für Kinder unter drei Jahren und der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab 1.8.2013 für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. An der Gesetzeslage richtet sich auch die Förderung der Kommunen aus.