Verlängert bis 2018: Land und KVJS fördern inklusives Wohnen und Arbeiten

Münzen und Scheine

Das Programm zur Förderung von Investitionen in Einrichtungen der Behindertenhilfe wird bis Ende 2018 verlängert. Im Mai 2017 hat sich der Förderausschuss Behindertenhilfe beim KVJS dafür ausgesprochen, die Verwaltungsvorschrift zur Investitionsförderung von Behinderteneinrichtungen vom 24. Juni 2013 zu verlängern, und zwar um mindestens ein Jahr. Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha hat einer Verlängerung bis 31. Dezember 2018 zugestimmt.

Auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderungen das gleiche Recht, ihre Wohn- und Arbeitsverhältnisse frei zu wählen. Das Land Baden-Württemberg und der KVJS beteiligen sich daher seit Jahrzehnten am Auf- und Ausbau eines landesweiten, bedarfsgerechten Netzes von Rehabilitations- und Behinderteneinrichtungen wie Werkstätten, Wohnstätten und Heimen. Die Förderung von Investitionen in Einrichtungen der Behindertenhilfe trägt dazu bei, eine bedarfsgerechte, zeitgemäße und wohnortnahe Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen zu gestalten.

Gefördert werden der Erwerb, die Schaffung, Erweiterung, Erstausstattung und Modernisierung von

  • stationären und teilstationären Einrichtungen für körperlich und geistig behinderte bzw. schwerstbehinderte Menschen (insbesondere Wohnstätten und Förder- und Betreuungsgruppen) sowie
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation behinderter Menschen (Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke).