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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist ein bundesweit beachtetes Erfolgsmodell. Mit einer Vervierfachung der personellen Kapazitäten in den letzten zehn Jahren weist dieses Arbeitsfeld die höchste prozentuale Ausbaudynamik aller Jugendhilfefelder auf. Dieser kontinuierliche Ausbau wird seit 2012 durch die Mitfinanzierung des Landes unterstützt. Knapp 27% aller Schulen im baden-württembergischen Landesförderprogramm sind reine Grundschulen (also Grundschulen, die nicht im Verbund mit Haupt- oder Werkrealschulen organisiert sind). Aktuell ist die Grundschule die Schule mit den meisten Vollzeitkräften in der Schulsozialarbeit (277 Vollzeitkräfte, 18,5% aller geförderten Stellen in der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg). Diese Schulform  ist deshalb am umfangreichsten mit Fachkräften in der Schulsozialarbeit ausgestattet und sie erfährt den stärksten personellen Ausbau. Weitere Daten und Informationen zum Förderprogramm Schulsozialarbeit finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Kaiser

 

Der November-Newsletter als Onlineversion / PDF-Version

Informationen aus der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses (LJHA) am 13.10.2016 im Landratsamt Enzkreis

In der Herbstsitzung des Landesjugendhilfeausschusses wurden der Haushalts- und Stellenplan 2017 vorgestellt und beschlossen. Für 2017 ist ein Nettoressourcenbedarf für das KVJS-Landesjugendamt von 13.022.595 Euro veranschlagt. In Relation zum jährlichen Nettoaufwand der Jugendhilfe in Baden-Württemberg in Höhe von 4,2 Mrd. Euro ist der dargestellte Nettoressourcenbedarf beim KVJS als überörtlicher Träger der Jugendhilfe für Baden-Württemberg aus Sicht des Landesjugendhilfeausschusses angemessen und notwendig, um die gesetzlich verankerte überörtliche Steuerung, Begleitung und Weiterentwicklung der Jugendhilfeinfrastruktur in Baden-Württemberg zu gewährleisten. Abschließend wird der Haushalt in der Verbandsversammlung am 06.12.2016 beschlossen.

"Der Bekanntheitsgrad des Landesprogramms STÄRKE zur Förderung der elterlichen Erziehungskompetenz ist in den letzten Jahren stetig angestiegen", so berichtet Roland Kaiser, Leiter des KVJS-Landesjugendamtes. Das Programm wurde am 1. Juli 2014 neu ausgerichtet. Vorrangiges Ziel der Weiterentwicklung ist die bessere Verteilung der knappen finanziellen Ressourcen auf Familien mit Unterstützungsbedarf. Das jährliche Finanzvolumen beträgt auch nach der Neuausrichtung vier Millionen Euro und soll bis zum Jahr 2018 in diesem Umfang erhalten bleiben.

Das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz schuf für die Frühen Hilfen eine gesetzliche Grundlage. Im Gesetz verankert ist die Bundesinitiative Frühe Hilfen. Mit ihr stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Ländern und Kommunen in den Jahren 2012 bis 2017 jährlich ca. 50 Mio. Euro für den Aus- und Aufbau von Netzwerken, den Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen, die Schaffung und den Ausbau von Ehrenamtsstrukturen und sonstige Maßnahmen im Kontext Früher Hilfen zur Verfügung. Die konkrete Ausgestaltung der Finanzierung ab 2018 steht noch aus. Angedacht ist die Errichtung einer Bundesstiftung Frühe Hilfen.

Die Anzahl der unbegleiteten minderjährigen Ausländer (UMA) in Baden-Württemberg hat sich seit November 2015 in zehn Monaten um mehr als 100 Prozent (rund 4.260 Fälle) erhöht. Zum Klärungsbedarf  im Bereich der Kostenerstattung (Handhabung der Monatsfrist des § 89d SGB VIII) hat das Sozialministerium Hinweise erarbeitet. Der Landesjugendhilfeausschuss empfiehlt den Gremien des KVJS auch in Zukunft bei Überschreiten der Monatsfrist eine überörtliche Kostenerstattung als Freiwilligkeitsleistung vorzusehen.

Die große Zahl der Familien mit Kindern mit Fluchthintergrund hat sich im Bereich der Kindertagesbetreuung noch nicht gravierend ausgewirkt. Bislang ist es nach Einschätzung des KVJS-Landesjugendamtes gelungen, die Kinder in bestehenden Einrichtungen zu integrieren. Das KVJS-Landesjugendamt rechnet damit, dass schon bald  für diese Kinder zusätzliche Angebote geschaffen werden müssen, insbesondere für Kinder über drei Jahren.

Regelmäßig wird dem Ausschuss über die Umsetzung des Landesprogramms Jugendsozialarbeit an öffentlichen Schulen (Schulsozialarbeit) berichtet. Die Daten zum Schuljahr 2014/2015 verdeutlichen den kontinuierlichen Ausbau der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg durch die öffentlichen Träger. Der Kurzbericht steht hier zur Verfügung.

Ein weiteres Thema war die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen in der Vollzeitpflege. In den vergangenen Jahren sind die fachlichen Anforderungen an die Pflegepersonen gestiegen bei  gleichzeitig stagnierenden finanziellen und personellen Möglichkeiten. Um die Vollzeitpflege als zeitgemäße und leistungsfähige Form der Hilfe zur Erziehung zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten, müssen die Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden. Der Landesjugendhilfeausschuss hat die Verwaltung beauftragt, eine Orientierungshilfe mit Empfehlungen zur Vollzeitpflege für die Pflegekinderdienste in Baden-Württemberg zu erarbeiten und dabei die Vorschläge zur Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen zu prüfen.

Der Landesjugendhilfeausschuss wurde auch über die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geplante Reform des Kinder- und Jugendhilferechts unterrichtet. Der lange angekündigte Referentenentwurf liegt immer noch nicht vor. Welche Folgen die geplante Reform insgesamt haben wird, bleibt abzuwarten.

Der Landesjugendhilfeausschuss stimmte den Fortbildungsprogrammen 2017 für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zu. Unter anderem wurden in beiden Programmen die Programmangebote im Themenbereich „Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung“ 2017 in einer eigenen Rubrik zusammengefasst. Für 2017 sind 19 Fortbildungen und Fachtagungen zu diesem Thema geplant. Das aktuelle Programmangebot ist unter www.kvjs-fortbildung.de zu finden. Unter dieser Adresse können Veranstaltungen auch online gebucht werden.

Sitzungstermine des Landesjugendhilfeausschusses für das Jahr 2017:
• Dienstag, 21.03.2017, beim KVJS in Stuttgart
• Mittwoch, 05.07.2017, beim KVJS in Stuttgart
• Donnerstag, 12.10.2017, beim Landratsamt Enzkreis in Pforzheim

Rundschreiben

Nr. 27/2016 Auswertungen zum Ausbaustand und Entwicklung der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg im Schuljahr 2014/2015

Anlage Strukturbericht Kennzahlen und Ausbaustand der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg im Schuljahr 2014/2015

Nr. 26/2016 Kurzfilmreihe JugendAmt: Starthilfe fürs neue Leben

Anlage Einladung der BAGLJÄ

Nr. 25/2016 Kostenerstattung nach § 89d SGB VIII

Anlage Hinweise des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Nr. 24/2016 Aktualisierung der Grundsätze für die Anerkennung von Trägern der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugendbehörden + Anlage 1 und Anlage 2.

Nr. 23/2016 Erweiterung des Fachkräftekataloges für stationäre Einrichtungen im Rahmen SGB VIII und SGB XII

Nr. 22/2016 Ergebnisse der Erhebung zur Entwicklung der Kindertagespflege in Baden-Württemberg 2016

Anlage 1 Entwicklungen in der KTP - Vorlage LJHA vom 06.07.2016

Anlage 2 Entwicklungen in der KTP - Präsentation vom 06.07.2016

Nr. 21/2016 Bundesweites Verteilverfahren für unbegleitete minderjährige Ausländer

Anlage Schreiben Sozialministerium vom 09.08.2016

Nr. 20/2016 BAG Landesjugendämter: "Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen"

Nr. 19/2016 Reform des Sozialgesetzbuch II - Förderung schwer zu erreichender junger Menschen im Rahmen des neuen § 16h SGB II

Anlage "Respekt" Pilotprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales - Projekte in Baden-Württemberg

Nr. 18/2016 Landesweite Einführung der Möglichkeit einer elektronischen Abgabe der unverzüglichen Personalmeldung gemäß § 47 SGB VIII zum 01. Oktober 2016

Anlage FAQ-Liste zur Abgabe der unverzüglichen Personalmeldung

Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe

Auch in 2016 haben neue Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe begonnen. Die Themenbereiche reichen von der Erprobung neuer  Partizipationsmodelle in der Jugendarbeit über die veränderte Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in der Schulsozialarbeit bis hin zur Beratung und Begleitung junger wohnungsloser Frauen. Methoden der Berufsorientierung sollen variiert werden, um junge Flüchtlinge zu erreichen, die Prozesse für eine gelingende Rückführung von stationär untergebrachten Kindern und einer effektiven Beratung in hochstrittigen Sorgerechtsstreitigkeiten sollen erforscht werden. Wenn Sie sich über die Modellprojekte 2016 informieren möchten, lesen Sie gerne hier weiter: http://www.kvjs.de/index.php?id=2492

Wege in die Selbständigkeit nach der stationären Jugendhilfe

Abschied – Aufbruch – Wiederannäherung: Zwei Einrichtungen in Tübingen und Waldenburg arbeiten im Rahmen eines dreijährigen Projekts an regionalen und landesweiten Vernetzungsstrukturen mit und für Care Leaver und jungen Menschen, deren Übergang in die Selbstständigkeit naht.  

Care Leaver sind junge Menschen, die die stationäre Jugendhilfe verlassen haben und mit dem Ende dieses Lebensabschnittes große Herausforderungen bewältigen müssen, um auf eigenen Beinen zu stehen – nämlich meist ohne oder mit viel weniger Unterstützung durch ihre Herkunftsfamilie ...mehr...

Rechtsprechung/Gesetzesvorhaben

SGB VIII-Reform

Zum Stand der SGB VIII-Reform hat das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. eine interaktive Plattform unter www.kijup-sgbvlll-reform.de  eingerichtet.  

Reform des Sexualstrafrechts

Nach der Verabschiedung durch den Bundestag hat nun auch der Bundesrat am 23. Sept. 2016 die Reform des Sexualstrafrechts gebilligt. Künftig ist es bereits strafbar, wenn das Opfer seinen entgegenstehenden Willen entweder ausdrücklich verbal oder konkludent, etwa durch Weinen oder Abwehrhandlungen ausdrückt. Der Tatbestand des § 177 StGB umfasst auch das Ausnutzen einer Situation, in der das Opfer nicht mehr in der Lage ist, einen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu äußern. Außerdem wird ein neuer Straftatbestand „Straftaten aus Gruppen“ in der Vorschrift des § 184j StGB geschaffen.

Amtshaftungsansprüche der Eltern wegen fehlendem KiTa-Platz

Der Bundesgerichtshof hat am 20. Okt. 2016 entschieden, dass Eltern grundsätzlich einen Amtshaftungsanspruch bei Verdienstausfall haben, wenn ihnen vom Träger der öffentlichen Jugendhilfe nicht rechtzeitig ein Betreuungsplatz für ihr Kind in einer Kindertagesstätte zur Verfügung gestellt wird. Allerdings sollen die Träger nicht haften, wenn kein Verschulden vorliegt. Das OLG Dresden muss nun in der Folge das mögliche Verschulden der Stadt Leibzig in drei konkreten Fällen einer Schadensersatzklage prüfen. Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.10.2016 – III ZR 278/15, 302/15, 303/15 

Kostenersatz für einen von den Eltern selbst beschafften Krippenplatz

Der Bayerische VGH hat entschieden, dass die Landeshauptstadt München die Mehrauf-wendungen für die Unterbringung in einer privaten Kindertagesstätte, die von den Eltern selbst beschafft wurde, tragen muss. Nach Auffassung des VGH ist der Träger der öffentlichen Jugendhilfe gesetzlich verpflichtet, dem anspruchsberechtigten Kind entweder einen Platz in einer eigenen Kindertageseinrichtung zuzuweisen oder in einer Einrichtung eines anderen Trägers bzw. in Kindertagespflege nachzuweisen, sofern ein entsprechender Bedarf rechtzeitig geltend gemacht wird.
Bayerischer VGH, Urteil vom 22.07.2016 – 12 BV 15.719

Landkreis haftet für Fehler eines von ihm beauftragten Gutachters

Ist der vom Kreisjugendamt beauftragte Gutachter infolge grober Fahrlässigkeit fälschlicherweise von einer Kindesmisshandlung ausgegangen und wird das Kind daraufhin in einer Bereitschaftspflege untergebracht, haftet der Gutachter nicht persönlich für Schadensersatz- oder für Schmerzensgeldansprüche. Denn der Gutachter ist hier in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes tätig geworden, so dass eine befreiende Haftungsübernahme durch den Landkreis eingetreten ist.
OLG Koblenz, Urteil vom 18.03.2016 – 1 U 832/15

Voraussetzungen der fortgesetzten Zuständigkeit gemäß § 86a Abs. 4 Satz 3 SGB VIII

Hilfe für junge Volljährige wird im Sinne des § 86a Abs. 4 Satz 3 SGB VIII erneut erforderlich, wenn ein jugendhilferechtlicher Bedarf an den Jugendhilfeträger herangetragen wird und sich dieser zum Tätigwerden veranlasst sehen muss. Die Vorschrift verfolgt das Ziel, die fortge-setzte Zuständigkeit des örtlichen Trägers der Jugendhilfe auch auf den Fall auszudehnen, dass nach bereits erfolgter Gewährung von Hilfe für junge Volljährige diese Hilfe erneut er-forderlich werden soll (vgl. BT-Drs. 13/3082 S. 12).
BVerwG, Urteil vom 28.04.2016 – 5 C 13.15

Fragen zu den Themen dieser Rubrik können Sie an folgende E-Mail-Adresse richten: reinhard.pilz(at)kvjs.de

KVJS-Fortbildung Jugendhilfe

 

 

Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für die Leitungskräfte in der Jugendhilfe sind ein zentraler Bestandteil der Fortbildungsprogramme des KVJS-Landesjugendamts. In unseren Programmen finden Sie ein breites Angebots-Spektrum: von einzelnen fachspezifischen Seminarangeboten über längerfristige umfassende Kurse bis hin zu unserer Fortbildungsreihe „Leitungskompetenz in der Sozial- und Jugendhilfe“ mit individuell wählbaren Seminareinheiten.

Unsere Fortbildungsangebote finden Sie in den Broschüren „Fortbildungen und Tagungen Kindertagesbetreuung“ und „Fortbildungen und Tagungen Kinder- und Jugendhilfe“ oder über http://www.kvjs.de/service/publikationen/fortbildung.html

Die Fortbildung "Neu in der Jugendhilfeplanung ?!" befasst sich mit Grundlagen der Jugendhilfeplanung und Praxisberatung zu aktuellen Herausforderungen. Es wird vermittelt, wie Planungsprozesse konzipiert und moderiert, Netzwerke aufgebaut und begleitet werden. Die zweitägige Fortbildung ist für neue und nicht mehr ganz neue Fachkräfte in der Jugendhilfeplanung am 08./09.12.2016 in Flehingen.

Neben der Arbeit an diesen Themen, werden an beiden Tagen Zeiteinheiten für Praxisberatung/kollegiale Beratung zur Verfügung stehen.

Anmeldung zur Fortbildung bitte online über KVJS/Fortbildung.

 

Teambegleitung – auch in schwierigen Situationen
Für Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen.
21. - 22.11.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-PBF4-1  

Verhalten vor Gericht
Für Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft, Fachkräfte der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und der Unterhaltsvorschusskassen.
24.11.2016 im KVJS Bildungszentrum Schloss Flehingen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-BPV9-2   

Erfahrungsaustausch zum Unterhaltsrecht
Für Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft.
13. - 14.12.2016 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-BPV6-1   

Veranstaltungen im Januar 2017:

Kompetent anleiten – aber wie?
Für Kita Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte.
12. - 13.01.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=16-4-LK6-1    

Rund um den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Betriebserlaubnis
Für Kita Träger und Planungsverantwortliche.
16.01.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-TK1-1 

Jungen, die neuen Bildungsverlierer!?
Für Leitungen und pädagogische Fachkräfte in Kitas.
17.01.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-BE5-1 

Von der Selbst-Sabotage zur Selbst-Fürsorge
Für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen.
31. - 01.02.2017 im KVJS Bildungszentrum Schloss Flehingen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-MS10-1 

Einführung in die Pikler-Pädagogik
Für pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren müssen.
31. - 01.02.2017 im KVJS Bildungszentrum Schloss Flehingen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=17-4-FT7-1 

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate vom 30.11. - 02.12.2016 in Herrenberg-Gültstein

Die diesjährige Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate findet vom 30.11. – 02.12.2016 in Herrenberg-Gültstein statt. Sie steht dieses Jahr unter dem Themenschwerpunkt „Demokratiebildung in der Kommunalen Jugendarbeit- Selbstverwaltung, Selbstorganisation und Beteiligung als Bestandteile der Demokratiebildung“. Am Mittwochabend wird Bernhard Heinzlmaier vom Verein Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung e.V. aus Hamburg der Frage nachgehen, ob die heutige Jugend überhaupt noch demokratiefähig ist. Im Hauptvortrag geht Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt von der Hochschule Magdeburg-Stendal auf die Chancen und Risiken der Selbstorganisation in der Jugendarbeit und ihren möglichen Beitrag zur Demokratiebildung ein. Am Freitag wird dann im Rahmen eines Planspiels den praktischen Bezug zum Themenfeld hergestellt. In den abschließenden Vorträgen von Prof. Dr. Titus Simon (ehemals Hochschule Magdeburg-Stendal) und Heimatforscher Eberhard Kögel aus Kernen im Remstal zu den Anfängen der Jugendzentrumsbewegung wird ein Blick auf die Chancen und Potenziale sowie auf die berufspolitische und berufsethische Selbstbehauptung in der Jugendarbeit, als auch auf die Geschichte der Selbstverwaltung geworfen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Anmeldung. Diese kann online unter www.kvjs.de/fortbildung.html mit der Veranstaltungsnummer 16-4-JA1-1js erfolgen.

Social Media in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Die Fortbildung findet in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) vom 06.02. - 07.02.2017 statt. Geleitet wird sie von den Referentinnen Christiane Bollig (Bildungsreferentin der LAG MJA/Streetwork) und Ursula Arbeiter (Referentin der ajs im Fachbereich Medien).   

Ziel der Veranstaltung ist das Kennenlernen von verschiedenen Handlungsansätzen und -optionen Sozialer Arbeit im Netz sowie ein Verständnis von grundlegenden Zusammenhängen und zentralen Handlungskompetenzen zu vermitteln. Es geht darum die Vorteile und Potenziale unter Berücksichtigung der Risiken zu nutzen und Heranwachsende beim Aufwachsen in einer zunehmend mediatisierten Gesellschaft zu begleiten.  

Link zur Anmeldung: 
https://www.kvjs.de/index.php?id=219&kubuReturnUrl=index.php%3Fid%3D1509&kursnr=16-4-JA6-1    

Jetzt anmelden: AGJ-Fachtagung zum 15. Kinder- und Jugendbericht am 02. und 03.02.2017 in Berlin

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ richtet zur Veröffentlichung des Berichts die Fachtagung „Jugend ermöglichen: Grundlagen und Perspektiven des 15. Kinder- und Jugendberichts“ in Kooperation mit der Sachverständigenkommission aus.
 
Ziel der Veranstaltung ist der Beginn des fachpolitischen Austauschs über die Erkenntnisse und Empfehlungen des 15. Kinder- und Jugendberichts. Dafür werden der Vorsitzende und weitere Mitglieder der Berichtskommission die zentralen Ergebnisse des
Berichts darlegen und dessen inhaltliche Aspekte in Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Vorträgen zur Diskussion stellen. 
Anmeldeschluss ist der 05.12.2016. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist nur online unter https://www.agj.de/anmeldung.html
möglich.

Weitere Infos und Programm

Broschüre Kinderschutz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Arbeitshilfe zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung und zur Prüfung der persönlichen Eignung von Fachkräften

Im Rahmen der Neuauflage wurde der Ratgeber von 2009 in Kooperation mit freien und öffentlichen Trägern der OKJA aktualisiert und überarbeitet.
Der Ratgeber bietet einen Überblick über die inhaltlichen Ziele des Schutzauftrags und die damit verbundenen gesetzlichen Neuerungen durch das Bundeskinderschutzgesetz vom 01.01.2012. Er beschreibt die besondere Situation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und die sich daraus ergebenden Anforderungen mit Blick auf den Schutzauftrag, zeigt die unterschiedlichen Formen von Kindeswohlgefährdung, Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch auf und wie Fachkräfte in der Praxis damit umgehen können. Zugleich gibt er Tipps für den Umgang mit Eltern, erläutert Datenschutzbestimmungen, informiert über die Prüfung der persönlichen Eignung von Fachkräften sowie ehrenamtlich Tätigen. Des Weiteren bietet er eine Fülle an weiterführenden Informationen im Serviceteil, der auch online heruntergeladen werden kann. Die Broschüre kann ab sofort bei Frau Braun, Tel. 0711 6375-427 bestellt werden. Online finden Sie die Broschüre hier.

Jugendämter kontrollieren häufiger...

Die Sensibilität in der Bevölkerung hat deutlich zugenommen, es gibt mehr Anzeigen an die Jugendämter. Trotzdem sterben in jeder Woche durchschnittlich drei Kinder an den Folgen von Gewalt oder Vernachlässigung.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen: http://sz.de/1.3189664

"Bitte einsteigen! Inklusiv mobil mit Bus und Bahn" am 09.02.2017

Das Projekt MOVE-Mobilität ermöglicht Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung im Landkreis Tübingen selbständig öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Anmeldung und Flyer

Ihr Kontakt zu uns / Bildnachweis

Alle Ansprechpartner des KVJS-Landesjugendamtes finden Sie in unserem aktuellen Organigramm.

Bildnachweis Ausgabe November 2016.

KVJS Impressum
Kommunalverband für Jugend und Soziales
Baden-Württemberg (KVJS)
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart

Redaktion:
Doris Collier
Telefon: 0711 6375-390
E-Mail: Doris.Collier@kvjs.de

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