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Themen der Ausgabe April 2019Neue PublikationenDie Broschüren bestellen Sie mit E-Mail an integrationsamt@kvjs.de Das komplette Publikationsverzeichnis zum Themenbereich "Behinderung und Arbeit" finden Sie hier auf den Internetseiten des KVJS. ![]() Der überarbeitete Ratgeber informiert darüber, unter welchen Voraussetzungen beruflich selbstständige schwerbehinderte Menschen vom KVJS-Integrationsamt gefördert werden können. Die Broschüre fasst darüber hinaus kompakt zusammen, wann ein Antrag gestellt werden muss und welche Unterlagen dafür notwendig sind. ![]() Schwerpunktthema: Informationen vor Ort Download: ZB - Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, Ausgabe 1/2019 ![]() Das Grundlagenwerk ist in einer überarbeiteten und neu gestalteten Ausgabe erschienen. Auf 128 Seiten werden alle Themen rund um das Amt behandelt - von persönlichen Rechten und Pflichten über Tätigkeitsfelder und Handlungsinstrumente bis hin zu Durchsetzungsstrategien und Arbeitshilfen. Herausgeber: BIH Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, 2018. ![]() Die Grafik gibt Arbeitgebern einen kompakten Einblick in die wichtigsten Schritte, die bei der Neueinstellung eines Menschen mit Schwerbehinderung zu beachten sind, oder falls ein Mitarbeiter während eines bereits bestehenden Arbeitsverhältnisses als schwerbehinderter Mensch anerkannt wird. Zudem gibt die Grafik Auskunft über die richtigen Anlaufstellen, an die sich Unternehmen wenden können, um Förderungsmöglichkeiten oder individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Grafik ist nur online und nicht als Druckversion verfügbar. Herausgeber: Viking KVJS-AuszeichnungDie Auszeichnung des KVJS "Beispielhaft behindertenfreundlicher Arbeitgeber" erhielten folgende Unternehmen:
![]() Drei Mitarbeiter mit Behinderungen, hohes Engagement für besonders betroffene Menschen und ein vorbildliches Miteinander im Unternehmen: Das war dem KVJS die Auszeichnung des Garten- und Landschaftsbauers Helmut Kapp als beispielhaft behindertenfreundlicher Arbeitgeber wert. In einer Feierstunde übergab Kristin Schwarz, Verbandsdirektorin des KVJS, die Ehrungsurkunde dem Preisträger. Obwohl der Gesetzgeber für Unternehmen mit weniger als 20 Arbeitsplätzen keine Stellen für Schwerbehinderte fordert, hat der Trossinger Unternehmer gleich drei Menschen mit Behinderungen gewinnbringend eingestellt: „Sie sind aufgeschlossen Neuem gegenüber, übernehmen Verantwortung, und durch Ihre offene Kommunikation ermöglichen Sie Ihren schwerbehinderten Mitarbeitern eine effektive berufliche Zukunft“, würdigte KVJS-Verbandsdirektorin Schwarz den Preisträger. Vorbildlich sind die passgenauen Lösungen für die schwerbehinderten Mitarbeiter: „Sie werden so unterstützt, dass sie ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen können“, so Schwarz. Dafür erhält die Firma Unterstützung des KVJS-Integrationsamtes und seiner Fachdienste. Schon seit vielen Jahren bietet Kapp in Trossingen Praktikumsplätze für schwerbehinderte Menschen mit einem besonderen Unterstützungsbedarf aus Sonderschulen oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen zwei von ihnen fest. Die Firma Helmut Kapp pflegt auch eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst und dem KVJS-Integrationsamt, mit der Förderschule Trossingen und weiteren Kooperationspartnern. Da die behinderten Mitarbeiter auch in öffentlichen Bereichen und in Kundenbereichen eingesetzt werden, war der Arbeitgeber veranlasst, die Leistungsbesonderheiten auch gegenüber den Auftraggebern zu erläutern und das Verständnis für Inklusion zu verbessern. Die Inklusion geht deshalb weit über die Grenze des Betriebes hinaus in den öffentlichen Bereich. Firmengründer Helmut Paul Kapp baute 1963 in Trossingen das auf Anzucht von Forstpflanzen und Gartenbau spezialisierte Unternehmen auf. Im Jahr 1985 übernahm der Sohn und heutige Geschäftsführer Helmut Kapp das Unternehmen. Das anfängliche Geschäftsfeld wurde im Laufe der Jahre verändert in Garten- und Landschaftsbau, Baumschule und Zierpflanzenbau.
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Foto: Garten- und Landschaftsbau Helmut Kapp
![]() Die Willi Schüler GmbH beschäftigt seit Jahren mehr schwerbehinderte Menschen als gesetzlich vorgeschrieben, darunter auch Menschen mit sehr großen Einschränkungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum Chancen gehabt hätten. Derzeit sind es sechs Mitarbeiter mit Behinderungen, obwohl der Gesetzgeber für Unternehmen bis 59 Arbeitsplätze nur zwei fordert. Firmengründer Willi Schüler begann 1974 damit, in Ebringen einen auf Schmierstoffe und Öle spezialisierten Handel aufzubauen. Mittlerweile leitet mit seinem Sohn Martin Schüler die nächste Generation die Firma, in der auch sein Bruder und seine beiden Schwestern aktiv sind. In dem Weinort mit seinen knapp 3000 Einwohnern kennt man sich. Viele Mitarbeiter von Schüler engagieren sich in den örtlichen Vereinen, etwa im Fastnachtsverein. Wo man sich kennt, gibt es wenig Vorbehalte oder Berührungsängste. So kamen einige der Mitarbeiter mit Behinderung schlicht über persönlichen Kontakt zu dem Unternehmen – bewährten sich und blieben. Vorbildlich ist die Bereitschaft des Unternehmens, sich sowohl auf die Stärken als auch auf die Schwächen der schwerbehinderten Menschen einzulassen. So werden die Anforderungen entsprechend den jeweiligen Fähigkeiten des Mitarbeiters gestaltet und bei Bedarf angepasst oder die Aufgaben neu definiert und ein Arbeitsplatz neu geschaffen. Mit finanzieller Unterstützung durch das KVJS-Integrationsamt wurde ein neu geschaffener Arbeitsplatz mit einer rückengerechten Verpackungsanlage ausgestattet. Weitere bauliche rollstuhlgerechte Maßnahmen wie elektrische Türen und Rampen hat das Unternehmen durchgeführt. Bemerkenswert ist auch das große Engagement der Belegschaft, die schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen. Das reicht von kleinen Hilfestellungen über pflegerische Tätigkeiten bis hin zur Übernahme einer Patenschaft für einen schwerbehinderten Mitarbeiter. Als persönliche Bezugsperson stehen sie diesem Kollegen nicht nur bei der Arbeit, sondern auch bei Firmenfesten und Betriebsausflügen zur Seite. Seit September 2018 besteht eine Kooperation mit der SALO+PARTNER Salo GmbH, einer anerkannten Einrichtung der beruflichen Rehabilitation. Ein von der Salo GmbH betreuter junger Mensch absolviert im Unternehmen eine Ausbildung zum Lageristen.
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Foto: Willi Schüler GmbH Die Wagner System GmbH wurde 1977 gegründet und ist heute mit zwei Standorten in Lahr einer der führenden Hersteller von hochwertigen Möbelkomponenten wie Möbelbeine, Transporthilfen, Pflanzen-Roller in Europa. Das Familienunternehmen hat insgesamt 109 Arbeitsplätze, davon sind 7,71 Prozent mit schwerbehinderten Menschen besetzt. Bei Wagner arbeiten Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderungen - teilweise bereits seit 20 und mehr Jahren. Einige wesentlich behinderte Menschen sind ehemalige Schüler eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) geistige Entwicklung. Die Firma hat auch zwei jungen Menschen einen Qualifizierungsplatz im Rahmen der KoBV-Maßnahme angeboten, die beide nach erfolgreicher Beendigung der Maßnahme übernommen wurden. Das Unternehmen bietet regelmäßig schwerbehinderten Menschen – auch besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen – die Chance, eine betriebliche Erprobung in der Firma durchzuführen, um die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dadurch entstanden inzwischen einige unbefristete Arbeitsverhältnisse, von denen die meisten noch bestehen. Zudem vergibt Wagner seit vielen Jahren Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen. Im Betrieb wird ein familiärer Umgang gepflegt. Die Belegschaft wird von der Geschäftsleitung für die Thematik Behinderung sensibilisiert, und es wird versucht, durch Paten innerbetriebliche Strukturen zu schaffen, die aufkeimende Konflikte und Probleme häufig bereits in der Anfangsphase auffangen und lösen können. ![]() FortbildungAufgrund der großen Nachfrage sind alle im Fortbildungsprogramm 2019 angebotenen Grund- und Aufbaukurse zum Schwerbehindertenrecht ausgebucht. Aus diesem Grunde werden einige Zusatzkurse durchgeführt, um so möglichst alle Anmeldungen auf der Warteliste berücksichtigen zu können. ![]() VeranstaltungenWelche Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsmöglichkeiten gibt es für Menschen mit Behinderung in Stuttgart? Antworten gibt diese Messe, die bereits zum dritten Mal stattfindet. Sie ist insbesondere für Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und deren Eltern und Lehrer interessant. Einerseits werden Beschäftigungsmöglichkeiten in Werkstätten für behinderte Menschen aufgezeigt, andererseits liegt der Fokus der Messe auf den Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die dafür notwendige schulische Vorbereitung und die besonderen Qualifizierungsmöglichkeiten werden anhand von Beispielen vorgestellt. Aber auch Arbeitgeber, die bereits schwerbehinderte Menschen beschäftigen oder einstellen möchten, erhalten wertvolle Informationen. Der Technische Beratungsdienst des KVJS-Integrationsamtes informiert beispielsweise über das Thema behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung. Zudem stellen das KVJS-Integrationsamt, der Integrationsfachdienst Stuttgart sowie die Agentur für Arbeit ihr weiteres unterstützendes Beratungs- und Leistungsangebot vor. Viele Werkstätten für behinderte Menschen, SBBZ und weitere Bildungseinrichtungen wirken an der Messe mit. Details zur Fachmesse erhalten Sie unter: www.stuttgarter-fachmesse.de Veranstaltungsort: ![]() Seit 1980 ist die REHAB Karlsruhe weltweit eine der größten und bedeutendsten Fachmessen für Rehabilitation, Therapie, Inklusion und Pflege. Sie ist eine wichtige und interessante Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Herstellern, Fachhändlern, Therapeuten, Medizinern, Pflegefachkräften, Dienstleistern und Vereinen, Schwerbehindertenvertretungen, Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers, Betriebs- und Personalräten sowie Menschen mit und ohne Handicap und Angehörige. Das KVJS-Integrationsamt ist auch in diesem Jahr wieder mit seinem Messestand vertreten. Wann: 16. - 18. Mai 2019 Wo: Halle 1 auf der FlächeD47 Werfen Sie einen Blick in Richtung der Hallendecke Warum sollen Sie den Weg auf sich nehmen und uns besuchen? Bei der Fachmesse REHAB erhalten Sie aus erster Hand Informationen über mögliche technische Hilfen sowie Beratung unter anderem von der Deutschen Rentenversicherung, der Agentur für Arbeit und vor allem vom Integrationsamt mit seinen vielfältigen Angeboten und seinem Integrationsfachdienst. Schwerpunktthema wird dieses Jahr die berufliche Inklusion von Jugendlichen sein. Dazu haben wir ein interessantes Angebot vor Ort für Sie vorbereitet. Kommen Sie, fragen Sie, informieren Sie sich aus erster Hand, erklettern Sie den Luftraum und treffen Sie uns persönlich. Kostenfreie Gästekarten Mit einer E-Mail an integrationsamt@kvjs.de können Sie Codes für Gästekarten zum kostenfreien Besuch der Messe anfordern. Bitte teilen Sie deshalb die Anzahl der benötigten Codes mit. Sie werden Ihnen dann per E-Mail zugesandt. Wichtig: Die Codes müssen Sie im Ticketshop gegen ein gültiges Ticket einlösen!
![]() Jährlich bietet das Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) blinden und sehbehinderten Oberstufenschülern und Schulabsolventen aus ganz Deutschland eine Orientierungsveranstaltung an. Über drei Tage können Fragen zu studentischem Wohnen, Orientierung und Mobilität, der persönlichen Hilfsmittelausstattung, der Rolle von Behindertenbeauftragten und vor allem zu spezifischen pädagogischen und technischen Unterstützungen im Studium diskutiert werden. Dazu stehen Experten der jeweiligen Themenkomplexe und Studierende mit Blindheit und Sehbehinderung aus höheren Semestern zur Verfügung. Die Orientierungsveranstaltung wendet sich an alle Studieninteressierte mit Sehschädigung unabhängig vom Studienort. Die nächste Informationsveranstaltung findet vom 27. – 29. Mai 2019 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Für interessierte Eltern, die ihre Tochter/ihren Sohn begleiten möchten, wird ein gesondertes Programm angeboten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Anfahrt und Unterkunft müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Detaillierte Informationen, einschließlich Programm und Anmeldung, können unter: https://www.szs.kit.edu/484.php oder 0721/608-41937 angefordert werden. Download: Flyer Orientierungsveranstaltung 2019
Tel: 0721/608-41937 BildnachweisAngaben über die Bildrechte der hier veröffentlichten Fotos, Logos und Grafiken stehen im Bildnachweis. |
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