Kreisteilhabe- und Seniorenplanungen

Kommunale Teilhabeplanungen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung

Der KVJS unterstützt die Stadt- und Landkreise bei der Erstellung von kommunalen Teilhabeplänen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Dabei betrachtet man das Unterstützungssystem und die Bedarfe im jeweiligen Stadt- oder Landkreis und entwickelt Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung. In den Blick genommen werden sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung. Der Kreis als Auftraggeber bestimmt den Umfang der Unterstützung durch den KVJS und inhaltliche Schwerpunkte. Die Teilhabeplanungen sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung.

Umfassende Bestandsbeschreibung und Blick in die Zukunft

Für die Einschätzung zukünftiger Bedarfe ist es wichtig, bestehende Angebote im Stadt- oder Landkreis und deren Nutzung genau zu kennen. Erfasst werden alle wichtigen Lebensbereiche: Frühförderung, Kindertagesbetreuung und Schule, Wohnen, Arbeit und Beschäftigung, Freizeit und Mobilität sowie das Leben im Alter. Für die Bestandserhebung und die Vorausschätzung zukünftiger Bedarfe verfügt der KVJS über bewährte sozialwissenschaftlich fundierte Instrumente. Diese werden an die individuellen Bedingungen im jeweiligen Kreis angepasst. Der KVJS ordnet die Ergebnisse fachlich ein und vergleicht sie mit landesweiten Daten.

Prozessbegleitung und Beteiligung

Die Federführung für die kommunale Teilhabeplanung liegt bei der Verwaltung. Diese stimmt sich eng mit allen Beteiligten und den Menschen mit Behinderung als „Experten in eigener Sache“ ab. Dies erfolgt beispielsweise in Arbeitskreisen und Workshops. Die sorgfältige Gestaltung des Planungsprozesses und die Organisation der Beteiligung sind wichtige Bausteine bei der kommunalen Teilhabeplanung. Hierbei berät und unterstützt der KVJS die Verwaltung auf der Grundlage der örtlichen Gegebenheiten und aktueller fachlicher Entwicklungen und liefert eigene Beiträge.

Bericht und Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung

Die Ergebnisse des Planungsprozesses werden in der Regel in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst. Auf Wunsch der Kreise erstellt der KVJS den kompletten Bericht oder einzelne Bausteine. Ein wichtiger Bestandteil des Berichts sind praxisorientierte Handlungsempfehlungen. Diese werden vorab im Rahmen der Beteiligung mit den zentralen Akteuren im Kreis abgestimmt.
 

Teilhabepläne für Menschen mit geistiger Behinderung

 

 

 

 

Der Kreiskarte können Sie entnehmen, in welchen Kreisen mit Beteiligung des KVJS Teilhabepläne für Menschen mit geistiger Behinderung abgeschlossen sind (dunkelblau) oder gerade erstellt werden (hellblau):

Stand 25. Juni 2018

Klick auf das Bild vergrößert die Karte.

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