Vergütungen, Entgelte, Vertragswesen

Altenpflege-Ausbildungsumlage

In Baden-Württemberg benötigen über 100.000 betagte Menschen professionelle Pflege.  Rund 28.200 Frauen und Männer kümmern sich in rund 3.300 Einrichtungen und Diensten um sie. Mit einer Altenpflege-Ausbildungsumlage möchte das Land einen Mangel an Pflegenden verhindern. Der KVJS führt das dazu notwendige Ausgleichsverfahren durch.

Das Ausgleichsverfahren soll die Kosten der Ausbildung ausgleichen: Einrichtungen und Dienste, die wenig oder gar keine Fachkräfte ausbilden, leisten einen finanziellen Ausgleich an ausbildende Arbeitgeber.
Die 3.300 Einrichtungen und Dienste liefern dem Verband die notwendigen Informationen und Daten. Der KVJS erhebt und verwaltet die Ausgleichsbeträge und verteilt sie in Form von Ausgleichszuweisungen.

Hintergrund

Die Landesregierung Baden-Württemberg beschloss im Herbst 2005 die Rechtsverordnung über die Erhebung von Ausgleichsbeträgen: die Altenpflegeausbildungsausgleichs-Verordnung – AltPflAusglVO. Sie beauftragte den KVJS, das Ausgleichsverfahren durchzuführen. Am Verfahren nehmen alle in Baden-Württemberg tätigen Einrichtungen nach § 4 Abs. 3 Satz 1 AltPflG teil.

Ergebnisse aus den Erhebungsverfahren

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Bericht zur Entwicklung des Umlageverfahrens 2011 bis 2016.

 

Die Ergebnisse der Erhebungen aus den Vorjahren:

Die Ergebnisse des Erhebungsverfahrens 2018

Das Erhebungsverfahren zur Ermittlung von Ausgleichsmasse und Ausgleichsbeträgen für die Altenpflegeausbildungsumlage 2018 ist mittlerweile abgeschlossen. Nun haben auch die Pflegesatzkommissionen nach § 86 SGB XI (stationär) bzw. § 89 Abs. 3 i. V. m. § 86 SGB XI (ambulant) das Benehmen zur Ausgleichsmasse hergestellt.

Die Ergebnisse für das Jahr 2018 finden Sie hier. 

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