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Fünfte Arbeitstagung zum Kommunalen Managementverfahren BW, 11. Oktober 2014, GENO-Haus Stuttgart „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“. Strategien für eine zukunftsweisende kommunale Familien- und Bildungspolitik.

Gut 100 Interessierte sind der Einladung gefolgt. Fast alle beteiligten Kommunen des Managementverfahrens waren in der Veranstaltung zur Familien- und Bildungspolitik mit dabei.
Neben den renommierten Einschätzungen von Städtetag, Norbert Brugger und Gemeindetag, Steffen Jäger kamen das Kultusministrium mit Dr. Carsten Rabe und das Sozialministerium mit Günter Mächtle mit ihren Beiträgen zu diesem Thema mit den Teilnehmern ins Gespräch. Ergänzt wurde die Einschätzung aus wissenschaftlicher Sicht von Seiten des Deutschen Jugendinstituts, Dr. Karin Jurczyk und Erich Stutzer von der FamilienForschung Baden-Württemberg (siehe Foto).

Das Dorf übernimmt den Generationenvertrag

Exkursion nach Eichstetten

2. Arbeitstagung/Exkursion zum Managementverfahren
Donnerstag, 20. Februar 2014

Etwa 40 Interessierte folgten der Einladung nach Eichstetten im Kaiserstuhl. Begrüßt durch Bürgermeister Bruder und eingeführt von Bürgermeister a.D. Gerhard Kiechle von der Bürgergemeinschaft Eichstetten war es möglich, in die Geheimnisse einer gelungenen Initiative zu schauen. Neben der Aufbauarbeit mit all ihren Tücken, wurde auch das laufende Geschäft durch Hela Bär von der Bürgergemeinschaft vorgestellt. Nachmittags konnten in drei Arbeitsgruppen Impulse zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen werden. Wunderbar das gemeinsame Mittagessen und der Abschlusskaffee im Café Mitnander, das aus dieser Initiative hervorgegangen ist. Wie so oft ging die Arbeit im Cafè und auf der Heimfahrt weiter.......

 

Stadt macht mit bei Landesprojekt

Heilbronner Stimme: Güglingen - als eine von 22 Kommunen in Baden-Württemberg und einzige im Landkreis Heilbronn beteiligt sich Güglingen an einem Landesprojekt.

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Kommunen erarbeiten Konzepte zum Leben im Alter

Gültstein, 23.11.2013 .. mehr...

Kommunen erarbeiten Konzepte zum Leben im Alter

Gültstein, 23.11.2013. Daheim alt werden: Das wollen viele Menschen. Doch Gendanken darüber, wie das funktionieren kann, machen sich viele erst sehr spät. Mehr als 100 Fachleute, Gemeindevertreter, Bürger und Interessierte haben gemeinsam Ansätze erarbeitet, wie ihre Kommune familienfreundlich, alternsgerecht und gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet werden kann.

Im kommenden Jahrzehnt wird jeder dritte Baden-Württemberger älter als 60 Jahre alt sein. Laut statistischem Landesamt ist heute bereits jeder 23. Einwohner 85 Jahre oder älter; bis 2060 könnte sich die Zahl nochmals annähernd verdreifachen. Das stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Mit Unterstützung des Sozialministeriums, der FamilienForschung des Statistischen Landesamtes und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales starteten 22 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg im Sommer das neue „Managementverfahren familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune“. Jetzt haben sich mehr als 100 Vertreter der Ministerien, der Kreise und Gemeinden, Fachleute und Ehrenamtliche mit dem Thema „Alter(n) als kommunale Gesamtaufgabe“ beschäftigt. Sie wollen strategische Handlungs-konzepte erarbeiten für den sozialen Zusammenhalt in der Bürgerschaft und eine attraktive Infrastruktur.

So stellte zum Beispiel Sabine Wenng von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung in München Modelle für die soziale und pflegerische Be-gleitung älterer Menschen zu Hause vor: Durch eine unabhängige, Trägerüber-greifende Beratung und Koordination des „Betreuten Wohnens zuhause“ können Gemeinden gemeinsam mit professionellen Pflegediensten und Ehrenamtlichen Angebote schaffen, die „zu den Menschen nach Hause kommen“. Mit gut funktionierenden Netzwerken könne man die Menschen nicht nur pflegerisch, sondern auch sozial begleiten.
Bis 2015 sind drei weitere Arbeitstagungen zu den Themen „Infrastruktur und Daseinsvorsorge“ (5. April 2014) und „Familie, Betreuung, Bildung“ (September/Oktober 2014) geplant. Außerdem unternehmen Vertreter der 22 am Managementverfahren teilnehmenden Städte und Gemeinden zwei Exkursionen zu Projekten vor Ort.

Beteiligte Städte und Gemeinden:
Albstadt, Allmersbach im Tal, Bad Saulgau, Bad Wildbad, Buchen, Burgstetten, Emmingen-Liptingen, Forbach, Friedenweiler, Güglingen, Ingersheim, Külsheim, Künzelsau, Lahr, Müllheim, Salach, Spraitbach, Steinmauern, Sulz am Neckar, Unlingen, Unterensingen, Winden im Elztal.

Demografietagung im Offenburg am 5. April 2014

Im kommenden Jahrzehnt wird jeder dritte Baden-Württemberger über 60 Jahre alt sein.
In den meisten Kommunen wird dann die Bevölkerungszahl zurückgehen. Das stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Wie kann auch künftig eine attraktive Infra-struktur erhalten werden? Was kann getan werden, um die Ortskerne attraktiv zu halten und Gebäudeleerstände zu vermeiden? Was lässt sich gegen das Sterben der Läden und den Ärztemangel auf dem Land unternehmen? All das war Thema auf einer Demografietagung in Offenburg.

Die Vorträge zur Konferenz finden Sie im Mitgliederbereich. "Infrastruktur und kommunale Daseinsvorsorge".

Neue Lösungen gesucht

22 Städte und Gemeinden aus 19 Landkreisen in Baden-Württemberg arbeiten seit 2013 in dem Landesprogramm „Managementverfahren familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune“ zusammen. Am Samstag sind rund 100 Vertreter aus den beteiligten Kommunen – Bürgermeister , Gemeinderäte und Verwaltungsfachleute – im Landratsamt in Offenburg zusammengekommen, um neue Ideen und Lösungen zu diskutieren für ihre Arbeit vor Ort.

Gute Lösungsansätze aus ganz Baden-Württemberg

 Bürgermeister Oliver Sühring berichtete, wie aus einer alten leerstehenden landwirtschaftlichen Hofstelle eine neue attraktive Ortsmitte in Bernstadt entsteht. Geplant ist ein Gebäudekomplex mit 15 altersgerechten Wohnungen mit Bürgerbüro, Tagescafé, Schülermensa und offenem Mittagstisch.
 Bezirksbürgermeister Willi Igel erzählte, wie mit viel Bürgerengagement im ehemaligen Straßendorf Reutlingen-Reicheneck ein gemeinsamer Dorfplatz entstand. Zu Beginn wurden Zukunftswerkstätten durchgeführt, es entstand der Förderverein Neue Dorfmitte Reicheneck e.V. und am Ende haben Bürgerinnen und Bürger selbst beim Bau des Dorfplatzes mit angepackt. Heute ist der Dorfplatz als zentraler Treffpunkt für die Bürger in Reicheneck nicht mehr wegzudenken.
 Bürgermeister Siegfried Huber aus Oberharmersbach berichtete, wie nach dem Wegfall der letzten Hausarztpraxis eine neue gemeinschaftliche Zweigpraxis mit
drei Ärzten aus dem benachbarten Zell am Harmersbach geschaffen wurde. Die Gemeinde stellt die Praxisräume kostenlos zur Verfügung. Das „Soziale Netzwerk Oberharmersbach e.V.“ ist ebenfalls in dem Gebäude untergebracht und organisiert die Nachbarschaftshilfe vor Ort.
 Bürgermeister Bernd Lutz und Dr.-Ing. Harry Dobeschinsky, Bürgerbusverein, stellten den Salacher Bürgerbus vor, der in Salach – ergänzend zum öffentlichen Nahverkehr – überall dort unterwegs ist, wo der reguläre Bus nicht fahren kann. 30 ehrenamtliche Fahrer sind im Einsatz, rund 7.000 Fahrgäste werden im Jahr befördert. Der Salacher Bürgerbus war der erste in Baden-Württemberg, rund 20 neue Bürgerbusse sind in anderen Gemeinden in den letzten Jahren entstanden.
 Wie ein Dorfladen als Bürgergenossenschaft erfolgreich geführt werden kann – und das auch in einem Dorf mit 650 Einwohnern – zeigt Dieter Miss von der „Milchhüsli Wies eG“, Kleines Wiesental. Das Gebäude des Dorfladens wurde mit viel Eigenarbeit der Bürgerinnen und Bürger errichtet, die Gemeinde bezahlt den Unterhalt.
Der Dorfladen hat einen kleinen Treffpunkt und ein Taxi, das die älteren Menschen zum Dorfladen bringt.
 Ebenfalls als Bürgergenossenschaft wird die Dorfgaststätte „bolando“ in Bollschweil geführt, entstanden mit viel Engagement und Eigenarbeit der Bürger aus einem alten leerstehenden Gebäude, das kurz vor dem Abriss stand. Karl Dischinger von der „bolando eG“ stellte das Projekt vor, das heute ein wichtiger sozialer und mit seinen vielen Theater- und Musikveranstaltungen vor allem auch ein kultureller Mittelpunkt des Dorfes ist.
 Einen Überblick über Lösungsansätze aus anderen Bundesländern gab Prof. Dr. Peter Dehne von der Hochschule Neubrandenburg. Neben den guten Beispielen einzelner Kommunen seien insbesondere regionale Strategien für den demografischen Wandel gefragt. So haben sich beispielsweise im hessischen Vogelsbergkreis 16 Kommunen zusammengetan, um die hausärztliche Versorgung in ihrer Region zu sichern. Der nächste Hausarzt darf nicht mehr als 15 Autominuten entfernt sein und nicht mehr als 2.000 Einwohner versorgen müssen, andernfalls greifen die Kommunen gemeinsam ein.

Kommunen erarbeiten Konzepte zum Leben im Alter

Gültstein, 23.11.2013. Daheim alt werden: Das wollen viele Menschen. Doch Gedanken darüber, wie das funktionieren kann, machen sich viele erst sehr spät. Mehr als 100 Fachleute und Interessierte haben gemeinsam Ansätze erarbeitet, wie sie ihre Kommune familienfreundlich, altersgerecht und gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten können.

Im kommenden Jahrzehnt wird jeder dritte Baden-Württemberger älter als 60 Jahre alt sein. Das stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Mit Unterstützung des Sozialministeriums, des Ministeriums Ländlicher Raum, des Kultusministeriums, der kommunalen Landesverbände, der Akademie Ländlicher Raum, der FamilienForschung des Statistischen Landesamtes und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales (KVJS) starteten 22 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg das neue "Managementverfahren familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune". Jetzt haben sich mehr als 100 Vertreter der Ministerien, der Kreise und Gemeinden, Bürgermeister, Fachleute und Ehrenamtliche mit dem Thema "Alter(n) als kommunale Gesamtaufgabe" beschäftigt. Sie diskutierten strategische Handlungskonzepte für den sozialen Zusammenhalt in der Bürgerschaft und für eine attraktive Infrastruktur.

So stellte Sabine Wenng von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung in München Modelle für die soziale und pflegerische Begleitung älterer Menschen zu Hause vor: Das "Betreute Wohnen zuhause" vereint unabhängige, Trägerübergreifende Beratung und Koordination der Pflege zuhause mit Hausbesuchen von Ehrenamtlichen. Sie sollen in persönlichen Gesprächen den Bedarf der Menschen herausfinden und zugleich sozialer Ansprechpartner sein. Mit gut funktionierenden Netzwerken könne man die Menschen pflegerisch und sozial begleiten, so Wenng.

Ehrenamtliche, Vereine und Gemeinden stellten weitere Projekte aus Baden-Württemberg vor und diskutierten zu den Themenbereichen "Daheim alt werden", "Pflegeversorgung in kleinen Gemeinden", "Zusammenleben der Familien und Generationen", "Netzwerke für das Leben im Alter", "Leben mit Demenz" sowie "barrierefreie und inklusive Kommunen".

Die Kommunen sollten dabei nicht nur die Defizite des Alterns sehen. "Wir brauchen eine neue Kultur des Alterns, welche die Kompetenzen, Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der Menschen stärker in den Blick nimmt", sagte Günter Knoblich vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren. Denn keine ältere Generation zuvor sei - im Durchschnitt betrachtet - so fit und mobil, so qualifiziert und wohlhabend, wie die Generation, die jetzt in den dritten Lebensabschnitt eintrete. "Dies ist ein großes Potential für die Kommunen. Vielerorts gründen sich Generationen- und Bürgernetzwerke, die wichtige Aufgaben übernehmen und wesentlich durch das Engagement älterer Menschen getragen werden", so Knoblich.

Es bedarf aber neben dem eigenen Handeln auf kommunaler Ebene auch neuer Rahmenbedingungen. "Die sollten Gegenstand der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene sein", sagte KVJS-Verbandsdirektor Prof. Roland Klinger. "Es gibt Versorgungslücken in der Pflege: Die gesetzliche Pflegeversicherung muss auf den Prüfstand." Aber: "Gefordert sind der Staat und die Gesellschaft und deshalb werden die Herausforderungen ohne bürgerschaftliches Engagement in allen 1101 Kommunen in Baden-Württemberg nicht zu bewältigen sein."

Bis 2015 sind drei weitere Arbeitstagungen zu den Themen "Infrastruktur und Daseinsvorsorge im demografischen Wandel" (5. April 2014) und "Familie, Betreuung, Bildung" (September/Oktober 2014) geplant. Außerdem unternehmen Vertreter der 22 am Managementverfahren teilnehmenden Städte und Gemeinden drei Exkursionen zu Projekten vor Ort. Für Anfang 2015 sind erste Ergebnisse sowie eine Zwischenbilanz geplant.

Beteiligte Städte und Gemeinden:
Albstadt, Allmersbach im Tal, Bad Saulgau, Bad Wildbad, Buchen, Burgstetten, Emmingen-Liptingen, Forbach, Friedenweiler, Güglingen, Ingersheim, Külsheim, Künzelsau, Lahr, Müllheim, Salach, Spraitbach, Steinmauern, Sulz am Neckar, Unlingen, Unterensingen, Winden im Elztal.

Am 16.07.2013 startete das neue Managementverfahren „Familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune. Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter
aus den 21 teilnehmenden Städten und Gemeinden kamen dazu in das Statistische Landesamt in Stuttgart.

Hier die Powerpointfolien [1.700 KB] zur Veranstaltung.

Vortrag: Dr. Armin König, Illingen, Saarland [207 KB]

„Die Lösungen müssen aus den Kommunen kommen.“ –
Statements der Programmpartner


21 Städte und Gemeinden aus 19 Landkreisen in Baden-Württemberg starten das neue „Managementverfahren familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune“, um sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen. 9 Programm partner im Land Baden-Württemberg unterstützen sie dabei. Wie sehen die Programm partner das gemeinsame Vorhaben und welche Erwartungen verbinden sie damit?

Günter Mächtle: Kommunaler Familienpolitik kommt Schlüsselrolle zu
„Der kommunalen Familien- und Generationenpolitik kommt im demografischen Wandel eine Schlüsselrolle zu“, sagt Ministerialdirigent Günter Mächtle, Abteilungsleiter im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie,Frauen und Senioren Baden-Württemberg. „Es geht dabei zum einen um eine Anpassung der Infrastruktur an künftige Bedürfnisse. Zudem wird es darauf ankommen, die bürgerschaftlichen Netzwerke in den Kommunen zu stärken und den Austausch und die Selbsthilfe zwischen den Familien und Generationen zu fördern. Aus diesem Grund setzt das Managementverfahren stark auf die Beteiligung und Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen.“

Hartmut Alker: Besonders der Ländliche Raum kann profitieren
„Besonders für die vielen kleinen Kommunen im Ländlichen Raum ist das neue Manage mentverfahren eine gute Sache“, betont Ministerialdirigent Hartmut Alker, Abteilungsleiter im Ministeriumfür Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. „Der Länd liche Raum wird in besonderem Maße das Engagement und die Innovationskraft seiner Bewohner aktivieren müssen, um auch in Zukunft ein attraktiver Standort zu bleiben.
Und dabei kommt es nicht nur auf Gewerbegebiete und Bauplätze an, sondern auf das Zusammenspiel der ganzen Infrastruktur – mit allen Betreuungs-, Bildungs-, Vereins- und bürgerschaftlichen Angeboten.“

Johannes Stingl: Die Lösungen müssen aus den Kommunen kommen
„Die breit angelegte Zusammenarbeit in dem Programm ist die richtige Antwort auf die enormen demografischen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte“, sagt Johannes Stingl, Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg. „Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden örtlich ganz unterschiedlich sein, und so lassen sich die Antworten und Lösungen auch nur in den Kommunen selbst finden. Es ist zu begrüßen, wenn die Kommunen dabei auf ihrem Weg unterstützt werden.“

Dr. Carmina Brenner: Zukunftskonzepte für nächsten 10 bis 15 Jahre
„Das Managementverfahren zeigt, wie wichtig gute demografische Informationen für das kommunale Handeln sind“, so Dr. Carmina Brenner, Präsidentin des Statistischen Landes amtes Baden-Württemberg. „Die Ergebnisse von Zensus, Demografie-Spiegel und Bevölke rungsvorausrechnungen fließen unmittelbar in die Entscheidungsgrundlagen mit ein. Die Kommunen erhalten so ein Zukunftskonzept, dass die nächsten 10 bis 15 Jahre in den Blick nimmt.“

Neues aus dem Managementverfahren

Die ersten drei Kommunen haben die Entwicklungsphase des Managementverfahrens abgeschlossen. Es liegen die entsprechenden Handlungskonzepte und Gemeinderatsbeschlüsse vor.
Da bereits im Verlauf der Entwicklung erste Umsetzung von Ideen stattgefunden haben, nimmt die Sache jetzt richtig Fahrt auf.

Lesen Sie auf den Internetseiten der Kommunen über den aktuellen Stand der Entwicklung.
Salach 23.09.2014
Ingersheim 16.12.2014

Lesen Sie zu Salach im Staatsanzeiger. [145 KB]

Exkursion Bildung und Betreuung Ebersbach

5. November 2014, Rathaus Ebersbach an der Fils

Eine Stadt vernetzt sich, um die Bildungsmöglichkeiten zu erweitern.
"
Kein Kind soll verloren gehen", so eröffnete Bürgermeister Vogler die Veranstaltung im Rathaus. Die Stadt Ebersbach an der Fils, hat im Bereich Bildung, Erziehung und Betreuung schon einiges auf den Weg gebracht.
Hautnah miterleben konnten dies 35 interessierte Vertreter aus Städten und Gemeinden aus ganz Baden-Württemberg. Im Rahmen der demografiesensiblen Kommunalentwicklung ist diese Exkursion als Ergänzung zu der Konferenz am 11.10. im Genohaus geplant worden.



 

Im Auftrag des Sozialministeriums BW gibt es eine Festveranstaltung "Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften in unseren Städten und Gemeinden" am 30. September 2015, 10:00-12:45 Uhr im Neuen Schloss Stuttgart, Weißer Saal, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart. Einladen möchten wir Sie auch zu der nachfolgenden Information für neu interessierte Kommunen ab 12:45 Uhr, also gleich im Anschluss an die Festveranstaltung und ebenfalls im Weißen Saal.

Sie haben also die Gelegenheit, an diesem Tag die 20 Städte und Gemeinden kennenzulernen, die seit 2013/2014 an dem Programm teilnehmen und jetzt in der Umsetzung ihrer Handlungskonzepte sind. Ab 12:45 Uhr informieren wir dann über die Modalitäten der Neuausschreibung.

Das Programm [1.129 KB] mit Anmeldebogen sowie die Wegbeschreibung [829 KB] zum Neuen Schloss Stuttgart sind beigefügt.
Wir bitten Sie um Anmeldung bis 18.09.2015. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir würden uns sehr freuen, Sie in Stuttgart begrüßen zu dürfen.

27.1.2016 Bad Boll

"Integration, Akzeptanz und gute Beispiele in der Arbeit mit Flüchtlingen"

Die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen erfordert eine aktive und positive Gestaltung des Ankommens und des Zusammenlebens in unseren Städten und Gemeinden - und das unter derzeit sehr schwierigen und unvorhersehbaren Bedingungen. Der Aufbau "sorgender Gemeinschaften" in unseren Kommunen mit haupt- und ehrenamtlichen Strukturen gewinnt künftig eine ganz neue Bedeutung. Das Kommunale Managementverfahren BW hat mit dieser Veranstaltung gute Beispiele und Wege in der Arbeit mit Flüchtlingen aufgezeigt und einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch ermöglicht. Langjährige Erfahrung und wesentliches Know-how waren an einem Tag konzentriert abrufbar.

"Was wir brauchen sind gelingende Konzepte", so Andreas Reuter vom Kommunalverband für Jugend und Soziales in Stuttgart. " Es besteht sonst die Gefahr der Schuldzuweisung und diese bringt weder die Menschen noch die Kommunen weiter." Dr. Kamal Sido griff diese Aussagen in seinem Bericht über die aktuelle Lage in Syrien, Iran, Irak, Libanon und Türkei mit auf. Er berichtete von der Problematik des Sieges der einen Gruppierung, die die Niederlage der anderen automatisch in sich trägt und das alles auf dem Rücken der Zivilbevölkerung. Seiner Einschätzung nach liegt in der Verhandlung aller Parteien in Genf die einzige Möglichkeit in Richtung Waffenstillstand und Frieden zu kommen. Gleichzeitig zeigte sich in seinem Vortrag die Dauer und das Ausmaß der Problematik, die echte Zuversicht schwer aufkommen ließ.

Im Anschluss gab es in die Workshops die von Themen wie "Schule von Anfang an. Bildung als möglicher Schlüssel", über Sicherheitsaspekte, kommunale Gesamtkonzepte, rechtliche Grundlagen bis zu kommunikativen Ansätze zur Integration reichten.Mit Antworten zu vielen Fragen konnten die ca. 80 Teilnehmer den Nachhauseweg antreten. Große Teile der Arbeit stehen noch bevor. (ar)

Zukunftswerkstatt Vereine in Bad Saulgau 17.10.15

Über 80 Teilnehmer machen sich Gedanken.

Netzwerk der demografiesensiblen Kommunen

Exkursion "Mobilität und Innenentwicklung"

6. Arbeitstagung/Exkursion zum Managementverfahren mit AG’s Bürgerbus, Bürgernetzwerk, Generationentreff, Montag, 29. Juni 2015 in Bad Wildbad

Managementverfahren 2016

Haben Sie vor, im kommenden Jahr die Themenschwerpunkte "Familien, Neubürger, Flüchtlinge" - "Älterwerden, Generationen, Ehrenamt" - "Daseinsvorsorge, Grundversorgung, Mobilität" zu bearbeiten? Dann könnte das Managementverfahren für Sie interessant sein. Ziel des Verfahrens ist es, ein wegweisendes kommunales Zukunftskonzept zu entwickeln, das gemeinsam von Gemeinderat, Verwaltung, örtlicher Wirtschaft und Bürgerschaft getragen und umgesetzt wird. Unterstützt wird das Verfahren durch eine 12-18-monatige professionelle Vor-Ort-Begleitung, die Sie auch durch Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung führt.

Im Netzwerk starker Partner
20 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg haben das Kommunale Managementverfahren bereits erfolgreich absolviert und wurden kürzlich mit Qualitätssiegel und Zertifikat ausgezeichnet. Vor Ort entstehen derzeit Familien- und Mehrgenerationenhäuser, Bürgergemeinschaften und Generationennetzwerke, Projekte zur Neubürgerbegrüßung und Integration sowie Initiativen zur Belebung von Ortskernen und besseren Verkehrsanbindung. Die 20 Kommunen sowie die neu hinzukommenden Städte und Gemeinden arbeiten in einem landesweiten Netzwerk zusammen. Es werden mehrmals jährlich Arbeitstagungen und Exkursionen veranstaltet, zu denen Bürgermeister/-innen, Projektleitungen, Gemeinderäte und andere lokale Akteure eingeladen sind.

Kostenbeteiligung und Arbeitsaufwand
Für die 12-monatige professionelle Vor-Ort-Begleitung muss eine Kostenbeteiligung erhoben werden. Näheres erfahren Sie aus den beigefügten Anmeldeunterlagen. Der Arbeitsaufwand für die kommunale Projektleitung kann je nach Arbeitsphase und Größe der Kommune mit durchschnittlich 4 bis 12 Wochenstunden veranschlagt werden.

Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen
Das Kommunale Managementverfahren kann 2016 für 10 Kommunen angeboten werden. Interessenten können sich gerne bereits jetzt für 2017 in eine Interessentenliste eintragen. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Programmpartner
Das Kommunale Managementverfahren wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg, dem Kommunalverband für Jugend und Soziales, der Akademie Ländlicher Raum sowie der FamilienForschung des Statistischen Landesamtes umgesetzt.

 

Exkursion zum Thema Familienzentrum als "sorgende Gemeinschaft"
Mehrgenerationenhaus Freudenstadt und Café Altes Rathaus Neubulach

01.07.2017: Ehingen bilanziert nach 5 Jahren

Bürgermeister, Teilnehmer und Moderator Hartung

Nach fünf Jahren zieht Ehingen Bilanz. Was hat sich aus der Zukunftswerkstatt 2012 entwickelt. Welche Angebote wurde geschaffen, welche ließen sich nicht realisieren?
OB Baumann und Bürgermeister Wolf zeigten eine eindrucksvolle Fülle von umgesetzten Vorhaben. Sie wollen sich aber darauf nicht ausruhen, so der OB. Es geht darum die Entwicklung der Familienfreundlichkeit weite im Blick zu haben und sich an die neuen Herausforderungen anzupassen.

Allgemein