Menschen mit Behinderung

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung

Menschen, die behindert oder von Behinderung bedroht sind, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe beim Wohnen, Arbeiten oder bei der Förderung von stützenden Familienstrukturen. Eingliederungshilfe für behinderte Menschen will weg von der Betreuung und hin zur Begleitung.

Zuständigkeit:

Wir beraten und unterstützen die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg bei der Durchführung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen - insbesondere zu den unten stehenden Themen.

Bürgerinnen und Bürger können Leistungen der Eingliederungshilfe direkt bei den Sozialämtern in den Landratsämtern bzw. in den Bürgermeisterämtern (Stadtkreise) beantragen.

Ihr zuständiges Amt finden Sie in Ihrem Stadt- oder Landkreis. Zu den Webseiten der Stadt- und Landkreise gelangen Sie hier.

Leistungen der Eingliederungshilfe (in den Stadt- und Landkreisen)

In Baden-Württemberg existiert ein gegliedertes System der Frühförderung mit sonderpädagogischen Beratungsstellen, Frühfördereinrichtungen und sozialpädiatrischen Zentren.

Beeinträchtigungen werden frühzeitig erkannt, Familien von Anfang an beraten und begleitet, Kinder werden rechtzeitig gefördert, so dass nach Möglichkeit drohende Behinderungen vermieden bzw. ihre Folgen minimiert werden können.

Nähere Informationen erhalten Sie

  • über den Landesbildungsserver Baden-Württemberg hier
  • über den öffentlichen Gesundheitsdienst Baden-Württemberg hier

Ihr Kontakt zu uns:

Ulrich Allmendinger

Stellv. Leiter Dezernat 2

Telefon: 0711 6375-323

Marion Schatz

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

Schulbildung, Ambulant Betreutes Wohnen, Begleitetes Wohnen in Familien

Telefon: 0711 6375-303

Kindern mit Behinderungen, die noch nicht eingeschult sind, stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung, um den Besuch einer Kindertageseinrichtung ermöglichen zu können.

• Pädagogische Hilfen zur Teilnahme am Gruppengeschehen und zur
   Integration in die Gruppe
• Begleitende Hilfen als Hilfestellung bei Alltagshandlungen

Diese Angebote können größtenteils im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen finanziert werden. Nicht finanziert werden können beispielsweise Leistungen wie Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie oder Behandlungspflege, da diese im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten sind. Beiträge zur Kindertageseinrichtung sowie eventuell anfallende Fahrtkosten können ebenfalls nicht im Rahmen der Eingliederungshilfe übernommen werden.

Für Kinder mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung stehen alternativ öffentliche oder private Schulkindergarten zur Verfügung. Falls hierfür Kosten entstehen, können diese ebenfalls im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen übernommen werden.

Ihr Kontakt zu uns:

Marion Schatz

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

Schulbildung, Ambulant Betreutes Wohnen, Begleitetes Wohnen in Familien

Telefon: 0711 6375-303

Petra Schulze

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

WfbM/FuB, Fachausschuss, Beratung und Unterstützung der örtlichen Träger, Projekte, Grundsatzfragen Leistungsrecht: Berufsausbildung

Telefon: 0711 6375-308

Arbeitshilfen und Formulare

Orientierungshilfe für die Sozial- und Jugendhilfe

Inklusion in Kindertageseinrichtungen

Inklusion in Kindertageseinrichtungen - Leistungen der Eingliederungshilfe (Bericht ohne Anlagen)

Anlage A1   Anlage A2   Anlage A3   Anlage A3-a   Anlage A4

Anlage A5   Anlage A6   Anlage A7   Anlage A8      Anlage A9

Anlage A10  Anlage A11  Anlage A12  Anlage B1    Anlage B2 

Anlage C1   Anlage C2   Anlage C3   Anlage C4      Anlage C5

Anlage D1   Anlage D2  

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen haben einen Anspruch auf Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hierzu. Solche Hilfen sind beispielsweise

  • begleitende Hilfen als Hilfestellung bei Alltagshandlungen
  • Assistenzdienste.

Weiterführend können auch Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf oder aber zum Besuch einer Hochschule im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen gewährt werden.

Ihr Kontakt zu uns:

Marion Schatz

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

Schulbildung, Ambulant Betreutes Wohnen, Begleitetes Wohnen in Familien

Telefon: 0711 6375-303

Petra Schulze

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

WfbM/FuB, Fachausschuss, Beratung und Unterstützung der örtlichen Träger, Projekte, Grundsatzfragen Leistungsrecht: Berufsausbildung

Telefon: 0711 6375-308

Arbeitshilfen und Formulare

Berufliche Bildung für junge Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Eingliederungshilfe

Grundsätzlich ist der Sozialhilfeträger im Rahmen der Eingliederungshilfe Leistungsträger für die schulische Ausbildung für einen angemessenen Beruf bei der Ersteingliederung.
  

Rechtsgrundlagen der schulischen Ausbildungsmaßnahme im Rahmen der Eingliederungshilfe:

  • § 33 Abs. 3 Nr. 2 - 4 SGB IX
  • § 54 Abs. 1 Nr. 2 SGB XII
  • § 13 VO nach § 60 SGB XII (EinglHVO)

 

Beispiele für schulische Berufsausbildungsstätten:

  • Sonderberufsfachschulen (SBF)
  • Fachschulen (und Berufskollegs)
  • Fachhochschulen / Hochschulen (auch i. R. d. Hilfe zum Besuch einer Hochschule)

 

Schulische Ausbildungsmaßnahmen zur Berufsvorbereitung:

Zu den Berufsvorbereitungsangeboten der Berufsbildenden Schulen zählt auch das Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf (VAB), das das bisherige Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) seit dem Schuljahr 2013/2014 ablöst.

 

Vorrang Arbeitsverwaltung:

In erster Linie ist es Aufgabe der Agentur für Arbeit, die Berufsausbildung von Menschen mit Behinderungen sicherzustellen. Die Arbeitsverwaltung ist nach dem SGB III verpflichtet, geeignete Angebote zu schaffen und Leistungen anzubieten, wie z.B.

  • Berufsbildungswerke (berufliche Erstausbildung)
  • Berufsförderungswerke (Umschulung /Fortbildung)
  • Zuschüsse für betriebliche Ausbildungen.


Eine Kostenübernahme durch den Sozialhilfeträger kommt daher nur in Betracht, wenn vorrangige Angebote der AfA ausscheiden, d.h. eine vorrangige Ausbildung auf dem freien Arbeitsmarkt, in einem BBW oder einem anderen Ausbildungsgang zu Lasten der AfA nicht möglich ist.

Ihr Kontakt zu uns:

Petra Schulze

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

WfbM/FuB, Fachausschuss, Beratung und Unterstützung der örtlichen Träger, Projekte, Grundsatzfragen Leistungsrecht: Berufsausbildung

Telefon: 0711 6375-308

Marion Schatz

Arbeitszeit: Mo - Do jeweils vormittags

Schulbildung, Ambulant Betreutes Wohnen, Begleitetes Wohnen in Familien

Telefon: 0711 6375-303

Zu den weiterführenden Informationen über Arbeit und sonstige Tagesstruktur für Menschen mit Behinderung gelangen Sie hier.

Menschen mit Behinderung stehen verschiedene Wohnformen zur Verfügung, die größtenteils im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen finanziert werden.

  • Wohnen im privaten Wohnraum, der ggf. behinderungsgerecht ausgestattet wird.
  • Ambulant betreutes Wohnen in der eigenen Wohnung oder in Wohngemeinschaft mit anderen Menschen mit Behinderung. Die Betreuung erfolgt durch einen Fachdienst.
  • Begleitetes Wohnen für erwachsene behinderte Menschen in Familien (Familienpflege)
  • Stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe mit „Rund-um-die-Uhr Betreuung“


Phasen wie Wohntraining bzw. Trainingswohnen erleichtern den Übergang zwischen den Wohnformen.

Eingliederungshilfe und Pflege im Alter

Diskussionspapier des Deutschen Vereins zur Gestaltung der Schnittstelle zwischen der Eingliederungshilfe und der (Hilfe zur) Pflege unter Berücksichtigung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der Reform der Eingliederungshilfe

Anschreiben des Deutschen Vereins  

Diskussionspapier des Deutschen Vereins    

Positionspapier der LAGÖFW vom 20.10.2009 zur Weiterentwicklung der stationären Hilfe für alt gewordene Menschen mit Behinderungen und zunehmendem Pflegebedarf 

Positionspapier der Liga vom 16.10.08 zur Begleitung von Menschen mit Behinderungen in der Abgrenzung zwischen Eingliederungshilfe und Pflege - Schwerpunkt Wohnen

Eckpunkte des Landkreistags Baden-Württemberg vom 24.03.2009 zur künftigen Versorgung von älter werdenden und pflegebedürftigen Menschen mit Behinderung

Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg vom April 2009  zur Weiterentwicklung der stationären Hilfen für alt gewordene Menschen mit Behinderung und zunehmendem Pflegebedarf

 

Begriff der Pflegebedürftigkeit

Bericht des Beirats zum Begriff der Pflegebedürftigkeit 
Bundesgesundheitsministerium

 

Zulässigkeit von ergänzenden Leistungen der Eingliederungshilfe in zugelassenen Pflegeeinrichtungen

Gutachten des Deutschen Vereins

Ihre Ansprechpartnerin

Silvia Merz

Arbeitszeit: Mo - Do vormittags

Fachlicher Service, Fallmanagement, Pflegeleistungen

Telefon: 0711 6375-313

FASD - Fetale Alkohol-Spektrum-Störung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung informiert:

Die Fetale Alkohol-Spektrum-Störung
Die wichtigsten Fragen der sozialrechtlichen Praxis

Arbeitshilfen und Formulare

Einleitung von Maßnahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII / Formblatt Hb/A  

Nr. 22/2009
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Formblatt Hb/A

Anlage 1 zu Nr. 22/2009
Formblatt HB/A

Anlage 2 zu Nr. 22/2009
Anleitung und Hinweise

Orientierungshilfen siehe unter "Schule" und "Kindertageseinrichtungen"