Sozialplanung - Teilhabepläne und Seniorenpläne

Unsere Dienstleistung: Teilhabepläne für Menschen mit Behinderung und Kreisseniorenpläne

Die baden-württembergischen Stadt- und Landkreise haben die gesetzliche Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass soziale Dienste und Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Behinderung rechtzeitig, ausreichend und in der erforderlichen Qualität zur Verfügung stehen.

Der KVJS unterstützt die Sozialplanung der Stadt- und Landkreise bei der Erstellung von Teilhabeplänen für Menschen mit Behinderung und Kreisseniorenplänen. Dazu erteilen die Kreise einen Auftrag an den KVJS - die Federführung selbst bleibt beim Kreis.

Über den aktuellen Stand der Sozial- und Teilhabeplanung in Baden-Württemberg für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung informiert die Situationsanalyse.

Sozialplanung - Teilhabe-/Seniorenpläne

Teilhabepläne und Kreisseniorenpläne gewähren anhand von Daten und Fakten einen fundierten Blick in die Zukunft und bieten eine Grundlage für kommunalpolitische Entscheidungen. Auf dieser Basis können zukünftige Entwicklungen geplant und gesteuert werden.

Entscheidungsgrundlage mit Handlungsempfehlungen

Ein Teilhabe- oder Kreisseniorenplan gibt Handlungsempfehlungen für die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der Angebote im Kreis. Mit einer umfassenden Bestandserhebung wird eine solide Datenbasis geschaffen, die im Planungsprozess durch eine Bedarfsvorausschätzung in die Zukunft fortgeschrieben wird. Die Stadt- und Landkreise können Teilhabe- und Kreisseniorenpläne in den Folgejahren mit einer vergleichsweise einfachen Datenerhebung selbst fortschreiben – oder wiederum den KVJS beauftragen -, um die Planung der tatsächlichen Entwicklung anzupassen und neu zu bewerten.      

Empirische Daten und Kennziffern-Vergleich

Kern-Kompetenz des KVJS ist es, Daten empirisch solide zu erheben und auszuwerten sowie in Hinblick auf zukünftige Entwicklungen zu interpretieren. Der KVJS kann zudem auf Vergleichswerte aus Planungsprozessen in anderen Stadt- und Landkreisen zurückgreifen. Dies ermöglicht es auch, die Situation eines Kreises mit der in anderen Stadt- und Landkreisen zu vergleichen und zu bewerten.  

Bedarfsvorausschätzungen – ein Blick in die Zukunft

Auf der Grundlage der Erhebungsergebnisse errechnet der KVJS Schätzungen für den zukünftigen Bedarf. Als sinnvoll für die Vorausschätzung hat sich ein Zeitraum von zehn Jahren erwiesen. Dafür hat der KVJS geeignete Instrumente entwickelt, die laufend fortgeschrieben werden. Die Annahmen, die in eine Bedarfsvorausschätzung einfließen, werden jeweils mit den Beteiligten vor Ort abgestimmt, damit sie den örtlichen Gegebenheiten entsprechen und eine zuverlässige Basis für zukünftige Planungen bilden.

Federführung beim Kreis, KVJS als Dienstleister

Die originäre Zuständigkeit und Federführung für den Planungsprozess und das Ergebnis liegt bei der jeweiligen Stadt- oder Landkreisverwaltung. Der KVJS unterstützt und berät die Verwaltung während des Planungsprozesses intensiv in Hinblick auf Ablauf und Inhalte des Planungsprozesses. Der KVJS nimmt an den Sitzungen eines begleitenden Arbeitskreises sowie auf Wunsch auch an Gremiensitzungen teil.

Die Fachleute beim KVJS

Das Referat Sozialplanung des KVJS verfügt über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sozialwissenschaftlicher Ausbildung und ausgewiesenen Kenntnissen in der empirischen Sozialforschung. Hinzu kommen umfassende Kenntnisse der Angebotslandschaft in Baden-Württemberg und langjährige Erfahrungen in der Weiterentwicklung dieser Angebote. Zur Auswertung und Darstellung der Ergebnisse der Datenerhebung setzt der KVJS unter anderem die Programme SPSS (Statistik) und Regiograph (Landkarten) ein.

Der KVJS bietet Unterstützung bei der Erstellung eines kompletten Teilhabe- oder Kreisseniorenplans oder in Teilbereichen. Den Umfang der Expertise bestimmt der Auftrag gebende Kreis.  Der KVJS erstellt nach Aufforderung ein Festpreis-Angebot, das auf die besondere Situation vor Ort und den erforderlichen Leistungsumfang abgestimmt ist.

Der KVJS empfiehlt, begleitende Arbeitskreise mit Betroffenen, Angehörigen, Trägern von Einrichtungen, Verwaltung und Politik sowie anderen vor Ort Beteiligten einzurichten. Auf Wunsch übernimmt der KVJS die Moderation des Arbeitskreises und Auswertung der Diskussionen. So werden die Planungsergebnisse von allen Beteiligten getragen und können eher umgesetzt werden.

 

Nähere Informationen zum Umfang des Angebots und zur Frage der Kosten erhalten Sie in der KVJS - Struktur- und Einrichtungsplanung.

Ihr Ansprechpartnerin ist Frau Christine Blankenfeld, Referatsleiterin.

Kontaktdaten siehe oben rechts auf dieser Seite.

Ihre Ansprechpartnerin

Christine Blankenfeld

Referatsleiterin "Sozialplanung, Investive Förderung"

Telefon: 0711 6375-745

 

Diese Teilhabepläne wurden mit Beteiligung des KVJS erstellt:

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dunkelblau: abgeschlossen
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Stand Dezember 2016

Kreisseniorenpläne

Teilhabepläne für Menschen mit psychischen Behinderungen

Teilhabepläne für Menschen mit geistigen Behinderungen