APerTa-BW: Erste Ergebnisse liegen vor

Im KVJS-Forschungsprojekt „Aufgaben und Perspektiven von Tagesstätten für Menschen mit psychischer Erkrankung in Baden-Württemberg“ (kurz: APerTa-BW) hat der Forschungspartner aus Rostock alle 105 Tagestätten im Land und die Psychiatrieplanenden der Kreise online befragt.

Beide Befragungen liefen dank gemeinsamer Anstrengungen sehr erfolgreich: Bis auf eine fehlende Rückmeldung haben alle Befragten geantwortet. In der Wissenschaft spricht man in diesen Fällen von geglückten Vollerhebungen, die aussagekräftige Ergebnisse versprechen. Diese ersten Ergebnisse diskutierte der Projektbeirat im Dezember.

Nach Einschätzung der Tagesstättenleitungen haben durchschnittlich 17,5 Prozent der Besucherinnern und Besucher Migrationserfahrung. Außerdem stufen die Leitungen durchschnittlich 63 Prozent der Besucherinnen und Besucher als „Stammkundschaft“ ein. Darüber hinaus liegen Auskünfte zum Angebotsspektrum der Tagesstätten, zu den eingesetzten Mitarbeitenden, den Öffnungszeiten, zur Mitbestimmung und zu den verwendeten Räumlichkeiten vor. Auf die noch ausstehenden Auswertungen darf man gespannt sein.

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