Konversionsprojekt:
Startschuss für wissenschaftliche Begleitung
Das Modellprojekt zur Konversion von Arbeitsplätzen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) in Arbeitsplätze in einem Inklusionsunternehmen wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert vom Institut für Technologie und Arbeit (ITA) Kaiserslautern. Die Schneider Organisationsberatung aus Trier ist ebenfalls beratender Partner des Projekts.
Ziel des parallel laufenden Forschungsprojekts ist die schrittweise Erarbeitung einer geteilten Erfahrungs- und Wissensbasis sowie die Etablierung von Standards in Bezug auf Information des WfbM-Fachpersonals, der Gruppenleitungen, der Beschäftigten und der Einbezug von Angehörigen zum Konversionsprojekt. Die Rahmenbedingungen zur Vorbereitung auf die Konversion sollen zudem fortlaufend an den aktuellen Stand der Erkenntnisse angepasst werden.
Der Einstieg in das Konversionsprojekt ist jederzeit möglich. Dieser Zeitversatz ermöglicht Lernen der „jüngeren“ von den „älteren“ Projektteilnehmenden, die so Peer-Unterstützung bekommen. Für die teilnehmenden Akteure ist die Vernetzung auf unterschiedlichen Internet-Plattformen vorgesehen. Alle Projektbeteiligten haben hier Zugriff und können sich so direkt austauschen und informieren.
Anfang November 2025 veranstaltete das Inklusion- und Integrationsamt des KVJS zum Start des begleitenden Forschungsprojekts ein Online-Kick off, an dem zahlreiche interessierte Vertreterinnen und Vertreter von WfbM teilnahmen.
Den aktuellen Stand des Konversionsprojekts bietet eine eigene Webseite unter https://teilhabe-durch-konversion.de/.