„Es gibt so gut wie keine Forschung“

Mit dem 2023 reformierten Vormundschaftsrecht stehen das Mündel sowie die ehrenamtliche Vormundschaft stärker im Vordergrund. Hier setzt ein neues KVJS-Forschungsprojekt an. Dazu ein Gespräch mit Projektleiterin Heike Korge vom Landesjugendamt.

Frau Korge, was ist der Anlass für ein Forschungsprojekt zum Thema Vormundschaft?

Schon 2021 stellten Benjamin Froncek und Jens Pothmann in „Unbekannte Vormundschaft“ fest: „Über kein anderes Feld der Kinder- und Jugendhilfe ist womöglich so wenig bekannt, wie über das Handlungsfeld der Vormundschaft und Pflegschaft. Es gibt Lücken in den amtlichen Statistiken und es fehlt an quantitativen und qualitativen empirischen Untersuchungen.“ Mit dem Forschungsprojekt beabsichtigt der KVJS, sowohl empirische Grundlagen als auch darauf basierend eine fachliche Weiterentwicklung der Jugendhilfe im Bereich Vormundschaft anzustoßen.

Lesen Sie das ganze Interview in KVJS Aktuell 2/2026.