Fokus auf das neue Vormundschaftsrecht

Das neue KVJS-Forschungsvorhaben verspricht einen deutlichen Mehrwert für die kommunale Familie, die Stärkung der Vormünder und der Mündelrechte. Ein Überblick über die konkreten Ziele und Auswirkungen des Projekts.

Verbesserung der Bedarfsplanung

Durch die gewonnenen Daten dürfte die Bedarfsplanung verbessert werden. Das Forschungsprojekt beabsichtigt, grundlegende Daten zu erheben, die heute so noch nicht vorliegen. Die Jugendämter erhalten durch die systematische Erfassung der in ihrem Zuständigkeitsbereich bestellten Vormundschaften etwa Einblicke in die Anzahl der Vormundschaften und die Art der bestellten Vormünder (ehrenamtlicher Vormund, Amtsvormund, Berufsvormund, Vereinsvormund). Diese Informationen ermöglichen es den Jugendämtern, strategisch zu planen und ihre Ressourcen gezielt einzusetzen.

Aktive Unterstützung bei der Umsetzung des neuen Vormundschaftsrechts

Der Output des Forschungsprojekts soll die Jugendämter in Baden-Württemberg aktiv bei der Umsetzung des neuen Vormundschaftsrechts unterstützen und die Arbeit der Jugendämter erleichtern. Dies fördert die rechtliche Sicherheit und die landesweit – an die jeweiligen Besonderheiten angepassten – einheitliche Umsetzung.

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