Rechtliche Betreuung

Die überörtliche Betreuungsbehörde beim KVJS bietet Veranstaltungen für ...

  • Fachkräfte bei Betreuungsbehörden,
  • Fachkräfte bei Betreuungsvereinen,
  • Berufsbetreuerinnen und -betreuer.
Es wurden insgesamt 12 Veranstaltungen gefunden.

Betreuervergütung

Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Recht der Finanzierung der Betreuer wurde 2005 grundlegend neu gestaltet. Seitdem hat die Rechtsprechung viele Detailfragen beantwortet. Dennoch sind viele dieser Fragen den Betroffenen unbekannt, oft fehlt eine systematische Kenntnis; dies kann zum Verlust von Ansprüchen führen. Ziel des Seminars ist es, beruflichen Betreuerinnen und Betreuern mehr Sicherheit in der Geltendmachung und Berechnung ihrer Ansprüche zu geben.
- Grundlagen der Pauschalvergütung
- Vergütungsstufen, Begründung und Beispiele
- Bestandsschutz?
- Beginn und Ende des vergütungsfähigen Zeitraums
- Definitionen:
- Wohnung
- Heim
- Mittellosigkeit
- Vermögenseinsatz
- Berechnungsbeispiele
- Abgabe von Betreuungen an andere berufliche und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
- Todesfälle und Vergütung
- steuerliche Fragen



16.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR66-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Betreuung und Steuerrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Nicht erst seit der neuen Rentenversteuerung stellt sich für Betreuerinnen und Betreuer die Frage, wann sie für ihre Betreuten steuererklärungspflichtig sind und welche Rechtsfolgen bei Verletzungen dieser Pflichten drohen können.
Der Referent erörtert wichtige Fragen zur Steuerpflicht der Betreuten und stellt Grundzüge der eigenen Steuerpflicht als berufliche Betreuerin und beruflicher Betreuer dar.
Inhalte:
- Betreuerinnen und Betreuer als gesetzliche Vertreter gegenüber Steuerbehörden (§ 34 Abgabenordnung (AO))
- Abgrenzungsfragen, die sich aus Aufgabenkreis, Einwilligungsvorbehalt, Geschäftsfähigkeit der Betreuten und tatsächlicher Informationsgewinnung der Betreuerinnen und Betreuer ergeben
- Betreuerpflichten und Eigenhaftung (§ 69 AO), sowie Steuerstrafbarkeit
- Selbstanzeige, Fremdanzeige und deren Auswirkungen
- Handlungsfähigkeit der Betreuten im Steuerverfahren (§ 79 AO) und Auswirkung einer Betreuerintervention
- verfahrensrechtliche Pflichten im Steuerverfahren: Bekanntgabe von Steuerbescheiden, Fristen
- Grundzüge der Einkommenssteuer für Betreute
- Rentenbesteuerung, Kapitalerträge (auch im Ausland), Kosten der Betreuerin und des Betreuers, Freibeträge bei Behinderung und Krankheit
- Steuerarten für Betreute (Erbschaftssteuer, Grundsteuer)
- Steuerarten für Betreuerinnen und Betreuer (Gewerbesteuer, Umsatzsteuer)
- Steuerpflicht der Aufwandspauschale (§§ 3, 22 Einkommensteuergesetz)
- Randfragen zur Gewerbeanmeldung, IHK-Mitgliedschaft und Berufsgenossenschaft

17.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR24-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Betreuungsbehörde als Urkundsstelle

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden

Ziele und Inhalte

Die Neuregelungen durch das 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz erweiterten das bereits umfangreiche Tätigkeitsfeld der Betreuungsbehörde unter anderem dahingehend, nunmehr Beglaubigungen von Unterschriften und Handzeichen auf Vorsorgevollmachten vorzunehmen. Die Urkundspersonen benötigen für diese Aufgabe ein fundiertes Fachwissen. Die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Kenntnisse vermittelt das Seminar.
Schwerpunkte:
- Begriffsbestimmung
- besondere Stellung der Urkundsperson
- Richtlinien zur Beurkundung
- formelle und materiell-rechtliche Normen bei der Beglaubigung
- Ablauf einer Beglaubigung
- Folgen einer Beglaubigung

28.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR46-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Einführung in das Betreuungsrecht

neue Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Bei der Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer und im weiteren Verlauf der Tätigkeit ist das Wissen um die rechtlichen Grundlagen des Betreuungsrechtes unabdingbar.

Das Seminar behandelt im Rahmen einer Einführung in das Recht der Betreuung:
- gesetzliche Voraussetzungen für die Einrichtung einer Betreuung
- Abgrenzung der Betreuung zur Vorsorgevollmacht
- Genehmigungspflichten bei Unterbringung und Zwangsbehandlung
- Vermögensbetreuungsrecht
- Vergütungsrecht

16.11.17 - 17.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Einführung in die Schuldenregulierung

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Thema Verschuldung betrifft die meisten Betreuungen. Für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer gehört der Umgang mit drohenden Miet- und Stromschulden, Mahnbescheiden überzogenen Inkassokosten oder Lohn- und Kontopfändungen zur täglichen Arbeit.
Zunächst gilt es, die Überschuldungssituation durch
- Bestandsaufnahme,
- Vermeidung weiterer Schulden,
- Stabilisierung der Schuldensituation,
- Schuldnerschutz in den Griff zu bekommen.
Das Seminar bietet erste Lösungsansätze und praktische Hilfen bei der Schuldenregulierung.
Themenschwerpunkte sind:
- Forderungsaufstellung und Forderungsprüfung
- Inkassokosten
- Erstellung von Gläubigerübersichten
- Haushaltsplanerstellung
- Erstkontakt mit Gläubigerinnen und Gläubigern
- Umgang mit:
- Mahn- und Vollstreckungsbescheid
- Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher
- Vermögensauskunft
- ungerechtfertigten Forderungen

Informationen über Wege zur Entschuldung und die Inanspruchnahme von Schuldnerberatungsstellen runden die Veranstaltung ab.

13.11.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR25-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Leistungen in stationären Pflegeeinrichtungen – SGB XI und Rahmenvertrag nach § 75 SGB XI

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Pflege zu Hause in den eigenen vier Wänden, Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige, Aufnahme in das Pflegeheim. In der täglichen Praxis sehen sich Betreuerinnen und Betreuer mit vielfältigen Fragestellungen und Entscheidungen konfrontiert.
Die Veranstaltung informiert zu Leistungen der sozialen Pflegeversicherung, den Regelungen des Rahmenvertrags nach § 75 Sozialgesetzbuch (SGB) XI und beantwortet unter anderem folgende Fragen :
Heimverträge: was ist dabei zu beachten?
Welche Leistungen gibt es im Pflegeheim?
Wie setzt sich der Pflegesatz zusammen?
Wie ist die Abgrenzung von Regel- und Zusatzleistungen?
Was bringen die Pflegestärkungsgesetze II und III konkret für die Bewohner bzw. Pflegebedürftigen zu Hause?
Informationen zum Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgungin Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) runden die Veranstaltung ab.

14.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR26-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Rechtshilfe gegen Aufrechnung und Rückforderung nach dem SGB II

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im Sozialgesetzbuch (SGB) II werden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Geltendmachung von behördlichen Ansprüchen aufgrund von Darlehen, Erstattungsansprüchen und Ersatzansprüchen Stück für Stück verschärft. Behördliche Ansprüche werden aufgerechnet oder durch Forderungseinzug der Stadt- und Kreiskasse geltend gemacht; zum Teil haben Betroffene eine Aufrechnungsverfügung unterzeichnet.
Die Höhe der Aufrechnung überschreitet vielfach das geltende Recht.
Der Referent erarbeitet und systematisiert die Aufrechnung und Rückforderung.
Dies hilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der Einschätzung, ob und wo eventuell unrechtmäßiges behördliches Handeln vorliegt.
Stichpunkte:
- Systematisierung von behördlichen Forderungen:
- Darlehen (§ 42a SGB II), Erstattungsansprüche (§ 43 SGB II), Ersatzansprüche (§ 34a SGB II)
- Ansprüche aus anderen Rechtsgebieten und aus Vorzeiten
- Forderungen der Stadt- und Kreiskasse und was dabei zu beachten ist
- gesetzliche Vorschriften zur Geltendmachung:
- Welche Forderung darf unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe geltend gemacht werden?
- gegen wen und wann darf und muss das Jobcenter aufrechnen?
- Zustimmungserklärungen zur Aufrechnung, öffentlich-rechtlicher Vertrag, Verzicht, rechtliche Würdigung, Bindungswirkung, Widerruf
- Aufrechnung durch Verwaltungsakt und Rechtsmittel
- Geltendmachung von Ansprüchen durch den Forderungseinzug der Stadt- und Kreiskasse
- behördliche Ansprüche im Nichtmehrleistungsbezug
- Haftungsbeschränkung von Minderjährigen
- Schuldenerlass nach § 44 SGB II
- und vieles mehr

20.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR27-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Selbstständig als Berufsbetreuerin und Berufsbetreuer - und was dann? Teil 2

Selbstständige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Sie sind selbstständig als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer tätig? Vielleicht im klassischen Einzelkampf allein gegen alle (Betreuungsbehörden, Gerichte, Betreute, Finanzamt, Angehörige)?
Das geht auch anders - und in diesem Seminar erfährt man wie!

Zum einen geben die beiden Referenten praxiserprobte Tipps aus dem Alltag, wie man typische Stolperfallen in der Selbstständigkeit umgeht und der Satz "selbstständig bedeutet selbst und ständig" künftig nicht mehr gelten wird.
Zum anderen ist an diesem Seminartag ganz viel Raum zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch: Wie machen es andere, die die gleichen Probleme haben? Welche Strategien haben die Kolleginnen und Kollegen entwickelt?

Das Seminar vermittelt Methoden, Tipps und Kniffe, die das Leben für
Selbstständige erleichtern:
o Buchhaltung und Schreibtisch im Griff: Arbeitstechniken
Nutzung des Internets:
o die besten Apps für Smartphones
o Schriftverkehr schneller machen mit Textbausteinsoftware
o ein System, das Kundenanfragen von selbst beantwortet: Onlineterminkalender
o Softwarekombinationen
o Professionalisieren heißt rationalisieren: Outsourcing von Telefon...
o Beherrschen von Fristen
o Arbeit delegieren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen
o Zeiteinteilung
o Reflexion - auf die eigene psychische Belastbarkeit achten
Ganz wichtig ist das voneinander Lernen:
o Wie machen es andere?
o Welche Kniffe wurden erarbeitet, die man weitergeben kann?
o Netzwerkbildung
o Checklisten und Arbeitshilfen helfen bei der Bewältigung des
Selbstständigen-Alltags

13.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR65-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sozialrecht für Flüchtlinge

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Das Seminar baut auf die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung "Rechtliche Betreuung von Migrantinnen und Migranten" auf.
Migrantinnen und Migranten können Sozialleistungen erhalten. Diese sind unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Aufenthaltstitel oder Aufenthaltsstatus. Der Referent stellt die Aufenthaltstitel und die jeweiligen Sozialleistungen dar und gibt eine Übersicht, welche Sozialleistungen Migrantinnen und Migranten im jeweiligen aufenthalts- oder asylrechtlichen Status erhalten können.

12.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Unterbringungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Die Unterbringung stellt die Betroffenen, die Betreuerinnen und Betreuer und die Betreuungsbehörden vor besondere Herausforderungen. Es handelt sich um schwerwiegende Eingriffe in die grundgesetzlich geschützte persönliche Freiheit der Betreuten. In diesem Seminar werden die materiell- und verfahrensrechtlichen Voraussetzungen der zivil- und öffentlich-rechtlichen Unterbringung und der unterbringungsähnlichen Maßnahmen dargestellt und anhand von Beispielen aus der Praxis angewandt.

28.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR38-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Update zum Betreuungsrecht

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Im Seminar Einführung in das Betreuungsrecht wurden die Grundlagen des Betreuungsrechts vorgestellt.
In diesem Anschlussseminar werden relevante betreuungsrechtliche Themen vertiefend dargestellt und besprochen und aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen behandelt.

27.07.17 GENO-Haus Stuttgart 17-2-BtR14-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Work-Life-Balance - Ist-Situation analysieren und Veränderungsschritte planen

Fachkräfte bei Betreuungsbehörden und Betreuungsvereinen, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Ziele und Inhalte

Studien zeigen, dass erlebte soziale Unterstützung den wichtigsten Schutzfaktor gegen Gesundheitsprobleme darstellt. Sie aktiviert neurobiologische Schutzsysteme und vermindert die Aktivierung der neurobiologischen Stresssysteme.
Der Workshop bietet vertiefende Informationen zum Thema Burnout-Prävention. Basierend auf dem Freiburger Modell (Prof. Joachim Bauer) beschäftigt sich der Referent gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der Frage, wie es gelingen kann, eine Work-Life-Balance zu erreichen.
Konkret:
Wie ist es um den Ausgleich und das gesunde Verhältnis von Leben und Arbeiten bestellt?
Gibt es Themen oder Konflikte, die schon länger belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen oder schon die Gesundheit gefährden?
Was hindert einen daran, Veränderungen anzugehen?
Leitfragen sind behilflich, die konkrete Lebenssituation zu betrachten und notwendige Veränderungsschritte anzugehen.

Ziel dieser Tagesveranstaltung ist es, dass jede Teilnehmerin jeder Teilnehmer sich für konkrete Veränderungsschritte entscheiden kann und dadurch Impulse zur gesunden Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben mitnimmt.

22.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-2-BtR55-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze
fast ausgebucht
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
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