Werkzeuge in der Kinder- und Jugendhilfe

Der KVJS unterstützt die wirkungsorientierte Praxis der Sozialen Arbeit mit Projektgeldern und einer fundierten Informationssammlung: dem "Werkzeugkoffer". Zielgruppe sind Fachleute der Jugendhilfe, Behindertenhilfe sowie Fachleute für die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt.

Die Werkzeugkoffer enthalten Handreichungen und Checklisten von Expertinnen und Experten des KVJS. Zudem hat der Verband ausgewählte Beispiele aus den Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs zusammengestellt. Die Materialien sind als Anregung gedacht und können an die Zielsetzungen und Rahmenbedingungen eines Stadt- und Landkreises angepasst werden.

Beispiele aus der Kinder- und Jugendhilfe

Von Claudio De Bartolo

Schulsozialarbeit – ein Qualitätsmerkmal für öffentliche Schulen in Baden-Württemberg. Wirkungsebenen und Instrumente zur Qualitätsentwicklung

Auch wenn Schulsozialarbeit mittlerweile als Qualitätsmerkmal für eine gute Schule in Baden-Württemberg gilt, steht sie noch immer unter enormem Rechtfertigungsdruck bezüglich ihres Nutzens. Im Folgenden wird durch ein wissenschaftliches Modell auf die Frage eingegangen, welche Wirksamkeit Schulsozialarbeit entfalten kann (Oktober 2015)

Link zum Beitrag De Bartolo

Im Auftrag des Sozialministeriums führte die Universität Ulm mit dem KVJS-Landesjugendamt das Projekt "Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz" durch. In der ersten Runde (2010-2012) wurden 18 Stadt- und Landkreise aus Baden-Württemberg unterstützt, ihr System im Bereich Frühe Hilfen und Kinderschutz weiter zu verbessern. Die Präsentationen der Abschlussveranstaltung des Netzwerks „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ mit den Instrumenten zur Erfassung und Einschätzung der Fortschritte von Netzwerken finden Sie hier:

Abschluss Gütesiegel Teil 1

Abschluss Gütesiegel Teil 2

Der Stuttgarter Umbauprozess – auch Stuttgarter Weg genannt – ist ein auf Dauer angelegtes Geschehen. Es stellt die Arbeit des Jugendamtes und der örtlichen Erziehungshilfeträger regelmäßig auf den Prüfstand.

Im Zeitraum von 1999 bis Ende 2005 wurden neue fachliche Ziele und Strukturelemente im Hinblick auf sozialräumliche Hilfen im ambulanten und stationären Bereich vermittelt und umgesetzt. Es entstanden neue Beteiligungsformen für Familien und Professionelle (Hilfeplangespräch als Kontraktgespräch, Abschlussgespräche und Hilfebewertung, fallunspezifische Arbeit, Fallevaluation etc.) und eine kooperative Arbeitsstruktur im Bereich der Erziehungshilfen (etwa Stadtteilteams, Leitungsrunden mit öffentlichen und freien Trägern, gesamtstädtische Themenworkshops).

Mittlerweile wurden sämtliche Strukturelemente auf ihre Tauglichkeit hin überprüft und teilweise verfeinert. Auch fünf Jahre nach dem Projektende bewährt sich die Arbeits- und Steuerungsstruktur. Grund ist ein Qualitätsmanagement, das zur ständigen (selbst-)kritischen Reflexion der Arbeitsergebnisse auffordert.

Das Jugendamt der Stadt Stuttgart hat freundlicherweise folgende Materialien zu diesem Reformprozess zur Verfügung gestellt:

Teilvertrag 2

PDF Teilvertrag 2

Der Teilvertrag 2 ist einer von mehreren Vertragsbausteinen aus dem Rahmenvertrag zwischen Jugendamt und Freien Trägern. Er beschreibt das von der Jugendhilfeplanung entwickelte Steuerungssystem. Es steht in einem direkten Zusammenhang mit dem vom Jugendamt Stuttgart und den sozialräumlichen Trägern entwickelten Qualitätsmanagement und wird auf einer soliden vertraglichen Grundlage umgesetzt. 

Benchmarking-Bericht

PDF Benchmarking-Bericht 

Ein Instrument des Qualitätsmanagements ist der Benchmarking-Bericht. Er wird jährlich vom Jugendamt im Rahmen eines Workshops präsentiert. Der Bericht bietet Jugendamt und sozialräumlichen Trägern eine Basis für den Austausch über die Wirkung erzieherischer Hilfen. Hier finden Sie den ersten Benchmarking-Bericht aus dem Jahr 2006.

Weitere Unterlagen können direkt beim Jugendamt Stuttgart angefordert werden:
Siglinde Bunsen, 0711-216-7408, siglinde.bunsen@stuttgart.de
Andrea Wiener, 0711-216-7082, andrea.wiener@stuttgart.de

 

Fachübergreifende Wirkungsorientierung

hier finden Sie weitere Informationen

Ihr Kontakt zum Thema Frühe Hilfen

Mirjam Bernad

Telefon: 0711 6375-545

Ihr Kontakt beim Thema Hilfen zur Erziehung

Dr. Jürgen Strohmaier

Referatsleiter

Telefon: 0711 6375-430