Jugendhilfe

Die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Aufgaben der Jugendhilfe bedarfsgerecht und zielorientiert zu erfüllen. Der KVJS bietet eine breite Palette von Veranstaltungen. Sie vermitteln Informationen und Methoden und sind ein Forum für neue Entwicklungen in der Jugendhilfe und den Erfahrungsaustausch.

Auch Fortbildungsveranstaltungen örtlicher Träger zur Jugendhilfe können durch das KVJS-Dezernat Jugend finanziell unterstützt werden.

Es wurden insgesamt 188 Veranstaltungen gefunden.

Abschlusstagung: Modellprojekt BUS – Aufbau tragfähiger Beratungs- und Unterstützungsstrukturen an drei Tübinger Grundschulen

Gelingensfaktoren – Stolpersteine – Umsetzungsmodelle

Die Tagung richtet sich insbesondere an multiprofessionelle Teams an Schulen sowie verantwortliche Leitungskräfte aus Schule, Jugendhilfe und der kommunalen und staatlichen Schulverwaltung

Ziele und Inhalte

Seit Sommer 2014 arbeiten an drei Tübinger Grundschulen die Partner aus Jugendhilfe und Schule mit Nachdruck daran, die multiprofessionelle Zusammenarbeit an ihren Schulen weiterzuentwickeln.
Drei Kernteams, bestehend aus Lehrkräften, der Schulsozialarbeit, aus Sozial- und Sonderpädagogischen Fachkräften sowie weiteren Fachkräften, die in der Beratung und Förderung der Kinder gebraucht werden, haben in den letzten Monaten Standards der Zusammenarbeit erarbeitet, Abläufe überprüft und neu entwickelt sowie inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.

Das vom KVJS geförderte dreijährige Modellvorhaben ist eingebunden in lokale Schul- und Jugendhilfeplanungsprozesse der Stadt und des Landkreises Tübingen sowie der staatlichen Schulverwaltung.

Bei der Abschlusstagung sollen neben den Gelingensfaktoren für multiprofessionelle Zusammenarbeit auch die Hürden in der alltäglichen Kooperation beleuchtet werden. Die drei Schulstandorte geben sowohl Einblicke in ihre je eigene standortspezifische Umsetzung als auch hinsichtlich übergreifend relevanter Entwicklungen.

09.11.17 - 17-4-JS7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Achtes Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatoren und -koordinatorinnen Frühe Hilfen

Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen. Pro Jugendamt können bis zu zwei Personen an der Veranstaltung teilnehmen.

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen fanden in den Jahren 2012 bis 2016 sechs Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen statt. Diese Veranstaltungen schließen an die Austauschtreffen im Rahmen der Verlängerung der Bundesinitaitive Frühe Hilfen an.

Ziel der Veranstaltungen ist die Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stadt- und Landkreisen, sowie der fachliche Diskurs und der Informationsaustausch.

Die Veranstaltungen beginnen aktuellen Informationen zur Umsetzung des Fonds Frühe Hilfen durch die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in Baden-Württemberg. Anschließend werden aktuelle Themen der Umsetzung aufgegriffen und mit Hilfe von Vorträgen, Workshops und Kleingruppen diskutiert. Die Themen werden durch eine vorherige Abfrage festgelegt.
Selbstverständlich ist ebenfalls Zeit und Raum für den fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen vorgesehen.

27.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FH3-2w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Aktuelle Rechtsfragen in der Kindertagespflege

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Folgende Themenbereiche sind geplant:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufende Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

20.09.17 KVJS, Stuttgart 17-4-KTP2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Allergien, Asthma & Co. - Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Kinder mit chronischen Erkrankungen, hier im Besonderen Asthma, Diabetes, Krampfleiden und Allergien, beanspruchen von pädagogischen Fachkräften besonderen Einsatz und Aufmerksamkeit, auch die Eltern dieser Kinder fordern dies meist aus gutem Grund. Bedingt durch ihre Erkrankung, fallen diese Kinder in der Gruppe manchmal stärker auf.

Seminarthemen sind:
- Rahmenbedingungen für die Aufnahme chronisch kranker Kinder
- Elternarbeit für betroffene und nicht betroffene Eltern
- Sensibilisierung von gesunden Kindern
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal begreifen
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Förderung der Gruppenintegration des Kindes
- Altersgerechte Aufklärung
- Richtiges Handeln im Notfall

16.05.17 KVJS, Stuttgart 17-4-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Alte "Häsinnen" und junge Berufseinsteigerinnen - wie geht das zusammen?

Leitungen und Fachkräfte, die sich angesprochen fühlen

Ziele und Inhalte

Ein Team besteht in der Regel aus unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Was passiert, wenn junge Berufseinsteigerinnen mit älteren Kolleginnen zusammenarbeiten? Bewahrheiten sich eventuelle Vorurteile wie: Die Jungen haben kein Durchhaltevermögen mehr oder die Alten tun sich schwer mit Veränderungen, die Jungen meinen alles besser zu wissen oder die Alten sagen immer, das kennen wir bereits?

Wie wird mit Verschiedenheit umgegangen? Wenn die Verschiedenheit – persönlich und fachlich – auf der Basis relevanter Gemeinsamkeiten stattfinden kann, wird ein altersgemischtes Team als Bereicherung für alle Beteiligten erlebt. Das Verständnis für die Lebenssituation und Arbeitsweise des jeweils anderen kann helfen, individuelle Stärken zielfördernd einzusetzen.

Fragestellungen und Inhalte des Seminars sind:
- Wie arbeiten junge und ältere pädagogische Fachkräfte gut zusammen?
- Welche Vorurteile leiten die Fachkräfte in der Zusammenarbeit?
- Welche Ängste von beiden Seiten sind vorhanden?
- Welchen Gewinn hat ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen?
- Worauf ist im Umgang miteinander besonders zu achten?

Zitat von Aristophanes (um 445-385 v. Chr.): „Genau wie ich einen jungen Menschen gutheiße, in dem eine Spur von Alter ist, billige ich einen alten Menschen, der das Aroma der Jugend hat. Wer sich bemüht, Jugend und Alter zu vermischen, wird wohl körperlich altern, aber nie geistig.“

12.10.17 - 13.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Älter werden im Beruf

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Alter ist subjektiv und wird von jeder Person anders empfunden. Alle werden älter und verändern sich. Was bedeutet dies im beruflichen Zusammenhang?
Das „Mehr" an Erfahrung, an Überblick, an möglicherweise Gelassenheit und an Sozialkompetenz muss immer wieder aufs Neue als Stärke gesehen werden – sowohl für sich selbst als auch im beruflichen Kontext, im Team oder im Umgang mit der Klientel.
Viel Wissen und (Lebens-)Erfahrung auf der einen Seite – möglicherweise weniger Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit als junge Kollegen und Kolleginnen auf der anderen Seite?

Diese Aspekte sind gerade in der Sozialen Arbeit mit ihren vielfältigen Kontakten zu Menschen mit unterschiedlichsten Lebenswirklichkeiten, die Hilfe suchen bzw. die angebotene Hilfe annehmen (müssen), von grundlegender Bedeutung.

Im Seminar geht es darum, „Älter werden" als komplexen Veränderungsprozess verstehen zu lernen und sich der Auswirkungen im beruflichen Kontext bewusst zu werden.

18.05.17 - 19.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Arbeitstagung für Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Fachkräfte mit einer mindestens 1-jährigen Praxiserfahrung im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen
- laufende Geldleistungen bei der Förderung in Kindertagespflege
- Leistungen zum Unterhalt für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege
sowie themenbezogene Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und die Weiterentwicklung der landesweiten Empfehlungen.

18.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-WJH1-2 Verfügbarkeit: ausgebucht

Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung beschäftigt sind

Ziele und Inhalte

Fundierte Kenntnisse im Recht der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung sind wichtig für die Sachbearbeitung, um finanzielle Einbußen zu vermeiden.

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte und der Spruchstelle Baden-Württemberg erläutert.
Es wird auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren eingegangen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

19.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-WJH3-2 Verfügbarkeit: ausgebucht

Aufsichtspflicht in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs.2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Der Alltag in Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt birgt immer wieder Situationen, in denen sich Leitungen und Fachkräfte mit Fragen konfrontiert fühlen, die sie verunsichern, weil die Aufsichtspflicht scheinbar wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt.

Neben den Fragen zur Aufsichtspflicht gibt es eine Menge schwieriger Rechtslagen, über die das pädagogische Personal Bescheid wissen sollte, damit es sich gegenüber Eltern, dem Jugendamt, den Beratungsstellen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Vorgesetzten kompetent verhalten kann.

Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Arten von Aufsichtspflicht gibt es?
- Wer haftet bei Verletzung der Aufsichtspflicht?
- Was bedeutet Datenschutz für meine Arbeit?
- Welche Versicherungen greifen bei welcher Begebenheit?
- Was beinhaltet der Arbeits- und Sicherheitsschutz?
Diese werden praxisnah während des Seminars beantwortet.

Weitere Fragen aus der Alltagspraxis von Kindertageseinrichtungen bereichern den Input.

Ziel des Workshops ist eine gestärkte Rechtssicherheit der Fachkräfte.

17.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP1-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben - Übergänge mit Care Leavern gestalten

Kooperationsveranstaltung mit den Martin-Bonhoeffer-Häuser und Albert Schweitzer Kinderdörfer und Familienwerke

Fachkräfte der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Ausgehend vom aktuellen Forschungsstand zur Situation von Care Leavern will die landesweite Fachtagung die Zeit der jungen Menschen in der Jugendhilfe und im Übergang in die Selbstständigkeit beleuchten: Mit welchen Herausforderungen sind die Jugendlichen konfrontiert? Welche Chancen und welche Risiken stellen sich beim Übergang in ein selbstbestimmtes Leben? Wie kann der Übergang in die Selbstständigkeit so begleitet und gestaltet werden, dass sie sich nicht „emotional ausgespuckt“ (Care Leaverin, 30 J.) fühlen?

Neben der Sensibilisierung für das Thema will die Fachtagung insbesondere die landesweite Debatte über die zum Teil prekäre Situation von Care Leavern befördern und deren Lobby stärken: Wie sollten Unterstützungsangebote von Einrichtungen der Jugendhilfe, der Kommunen und/oder der Länder gestaltet sein, um die Situation von Care Leavern nachhaltig zu verbessern?
Die Tagung zielt darauf, Care Leavern selbst eine Stimme zu geben. In Inputs und Foren berichten sie von ihren unmittelbaren Erfahrungen und ihrer Sicht der Dinge. Dieser Blick wird ergänzt und vertieft durch aktuelle Forschungen, Beispiele gelingender Praxis im Übergang und der engen Vernetzung mit und für Care Leaver. Nach zweijähriger Fortentwicklung von Praxis und Forschung knüpft die Fachtagung an die Stuttgarter Tagung „Care Leaver: Junge Menschen aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben begleiten“ in 2015 an.

Fachforen:
I. Beteiligung und Selbstbestimmung in der Jugendhilfe und im Übergang? Rechte von Care Leavern.
II. Verselbstständigung oder Übergangsbegleitung? Fachliche Anforderungen an gelingende Übergänge.
III. Was bleibt nach der Jugendhilfe? Leben mit der Hilfebiographie.
IV. Wer bleibt und wer ist zuständig? Brücken und Barrieren zwischen den Hilfesystemen.

28.09.17 Jugendherberge Stuttgart Intern. 17-4-EHSD20-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Balance und Wirksamkeit in der Rolle der stellvertretenden Leitung

Stellvertretende Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindetagesbetreuung, von Beratungsstellen und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Stellung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen, die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen sowie eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationeinheiten, einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.
In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel allen Mitarbeitenden bekannt ist.

Zentrale Themen der Veranstaltung sind:
- Aufgabenklärung: Was muss ich, was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: Meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Einladungen in unproduktive Beziehungsmuster: „psychologische Spiele“ als Lernfeld

05.12.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FL6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Basisqualifizierung für die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit der Mobilen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit und der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Geflüchtete Menschen befinden sich in einer Lebenslage, die von vielfältigen Herausforderungen und Problemstellungen gleichzeitig geprägt ist. Die Unterstützung von geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit für junge Menschen bis 27 Jahre wichtige Beiträge leisten kann.
Über 30% der geflüchteten Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie kommen zum Teil allein und zum Teil mit Familienangehörigen. Neben allgemeiner Versorgung und Zugang zum Bildungssystem ist eine gelingende Integration der jungen Menschen in das Gemeinwesen wichtig. Dafür sind die Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit besonders geeignet - mit ihren Bezügen im Sozialraum, ihren bildungsorientierten Angeboten und ihren vielfältigen Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, die noch wenige Erfahrungen in der Arbeit mit der Zielgruppe haben und sich eine Einführung in die Basisthemen wünschen.
Im Vordergrund stehen Fragen kultureller Sensibilisierung, die Stärkung der Handlungskompetenz sowie Anregungen und Know-How für die Praxis.
Einzelne Themenbereiche sind:
- Grundwissen über Aufnahmeverfahren, Asylrecht und Unterstützungsangebote
- Lebenswelten junger Geflüchteter und spezifische Belastungen zum Beispiel unter gendersensibler Perspektive, Trauma und Umgang mit traumatisierenden Erlebnissen
- Kultursensibilität, interkulturelle Kompetenz, eigene Haltung und Positionierung
- Möglichkeiten und Grenzen: Zugänge, Resilienz- und Ressourcenarbeit, „Stolpersteine“

Das Konzept für die Fortbildung wurde in Kooperation von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V., der LAG Jugendsozialarbeit und der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork und dem KVJS-Landesjugendamt entwickelt.

26.06.17 - 27.06.17 - 17-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Den Blick schulen und neue Blickwinkel gewinnen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungs - Abschnitte 1 - 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahre erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Auf dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für die teilnehmenden Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für die Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Selbstreflexion: Was ist meine Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind?
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzeptes
- Gestärkt von Anfang an: Resilienz-Förderung in der Krippe
- Jedes Kind ist besonders: Inklusion
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Mit der Krippe vertraut werden: Herausforderung Eingewöhnung

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: in Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung & Selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit , Bildungsort Schlafen & Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines in Kleingruppen erarbeiten Fortbildungsthemas
- Übergabe der qualifizierten Teilnahmebescheinigung

Umfang und Dauer:

Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1-6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2017 und 2018. Im Anschluss an die längerfristige Fortbildung besteht die Möglichkeit, Ende 2018 eine freiwillige Reflexionsrunde zusätzlich zu buchen (Terminabsprache während der Fortbildung).

26.10.17 - 27.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BK2-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik - Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen

Fachkräfte in der Kleinkindbetreuung (Fortbildungs - Abschnitte 1 - 6). Geeignet zur Nachqualifizierung für Fachkräfte nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz. Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Auf dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiter-entwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für die teilnehmenden Fach-kräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für die Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Selbstreflexion: Was ist meine Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind?
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzeptes
- Gestärkt von Anfang an: Resilienz-Förderung in der Krippe
- Jedes Kind ist besonders: Inklusion
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Mit der Krippe vertraut werden: Herausforderung Eingewöhnung

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: in Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung & Selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit , Bildungsort Schlafen & Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines in Kleingruppen erarbeiten Fortbildungsthemas
- Übergabe der qualifizierten Teilnahme-Bescheinigung

Umfang und Dauer:

Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1-6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2017 und 2018. Im Anschluss an die längerfristige Fortbildung besteht die Möglichkeit, Ende 2018 eine freiwillige Reflexionsrunde zusätzlich zu buchen (Terminabsprache während der Fortbildung).


25.09.17 KVJS, Stuttgart 17-4-BK1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Beistandschaft/Amtsvormundschaft – Aktuelle Fragen

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

In dieser Arbeitstagung werden die aktuellen Fragen der örtlichen Praxis im Arbeitsbereich Beistandschaft/Amtsvormundschaft (BAV) bearbeitet. Es ist vorgesehen, zu diesem Zeitpunkt vorliegende Gerichtsentscheide der oberen und obersten Gerichte (Oberlandesgerichte bzw. Bundesgerichtshof) einzubeziehen und den fachlichen Austausch zwischen den Ämtern zu stärken. Aktuelle Gesetzesänderungen und die Erfahrungen mit der Unterhaltsrechtsreform werden dabei Berücksichtigung finden.

Um dem Anspruch an Aktualität in dieser Tagung gerecht zu werden, können bis vier Wochen vor der Veranstaltung Fallkonstellationen und Fragestellungen, die in dieser Tagung besprochen werden sollen, bei heike.korge@kvjs.de, eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen werden vorab an die Referentin und den Referenten weitergeleitet.

10.07.17 - 11.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BPV5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Beobachten, Dokumentieren - und dann?

Ressourcenorientierte Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren müssen.

Ziele und Inhalte

Viele Teams haben sich im Rahmen der Umsetzung des Orientierungsplans auf den Weg gemacht, ein für die Einrichtung passendes Beobachtungskonzept zu erarbeiten. Dazu wurden die verschiedensten Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren erprobt und diskutiert.
Aber wie geht es weiter?

Diese Veranstaltung greift Erfahrungen, Fragen und Unsicherheiten der Teilnehmenden auf und zeigt, wie man mit einem ressourcenorientierten Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren die Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes vertiefend in den Blick nehmen und im Alltag implementieren kann.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Beobachtungskonzepte kennen und unterscheiden lernen von Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung Alltag
- Den kontinuierlichen Prozess organisieren, von der Beobachtung und Dokumentation über die Reflexion hin zur Umsetzung im Sinne einer individuellen pädagogischen Beantwortung
- Beteiligung und Partizipation des Kindes berücksichtigen als Grundlage der individuellen pädagogischen Beantwortung
- Auseinandersetzung mit den strukturellen Rahmenbedingungen für eine gelingende Umsetzung des Beobachtungskonzepts

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
- den Nutzen verschiedener ausgewählter Beobachtungskonzepte kennen gelernt,
- die einzelnen Schritte des Beobachtungskonzepts von der Beobachtung und der Dokumentation über die Reflexion bis zur pädagogischen Planung und Umsetzung geübt,
- ihr Verständnis bezüglich der Notwendigkeit des Dialogs mit dem Kind in diesem Prozess vertieft,
- sich mit dem Zeitmanagement sowie den Voraussetzungen eines erfolgreich gelingenden Beobachtungskonzepts auseinandergesetzt.

24.10.17 - 25.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Beratung bei Trennung und Scheidung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Trennung und Scheidung sind ein einschneidendes Geschehen in der familiären Entwicklung und werden von allen Mitgliedern der Familie als Krise erlebt. Zum Schmerz über den vielfältigen Verlust kommen Ängste, Schuldgefühle und alte Verletzungen. Die anstehenden Aufgaben der Besitzaufteilung,Klärung der Finanzen und Neuregelung der elterlichen Sorge sind darum oft gekennzeichnet durch Streit und Spannungen. Mitarbeiter im Jugendamt werden häufig mit hocheskalierten Konfliktsituationen konfrontiert und sollen Eltern dazu bringen, im Blick auf ihr Kind miteinander zu kooperieren.

Ziel des Seminars ist es daher, ein prozessorientiertes Beratungsmodell zu vermitteln. Dies soll den sozialpädagogischen Fachkräften im Umgang mit (hoch-)strittigen Fällen Orientierung und Sicherheit geben und sich als Grundlage für ein einheitliches Vorgehen im Jugendamt und anderen Beratungseinrichtungen eignen.

Im ersten Abschnitt geht es um die Klärung der Voraussetzungen für eine Elternmediation und deren Durchführung.

Im zweiten Abschnitt geht es um die beraterischen Methoden im Umgang mit hochstrittigen Eltern und um eine Form der Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren, die auf den familiären Zusammenhalt günstigen Einfluss nimmt.

27.11.17 - 29.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-RESY7-1A Verfügbarkeit: ausgebucht

Beratung und Begleitung von multiprofessionellen Teams - Herausforderung und Chance für Fachberatungen

Fachberatungen, die sich mit der Aufgabe auseinandersetzen müssen, multiprofessionelle Teams zu beraten und zu begleiten

Ziele und Inhalte

Fachberatungen gehen zunehmend damit um, den erweiterten Fachkräftekatalog in die Praxis umzusetzen. Der Fachkräftemangel wird immer präsenter. Die Teams in den Kindertageseinrichtungen und damit auch die Fachberatung werden dadurch vor neue Herausforderungen gestellt. Teamarbeit war schon immer eine Herausforderung. Wie geht nun ein Team mit diesen unterschiedlichen Professionen um? Wie wird die pädagogische Arbeit umgesetzt, wenn unterschiedliche Herangehensweisen und Bilder vom Kind vertreten sind?

Das Für und Wider multiprofessioneller Teams in Kitas und mögliche Effekte auf die pädagogische Arbeit werden in diesem Seminar eruiert und diskutiert. Dabei geht es um die Frage, ob und in welcher Form es gelingt, die unterschiedlichen Qualifikationen und Kompetenzen bestmöglich in einem Team zusammenzuführen und die speziellen Wissens- und Erfahrungsbestände im Sinne einer besten Fachpraxis zu nutzen.

Schwerpunktthemen in der Veranstaltung sind:
- Die eigene Haltung zu den unterschiedlichen Professionen erkunden
- Vorstellung der Ergebnisse der Studie TEAM-BaWü
- Das Für und Wider multiprofessioneller Teams
- Handlungskonzepte zur Beratung und Begleitung erarbeiten
- Teamarbeit - wie kann das gut funktionieren?

29.06.17 - 30.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FB3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Berufseinstieg im ASD V. Praxistag

Qualifizierungsangebot für neue Fachkräfte

Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, die seit mindestens einem Monat und seit maximal neun Monaten im Arbeitsfeld tätig sind

Ziele und Inhalte

Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung,
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz
unterstützen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus jeweils zwei 3-tägigen Seminarblöcken sowie fünf Tagen Praxisberatung.

Bei den Seminaren steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen.
Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und -sicherheit gestärkt.

05.07.17 - 07.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD1-2Aw Verfügbarkeit: ausgebucht

Beteiligung leben! - Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Junge Menschen mischen mit.

Kinder und Jugendliche wollen eigene Interessen leben und realisieren. Sie benötigen die Erfahrung, dass dies im sozialen Miteinander möglich ist. Forschungsergebnisse zeigen, dass junge Menschen eindeutig bessere Entwicklungschancen haben wenn sie in allen Dingen, die ihr Leben betreffen, aktiv beteiligt werden. Partizipation schafft den Rahmen für solche ermutigenden, die Selbstwirksamkeit stärkenden Erfahrungen.

Die Verwirklichung der Partizipationsrechte im pädagogischen Alltag, die beteiligungsfördernde Gestaltung von Hilfeplangesprächen und die Mitbestimmung der Fachkräfte in ihren Organisationen sind also bedeutsam: Sie tragen wesentlich zum Gelingen der erzieherischen Hilfen bei. Partizipation ist deshalb auch rechtlich verankert. Betriebserlaubnisspflichtige Einrichtungen sind nach dem SGB VIII verpflichtet, geeignete Formen der Beteiligung umzusetzen. Sie sollen darüber hinaus transparente Verfahren zur Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten anwenden.


Praxis profitiert von Forschung.

Im Rahmen des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Heimerziehung“ wurde untersucht, wie Partizipation in den stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und in Jugendämtern umgesetzt wird. Das Forschungsvorhaben bietet erstmalig eine umfassende Wissensgrundlage zum Stellenwert von Beteiligung und Beschwerde in der baden-württembergischen Kinder- und Jugendhilfe. Es gibt Auskunft über die verschiedenen Sichtweisen ihrer Adressatinnen und Adressaten sowie zu den Erfahrungen der Fachkräfte. Die Ergebnisse bieten vielfältige Anregungen für die fachliche Arbeit. Eine praxisorientierte Handreichung liefert zudem erprobte Beispiele für eine gelingende Praxis. Praxisentwicklungstage sind nun ein weiterer Baustein, um partizipative Handlungsansätze zu unterstützen.


Die Praxisentwicklungstage:

Auf der Basis von „Beteiligung leben!“ wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren,
Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei eintägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

Zeit und Ort:

Das Angebot umfasst insgesamt drei eintägige Praxisentwicklungstage. Diese finden in der Region beziehungsweise vor Ort statt.

Organisation und Finanzierung:

Der Fortbildungs-Service des KVJS-Landesjugendamts beinhaltet die fachliche Beratung sowie eine anteilige Finanzierung der Praxisentwicklungstage.

Die organisatorische Vorbereitung obliegt dem örtlichen Träger.

Für den/die örtlichen Träger fallen pro Tag anteilige Honorarkosten in Höhe von 300,00 € an, also insgesamt 900,00 €.

nach Vereinbarung - 17-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Beurkundungsrecht

Urkundspersonen der Jugendämter

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar soll systematisch Kenntnisse über das Beurkundungsrecht vermitteln.

Insbesondere sind dies:
- Beurkundungstätigkeit nach §§ 59 und 60 SGB VIII
- Formelle Rechtsvorgaben nach dem Beurkundungsgesetz
- Inhalte und Umfang der Belehrungspflichten
- Vollstreckbare Ausfertigungen/Teilausfertigungen

Dabei sollen die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinbezogen werden.


04.10.17 - 05.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Bewegung mit Köpfchen

Gesunde Kita-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ganzheitliche Bewegung

Träger und Personalverantwortliche

Ziele und Inhalte

Nachhaltige Personalgewinnung und -bindung ist in Zeiten des Fachkraftmangels in der Kindertagesbetreuung ein wesentlicher Aspekt und bedeutet für die Träger die Basis für eine hohe Qualität des Angebots.
Die Kita fördert die Kinder in vielen Bereichen, auch auf Bewegung und Ernährung wird viel Wert gelegt. Dabei geraten häufig die Personen aus dem Blick, die diese Förderung übernehmen.
Mehr denn je kommt es darauf an, die körperliche und geistige Fitness zu steigern, um dem Berufsalltag gerecht zu werden.

In diesem Seminar werden den Teilnehmenden die aktuellsten Erkenntnisse zur Personalfürsorge hinsichtlich stabiler, motivierter und leistungsfähiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittelt sowie Möglichkeiten der Etablierung in der eigenen Organisation entwickelt.

30.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BW5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Bewegungslandschaften in der Kita – Gestaltung mit Phantasie

Praxisworkshop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in Kitas, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Bewegung ist ein elementarer Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Zudem zeigt die Erfahrung, dass es häufig große Begeisterung auslöst, wenn Erwachsene mit Kindern gemeinsam in Bewegung kommen. Die Kinder können dabei den eigenen Körper erfahren, erleben ihre eigenen Stärken und den Spaß an der Bewegung.

Bewegung kann in Mehrzweckräumen, im Außengelände, in der Turnhalle und auf kleinstem Raum stattfinden.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Nutzung von Gerätschaften und Materialien
- Aufbau verschiedener Parcours
- Technische Voraussetzungen für Slacklines drinnen und draußen
- Rituale und Spielregeln in der Bewegung
- Vielfältige Bewegungsideen für alle Altersgruppen der Kita

Anhand praktischer Elemente sollen weitere Überlegungen entwickelt werden als Basis, wie die gemeinsame Bewegung von Kindern und Erwachsenen in der Kita lebendig gehalten werden kann.

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

13.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BW4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Bindung und ihre Bedeutung für die Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und der Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste von freien Trägern der Hilfe zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Die frühkindlichen Bindungen haben elementare Bedeutung für die Entwicklung von Menschen. Sie kommen im täglichen Zusammenleben mit der Befriedigung der kindlichen Bedürfnisse nach Nahrung, Pflege, körperlichem und psychischem Kontakt zustande. Die Bindungsforschung kennt verschiedene Typen von Bindungsmustern, die in Abhängigkeit von den Verhaltensweisen und inneren Repräsentanzen der erwachsenen Bezugspersonen entstehen. Je nachdem, ob eine sichere, eine unsicher-vermeidende, eine unsicher-ambivalente oder eine desorganisierte Bindung entsteht, wird die Entwicklung von Kindern gefördert, gestört oder gehemmt. Ihr Verhalten ist oft von den widerstreitenden Bedürfnissen nach Aufhebung der Trennung von den Eltern und gleichzeitiger Angst vor deren vernachlässigendem oder misshandelndem Verhalten geprägt.

Bei der Entscheidung über die Geeignetheit und Notwendigkeit von Hilfe zur Erziehung außerhalb der eigenen Familie sind deshalb die Bindungen eines Kindes sorgfältig zu betrachten. Das Gleiche gilt auch für Entscheidungen über die Rückkehr in die Herkunftsfamilie.

Neben der Darstellung des aktuellen Standes der Bindungsforschung werden bei der Veranstaltung die Auswirkungen auf Ziele und Hilfebedarfe bei der Fremdunterbringung von Kindern, insbesondere auch in Pflegefamilien, erörtert. Es sollen Wege erarbeitet werden, wie diese Erkenntnisse nutzbringend im pädagogischen Alltag angewendet werden können.

29.06.17 - 30.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Das Anfangen und (R)Übergehen für Kleinkinder gestalten

Die Schlüsselprozesse Eingewöhnung und Übergänge für Kleinkinder in der Kindertagesbetreuung mit guter Qualität gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Zum ersten Mal vom Elternhaus „hinaus in die große Welt“, Neues entdecken, Freunde finden... . Die neue, andere Welt außerhalb der Familie reizt Kinder, den Schritt zu wagen und neue Beziehungen mit anderen aufzubauen.
(Neu)Anfangen tun wir ein Leben lang! Wie kann diese entscheidende Entwicklungsaufgabe gut gelingen? Wie begleiten pädagogische Fachkräfte das Kind professionell? Und wie sind die anderen Akteure - die Eltern, die Gruppe der Kinder, die anderen Familien, das pädagogische Team, Leitung und Träger - beteiligt?

Ausgehend von den Grundsätzen der Transitionsforschung und der Bindungstheorie werden Einflussfaktoren und Handlungsmöglichkeiten herausgearbeitet. Unterschiede in den Gesellschaftsformen werden eingeführt, also eine kultursensible Betrachtung von Übergängen vorgenommen. Ebenso werden Inhalte für ein Konzept der Übergangsgestaltung betrachtet.

Wir nehmen konzeptionell und organisatorisch in den Blick:
- Anfangen, Ankommen, Eingewöhnen von der Familie in die Krippe/Kita
- Gestaltung des täglichen Übergangs von der Familie in die Kindertagesbetreuung
- Gestaltung des hausinternen Übergangs von der Krippe in den Kindergarten
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe in eine andere Kita

Beachtung finden zudem die Relevanz der Raumgestaltung und der Kindergruppe sowie Aufgaben und Rollen der Akteure.

10.05.17 - 11.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT12-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Das Feuer darf nie ganz ausgehen! Burnout Prävention

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Merkmale sozialer Arbeit sind die teilweise schwierige und emotional anstrengende Klientel, ein hoher Zeit- und Verantwortungsdruck und ein immer höher werdender administrativer Aufwand bei tendenziell weniger Personal. Da ist es wichtig, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen" zu tun.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über das Burnout-Syndrom und lernen zu erkennen, wie es um den eigenen Energiehaushalt bestellt ist. Sie bekommen Anregungen, wie ein bewusster Umgang mit „Zeit" und „Energie" gelingen kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre persönlichen Nischen zum Kraftschöpfen entdecken und ihren „Energieräubern" auf die Spur kommen. So ist es möglich, aus einer sich anbahnenden Burnout-Krise herauszukommen (oder sie erst gar nicht entstehen zu lassen), weiter mit Freude bei der Arbeit sein zu können und letztendlich Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten.

22.06.17 - 23.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Die eigene Biografie und deren Einflüsse auf berufliches Handeln Dieses Seminar findet nicht statt.

Dieses Seminar findet nicht statt. Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.
Die eigene Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie Ressourcen fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser daraus resultierendes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflextionsfähigkeit im Umgang (auch) mit (verhaltensauffälligen) Kindern in Tageseinrichtungen und im Team mit den Kolleginnen und Kollegen.

Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im
Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut verwendet werden.

28.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-MS1-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Die Herausforderung der Begleitung von Teams - damit sie professionell gute Arbeit machen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche, Fachberaterinnen und Fachberater für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Verantwortung für Teams zu haben, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Professionalität mitbringen.
Jedes Team entwickelt unterschiedliche Teamtypen um mit den Anforderungen und Herausforderungen der täglichen pädagogischen Arbeit umzugehen.
Strukturen, Hierarchien und Abläufe in der Zusammenarbeit, aber auch Vorgehensweisen wie Zusammenhalt im Team hergestellt wird, können sehr unterschiedlich sein.
Je nachdem, wie Teams sich diesbezüglich organisieren, entstehen unterschiedliche Auswirkungen, Konflikte und Anforderungen für den Träger, die Fachberatung, die Leitung für die begleitende Teamintervention.
Träger oder auch Fachberaterinnen und Fachberater stehen häufig vor der Aufgabe in diesen Teams zu intervenieren und sie zu professionalisieren – in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen und in Bezug auf die Art und Weise der Zusammenarbeit im Team.

Ziel ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Teamtypen und Formen des Zusammenhalts in Teams zu haben um entsprechend adäquat intervenieren zu können und Teams zu professionalisieren.

Die Grundlagen wie sich Teams organisieren und unterschiedliche Methoden der Teamintervention - insbesondere aus der systemischen Beratungsarbeit – werden als Input vermittelt und von den Teilnehmenden in Übungssequenzen erprobt.

16.05.17 - 17.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens 2 Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst, reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

05.10.17 - 06.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-LK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Einführung für neue Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit und Mobilen Jugendarbeit

Kooperation mit der Akademie der Jugendarbeit Ba-Wü e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Ba-Wü e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Ba-Wü e. V. und dem Landesjugendring Ba-Wü e. V.

Neue Fachkräfte in den Kinder- und Jugendreferaten der Kreise, Städte und Gemeinden, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressaten und Adressatinnen ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen.
Entsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.

Die Einführungen in die Arbeitsfelder umfassen zwei Seminare und finden zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe (nur im Seminar 2 im November 2017)

In den Seminaren werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Bereich vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet. In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden folgende Themen bearbeitet: Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsfragen, Gefahren und Ängste, sozialräumliche Konzeptentwicklung. Dies ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche und dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage der Akademie der Jugendarbeit e.V. entnommen werden.

08.05.17 - 10.05.17 - 17-4-JA4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
06.11.17 - 08.11.17 - 17-4-JA4-2k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Einführung in die Kostenbeteiligung der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII --- Achtung: Termin 21.06.-22.06.2017 wurde auf den 06.07.-07.07.2017 verschoben!!!!!

Neue Fachkräfte, die ihre Tätigkeit im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe vor maximal 12 Monaten begonnen haben

Ziele und Inhalte

Dieses Grundseminar ergänzt interne Einführungsangebote auf örtlicher Ebene und soll neue Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe befähigen, die Vorschriften zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII umzusetzen.

Im Anschluss an eine Einführung in die Grundsätze und Systematik der öffentlich-rechtlichen Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII wird die Berechnung von Kostenbeiträgen anhand von Fallbeispielen erläutert.

Benötigte Arbeitsmittel:
Taschenrechner, SGB VIII, SGB XII, Sozialhilferichtlinien Baden-Württemberg (SHR), Empfehlungen zur Kostenbeteiligung Baden-Württemberg mit den dazugehörigen Anlagen.

06.07.17 - 07.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-WJH2-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Einführung in die örtliche und sachliche Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erst seit kurzer Zeit (nicht länger als 12 Monate) im Arbeitsbereich der Wirtschaftlichen Jugendhilfe tätig sind

Ziele und Inhalte

Die Prüfung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit vor dem Tätigwerden ist zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben des SGB VIII unerlässlich. Kostenerstattungsansprüche zu erkennen und rechtzeitig geltend zu machen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Dieses Einführungsseminar erleichtert den Einstieg in das neue Aufgabengebiet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die gesetzlichen Grundlagen und wichtige Grundbegriffe, wie z. B. "gewöhnlicher Aufenthalt", "vor Beginn der Leistung", "Fortsetzung oder Neubeginn einer Leistung", vermittelt.

Benötigte Arbeitsmittel:
SGB VIII, SGB X

26.09.17 - 27.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-WJH4-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Eingewöhnung und Übergänge im Kita-Alltag

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein, sowie seine Widerstandskraft. Damit die vielfältigen Übergänge gelingen, braucht das Kind Unterstützung und einfühlsame Begleitung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Übergänge in der Lebenswelt der jungen Kinder: Eingewöhnung, Übergang von der Krippe in den Kindergarten
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren
- Merkmale der Erzieherinnen-Kind-Beziehung: zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Qualitätsmerkmal Eingewöhnungskonzept
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen nach Daniel Stern
- Resilienz, die Kraft, die Kinder stärker macht: praxisrelevante Erkenntnisse und Konzepte aus der Resilienz-Forschung
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Ein neuer Begriff: „ Kultursensitivität“ – was ist zum Beispiel bei der Eingewöhnung zu beachten?

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden Möglichkeiten erarbeitet, die verschiedenen Transitionen beziehungsorientiert zu begleiten, um den Kindern Partizipations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.
Die Fortbildung lädt auch dazu ein, sich mit der eigenen Identität „als Bezugsperson Erzieherin“, sowie mit eigenen Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie mit eigenen Abschiedserfahrungen auseinanderzusetzen.

20.09.17 - 21.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Elternkompetenz - trotz Suchtproblemen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe

Ziele und Inhalte

Bei circa 40 % der Hilfen zur Erziehung bedingt die Suchtproblematik eines Elternteils die Notwendigkeit der Hilfe. 17,4 % der Hilfesuchenden, die Unterstützung im Rahmen der Suchthilfe in Baden-Württemberg erhalten, leben mit Kindern in einem Haushalt. Eltern mit Suchtproblemen fällt es oft besonders schwer, institutionelle Hilfe und Unterstützung einzufordern und anzunehmen. Scham- und Schuldgefühle, erlebte Stigmatisierung oder Angst vor Eingriffen in ihr Elternrecht verhindern dies. Zum Wohl der Kinder sind Fachkräfte gefordert, um das Vertrauen und die Kooperationsbereitschaft der Eltern zu ringen. Jugendhilfe und Suchthilfe haben dabei einen unterschiedlichen Zugang zu betroffenen Familien, letztlich aber die gleichen Ziele: Das Wissen um Hilfsmöglichkeiten vergrößern, Hemmschwellen abzubauen und das Familiensystem zu stärken, so dass es für die Familienmitglieder tragfähig wird oder bleibt.

Folgende systemische Methoden werden in diesem Seminar praxisnah vorgestellt:
- Ressourcenblick stärken: Zugangsmöglichkeiten für Fachkräfte finden
- Systemische Frageformen: Zugangswege zu Eltern finden
- Stattplan: Zukunftsszenarien erstellen
- Refraiming: Zugänge für Fachkräfte vergrößern
- Skalierungen: Problembewusstsein von Eltern fördern
- Timelinearbeit: Zielfindung mit Eltern
- Ressourcenorientierung: Verdeutlichung von Eltern- und Familienkompetenzen
- Selbstwirksamkeit stärken: Notfallpläne erstellen
- Visualisierung: Skulpturarbeit zur Zielfindung mit Eltern und Förderung familiärer Rollenvarianz
- VIP Karte: Blick auf Netzwerke

Fachliche Kurz-Inputs: Sucht, Familien- und Beziehungsdynamik bei Suchtproblemen, wichtige Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in Suchtfamilien.

27.04.17 - 28.04.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD12-1k Verfügbarkeit: ausgebucht

Entwicklung von Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen

Einrichtungsleitungen in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Immer wieder kam es in der Vergangenheit - auch innerhalb von Institutionen - zu Übergriffen an Schutzbefohlenen. Dies hat zu einem Umdenken auf allen Ebenen geführt. Die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten ist auch eine der wesentlichen Empfehlungen des "Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch".

Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Kindertageseinrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt
haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeiten Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern. Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.

Die Inhalte der drei Fortbildungsabschnitte sind:
- Basiswissen Missbrauch, Missbrauch in Institutionen, Wozu Schutzkonzepte?, sexuelle Übergriffe unter Kindern
- Prozess der Schutzkonzeptentwicklung, Bestandteile eines Schutzkonzeptes, Risiko- und Potentialanalyse, Verhaltenskodex, Partizipation
- Pädagogische Prävention, Beschwerdewege, Sexualpädagogische Konzepte, Notfallplan, Leitbild, Kooperationen, Personalverantwortung

Die Teilnehmenden sind durch die Fortbildung in der Lage, umfassende Schutzkonzepte für Kindertageseinrichtungen zu entwickeln und zu implementieren. Sie verfügen über ein Basiswissen zu sexueller Gewalt an Kindern – durch Erwachsene und andere Kinder - und über Täterstrategien. Sie wissen, welche Strukturen in Institutionen Übergriffe ermöglichen und begünstigen können. Die Fortbildung vermittelt Handlungskompetenzen, die auf die Praxis vor Ort anzuwenden sind.

02.05.17 - 03.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Entwicklungspsychologische Grundlagen für eine individuelle Förderung von Kindern mit Behinderung oder Entwicklungsstörung in Kindertageseinrichtungen

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Begleitung und Unterstützung der Entwicklung und Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung ist Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Grundlage der individuellen Bildungs- und Förderplanung ist die Beobachtung des einzelnen Kindes und das Wissen um die Zusammenhänge in seiner Entwicklungs- und Bildungsbiographie. Dafür ist ein fundiertes Wissen über die Entwicklung von Kindern, mögliche Risiken und Störungen notwendig.

Pädagogische Fachkräfte haben unterschiedliche Möglichkeiten, die Entwicklung von Kindern mit und ohne Behinderung individuell zu begleiten. Möglich ist dies über Beobachtung und Dokumentation im Alltag, in ausgewählten Spielsituationen, im Gespräch mit den Eltern und mit Beobachtungsbögen und standardisierten Verfahren. Gezielte Planung von Bildungsangeboten und Fördermaßnahmen sowie eine gute Beziehung zu den Kindern beruhen auf diesen Erkenntnissen.

Bei Kindern mit Behinderung und besonderem Förderbedarf benötigen die Fachkräfte vertiefte Kenntnisse der Entwicklung von Kindern und möglicher Formen der Unterstützung in Bildung und Erziehung. Sie sind hier in besonderem Maß auf die Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten angewiesen.

Für die Fortbildung sind folgende Themenschwerpunkte vorgesehen:
- Meilen- und Grenzsteine der Entwicklung
- Risiken und Störungen in der Entwicklung von Kindern
- Möglichkeiten der (med.) Diagnostik
- Zusammenarbeit der Kindertageseinrichtung mit Ärzten und Therapeuten
- Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung
- Von der Beobachtung zur Planung individueller Erziehung und Förderung
- Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften in der Beobachtung/Diagnostik und Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf

02.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-INK5-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Erfahrungsaustausch zum Unterhaltsrecht

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

Zum Arbeitsbereich Unterhaltsrecht werden bei dieser Tagung aktuelle Fragen und Problemstellungen besprochen. Sofern Bedarf besteht, können auch Fragen zum materiellen Recht und Verfahrensrecht bearbeitet werden.

Um den Anspruch an die Aktualität dieser Tagung gerecht zu werden, können bis vier Wochen vor der Veranstaltung Fallkonstellationen und Fragestellungen (auf maximal einer Seite zusammengefasst) bei heike.korge@kvjs.de eingereicht werden.

28.09.17 - 29.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Erlebnisorientierte Methoden in der systemischen Beratung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Im beruflichen Arbeitsalltag greifen wir oft auf alt bewährte Arbeitsstrategien zurück. Das schafft zwar Sicherheit und Routine, führt aber auch oft zu einer Einschränkung der Vielfalt und der Möglichkeiten.

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmenden Gelegenheit, spezielle Methoden, welche die reine Gesprächsebene verlassen und so für Lebendigkeit sorgen, kennenzulernen. Sie werden die Möglichkeit erhalten, diese Methoden in aller Ruhe auszuprobieren, schon einmal Gehörtes, aber nicht sicher zur Verfügung stehendes zu festigen und so ihre Methodenkompetenz einer Art "Frischzellenkur" zu unterziehen.

Aus einer Art "Speisekarte" können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr eigenes Menü zusammenstellen:
- Ich-Du-Meta
- Meta-Mirror
- Wertewaage
- Systemblume
- Die logischen Ebenen
- Time-Line-Arbeit
- Doppeln
- Tetralamma

und vieles mehr!

02.05.17 - 04.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-RESY4-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Erstes Austauschtreffen aller STÄRKE-Koordinatorinnen und -Koordinatoren Achtung: Aus organisatorischen Gründen wird dieses Treffen auf den 30. November 2017 verschoben. Tagungsort ist unser Bildungszentrum Schloß Flehingen.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an STÄRKE-Koordinatorinnen und -Koordinatoren. Pro Jugendamt können bis zu zwei Personen an der Veranstaltung teilnehmen.

Ziele und Inhalte

Im Jahr 2017 findet erstmals ein Austauschtreffen aller STÄRKE-Koordinatorinnen und -Koordinatoren, angelehnt an die Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen, statt.

Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Stadt- und Landkreisen, sowie der fachliche Diskurs und der Informationsaustausch.

Die Veranstaltung beginnt mit aktuellen Informationen zur Umsetzung des Landesprogramms STÄRKE durch das KVJS-Landesjugendamt. Anschließend werden aktuelle Themen der Umsetzung aufgegriffen und mit Hilfe von Vorträgen, Workshops und Kleingruppen diskutiert. Die Themen werden durch eine vorherige Abfrage festgelegt.
Selbstverständlich ist auch Zeit und Raum für den fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen vorgesehen.

30.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FH2-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Facharbeitskreis BPV Württemberg-Hohenzollern 2017

Sachgebietsleiterinnen und Sachgebietsleiter, Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Bereiche Beistandschaft/Amtsvormundschaft bzw. stellvertretend teilnehmende Damen und Herren

Ziele und Inhalte

Erörterung aktueller Fragestellungen.

Hinweis: Bitte reichen Sie Ihre Fragen bis zum 21.04.2017 bei Heike Korge heike.korge@kvjs.de ein.

03.05.17 KVJS, Stuttgart 17-4-FAK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Feinfühlig mit Kindern im Dialog

Sensitive Responsivität in Krippe und Kindergarten

Teams von Krippen und Kindergärten, einschließlich Leitungspersonen.

Ziele und Inhalte

Ein Wort, ein Blick, ein Laut, ein Fingerzeig – die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird in kleinen Dingen deutlich. Kinder sollen in Kitas eine einladende, verständnisvolle und anreizgebende Atmosphäre vorfinden, in der sie Lust haben mit anderen in den Dialog zu treten.

Wie können solche Interaktionsprozesse gelingen? Was können Fachkräfte dazu beitragen? Welche Aspekte sollten Fachkräfte für eine gelungene Interaktion beachten?

In dieser Inhouse-Veranstaltung wird Fachkräften ermöglicht, die eigene Wahrnehmung von kindlichen (Interaktions-)Signalen in den Blick zu nehmen und eigene Interaktionsmöglichkeiten zu reflektieren.

Die Teilnehmenden
- lernen den Ansatz der sensitiven Responsivität kennen,
- lernen die Grundlagen der Bindungstheorie und deren wesentliche Aspekte für sensitive Responsivität kennen,
- erarbeiten sich ein Verständnis über die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Interaktion mit Kindern,
- erarbeiten individuelle und teambezogene Ziele und Handlungsschritte, wie sensitiv-responsives Verhalten in der konkreten, täglichen Arbeit gewährleistet werden kann.

Methoden:
Theoretischer Input mit Praxisbeispielen und Reflektionsfragen, Videoaufnahmen, Wahrnehmungsübungen, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Filmanalysen (wenn möglich und gewünscht aus der pädagogischen Praxis der Einrichtung), moderierter Erfahrungsaustausch

Umfang:
Die Veranstaltung umfasst zwei aufeinander folgende Tage und einen weiteren dritten Tag (zeitversetzt)

Hinweis:
Dieses Fortbildungsangebot findet im Rahmen einer Inhouse-Veranstaltung statt. Inhalt und konkrete Methodenauswahl werden auf das jeweilige Team bezogen abgestimmt. Die Höchst-Zahl der Teilnehmenden pro Veranstaltung ist auf 25 Personen begrenzt.

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung der Veranstaltung werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart. Es gelten die KVJS-Bedingungen für Inhouse-Seminare.






nach Vereinbarung - 15-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 16-4-IN3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 17-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Feinzeichen kindlichen Verhaltens

Beschwerden und Feinzeichen von Kindern bis sechs Jahren erkennen, verstehen und angemessen reagieren

Leitungs- und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Oft fällt es in Kindertageseinrichtungen nicht leicht, Beschwerden von Kindern in emotionalen Notsituationen oder in bedrohlichen Situationen zu erkennen, angemessen damit umzugehen und zu reagieren.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
-Feinzeichen emotionaler Entwicklung
-Regulationsstörungen
-Bindungstheorie und Bindungsstrategien
-§ 8a SGB VIII
-Wertfreies beschreiben und dokumentieren gegenüber Dritten
-Kommunikation mit Kindern mit auffälligem Verhalten

Die Veranstaltung soll dazu befähigen bindungstheoretische und entwicklungspsychologische Grundlagen, Meilensteine emotionaler Entwicklung in der frühen Kindheit und Feinzeichen von Bindung erkennen zu können sowie weitere Handlungsschritte zu entwickeln.
Anhand von Videosequenzen werden Feinzeichen analysiert und Handlungsschritte erarbeitet.

09.10.17 - 10.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Förderung der kindlichen Bindungsentwicklung durch Unterstützung der Eltern-Kind-Interaktion in Beratung und Frühen Hilfen

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Hilfen zur Erziehung, der Pflegekinderhilfe, der Frühen Hilfen, der Sozialen Dienste

Ziele und Inhalte

Die frühen Bindungserfahrungen von Säuglingen und Kleinkindern haben für ihre Entwicklung eine besondere und weitreichende Bedeutung. Kinder entwickeln sich in Beziehungen und sind auf Bindungserfahrungen angewiesen, die sie in der Interaktion mit ihren Eltern oder Bezugspersonen machen. Säuglinge und Kleinkinder können ihrem Interaktionspartner ihre Befindlichkeiten über verschiedene Ausdrucksweisen mitteilen.
Indem Bezugspersonen auf das Verhalten des Kindes feinfühlig reagieren, unterstützen sie dieses bei der Regulation von Befindlichkeiten und Gefühlen. Sind Eltern oder Bezugspersonen unsicher oder besonderen Belastungssituationen ausgesetzt, ist ihre eigene emotionale Verfügbarkeit eingeschränkt, was zu frühen Interaktionsstörungen zwischen ihnen und ihrem Kind führen kann. Dies wiederum hat negative Auswirkungen auf die Bindungsentwicklung des Kindes.

In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden Verhaltensweisen und Reaktionen in der Interaktion von Kindern und ihren Bezugspersonen kennen und erfahren, wie Eltern dabei unterstützt werden können, eine sichere Bindungsentwicklung ihrer Kinder zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Vätern in ihrer besonderen Rolle für die Bindungsentwicklung ihrer Kinder.
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen der Entwicklungspsychologie und stellt Methoden sowie Beratungsansätze zur Förderung der Eltern-Kind Interaktion vor, mit denen dann für das eigene Tätigkeitsfeld Anwendungen erarbeitet werden können.

25.09.17 - 26.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-EHSD9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Forum Fachberatung

Was tun die eigentlich beim KVJS - Landesjugendamt?

Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Das Forum Fachberatung ist ein seit vielen Jahren stattfindendes Fachangebot für Fachberatungen im Kindertagesstättenbereich zur Standortbestimmung und Profilbildung.
Die Weiterentwicklungen der Fachberatung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit nimmt immer wieder verschiedene Blickwinkel ein: Fachberatung im Wandel, Fachberatung und ihre Wirksamkeit für die pädagogische Praxis vor Ort und Qualität der Fachberatung in Bezug auf Erfordernisse und Anforderungen.
Fachberatung steht für eine Vielzahl von Aufgaben. Eine Optimierung in diesem Bereich ist auch mit guten Netzwerken und einer konstruktiven Kooperation mit der Aufsichtsbehörde, hier dem Landesjugendamt beim KVJS verbunden.
Durch quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Betreuungsformen und den fortschreitenden gesetzliche Anforderungen an die Aufsicht über Kindertageseinrichtungen sind engmaschige Maßnahmen zur Vernetzung nötig. Dadurch wird gewährleistet, dass Tageseinrichtungen für Kinder von der Fachberatung und der Fachaufsicht Hand in Hand begleitet werden, zum Wohle der Kinder in Einrichtungen.

Das Forum Fachberatung bietet dieses Jahr eine Plattform der Information und des gemeinsamen Austausches an. Alle Grundsatzteams des KVJS - Landesjugendamtes stellen ihre inhaltliche Arbeit vor und erläutern die gesetzlichen Vorgaben dazu. Ein lebendiger Austausch soll darüber hinaus Formen des konstruktiven Miteinanders und die Steigerung der Erfolgschancen von Fachberatung und ihrer Wirksamkeit ermöglichen.

19.10.17 - 20.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Forum Übergang Schule - Beruf

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die sich auch mit dem Übergang von der Schule in den Beruf befassen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter

Ziele und Inhalte

Das Forum soll den Fachkräften, die häufig allein - ohne Anbindung an ein Team - im schwierigen Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die Möglichkeit des fachlichen Austauschs bieten.
Darüber hinaus werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

03.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JSA1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Führen in der Sandwichposition

Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung von Kindern, von Beratungsstellen sowie öffentlicher und freier Träger der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Management.
Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen.
Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden eine ganze Reihe von hilfreichen und effektiven Führungsinstrumenten vorgestellt und deren, für alle Beteiligten, positive Anwendbarkeit thematisiert.
Das Seminar bietet Leitungskräften Handlungsoptionen an, wie sie sich als Führungskraft in ihrer Rolle positiv weiterentwickeln können.

Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden konstruktive Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.

28.09.17 - 29.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FL4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala KiTa

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala KiTa)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII für Kindertageseinrichtungen gut bewährt.
Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der „KiWo-Skala KiTa“ und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages wie zum Beispiel die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

Methoden:
- Praxiserprobung der KiWo-Skala anhand eines Fallbeispiels
- Einbeziehen der örtlichen Fachkräfte, wie Jugendamt und der insoweit erfahrenen Fachkräfte
- Groß- und Kleingruppenarbeit

Hinweis:
Es können im Jahr 2015 maximal fünf Inhouse-Seminare durchgeführt werden

nach Vereinbarung - 15-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 17-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 16-4-IN4 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 17-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Schulkind

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung (z.B. in Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Kindertageseinrichtungen) und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Verbreitung der „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung für den Bereich der Kindertagesstätten (KiWo-Skala Kita)“ erprobte die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie der Menschen im Auftrag des KVJS-Landesjugendamtes von 2014 – 2015 an über 40 Modellstandorten eine Einschätzhilfe für das Schulkindalter. Die „KiWo-Skala Schulkind“ wurde speziell für die Altersgruppe der 6- bis 14-Jährigen entwickelt. Die Einschätzskala gibt Fachkräften in der Schulkindbetreuung (z. B. Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Einrichtungen) mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“, beim Erkennen von möglichen Gefährdungsfällen und bei der Entscheidung, ob - und falls ja - in welcher Form ein Einschreiten notwendig wird.

Die KiWo-Skala Schulkind
. erleichtert die strukturierte Erfassung von Anhaltspunkten,
. dient als Richtschnur zur Vorgehensweise beim Erkennen von Verdachtsmomenten,
. unterstützt die Dokumentation von Verdachtsfällen,
. erhöht die Aufmerksamkeit und Sensibilität für den zu erfüllenden Schutzauftrag gem. § 8a SGB VIII,
. liefert der hinzuzuziehenden „insoweit erfahrenen Fachkraft“ wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage.

Die Veranstaltung stellt Aufbau und Inhalt der KiWo-Skala und der Begleitmaterialien (Ablaufschema und Manual) vor, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und die richtige Anwendung der Materialien und berichtet über die aus dem Praxisforschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse.
Anhand von Fallbeispielen wird abschließend die Handhabung verdeutlicht.

nach Vereinbarung - 16-4-IN5 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Große Teams orientieren und führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen mit mindestens fünf Gruppen

Ziele und Inhalte

Führungskräfte großer Einrichtungen stehen vor der Herausforderung große Teams zu orientieren, einen zielführenden und hilfreichen Rahmen für Arbeits- sowie Lern- und Veränderungsprozesse der Mitarbeitenden zu gestalten und damit eine erfolgreiche Arbeit aller zu ermöglichen.

In vier Schritten, die sehr eng miteinander verzahnt sind, erarbeiten sich die Teilnehmenden bezogen auf ihre konkrete Arbeitssituation vor Ort Grundorientierungen und Instrumente für eine erfolgreiche Führungsarbeit:
1. Schritt: „Sich selbst und andere führen.“
Führung verlangt eine Klarheit über das eigene Führungsverständnis, die eigene Führungsrolle sowie die sich daraus ergebenden Führungsaufgaben. Auf der Grundlage systemischer Führungsmodelle rückt dabei die Fähigkeit Prozesse, Beziehungen und Kommunikationen zielführend zu gestalten in den Vordergrund.
2. Schritt: „Orientieren und Zielen.“
Teams brauchen Orientierung, um erfolgreich zu arbeiten. Führung bedeutet daher einen Rahmen zu ermöglichen, in dem gemeinsame Ziele erarbeitet und geklärt sowie entsprechende Aufgaben abgeleitet werden. Auf der Grundlage von Zielen können dann Arbeitsprozesse ausgewertet und weiterentwickelt werden.
3. Schritt: „Zieldienliche Kommunikationskultur und Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation.“
Wann sprechen wir wie über was mit wem? Führung bedeutet den Rahmen für Kommunikationsprozesse zu gestalten. Es gilt einerseits eine zieldienliche Regelkommunikation zu entwickeln und anderseits durch die Frage- und Themenstellungen zu hilfreichen Aufmerksamkeitsfokussierungen einzuladen.
4. Schritt: „Lern- und Veränderungsprozesse gestalten“.
Die Förderung der Eigenverantwortung, Selbststeuerung sowie der Bereitschaft stetig aus den ablaufenden Prozessen zu lernen und sich entsprechend zu verändern setzt die Entwicklung von Metakompetenzen der Teammitglieder voraus. Führen bedeutet daher hierfür einen hilfreichen Rahmen sowie entsprechende Strukturen zu gestalten.

28.09.17 - 29.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LK2-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Großgruppenmoderation von Beteiligungsprozessen in der Kommunalen Jugendarbeit

Open Space, Zukunftswerkstatt und World Café gekonnt einsetzen

Fachkräfte der Kommunalen Jugendreferate, die bereits über Grundlagen und Erfahrung in der Moderation und Gesprächsführung verfügen

Ziele und Inhalte

Mitbestimmung und Mitgestaltung sind leitende Prinzipien der Jugendarbeit. Nicht erst seit Änderung der Gemeindeordnung (§ 41a) ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen Aufgabe von
Jugendreferaten.

Doch wie können Beteiligungsverfahren in der Praxis gestaltet werden? Welche Methoden sind geeignet? Die Veranstaltung vermittelt das notwendige Know-How!

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage
werden drei Großgruppenmethoden vorgestellt:

• Open Space
• Zukunftswerkstatt
• World Café

Die Teilnehmenden sind eingeladen, Beispiele aus der eigenen Praxis einzubringen.
In der Gruppe werden passende Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt.
Ergänzt wird die Reflektion durch Fallbeispiele des Referenten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, für die jeweilige Aufgabenstellung die passende Methode auszuwählen, vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentieren.

09.10.17 - 10.10.17 Evang. Akademie Bad Boll 17-4-JA8-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Grundlagen der Gesprächsführung

Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzender Bereiche sozialer Arbeit, ohne Vorqualifizierung in Gesprächsführung

Ziele und Inhalte

In der sozialen Arbeit mit Menschen ist das Gespräch als Medium des Kontaktes von zentraler Bedeutung.

Im ersten Abschnitt der Fortbildung lernen die Teilnehmenden, was unter „Kommunikation“ zu verstehen ist und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen. Sie können herausfinden, was der Unterschied einer Ich- und einer Du-Botschaft ist und sich in einfühlendem Verstehen üben. Sie bekommen ein Grundgerüst für die Strukturierung von Gesprächen mit erwachsenen Einzelpersonen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung vermittelt.

In einem Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) wird die Wichtigkeit von Feedback zur Regulation von Beziehungen in Arbeitskontexten näher betrachtet. Hierbei wird das Geben von Feedback, sowohl wenn es sich um „Kritisches“ handelt als auch das Empfangen von Feedback erarbeitet und ein konstruktiver Umgang damit eingeübt.
Außerdem wird ein Blick auf das Phänomen „Widerstand“ geworfen, so dass die darin versteckte Botschaft entschlüsselt werden kann, um auf diesem Wege Kampf und Eskalation zu verhindern und stattdessen Verständigung im weitesten Sinne zu fördern.

Diese methodischen Ansätze, Techniken und Handwerkszeuge sind Basiskompetenzen und in jedem Praxisfeld, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, von Nutzen.

16.10.17 - 17.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
05.12.17 - 06.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS4-1Bw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Grundseminar: Systemisches Arbeiten in Beratung und Hilfen zur Erziehung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Auf der Grundlage systemischer Konzepte soll den Teilnehmenden, bezogen auf ihr jeweiliges Arbeitsfeld, eine klientenorierntierte Vorgehensweise nahe gebracht werden, wordurch sich neue Möglichkeiten für ihr praktisches Handeln erschließen.

Hierbei geht es insbesondere um:
- Grundlagen von System- und Kommunikationstheorie
- Herstellung eines kooperativen Arbeitsbündnisses
- Rasches Erfassen von Problemsystemen
- Bildung von Hypothesen
- Klärung von Aufträgen und vernetztes Arbeiten
- Kooperatives Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten und Nutzung vorhandener Ressourcen
- Vermittlung von Gesprächs- und Interventionstechniken.

21.06.17 - 23.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-RESY1-1A Verfügbarkeit: ausgebucht
18.09.17 - 22.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-RESY1-2 Verfügbarkeit: ausgebucht

Gruppen und Teams gekonnt moderieren und sie dabei begleiten, ergebnisorientiert zu arbeiten

Fach- und Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung für Kinder und von Beratungsstellen, die bereits Erfahrungen in der Moderation von Gruppen haben

Ziele und Inhalte

Wer kennt das nicht: Gruppen diskutieren engagiert, aber was beschlossen wurde bleibt unklar. Oder auf dem Elternabend kommt heftiger Gegenwind zu einer neuen Umsetzungsidee und wirft die Gesprächsleitung aus dem Konzept. Oder es fehlen pfiffige Methoden, wie im Team etwas Neues erarbeitet und dann beschlossen wird.

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden werden für unterschiedliche Situationen, wie Teamsitzungen, Elternabende, Fallbesprechungen, Workshops oder Pädagogische Tage, Methoden und Moderationstechniken vorgestellt und miteinander erprobt. Dabei geht es auch um die Rolle der Moderatorin oder des Moderators und wie es gelingen kann. mit unterschiedlichen Widerstandsformen in der Gruppe umzugehen und den Gruppenprozess zu steuern.

Ziel ist es, das eigene Methoden-Knowhow zu erweitern um mit Gruppen und Teams mit Spaß, hoher Effizienz und guter Ergebnisorientierung zu arbeiten.

17.10.17 - 18.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Gut gerüstet im Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Dezernenten, Amtsleitungen, Mitarbeiter von Jugendämtern, Pressestellen, Rechtsabteilung

Ziele und Inhalte

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, die die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind hat den größten Nachrichtenwert überhaupt. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen und sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - 17-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Halbzeitbilanz im örtlichen Jugendhilfeausschuss

Örtliche Jugendhilfeausschüsse

Ziele und Inhalte

Der örtliche Jugendhilfeausschuss befindet sich in der Mitte seiner Amtszeit. Auf der politischen Ebene waren viele Entscheidungen zur Sicherung und Gewährleistung guter Rahmenbedingungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Stadt- oder Landkreis zu treffen. Neben allen örtlichen Aufgabenstellungen, Schwerpunktsetzungen und Projekten war insbesondere auch die Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern in bis dahin nicht gekanntem Umfang zu gewährleisten.

Jetzt kann es hilfreich sein, eine Zwischenbilanz der Arbeit im Jugendhilfeausschuss zu ziehen und den Kurs sowie die Schwerpunkte für die zweite Halbzeit abzustecken.

Mit Unterstützung sachkompetenter externer Moderatoren können im Rahmen einer 1-tägigen Klausur folgende Fragestellungen bearbeitet werden:
- Aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe
- Die Kinder- und Jugendhilfe im Stadt- oder Landkreis und ihre Themen in der bisherigen Legislaturperiode.

Bestandsaufnahme der bisher erreichten Ziele:
- Wo soll die örtliche Jugendhilfe Ende 2019 stehen, welche konkreten Ziele können formuliert werden? Welche Themen und Aufgaben stehen an, sollen vertieft werden und wer muss beteiligt werden?
- Wie hat sich die Zusammenarbeit im Jugendhilfeausschuss entwickelt? Gibt es Klärungs- oder Regelungsbedarfe?
- Wie sieht die Kooperation zwischen dem Jugendhilfeausschuss und der Verwaltung im Jugendamt aus? Gibt es Klärungs- oder Optimierungsbedarfe?

Zur Vorbereitung der Veranstaltung empfiehlt es sich, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Dieser können zum Beispiel Vertreter des Jugendhilfeausschusses, der Jugendamtsleitung, der Jugendhilfeplanung und Mitarbeitende ausgewählter Sachgebiete der Verwaltung angehören. Bei der Durchführung der Veranstaltung sollten die freien Träger der Jugendhilfe zu bestimmten Sachthemen oder Projekten einbezogen werden.

Organisation und Vorbereitung:
Die organisatorische Vorbereitung liegt beim örtlichen Jugendamt. Unser Angebot beinhaltet ein Erstgespräch zur Abstimmung der Ziele der Veranstaltung und der Umsetzungsschritte sowie die Vermittlung geeigneter externer Moderatoren. Diese entwickeln mit einer Vorberei-tungsgruppe die Themen und den Ablauf der Veranstaltung.

nach Vereinbarung - 17-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Halt - Haltung - Gelassenheit!

Mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit orientiert durch stürmische Zeiten im Arbeitsalltag!

Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Arbeitsverdichtung, immer neue Anforderungen, ständige Veränderungsprozesse und der ganz normale Wahnsinn des Arbeitsalltags fordern die betroffenen Fachkräfte in besonderer Art und Weise. Dabei ist das wichtigste Werkzeug in der Arbeit die eigene Person. Daher kommt der Pflege dieses Werkzeuges eine besondere Bedeutung zu.

In dieser Praxiswerkstatt lernen die Teilnehmenden in drei Schritten loszulassen, sich neu zu orientieren und gelassen durch stürmische Zeiten zu segeln. Von Anfang stehen dabei konkrete Situationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.

Alles, was Menschen (im Arbeitsalltag) erleben, ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Doch worauf richten sie die Aufmerksamkeit und wie wirkt sich das aus?

Die Teilnehmenden lernen, wie sie aus der Fokussierung auf Probleme, Defizite und veränderbare Rahmenbedingungen herauskommen und die Aufmerksamkeit wieder auf Möglichkeiten, Ressourcen und Stärken richten. Ebenso Methoden, wie mit unveränderlichen Bedingungen umgegangen werden kann, dass sie nicht leicht, aber leichter durch stürmische Zeiten segeln können ... (von der Problemtrance zur Lösungstrance, ressourcenorientiertes Selbst-Management und Umgang mit Restriktionen, erstbeste und zweitbeste Ziele, Polynesisches Segeln).

Motivation braucht motivierende Ziele. Doch häufig arbeiten wir an Zielen, die weder motivierend noch wirklich erreichbar sind. In Anlehnung an das Züricher Ressourcenmodell lernen die Teilnehmenden ihr „Würmli“ kennen und setzen sich Ziele, die nicht mehr verlangen, das „Würmli zu würgen“.

22.06.17 - 23.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS9-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren

Leid und Aufarbeitung und die Gegenwart der Geschichte

Leitungskräfte und Fachkräfte von Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, Jugendämter, Vormundschaft, Referentinnen und Referenten der Wohlfahrtsverbände sowie Interessierte aus anderen Arbeitsfeldern

Ziele und Inhalte

In der Anlauf-und Beratungsstelle "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" in Baden-Württemberg haben viele ehemalige Heimkinder über das schwere Leid und Unrecht in den Kinder- und Erziehungsheimen berichtet, das sie in den 1950er und 1960er erlebt haben. Zum Beispiel dass die Heimunterbringung wie ein Entführungsdrama für sie war, und sie sich im Heim der Macht und Willkür völlig ausgeliefert fühlten.

Ausgehend von den Erfahrungsberichten werden im Workshop folgende Fragen bearbeitet:
- Welche Erfahrungen machen Heime, Jugendämter und Verbände bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte?
- Wie stellt man sich den manchmal unfassbaren Erfahrungen?
- Ist das „Schnee von gestern“? Schwamm drüber? Oder gibt uns die Auseinandersetzung mit der Geschichte neue Impulse für die heutige Praxis der Jugendämter, Heime, Vormünder?

29.11.17 - 30.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-EHSD16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Hilfreiches Fragen als zentrales Werkzeug in der Gestaltung von Lern- und Veränderungsprozessen

Beratung in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Fragen sind das zentrale Instrument in der Gestaltung von Lern- und Veränderungsprozessen. Fragen wirken dabei wie neurologische Scheinwerfer: Sie beleuchten bestimmte Aspekte und Themen, sie können neue hilfreiche und zieldienliche Suchprozesse auslösen. Durch Fragen werden Menschen in der Beratung, in Einzelgesprächen oder in Gruppenprozessen eingeladen selbst Antworten zu finden und dadurch "Ver-antwort-ung" für die eigenen Aufgaben und Herausforderungen zu übernehmen.

Die Teilnehmenden reflektieren und vertiefen auf der Grundlage selbst mitgebrachter Beratungsfälle ihre eigene fragende Haltung („Ver-frag-ung“) und erweitern das Repertoire an Fragen und Frage-Techniken.

Dabei geht es nicht nur um die inhaltliche Seite von Fragen. Wenn sich Menschen verändern und ihre Themen bewegen sollen, gilt es Fragen nicht nur als sprachlich-kognitives Werkzeug zu verstehen. Die Teilnehmenden erhalten Impulse, wie sie Fragen im Raum „inszenieren“, dabei alle beteiligen und in einem doppelten Sinne in Bewegung bringen.

Die Teilnehmenden lernen, wie sie eigene, eventuell einschränkende Gefühle, - in Beratungsprozessen, wie Ambivalenz, Unsicherheit, Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ärger - mit Hilfe von Fragen in den Beratungsprozess einbringen und so als Ressource für den gesamten Beratungsprozess nutzbar machen.

06.07.17 - 07.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA8-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

In Bewegung kommen – aber wie?

Zur Motivation von sitzfreudigen Kindern

Pädagogische Fachkräfte in Kitas

Ziele und Inhalte

Alle kennen es: Im Trubel des Kita-Alltags fordern die lautesten und auffälligsten Kinder die größte Aufmerksamkeit. Für ruhigere, scheinbar angepasstere und unauffällige Kinder bleibt kaum Zeit.
Wie kann es gelingen, dass auch die sitzfreudigen Kinder in den Fokus rücken und in Bewegung kommen?

Bewegung ist in besonderem Maße geeignet, einen Zugang zu allen Kindern zu finden. Mittels des Körpers, der Haltung und der Bewegung verleiht ein Kind seiner Persönlichkeit, seiner Empfindsamkeit und seiner Gefühlslage Ausdruck. Bewegung zu fördern, ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung.

Im Seminar wird auch das Zusammenspiel von Individualität und Gruppe betrachtet (Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung, Rollen in der Gruppe, Gruppenprozess und Dynamik, Beitrag der einzelnen Kinder zur jeweiligen Gruppendynamik). Bereits die Tatsache, dass ein Kind krank ist und die Gruppe nicht besucht, kann bewirken, dass sich die Gruppendynamik ändert.

Der Alltag zeigt uns, dass bereits kleine Änderungen in der Gruppe dazu führen können, dass typische Konfliktsituationen ausbleiben können oder reduziert auftreten.

Es sollen unterschiedliche Situationen betrachtet werden, die Konfliktpotential beinhalten: Wo und bei welchen Bewegungsaktionen gibt es immer Schwierigkeiten? Gibt es Auffälligkeiten nur draußen, nur drinnen, nur zu bestimmten Zeiten, nur zu bestimmten Anlässen? Was könnte der Auslöser hierfür sein? Wie lässt sich dies leicht umgestalten?

06.11.17 - 07.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BW1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf I

Schnittstelle Schule

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AV-dual Begleiterinnen und AV-dual Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

Individuelle Begleitarrangements sind der Königsweg, um junge, im besonderen sozial benachteiligten Menschen Möglichkeiten der beruflichen Integration zu eröffnen. In dieser Fortbildung geht es darum, wie in der Schnittstelle zur Schule individuelle Begleitarrangements gestaltet werden können.

Es werden folgende Punkte behandelt:
- Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Schule, Berufsberatung, Bildungsträger und anderen Institutionen
- Arbeiten mit Kompetenzfeststellungen
- Entwicklung von Berufswegeplanungen
- Know-how zur Berufsorientierung
- Jugendliche vor Beendigung ihrer Schulzeit
- Gesamtablauf einer Begleitung in einzelnen Schritten bezogen auf die Schnittstelle Schule

03.05.17 - 04.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JSA3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf II

Schnittstelle Betrieb

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AV-dual Begleiterinnen und AV-dual Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

In dieser Veranstaltung wird bei der Gestaltung von Begleitarrangements für junge Menschen die Schnittstelle zu den Betrieben und Unternehmen in den Blick genommen, um individuell den erfolgreichen Einstieg in die duale Berufsausbildung zu ermöglichen.
Dabei werden folgende Punkte behandelt:
- System der dualen Berufsausbildung
- Akquisition von Praktika und Ausbildungsplätzen
- Einbau und Funktion des Praktikums im Berufsorientierungsprozess
- Praktikumsbegleitung
- Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
- Unterstützung bei der Vorbereitung des Ausbildungsbeginns
- Entwicklung von "Plan B" (schulische Berufsausbildung, Maßnahmen der Arbeitsagentur, Erwerbstätigkeit)
- Begleitung während der Ausbildung

25.09.17 - 26.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inhouse-Paket Sexualität und Aufklärung Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Kooperationsveranstaltung mit der anfragenden Einrichtung

Fachkräfte aus voll- und teilstationären Einrichtungen erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Paket dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik von Mädchen und Jungen. Es geht vor allem um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Prävention stehen hier vielfältige altersspezifische Methoden, die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung besteht aus dem Basisbaustein Sexualpädagogik und kann nach individuellem Bedarf um weitere Bausteine ergänzt werden. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich als Grundgerüst und Beispiele. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet.

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (zwei bis maximal drei Tage):
Im Basisbaustein werden die Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters vermittelt und wie die damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag integriert werden können. Außerdem wird im Basisbaustein dem hohen Stellenwert von Aufklärung und Prävention in Bezug auf die für Mädchen und Jungen wichtigen Themen Freundschaft, Partnerschaft, Sexualität und Liebe Rechnung getragen.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen

II. Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch (ein Tag)
- Qualitätsentwicklung, zum Beispiel Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, „Kultur des Hinsehens“ (ein Tag)

Organisation und Finanzierung:
Die organisatorische Vorbereitung obliegt dem örtlichen Träger. Der Fortbildungsservice des KVJS-Landesjugendamts beinhaltet die Beratung, die gemeinsame Planung und Durchfüh-rung sowie die anteilige Finanzierung des Inhouse-Pakets.

Für den Kooperationspartner entstehen
1.100,00 € pro Tag an Honorarkosten sowie gegenbenfalls anteilige Fahrtkosten. Der KVJS beteiligt sich an den Honorarkosten mit 200,00 € pro Tag.

Fachliche Auskünfte:
Irma Wijnvoord
Tel. 0711 6375-429
Irma.Wijnvoord@kvjs.de

Referentin und Referent:
Dagmar Preiß, Stuttgart
Kai Kabs-Ballbach, Stuttgart

nach Vereinbarung - 15-4-INSP-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inhouse-Paket: Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Fachkräfte aus voll- und teilstationären Einrichtungen erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Paket dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und das Thema sexuelle Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt.
Die Veranstaltung besteht aus 1 bis 3 Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet.
Im Basisbaustein geht es vor allem um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
. Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
. Blick auf Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund
. Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
. Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen

II. – III. Mögliche weitere Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
• Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
• Qualitätsentwicklung, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

nach Vereinbarung - 16-4-IN6 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Inhouse -----Planspiel Krise-------

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Cafe:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input verarbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen, eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden soll,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.
Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmer/-innen geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes/ Arbeitsfeldes.
Die Methode OpenSpace-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmer/-innen geeignet.
Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.


Unser Angebot beinhaltet die passgenaue Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise und bei Bedarf die Moderation der vom Träger geplanten Veranstaltung. In diesem Zusammenhang sind je nach Veranstaltung kurze Einweisungen von örtlichen Moderatorinnen und Moderatoren inbegriffen. Es handelt sich nicht um eine Qualifizierung in diesen Methoden.


Kosten:
Kosten entstehen bei diesem Angebot zunächst keine. Falls in der Planung Experten (aus Sicht des anfragenden Trägers) hinzugezogen werden sollen, müssten die Aufwendungen vom Träger selbst übernommen werden.

nach Vereinbarung - 15-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inhouse-Seminar: Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Teams von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Um das Risiko sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen zu reduzieren, ist es sinnvoll, möglichst frühzeitig mit präventiver Arbeit zu beginnen. Wesentlich in Kindertageseinrichtungen ist dabei die Elternarbeit, da die Verantwortung für den Schutz der Kinder in erster Linie bei den Müttern und Vätern liegt.
Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualerziehung und sexueller Gewalt ist in der interkulturellen Arbeit ein besonders sensibler Bereich. Ein grenzachtender, respektvoller Umgang mit den Erfahrungshintergründen und Schamgrenzen der Mütter und Väter ist Voraussetzung dafür, die Eltern für die Präventionsarbeit zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, speziell vor sexuellem Missbrauch, zu gewinnen.

In einem vom KVJS geförderten dreijährigen Modellvorhaben „Interkulturelle Elternwerkstätten als Weg zu einer migrationssensiblen Präventionsarbeit mit Mädchen und Jungen“ konnten zahlreiche Erfahrungen gesammelt und mehrsprachige Materialien für die vorbeugende Arbeit mit Eltern und Kindern entwickelt werden. Diese werden vorgestellt und gemeinsam die Voraussetzungen, Eckpunkte und Haltungen für eine gelingende interkulturelle Elternarbeit erarbeitet.

Schwerpunkte des Inhouse-Seminars sind:
. Sensibilisierung für die mit Migration verbundenen Schwierigkeiten und Ressourcen
. Reflexion der bisherigen Elternarbeit der Teilnehmenden
. Entwicklung von Rahmenbedingungen und Herangehensweisen für interkulturelle Elternarbeit
. Umsetzung zentraler Themen und Botschaften in der Präventionsarbeit zu sexualisierter Gewalt

nach Vereinbarung - 16-4-IN8 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inhouse-Seminare -----Wertschätzende Elternarbeit-----

Gemeinsame Veranstaltungen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe mit dem KVJS-Landesjugendamt zur praxisorientierten Realisierung eines spezifischen Fortbildungsbedarfs vor Ort

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z.B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z.B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

nach Vereinbarung - 17-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inhouse-Seminar -----Traumaspezifische Arbeit mit unbegleiteten minderjähreigen Flüchtlingen - Erste Einblicke

Gemeinsame Veranstaltungen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe mit dem KVJS-Landesjugendamt zur praxisorientierten Realisierung eines spezifischen Fortbildungsbedarfs vor Ort

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

Hinweis:
Nähere Informationen über Inhalte, Durchführung und Finanzierung von Inhouse-Seminaren haben wir in einem Faltblatt zusammengefasst, das wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden

nach Vereinbarung - 15-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Inklusion: Es geht um alle!

Die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen inklusiv gestalten

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit verschiedenen Voraussetzungen für Entwicklung und Lernen gehört zum Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen. Allen Mädchen und Jungen die Teilhabe zu eröffnen - unabhängig vom Alter, ihrer Entwicklung, Behinderung oder Herkunft - ist eine anspruchsvolle und bereichernde Aufgabe. Es geht nicht um „Alle machen dasselbe“ oder „Gleichheit für alle“, sondern um Vielfalt in den jeweils eigenen Bildungs- und Lernprozessen.
Bedeutsam ist dabei das Spiel in seinen unterschiedlichen Formen. Die Kinder bearbeiten ein gemeinsames Thema, spielen miteinander und initiieren soziale Lernprozesse. Dabei erlernen sie Basiskompetenzen wie soziale Sensibilität, Toleranz und Kontaktfähigkeit. Jedes Mädchen und jeder Junge profitiert davon. Es stellt sich nicht die Frage: Wer ist anders, wer braucht etwas mehr Hilfe und wer nicht? Stattdessen sind alle gleichermaßen wichtig. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen hierbei eine wichtige Rolle ein. Ihre Sichtweisen und Einstellungen sind für das Gelingen der Inklusion bedeutsam.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen Perspektivenwechsel einzunehmen und ihre „inklusive Haltung“ in den Blick zu nehmen. Sie können lernen, was eine Pädagogik für alle Kinder bedeutet und welche fachlichen Kompetenzen dazu beitragen.

Folgende Themen werden bearbeitet:
- Was bedeutet Inklusion? Worin liegt der Unterschied zur Integration?
- Wie können Bildungsimpulse aussehen, die zur Vielfalt der Lernvoraussetzungen aller Kinder passen?
- In welchen Dimensionen der Spielentwicklung können Kinder vorurteilsfrei miteinander umgehen lernen?
- Wie gestalten wir konkrete Projekte für die pädagogische Arbeit?

Die Fortbildung berücksichtigt aktuelle Erkenntnisse der Pädagogik und der Psychologie.

26.06.17 - 27.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-INK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Fachkräfte, die mit Kindern zwischen drei bis zehn Jahren und deren Eltern arbeiten (z.B. in Kindertageseinrichtungen, in Familienzentren, in der Sozialpädagogischen Familienhilfe)

Ziele und Inhalte

In einer immer vielfältiger werdenden Migrationsgesellschaft ist es vor allem in der Elternarbeit notwendig, aufmerksam mit Unterschieden umzugehen, ohne die Eltern auf diese festzulegen. Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualerziehung und sexueller Gewalt ist in der interkulturellen Arbeit ein besonders sensibler Bereich. Ein grenzachtender, respektvoller Umgang mit den Erfahrungshintergründen und Schamgrenzen der Mütter und Väter ist Voraussetzung dafür, die Eltern beispielsweise für die Auseinandersetzung mit der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern zu gewinnen.

In einem vom KVJS geförderten dreijährigen Landesmodellvorhaben konnten zahlreiche Erfahrungen, vor allem im Austausch mit Müttern, die Migrationshintergrund haben, gesammelt und mehrsprachige Materialien für die vorbeugende Arbeit mit Eltern und Kindern entwickelt werden. Diese werden vorgestellt und Voraussetzungen für eine gelingende interkulturelle Eltern-Arbeit erstellt.

Inhalte der Veranstaltung:
- Entwicklung einer achtsamen und respektvollen Haltung für interkulturelle Elternarbeit
- Differenzsensibler Umgang mit schambesetzten Themen
- Diskussion von Herausforderungen und Chancen in der pädagogischen Praxis
- Vorstellung der Materialien „Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern“

27.04.17 KVJS, Stuttgart 17-4-SP8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 17-4-IN7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Interkulturelles Arbeiten - Türöffner und Stolpersteine

Teams aus Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern, Verwaltungsangestellten, Lehrkräften, die mit muslimischen Migrationsfamilien arbeiten

Ziele und Inhalte

Inhalte des Inhouse-Seminars sind:
- Familientypen und typische Konflikte von Paaren in der Migration
- Bedeutung der Kinder, Erziehungswerte und Bestrafungspraktiken in türkischen. beziehungsweise in muslimischen Familien
- Erziehungsstile und Erziehungsziele von Migranten in Deutschland
- Türöffner und Stolpersteine in der Arbeit mit fremden Kulturen

nach Vereinbarung - 17-4-IN6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung der Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner und Sozialplanerinnen und Sozialplaner

Gemeinsame Aufgaben?!

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner, Sozialplanerinnen und Sozialplaner der örtlichen Träger der Jugendhilfe und Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Nicht erst seit der Intensivierung inklusiver Hilfen, sondern auch mit der sozialräumlichen Ausrichtung von Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit überschneiden sich die Planungsthemen der Jugendhilfeplanung und Sozialplanung immer mehr. Auch die Diskussion um die sogenannte "große Lösung" zeigt, dass die gemeinsame Schnittstelle vorhanden ist und deutlich enger werden könnte oder sogar - auch ohne "große Lösung" - enger werden müsste.

Im Rahmen der Jahrestagung 2017 sollen wie in den vergangenen Jahren aktuelle Fachthemen aufgegriffen und der landesweite Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Der inhaltliche Fokus liegt auf der gemeinsamen Verantwortung von Sozialplanung und Jugendhilfeplanung für die Gestaltung des (inklusiven) Gemeinwesens.

Die beiden Jahrestagungen werden zeitlich parallel veranstaltet und in einigen Zeitfenstern und Themenblöcken zusammengelegt.

Ein Tagungskonzept wird von einer Vorbereitungsgruppe bestehend aus Jugendhilfe- und Sozialplanern der örtlichen Ebene und Mitarbeitenden des KVJS Dezernates Jugend - Landesjugendamt und des KVJS Dezernates Soziales entwickelt und im Rahmen einer aktuellen Information rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

26.06.17 - 27.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JPL1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger, der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird traditionell in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

29.11.17 - 01.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung für Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Interkulturelle Kompetenz im Kontext der Adoptionsvermittlung

Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Ziele und Inhalte

-diDie Vermittlung von Kindern mit ausländischen Wurzeln erfordert von allen Beteiligten, insbesondere auch den Fachkräften ein besonderes Maß an interkultureller Kompetenz.

Die Tagung führt in das Thema ein und sensibilisiert für die damit verbundenen Fragen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Auseinandersetzung mit Diskriminierungsstrukturen und die Wirkungsweisen von Rassismus. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen bewussten und unbewussten Verhalten, mit Vorurteilen und Stereotypen von Bedeutung. Folgende Fragen sind zu diskutieren: Wie gehe ich mit Vorurteilen um, wenn ich diese an mir entdecke? Wie gehe ich damit um, wenn mir Vorurteile entgegengebracht werden? Was kann ich selbst tun, um mich für Kulturkreise zu sensibilisieren, die nicht die eigenen sind? Wie begegne ich interkulturellen Konflikten?

Weitere Fragestellungen sind: Welche Rolle spielt die unterschiedliche Hautfarbe von Eltern und Kindern bei der Adoption? Wie können Eltern gezielt auf diese Herausforderungen vorbereitet werden? Welche Sprache/Wortwahl ist korrekt? Was ist Rassismus - wo fängt er an und wo hört er auf?

Die Tagung soll auch vermitteln, wie Bewerber und Annehmende schon während des Vermittlungsverfahrens auf die auf sie zukommenden Herausforderungen bestmöglich vorbereitet, beraten und unterstützt werden können.

Die Teilnehmenden erhalten Zeit und Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen auseinander zu setzen. Zudem bietet die Tagung Gelegenheit zur Analyse und Reflexion der eigenen Arbeitsabläufe in Bezug auf das Thema und zum Austausch untereinander.

15.11.17 - 16.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-ADO1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Sachgebietsleiterinnen und Sachgebietsleiter, Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Bereiche Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Beistandschaft/Amtsvormundschaft werden dargestellt und erörtert. Die Jahrestagung ist außerdem ein Forum für den landesweiten kollegialen Austausch.
Die Teilnehmenden können Fragen aus ihrem Arbeitsbereich bis zum 21.08.2017 bei heike.korge@kvjs.de einreichen. Sie werden im Rahmen der Erörterung behandelt.

04.09.17 - 05.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BPV1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung dient der fachlichen Weiterentwicklung und dem Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

In Fachvorträgen, Praxisberichten oder Diskussionsforen wird Aktuelles aus den Tätigkeitsbereichen vorgestellt.

Die Tagung fördert den landesweiten Fachdiskurs auf der Leitungsebene der Wirtschaftliche Jugendhilfe in Baden-Württemberg.

Weitere Fachliche Auskünfte:
Claudia Bittlingmaier
Tel. 0711 6375-299
claudia.bittlingmaier@kvjs.de

19.07.17 - 20.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-J4-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter kommunaler Psychologischer Beratungsstellen

Leiterinnen und Leiter kommunaler Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Analog zur Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der freien Träger der Psychologischen Beratungsstellen sollen im Zusammenhang mit dieser Jahrestagung ausdrücklich die Besonderheiten der kommunalen Trägerschaft im Arbeitsfeld Erziehungsberatung im Mittelpunkt stehen.

Neben dem kollegialen Austausch zu den aktuellen Rahmenbedingungen und Fragestellungen des Arbeitsfeldes kann ein Schwerpunktthema insbesondere aus der Leitungsperspektive Inhalt sein.

Die Jahrestagung soll ein Forum sein für die wechselseitige kollegiale Unterstützung, für die fachliche Weiterentwicklung sowie für den fachpolitischen Austausch zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den kommunalen Beratungsstellen.

20.11.17 - 21.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-J7-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter sowie Träger Psychologischer Beratungsstellen

Leiterinnen und Leiter sowie Träger Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung fördert den überregionalen Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Außerdem will sie - insbesondere für Leitungsaufgaben - neue Impulse setzen.

Thematisiert wird unter anderem auch, wie die Kooperation zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den Psychologischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche weiterentwickelt und der fachpolitische Austausch landesweit organisiert werden kann.

17.07.17 - 18.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-J5-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung Jugendhilfe im Strafverfahren 2017

Fachkräfte, die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren wahrnehmen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung greift aktuelle Themen aus dem Arbeitsfeld auf.
Sie bietet neben neuen fachlichen Impulsen die Möglichkeit des landesweiten kollegialen Austausches.

04.05.17 - 05.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-JGH1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V. - AGJF

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Träger, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende der sozialen Arbeit

Ziele und Inhalte

Die Tagung trägt zur fachlichen Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit der Einrichtungen. Sie fördert den fachlichen Diskurs und trägt zur Profilschärfung und Standortbestimmung bei.

Aufgegriffen werden aktuelle Themenbereiche in Bezug auf Grundsatzfragen zur Zukunft und zum Kern des Arbeitsfeldes. Zudem dient die Tagung der Vernetzung durch kollegialen Austausch.

Die konkreten Inhalte der Tagung werden in Kooperation mit der AGJF festgelegt und in einer Planungsgruppe, federführend durch die AGJF inhaltlich vorbereitet.

22.05.17 - 23.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JA2-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagung Pflegekinderhilfe

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der Fachdienste freier Träger der Hilfe zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung Pflegekinderhilfe bietet Informationen und Raum für Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Pflegekinderhilfe. Ergänzend wird es Vorträge und Workshops zu einem Schwerpunktthema geben.

Fachkräfte können sich sowohl fachlich weiterbilden als auch Erfahrungen und aktuelle Anliegen diskutieren.

04.12.17 - 05.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD3-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2017

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2017 dienen der fachlichen Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs und die Vernetzung durch kollegiale Unterstützungsstrukturen für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

13.11.17 - 14.11.17 Evangelische Akademie Bad Boll 17-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: ausgebucht
27.11.17 - 28.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: ausgebucht

Jugend im Blick

"Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter" Fachtag zum 15. Kinder- und Jugendbericht

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendpolitische Entscheidungsträger

Ziele und Inhalte

"Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter" ist das Thema des 15. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung.

Der Bericht analysiert die Lebenslagen Jugendlicher in Deutschland und beschreibt die wesentlichen Einflussfaktoren, die den Alltag Jugendlicher heute prägen sowie die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen in unserer heutigen Zeit.

Prof. Klaus Schäfer (Staatssekretär a.D., stellv. Vorsitzender der Berichtskommission) sowie Prof. Dr. Stephan Maykus (Hochschule Osnabrück), Mitglied der Berichtskommission, stellen die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen vor dem Hintergrund einer neuen Jugendorientierung vor.

Vertreterinnen und Vertreter der Jugendpresse Deutschland, Herausgeberin der ersten Jugendbroschüre zum 15. Kinder- und Jugendbericht, ergänzen die Vorstellung mit einer speziellen Sichtweise auf die Selbstpositionierungs- und Verselbständigungsherausforderungen im Jugendalter.

Im Sinne eines Expertenhearings werden die zentralen Ergebnisse des Berichtes mit den anwesenden Fachkräften diskutiert und die sich daraus ergebenen Anforderungen für die Weiterentwicklung von Jugendhilfestrukturen -Ansätzen und -Leistungen herausgearbeitet.

29.05.17 GENO-Haus Stuttgart 17-4-JPL2-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jugendhilfe und Polizei

22. gemeinsame Fachtagung mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter der Polizei sowie Fachkräfte der Jugendhilfe, insbesondere im Allgemeinen Sozialen Dienst der Jugendämter, der Jugendgerichtshilfe, der Schulsozialarbeit, der Mobilen Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Polizei und Jugendhilfe arbeiten zum Wohl von Kindern und Jugendlichen oftmals zusammen. Damit Konflikte vermieden werden und die Zusammenarbeit möglichst effektiv erfolgt, ist es wichtig, dass sich beide Seiten zu ihren jeweiligen Hintergründen und Arbeitsweisen austauschen und kennen.

Ziel der Fachtagung ist es, die Zusammenarbeit und den Dialog von Jugendhilfe und Polizei zu fördern, indem die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und die daraus resultierenden Auftrags-, Haltungs-, und Methodendifferenzen transparent gemacht und diskutiert werden

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten mit dem Landesikriminalamt festgelegt und vorbereitet.

20.09.17 - 21.09.17 Hochschule für Polizei V-S 17-4-JP1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Team meX

Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung

Ziele und Inhalte

In der eintägigen Fortbildung wird über Lebenswelten, Lebensstile, Kleidung und Musik junger Musliminnen und Muslime in Deutschland informiert und das Thema im Rahmen der folgenden Module bearbeitet:

- Lebenswelten, Lebensstile und Glaubensformen junger Musliminnen und Muslime
- Islamismus erkennen und vom Islam unterscheiden
- Optionen der Begegnung und Prävention islamistischer Einstellungen

Zudem beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welche Rolle der Islam im Leben von muslimischen Jugendlichen spielt. Wie sich religiöse Überzeugungen von islamistischen Positionen unterscheiden lassen und wie demokratiefeindlichen Tendenzen bei jungen Musliminnen und Muslimen entgegengewirkt werden kann.

14.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JA5-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Junge Ausländer in Schule und Beruf - Ankommen, Förderung und Integration

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf, Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Aufgrund der hohen Zuwanderung in den letzten Jahren sind an den Beruflichen Schulen vermehrt Klassen im Rahmen des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf zum Erwerb von Deutschkenntnissen eingerichtet worden. Von einem weiteren Anstieg ist auszugehen. Die jungen Einwanderer und Einwanderinnen haben nicht nur Sprachprobleme und keine Kenntnisse des deutschen Bildungssystems, sondern es gibt oftmals große Unterschiede beim Aufenthaltsstatus und beim Bildungsniveau. Hier will die Veranstaltung ansetzen und den Fachkräften neben der Möglichkeit des Austausches und der Reflektion Kenntnisse und Informationen liefern.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Rechtlicher Status des Aufenthalts und die Auswirkungen auf eine schulische und berufliche Förderung
- Lebenssituation junger Ausländer (besonders in Einrichtungen)
- Erwerb von Sprachkenntnissen für den beruflichen Bereich
- Kooperation mit Flüchtlingsberatungsstellen, Jugendmigrationsdiensten und Migrantenorganisationen
- Zusammenarbeit mit Vormündern
- Vermittlung des deutschen Bildungs-und Berufsausbildungssystems

23.10.17 - 24.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-JSA5-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis unter 14 Jahren

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 sind hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.
Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation wie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

10.07.17 - 11.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT16-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Kinder flüchten

Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

2015 kam rund eine Million Flüchtlinge zu uns nach Deutschland, unter ihnen etwa 300.000 Kinder und davon wieder ein rundes Drittel unter sechs Jahre alt.
Infolge des unsicheren Aufenthaltsstatus leben sie Monate, meist sogar Jahre lang in einem quälenden Zustand größter Ungewissheit.
In dieser Zeit ist es für die Familien sehr wichtig, dass zumindest die Kinder ihr Menschenrecht auf „angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte auf Bildung“ (UN-Kinderrechtskonvention, Artikel 22) einlösen können. Der Besuch einer Kita trägt dazu bei, sie aus der Isolation der Gemeinschaftsunterkünfte herauszuholen.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Auseinandersetzung mit der eigenen (Zuwanderungs-)Geschichte
- Einblick in die Folgen von Traumatisierungen – und wie wir ihnen im pädagogischen Alltag professionell begegnen können
- Praxisbezogene Kenntnisse über eine Resilienz-fördernde Grundhaltung
- Aufbau einer vorurteilsbewussten Anerkennungskultur mit vielen alltagsrelevanten Anregungen
- Anregungen für verbale und non-verbale Verständigungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, auch und gerade mit den Eltern – trotz der Sprachbarrieren
- Faktenwissen zum Asylverfahren/Aufenthaltsrecht

25.09.17 - 26.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FB5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Kinderleicht sprachenreich

Sprachbildung und Sprachförderung durch frühe Literacy-Erfahrungen bei Kindern bis drei Jahren

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach §7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren müssen.

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung der sprachlichen Grundbildung von Kindern hängt entscheidend davon ab, wie viel Kommunikation sie erleben, wie sie lernen sich auszudrücken und die Welt mit Sprache zu beschreiben.
In diesem Prozess bedingen sich Sprache, Motorik und Sinneswahrnehmungen gegenseitig. Das gibt Anlass, mit Kindern Reime und Gedichte zu erleben, denn sie wecken die Lust am Sprechen spielerisch. Sie geben mit Rhythmus und Takt eine Sprachstruktur vor, an der sich Kinder leicht festhalten können, die ihnen ein sicheres Gefühl vermittelt. Spielen mit der lautlichen Seite der Sprache, das Vermitteln von Reimen und Liedern, das Erzählen, Vorlesen und der frühe Kontakt mit Büchern fördern die kindliche Lust an der Sprache.

Das Wissen über die Entwicklung der kindlichen Kommunikation ist Voraussetzung für die Fähigkeit, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu entdecken und Wert zu schätzen. Gleichfalls ist es die Grundlage, um Eltern zu verdeutlichen, wie ihr Kind Sprache erwirbt und wie sie diese Entwicklung positiv begleiten und fördern können.

Das sprachliche Interesse von Babys und Kleinkindern lässt sich deutlich anregen und intensivieren durch:
- Die Entdeckung der eigenen Stimme
- Das Spiel mit der Lautebene der Sprache
- Eine inhaltlich und strukturell vereinfachte Kommunikation
- Eine Sprachkultur im Spiel mit Laut, Rhythmus und Reim
- Bewegungsspiele, die Sprache und Motorik verbinden
- Eine sehr frühe Begegnung mit dem Buch

Das Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kommunikation von Kindern bis drei Jahren und bietet Methoden und Anregungen für die Sprachförderung in der Praxis.

16.11.17 - 17.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Kindern mit traumatischen Erfahrungen angemessen begegnen

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste, der Pflegekinderdienste und der Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter sowie der Fachdienste von freien Trägern der Hilfe zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Die sozialpädagogischen Fachkräfte der sozialen Dienste und der Adoptionsvermittlungsstellen treffen häufig auf Mädchen und Jungen, die innerfamiliäre Gewalt erlebt haben. Häufig kommen körperliche Gewalt, sexuelle Misshandlung und emotionale Vernachlässigung zusammen. Die Folgen dieser Erlebnisse beeinträchtigen die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erheblich. Ihre Wirkung hängt von vielerlei Faktoren ab. Hier sind zunächst die Umgebung des Kindes und die schützenden (protektiven) Umstände zu nennen. Aber auch die Art und Weise der Gewalt, die Nähe der Täter, Art und Umfang des Geheimhaltungsdrucks, die Schwere der Schuldgefühle, die Bewertung der Tat durch das Kind, die Sorge für Geschwister und Eltern beeinflussen die Entwicklungsmöglichkeiten.

Mit dem Workshop sollen die Wahrnehmung der Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Beurteilung geschärft werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie dem Verhalten traumatisierter junger Menschen im pädagogischen Alltag adäquat begegnet werden kann.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen traumaspezifische Inszenierungen, Flashbacks und traumatische Übertragungen erkennen und damit ihre Handlungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Pädagogik und Therapie, die Jungen und Mädchen jeweils mit ihren eigenen Mitteln bei der Korrektur der Folgen traumatischer Erfahrungen unterstützen sollen. Dabei kommt der Mobilisierung von Fähigkeiten und Interessen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung zu.

Neben dem Verstehen und angemessenen Verhalten gegenüber den jungen Menschen sollen Wege erarbeitet werden, wie Pflegefamilien und andere Helfersysteme im Umgang mit traumatisierten Mädchen und Jungen beraten und unterstützt werden können.

18.09.17 - 19.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-EHSD7-1A Verfügbarkeit: ausgebucht

Kinderschutzkonzepte in Kindertageseinrichtungen

Grundlagen und Impulse zu Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Immer wieder ereignen sich auch in Einrichtungen für Schutzbefohlene Übergriffe. Die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten
ist eine der wesentlichen Empfehlungen des Runden Tisches
Sexueller Kindesmissbrauch.

Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Einrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeiten Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern. Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in Grundlagen des Themas der Schutzkonzepte. Sie erfahren, welche Strukturen Übergriffe ermöglichen, welche Bestandteile Schutzkonzepte aufweisen sollten und welche Prozesse für die Entwicklung zu empfehlen sind.

29.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-TK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten

Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.

Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten

20.09.17 - 21.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-SP5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
09.10.17 - 10.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP5-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Kompetent leiten - Ein Seminar für Chefinnen

Frauen in Leitungsfunktionen aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Eine gute Chefin zu sein und zu bleiben, ist ein Prozess. Er fordert immer wieder heraus, trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und wird im besten Fall als Bereicherung erlebt.
In diesem Seminar haben die Teilnehmenden Gelegenheit als junge oder erfahrene Chefin, ihr Führungsverhalten mit Abstand vom Alltag zu betrachten: Stärken bewusst zu würdigen und auszubauen, Lernthemen zu analysieren und konkrete Schritte für den Alltag zu erarbeiten.

Themen:
- Aufgaben wirksamer Leitung
- Organisationsbezogene Analyse der aktuellen Leitungssituation
- Reflexion der eigenen Kommunikation
- Klare Ansagen und/oder pädagogisches Verständnis
- Update von Selbst- und Fremdbild
- Rollenklarheit in Denken, Fühlen, Verhalten
- Leitfaden für schwierige Gespräche mit Mitarbeitenden
- Interventionen in der Leitungsrolle durch die Teamphasen

Der zweite Abschnitt ist zu verstehen als Transfer-Tag und zur Vertiefung von Inhalten. Die im ersten Abschnitt geplanten Vorhaben werden reflektiert, Entwicklungen sichtbar gemacht und gewürdigt.

Die Referentin ist selbst in einer Leitungsfunktion im sozialen Bereich tätig und damit nah an der Praxis. Es werden alltagstaugliche Theorien vorstellt.

03.05.17 - 04.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FL1-1A Verfügbarkeit: ausgebucht

Kompetent von Anfang an

Die Bildung und Entwicklung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren fördern und begleiten

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und Kindertageseinrichtungen, die mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren arbeiten und Grundlagenwissen erwerben möchten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mit der Einführung des Rechtsanspruchs für Kinder ab einem Jahr ist in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Plätze für Kleinkinder entstanden.
In vielen Kindertageseinrichtungen sehen sich die Fachkräfte vor die Aufgabe gestellt, Kinder unter drei Jahren in bestehende Gruppen zu integrieren oder in Krippengruppen die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu übernehmen. Die Fachkräfte benötigen dazu fachwissenschaftliche Kenntnisse, zum Beispiel über motorische, sozial-emotionale, kognitive und sprachliche Wahrnehmungs- und Sinnesentwicklung.
Gebraucht werden aber auch pädagogische Konzepte zum Beispiel zur Eingewöhnung und zur Alltags- und Sprachbegleitung. Außerdem müssen Kompetenzen für die Beratung von und die Zusammenarbeit mit Eltern zur Verfügung stehen.

Die Fortbildung soll die Fachkräfte in die Lage versetzen, die Entwicklungsaufgaben der Kinder in der ersten drei Lebensjahren zu erkennen, Handlungskompetenzen zur Begleitung individueller Lernaktivität zu erwerben und Verbindungen herzustellen zwischen den Interessen und Themen der Kinder und den wesentlichen Zielen des Orientierungsplanes.

19.10.17 - 20.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT9-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Leiten und Kooperieren ohne Weisungsbefugnis - Laterale Führung

Fachkräfte in Leitungs- oder Führungsfunktionen bei öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe und der Sozialhilfe mit Aufgaben ohne Weisungsbefugnis, zum Beispiel Teamleitung, Projektleitung, Koordination, Qualitätsmanagement, Stabsstellenfunktion

Ziele und Inhalte

Die laterale Führung ist eine Leitungsform, bei der ohne Weisungsbefugnis und hierarchische Vorgesetztenfunktion Einfluss auf das Handeln von Personen innerhalb und außerhalb des eigenen Bereiches beziehungsweise der eigenen Organisation genommen wird.
Die jeweilige Organisationskultur und der Führungs- oder Kooperationsstil sind für das Erreichen der (gemeinsamen) Ziele von großer Bedeutung.

Erfolgreiches Kooperieren erfordert zwingend das Verstehen der unterschiedlichen „Logiken“ der beteiligten Organisation(seinheit)en. Um zu verstehen, was die Kooperationspartner wollen – was klar ausgesprochen wird und was ungesagt bleibt – muss man deren Aufgaben, Strukturen und Intentionen kennen: Sowohl diejenigen der Personen als auch die der Bereiche/Organisationen.
Daher gilt es, die unterschiedlichen Interessen der Personen und Organisationen zu verbinden, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen und für das Erreichen der Ziele zu werben.
Diese Aspekte lateraler Führung sind Schwerpunktthemen im Workshop.

Anhand von Beispielen der Teilnehmenden werden
- die Motivation und der gegenseitige Nutzen von Kooperationen und Vernetzung sichtbar gemacht,
- die „innere Logik“ der an der Kooperation beteiligten Systeme analysiert und
- Erfolgsfaktoren lateraler Führung zur Zielerreichung identifiziert.

19.09.17 - 20.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FL7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Medikamentengabe und Betreuung chronisch kranker Kinder in Kindertageseinrichtungen

Kombiseminar aus "Tabletten, Kügelchen & Co." und "Allergien, Asthma & Co."

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Erzieherinnen und Erzieher stehen vermehrt vor der Herausforderung, auch kranke oder medikamentenpflichtige Kinder zu betreuen. In diesem Seminar werden Handlungssicherheit und Fachwissen zum professionellen Umgang mit kranken Kindern, den gängigsten Medikamenten für Kinder und dem Hygienemanagement vermittelt. Das Kombiseminar vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Zudem erfahren die Teilnehmenden viele Neuigkeiten zur Bewältigung von Infektionskrankheiten und zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für deren Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Alltag in Kindertageseinrichtungen ermöglicht und auch den Umgang mit Kinder- und Infektionskrankheiten berücksichtigt.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Förderung der Gruppenintegration des Kindes
- Altersgerechte Aufklärung
- Richtiges Handeln im Notfall

04.10.17 - 05.10.17 KVJS, Stuttgart 17-4-LK11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Methoden für die Einzelberatung von Mädchen und jungen Frauen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Baden-Württemberg e.V.

Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten

Ziele und Inhalte

Beratung ist wichtiger Bestandteil im pädagogischen Alltag der Hilfen zur Erziehung. Für viele Mädchen und junge Frauen ist es hilfreich, wenn die Beratung nicht nur dialogisch stattfindet, sondern auch auf analoge Methoden zurückgreift. Dies bedeutet, den oftmals routinierten Pfad sprachlich orientierter Kommunikation zu verlassen und mit Hilfe von Visualisierungen, gestalterischen Medien und Körperübungen eine Situation zu schaffen, in der neue Erfahrungen gemacht und manchmal überraschende Lösungen gefunden werden können.

In der Fortbildung werden unterschiedliche Methoden wie Imaginationstechniken, Aufstellung mit Schleichtieren, körperorientierte Methoden, Arbeit mit Metaphern und Hausaufgaben sowie mit Bildern und Postkarten vorgestellt und ausprobiert.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem Praxisalltag einzubringen.

13.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD11-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Mit Kindern im Wasser und auf der Slackline – Wie geht das denn?

Praxisworkshop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in Kitas, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Ein gesunder Respekt vor den Elementen Wasser und Luft, gute Vorplanungen, ein bunter Strauß an Ideen für Bewegungsspiele – das sind die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Bewegungsaktionen im Schwimmbad und auf der Slackline.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Rechtliche Grundlagen für den Ausflug ins Schwimmbad
- Technische Voraussetzungen für Slackline-Aktivitäten drinnen und draußen
- Rituale und Regeln für den Schwimmbad-Besuch
- Praktische Beispiele für alle Altersgruppen der Kita

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

23.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BW2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Mitarbeiterförderung - Strategien und Instrumente

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Die Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Dies betrifft insbesondere die „mittlere" Leitungsebene, deren „Sandwich-Position" hierdurch oftmals von Unsicherheit geprägt ist. Von ihr wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein gutes Zusammenspiel im Team sind jedoch Voraussetzungen für den Erfolg.

In diesem Seminar werden Strategien und Instrumente vorgestellt und erprobt, die eine gezielte Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Teamkontext ermöglichen.

Schwerpunktthemen sind:
- Leitung als Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche optimal nutzen

15.05.17 - 16.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LSJ3-1w Verfügbarkeit: ausgebucht

Moderationsmethoden für die Bearbeitung der Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden soll,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden sollen,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.

Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

nach Vereinbarung - 17-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
nach Vereinbarung - 16-4-IN2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Neu in der Kita

Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.

Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.
Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte dieses Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz

13.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Neu in der Schulsozialarbeit

Grundlagen für das Arbeitsfeld

Neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte in der Schulsozialarbeit arbeiten in einem anspruchsvollen Aufgabenfeld. Ihre Tätigkeit ist häufig mit hohen Erwartungen und Rollenzuweisungen von Schule und verschiedenen Seiten verbunden.

In diesem Seminar geht es daher vor allem darum, sich als Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit Auftrag und Profil, Zielen und Rollenerwartungen auseinanderzusetzen.

Durch Inputs, praxisbezogene Einheiten und kollegialen Austausch gewinnen die Teilnehmenden Klarheit für ihr professionelles Handeln. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für die Konzept- und Projektentwicklung, für die Gestaltung der Zusammenarbeit und ihr Selbstmarketing.

05.10.17 - 06.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: ausgebucht

Neue Herausforderungen und veränderte Ansprüche an die Kinder- und Jugendhilfe durch die pädagogische Arbeit mit Unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA)?

Fachtagung für Fachkräfte der Jugendämter und Einrichtungen der Erziehungshilfe zu Unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) aus den Bereichen von Hilfe zur Erziehung und Verteilungsverfahren

Ziele und Inhalte

Die Fachtagung befasst sich mit der leitenden Fragestellung, ob aus der pädagogischen Arbeit mit Unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) neue Herausforderungen und veränderte Ansprüche an die Kinder- und Jugendhilfe resultieren.
Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher am 1. November 2015, sind öffentliche, freie und private Träger der Jugendhilfe mit Fragen der Aufnahme, Betreuung und Verteilung von Unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) beschäftigt. Die Gruppe der geflüchteten Kinder und Jugendlichen ist dabei keineswegs homogen, sondern unterscheidet sich hinsichtlich ethnischer, kultureller, religiöser, sozialer und persönlicher Merkmale zum teil stark. Auch wenn die Zahlen im Moment rückläufig erscheinen, hat die Thematik nichts an ihrer Brisanz und Aktualität verloren.

Am Vormittag werden besondere pädagogische und ethische Herausforderungen in der Betreuung von UMA herausgearbeitet und mögliche Problemlagen im Anschluss kritisch diskutiert.

Im Rahmen der am Nachmittag parallel stattfindenden Fachforen und Workshops werden pädagogische Handlungsmöglichkeiten und konkrete arbeitsfeldbezogene Strategien aufgezeigt.

Fachforum 1 (F1):"Aktuelles von der Landesverteilstelle".
Die Landesverteilstelle berichtet über aktuelle Entwicklungen, Veränderungen und Perspektiven. Dieses Fachforum richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern, die für das Verteilverfahren von UMA zuständig sind.

Fachforum 2 (F2):"Was tun mit den"Schwierigsten"? - Erfahrungen und Ideen aus der Arbeit mit UMA

Workshop 1 (W1): "Radikalisierung und Radikalisierungsprävention bei UMA"

Workshop 2 (W2):"Konzept der Übertragung und Gegenübertragung in der Arbeit mit UMA"

Workshop 3 (W3):"UMA in der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII - besondere Herausforderungen für öffentliche wie freie Träger"

24.05.17 GENO-Haus Stuttgart 17-4-KF3-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Örtliche Kita Bedarfsplanung und Werkzeuge zur Gestaltung der Betreuungs- und Bildungslandschaft

Die Kommune als Gewährleisterin der sozialen Infrastruktur

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in kleineren und mittleren Kommunen ohne spezifische Sozial- und Jugendhilfeplanungsstrukturen

Ziele und Inhalte

Die örtliche Bedarfsplanung soll neben der grundlegenden quantitativen Betrachtung qualitative Aspekte aufnehmen. Beteiligt sind je nach Betreuungslandschaft vor Ort Viele: kirchliche Träger, Vereine, Wohlfahrtsverbände, gegebenenfalls gewerbliche Anbieter, Familienbildungsträger, Beratungsstellen – die Interessen können höchst unterschiedlich, vielleicht sogar widersprüchlich sein. Für die freien Träger der Kindertagesbetreuung ist es maßgeblich, in der örtlichen Bedarfsplanung abgebildet zu sein, um die entsprechenden Zuschüsse zu erhalten. Die kommunalen Planungsverantwortlichen müssen vielerei Aspekte in den Blick nehmen.

Themen des Seminartages sind:
• Die qualitativen Aspekte in der örtlichen Bedarfsplanung
• Wie eine qualitativ ausgerichtete örtliche Bedarfsplanung die Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten in der Betreuungs- und Bildungslandschaft fördert
• Der Mehrwert für die beteiligten freien Träger und deren Kommunen
• Die Perspektive der Eltern in der Bedarfsplanung, unter Berücksichtigung der hohe Diversität der Lebenslagen von Familien

Die örtliche Bedarfsplanung wird unter folgenden Arbeitsthesen betrachtet:
• Als Werkzeug zur kontinuierlichen Entwicklung der Betreuungs- und Bildungslandschaft
• Als Steuerungsinstrument für die Kommunikation und Zusammenarbeit der Beteiligten: der kommunalen Politik, der Verwaltung, dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, den Trägern und Anbietern sowie den Nutzenden (Eltern und soweit möglich der Kinder)

09.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Partizipation ist Prävention! Fachliche Begründungen, Ansätze und Methoden für eine partizipatorische Schulsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Wie weit ist die Partizipation der Schülerinnen und Schüler an der Schule schon vorangeschritten?

Die aktuelle Partizipationsforschung macht deutlich, dass Schülerinnen und Schüler in der Regel da mitreden dürfen, wo sie den Erwachsenen nicht weh tun. Beispielsweise bei der Klassenzimmer- und Pausengestaltung, in Streitschlichterprogrammen, wo sie sich selbst Regeln zum Umgang miteinander und zum Umgang mit Verstößen geben dürfen.
Das Spektrum der Partizipationsmöglichkeiten ist damit aber noch nicht ausgeschöpft. Die oben genannten Studien belegen nämlich auch, dass dort wo Partizipation ermöglicht wird, Selbstwirksamkeit und Anerkennung erfahrbar sowie Zugehörigkeit und Kooperation befördert werden und dies zur Verbesserung von Lernen und Kompetenzentwicklung beiträgt. Das wiederum ist die beste Prävention.

Einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit kommt eine wichtige Rolle bei der Realisierung von Beteiligungsmöglichkeiten und sozialer Gerechtigkeit für Kinder und Jugendliche zu, ist sie doch den Kinderrechten (zum Beispiel Recht auf Beteiligung, UN-Kinderrechtskonvention) in besonderer Weise verpflichtet.

Wie können Schülerinnen und Schüler an der Praxis der Schulsozialarbeit beteiligt werden? Und wie können sie in der Schule, aber auch in der Gemeinde / im Sozialraum an sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden? Welche Methoden können hier zum Einsatz kommen?

Mit dieser fachlichen Auseinandersetzung möchte der Workshop die Interessierten darin bestärken, Beteiligung in der Arbeit an der Schule voranzutreiben und dazu Unterstützung bieten.
Dabei kommen diverse konkrete Partizipationsmethoden zum Einsatz, sollen Argumente diskutiert und gesammelt werden, die Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen und Lehrkräfte begeistern und aufzeigen, weshalb es sich lohnt, Schule partizipativ zu gestalten.

30.11.17 - 01.12.17 Forum Hohenwart Pforzheim 17-4-SSA9-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Partizipative Elternarbeit in den Jugendämtern und den stationären Hilfen zur Erziehung

Fachkräfte der freien und der öffentlichen Träger der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern wurde in den letzten Jahren in den stationären Hilfen zur Erziehung wieder neu hervorgehoben.

Zum einen gab und gibt es neue konzeptionelle und methodische Ansätze der Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Herkunftsfamilien. Neue Bedeutung gewannen diese auch durch das verstärkte Interesse der Leistungsgewährer an der Rückführung von Kindern und Jugendlichen in ihr Elternhaus. Zum anderen ergibt sich aus der gewachsenen Bedeutung des Themas „Partizipation“: Nachdem klar wurde, dass Kinder und Jugendliche durch Partizipation gestärkt werden, rückte zurecht die Frage in den Vordergrund, ob diese Strategie nicht auch für Eltern gelten könne und müsse, zumal sie als Leistungsberechtigte formal sowieso über eine starke Position im Hilfeverlauf verfügen sollten.

In der Fortbildung werden diese beiden Begründungen in der Idee der „partizipativen Elternarbeit“ aufgenommen und zusammengeführt. Es wird dargestellt, warum die Partizipation von Eltern notwendig und sinnvoll ist und wie man diese Herausforderung methodisch angehen kann. Zugleich werden Konzepte und Methoden der Zusammenarbeit mit Eltern vermittelt, die den Anspruch der Partizipation aufgreifen und ernst nehmen.

19.06.17 - 20.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Personalgewinnung und Personalbindung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Qualifiziertes Fachpersonal und Leitungskräfte für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen zu gewinnen und langfristig zu motivieren und zu halten, ist eine große Herausforderung. In den kommenden Jahren wird sich diese Herausforderung angesichts des weiteren Ausbaus im Kleinkindbereich und im Ganztagsbetrieb noch verstärken. Träger und Kommunen, die ein gutes Konzept mit unterschiedlichen Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung vorweisen können, haben einen deutlichen Standortvorteil.

Die Teilnehmenden lernen bei der Fortbildung Strategien zur Personalgewinnung kennen,
- wie beispielsweise Ideen zur Vernetzung mit Fach- und Hochschulen aussehen können,
- wie ein Konzept zur Ausbildungsbegleitung und Integration von PIA Auszubildenden erarbeitet werden kann,
- wie ein Konzept zur Personalauswahl mit definierten Abläufen und Standards entstehen kann und
- wie Qualifizierungskonzepte, um langfristig Leitungskräfte zu gewinnen, gestaltet werden können

Die Teilnehmenden lernen Strategien zur Personalbindung kennen, beispielsweise
- welche Rahmenbedingungen unterstützen,
- welche Bedeutung Trägerleitbild und Image haben,
- wie die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit umgesetzt werden kann oder
- wie ein Gesundheitsmanagement (nicht nur) für älter werdende Mitarbeitende implementiert werden kann.

Die Teilnehmenden profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch und erarbeiten sich Strategien für die eigene Trägeraufgabe vor Ort.

03.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-TK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
12.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK6-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Praxisorientierte Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung befasst sind und die eine ausführliche Erörterung von eingereichten schwierigen Fällen aus der Praxis beziehungsweise der vom Referenten angebotenen Lösungsvorschläge wünschen als dies bei einer eintägigen Veranstaltung möglich ist

Ziele und Inhalte

Mit dieser 2-tägigen Arbeitstagung kommt der KVJS einem Anliegen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der wirtschaftlichen Jugendhilfe nach.

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte und der Spruchstelle Baden-Württemberg vorgestellt. Es werden die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren erörtert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Die Teilnehmenden sollen unter Anleitung des Referenten selbst Lösungsvorschläge zu den schwierigen Fällen erarbeiten. Zudem werden sie vom Referenten Hinweise zur effektiven Bearbeitung solcher Fälle erhalten.

20.11.17 - 21.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-WJH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Berufsschulen

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Berufsschulen

Ziele und Inhalte

Nicht nur dass Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen älter sind, sie bringen oftmals auch andere Themen mit, zum Beispiel rund um das Thema Arbeit und Ausbildung. Häufig handelt es sich dann noch um große Schulzentren mit größeren Lehrerinnen- und Lehrerkollegien. Das fordert Schulsozialarbeit in ganz besonderer Art und Weise.

Wie kann Kooperation zwischen der Berufsschule und der Schulsozialarbeit gelingen und wie die konkrete Zusammenarbeit gestaltet werden? Wie gelingt es, dass Schulsozialarbeit wahrgenommen und genutzt wird? Wie können sinnvolle und an die Zielgruppe anschlussfähige Angebote und Arbeitsformate aussehen? Wie kann Schulsozialarbeit mit knappen Ressourcen sinnvolle Arbeitsschwerpunkte gestalten und mit den eigenen Grenzen umgehen?

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Berufsschulen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Berufsschulen.

07.12.17 - 08.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Gymnasien

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Gymnasien

Ziele und Inhalte

Sind Gymnasien anders als andere Schularten? Ist Schulsozialarbeit an Gymnasien anders wie an anderen Schularten? Wie kann Schulsozialarbeit an Gymnasien erfolgreich installiert werden und arbeiten? Wie können Kooperationsprozesse zwischen Fachkräften der Schulsozialarbeit und Lehrkräften sowie Schulleitungen an Gymnasien zielorientiert gestaltet werden?

Es gibt Gymnasien, an denen die Schulsozialarbeit erfolgreich installiert wurde, erfolgreich kooperiert, arbeitet und anerkannt wird. Allerdings gibt es nicht selten auch Gymnasien, wo ein anderes Verständnis von ihrer Arbeit und ihrer Verantwortung für die Lern- und Entwicklungsprozesse der Kinder und Jugendlichen besteht als an anderen Schularten. Schulsozialarbeit wirkt dort bisweilen noch als Fremdkörper, wird manchmal gar als Beleg für Schwierigkeiten an der Schule gedeutet und abgelehnt.
Nicht selten auch von Seiten der Eltern, die mit kritischer Perspektive auf die Angebote der Schulsozialarbeit blicken.

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf Grundlage der mitgebrachten Fälle die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Gymnasien und den sich daraus ableitenden spezifischen nforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Gymnasien.

29.05.17 - 30.05.17 Evangelische Akademie Bad Boll 17-4-SSA6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Praxisworkshop: Leitungen leiten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Leitungsaufgaben gegenüber Kita-Leitungen

Ziele und Inhalte

Trägervertreterinnen und -vertreter sind in einer ganz besonderen Leitungsposition: Sie leiten Leitungen. Dies bringt ganz spezifische Anforderungen und Fragestellungen mit sich.

Die Praxiswerkstatt „Leitungen leiten“ rückt dieses Thema jenseits der fachlichen und rechtlichen Fragen in den Vordergrund und fokussiert auf die eigene Rolle und den eigenen Leitungsprozess.

Verantwortliche von der Trägerseite gestalten die Rahmenbedingungen, unter denen die Kita-Leitungen leiten. Dabei hat die Art und Weise, wie der Rahmen gestaltet wird sofort Auswirkungen auf das Leitungshandeln in den Kitas. Wie klar ist den Trägerverantwortlichen ihre Rolle sowie ihr Ziel- und Aufgabenverständnis? Dabei sind Trägerverantwortliche häufig auch, wie die Leitungen selbst, in einer Sandwich-Position. Einerseits sollen sie Vorgaben und Anweisungen von oben nach unten durchsetzen und andererseits sollen sie Leitungen führen, begleiten und unterstützen. Dadurch sind sie unterschiedlichen - eventuell sogar widersprechenden Erwartungen - ausgesetzt. Auch dies beeinflusst nicht unwesentlich das eigene Handeln. Bei Trägerverantwortlichen für mehrere Einrichtungen kommt häufig hinzu, dass sie standortübergreifende Vorgaben, Leitlinien, Standards umsetzen und koordinieren sollen.

Die Praxiswerkstatt bietet einen Rahmen für einen fokussierten Erfahrungsaustausch. In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation von Trägerverantwortlichen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für die eigene Rolle und das eigene Leitungshandeln.

17.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK10-1 Verfügbarkeit: ausgebucht
18.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK10-2 Verfügbarkeit: ausgebucht

Professioneller Umgang mit Widerstand

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im psychosozialen Bereich

Ziele und Inhalte

Sogenannter "Widerstand" kann sich in jedem Bereich beruflichen Handelns zeigen, ganz gleich, in welcher Rolle und in welchem Kontext man professionell als "Helferin oder Helfer" unterwegs ist.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden "Widerstand" durch die systemische Brille als hoch bedeutsame Regulationskraft zu sehen und bekommen Anregungen und Übungsmöglichkeiten, auf neue Weise mit diesem Phänomen umzugehen.

03.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-MS14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Psychiatrische Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Kinder und Jugendliche, die unter psychischen Störungen und Erkrankungen leiden und daraus resultierend an ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt sind, gehören nach § 35a SGB VIII in den Zuständigkeitsbereich der Jugendhilfe.
Auf der Grundlage einer fachärztlich zu diagnostizierenden seelischen Störung hat die Jugendhilfe festzustellen, welche Auswirkungen die Erkrankung auf die Teilhabe des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft hat und ob Eingliederungshilfebedarf gemäß § 35a SGB VIII besteht.

Im Workshop werden die häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder, daraus resultierende mögliche Folgen für die Teilhabefährigkeit, sowie die Diagnostik der Krankheitsbilder nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD 10) vorgestellt.
Dabei soll der Bereich der Kooperation der verschiedenen Systeme, insbesondere auch im Hinblick auf § 8a SGB VIII (Kinderschutz), aber auch die Sinnhaftigkeit verschiedener Maßnahmen besonders beeuchtet werden.

31.07.17 - 02.08.17 Evangelische Akademie Bad Boll 17-4-EHSD10-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Psychisch kranke Eltern und die Not der Kinder

Leitungs- und Fachkräfte die mit Kindern psychisch kranker Eltern arbeiten

Ziele und Inhalte

Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil psychisch krank ist, sind in vielfältiger Weise durch die elterliche Erkrankung betroffen und stehen unter erhöhtem Risiko selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Die Not des Kindes ist in Beziehungen zwischen psychisch kranken Eltern und ihren Kindern nicht immer für jede und jeden unmittelbar zu erkennen.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
- Psychische Krankheitsbilder
- Interaktionsmuster bei psychisch kranken Müttern
- Auswirkungen der elterlichen psychischen Erkrankung auf die psychische Verfassung der Kinder
- Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII bei psychischer Erkrankung eines Elternteils

Ziel des Seminars ist es, die Besonderheiten im Umgang mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern kennenzulernen und durch die Auseinandersetzung mit dem Thema mehr Handlungssicherheit zu erlangen.

11.05.17 - 12.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP9-1 Verfügbarkeit: ausgebucht
04.10.17 - 05.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP9-2 Verfügbarkeit: ausgebucht

Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen. Eine gute Qualität dient der Zufriedenheit von Mitarbeitenden, Kindern und Eltern.

Ziel der Veranstaltung ist, einführendes Wissen zu vermitteln über
- die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Qualitätsentwicklung,
- die Grundbegriffe von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, wie beispielsweise der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) Strukturen, Prozesslandkarte und Standards,
- mögliche Verfahren und Methoden zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.

Die Teilnehmenden erarbeiten den Nutzen sowie die Chancen und Herausforderungen zur Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems. Anhand eines konkreten Beispiels aus einer Kommune wird die zielgerichtete Vorgehensweise zur Einführung und Implementierung eines Qualitätsmanagementkonzeptes vorgestellt.

09.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Qualitätsmanagement und Wirkungsorientierung - Grundlagen für die Praxisentwicklung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Eine wichtige Aufgabe von Leitung in der Sozial- und Jugendhilfe ist die Steuerung der Organisation im Sinne des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung. Qualitätsmanagement ist in kleinen Einrichtungen genauso möglich und notwendig wie in Organisationen mit sehr vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – allerdings muss das Vorgehen entsprechend angepasst werden.
Im Seminar werden grundlegende Informationen zu den derzeit üblichen Konzepten des Qualitätsmanagements und den damit verbundenen Steuerungsfunktionen vermittelt. Dabei wird der jeweilige organisatorische Hintergrund der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt.

Schwerpunktthemen sind:
- Qualitätsmanagement als Organisationsentwicklung/zur Zertifizierung
- Identifizierung und Beschreibung wichtiger Qualitätsbereiche und Schlüsselprozesse
- Standards und Merkmale der Qualität in den Qualitätsbereichen und Schlüsselprozessen
- Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung
- Steuerung und professionelle Prozessgestaltung: Rolle und Funktionen von Leitung, Beauftragten, Qualitätszirkeln und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- Kommunikation und Vernetzung: intern und extern
- Evaluation, Controlling und Dokumentation

11.10.17 - 12.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LSJ9-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Rangeln und Raufen - Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportvereine

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e.V. und dem Landessportverband Baden-Württemberg e.V

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus Sportvereinen, die den Aspekt Bewegung auf spielerische-kämpferische Weise verstärkt und reflektiert in ihren pädagogischen Alltag einbinden wollen

Ziele und Inhalte

Wenn Kinder oder Jugendliche untereinander raufen, kann das bei allen Beteiligten große Begeisterung auslösen. Sie können dabei ihre Kraft zeigen und entwickeln, ihren Körper spüren und Selbstwirksamkeit erleben. Zudem wissen wir aus der Entwicklungspsychologie, dass Körperkontakt wesentlich ist für eine rundum gesunde psychosoziale Entwicklung.
Für die (sport-)pädagogische Gewaltprävention stellen Angebote eines geregelten und fairen Kämpfens eine große Bereicherung dar.

Wie können Kinder ein Gefühl füreinander, ein spielerisches Gegeneinander im Miteinander entwickeln? Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ oder „in die Knie gezwungen“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen – und wenn ja, welche? Worin genau liegt der entwicklungsfördernde Wert beziehungsweise der erzieherische Sinn einfacher , geregelter Kämpfe? Welche gewaltpräventiven Anteile enthält dieser Ansatz? Welche Vorbereitung und welcher Rahmen sind dafür notwendig? Wie können „Übergriffe“ vermieden werden?

Diesen Fragen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung annähern.


15.05.17 - 16.05.17 Sportschule Schöneck 17-4-JS3-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Resilienz - Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 4- bis 10-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulsozialarbeit sowie Schule

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung vermittelt Theorien, Konzepte und praktische Methoden zur
Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz für Kinder im Alter
zwischen vier und zehn Jahren. In verschiedenen modulartig angelegten
Einheiten lernen die Teilnehmenden ein erfolgreich wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung kennen und umzusetzen, resilienzfördernd mit Kindern zu kommunizieren sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern ressourcenorientiert zu gestalten. Dies schließt den ressourcenorientierten Blick auf die eigene Gesundheit mit ein.
Mit dieser Fortbildung können die Teilnehmenden
. die Stärken der einzelnen Kinder und Eltern erkennen und ressourcenorientiert arbeiten,
. Maßnahmen zur Förderung von Resilienz planen und umsetzen (Einzelfall- und Gruppenarbeit),
. ihre persönlichen Stressquellen erkennen, einordnen und Strategien zur persönlichen Resilienzförderung entwickeln und anwenden,
. ein wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung durchführen.

nach Vereinbarung Katholische Akademie Freiburg 16-4-BE10-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Resilienz - Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 4- bis 10-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

Pädagogische Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen und Schulsozialarbeit/Schule

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung vermittelt Theorien, Konzepte und praktische Methoden zur Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz für Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren. In verschiedenen modulartig angelegten Einheiten lernen die Teilnehmenden ein erfolgreich wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung kennen und umzusetzen, resilienzfördernd mit Kindern zu kommunizieren sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern ressourcenorientiert zu gestalten. Dies schließt den ressourcenorientierten Blick auf die eigene Gesundheit mit ein.

Mit dieser Fortbildung können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
- die Stärken der einzelnen Kinder und Eltern erkennen und ressourcenorientiert arbeiten,
- Maßnahmen zur Förderung von Resilienz planen und umsetzen (Einzelfall- und Gruppenarbeit),
- ihre persönlichen Stressquellen erkennen, einordnen und Strategien zur persönlichen Resilienzförderung entwickeln und anwenden,
- ein wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung durchführen.

Methoden:
Impulsreferate, Fallbeispiele, Übungen und Rollenspiele zu praktischen Einheiten des Trainingsprogramms für Kinder, systematische Reflexion der eigenen Erfahrungen, Supervision zur Umsetzung des Resilienzförderprogramms in der eigenen Einrichtung

Hinweise:
Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen aus einer Schule bzw. Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte. Anmeldungen von Teams werden deshalb bevorzugt berücksichtigt.

Die Fortbildung wird an drei verschiedenen Veranstaltungsorten in identischer Form durchgeführt und besteht jeweils aus drei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte an einem Veranstaltungsort gebucht. Weitere Informationen erhalten Sie über den AGJ-Fachverband Freiburg.

Veranstaltungsnummer:
15-4-BE10-1k

Veranstaltungsort Freiburg:
Gästehaus der Kamilianer
Anmeldeschluss 13.02.2015
Abschnitt 1: 12.-13.03.2015
Abschnitt 2: 07.-08.05.2015
Abschnitt 3: 10.07.2015
Kosten:
Ohne Übernachtung: 390,- €
Übernachtung und Frühstück je: 38,- €

Veranstaltungsort Oberkirch:
Schönstadtzentrum Marienfried
Anmeldeschluss 18.09.2015
Abschnitt 1: 15.-16.10.2015
Abschnitt 2: 12.-13.11.2015
Abschnitt 3: 15.01.2016
Kosten:
Ohne Übernachtung: 390,- €
Übernachtung und Frühstück je: 45,- €
Vollpension je: 65,- €

Veranstaltungsort Singen:
Rathaus
Anmeldeschluss 27.02.2015
Abschnitt 1: 26.-27.03.2015
Abschnitt 2 21.-22.05.2015
Abschnitt 3: 17.07.2015
Kosten:
Ohne Übernachtung: 390,- €
Keine Übernachtungsmöglichkeit im Tagungshaus

Anmeldung, organisatorische und fachliche Auskünfte:
AGJ-Fachverband
Oberau 21
79102 Freiburg
Telefon: 0761 21807-46
Fax: 0761 21807-703
jugendschutz@agj-freiburg.de
www.agj-freiburg.de

Fachliche Auskünfte:
Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Referenten:
Jutta Kerscher-Becker, Freiburg
Nicole Kirstein, Freiburg
Stefanie Schopp, Freiburg


Telefon: 0761 21807-46
Fax: 0761 21807-703
jugendschutz@agj-freiburg.de

Fachliche Auskünfte:
Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Referenten:
Jutta Kerscher-Becker, Freiburg
Nicole Kirstein, Freiburg
Stefanie Schopp, Freiburg



nach Vereinbarung - 15-4-BE10-1Ak Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Responsiv Handeln

Beziehung und Interaktion im Krippenalltag

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In der praxisorientierten Fortbildung werden zentrale Alltagsthemen in Kinderkrippe oder Kita beleuchtet. Responsiv handeln bedeutet, sich auf das Kind und die Familie in gelingender Weise abzustimmen.

Folgenden Fragen werden wir uns widmen: Wie können Aktivitäten wie füttern und selbstständig essen lernen, wickeln, sauber werden, an- und ausziehen und schlafen in einer Institution positiv gestaltet werden? Wie bauen Kinder in ihrer Entwicklung nach und nach Selbstpflegekompetenzen auf? Wie können sie dabei von den Fachkräften unterstützt werden? Wie werden Mahlzeit, Wickeltisch oder Schlaf zu Entwicklungs- und Bildungsorten? Und wie können die Übergänge zwischen all den Situationen im Alltag gestaltet werden?

Nach der Fortbildung wissen die Teilnehmenden,
- welche Schlafbedürfnisse Kinder haben, ob man Kinder wecken darf, wie sich das mit den Schlafhormonen beim Mittagsschlaf verhält, wie sich die Zusammenarbeit mit den Eltern rund um das Thema Schlaf optimieren lässt,
- welche aktuellen Erkenntnisse zum Begleiten der Sauberkeitsentwicklung im geteilten Betreuungsfeld von Familie und Kita vorliegen,
- wie die Ess- und Trinkentwicklung verläuft, welche „Werkzeuge“ von der Schüssel bis zum Glas diese Entwicklungsprozesse unterstützen – auch bei Kindern mit Behinderungen,
- wie sie Kindern vom Füttern auf dem Schoß bis zur Teilnahme an der Tischgemeinschaft begleiten,
- wie sie den Alltag auf seine „Drehbuchscripts“ hin anschauen und optimieren können.

25.07.17 - 26.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

26.10.17 - 27.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Rund um den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Betriebserlaubnis

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Trägern und Trägerverantwortlichen von Kindertageseinrichtungen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit den Themen rund um den Betrieb und die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII auseinanderzusetzen, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Im Rahmen von Fachvorträgen werden die gesetzlichen Grundlagen zur Betriebsführung, das Antragsverfahren sowie die damit verbundenen relevanten Rahmenbestimmen dargestellt.
Dabei werden die konzeptionellen, räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen thematisiert.

Abschließend werden die elektronischen Möglichkeiten der unverzüglichen Meldungen nach § 47 SGB VIII über das EDV-System KiTa-Data-Webhouse (KDW), sowie die Online Plattform zur "Vormerkung" von Betreuungsbedarfen vorgestellt.

19.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-TK1-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Scheiden tut weh...

Wie helfen wir Kindern bei Trennung der Eltern?

Fachkräfte in Kindertageeinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Familienkrisen, Trennung und Scheidung bedeuten Stress für Eltern, aber auch eine enorme Belastung und Krise für die Kinder. Wie Seismographen erspüren sie die emotionale Hochspannung und reagieren häufig unter anderem mit Trotz, Aggression, Depression, Trauer, Ess- und Schlafstörungen.
Nicht selten haben massive Konflikte der Eltern Loyalitätskonflikte bei den Kindern zur Folge bis hin zur Ablehnung des getrennt lebenden Elternteils.

Wie können Fachkräfte in der Tageseinrichtung die Kinder unterstützend auffangen und Hilfestellung geben, damit Kinder keine bleibenden Schäden davon tragen?
Wie können Eltern hinsichtlich ihrer eigenen Situation, aber auch der ihrer Kinder beraten und unterstützt werden?

Folgende Inhalte werden im Seminar bearbeitet:
- Phasen einer Trennung und deren Charakteristika
- Eskalationsstufen des Trennungskonfliktes
- Bedürfnisse der Kinder im Familienkonflikt
- Folgen der Trennung bei Kindern
- Rechtliche Hintergründe (Sorgerecht, Umgangsrecht, "Wer darf zukünftig das Kind abholen?")

21.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-SP6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Schlafen als pädagogische Herausforderung im Kita Alltag

Achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten im geteilten Betreunngsverhältnis

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Schlafengehen ist in vielen Krippen eine täglich wiederkehrende Herausforderung. Nicht selten entstehen Hektik und Stress bei den Fachkräften, was wiederum zu einem verspäteten und oftmals auch unentspannten Einschlafen beim Kind führt.
Das Schlafen der Kinder im geteilten Betreuungsverhältnis muss in enger Absprache zwischen Eltern und pädagogischer Fachkraft geschehen. Zu berücksichtigen ist dabei der gesamte Ablauf und die Aktivitäten der Kinder über 24 Stunden hinweg.

Nach dieser Fortbildung wissen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
- Wie ein gelingender Übergang vom Gruppengeschehen in den Schlafbereich gelingend gestaltet werden kann
- Wie die Umgebung im Schlafraum gestaltet sein soll
- Welche Schlafbedürfnisse Kinder haben
- Ob Kinder geweckt werden sollen
- Wie sich die Zusammenarbeit mit den Eltern rund um das Thema Schlaf optimieren lässt

25.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT15-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Schule und Schulsozialarbeit – gemeinsam die Schülerinnen und Schüler im Blick

Kooperationsveranstaltung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – Landesarbeitsstelle Kooperation

Fachkräfte der Schulsozialarbeit im Tandem mit Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit gibt es zwischenzeitlich an vielen Schulen des Landes. Die Fortbildungsveranstaltung soll dazu beitragen, grundlegende Fragen der Zusammenarbeit zu klären.

In der Veranstaltung geht es darum, dass Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Lehrkräfte einzelner Schulen (im Tandem) ihre Aufgaben, Rollen und ihre Kooperationsmöglichkeiten analysieren.
Auf der Basis der so gewonnenen Erkenntnisse stellt sich die Frage, wie Schulsozialarbeit und Schule konzeptionell enger miteinander verzahnt werden können, um die Fachlichkeit und Gestaltungsmöglichkeiten beider Bereiche für die Schülerinnen und Schüler besser zu nutzen.

Schwerpunkte der Fortbildungsveranstaltung sind:
- Zuständigkeits-/Verantwortungsbereiche klären und abstimmen
- Planung von konkreten (standortbezogenen) kooperativen Maßnahmen und Angeboten

Eine detaillierte Programmübersicht erhalten die Teilnehmenden mit der Einladung zur Veranstaltung.

28.06.17 - 30.06.17 Landesakademie Bad Wildbad 17-4-JS2-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Schulkindbetreuungsangebote an Ganztagsschulen - wie kann die Kooperation von Hort, Grundschule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule sowie Betreuungspersonen an der Schule

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht. Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was können wir tun, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

07.12.17 - 08.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Fachberatungen und Koordinationsstellen - Praxiswerkstatt

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren in der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Mit dieser Veranstaltung bietet das KVJS-Landesjugendamt ein spezifisches Forum zum fokussierten Austausch von Fachberatungen und Koordinationsstellen an.
Dabei können unter anderem folgende Fragen und Themen bearbeitet werden:
- Koordination von Schulsozialarbeit ohne Personalverantwortung und damit ohne „harte“ Steuerungsinstrumente
- Wie können Träger, Schulen und Fachkräfte für bestimmte Themen und zur Kooperation und Mitarbeit gewonnen werden?
- Darstellung von Schulsozialarbeit (und deren Nutzen bzw. Wirkung) in Gremien mit „schulsozialarbeitsbezogenen Laien“
- Neue Zielgruppen und Themenfelder in der Schulsozialarbeit
- Evaluation in der Schulsozialarbeit
- Fragen rund um die die eigene Rolle im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit
- Initiierung und Begleitung von Netzwerken
- Weitere Fragen ...

17.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Kooperationsprozesse mit der Schule initiieren, gestalten und begleiten - Praxiswerkstatt

Fachbereichsleitungen sowie Träger- und Personalverantwortliche in der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Eigentlich treffen in der Schule vor Ort zwei Völker aufeinander, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, häufig eine unterschiedliche Sprache sprechen und unterschiedlichen Zielen folgen. Gelingende Schulsozialarbeit ist angewiesen auf erfolgreiche Kooperationsprozesse.

-Wie können von Trägerseite aus Kooperationsprozesse hilfreich und zieldienlich gestaltet werden?
-Welche Grundorientierungen helfen im Prozess der „Völkerverständigung“?
-Welche Strukturen braucht es für eine gute Kooperation?
- Welche Erfahrungen und Instrumente zur Förderung der Kooperation gibt es?
-Was gilt es bei der Installation und Begleitung von Schulsozialarbeit zu beachten?
-Wie können gemeinsam Standards und Verfahrensweisen zu spezifischen Themen erarbeitet werden?
-Wie können dabei Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit ermöglicht und gesichert werden?
-Und was ist zu tun, wenn es zu Konflikten in der Kooperation kommt?
-Wie können Träger diese in der Kooperation vor Ort hilfreich und zieldienlich begleiten?

Diese und andere Fragen können im Mittelpunkt der Praxiswerkstatt stehen.

19.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren: Personalführung in der Schulsozialarbeit - Praxiswerkstatt

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, die Teams führen, begleiten und unterstützen

Fachbereichsleitungen sowie Träger- und Personalverantwortliche in der Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Von der Einarbeitung bis zur Teamentwicklung, vom Mitarbeitergespräch bis zur Personalentwicklung im Bereich der Schulsozialarbeit: Die Führung von Fachkräften in der Schulsozialarbeit findet unter besonderen Rahmenbedingungen statt und stellt große Anforderungen an die Verantwortlichen der Träger von Schulsozialarbeit.
Die Praxiswerkstatt rund um das Thema „Personalführung in der Schulsozialarbeit“ bietet einen Raum für einen fokussierten Erfahrungsaustausch zur Entwicklung von Lösungsansätzen und Standards.

Unter anderem können folgende Themen bearbeitet werden:
- Instrumente zur Personalführung unter den spezifischen Bedingungen der Schulsozialarbeit
- Einarbeitung neuer Mitarbeitenden, von der Orientierung im Arbeitsfeld bis hin zur Integration in gewachsene Strukturen und Kulturen des Trägers
- Formen und Möglichkeiten der fachlichen Begleitung und Unterstützung
- Einzelkämpfende oder Teamarbeitende: Teams in der Schulsozialarbeit führen und entwickeln
- Begleitung der Mitarbeitenden in einem schwierigen Arbeitsfeld, insbesondere bei Kooperationskonflikten in der Schule
- Mit den Mitarbeitenden Schulsozialarbeit weiterentwickeln
- Weitere Fragen ...

18.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA4-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Sexualität und sexuelle Bildung, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt in voll- und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Fachkräfte aus voll- und teilstationären Einrichtungen erzieherischer Hilfen

Ziele und Inhalte

Das Inhouse-Paket dient der grundlegenden und umfassenden Einführung in die geschlechterbewusste Sexualpädagogik und in das Thema sexueller Bildung von Mädchen und Jungen im Kontext weiterer Kategorien menschlicher Vielfalt.
Die Veranstaltung besteht aus 1 bis 3 Bausteinen. Der Basisbaustein ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der weiteren Bausteine. Die bereits formulierten und inhaltlich konzipierten Bausteine verstehen sich beispielhaft als Grundgerüst. Wünsche und Bedürfnisse sowie die zur Verfügung stehende Zeit der jeweiligen Einrichtung werden in das Konzept integriert. Es wird prozessorientiert gearbeitet. Im Basisbaustein geht es vor allem um die psychosexuelle Entwicklung von Mädchen und Jungen sowie um Formen von Beziehungsgestaltung, Sexualität und Körperlichkeit. Im Sinne einer gelingenden Sexualpädagogik stehen hierbei die individuelle Haltung der Fachkraft sowie auch die Rahmenbedingungen und weitere wichtige Aspekte in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen im Mittelpunkt; zudem werden vielfältige altersbezogene Methoden vermittelt.

Veranstaltungs-Konzeptskizze:

I. Basisbaustein Sexualpädagogik (1 bis 2 Tage):
Vermittlung der Grundlagen der geschlechtsbezogenen psychosexuellen Entwicklung des Kindes- und Jugendalters, Integration der damit verbundenen pädagogischen Anforderungen in den Erziehungsalltag.
Zusätzlich können inhaltlich folgende Schwerpunkte gesetzt werden:
- Spezifische Situation im Bereich der Hilfen zur Erziehung
- Blick auf die Vielfalt von Mädchen und Jungen
- Reflexion der eigenen Entwicklung und des pädagogischen Handelns
- Professionelle Haltung im Umgang mit Grenzen
- Rechtliche Aspekte der sexuellen Bildung
II. – III. Mögliche weitere Bausteine, die je nach Bedarf dazu gewählt werden können:
- Umgang mit Grenzüberschreitungen, sexuellen Formen von Gewalt, Machtmissbrauch, rechtliche Aspekte bei sexualisierter Gewalt, Prävention für Mädchen und Jungen (1 Tag)
- Qualitätsentwicklung, Schutzauftrag, Beschwerdemanagement, Krisenintervention, Kooperation, Vernetzung, strukturelle Prävention, „Kultur des Hinsehens“ (1 Tag)

nach Vereinbarung - 17-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern

Intervention und Prävention

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Wo viele Kinder zusammen spielen und lernen, gehört die Verletzung von Grenzen zum Alltag. Sexuelle Übergriffe durch Kinder an Kindern werden in pädagogischen Fachkreisen zunehmend als Problem erkannt. Doch „im Falle eines Falles“ fehlen den Pädagogen oder Pädagoginnen häufig die Grundlagen, um fachlich angemessen zu reagieren und die notwendigen Interventionsschritte durchzuführen. Unsicherheiten in der Einschätzung der Situation und in der Entwicklung von Konsequenzen führen zu Verharmlosungen oder Dramatisierungen. Ein angemessener Umgang mit sexuellen Grenzverletzungen ist wichtiger Bestandteil sozialen Lernens und der Prävention von Missbrauch jeglicher Art. Diese Fortbildung gibt den Teilnehmenden das nötige „Rüstzeug“.

Inhaltliche Fragestellungen und Schwerpunkte der Fortbildung:
- Was ist kindliche Sexualität?
- Wie unterscheide ich sexuelle Aktivitäten von sexuellen Übergriffen?
- Kriterien zur Einschätzung sexuell übergriffigen Verhaltens
- Wie gestalte ich eine sinnvolle Intervention, wenn es zu Übergriffen gekommen ist?
- Wie bewege ich mich im Spannungsfeld von betroffenen Kindern, der Kindergruppe, Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten und Eltern?
- Wie entwickle ich ein sexualpädadgogisches Konzept für meine Einrichtung?
- Interventionsschritte beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch
- Möglichkeiten und Grenzen von Hilfeleistungen und Umgang mit der eigenen Belastung
- Was heißt präventives Arbeiten im Erziehungsalltag?
- Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung

10.10.17 - 11.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-SP7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sozial-emotionale Entwicklungsauffälligkeiten

Responsive Zugänge zu besonderen Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Fachpersonal aus Frühförderstellen

Ziele und Inhalte

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar.

Manche Kinder sprechen nicht mit Erwachsenen, andere erweisen sich in ihrer Aggressivität als regelrechte Systemsprenger in der Einrichtung. Beißen kann gerade bei Kleinkindern eine schwierige Thematik darstellen. Manches auffällige Verhalten der Kinder kann durchaus von Erwachsenen „gemacht“ sein, wenn zum Beispiel die Passung von gesetzten Anforderungen und den individuellen Möglichkeiten nicht stimmt. Im Fachdiskurs fällt öfter der Begriff „verhaltensoriginell" und zwar gerade dann, wenn Fachkräfte die Verhaltensweisen ganz und gar nicht mehr als „originell" empfinden.
Fachkräfte in Frühförderstellen aber auch pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sind hier aufgefordert, sich in der „Kunst des Antwortens“ zu üben, in ihrer Responsivität.

Die Fortbildung geht den Fragen nach: Wie sehen gelingende, abgestimmte Antworten aus in der Arbeit mit den Kindern und ihren Familien? Welche Zugänge lassen sich insbesondere über das Spiel und in der Alltagsbegegnung mit Kindern finden?
Thematisiert werden sollen insbesondere auch Möglichkeiten der Umsetzung einer Stress reduzierenden Pädagogik, die Kinder, Familien und das Team in den Blick nimmt.

27.07.17 - 28.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-INK6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Sozialpädagogische Familienhilfe - Einführung

Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Ziele und Inhalte

Die Veranstaltung führt in die fachlichen Herausforderungen der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) ein. Im Fokus stehen spezifische Fragestellungen und die Vermittlung entsprechender Kenntnisse für dieses differenzierte Aufgabenfeld.
Inhalte an den drei Einführungstagen:
I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Dokumentation, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen: Zusammenarbeit mit dem ASD und anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen
- Reflexion des eigenen Verständnisses von Familienleben
- Verantwortung übernehmen contra Hilfe zur Selbsthilfe
II. Veränderung in der Familie als Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Mit Widerständen arbeiten
- § 8a SGB VIII: Kinderschutz
- Stationen der Zusammenarbeit: Nähe und Distanz; Beginn und Ende
III. Methoden und Interventionsinstrumente
- 6-Schritte-Modell nach Aia Asen
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Zeitmanagement
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
Am Reflexionstag (10.04.2018) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung: Veränderung als Auftrag; Erfolgskontrolle? Was tue ich, wenn ich Angst habe? Hilfe zur Selbsthilfe contra Wächteramt des Kinderschutzes.

18.09.17 - 20.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-EHSD2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Sprachentwicklung von Kindern systematisch begleiten - mit den Beobachtungsbögen Sismik und Seldak

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Kindergartenalter arbeiten

Ziele und Inhalte

Sprache ist eine Schlüsselkompetenz auch für andere Bildungs-und Entwicklungsfelder des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung für Baden-Württemberg.
Es ist deshalb wichtig, die sprachliche Entwicklung von Kindern systematisch zu erfassen. Sismik und Seldak sind zwei Beobachtungsverfahren, welche diese Anforderung erfüllen und deshalb für die gezielte Beobachtung und Dokumentation der Sprachentwicklung geeignet sind:
- Sismik („Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen“) wurde für Migrantenkinder mit Deutsch als Zweitsprache entwickelt (Altersbereich: 3,5 Jahre bis zum Schuleintritt)
- Seldak ("Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern“) wurde für Kinder mit Deutsch als Erstsprache entwickelt (Altersbereich: 4 Jahre bis zum Schuleintritt)

Die Ergebnisse der Beobachtung geben konkrete Hinweise für die individuelle Förderung von Sprache und Literacy beim einzelnen Kind, für Entwicklungsgespräche mit den Eltern und für den Austausch im Team.

Inhalte des Seminars sind:
- Konzeption und Aufbau von Sismik und Seldak
- Bearbeitung der Bögen
- Quantitative Auswertung – Skalen und Normen
- Qualitative Auswertung
- Pädagogische Nutzung der Beobachtungen für die pädagogische Planung und für Elterngespräche

03.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

"Startklar?!" Formen der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Arbeitsförderung

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit

Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Grundsicherungsstellen, der Agenturen für Arbeit, Jobcenter

Ziele und Inhalte

Die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zur Förderung der Integration junger Menschen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vielerorts sind Kooperationen der zuständigen Stellen inzwischen zum praktischen Handlungsfeld geworden. Es gibt vor Ort bei den Stadt- und Landkreisen vermehrt Zielformulierungen zum abgestimmten und gemeinsamen Vorgehen - beispielsweise im Rahmen der regionalen Koordinierung, der Arbeitsbündnisse Jugend und Beruf oder auch schon institutionell als Jugendberufsagentur.

Bei der Veranstaltung geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme der Zusammenarbeit vor Ort. Anhand von Praxisbeispielen sollen aber auch die Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor Ort behandelt und herausgearbeitet sowie Handlungssicherheiten gefördert werden. Dabei wird besonders die Leistungspalette der Jugendhilfe in den Blick genommen.

29.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-JSA2-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in der Kindertagespflege

Kooperationsveranstaltung mit dem Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e. V.

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar beschäftigt sich mit den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Bereich der Kindertagespflege.

Im steuerrechtlichen Teil der Veranstaltung werden zunächst neben allgemeinen steuerlichen Grundlagen Themen wie Vorauszahlungen zur Einkommensteuer sowie die Bildung von steuerlichen Rücklagen behandelt. Ein Schwerpunkt wird die Gewinnermittlung in der Tagespflege sein.

Im Anschluss wird auf die Sozialversicherung im Bereich der Kindertagespflege eingegangen und insbesondere die Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge behandelt.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

28.06.17 KVJS, Stuttgart 17-4-KTP1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Steuerung sozialer Organisationen und Controlling

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Steuerungs- und Managementkonzepte aus dem Verwaltungs- und Wirtschaftsbereich finden zunehmend Eingang in die Soziale Arbeit. Stichworte sind zum Beispiel: Neues Steuerungsmodell, Controlling, Neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR), Produktplan, Ergebnis- und Wirkungsmessung.

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick zu den in der öffentlichen Verwaltung gängigen Verfahren und es wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss diese Verfahren auf die Arbeit der Leistungserbringer/freien Träger haben. Auf dieser Basis können Chancen und Grenzen des Controllings als Instrument einer zielorientierten Steuerung erörtert werden. In diesem Zusammenhang wird auch nach den Strategien und Spielräumen gefragt, die genutzt werden können, um Controlling im Sinne einer Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit einzusetzen.

Schwerpunktthemen sind:
- Rahmenbedingungen NKHR (Ziele und Verfahren, insbesondere Budgetverantwortung, Kostenstellen, Produkte, Kennzahlen)
- Strategisches und operatives Controlling (Voraussetzungen, Rahmenbedingungen, Methoden wie zum Beispiel Benchmarking, Balanced Scorecard)
- Leistungsträger und Leistungserbringer im selben Boot?
- Aus Erfahrung lernen: Strategien und Fallstricke im Umgang mit den neuen Instrumenten

26.09.17 - 27.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LSJ8-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Stressmanagement - professionell Kraft und Energie tanken

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die eigene Kraft/Energie ist nicht unerschöpflich. Mit dieser Tatsache wird jede in der sozialen Arbeit tätige Person irgendwann konfrontiert. Vor allem, wenn täglich besondere Anforderungen und Herausforderungen zu bewältigen sind. In schwierigen Situationen müssen Fachkräfte souverän und gelassen reagieren, um auf die Bürgerinnen und Bürger im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendhilfe oder Sozialhilfe professionell eingehen zu können.

Thema dieses Seminars ist es, Wege aufzuzeigen, wie man die innere Ruhe und Nervenkraft stärken sowie den Transfer in den Alltag ermöglichen kann. Dazu werden effiziente Stressbewältigungstechniken der energetischen Psychologie vermittelt, welche die Teilnehmenden auch in kritischen Situationen leicht Zugang zu ihren Ressourcen und Energiepotentialen finden lassen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie sie – je nach Bedarf – Ärger und Stress in Energie umwandeln, kraftvoll in den Tag starten, nachts besser schlafen können und Tricks für den Notfall.

12.10.17 - 13.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-MS7-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Systemische Handlungskonzepte zum Umgang mit Krisen und Konflikten

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Krisen und Konflikte gehören mitunter zum Alltag in Familien. Oftmals gibt es auch Krisen und Konflikte zwischen Institutionen und verschiedenen Systemen. Da Krisen mit einer hohen Emotionalität aller Beteiligten verbunden sind, geraten in akuten Krisensituationen nicht selten einzelne Mitarbeiter oder gar gesamte Organisationen in Überforderungssituationen. Dieses kann dann zu überstürztem Handeln ebenso wie zu lähmendem Erstarren führen.

Im Rahmen des Seminars werden zunächst die Begriffe „Notfall- Krise- Trauma – Trauer“ dargestellt und Unterschiede herausgearbeitet.
Danach werden verschiedene Ebenen analysiert und Lösungsansätze aufgezeigt. Es werden organisatorische und strukturelle Aspekte beleuchtet, welche in Institutionen und Teams präventiv installiert werden können, um Konflikte und Krisen von Beginn an zu entschärfen.
Da in Krisen oft alternative Gesprächsführungsstile/-methoden notwendig sind, werden im weiteren Verlauf methodische und inhaltliche Aspekte und Vorgehensweisen vorgestellt, mit denen krisenhafte Situationen konstruktiv gelöst werden können. Hierbei wird ein breites Spektrum aufgezeigt. Ziel ist zum Beispiel, dass die Teilnehmenden mit deeskalativen Gesprächsführungstechniken sowohl vermittelnd tätig werden können, als auch durch direktive Gesprächsführungsformen eigene Ziele wertschätzend durchsetzen können (zum Beispiel bei drohendem Zwangskontext).

Die Teilnehmenden erhalten nicht nur ein Repertoire von verschiedenen methodischen Möglichkeiten, sondern auch eine Anleitung, um Checklisten für spezielle Krisen-/Konfliktsituationen für sich zu erarbeiten und nicht zuletzt auch mit den Klienten Notfallpläne zu erarbeiten und einen „Notfallkoffer“ für den Krisenfall zu erstellen.

08.11.17 - 10.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-RESY6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Tabletten, Kügelchen & Co. - Medikamente in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Immer stärker werden pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit der Gabe von Dauer- oder Notfallmedikamenten konfrontiert.

Dieses Seminar vermittelt Handlungssicherheit und Fachwissen zu den gängigsten Medikamenten für Kinder. Es vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Ein qualifiziertes Medikamentenmanagement ist ein hohes Qualitätsmerkmal einer innovativen Kindertageseinrichtung.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für ihre Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Kita-Alltag ermöglicht.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter

17.05.17 KVJS, Stuttgart 17-4-LK8-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Teambegleitung - auch in schwierigen Situationen

Interventionen zur gelingenden Zusammenarbeit im Team

Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen, Trägervertreter von Kommunen und Landkreise ohne eigene Fachberatung

Ziele und Inhalte

Fachberaterinnen und Fachberater stehen häufig vor der alltäglichen Herausforderung in Teams zu intervenieren.
Neben der fachlichen und inhaltlichen Beratung sind Konflikt- und Kriseninterventionen notwendig sowie die Begleitung von Teams in Veränderungsprozessen.

Hilfreich für diese Interventionen ist ein Verständnis für Rollen und Phasen im Team, ein Wissen darüber, wie Teammitglieder in Veränderungsprozessen agieren, welche "Teamtypen" es gibt sowie eine Vielfalt an methodischen Interventionsmöglichkeiten in Krisensituationen oder bei Konflikten.

Die Veranstaltung gibt hilfreiche Inputs und bearbeitet die genannten Aspekte.

14.11.17 - 15.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FB2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Teamwork in action

Zur Bedeutung der Bewegung in der Führung von Teams

Kita-Leitungen und deren Stellvertretungen

Ziele und Inhalte

Die Zusammenstellung des Teams und die Führung der Mitarbeitenden ist für die Kita-Leitungen täglich eine große Herausforderung.
Das Ziel der Veranstaltung ist, gemeinsam als Team in Bewegung zu kommen.

Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu
- der tatsächlichen Zusammensetzung des Teams,
- den einzelnen Phasen der Teamentwicklung,
- den verteilten und besetzten Rollen im Team,
- der Einschätzung der eigenen Leitungsrolle und -persönlichkeit sowie
- zu den verschiedenen Wechselwirkungen.

Weitere Fragen sind:

Welche Erkenntnisse kann ich in den Arbeitsalltag übertragen? Was hilft mir als Leitung bei meiner täglichen Führungsarbeit? Welche Umgangsformen möchte ich im Team etablieren? Welche Bedeutung hat die Bewegung für meine Führungsarbeit?

17.07.17 - 18.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-BW3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Titel schaffen und durchsetzen

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft sowie der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Ausgehend von der Frage "Wann schafft man in welchem Fall welchen Titel und wie lässt sich dieser durchsetzen?" soll dieses Seminar Sicherheit über die Antragstellung durch die Erörterung von Beispielfällen vermitteln. Ebenso wird die Durchsetzung der Titel (Zwangsvollstreckung) an Beispielen bearbeitet. Dabei werden die verschiedenen Antragsformen diskutiert und Formulierungsvorschläge eingesetzt. In diesem Zusammenhang werden auch Möglichkeiten der Vollstreckung im Ausland vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, eigene Fallkonstellationen im Seminar zu bearbeiten. Die Teilnehmenden werden gebeten, diese bis spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung bei heike.korge@kvjs.de einzureichen.

Benötigte Arbeitsmittel:
BGB, FamFG, ZPO

05.10.17 - 06.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Traumatisierte Kinder und ihre Familien in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Traumatische Erlebnisse im Leben eines Kindes können pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen vor Herausforderungen stellen.
Auch wegen der Aufnahme von Kindern mit Fluchthintergrund sind pädagogische Fachkräfte zunehmend mit Kindern befasst, die ein Trauma erlebt beziehungsweise erfahren haben. Ebenso vielfältig wie die Ursachen eines Traumas können auch die Anzeichen hierfür sein.

In diesem Seminar sollen die Teilnehmenden wichtige Hintergründe zur Entstehung eines Traumas und zum Umgang mit traumatisierten Kindern und ihren Familien erhalten und durch geeignete Methoden Handlungssicherheit im Umgang mit ihnen gewinnen.

Es geht dabei insbesondere um folgende Fragestellungen :
- Was ist ein Trauma und wie kann es entstehen?
- Was können Anzeichen für eine Traumatisierung sein?
- Was können Auslöser für eine Retraumatisierung eines Kindes sein?
- was brauchen traumatisierte Kinder und ihre Familien?

11.05.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-SP10-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Türöffner und Stoplersteine

Zusammenarbeit mit Migrantenfamilien

Verwaltungsangestellte, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter, zusammen mit Teams von sozialpädagogischen Kinder- und Jugendbetreuungsangeboten, die mit muslimischen Migrationsfamilien arbeiten

Ziele und Inhalte

Ziel ist das Kennenlernen und Verstehen von:
• Familientypen und typische Konflikte von Paaren in der Migration
• Bedeutung der Kinder, Erziehungswerte und Bestrafungspraktiken in
türkischen bzw. muslimischen Familien
• Erziehungsstilen und Erziehungszielen von Migranten in Deutschland
• Türöffnern und Stolpersteinen in der Arbeit mit fremden Kulturen
• Körpersprache und Körperrhetorik

Es werden Gelingensfaktoren zur Zusammenarbeit erstellt, sowie Möglichkeiten der Verständigung und Kommunikation erarbeitet.


nach Vereinbarung - 16-4-IN7 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit erweiterten sozialen und emotionalen Bedürfnissen

Handlungssicherheit und Methodenvielfalt für die tägliche, praktische Arbeit in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit / Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Im Handlungsalltag der Schulsozialarbeit begegnen den Fachkräften vermehrt Kinder und Jugendliche, die belastende Lebensereignisse - wie beispielsweise Fluchterfahrung - mit sich bringen.
Diese Kinder und Jugendliche sind oftmals traumatisiert und haben erweiterte soziale und emotionale Bedürfnisse, welche die Schulsozialarbeit und Schule vor immer größer werdende Herausforderungen stellt. Kinder und Jugendliche mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf brauchen eine besondere Förderung und Begleitung.

Das Verstehen von Verhaltensweisen der jungen Menschen, die Entwicklung der eigenen Haltung, das Erreichen von Handlungssicherheit und Methodenvielfalt für die praktische Arbeit (Förderplanung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen) sowie die Generierung eines fachlichen Austausches umrahmen die angestrebten Zielsetzungen der Veranstaltung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Grundlagen, Auseinandersetzung und Annäherung an die Thematik (auch hinsichtlich Traumatisierungen von Kindern und Jugendlichen)
- Beispiele aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
- Ein systemischer Blick auf die eigene Arbeit
- Erarbeitung von Möglichkeiten und Methoden
- Ressourcen wecken, Suchprozesse anstoßen und initiieren können
- Entwickeln von Coping-Strategien, Lösungen finden und erweitern
- Kindern und Jugendlichen Unterstützung anbieten können, um Grundmuster im Sozialverhalten und in der emotionalen Entwicklung zu entwickeln und zu fördern
- Unterstützung und Handlungssicherheit bei der Umsetzung in den eigenen Alltag anhand von Fallbeispielen
- Übungen und Arbeiten an Fallbeispielen
- Fachlicher Austausch

23.10.17 - 24.10.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Unterhaltsrechtliche Einkommensermittlung bei Selbstständigen - Aufbauseminar

Fachkräfte der Jugendämter (insbesondere Beistandschaft, Unterhaltsvorschuss) und der Sozialämter sowie weitere Interessenten, die mit der unterhaltsrechtlichen Einkommensermittlung befasst sind und bereits das Grundseminar besucht haben

Ziele und Inhalte

Ziel des Seminars ist es, vorhandene Grundkenntnisse und praktische Erfahrungen zur „unterhaltsrechtlichen Einkommensermittlung bei Selbstständigen“ schwerpunktmäßig zu vertiefen und anhand von Fallbeispielen zu üben. Die Teilnehmenden können Fragen und Probleme aus der eigenen Praxis einbringen.

Schwerpunkte:
- Fallbeispiele zur unterhaltsrechtlichen Einkommensermittlung, zum Beispiel bei Gewinnermittlung durch Bilanzierung
- Vertiefung einzelner problematischer Posten (zum Beispiel Investitionsabzugsbeträge, Rückstellungen)
- Behandlung problematischer Posten in der Rechtsprechung
- Ausnahmen von der "Dreijahresregel" mit Rechtsprechung
- Fiktive Steuerberechnung, zum Beispiel bei unterhaltsrechtlichen Korrekturen
- Aufteilung der Einkommensteuer bei Zusammenveranlagung von Ehegatten
- Beurteilung der Leistungsfähigkeit von beherrschenden GmbH-Gesellschaftern und Gesellschaftern von Personengesellschaften (zum Beispiel GbR) mit Fallbeispiel
- Praktische Anwendung von Richtsatz-Sammlungen

Benötigte Arbeitsmittel: (!!! Fettung !!!)
- Unterhaltsrechtliche Leitlinien Süddeutschland (SüdL)
- Taschenrechner

27.06.17 - 28.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Unterhaltsvorschuss – Einführung

Neue Fachkräfte der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar führt zunächst in die gesetzlichen Grundlagen des Unterhaltsvorschussgesetzes, des Bürgerlichen Gesetzbuches und der Zivilprozessordnung ein. Auch werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis die wichtigsten der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlassenen Richtlinien zum Unterhaltsvorschussgesetz erörtert. Schließlich bildet das Verhältnis der Unterhaltsvorschusskasse zur Jugendhilfe und deren Einbindung in die Organisation des Jugendamtes einen weiteren Schwerpunkt.

Benötigte Arbeitsmittel:
Unterhaltsvorschussgesetz und Richtlinien Stand 01.01.2017, Taschenrechner

02.05.17 - 04.05.17 Forum Hohenwart Pforzheim 17-4-BPV13-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Unterhaltsvorschuss – Fälle und Fragen aus der Praxis (Aufbau)

Fachkräfte der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Dieser Workshop kann als Weiterführung des Einführungskurses zum Unterhaltsvorschuss und auch für erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Unterhaltsvorschusskasse genutzt werden.
Auf der Grundlage des Unterhaltsvorschussgesetzes, des Bürgerlichen Gesetzbuches und der Zivilprozessordnung können die Teilnehmenden aktuelle Fälle aus der beruflichen Praxis einbringen, für die in Kleingruppen und im Plenum Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Dabei werden die wichtigsten der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erlassenen Richtlinien zum Unterhaltsvorschussgesetz erörtert.

Die Teilnehmenden werden gebeten, entsprechende Fälle (Sachverhalt einschließlich Fragestellung auf maximal einer Seite zusammengefasst) bis spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei heike.korge@kvjs.de einzureichen.


06.11.17 - 07.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Verhalten vor Gericht

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft, Fachkräfte der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Durch den mit dem FamFG eingeführten Anwaltszwang in allen Familienstreitsachen, also auch in Unterhaltsverfahren, stehen die mit der Geltendmachung von Kindesunterhaltsansprüchen befassten Fachkräfte der Jugendämter in jedem gerichtlichen Verfahren zwangsläufig Rechtsanwälten gegenüber, die aufgrund ihrer Ausbildung im Verfahrensrecht mit größerer Sicherheit auftreten. Durch die Ausnahmen vom Anwaltszwang auch vor dem Oberlandesgericht wird zudem eine völlig neue Aufgabe auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukommen.

Folgenden Fragen wird in der Arbeitstagung nachgegangen:
Wie können die Fachkräfte dieser Situation begegnen, welche (verfahrens-)rechtlichen Vorgaben sind gegebenenfalls zu beachten, wo kocht auch die juristisch versierte Gegenpartei nur mit Wasser?
Der Schwerpunkt soll darin liegen, Tipps und Hilfestellung für das Verhalten vor Gericht sowie insbesondere in der Situation der mündlichen Verhandlung und bei Abänderungen, zu vermitteln. Dem zweitinstanzlichen Verfahren wird besondere Aufmerksamkeit eingeräumt.

Um die Sicherheit besonders im Auftreten vor dem Oberlandesgericht zu erhöhen, ist das Training über entsprechende Rollenspiele vorgesehen. Die Bereitschaft, sich daran zu beteiligen, sollte mitgebracht werden.

20.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-BPV9-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Vermittelnde Beratung - Methodisch strukturiertes Arbeiten in Konfliktkonstellationen

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung, die in Konfliktsituationen beraten

Ziele und Inhalte

In vielen Bereichen der Hilfen zur Erziehung, so zum Beispiel in
- Allgemeinen und spezifischen Sozialen Diensten,
- Erziehungshilfe-Einrichtungen,
- der Sozialpädagogischen Familienhilfe,
sind die Fachkräfte immer wieder mit sozialen Konflikten konfrontiert, für die es gemeinsam mit den Konfliktparteien Regelungen zu finden gilt, die in deren Alltag tragfähig sind.

Das strukturierte Verfahren vermittelnder Beratung stellt hier – in Anlehnung an das Mediationsverfahren – Methodenelemente zur Verfügung, die es den Konfliktparteien im Beratungsprozess ermöglichen, selbst Lösungen zu erarbeiten. Diese selbst erarbeiteten Regelungen für soziale Konflikte sind im Alltag der Betroffenen häufig beständiger als von außen vorgegebene.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Grundlegende Einführung in die Annahmen und Grundlagen vermittelnder Beratung
- Training spezifischer Methodenelemente
- Überlegungen zum Transfer in die berufliche Praxis

13.09.17 - 15.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-MS5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Vielfalt ist normal und das Normale fordert heraus

Interkulturelle sozialpädagogische Arbeit an Grundschulen

Fachkräfte in der Schulsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Die bunte, vielfältige, interkulturelle und oftmals auch konfliktträchtige Welt ist auch an unseren Grundschulen präsent und stellt die Fachkräfte in der Schulsozialarbeit in ihrem Arbeitsalltag vor Herausforderungen.

Wie können wir das gegenseitige Verstehen sowie die Verständigung unter den Kindern und ihren dazugehörigen Familien verschiedener Herkunft, Kultur und Tradition fördern und innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft einen Beitrag zu einem friedlichen und verständnisvollen Zusammenleben leisten?
Wie können wir Kinder mit Erfahrungen von Krieg und Flucht im Schulalltag stabilisieren und dabei ihren Wunsch nach Normalität unterstützen?

Diese Fragestellungen begleiten die Teilnehmenden durch die zweitägige Fortbildung, in der die folgenden Inhalte thematisiert werden:
- Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Fachkräften in der Schulsozialarbeit an Grundschulen, auch hinsichtlich der Elternarbeit
- Kennenlernen und Anwendung von Methoden und Spielen, die es Kindern ermöglichen interkulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erleben, darüber zu kommunizieren und zu reflektieren
- Thematisierung von Migration, Flucht und traumatische Ereignisse und die daraus resultierenden Folgen für Kinder
- Informationen über Auswirkungen von Stress und Trauma sowie Erarbeitung pädagogischer Handlungsmöglichkeiten, um betroffene Kinder zu stabilisieren

13.07.17 - 14.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SSA10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Vielfalt und Unterschiedlichkeit bei der Raumgestaltung

Räume in Kindertageseinrichtungen weiterentwickeln und optimieren

Leitungskräfte und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Kleinkindgruppen

Ziele und Inhalte

Ein gut durchdachtes Raumkonzept in einer Betreuungseinrichtung leistet einen grundlegenden Einfluss auf die Selbstbildung und die Eigenaktivität eines Kindes.
Unabhängig davon, ob es der traditionelle Gruppenraum, die kleine Öffnung im Haus, die Vernetzung mit den anderen Gruppen oder der Offene Kindergarten ist: Die Gestaltung eines jeden Winkels, jeder Ecke, jedes Bildungsbereichs (Funktionsbereiche) beeinflusst die Ideen, Motivationen, Interessen, Bedürfnisse und Themen der Kinder beim Spielen, Entdecken und Erobern ihrer eigenen Welt.

Je gezielt, anregend und passend gestaltete Räume auf das Tun der Kinder antworten und auf das, was sie ihnen täglich zeigen („Guck mal¿), um so motivierter, zufriedener und engagierter werden Kinder ihr tägliches Miteinander erleben und reich spielen.
Kinder herausfordern, begleiten und mit passendem Material und Raumkonzepten partizipativ mitgestalten lassen, das ist die Herausforderung für die pädagogischen Fachkräfte von heute.

Die Fortbildung beleuchtet die Räume unter verschiedenen konzeptionellen Aspekten wie:
- Öffnung
- Bildungsthemen und Bildungsfelder der Kinder
- Genderpädagogik
- Informelle und nicht informelle Bildungsarbeit
- Partizipation
- Aufsichtspflicht
- Rolle und Aufgaben der Lernbegleitung
- Dokumentation

18.05.17 - 19.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FT18-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Volljährigen - Unterhalt

Fachkräfte der Beistandschaft und Amtsvormundschaft, Fachkräfte der Unterhaltsvorschusskassen

Ziele und Inhalte

Das Recht auf Unterhalt eines Volljährigen ist ein Bereich, der im Aufgabenfeld der Jugend- und Sozialämter sowie der Jobcenter einen immer größeren Raum einnimmt.
Im Seminar wird das materielle Unterhaltsrecht zu diesem speziellen Bereich vermittelt. Auf die einschlägige Rechtsprechung hierzu wird eingegangen. Für typische Problemstellungen, die sich in der Praxis ergeben, werden Lösungsmöglichkeiten angeboten.

Behandelt werden:
- Bar- und Naturalunterhaltsgewährung
- Erstausbildung, weitere Ausbildung
- Ermittlung des Bedarfs
- Einsatz des Einkommens
- Leistungsfähigkeit und Erwerbsobliegenheit der Eltern
- Mangelfälle
- Kindergeld
- Tabellen und Leitlinien
- Rechtsprechung

Benötigte Arbeitsmittel:
BGB, Düsseldorfer Tabelle, Unterhaltsrechtliche Leitlinien Süddeutschland, Taschenrechner

03.05.17 - 04.05.17 Forum Hohenwart Pforzheim 17-4-BPV10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Vom Defizitmodell zur Ressourcenorientierung - Der Umgang mit Diagnosen im Jugendhilfekontext aus systemischer Perspektive

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Fachkräfte werden im Rahmen der Jugendhilfe sowohl im ASD als auch im ambulanten und stationären Bereich sehr oft mit Diagnosen wie zum Beispiel ADHS, Störung des Sozialverhaltens, Autismus oder Mutismus konfrontiert.

Wie wirkt dieses Wissen über eine Diagnose auf unsere Arbeit mit den betroffenen Kindern und Familien? Wie gehen wir damit um? Welche Auswirkungen haben Diagnosen auf das Klientensystem? Welche Dynamiken entstehen im Helfersystem? Was ist an Diagnosen hilfreich und was hemmend?

Nach einem kurzen inhaltlichen Abriss über einige Störungsbilder wird auf diese und weitere Fragen eingegangen. Das Kernthema dabei ist die Auswirkung der Zuschreibung von Diagnosen als Balanceakt zwischen der möglichen Erklärung von Problemverhalten einerseits und der Einengung der eigenen Sichtweise andererseits.

In diesem Seminar sollen neue sowie andere Perspektiven zu Diagnosen aus systemischer Sicht vorgestellt und diskutiert und damit ein erweiterter Blick auf die Klienten erreicht werden.

Fallbeispiele der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht.

22.11.17 - 23.11.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-RESY5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Von der Selbst-Sabotage zur Selbst-Fürsorge

Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

In welcher Situation lassen Sie sich noch verunsichern? Wie gehen Sie in eine Auseinandersetzung hinein? Können Sie Ihre eigene Position freundlich vertreten und klar begründen? Ist Stress-Regulation für Sie manchmal noch schwierig? Wie gehen Sie mit eigenen Fehlern um - erleben Sie sie bereits als eine Station auf dem Weg des Lernens oder sind sie noch ein Beweis der Unfähigkeit?

All diesen Fragen – und noch einigen mehr - wendet sich die Fortbildung mit Achtsamkeit und Mut zu, um so Selbstwirksamkeits-Erfahrungen zu ermöglichen und Selbstwirksamkeits-Überzeugungen aufzubauen.
In einer Haltung von Leichtigkeit und Humor wird den Selbstwert- und Energieräubern im Denken, Fühlen und Handeln nachgespürt. Dabei werden, nach einem Handlungskonzept von Michael Bohne, die fünf Blockaden für unsere eigene Entwicklung genauer angeschaut:
- Selbstvorwürfe (Selbstbeziehung)
- Vorwürfe anderen gegenüber (Beziehung zu Anderen)
- Erwartungshaltung an andere (Beziehung zu Anderen)
- Inneres Schrumpfen, sich wieder wie ein Kind fühlen (Selbstbeziehung und Beziehung zu Anderen)
- Loyalität gegenüber wichtigen Bezugspersonen aus Kindheit/Jugend (Beziehung zu Anderen, Angst vor Verlust von Zugehörigkeit)

Die Teilnehmenden
- lernen, dass Selbst-Annahme die unabdingbare Voraussetzung für die Annahme der anderen (Kinder, Eltern, Kolleginnen, etc.) ist,
- setzen sich mit ihren eigenen Kindheitserinnerungen zum Thema Selbstwert und der daraus gewachsenen Beziehung zu sich selbst und anderen auseinander,
- schauen auf ihre eigene zentrale Bedeutung als Modell für Selbstakzeptanz, eigenverantwortliches Handeln und Stressregulation,
- setzen sich in ihrem Arbeitsfeld mit dem Umgang mit den individuellen Bedürfnissen anderer (Kinder, Eltern, Kolleginnen, etc.) auseinander,
- lernen vielfältige Möglichkeiten kennen, selbstwirksam ihre eigenen Denk- und Glaubenssätze (pädagogische Haltung) und die daraus resultierenden pädagogischen Handlungsmuster zu verändern.

24.10.17 - 25.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-LK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Weiterbildung zum Jungenarbeiter - Geschlechterbewusstes pädagogisches Handeln in der Arbeit mit Jungen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Ba-Wü e. V., der Aktion Jugendschutz Ba-Wü e. V., der Akademie der Jugendarbeit Ba-Wü e. V., dem Paritätischen Jugendwerk Ba-Wü und PfunzKerle Tübingen e.V.

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziele und Inhalte

Die Weiterbildung zum Jungenarbeiter bietet die Möglichkeit, sich Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der Jungenarbeit fundiert zu erarbeiten. Dabei werden der eigene Stand und die Haltung in der Arbeit mit Jungen reflektiert sowie theoretische Ansätze in geeigneter Form mittels Inputs, Vorträgen und Literatur besprochen. Übungen zur Selbsterfahrung und gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Die Weiterbildung zielt darauf ab, Sicherheit in Sinn, Zweck und Chancen von Jungenarbeit zu vermitteln sowie Unsicherheiten in der konkreten Arbeit mit Jungen konstruktiv und gewinnbringend auszuhalten. Durch die zu planenden und durchzuführenden Praxisaufgaben und den Übertrag der Inhalte auf das jeweilige Arbeitsfeld wird im Rahmen der Weiterbildung die Nähe zur Praxis der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen gewährleistet.

Die Weiterbildung findet in sieben Modulen à zwei bis drei Tagen statt:

Modul 1: Grundlagen der Jungenarbeit und der geschlechterbezogenen Arbeit mit jüngeren Jungen

Modul 2: Die Konstruktion von Geschlecht; Cross-Work: mit dem anderen Geschlecht arbeiten, Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität

Modul 3: Prävention mit Jungen oder „einfach“ mit Jungen arbeiten, Körperlichkeit und Kampfesspiele

Modul 4: Jungengesundheit und Körperlichkeit; individuelle Haltung in der Jungenarbeit

Modul 5: Vielfalt in der Jungenarbeit – interkulturelle Jungenarbeit, Intersektionalität

Modul 6: Jungen, Bildung und ihre Bildungsbiografien – in und außerhalb der Schule; Biografiearbeit

Modul 7: Die reale Arbeit mit Jungen: Darstellung und Auswertung der Praxisprojekte, Übertrag auf die Arbeitsfelder; Übergabe des Zertifikats

nach Vereinbarung - 17-4-L2-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Weiterbildung zum Jungenarbeiter - Geschlechterbewusstes pädagogisches Handeln in der Arbeit mit Jungen (Zertifikat)

Gemeinsame Veranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Baden-Württemberg e. V., der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e. V., der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V. und dem Paritätischen Jugendwerk Baden-W

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Arbeit mit Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – schulisch, außerschulisch und in Ausbildung

Ziele und Inhalte

Die Weiterbildung zum Jungenarbeiter bietet die Möglichkeit, sich Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der Jungenarbeit fundiert zu erarbeiten. Dabei werden der eigene Stand und die Haltung in der Arbeit mit Jungen reflektiert sowie theoretische Ansätze in geeigneter Form mittels Inputs, Vorträgen und Literatur besprochen. Übungen zur Selbsterfahrung und gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.
Die Weiterbildung zielt darauf ab, Sicherheit in Sinn, Zweck und Chancen von Jungenarbeit zu vermitteln sowie Unsicherheiten in der konkreten Arbeit mit Jungen konstruktiv und gewinnbringend auszuhalten. Durch die zu planenden und durchzuführenden Praxisaufgaben und den Übertrag der Inhalte auf das jeweilige Arbeitsfeld wird im Rahmen der Weiterbildung die Nähe zur Praxis der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen gewährleistet.
Die Weiterbildung findet in sieben Modulen à zwei bis drei Tagen statt:
Modul 1: Grundlagen der Jungenarbeit und der geschlechterbezogenen Arbeit mit jüngeren Jungen
Modul 2: Die Konstruktion von Geschlecht; Cross-Work: mit dem anderen Geschlecht arbeiten, Freundschaft, Partnerschaft und Sexualität
Modul 3: Prävention mit Jungen oder „einfach“ mit Jungen arbeiten, Körperlichkeit und Kampfesspiele
Modul 4: Jungen, Bildung und ihre Bildungsbiografien – in und außerhalb der Schule; Biografiearbeit
Modul 5: Vielfalt in der Jungenarbeit – interkulturelle Jungenarbeit, Intersektionalität
Modul 6: Jungengesundheit und Körperlichkeit; individuelle Haltung in der Jungenarbeit
Modul 7: Die reale Arbeit mit Jungen: Darstellung und Auswertung der Praxisprojekte, Übertrag auf die Arbeitsfelder;
Übergabe des Zertifikats

Hinweis:
Flyer und Infomappe sind auf Anfrage erhältlich

Ort, Veranstaltungsnummer, Zeit:
Karlsruhe, Stuttgart

Die Weiterbildung startet mit Modul 1 am 08./09.Dezember 2014 und endet mit Modul 7 am 16./17. November 2015

Anmeldung und organisatorische Auskünfte:
LAG-Jungenarbeit Baden-Württemberg e. V. c/o Paritätisches Jugendwerk Baden-Württemberg e. V.
Michael Schirmer und Kai Kabs-Ballbach
Lindenspürstr. 32
70176 Stuttgart
Tel. 0711 2155-204
Fax 0711 21585-214
info@lag-jungenarbeit.de
www.lag-jungenarbeit.de

Kosten je Veranstaltung:
950,00 € (Übernachtungen werden auf Wunsch gebucht)

Fachliche Auskünfte:
Irma Wijnvoord
Tel. 0711 6375-429
irma.wijnvoord@kvjs.de

Pädagogische Leitung:
Kai Kabs-Ballbach, Stuttgart
Armin Krohe-Amann, Tübingen

Referenten:
Dr. Claudia Wallner, Münster
Josef Riederle, Kiel
Uli Boldt, Bielefeld
Olaf Jantz, Hannover
Dr. Reinhard Winter, Kiel

nach Vereinbarung - 15-4-L2-1k Verfügbarkeit: ausgebucht

Weiterbildung zum Systemischen Berater oder zur Systemischen Beraterin (SG) - Systemisch-lösungsorientierte Beratung - Grundkurs im Kurssystem (SYSTERZ) 2015-2017

Gemeinsame Veranstaltung mit FoBiS - Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung, Holzgerlingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg

Sozialpädagogische Fachkräfte öffentlicher und freier Träger in den stationären, teilstationären und ambulanten Angebotsformen der Hilfen zur Erziehung sowie weiteren Arbeitsfeldern der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Diese langfristige Weiterbildung ist ein Angebot zur Weiterqualifizierung der beruflichen Handlungskompetenz.
Die Vermittlung der Grundlagen systemischer Handlungs- und Theoriekonzepte sowie systemischer Methoden und Techniken orientiert sich an den spezifischen Arbeitsfeldbedingungen der Teilnehmenden. Praxisbegleitende Supervision ergänzt und vertieft den Lernprozess.
Die systemische Sichtweise eröffnet effiziente Handlungsstrategien. Das Denken in Zusammenhängen wird gefördert, so dass neben der individuellen Lebenssituation der Klienten auch ihr soziales Umfeld sowie weitere Helferinstanzen mit einbezogen werden. Der Blick konzentriert sich auf die vorhandenen Ressourcen und deren Stärkung und Weiterentwicklung.

Zugangsvoraussetzungen:
- Abgeschlossene pädagogische Ausbildung
- Eine dreijährige Berufserfahrung ist hilfreich

Die Weiterbildung über drei Kalenderjahre umfasst:
- 24 Seminartage
- 3 Tage Wahlpflichtseminar
- 2 Praxisworkshops/Fachtage (zwei Tage)
- 75 Unterrichtseinheiten Supervision
- 72 Unterrichtseinheiten kollegiale Lerngruppe
- 2 Abschlusstage/Colloquium
Die Weiterbildung beinhaltet die Bearbeitung eines systemischen Projekts einschließlich dessen Dokumentation.

Zertifizierung:
Die Weiterbildung schließt mit dem Titel „Systemischer Berater(SG) bzw. Systemische Beraterin (SG)“ ab und ist durch die Systemische Gesellschaft sowie die Ev. Hochschule Ludwigsburg zertifiziert

Hinweis:
Ausführliche Informationen zu dieser Weiterbildung enthält ein Curriculum, das wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden. Sie finden das Curriculum unter www.fobis-stv.de auch als download.

Start: 07. Mai 2015


Weitere Informationen:
Sabine Schäfer und Daniel Mielenz,
FoBiS - Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung, Holzgerlingen, unter:
Tel.: 07031-60 59 88
Mail: info@fobis-stv.de
Internet: www.fobis-stv.de

Referenten:
Birgit Fischer, Leinfelden-Echterdingen
Enrique Herrera, Leinfelden-Echterdingen
Anette Rupp, Bietigheim
Susanne Rothmaier, Herrenberg
Daniel Mielenz, Esslingen
Manfred v. Bebenburg, Schelklingen

nach Vereinbarung - 15-4-L1-1k Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

Weiterbildung zur Systemischen Beraterin oder zum Berater (SG) – Systemisch-lösungsorientierte Beratung – Grundkurs im Kurssystem (SYSTERZ) 2017-2019

Kooperationsveranstaltung mit FoBiS - Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung, Holzgerlingen, und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg

Pädagogische Fachkräfte aus allen psychosozialen Arbeitsfeldern insbesondere öffentlicher und privater Träger in den stationären, teilstationären und ambulanten Angebotsformen der Hilfen zur Erziehung sowie weiteren Arbeitsfeldern der Jugendhilfe.

Ziele und Inhalte

Diese langfristige Weiterbildung ist ein Angebot zur Weiterqualifizierung der beruflichen Handlungskompetenz für Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern insbesondere in den Hilfen zur Erziehung sowie weiteren Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Die Vermittlung der Grundlagen systemischer Handlungs- und Theoriekonzepte sowie systemischer Methoden und Techniken orientiert sich an den spezifischen Arbeitsfeldbedingungen der Teilnehmenden. Praxisbegleitende Supervision ergänzt und vertieft den Lernprozess. Die systemische Sichtweise eröffnet effiziente Handlungsstrategien. Das Denken in Zusammenhängen wird gefördert, so dass neben der individuellen Lebenssituation der Klientinnen und Klienten auch ihr soziales Umfeld sowie weitere Helferinstanzen mit einbezogen werden. Der Blick konzentriert sich auf die vorhandenen Ressourcen und deren Stärkung und Weiterentwicklung.

Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung. Eine dreijährige Berufserfahrung ist hilfreich.

Die Weiterbildung über drei Kalenderjahre umfasst:
- 24 Seminartage
- 3 Tage Wahlpflichtseminar
- 2 Praxisworkshops/Fachtage (zwei Tage)
- 75 Unterrichtseinheiten Supervision
- 72 Unterrichtseinheiten kollegiale Lerngruppe
- 2 Abschlusstage/Colloquium

Die Weiterbildung beinhaltet die Bearbeitung eines systemischen Projekts einschließlich dessen Dokumentation. Sie schließt mit dem Titel „Systemische/r Berater/in (SG)“ ab und ist durch die Systemische Gesellschaft sowie die Ev. Hochschule Ludwigsburg zertifiziert.

nach Vereinbarung - 17-4-L1-1k Verfügbarkeit: ausgebucht

Wenn alles aus dem Ruder läuft

Bindungsskepsis und Trauma – wie können Selbsthilfekräfte entwickelt werden?

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

„Menschen jeden Alters wirken am glücklichsten und nutzen ihre Begabungen auf die vorteilhafteste Weise, wenn sie die Gewissheit haben, dass mindestens eine Person hinter ihnen steht, die ihr Vertrauen besitzt und ihnen zu Hilfe kommt, falls sich Schwierigkeiten ergeben.“ John Bowlby

Bindung und Trauma sind in pädagogischen, therapeutischen und sozialarbeiterischen Arbeitskontexten Schlagworte unserer Zeit.

In diesem Seminar werden wichtige Erkenntnisse aus der Bindungs- und Traumaforschung vorgestellt und praktisch erfahrbar gemacht. Es werden traumaorientierte, systemische Konzepte vermittelt. Die Teilnehmenden erhöhen ihr Verständnis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Verletzungen erlitten oder keine sicheren Bindungserfahrungen erlebt haben. Scheinbar „verrückte“ Verhaltensweisen der traumatisierten Klienten können als Lösungsstrategien eingeordnet und als solche besser verstanden und gewürdigt werden.

24.07.17 - 25.07.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-SP11-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Wenn kleine Kinder beißen: Achtsame und konkrete Handlungsmöglichkeiten in der Kinderkrippe

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten.
Ein achtsames Antwortverhalten zu entwickeln, ist hier sowohl auf Seiten der Fachkräfte in der Gruppe, der Einrichtungsleitung als auch auf der des Trägers eine notwendige Aufgabe und große Herausforderung. Eltern verlangen schnell den Ausschluss des "Beißers" oder der "Beißerin" oder nehmen ihr Kind, wenn dies gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Gruppenfachkräfte fragen sich, wie mit dem Verhalten professionell umgegangen werden kann, denn oft weitet sich das Verhalten aus, und es gibt plötzlich mehrere Kinder in der Gruppe, die beißen.

Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse werden abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit „Beißen“ thematisiert, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.

In der Fortbildung lernen Fachkräfte
- ein ganzes Spektrum an möglichen Ursachen zum Beißen kennen,
- eine Einführung in den 9 Schritte Plan, der ihnen in der akuten Situation helfen kann,
- fallbasierte Handlungspläne, um Kinder, die beißen, längerfristig zu begleiten,
- Möglichkeiten der Konfliktassistenz kennen,
- die Antwortregister des Tröstens kennen und Möglichkeiten wie vermieden werden kann, dass Kinder, die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Eltern kennen,
- Materialien kennen, die bei der Führung von Entwicklungsgesprächen im Zusammenhang mit dem Beißen helfen.

24.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT13-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar
26.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-FT13-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Wenn Sand ins Getriebe kommt....Teil 2

Psychische Erkrankungen im betrieblichen Umfeld – Ursachen, Auswirkungen und Interventionsstrategien

Träger von Kindertageseinrichtung, Bereichs-, Fach-, Abteilungsleitungen für Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Der Umgang mit psychischen Erkrankungen in betrieblichen Zusammenhängen ist meistens schwierig. Psychische Erkrankungen und Krisen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit ignoriert. Die Beteiligten hegen häufig die Hoffnung, dass die Problematik vorübergehend ist.

Das angebotene Seminar soll dazu dienen, Führungskräfte für die Problematik zu sensibilisieren. Durch das rechtzeitige Erkennen und das Anbieten adäquater Hilfen können mögliche Eskalationen verhindert und praktikable Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte des angebotenen Seminars sind:
- Aktuelle Zahlen und Erkenntnisse zum Thema (Schwerpunkt Zeit- und Leiharbeit)
- Vermittlung von Kenntnissen über die Entstehung von psychischen Erkrankungen sowie relevanter Einflussfaktoren (u. a. genetische, psychische und soziale Aspekte)
- Vermittlung von Kenntnissen zu „Depressionen und Burn-out“ sowie Angsterkrankungen. Hier unter anderem: Frühwarnzeichen, Auffälligkeiten am Arbeitsplatz
- Handlungsleitlinien in Bezug auf den Umgang mit betroffenen Mitarbeitenden
- Gemeinsame Bearbeitung von konkreten Praxiserfahrungen im Umgang mit betroffenen Mitarbeitern
- Betriebliche Ursachen für psychische Fehlbelastungen
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

24.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-TK8-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Wickeln, Wald und Mittagsschlaf - Hygienepläne und Infektionsschutz in der Kindertagesbetreuung

Fach- und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen sowie Träger. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Jede Kindertageseinrichtung legt in einem Hygieneplan alle relevanten Maßnahmen zur Infektionshygiene und Infektionsprävention verbindlich fest (§ 36 Infektionsschutzgesetz).
Vom (Haus-)Tier im Schülerhort, dem Umgang mit Wickelkindern in einer Krippe bis zu den Besonderheiten in einem Waldkindergarten oder einer integrativen Einrichtung sind ganz unterschiedliche Hygienemaßnahmen im Alltag erforderlich.

Im Mittelpunkt des Workshops steht der praxisbezogene Austausch zu:
- Infektionsprävention und Hygiene
- Übertragungswegen von Krankheitserregern
- Erstellung beziehungsweise Weiterentwicklung des Hygieneplans der Einrichtung
- Einzelthemen aus dem Hygieneleitfaden für die Kindertagesbetreuung des Landesgesundheitsamtes

Nach einer kurzen grundsätzlichen Einführung ins Thema werden die Fragen der Teilnehmenden die Schwerpunkte des Workshops bestimmen.
Dabei besteht auch die Möglichkeit, eigene Vorstellungen über Hygiene zu reflektieren, die oft von subjektiven Einstellungen und Erlebnissen geprägt sind.
Der Fortbildungstag eignet sich aufgrund seiner Konzeption sowohl für "neu einsteigende" als auch für mit dem Thema vertraute Personen, die
Fragen klären wollen, die sie schon lange beschäftigen.

05.07.17 KVJS, Stuttgart 17-4-LK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

"Wir haben mehr als Worte"

Gebärdenunterstützte Kommunikation in Krippe, Kita und Hort

Pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Krippen, Kitas und Horten

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, die Grundlagen der deutschen Gebärdensprache und ihre Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen.

Ziel des Seminares ist, dass die Teilnehmenden wissen, wie gebärdenunterstützte Kommunikation zur Inklusion von Kindern
- mit Behinderung (nicht nur Hörbehinderung),
- mit Deutsch als Zweit- oder Drittsprache und
- mit noch wenig Sprachkompetenz beiträgt.

Gebärdensprache hilft, sich im Alltag auszudrücken, fördert die Sprachkompetenzen von Kindern, sie kann Kindern die Teilhabe am Gruppengeschehen erleichtern und ihren Bildungsprozess fördern. Sie lässt Kinder Selbstwirksamkeit erfahren und unterstützt sie sich in ihrem „Sosein“ und mit ihren Bedürfnissen angenommen, wahrgenommen und verstanden zu fühlen. Gebärdensprache hilft Kindern, präzise mitzuteilen, was sie mitteilen wollen.

Die Teilnehmenden lernen, sensibler auf Kinder zu reagieren, auch im Sinne des Kinderschutzes, des Beschwerderechts von Kindern und deren Partizipation.
Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden grundlegende, für den Kinderbetreuungsalltag relevante Gebärden, um zu spielen, Gemeinsamkeit zu erleben, Regeln zu vermitteln, Grundbedürfnisse und Gefühle auszudrücken. Spiele, Lieder und gebärdenunterstützte Geschichten ermöglichen den Teilnehmenden, direkt in ihrem Arbeitsalltag erste Ideen umzusetzen und auszuprobieren.

05.05.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-INK3-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar

"Wir können Ihnen helfen, uns wieder los zu werden..." - Vom Umgang mit mangelnder Freiwilligkeit

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Es ist einfacher, in Kontakt mit Eltern oder Jugendlichen zu kommen, die ein Anliegen haben oder einsehen, dass sie Unterstützung brauchen, als es mit Personen zu tun haben, die „nur“ in Ruhe gelassen werden wollen. Gesetzliche Aufträge machen es erforderlich, Klienten (und teilweise ihr soziales Umfeld) mit mehr oder minder sanftem Druck dahin zu bringen, dass sie tun, was sie sollen, aber nicht unbedingt wollen oder können. Sie "sollen es freiwillig wollen". Das ist oft die nahezu paradoxe Ausgangslage. Sie dahin zu bringen, ist der Auftrag und wäre gleichzeitig die Lösung. Der gesetzliche Auftrag des Jugendamtes, als Garant des Kindeswohls tätig zu werden, schafft häufig komplizierte und methodisch herausfordernde Situationen. Wo Sozialarbeit mit Forderung und Druck arbeiten muss, entstehen mehr oder minder große menschliche und auch methodische Probleme, denn von der Grundidee her soll es sich um eine soziale, von „Kunden“ freiwillig in Anspruch genommene, Dienstleistung handeln. Man nennt das auch "Kontexte mangelnder Freiwilligkeit".

Im Seminar geht es vorrangig um methodische Wege zur Gestaltung dieser Situationen mit folgenden Schwerpunkten:
- Methoden der Systemanalyse und Auftragsklärung zur Strukturierung der Arbeit in Kontexten mangelnder Freiwilligkeit
- Kontextklärung mit Klienten
- Fremdaufträge und Kontrollaufträge reflektierend verhandeln
- Integration amtlich bestehender Routinen bei Kindeswohlgefährdung in ein systemisches Methodeninventar
- Umgang mit (anonymen) Fremdanzeigen
- Kooperation statt Streitereien über Wahrheiten
- Wie bringt man Beratung und Kontrolle unter einen Hut?
- Praktische Umsetzung von Zwangsmaßnahmen

11.10.17 - 13.10.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-RESY10-1 Verfügbarkeit: ausgebucht

Wo gehöre ich hin? Biografiearbeit mit Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der ambulanten und stationären Jugendhilfe, der Allgemeinen und Besonderen Dienste der Jugendämter

Ziele und Inhalte

Biografiearbeit bietet eine strukturierte und methodische Anleitung, Kinder und Jugendliche bei ihrer Vergangenheitsbewältigung – beim Umgang mit ihrer eigenen Lebensgeschichte – zu begleiten. Sie ermöglicht darüber hinaus auch eine effektive Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen und stellt eine Erweiterung des methodischen Repertoirs von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendhilfe dar.

Als sinnvolle und kreative Weiterentwicklung der „Familienkonstruktion“ bietet dieser methodische Ansatz auch Möglichkeiten zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Stieffamilien oder bei Fremdunterbringung.

Im Seminar werden die verschiedenen Methoden vorgestellt und im Rahmen von Übungen selbst erfahren.

10.07.17 - 12.07.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-EHSD8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

"Worte tun im Herzen weh..." - Eine inklusive Sprache entwickeln

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Sprache ist nicht neutral. Worte sind wirkmächtig: Sie können wohltuend
sein und sie können verletzen. Sie können bestärken und einladend sein
oder sie können entmutigen und ausschließen.
Welche Worte benutzen wir, wenn wir Kinder und ihre Familien in unseren Einrichtungen beschreiben? Welche Bezeichnungen sind besser geeignet als andere und warum?
Wie gestalten wir die Lernumgebung, die uns hilft, Unterschiede zu benennen, ohne Zuschreibungen und Abwertungen zu erzeugen?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welche Wirkung Sprache und Vielfalt auf Kinder haben, auf ihre Bildungsprozesse und auf ihre Identitätsentwicklung.
Dazu bildet die vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung als inklusives
Praxiskonzept die Grundlage. Es ist ein pädagogischer Ansatz, der Fachkräfte unterstützt, mit Kindern gemeinsam Vielfalt zu respektieren und Ausgrenzung zu widerstehen.

Der praxisorientierte Zugang zu diesem Thema mit vielen Beispielen und
das eigene Erleben stehen an diesem Tag im Vordergrund.
Die Veranstaltung zielt auf:
- Vermittlung des Ansatzes der vorurteilsbewussten Pädagogik und konkrete Beispiele für die Umsetzung in der Praxis
- Sensibilisierung für einen bewussten, inklusiven Umgang mit Sprache
- Anregungen zur Reflektion der eigenen Haltung

Die Teilnehmenden werden in die Grundlagen, Ziele und Praxis des Ansatzes der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung eingeführt und erhalten Anregungen für die pädagogische Praxis: Gestaltung der Lernumgebung, Umgang mit vorurteilsbewussten Bilderbüchern und eine Vorstellung der Arbeit mit Persona Dolls.

01.06.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-INK2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Zehnter Thementag für Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen

Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen, sowie von freien Trägern der Jugendhilfe, welche im Kontext der Frühen Hilfen tätig sind

Ziele und Inhalte

Das Fachgebiet der Frühen Hilfen entwickelt sich stets weiter. Durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen konnten viele gemeinsame Qualitätsstandards geschaffen werden. In der Arbeit im Kontext Früher Hilfen ergibt sich dennoch weiterhin regelmäßiger Austausch- und Informationsbedarf.

Das Ziel der Thementage ist es, ausreichend Zeit und Raum ausschließlich für den fachlichen Austausch und Input zu bieten. Die Thementage behandeln Schwerpunkte, Schnittstellen oder Themenkomplexe der Frühen Hilfen. Die verwaltungsrechtliche Abwicklung der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist nicht Gegenstand der Veranstaltung. Hierzu dienen die Gesamttreffen der Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen.

Die Inhalte der Thementage werden nach aktueller Bedarfslage spätestens zwei Monate vor den Veranstaltungen festgelegt. Themenwünsche und Referentenvorschläge können gerne an die Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen gerichtet werden.

13.12.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-FH4-2w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Zeit- und Selbstmanagement

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Ein Fundament erfolgreicher Führung ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Wer seine Ziele im Blick behält, wer sich und seine Arbeit gut organisiert, dabei seine persönlichen Voraussetzungen für Motivation und Energie berücksichtigt, führt besser. Auch die (Weiter-)Entwicklung des Zeit- und Selbstmanagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der eigenen Organisation ist eine wichtige Führungsaufgabe.

Auf der Grundlage bewährter Konzepte, Modelle und Techniken aus der Gehirnforschung, der Psychologie des Zeit- und Selbstmanagements, hypnosystemischer Ansätze sowie des klassischen Zeitmanagements entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Möglichkeiten, Instrumente und Schritte zur Weiterentwicklung des eigenen Zeit- und Selbstmanagements.
Die Teilnehmenden erarbeiten sich für ihr eigenes Zeit- und Selbstmanagement auf zwei Ebenen persönliche Entwicklungsziele: hilfreiche Haltungen und Orientierungen einerseits, sinnvolle Werkzeuge und Instrumente andererseits.
Die Teilnehmenden sammeln gemeinsam Ideen, wie sie die entsprechenden Themen auch mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitsalltag konkret angehen können.

12.09.17 - 13.09.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LSJ7-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Zielformulierung in der Hilfeplanung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Wo es um Entwicklungen und um das Steuern von Entwicklungen geht, geht es immer auch um das Formulieren von Entwicklungszielen. Dies trifft für Beratungsprozesse ebenso zu, wie für Erziehungsprozesse. Vor allem in kritischen und instabilen Zeiten, wenn Störungen oder Probleme auftreten, ist es sinnvoll, einer unerwünschten Entwicklung zielorientiert entgegen zu wirken. Dabei ist es für die Zielerreichung wichtig, dass die Ziele mit den Motiven der Klienten verbunden sind - also ihre Ziele sind.

Der Workshop bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, anhand eingebrachter Fallbeispiele, lösungsorientierte Ziele zu formulieren und diese auf die Klientenmotivation hin abzustimmen.

Es geht dabei um folgende Punkte:
- Herausarbeiten eines gemeinsamen Ziels
- Erkennen und Benennen der Klientenmotivation
- Formulierung und Operationalisierung von Zielen
- Nutzen aller zieldienlicher Ressourcen der Klientinnen und Klienten

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, anonymisierte Hilfepläne mitzubringen.

29.06.17 - 30.06.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-RESY3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Zielgerichtet und erfolgreich Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräche führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Anforderungen an Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren sehr komplex geworden. Als zentrale Figur am Steuer der Einrichtung verwalten Leitungen von Kindertageseinrichtungen nicht nur das Budget und erstellen Dienstpläne, sondern lösen Konflikte und motivieren ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Team. Eine zentrale Aufgabe der Leitungskräfte besteht darin, das Team zu lenken und leiten, um die Qualitätsentwicklung zu fördern. Das Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnengespräch ist hierbei das zentrale Instrument der Führungskraft.

In dieser Fortbildung
- reflektieren die Teilnehmenden ihre Leitungsrolle und ihren eigenen Führungsstil und ziehen daraus Kenntnisse für Situationen, die sie herausfordern,
- lernen die Teilnehmenden den systemischen Ansatz für Führungsarbeit kennen,
- befassen sich die Teilnehmenden mit der Delegation von Aufgaben und Vereinbarung von Zielen durch das Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnengespräch,
- diskutieren die Teilnehmenden die Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu motivieren und zu binden.

13.09.17 Bildungszentrum Schloss Flehingen 17-4-LK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams - Herausforderung und Chance für Leitungen

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, die sich mit der Aufgabe auseinandersetzen müssen, multiprofessionelle Teams zu führen

Ziele und Inhalte

Die Aussage „Wir sind ein Team!“ ist zwar schnell gemacht, sie stellt jedoch einen hohen Anspruch an die Arbeitsfähigkeit der Beteiligten. Damit die Teamarbeit für die Einzelnen zufriedenstellend ist, kommt es vor allem darauf an, die Arbeit gut zu gestalten und die vorhandenen Ressourcen im Team zu nutzen. Die unterschiedlichen Qualifikationen und Erfahrungshintergründe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Kindertageseinrichtungen arbeiten, sind bei einer erfolgreichen Teamarbeit zu berücksichtigen.

Im Seminar lernen die Teilnehmenden, welche Aufgaben im Speziellen auf die Leitungskräfte zukommen und wie Teamprozesse in Gang gesetzt werden können.

Schwerpunktthemen sind:
- Überprüfung der eigenen Haltung zu den unterschiedlichen Professionen
- Welche Aufgaben muss die Leitungskraft wahrnehmen?
- Was macht ein Team zum Team?
- Handlungsmöglichkeiten für die Teamarbeit erarbeiten
- Teamentwicklung als Prozess erkennen und nutzen
- Gruppendynamik
- Blockaden erkennen und Energien nutzbar machen
- Umgang mit den eigenen Ressourcen und den Ressourcen der Teammitglieder

16.11.17 - 17.11.17 Tagungszentrum Gültstein 17-4-LK3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar

Informationen zur Fortbildung

ausreichend freie Plätze
fast ausgebucht
auf Warteliste / Info bei Zusatzkurs

Unser Service-Center für Ihre Anfragen, Anmeldungen, usw.:

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
Lindenspürstraße 39
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 6375-610
Telefax: 0711 6375-125

E-Mail schreiben >>

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung von:
Montag - Donnerstag
9-12, 13-16:30 Uhr

Freitag
9-12 Uhr

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit

Weitere Informationen über den Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm

Zur Online-Anmeldung am 18.07.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein


Fachtagung "Aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben - Übergänge mit Care Leavern gestalten"

Weitere Informationen über den Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm

Zur Online-Anmeldung am 28.09.2017 in der Jugendherberge Stuttgart International


Partizipative Elternarbeit in den Jugendämtern und den stationären Hilfen zur Erziehung

Zur Online-Anmeldung am 19.06. - 20.06.2017 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein