Jugendhilfe

Die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Aufgaben der Jugendhilfe bedarfsgerecht und zielorientiert zu erfüllen. Der KVJS bietet eine breite Palette von Veranstaltungen. Sie vermitteln Informationen und Methoden und sind ein Forum für neue Entwicklungen in der Jugendhilfe und den Erfahrungsaustausch.

Auch Fortbildungsveranstaltungen örtlicher Träger zur Jugendhilfe können durch das KVJS-Dezernat Jugend finanziell unterstützt werden.

Es wurden insgesamt 297 Veranstaltungen gefunden.

Aktuelle Rechtsfragen in der Kindertagespflege

Fachberatungen der Jugendämter und Tageselternvereine oder anderer freier Träger, die mit den Aufgaben der Kindertagespflege vor Ort betraut sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, Leiterinnen und Leiter von Jugendämtern und Tageselternvereinen

Ziele und Inhalte

Das Seminar befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und zeigt die neuesten Entwicklungen auf.

Folgende Themenbereiche sind geplant:
- Gesetzliche Grundlagen und Entwicklungen der Kindertagespflege (SGB VIII, Verwaltungsvorschrift, Empfehlungen, Rechtsprechung), insbesondere zu Pflegeerlaubnis, Rechtsanspruch, laufender Geldleistung, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen
- Auswirkung und Umsetzung der Regelungen in der Praxis

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.

18.09.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-KTP2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Allergien, Asthma & Co. - Chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Kinder mit chronischen Erkrankungen, hier im Besonderen Asthma, Diabetes, Krampfleiden und Allergien, beanspruchen von pädagogischen Fachkräften besonderen Einsatz und Aufmerksamkeit, auch die Eltern dieser Kinder fordern dies meist aus gutem Grund. Bedingt durch ihre Erkrankung, fallen diese Kinder in der Gruppe manchmal stärker auf.

Seminarthemen sind:
- Rahmenbedingungen für die Aufnahme chronisch kranker Kinder
- Elternarbeit für betroffene und nicht betroffene Eltern
- Sensibilisierung von gesunden Kindern
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal begreifen
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

04.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alltagsroutine Schlafengehen

Den Herausforderungen einer Schlüsselsituation konkret und achtsam begegnen

Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern unter drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Schlafengehen ist in vielen Krippen eine täglich wiederkehrende Herausforderung, die sowohl für die Fachkräfte als auch für die Kinder mit Hektik und Stress verbunden sein kann. Dabei kann gerade beim Schlafengehen ein hohes Maß an Beziehungsqualität zwischen Kind und Fachkraft entstehen. Hier prüft das Kind wie achtsam und schützend, zuverlässig und beziehungsvoll die Bezugsperson mit ihm umgeht. Gleichzeitig ist der Ablauf zwischen dem Essen und dem Schlafengehen ein großes Interaktions- und Organisationsthema, das gut geplant, auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe abgestimmt sein muss, damit eine ruhige und entspannte Atmosphäre entstehen kann.

Welche Strategien und Methoden können helfen, die Schlafsituation ruhiger und entspannter zu gestalten? Was ist über den kindlichen Schlaf zu wissen? Wie kann ein professioneller Umgang mit Eltern zu diesem Thema aussehen? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen zum kindlichen Schlaf befasst sich das Seminar. Konkrete Praxisfragen stehen dabei im Vordergrund.

Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden umfassende Kenntnisse über den Kinderschlaf, und in diesem Zusammenhang der Aufnahme, sowie der Eingewöhnung von unter 1-jährigen Kindern und über die Aufsichtspflicht.
- Sie können konkrete Methoden zur Planung und Gestaltung der Übergänge, zum Beispiel vom Essen in den Schlaf umsetzen
- sie kennen angemessene Strategien zur Unterstützung des Einschlafprozesses
- sie können mit „Schlafverweigerern“ umgehen
- sie können Ruhephasen pädagogisch gestalten
- sie wissen, wie sie Kinder aus der Schlafsituation heraus, gut in die Gruppe und ins Spiel begleiten können
- sie können wichtige Fragestellungen der Eltern beantworten und zum Schlafbedarf und den Bettzeiten der Kinder beraten.

23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FT19-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
28.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT19-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Alte "Häsinnen" und junge Berufseinsteigerinnen - wie geht das zusammen?

Leitungen und Fachkräfte, die sich angesprochen fühlen

Ziele und Inhalte

Ein Team besteht in der Regel aus unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Was passiert, wenn junge Berufseinsteigerinnen mit älteren Kolleginnen zusammenarbeiten? Bewahrheiten sich eventuelle Vorurteile wie: Die Jungen haben kein Durchhaltevermögen mehr oder die Alten tun sich schwer mit Veränderungen, die Jungen meinen alles besser zu wissen oder die Alten sagen immer, das kennen wir bereits?

Wie wird mit Verschiedenheit umgegangen? Wenn die Verschiedenheit – persönlich und fachlich – auf der Basis relevanter Gemeinsamkeiten stattfinden kann, wird ein altersgemischtes Team als Bereicherung für alle Beteiligten erlebt. Das Verständnis für die Lebenssituation und Arbeitsweise des jeweils anderen kann helfen, individuelle Stärken zielfördernd einzusetzen.

Fragestellungen und Inhalte des Seminars sind:
- Wie arbeiten junge und ältere pädagogische Fachkräfte gut zusammen?
- Welche Vorurteile leiten die Fachkräfte in der Zusammenarbeit?
- Welche Ängste von beiden Seiten sind vorhanden?
- Welchen Gewinn hat ein Team mit unterschiedlichen Erfahrungen?
- Worauf ist im Umgang miteinander besonders zu achten?

Zitat von Aristophanes (um 445 - 385 v. Chr.): „Genau wie ich einen jungen Menschen gutheiße, in dem eine Spur von Alter ist, billige ich einen alten Menschen, der das Aroma der Jugend hat. Wer sich bemüht, Jugend und Alter zu vermischen, wird wohl körperlich altern, aber nie geistig.“

25.11.19 - 26.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Älter werden im Beruf

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Alter ist subjektiv und wird von jedem Menschen anders empfunden. Alle werden älter....
Was bedeutet das im beruflichen Zusammenhang?
Älterwerden heißt zunächst einmal ganz neutral: Veränderung. Veränderung, die sowohl im Inneren, als auch im Äußeren kontinuierlich notwendige Lern- und Anpassungsprozesse nach sich zieht.
Um für diese Aufgabe gut gerüstet zu sein, werden zunächst die gesellschaftlichen Klischees kritisch beleuchtet, um dann die eigenen „Altersbilder“ als mögliche Ressourcen zu entdecken.
Nachdem die Faktoren für gelingendes Älterwerden herausgearbeitet wurden, nähert sich das Seminar dem beruflichen Kontext.
Welche Haltungen und Einstellungen sind vorzufinden?
Wie kann man darauf reagieren, beziehungsweise welche Schwierigkeiten können auftauchen und wie können dabei erste Schritte Richtung Lösung aussehen?
Zum Ausklang wagen die Teilnehmenden des Seminars einen Blick in die Zukunft, tauschen sich über ihre Visionen für die Zeit nach dem Berufsleben aus, kommen vielleicht noch zu neuen Ideen.

16.05.19 - 17.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Arbeitstagung für Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Fachkräfte mit mindestens 1-jähriger Praxiserfahrung im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen aus den Tätigkeitsbereichen
- Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII
- Sonderaufwendungen in Jugendhilfeeinrichtungen
sowie themenbezogene Neuerungen aus der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und den landesweiten Empfehlungen.

Je nach Aktualität und landesweiter Bedeutung kann die Tagung weitere Schwerpunkte aus der Wirtschaftlichen Jugendhilfe beinhalten.

20.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-WJH1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
15.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-WJH1-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung beschäftigt sind

Ziele und Inhalte

Fundierte Kenntnisse im Recht der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung sind wichtig für die Sachbearbeitung, um finanzielle Einbußen zu vermeiden.

Bei dieser Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte erläutert.
Es wird auf die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren eingegangen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

21.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-WJH3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
16.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-WJH3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Auf die Windel, fertig, los" - Schlüsselsituationen und Stressoren im Tagesablauf der Krippenpädagogik

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis 3 Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

"Schnell die Kinder wickeln, damit der Morgenkreis beginnen kann..., schnell noch anziehen, damit sich das Rausgehen auch lohnt..., schnell die Kinder beim Sauberwerden begleiten, damit sie mehr Zeit zum Spielen haben..."
Fachkräfte, die mit den Jüngsten arbeiten, fühlen sich oft "ausgepowert" wegen der vielen Dinge, die schnell zu tun sind, um endlich zum Wesentlichen zu kommen. Doch was ist das Wesentliche im Tagesablauf eines Krippenkindes? Ist dieser "Leistungssport" guter Alltag oder braucht es in der Kleinkindbetreuung ein Umdenken, welches diese so eiligen Themen in den Mittelpunkt der Pädagogik stellt?

An diesen beiden Tagen wird die Tagesgestaltung in den Blick genommen und reflektiert, wie der Krippenalltag zu echten Schlüsselsituationen für die Kinder werden kann.

Die Fortbildung befasst sich mit den Themen:
- Kleinkindbetreuung - ein Leistungssport?
- Den Tagesablauf mit seinen Ritualen als Bildungsangebote entdecken
- Die Mikroübergänge des Tages erkennen und gestalten
- Freie Bildungszeit und Angebote mit thematischen Schwerpunkten
- Spiel- und Lernthemen der Jüngsten
- Den Bildungsort Mahlzeit erkennen und qualitativ hochwertig umsetzen
- Beziehungsvolle Pflege

Am Ende der Fortbildung haben die Teilnehmenden
-sich mit der eigenen Haltung in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages auseinandergesetzt,
-ihren Krippenalltag reflektierend in den Blick genommen,
-erkennen können, was Qualität in den Schlüsselsituationen des Krippenalltages bedeutet und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erfahren.

19.11.19 - 20.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Aufsichtspflicht in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Der Alltag in Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt birgt immer wieder Situationen, in denen sich Leitungen und Fachkräfte mit Fragen konfrontiert fühlen, die sie verunsichern, weil die Aufsichtspflicht scheinbar wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt.

Neben den Fragen zur Aufsichtspflicht gibt es eine Menge schwieriger Rechtslagen, über die das pädagogische Personal Bescheid wissen sollte, damit es sich gegenüber Eltern, dem Jugendamt, den Beratungsstellen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vorgesetzten kompetent verhalten kann.

Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel:
- Welche Arten von Aufsichtspflicht gibt es?
- Wer haftet bei Verletzung der Aufsichtspflicht?
- Was bedeutet Datenschutz für meine Arbeit?
- Welche Versicherungen greifen bei welcher Begebenheit?
- Was beinhaltet der Arbeits- und Sicherheitsschutz?
Diese werden praxisnah während des Seminars beantwortet.

Weitere Fragen aus der Alltagspraxis von Kindertageseinrichtungen bereichern den Input.

Ziel des Workshops ist eine gestärkte Rechtssicherheit der Fachkräfte.

01.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Auftaktveranstaltungen zur Transferphase der Fortschreibung der Überörtlichen Berichterstattung zu Entwicklungen und Rahmenbedingungen der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung in Baden-Württemberg

Leitungsebene der Sozialdezernate und Jugendämter sowie der Einrichtungen und Dienste im Bereich Hilfen zur Erziehung, Vertreterinnen und Vertreter der Verbände der freien Wohlfahrtspflege und anderer Trägerverbände

Ziele und Inhalte

Im Herbst 2018 wird die Fortschreibung des Berichts zu Entwicklungen und Rahmenbedingungen der Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen in Baden-Württemberg vorliegen. In diesem Bericht werden die landesweiten Trends und kreisspezifischen Dynamiken in diesem Leistungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe über den Fortschreibungszeitraum vom Jahr 2011 bis 2016 sowie das Bedingungsgefüge der beobachteten Entwicklungen differenziert analysiert und beschrieben.

Die Veranstaltungen bilden den Auftakt für die Transferphase der Berichterstattung, in der das KVJS-Landesjugendamt allen örtlichen Trägern und anderen Interessierten eine breite Palette von Transferleistungen zur Aufbereitung und Weiterarbeit mit den Berichtsergebnissen anbieten wird. Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung wird die Vorstellung zentraler grundlegender Erkenntnisse des Berichts sein. Darüber hinaus werden die Dienstleistungsangebote, die das KVJS-Landesjugendamt im Zuge des Transfers für seine Kooperationspartner bereithält, vorgestellt.

13.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-JPL5-1s Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
27.11.18 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JPL5-2s Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Austauschtreffen aller Multiplikatoren und Koordinatoren von Familien-/Willkommens-/Begrüßungsbesuchen von Neugeborenen

Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen sowie von freien Trägern der Jugendhilfe oder aus dem Gesundheitswesen, die Willkommens- oder Begrüßungsbesuche für Neugeborene und frischgebackene Eltern organisieren, koordinieren und/oder diese durchführen

Ziele und Inhalte

Durch das Bundeskinderschutzgesetz wurde die Grundlage für Willkommensbesuche bei Neugeborenen und deren Eltern geschaffen. Im § 2 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) wird ausgeführt, dass "Eltern sowie werdende Mütter und Väter über Leistungsangebote im örtlichen Einzugsbereich zur Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren informiert werden (sollen)".

Im Rahmen des Aktionsprogramms Familienbesucher (2011 - 2013) und durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen (2012 - 2017) konnte die quantitative und qualitative Umsetzung in den Stadt- und Landkreisen gesteigert werden.
Seit 2013 unterstützt das KVJS-Landesjugendamt durch jährliche Austauschtreffen für Multiplikatoren und/ oder ehren- oder hauptamtliche Willkommensbesucher.

Das Austauschtreffen bietet mindestens einen Fachvortrag beziehungsweise Input zu einem thematischen Schwerpunkt im Rahmen der Willkommensbesuche. Dieses wird in der Regel im Austauschtreffen des Vorjahres (oder durch aktuelle Ereignisse) bestimmt.
Außerdem ist ausreichend Zeit und Raum für den überregionalen Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen geboten.
Es sollen auch Beispiele aus der Praxis vorgestellt und diskutiert werden.

Alle Teilnehmenden werden gebeten, ihre Materialien (z. B. Flyer, Vordrucke) für den Austausch mitzubringen.

02.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FH1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Autistische Kinder verstehen lernen

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulkinderbetreuungs- und Erziehungshilfeeinrichtungen, Integrationsfachkräfte

Ziele und Inhalte

"Das autistische Kind" gibt es nicht. Jedes autistische Kind ist anders. Jedes autistische Kind ist eine neue Herausforderung und eine Bereicherung für die pädagogische Fachkraft, für die Gruppe und für die pädagogische Alltagsarbeit.

Die Verhaltensweisen von Kindern mit einer „Autistischen-Spektrum-Störung“ wirken für „Nicht-Autisten“ oft befremdlich und irritierend.
Die Wahrnehmungsbesonderheiten dieser Kinder, dass ihre Sinne anders hören, sehen, riechen, schmecken und empfinden, lässt sie ihre Umwelt häufig als bedrohlich wahrnehmen. Ihr daraus resultierendes Verhalten erscheint in besonderer Weise herausfordernd.

Die Fähigkeit der Fachkraft, herausforderndes Verhalten zu verstehen und „umzudeuten“ wird als Voraussetzung für einen individuellen, integrativ-pädagogischen Umgang mit Autisten verstanden.

In diesem Seminar soll Verständnis für die „Sinnhaftigkeit“ autistischen Verhaltens vermittelt werden. Dazu ist hilfreich, dass wir selbst eine „Autismus-Brille“ aufsetzen.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Begrifflichkeit: „Autismus-Spektrum-Störung“
- Auswirkungen von Autismus auf betroffene Kinder
- Notwendigkeit individueller Förderung
- Pädagogische und therapeutische Ansätze
- Möglichkeiten und Grenzen von Integration und die Zusammenarbeit mit Integrationsfachkräften
- Individuelle Fallbesprechungen

25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK8-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
08.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-INK8-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Autistische Kinder verstehen lernen und den Alltag mit ihnen entspannt und bildungsreich gestalten

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Schulkindbetreuungs- und Erziehungshilfeeinrichtungen, Integrationskräfte

Ziele und Inhalte

Jedes Kind ist anders, das ist auch bei Kindern mit einer Autismus – Spektrum – Störung (ASS) so.
Trotz dieser Vielfalt gibt es einige Grundprinzipien welche das gemeinsame Leben und Lernen in Kindertageseinrichtungen, Schule und in der Erziehungshilfe für alle Beteiligten erleichtern und die Inklusion von Kindern mit einer ASS möglich machen.

Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar:
- Grundlagen zur Betreuung von Kindern mit einer Behinderung
- Grundlagen zum Krankheitsbild ASS
- Typische Anzeichen von ASS, um eine persönliche Einschätzung vornehmen zu können (keine Diagnose)
- Räumliche Voraussetzungen
- Handlungsstrategien und Handlungsprinzipen als Antwort auf die Störungsphänomene von Kindern mit einer ASS in Krippe, Kita und Hort
- Einblick in unterschiedliche Formen für eine unterstützende/gestützte Kommunikation

Das zweitägige Seminar ist so geplant, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das wollen, die Möglichkeit und ausreichend Zeit dafür haben, Fälle aus der eigenen Arbeit vorzustellen und gemeinsam nach hilfreichen Interventionsmöglichkeiten zu suchen.

02.07.19 - 03.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Balance und Wirksamkeit in der stellvertretenden Leitung

Stellvertretende Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung, von Beratungsstellen und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die stellvertretende Leitung ist nicht „richtige“ Leitung, aber auch nicht „normale“ Mitarbeitende. Diese Stellung kann viele Probleme, Fragen und gleichzeitig interessante Aufgaben und Verantwortungen mit sich bringen. Gerade weil Leitungskräfte im psychosozialen Bereich in den letzten Jahren durch gesetzliche Änderungen, die Erweiterung der Qualitäts- und Ergebnisanforderungen sowie eine größere Mitarbeiterzahl in den Organisationeinheiten, einen deutlichen Aufgabenzuwachs erfahren haben, kann das die Rolle der stellvertretenden Leitung bereichern.
In jedem Fall ist die Voraussetzung: Eine gute Abstimmung zwischen Leitung und Stellvertretung in grundsätzlichen Leitungsfragen, in ihrer Werteorientierung, Strategie und Handlungsweise sowie eine Aufgabenverteilung, die allen Mitarbeitenden klar und gleichzeitig bei Bedarf flexibel bekannt ist.

Zentrale Themen des Seminars sind:
- Aufgabenklärung: Was muss ich, was kann ich übernehmen?
- Rollenstabilität versus Rollenflexibilität: Meine innere Haltung und wie ich sie nach außen kommuniziere
- Die Zusammenarbeit mit der Leitung aktiv gestalten
- Einladungen in unproduktive Beziehungsmuster: „psychologische Spiele“ als Lernfeld

04.12.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-FL6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
03.12.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FL6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Basisqualifizierung Kleinkindpädagogik

Leitungen von Einrichtungen, von denen eine pädagogische Fachkraft an der Abschnitts-Fortbildung teilnimmt (nur Auftaktveranstaltung).

Ziele und Inhalte

Die pädagogische Arbeit mit Kindern bis drei Jahren erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Welt der jüngeren Kinder, ihren ganz eignen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Dies verlangt von den pädagogischen Fachkräften ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, damit Zeichen und Bedürfnisse der jüngeren Kinder richtig erkannt und verstanden werden. Auch braucht es Räume und Materialien, die dem Forscher- und Bewegungsdrang der Kinder Rechnung tragen.
Aus dem Hintergrund der Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung wird in der Fortbildung den Fragen nachgegangen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen und Interessen von Kindern bis drei Jahren gerecht zu werden.

Die längerfristige Fortbildung bietet eine umfassende Basisqualifizierung für Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Kindern bis drei Jahren reflektieren und weiterentwickeln wollen oder neu in der Kleinkindbetreuung tätig sind. Der Transfer der persönlich-fachlichen Erkenntnisse und damit auch der Zugewinn für die Einrichtung werden durch begleitende Maßnahmen unterstützt.

Die Fortbildung gliedert sich in sechs Abschnitte für teilnehmende Fachkräfte und eine Auftaktveranstaltung für deren Einrichtungsleitungen.

Auftaktveranstaltung für Einrichtungsleitungen:

An diesem Tag bekommen die Einrichtungsleitungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte Einblicke in die Fortbildungsinhalte der Abschnitte der Fachkräfte. Das Ziel des Tages ist den individuellen Transfer der Fachkräfte in die Einrichtungen durch die Einbeziehung der Leitungen zu gewährleisten.

Fortbildungsabschnitte für Fachkräfte:

1. Die Bedeutung der Fachkraft im frühkindlichen Bildungsbereich und Übergang von der Familie in die Krippe
- Auseinandersetzung mit der Motivation für die Arbeit mit dem jungen Kind
- Auseinandersetzung mit dem Arbeitsfeld Krippe
- Kennenlernen des Feinfühligkeitskonzepts
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Herausforderung Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen

2. Beziehungsvolle Pflege
- Achtsamkeit und respektvoller Umgang
- Pflegezeit ist Bildungszeit
- Partizipation: In Pflegesituationen Selbstwirksamkeit erleben
- Windelfreiheit – der Weg des Sauberwerdens

3. Autonome Bewegungsentwicklung und selbstbestimmtes Spiel
- Spiel- und Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- „Lass mir Zeit“ – vom Zulassen individueller Entwicklungsrhythmen
- Die Bedeutsamkeit des Spiels für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
- Vorbereitete Umgebung, Bewegungs- und Spielmaterialien
- Die Aufgabe der pädagogischen Fachkraft: wahrnehmen, verstehen und begleiten

4. Bildungsort Mahlzeit, Bildungsort Schlafen und Mikrotransitionen
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Kleinkindgerechtes Essen
- Vom Essen auf dem Schoß zum selbstständigen Essen
- Entwicklung von Schlaf und Schlafverhalten
- Die Begleitung der Kinder in und aus dem Schlaf
- Räume zum Essen und Schlafen gestalten
- Herausforderung „Tagesablauf gestalten“

5. Kinder miteinander
- Kleinkinder unter sich – die Bedeutung der Peergroup
- Die Entwicklung von Emotionen und Gefühlen
- Im Spannungsfeld: Individuum und Gruppe
- Konflikte verständnisvoll begleiten

6. Abschlussveranstaltung
- Präsentation eines selbst gewählten Themas der Fortbildung
- Reflexion des Gelernten und der in des Praxis erlebten Handlungssituationen
- Klärung offener Fragestellungen

Umfang und Dauer:
Die längerfristige Fortbildung beginnt mit der Auftaktveranstaltung für die Einrichtungsleitungen. Für die teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte umfasst sie verbindlich die Fortbildungs-Abschnitte 1 bis 6 mit insgesamt 13 Seminartagen in 2019 und 2020.

16.09.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-BK1-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
09.10.19 - 10.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BK2-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bearbeitung von komplexen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe - mit fachgerechten Formaten

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von "Morgen" befassen

Ziele und Inhalte

World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der erhalten ll,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden sollen,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn eine kreative Lösung benötigt wird und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.
Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

Hinweis :
Unser Angebot beinhaltet die passgenaue Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise und bei Bedarf die Moderation der vom Träger geplanten Veranstaltung. In diesem Zusammenhang sind je nach Veranstaltung kurze Einweisungen von örtlichen Moderatorinnen und Moderatoren inbegriffen. Es handelt sich nicht um eine Qualifizierung in diesen Methoden.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bedarfsgerechte Beratung und Begleitung von Verwandten- und Netzwerkpflegeverhältnissen

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste Freier Träger der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe

Ziele und Inhalte

Die Zahl von Kindern und Jugendlichen, die bei ihren Großeltern oder bei Bekannten der Eltern im Rahmen der Vollzeitpflege aufwachsen, steigt deutlich an. Die Gewährung der Hilfe nach § 33 SGB VIII ergibt sich aus dem erzieherischen Bedarf, der durch die leiblichen Eltern des Kindes zu diesem Zeitpunkt nicht erfüllt werden kann. Häufig aber leben Kinder schon bei den Verwandten, bevor die Hilfe zur Erziehung greift.
Verwandten- und Netzwerkpflegeverhältnisse entstehen nicht aus der Motivation heraus, eine öffentliche Aufgabe zu übernehmen. Vielmehr soll der in Schwierigkeiten steckenden Tochter oder dem Sohn, der Schwester oder dem Bruder, der Freundin oder dem Bekannten geholfen und dem Kind seine Familie beziehungsweise sein Netzwerk erhalten werden sowie eine Fremdunterbringung erspart bleiben.
Die Beratung der Verwandten- und Netzwerkpflegenden bedarf einer besonderen Wertschätzung für diese Hilfeformen. Eine besondere Aufmerksamkeit für die gewachsenen Beziehungen der erziehenden Verwandten oder Freunden zu den leiblichen Eltern des Kindes ist erforderlich. Die Tatsache, dass die Pflegepersonen das Kind und seine Vorgeschichte sehr gut kennen, kann sowohl eine Ressource sein als auch zusätzliche Konflikte mit sich bringen.

Die Fortbildung setzt sich mit den besonderen Anforderungen an die Beratung und Begleitung von Verwandten- und Netzwerkpflegeverhältnissen auseinander.

29.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie für gelingende Hilfeprozesse in der Vollzeitpflege

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste Freier Träger der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe

Ziele und Inhalte

Pflegekinder haben besondere Entwicklungsaufgaben zu lösen, wie beispielsweise bei der Identitätsentwicklung mit zwei Familiensystemen. In vielen Fällen kommt für sie und die Pflegefamilie eine unsichere Perspektive hinzu, ob das Leben in der Pflegefamilie von Dauer sein wird oder ob sie wieder zu ihrer Herkunftsfamilie zurück können.
Eine gute Perspektive für die Pflegekinder zu entwickeln, benötigt eine fundierte Fachlichkeit der Pflegekinderdienste und Sozialen Dienste der Jugendämter. Nach § 37 Abs.1 SGB VIII soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegepersonen und die Eltern zum Wohl des Kindes beziehungsweise Jugendlichen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit als Ziel zu erreichen ist anspruchsvoll.
Eltern haben eine andere Sicht auf das Kindeswohl und schätzen die Situation ihrer Kinder anders ein als etwa die Pflegeeltern oder die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Die Fremdplatzierung des Kindes in einer Pflegefamilie wird von den Eltern häufig als massive Einmischung und Eingriff angesehen, begleitet von einem Gefühl des Scheiterns und der Angst vor dauerhaftem Verlust des eigenen Kindes.

Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie leibliche Eltern in der Pflegekinderhilfe besser einbezogen und begleitet werden können.
Außerdem werden die Zusammenarbeit im Rahmen der Besuchskontakte zwischen Kind und Herkunftseltern sowie der Stellenwert der Elternarbeit für eine Rückkehroption des Kindes zu den leiblichen Eltern thematisiert.

28.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beistandschaft - Aktuelle Fragen

Fachkräfte der Beistandschaft

Ziele und Inhalte

In dieser Arbeitstagung werden die aktuellen Fragen der örtlichen Praxis im Arbeitsbereich Beistandschaft bearbeitet. Es ist vorgesehen, zu diesem Zeitpunkt vorliegende Gerichtsentscheide der oberen und obersten Gerichte (Oberlandesgerichte bzw. Bundesgerichtshof) einzubeziehen und den fachlichen Austausch zwischen den Ämtern zu stärken. Auch die aktuellen Gesetzesänderungen werden dabei Berücksichtigung finden.

Um dem Anspruch an Aktualität in dieser Tagung gerecht zu werden, können bis vier Wochen vor der Veranstaltung Fallkonstellationen und Fragestellungen, die in dieser Tagung besprochen werden sollen, bei heike.korge@kvjs.de, eingereicht werden. Die eingereichten Unterlagen werden vorab an die Referentin und den Referenten weitergeleitet.

25.07.19 - 26.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BPV5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratung bei Trennung und Scheidung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Trennung und Scheidung sind ein einschneidendes Geschehen in der familiären Entwicklung und werden von allen Mitgliedern der Familie als Krise erlebt. Zum Schmerz über den vielfältigen Verlust kommen Ängste, Schuldgefühle und alte Verletzungen. Die anstehenden Aufgaben der Besitzaufteilung, Klärung der Finanzen und Neuregelung der elterlichen Sorge sind darum oft gekennzeichnet durch Streit und Spannungen. Die Fachkräfte im Jugendamt werden häufig mit hocheskalierten Konfliktsituationen konfrontiert und sollen Eltern dazu bringen, im Blick auf ihr Kind miteinander zu kooperieren.

Ziel des Seminars ist es daher, ein prozessorientiertes Beratungsmodell zu vermitteln. Dies soll den Fachkräften im Umgang mit (hoch-)strittigen Fällen Orientierung und Sicherheit geben und sich als Grundalge für ein einheitliches Vorgehen im Jugendamt und anderen Beratungseinrichtungen eignen.

Im ersten Abschnitt geht es um die Klärung der Voraussetzungen für eine Elternmediation und deren Durchführung.

Im zweiten Abschnitt geht es um die beraterischen Methoden im Umgang mit hochstrittigen Eltern und um eine Form der Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren, die auf den familiären Zusammenhalt günstigen Einfluss nimmt.

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Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Tagungsstätte Thomashof
19-4-RESY7-1A: 02.04. - 04.04.2019
19-4-RESY7-1B: 27.05. - 28.05.2019

Kosten je 2-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten je 3-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 438,00 €
Ohne Übernachtung 331,00 €
Preis inkl. 165,00 € Teilnehmerbeitrag

02.04.19 - 04.04.19 Tagungsstätte Thomashof Details 19-4-RESY7-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratung und Unterstützung / Beistandschaft - Einführung

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erst seit kurzer Zeit (maximal sechs Monate) im Arbeitsbereich Beistandschaft tätig sind

Ziele und Inhalte

Dieses Seminar (bestehend aus zwei Abschnitten) vermittelt die Zielsetzung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und ist zur Einführung in die Sachbearbeitung im Arbeitsbereich „Beratung und Unterstützung / Beistandschaft“ konzipiert. Es ergänzt die amtsinterne Einarbeitung.
Häufig sind in der Praxis der Jugendämter im Rahmen der Sachbearbeitung zusätzlich zum Führen von Beistandschaften und der Beratungs- und Unterstützungstätigkeit auch die Urkundstätigkeit sowie die Aufgabe eines Amtsvormundes/-pflegers wahrzunehmen. Die beiden Arbeitsbereiche Urkundstätigkeit und Amtsvormundschaft/-pflegschaft sind nicht Inhalt des Seminars.

Abschnitt 1:
Es geht um die Vermittlung rechtlicher Grundkenntnisse des Beistandsrechts (§ 1712 ff. BGB), Abstammungsrechts, Sorgerechts und Unterhaltsrechts. Dabei wird auch intensiv auf die Aufgaben der Beratung und Unterstützung (§§ 18, 52a SGB VIII) als eigenständiger Arbeitsauftrag eingegangen.

Abschnitt 2:
Die rechtlichen Grundkenntnisse des ersten Abschnitts werden anhand von Praxisbeispielen vertieft. Dabei wird auf die zum Zeitpunkt der Veranstaltung vorliegenden Gerichtsentscheidungen der oberen und obersten Gerichte (Oberlandesgerichte bzw. Bundesgerichtshof) eingegangen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben außerdem die Möglichkeit, in diesem zweiten Abschnitt aktuelle Fälle aus ihrer beruflichen Praxis einzubringen. Es wird gebeten, entsprechende Fälle (Sachverhalt einschließlich Fragestellung auf maximal einer Seite zusammengefasst) bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei heike.korge@kvjs.de einzureichen.

Benötigte Arbeitsmittel:
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BGB, SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), Zivilprozessordnung, FG, Süddeutsche Leitlinien

25.03.19 - 26.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BPV4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beratung von hochstrittigen Eltern im Rahmen der gerichtsnahen Mediation (Elternkonsens)

Fachkräfte von Beratungsstellen, sozialpädagogische Fachkräfte in den sozialen Diensten der Jugendämter sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Die gerichtsnahe Mediation an Beratungsstellen, auch bekannt unter dem Titel „ Beratung von hochstrittigen Eltern“, ist ein Baustein zur Unterstützung von Eltern und damit auch deren Kindern im Rahmen von Trennung und Scheidung.

Im Seminar gibt es einen kurzen Überblick über die Mediationsarbeit, die Geschichte, den Aufbau und die Entwicklung des Netzwerkes (anhand der „Heidenheimer Praxis").
Praxisnah soll dann der Verlauf einer gerichtsnahen Beratung, vom Erstkontakt bis zum Mediationsabschluss, vermittelt werden.
Insbesondere werden die Teilnehmenden für ihren Beratungsalltag als gerichtsnahe Mediatoren einen Handwerkskoffer mit unterschiedlichen praxiserprobten Methoden mitnehmen können.

Weitere wichtige Aspekte in der herausfordernden Arbeit mit hochstrittigen Eltern sind die Selbstfürsorge und die positive Grundeinstellung zu dieser Zielgruppe.

Seit 1994 führen die Referenten Gruppen für Scheidungskinder durch und seit 2006 arbeiten sie in der gerichtsnahen Mediation im co-therapeutischen Setting. Darüber hinaus haben sie langjährige Erfahrungen mit dem Elternkurs „Kind im Blick“(KIB) und dem Gruppenangebot „Trennung meistern, Kinder stärken“, das im Rahmen des Projektes „Elternkonsens BW“ entwickelt wurde. Beides sind Angebote für hochstrittige Eltern.

Die Veranstaltung bietet Raum, um eigene Fälle einzubringen. Sie ist sowohl geeignet für Neueinsteiger, als auch als Möglichkeit zur Auffrischung für bereits erfahrene Fachkräfte.

28.02.19 - 01.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bereitschaftspflege - qualitative Aspekte für eine gelingende Hilfegestaltung

Pädagogische Fachkräfte freier und öffentlicher Träger, die im Bereich Bereitschaftspflege tätig sind

Ziele und Inhalte

"Bereitschaftspflege bietet mehreren tausend Kindern pro Jahr, die aufgrund von Not- und Krisensituationen durch das Jugendamt in Obhut genommen werden mussten, einen vorübergehenden Lebensort und eine Chance auf eine bessere Zukunft. Damit diese Chance wirklich wird, ist es notwendig, in zügigen, transparenten Klärungs- und Entscheidungsprozessen mit allen Beteiligten eine Perspektive zu erarbeiten und sanfte Übergänge aus der Bereitschaftspflege hinaus zu gestalten." (Petri, Pierlings: Chance Bereitschaftspflege, Impulse für eine entwicklungsfördernde Praxis)

Im Rahmen des Modellprojektes Bereitschaftspflege der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen in Kooperation mit dem Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V. wurde analysiert, inwiefern Prozesse während der Bereitschaftspflege begünstigend beeinflusst werden können.

Die Referenten stellen zentrale Ergebnisse des Projektes vor und diskutieren diese mit den Teilnehmenden.
Anschließend werden die Themen "Perspektivklärung" und "Gestaltung von Übergängen" in Workshops so bearbeitet, dass Rückschlüsse für die eigene Praxis gezogen werden können.

27.03.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-EHSD4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Berufseinstieg im ASD

Qualifizierungsangebot für neue Fachkräfte

Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, die seit maximal neun Monaten im Arbeitsfeld tätig sind

Ziele und Inhalte

Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung,
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz
unterstützen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus jeweils zwei 3-tägigen Seminarblöcken sowie fünf Tagen Praxisberatung.

Bei den Seminaren steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt.
Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen.
Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.

21.01.19 - 23.01.19 Forum Hohenwart Pforzheim Details 19-4-EHSD1-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
27.05.19 - 29.05.19 Schloss Hofen, Lochau -Austria- Details 19-4-EHSD1-2Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
03.07.19 - 05.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD1-3Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beschweren erwünscht

Jede Beschwerde ist ein Geschenk

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz gibt vor, dass Kindern in der Kita neben dem Beteiligungsrecht auch ein Beschwerderecht einzuräumen ist. Zur Sicherung der Rechte von Kindern und zu ihrem Schutz ist die Erteilung der Betriebserlaubnis vom konzeptionell verankerten Partizipations- und Beschwerdemanagementverfahren abhängig.

Beschwerden in der Kita können von Kindern, ihren Familien und von Fachkräften eingebracht werden.
Beschwerden drücken eine Sorge, Unzufriedenheit oder Unmut aus. Sie weisen auf ein Bedürfnis der die Beschwerde einbringenden Person hin.
In Beschwerden steckt nicht nur ein Hinweis auf wahrgenommene pädagogische Qualität, auf Verbesserungs- oder Veränderungswürdiges oder zukünftige Trends, sondern auch ein Entwicklungspotential für das Kind, seine Familie und die Kita. Das sich hinter der Äußerung verbergende Anliegen muss erkannt sein und zum Gegenstand von wechselseitigen Aushandlungsprozessen und nachhaltigen Bildungsprozessen im pädagogischen Alltag werden. Beschwerden bieten die Chance, die bestehende Praxis bedarfsangemessen zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Es geht hierbei nicht um das Erfüllen jeder Anregung, sondern um das Wahrnehmen, Achten und Verstehen verschiedener Sichtweisen und darum, sich bewusst für oder gegen eine mögliche Veränderung auszusprechen.

Am Fortbildungstag setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, was unter dem Begriff Beschwerde zu verstehen ist, welche Formen von Beschwerden es gibt und wie es gelingen kann, mit Beschwerden kultursensibel umzugehen. Die eigene Haltung zu Beschwerden wird in den Blick genommen und die Frage beleuchtet, wie wir mit unserem Gegenüber in einen Dialog eintreten können. Darüber hinaus werden erste Ideen der Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Familien und Fachkräfte sowie angemessene Prozessschritte der Beschwerdebearbeitung erarbeitet.

Ziel ist es, sich des Zusammenspiels von Haltung, Verhalten und Verfahren bewusst zu sein sowie die eigene beschwerdefreundliche Dialogfähigkeit und Gesprächsführungskompetenz weiterzuentwickeln.

21.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligung leben! Praxisentwicklungstage für Einrichtungen und Jugendämter

Die Praxisentwicklungstage richten sich an Fachkräfte-Tandems aus Jugendämtern und Einrichtungen der Heimerziehung. Sie können aber auch von einzelnen Institutionen in Anspruch genommen werden.

Ziele und Inhalte

Auf der Basis des KVJS-Forschungsvorhabens „Beteiligung leben! Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung" wurde ein Inhouse-Paket entwickelt, das Fortbildung mit Praxisentwicklung verknüpft. Die auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmten Praxisentwicklungstage unterstützen öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe darin, ihre bisherige Arbeit unter dem Blickwinkel der Partizipation zu bilanzieren, Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung zu identifizieren und an gemeinsam vereinbarten Themen zu arbeiten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte können individuell vereinbart werden. So ist es beispielsweise auch möglich, bereits in Gang gesetzte Prozesse zu vertiefen oder weiter zu entwickeln.

Das Inhouse-Paket besteht aus jeweils drei 1-tägigen Workshops, die in Absprache mit den Kooperationspartnern gestaltet werden.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) moderiert die fachliche Schwerpunktsetzung, vermittelt Fortbildungsinhalte, berät bei der Praxisentwicklung und dokumentiert die Ergebnisse.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN13-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beteiligungsprozesse gestalten

Moderation von Großgruppen

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten der Landkreise, Städte und Gemeinden, sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der Jugendarbeit, die bereits über Grundlagen und Erfahrung in der Moderation und Gesprächsführung verfügen

Ziele und Inhalte

Mitbestimmung und Mitgestaltung sind leitende Prinzipien der Jugendarbeit. Nicht erst seit Änderung der Gemeindeordnung (§ 41a) ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen Aufgabe von Jugendreferaten.
Doch wie können Beteiligungsverfahren in der Praxis gestaltet werden? Welche Methoden sind geeignet?
Die Veranstaltung vermittelt das notwendige Know-How!

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage werden drei Großgruppenmethoden vorgestellt:
- Open Space
- Zukunftswerkstatt
- World Café

Theoretischer Input und praxisorientierte Erprobung wechseln sich ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, Beispiele aus der eigenen Praxis einzubringen. In der Gruppe werden passende Umsetzungsmöglichkeiten gemeinsam entwickelt. Die Reflexion wird ergänzt durch Fallbeispiele des Referenten.
Die Teilnehmenden lernen, für die jeweilige Aufgabenstellung die passende Methode auszuwählen, vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentieren.

03.06.19 - 04.06.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-JA8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Beurkundungsrecht

Urkundspersonen der Jugendämter

Ziele und Inhalte

Die Beurkundungstätigkeit im Jugendamt gemäß §§ 59/60 SGB VIII erfordert für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachliche Kompetenz und Rechtssicherheit. Das Seminar soll einen systematischen Überblick über die für die Beurkundungstätigkeit erforderlichen Rechtsgrundlagen und die praktische Anwendung in der täglichen Arbeit vermitteln.

Insbesondere sind dies:
- Beurkundungsermächtigung
- örtliche und sachliche Zuständigkeit
- Beurkundungstätigkeit nach §§ 59 und 60 SGB VIII
- Formelle Rechtsvorgaben nach dem Beurkundungsgesetz
- Ablauf der Beurkundung (Identitätsfeststellung/Inhalt...)
- Inhalte und Umfang der Belehrungspflichten
- Abschriften/Ausfertigungen
- Vollstreckbare Ausfertigungen
- Rechtsnachfolgeklauseln/Teilausfertigungen
Dabei sollen die Fragen der Teilnehmenden mit einbezogen werden.

12.11.18 - 13.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-BPV7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
30.09.19 - 01.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BPV7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bildungsträgerkonferenz 2019 - Aktuelle Trends der Qualifizierung und Fortbildung in der Kindertagespflege

Kooperation mit dem Landesverband Kindertagespflege Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte aus der Qualifizierung in der Kindertagespflege, verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Jugendämtern und Bildungsträgern

Ziele und Inhalte

Ziel des Bundesprogramms Kindertagespflege ist die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Qualifizierung von Tagespflegepersonen. Auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern gibt es erste Schritte, die Qualität in der Qualifizierung anzuheben.
In Baden-Württemberg wurde bereits der Prozess in Gang gesetzt, auf der Grundlage des kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuchs des DJI ein für Baden-Württemberg spezifisches Qualifizierungskonzept zu erarbeiten.

Im Rahmen der Bildungsträgerkonferenz wird über aktuelle und weitere Schritte in der Umsetzung dieses Prozesses informiert, relevante Themen werden fachlich vertieft.

20.03.19 Jugendherberge Stuttgart Intern. Details 19-4-KTP4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Bindung und ihre Bedeutung für die Ausgestaltung von Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und der Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste von freien Trägern der Hilfe zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Die frühkindlichen Bindungen haben elementare Bedeutung für die Entwicklung von Menschen. Sie kommen im täglichen Zusammenleben mit der Befriedigung der kindlichen Bedürfnisse nach Nahrung, Pflege, körperlichem und psychischem Kontakt zustande. Die Bindungsforschung kennt verschiedene Typen von Bindungsmustern, die in Abhängigkeit von den Verhaltensweisen und inneren Repräsentanzen der erwachsenen Bezugspersonen entstehen. Je nachdem, ob eine sichere, eine unsicher-vermeidende, eine unsicher-ambivalente oder eine desorganisierte Bindung entsteht, wird die Entwicklung von Kindern gefördert, gestört oder gehemmt. Ihr Verhalten ist oft von den widerstreitenden Bedürfnissen nach Aufhebung der Trennung von den Eltern und gleichzeitiger Angst vor deren vernachlässigendem oder misshandelndem Verhalten geprägt.

Bei der Entscheidung über die Geeignetheit und Notwendigkeit von Hilfe zur Erziehung außerhalb der eigenen Familie sind deshalb die Bindungen eines Kindes sorgfältig zu betrachten. Das Gleiche gilt auch für Entscheidungen über die Rückkehr in die Herkunftsfamilie.

Neben der Darstellung des aktuellen Standes der Bindungsforschung werden bei der Veranstaltung die Auswirkungen auf Ziele und Hilfebedarfe bei der Fremdunterbringung von Kindern, insbesondere auch in Pflegefamilien, erörtert. Es sollen Wege erarbeitet werden, wie diese Erkenntnisse nutzbringend im pädagogischen Alltag angewendet werden können.

23.10.18 - 24.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD6-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
14.10.19 - 15.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das Feuer darf nie ganz ausgehen! Burnout Prävention

Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Merkmale sozialer Arbeit sind die teilweise schwierige und emotional anstrengende Klientel, ein hoher Zeit- und Verantwortungsdruck und ein immer höher werdender administrativer Aufwand bei tendenziell weniger Personal. Da ist es wichtig, ganz gezielt etwas gegen das „Ausbrennen" zu tun.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden mehr über das Burnout-Syndrom und lernen zu erkennen, wie es um den eigenen Energiehaushalt bestellt ist. Sie bekommen Anregungen, wie ein bewusster Umgang mit „Zeit" und „Energie" gelingen kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre persönlichen Nischen zum Kraftschöpfen entdecken und ihren „Energieräubern" auf die Spur kommen. So ist es möglich, aus einer sich anbahnenden Burnout-Krise herauszukommen (oder sie erst gar nicht entstehen zu lassen), weiter mit Freude bei der Arbeit sein zu können und letztendlich Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten.

27.06.19 - 28.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Das sexualpädagogische Konzept als Element der pädagogischen Konzeption der Einrichtung

Aufbau und Inhalte eines sexualpädagogischen Konzepts

Zur Leitung befugte Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (Einrichtungsleitungen, stellvertretende Einrichtungsleitungen, Gruppenleitungen)

Ziele und Inhalte

Sexualität ist nicht auf Genitalität beschränkt, sondern umfasst körperliche, biologische, psychosoziale und emotionale Aspekte. Der positive Umgang mit Sexualität und Körperlichkeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Identitätsentwicklung zum Mädchen oder zum Jungen und stärkt sowohl das Selbstwertgefühl als auch das Selbstvertrauen.

Ein im Team entwickeltes sexualpädagogisches Konzept gibt Orientierung und Handlungssicherheit für den Arbeitsalltag mit Kindern. Eine transparente Handhabung dieses Konzepts ermöglicht den Eltern Einblicke und kann für die Arbeit mit den Kindern einen Rahmen geben.

Ein sexualpädagogisches Konzept ergänzt also den Handlungsrahmen einer Einrichtung in einem Bereich der ansonsten wegen vieler Unsicherheiten tabuisiert wird. Ausgehend von der Sicherheit der pädagogischen Fachkräfte können auch die Kinder Sicherheit im Umgang mit ihrer kindlichen Sexualität entwickeln. Kinder werden so nicht nur präventiv gegen sexuelle Übergriffe untereinander geschützt, sondern auch gegenüber sexueller Gewalt durch Erwachsene gestärkt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen wesentliche Bausteine für ein sexualpädagogisches Konzept erarbeitet werden. Es werden Inhalte vermittelt, die die Teilnehmenden zur Entwicklung eines sexualpädagogischen Konzepts befähigen.

21.03.19 - 22.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Datenschutz und Schweigepflicht in der Schulsozialarbeit

Fachverantwortliche sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit findet im Kontext vieler miteinander vernetzter Akteurinnen und Akteure statt.
Während auf der einen Seite ohne den Austausch zwischen den verschiedenen Stellen keine professionelle Arbeit möglich ist, ist es wesentliches Merkmal sozialarbeiterischen Handelns, dass die (Vertrauens-) Beziehungen zu den Adressatinnen und Adressaten in einem geschützten Rahmen stattfinden. Dieses Spannungsverhältnis führt häufig zur Unsicherheit im Umgang zwischen den Beteiligten.
So sind neben dem Datenschutz (SGB, BDSG, LDSG BaWü) sowohl die strafrechtlich bewehrte Schweigepflicht und die Anzeigepflicht als auch das Zeugnisverweigerungsrecht Bestandteile des Vertrauensschutzes in der Sozialen Arbeit, dessen Kenntnisse wesentlich zur Professionalität beitragen.

Die Fortbildung dient dazu, Probleme und Lösungen bei der Übermittlung von Sozialdaten im Rahmen der Schulsozialarbeit zu erörtern. Bei der Fortbildung werden die notwendigen theoretischen Grundlagen geschaffen und im Hinblick auf die Praxis der Schulsozialarbeit diskutiert.

14.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA15-3z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
18.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Derselbe Wind lässt viele Drachen steigen – Grundlagen Systemischen Arbeitens in der Schulsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit FoBiS – Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung, Therapeutische Praxis

Einsteigerinnen und Einsteiger in das Systemische Arbeiten im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit

Ziele und Inhalte

Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein einer modernen, flexiblen und lebensweltorientierten Kinder- und Jugendhilfe und das Arbeitsfeld erfährt eine hohe Akzeptanz.
Der Fokus liegt mittlerweile nicht mehr nur auf benachteiligten Kindern und Jugendlichen, sondern auf allen jungen Menschen - aller Schularten.

Das Netzwerk Kinder- und Jugendhilfe-Schule-Familie bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zu wirken und zu agieren. Der Schulalltag lässt sich "systemisch" mit einer Prise Humor leichter und zielgerichteter gestalten. Es kann dabei auch um das „sich trauen“ gehen, Verwirrung zu stiften, Ungewöhnliches zu fragen, zu denken und anzusprechen.

Im Seminar sollen die Möglichkeiten des systemischen Wirkens im großen Netzwerk Kinder- und Jugendhilfe-Schule-Familie beleuchtet werden. Zielgerichtet und lösungsorientiert können rasch Erfolge erzielt werden. Ressourcenorientiert und mit der Bereitschaft zum Perspektivenwechsel können in Gesprächen, Beratungen, beim inner- und außerschulischen „Netzwerken“, bei Klassenprojekten, etc. neue Wege erarbeitet werden. Das praktische Erproben von Methoden und Herangehensweisen ermöglicht die Erweiterung des persönlichen Methodenrepertoires und erhöht die Handlungssicherheit auch für herausfordernde Arbeitssituationen.

Schwerpunkte des Seminars sind:
- Möglichkeiten und Grenzen des Ansatzes
- Bedeutung und Erarbeiten eines guten und sicheren Platzes bei der Arbeit (z. B.: Rituale, Ankern, Reframing, Perspektivwechsel)
- Auftragsklärung, gemeinsame Zielbeschreibung, Umgang mit unklaren Aufträgen
- Kontaktaufnahme auch im Zwangskontext
- Systemische Frage-Techniken in der Schule
- Systemisches Arbeiten im Gruppenkontext

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Fachliche Auskünfte: Claudio De Bartolo - Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll - Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

16.05.19 - 18.05.19 Bildungs- und Familienzentrum Holz. Details 19-4-SSA13-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die eigene Biografie und deren Einflüsse auf berufliches Handeln

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Unsere frühkindlichen Erfahrungen und die erste Beziehung – die zu unseren Eltern – prägen unsere Geschichte, unser „im Leben sein“.

In diesem Seminar geht es um Aspekte unserer Biografie und das daraus entstandene Menschen-/Kinderbild, mit dem wir sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext agieren.
Die eigene Biografiearbeit ermöglicht es, uns kränkender, hemmender sowie Ressourcen fördernder und stärkender Aspekte unserer Kindheit bewusst zu werden und unser daraus resultierendes Handeln in der beruflichen Praxis besser zu verstehen und zu reflektieren. Das Seminar versteht sich nicht als therapeutische Arbeit.

Ziel des Seminars ist die Stärkung und Erweiterung unserer Reflextionsfähigkeit im Umgang (auch) mit (verhaltensauffälligen) Kindern in Tageseinrichtungen und im Team mit den Kolleginnen und Kollegen.

Die Methode der Genogrammarbeit, die für die eigene Biografiearbeit im
Seminar angewendet wird, kann in der beruflichen Praxis in der Elternarbeit sehr gut verwendet werden.

10.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die entwicklungsförderliche Gestaltung der Innen- und Außenräume von Kindertagesstätten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche, kommunale Planungsverantwortliche (Stadt- und Sozialplaner, Architekten), sowie trägerberatend tätige Personen (Fachberatungen) für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

In die Planung einer neuen oder die Umgestaltung einer bestehenden Kita sollten die entwicklungsförderlichen Aspekte natürlicher Bewegung einbezogen werden.

Der Anteil natürlicher Bewegungsflächen für 0- bis 6-Jährige hat in den vergangenen Jahren in Deutschland drastisch abgenommen. Mit der quantitativen Reduktion gehen qualitative Verschlechterungen der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten einher, die sich in einer infrastrukturellen Zerschneidung des Wohnumfeldes zeigt und somit zu reduziertem Bewegungsverhalten führt, den zeitlichen Aufenthalt in der Wohnung erhöht und Inaktivität begünstigt.

Ziel der Veranstaltung ist es einerseits, diese defizitären Umweltbedingungen durch intelligente Raumnutzungskonzepte sowohl im Innen- als auch im Außenraum von Kitas zu kompensieren. Andererseits werden Vorschläge gemacht, wie Kinder und ihre Eltern präventiv und perspektivisch in entwicklungsfreundlichen Umwelten leben könnten, sofern alle Beteiligten sich auf entsprechende partizipative Prozesse einlassen würden.

Die Veranstaltung gibt diesbezüglich auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung Antworten.
Inhaltlich gehören hierzu:
- Grundlagen motorischer Entwicklung und des Bedarfs gesunder Bewegungsmöglichkeiten im Wohnumfeld und der Gemeinde
- Erwiesene Fördereffekte naturnahen Spielens sowie der Naturerfahrung
- Konkrete Gestaltungsprinzipien fürs Außengelände und für Spielplätze
- Diskussion zur Risikokompetenz statt bloßer Gefahrenabwehr
- Nachhaltigkeit und Gesundheit im Innenraum
- Tipps und Kniffe für einen bewegungsfreundlichen Innenraum

29.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die Herausforderung der Begleitung von Teams - damit sie professionell gute Arbeit machen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche, Fachberatungen für den Bereich Kindertagesbetreuung

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen stehen häufig vor der Herausforderung, Verantwortung für Teams zu haben, die einen sehr unterschiedlichen Grad an Professionalität mitbringen.
Jedes Team entwickelt unterschiedliche Teamtypen, um mit den Anforderungen und Herausforderungen der täglichen pädagogischen Arbeit umzugehen.
Strukturen, Hierarchien und Abläufe in der Zusammenarbeit, aber auch Vorgehensweisen, wie Zusammenhalt im Team hergestellt wird, können sehr unterschiedlich sein.
Je nachdem, wie Teams sich diesbezüglich organisieren, entstehen unterschiedliche Auswirkungen, Konflikte und Anforderungen für den Träger, die Fachberatung, die Leitung für die begleitende Teamintervention.
Träger oder auch Fachberatungen stehen häufig vor der Aufgabe in diesen Teams zu intervenieren und sie zu professionalisieren – in Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen und in Bezug auf die Art und Weise der Zusammenarbeit im Team.

Ziel ist es, ein Verständnis für die unterschiedlichen Teamtypen und Formen des Zusammenhalts in Teams zu haben, um entsprechend adäquat intervenieren zu können und Teams zu professionalisieren.

Die Grundlagen, wie sich Teams organisieren, und unterschiedliche Methoden der Teamintervention - insbesondere aus der systemischen Beratungsarbeit – werden als Input vermittelt und von den Teilnehmenden in Übungssequenzen erprobt.

24.10.18 - 25.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK9-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
12.03.19 - 13.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Die neue Rolle als Führungskraft

Neue Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, der Kindertagesbetreuung und der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Die Übernahme einer Leitungsrolle ist der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen stellen sich. Es gilt Spielräume zu gestalten, sich mit Erwartungen auseinanderzusetzen und auch die (eigenen) Grenzen zu kennen und benennen zu können. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum. Die eigene Entwicklung ist von Bedeutung.

Das Seminar bietet Gelegenheit, sich des eigenen Standpunkts bewusst zu werden, seinen Führungsstil zu reflektieren und sein Führungs- und Leitungsverhalten zu qualifizieren. Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

08.07.19 - 10.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FL5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Du tust was ich dir sage!"

Adultismus in Krippe und Kindergarten

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Wir allen waren einmal Kinder und haben erlebt, dass Erwachsene mächtiger waren als wir. Kinder sind auf Erwachsene angewiesen und damit eindeutig die Schwächeren in diesem Verhältnis. Das führt in Alltagssituationen häufig dazu, dass Erwachsene bewusst oder unbewusst ihre Überlegenheit gegenüber dem Kind ausdrücken und ausleben. Wenn Kinder in einer von Respekt und Achtung für sie als Individuum geprägten Umgebung aufwachsen sollen, gilt es für die pädagogische Fachkraft, sich der Machtverhältnisse in der Beziehung zum Kind bewusst zu werden und die eigene Haltung und Handlungskompetenz zu reflektieren.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Begriffs Adultismus
- Die Funktionsweise und Effekte von Adultismus sichtbar machen
- Selbstreflexion
- Die Fachkraft-Kind-Beziehung: respektvoll- bedürfnisorientiert- verantwortlich
- Professionelle Responsivität entwickeln: Ideen für den Alltag
- Die Sprache der Erwachsenen: Impulse für achtsame Veränderung der persönlichen Sprache

24.07.19 - 25.07.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT20-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens zwei Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit, mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

25.10.18 - 26.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-LK10-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Ein effektiver Weg zur Konzeption

Die pädagogische Praxis professionell darstellen

Leitungen und Träger von Kindertageseinrichtungen (eine Anmeldung von mindestens zwei Personen aus dem Team wird empfohlen), Fachberatungen von Kommunen, Jugendämtern und Verbänden

Ziele und Inhalte

Die Konzeption soll ein Abbild des gelebten pädagogischen Kindergartenalltags sein – in ansprechender, gut lesbarer Form präsentiert. Zumindest, wenn sie bewusst reflektiert und unter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt wird. Dazu gehört natürlich in erster Linie das Team. Aber auch Eltern, Träger und Kinder sollten in die Entwicklung einer pädagogischen Konzeption mit einbezogen werden. Das braucht Zeit und einen Plan, damit der Prozess der Konzeptionsentwicklung nachhaltig und gelungen gestaltet werden kann.

Eine Konzeption kann vieles sein:
- ein interessantes und profilierendes Aushängeschild für den Kindergarten,
- ein reflektiertes Konzept pädagogischen Handelns,
- eine Gelegenheit, die pädagogische Arbeit zu überdenken und weiterzuentwickeln,
- eine Möglichkeit, mit vielen am Kindergartenleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen,
- eine gelebte Auseinandersetzung mit den pädagogischen Werten und Visionen,
- eine befriedigende Form, die pädagogische Arbeit „ins rechte Licht“ zu rücken
- oder eine langweilige und anstrengende Denk- und Schreibarbeit¿
Damit letzteres nicht passiert, will das Seminar Wege zeigen und Methoden vermitteln, welche die Arbeit an der Konzeption bereichern und sie wirkungsvoll und weiterführend machen.

Seminarinhalte:
- Vom Öffentlichkeitsflyer zur Konzeption
- Beteiligte und Beteiligung
- Leitbild und Werte
- Ziele und erfolgreiche Wege
- Den pädagogischen Alltag in Worte fassen
- Methoden und Verfahren zur Konzeptionsentwicklung

24.06.19 - 25.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung für neue Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit und Mobilen Jugendarbeit

Neue Fachkräfte in den Kinder- und Jugendreferaten der Kreise, Städte und Gemeinden, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

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Gemeinsame Veranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V., der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.
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Kinder- und Jugendarbeit sowie Mobile Jugendarbeit sind heute entsprechend der vielfältigen Lebenslagen ihrer Adressatinnen und Adressaten ausdifferenzierte Arbeitsfelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen, aber auch zahlreichen Schnittstellen.
Dementsprechend vielfältig gestalten sich die Anforderungen an hauptamtliche Fachkräfte.

Die Einführung in die Arbeitsfelder umfasst zwei Seminare und findet zeitgleich in folgenden arbeitsfeldspezifischen Gruppen statt:
- Kinder- und Jugendreferate der Kreise, Städte und Gemeinden
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Mobile Jugendarbeit/Streetwork
- Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit und Jugendringe

In der Fortbildung werden die vielfältigen Aufgaben, konzeptionellen Eckpfeiler, Arbeitsformen und Konfliktfelder im jeweiligen Bereich vermittelt sowie zentrale Fragen der Alltagspraxis bearbeitet. In arbeitsfeldübergreifenden Workshops werden folgende Themen bearbeitet: Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsfragen, Gefahren und Ängste, sozialräumliche Konzeptentwicklung. Dies ermöglicht den Teilnehmenden Einblicke in angrenzende Bereiche, dient der Profilschärfung des eigenen Arbeitsfeldes und soll Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen. Ziel der Fortbildung ist es, methodische Handlungssicherheit zu erlangen und konzeptionelle Fragestellungen zu klären.

Neben der vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeitsfeld öffnet die Fortbildungsveranstaltung den Blick für die Vernetzung mit den angrenzenden Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Die detaillierte Auflistung der Themen, die bearbeitet werden, kann dem Faltblatt zur Fortbildung auf der Homepage der Akademie der Jugendarbeit e.V. unter www.jugendakademie.de entnommen werden.
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Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Seminar 1: KVJS Tagungszentrum Gültstein 19-4-JA4-1k
Grundlagentag: 18.02.2019
19.02. - 20.02.2019

Seminar 2: KVJS Tagungszentrum Gültstein 19-4-JA4-2k
Grundlagentag: 07.10.2019
08.10. - 09.10.2019

Anmeldung:
www.jugendakademie-bw.de

Organisatorische Auskünfte und Info-Faltblatt zur Veranstaltung:
Sekretariat der Akademie der Jugendarbeit
Tel. 0711 896915-50
info@ jugendakademie-bw.de

Fachliche Auskünfte:
Sabine Röck
Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.
Tel. 0711 896915-57
sabine.roeck@jugendakademie-bw.de

Kosten je 3-tägiges Seminar:
380,00 € inkl. Unterkunft und Verpflegung

Kosten je 2-tägiges Seminar:
220,00 € inkl. Unterkunft und Verpflegung


18.02.19 - 20.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
07.10.19 - 09.10.19 - Details 19-4-JA4-2k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung für zugelassene Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne pädagogische Ausbildung, die nach § 21 Abs. 1 S. 2 LKJHG zur Betreuung zugelassen sind

Ziele und Inhalte

In den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe werden neben Fachkräften auch Personen eingesetzt, die nach einer Einzelfallprüfung aufgrund ihrer pädagogischen Vorkenntnisse und Erfahrungen zur Betreuung zugelassen sind. Diese Einführung für Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe vermittelt - in komprimierter Form - Wissensgrundlagen für die Betreuungstätigkeit und trägt damit zur Sicherung der Betreuungsqualität in den Einrichtungen bei.

Ziele dieser Einführung sind:
- Die Systematik und Intentionen des SGB VIII bekannt machen,
- Ansatzpunkte aufzeigen, wie diese in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können,
- rechtliche und pädagogische Grundlagen vermitteln,
- die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - auf die jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet - interkulturell und interreligiös sensibilisieren,
- die Teilnehmenden zur Aufnahme einer einschlägigen Berufsqualifizierung motivieren.

Die thematischen Inhalte der einzelnen Abschnitte sind:

Abschnitt 1: Einführung in die Jugendhilfe, Schutzauftrag der Jugendhilfe, Aufsicht(spflicht)

Abschnitt 2: Entwicklung, Kultur und kritische Lebensereignisse, Entwicklungspsychologische Aspekte, Migration als besonderes Lebensereignis, Traumatisierung, Sorgerecht, Personensorge, Vormundschaft, Alterseinschätzung

Abschnitt 3: Kinderrechte, Beteiligung, Partizipation, Beschwerdeverfahren, Schutzkonzepte in Einrichtungen

Abschnitt 4: Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen,
Zusammenhang von Bildung - Erziehung - Betreuung, Grundlagen der Kommunikation, Qualitätsentwicklung

Abschnitt 5: Konfliktintervention, Umgang mit Widerständen und Feindseligkeit, Reflexion der eigenen Machtstellung, wertschätzende Haltung als Fundament von Gewaltprävention, Deeskalationsmethoden

13.02.19 - 15.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-EHSD17-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Grundlagen und Methoden der Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

„Die frühe Kindheit ist eine sensible Entwicklungsstufe, darum reicht es nicht aus, dass Babys gute Betreuung erhalten, die Betreuung muss hervorragend sein." (Magda Gerber 1985)

Für Emmi Pikler bildete der Respekt gegenüber dem Säugling und eine von Achtsamkeit geprägte Kleinkindpädagogik die Grundlage ihres Ansatzes. Die in Wien geborene Kinderärztin Emmi Pikler (1902 – 1984) übernahm 1946 die medizinische Leitung des Waisenhauses Lóczy in Budapest. Sie engagierte sich sehr dafür, die institutionalisierte Kinderpflege zu verändern.

Wichtige Schwerpunkte und Impulse für die Kleinkindpädagogik setzte sie in den Bereichen beziehungsvolle Pflege, autonome Bewegungserziehung und freies Spiel, wie auch in der Bedeutung der Kinder füreinander, in der vorbereiteten Umgebung, im Tagesablauf und in der Aufgabe der Fachkräfte.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Die pädagogischen und pflegerischen Grundsätze von Emmi Pikler
- Die Bedeutung der Pflegesituation für das Kleinkind und sein eigenes Körperempfinden
- Die Gestaltung der beziehungsvollen Pflege als Grundlage für die Beziehung zwischen Fachkraft und Kleinkind
- Die Gestaltung der Essenssituation in der Kindertagesbetreuung
- Die Gestaltung der Bewegungssituationen für Säuglinge und Kleinkinder
- Haltung und Rolle der Fachkräfte

07.02.19 - 08.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die Kostenbeteiligung der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII

Neue Fachkräfte, die ihre Tätigkeit im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe vor maximal zwölf Monaten begonnen haben.

Ziele und Inhalte

Dieses Grundseminar ergänzt interne Einführungsangebote auf örtlicher Ebene und soll neue Fachkräfte in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe befähigen, die Vorschriften zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII umzusetzen.
Im Anschluss an eine Einführung in die Grundsätze und Systematik der öffentlich-rechtlichen Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII wird die Berechnung von Kostenbeiträgen anhand von Fallbeispielen erläutert.

Benötigte Arbeitsmittel:
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Taschenrechner, SGB VIII, SGB XII, Sozialhilferichtlinien Baden-Württemberg (SHR), Empfehlungen zur Kostenbeteiligung Baden-Württemberg mit den dazugehörigen Anlagen

26.06.19 - 27.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-WJH2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Einführung in die örtliche und sachliche Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erst seit kurzer Zeit (nicht länger als 12 Monate) im Arbeitsbereich der Wirtschaftlichen Jugendhilfe tätig sind

Ziele und Inhalte

Die Prüfung der sachlichen und örtlichen Zuständigkeit vor dem Tätigwerden ist zur rechtmäßigen Erfüllung der Aufgaben des SGB VIII unerlässlich. Kostenerstattungsansprüche zu erkennen und rechtzeitig geltend zu machen, ist eine weitere wichtige Aufgabe der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Dieses Einführungsseminar erleichtert den Einstieg in das neue Aufgabengebiet.

Anhand von praktischen Beispielen werden die gesetzlichen Grundlagen und wichtige Grundbegriffe wie z. B. "gewöhnlicher Aufenthalt", "Personensorge", "Beginn und zuständigkeitsrelevante Unterbrechung einer Leistung" vermittelt.

Benötigte Arbeitsmittel:
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SGB VIII, SGB X

06.05.19 - 07.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-WJH4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
24.09.19 - 25.09.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-WJH4-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Eingewöhnung und Übergänge im Kita-Alltag

Pädagogische Fachkräfte in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Übergänge sind Entwicklungsaufgaben, die alle Kinder bewältigen müssen. Ein erfolgreich bewältigter Übergang stärkt das kindliche Selbstbewusstsein, sowie seine Widerstandskraft. Damit die vielfältigen Übergänge gelingen, braucht das Kind Unterstützung und einfühlsame Begleitung.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Kennenlernen des Transitionsmodells
- Übergänge in der Lebenswelt der jungen Kinder: Eingewöhnung, Übergang von der Krippe in den Kindergarten
- Bindung und Beziehung in den ersten drei Lebensjahren
- Merkmale der Erzieherinnen-Kind-Beziehung zwischen Halt geben und Erfahrungsräume öffnen
- Qualitätsmerkmal Eingewöhnung
- Eltern in der Eingewöhnung, Kennenlernen der Mutterschaftskonstellationen nach Daniel Stern
- Resilienz, die Kraft, die Kinder stärker macht: praxisrelevante Erkenntnisse und Konzepte aus der Resilienz-Forschung
- Feinfühligkeit und Responsivität in der Interaktion mit Kindern
- Ein neuer Begriff: "Kultursensitivität"- was ist zum Beispiel bei der Eingewöhnung zu beachten ?

Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen werden Möglichkeiten erarbeitet, die verschiedenen Transitionen beziehungsorientiert zu begleiten, um den Kindern Partizipations- und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen.

Die Fortbildung lädt auch dazu ein, sich mit der eigenen Identität "als Bezugsperson Erzieherin", sowie mit eigenen Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie mit eigenen Abschiedserfahrungen auseinanderzusetzen.

18.06.19 - 19.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Elftes Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen

Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen

Ziele und Inhalte

Das am 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz hat für die Frühen Hilfen eine gesetzliche Grundlage geschaffen. Gemäß § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) wird die Bundesinitiative Frühe Hilfen (01.07.2012-31.12.2017) in einen „Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien“ überführt.
Dieser Fonds wird in Ausgestaltung einer Bundesstiftung Frühe Hilfen seit dem 01.01.2018 umgesetzt.

Mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen wird insbesondere das Ziel verfolgt, die Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren sicherzustellen (§ 3 Absatz 4 KKG) und damit gute Lebensbedingungen für alle Kinder zu schaffen.

Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen fanden bereits zehn Austauschtreffen aller Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen statt. Diese Veranstaltung schließt an diese Austauschtreffen im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen an.

Die zuständigen Netzwerkkoordinierenden Frühe Hilfen erhalten in den Austauschtreffen ausreichend Möglichkeit, sich mit Kollegeninnen und Kollegen aus anderen Stadt- und Landkreisen zu vernetzen.
Außerdem sollen Vorträge zu aktuellen Fragestellungen oder Themen im Kontext Frühe Hilfen, Impulse geben und zum fachlichen Diskurs anregen.
Inhalt der Veranstaltungen sind auch aktuelle Informationen und verwaltungsrechtliche Hinweise der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im KVJS-Landesjugendamt in Zusammenhang mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen.

07.02.19 - Details 19-4-FH3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Elternsüchte – Kindernöte Auswirkungen von Sucht in Familien – eine Einführung

Kooperationsveranstaltung mit der Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahtrspflege

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe

Ziele und Inhalte

In Deutschland leben mehr als 2,6 Millionen Kinder mit suchtkranken Eltern unter einem Dach. Das Risiko der Kinder, selbst im Laufe ihres Lebens eine Sucht- und/oder psychische Erkrankung zu entwickeln, ist im Vergleich zu Kindern aus nichtsüchtigen Familien bis zu sechsfach erhöht. Die Kinder erleben Ängste und Nöte um ihre Eltern und geben sich häufig selber die „Schuld“ an der oft untragbaren Familiensituation. Folgen sind beispielsweise altersunangemessenes Verhalten wie Frühreife und Überverantwortung, aber auch alle Formen von delinquentem oder depressivem Verhalten.
Die Eltern leiden darunter, dass sie ihrer Verantwortung als Eltern nicht gerecht werden können.

Familien mit Suchtproblemen, in denen Kinder und Jugendliche leben, sind eine gemeinsame Zielgruppe für die Fachkräfte der Jugendhilfe und Suchthilfe. Je früher die Kinder Hilfe erfahren, umso wahrscheinlicher ist eine hohe präventive Wirkung. Die suchtkranken Eltern brauchen, neben der Behandlung ihrer Krankheit, Hilfe und Unterstützung ihre Aufgabe als Eltern wahrzunehmen.

Die unterschiedlichen Hilfesysteme haben in der Regel einen unterschiedlichen Blick auf das Familiensystem. Eine vertrauensvolle Kooperation von Jugendhilfe und Suchthilfe ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Hilfe im Einzelfall.
Professionelles Handeln im Kontext suchtkranker Familien stellt hohe Ansprüche an das System der Helfenden. Ressourcen und Risiken aller Beteiligten zu erkennen, ist ein komplexer Auftrag.

Dieses Weiterbildungsangebot möchte Fachkräfte aus Jugendhilfe und Suchthilfe für die Arbeit mit suchtkranken Familien sensibilisieren und Handlungssicherheit vermitteln.

21.03.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-EHSD19-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Erlebnisorientierte Methoden in der systemischen Beratung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung mit systemischen Grundkenntnissen

Ziele und Inhalte

Im beruflichen Arbeitsalltag greifen Fachkräfte oft auf alt bewährte Arbeitsstrategien zurück. Das schafft zwar Sicherheit und Routine, führt aber auch häufig zu einer Einschränkung der Vielfalt und der Möglichkeiten.

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmenden Gelegenheit, spezielle Methoden, welche die reine Gesprächsebene verlassen und so für Lebendigkeit sorgen, kennenzulernen. Sie erhalten die Möglichkeit, diese Methoden in aller Ruhe auszuprobieren, schon einmal Gehörtes, aber nicht sicher zur Verfügung stehendes zu festigen und so ihre Methodenkompetenz einer Art "Frischzellenkur" zu unterziehen.

Aus einer Art "Speisekarte" können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr eigenes Menü zusammenstellen:
- Ich-Du-Meta
- Meta-Mirror
- Wertewaage
- Systemblume
- Die logischen Ebenen
- Time-Line-Arbeit
- Doppeln
- Tetralemma
und vieles mehr!

10.04.19 - 12.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-RESY4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Extrem demokratisch - Umgang mit antidemokratischen Äußerungen in der Jugendsozialarbeit im Übergang Schule-Beruf

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Diese Grundannahme politischer Bildung ist momentan aktueller denn je. Es geht dabei grundsätzlich um die Frage, welche Lebensstile, Wertorientierungen, Institutionen und Leistungen gesellschaftliche Anerkennung finden und welche Aus- oder Abgrenzungen vollzogen werden. Diese Konfliktlinie macht sich auch immer stärker im Übergang von der Schule in den Beruf bemerkbar. Sie tritt neben die bekannte Überforderung vieler Jugendlicher mit dieser Situation: Man verlässt das bekannte und behütete Schulsystem, muss viele neue Dinge regeln, den richtigen Ausbildungsplatz oder die erste eigene Wohnung finden.
Viele politische Debatten werden hoch emotionalisiert geführt, was zu einer hohen Anfälligkeit bei Fake News und "alternativen" Fakten führt.

In den Unterstützungssystemen ist man, außer mit den individuellen Problemen der jungen Menschen, auch mit Problemen, welche die gesellschaftlichen Verhältnisse spiegeln konfrontiert: Man trifft auf Jugendliche, die sehr faktenunsicher und uninformiert sind und gleichzeitig radikalisierte Überzeugungen vortragen können, auf Jugendliche, die sich in Beratungssituationen abwertend oder gar rassistisch äußern, aber auch selbst von Diskriminierung betroffen sein können. Sie verschließen sich dadurch auch Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung.
Auf diese Unsicherheiten und Abwertungen zu reagieren, Position zu beziehen, Rollenklischees in Frage zu stellen und als demokratisches Vorbild zu handeln, ist eine wichtige Aufgabe für die Jugendsozialarbeit.

Die Veranstaltung befasst sich mit den Fragen: Wie können die Fachkräfte mit schwierigem Verhalten umgehen und die eigene demokratische Haltung bewahren? Welche Handlungsmöglichkeiten haben sie und wie können sie diese weiterentwickeln?

21.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fachkräfte für den ASD gewinnen und binden

Örtliche Konzeptentwicklung im Umgang mit dem Fachkräftemangel

Leitungsverantwortliche aus Jugendämtern

Ziele und Inhalte

Fachkräftemangel – wie ein Damoklesschwert schwebt die Aussicht über der Kinder- und Jugendhilfe, dass es in Zukunft zu wenige Fachkräfte geben wird, welche die anspruchsvollen Aufgaben im Jugendamt und dort insbesondere im personalintensivsten Bereich, dem Allgemeinen Sozialen Dienst, übernehmen können.

Zur Gegensteuerung bieten sich folgende Strategien an:
1. Jugendämter richten die Art und Weise, wie sie Nachwuchskräfte gewinnen, so aus, dass sie möglichst viele, angemessen qualifizierte Fachkräfte erreichen und zu einer Bewerbung motivieren. Dazu gilt es zum Beispiel die Stellenausschreibung nicht nur in der örtlichen Zeitung, sondern darüber hinaus in einschlägigen Fachkräftebörsen im Internet, in sozialen Medien sowie auf Praxismessen in der Hochschule bekannt zu machen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

2. Jugendämter investieren stärker in Strategien, mit denen sie eingearbeitetes und gut qualifiziertes Personal langfristig binden können. Dazu gilt es überall dort attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, wo dies vor Ort möglich ist. Neben „harten“ Faktoren (befristete Arbeitsverträge entfristen, Lohnniveau maximal ausschöpfen) kommen auch „weiche“ Faktoren, wie beispielsweise eine gelingende Einarbeitung, flexible Arbeitszeiten, ein kontinuierlicher Umgang mit der psychischen Belastung im ASD, eine Betriebskita in Betracht.

Die Fortbildung vermittelt zunächst einen Überblick darüber, welche konkreten Maßnahmen mit den beiden Strategievarianten verbunden werden können. Ausgehend von einer Analyse der konkreten Bedingungen bei den Teilnehmenden besteht dann ausreichend Zeit, entscheidende Strategieelemente für einen örtlichen Umgang mit Fachkräftemangel zu entwickeln.

07.03.19 - 08.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD23-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fachtag - Prävention sexualisierter Gewalt in der Schule - Die Rolle der Schulsozialarbeit

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e. V. (ajs) und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg (GEW)

Fachkräfte, Fachberatungen, Träger- und Personalverantwortliche sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit aller Schularten

Ziele und Inhalte

„Schulen sollten künftig das Aktionsfeld Nr. 1 der Prävention sein, denn nur dort können alle Kinder erreicht werden. Schutzkonzepte müssen in Schulen selbstverständlich werden.“
(Zitat des Unabhängigen Beauftragten gegen sexuellen Kindesmissbrauch des Bundes, Rörig, 2014).

Schulen spielen im Bereich der Prävention eine wichtige Rolle, da sich hier (fast) alle Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter täglich aufhalten und erreicht werden können. Das Bundeskinderschutzgesetz sowie das Schulgesetz in Baden-Württemberg nehmen die Schulen im Bereich Kinderschutz in die Verantwortung. Schulen haben somit neben ihrem Bildungsauftrag auch eine entscheidende Rolle im Kinderschutz, in gemeinsamer Verantwortung mit der Kinder- und Jugendhilfe.

Um Schulen als sichere Orte für Kinder und Jugendliche zu gestalten, sind Konzepte und Prozesse notwendig, die alle am Schulleben Beteiligten für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt sensibilisieren. Eine Kultur des Hinsehens, Hinhörens und der Achtsamkeit entsteht. Mit anderen Worten: das Schutzkonzept wird gelebt und ist nicht etwas, das in einem Ordner abgelegt wird, der erst gesucht werden muss.

Die Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention sexualisierter Gewalt an Schulen ist ein anspruchsvoller und intensiver Prozess für alle Beteiligten.

• Lohnt sich dieser Prozess für alle am Schulleben Beteiligten?
• Welchen Nutzen hat ein Schutzkonzept?
• Was gehört zu einem umfassenden Schutzkonzept und wie lässt es sich mit der schon vorhandenen Kultur des Miteinanders an der Schule verbinden?
• Welche Beispiele gibt es aus der Praxis? Und ganz entscheidend: Welche Rolle nimmt hierbei die Schulsozialarbeit ein?

Diese Fragen werden im Verlauf des Fachtags diskutiert.

Fachliche Auskünfte:
Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

Claudio de Bartolo
Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

04.04.19 Hospitalhof Stuttgart Details 19-4-SP14-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Familienzentren - Bildungs- und Willkommensorte für Alle

Eine Antwort auf verschiedene Lebenswelten von Familien und Kindern

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Verantwortliche in den Kommunen für die Kita-Bedarfsplanung, Trägervertretungen

Ziele und Inhalte

Vielfalt birgt viele Chancen, aber auch viele Herausforderungen. Familienzentren bieten passgenaue, unterstützende und bildungsfördernde Angebote für alle Kinder und ihre Familien, denn gesichts der wachsenden Verschiedenheit an Familienstrukturen und Familienbedürfnissen sind Familienzentren eine Antwort auf veränderte Lebenslagen und Bedürfnisse von Familien. Als Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten Familienzentren oftmals fußläufig individuell passende Angebote für Vater, Mutter und Kind(er).

Tageseinrichtungen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln
wollen, sind aufgefordert, ihr pädagogisches Konzept zum Thema „Umgang mit Vielfalt“ immer wieder zu überprüfen und neu aufzustellen.
Wie kann der Weg zu einem offenen, inklusiven Haus mit wertschätzenderTageseinrichtungen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln wollen, sind aufgefordert, ihr pädagogisches Konzept zum Thema Umgang mit Vielfalt immer wieder zu überprüfen und neu aufzustellen.
Wie kann der Weg zu einem offenen, inklusiven Haus mit wertschätzender Unterstützung aussehen?
Welche Anforderungen werden hierbei an eine Leitungskraft gestellt?
Passen die Angebote zu den Ressourcen und Bedürfnissen von allen Kindern und Eltern?
Wie können Kinder, Mütter, Väter oder Großeltern gleichzeitig motiviert werden, ihre Potentiale weiter zu entwickeln und sich für das Wohl der Gemeinschaft mitverantwortlich zu fühlen?
Wie kann der Gefahr begegnet werden, dass gesellschaftliche Gruppen sich ausgegrenzt oder abgehängt fühlen?
Welche weiteren Kooperationspartner sind in Familienzentren möglich?

Wie diese Herausforderungen gemeistert werden können, soll anhand von zwei Praxisbeispielen dargestellt werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, konkret zu erfahren, wie Chancengerechtigkeit durch vernetzte Strukturen in einem inklusiven und familienfreundlichen Umfeld gelingen kann.

15.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Feinfühlig mit Kindern im Dialog

Sensitive Responsivität in Krippe und Kindergarten

Teams von Krippen und Kindergärten, einschließlich Leitungspersonen

Ziele und Inhalte

Ein Wort, ein Blick, ein Laut, ein Fingerzeig - die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern wird in kleinen Dingen deutlich. Kinder sollen in Kitas eine einladende, verständnisvolle und anreizgebende Atmosphäre vorfinden, in der sie Lust haben mit anderen in den Dialog zu treten.
Wie können solche Interaktionsprozesse gelingen ? Wie können Fachkräfte den pädagogischen Alltag dem einzelnen Kind, aber auch der Kindergruppe gegenüber angemessen gestalten ?
In dieser Inhouse-Veranstaltung wird Fachkräften ermöglicht, die eigene Wahrnehmung von kindlichen (Interaktions-)Signalen in den Blick zu nehmen und eigene Interaktionsmöglichkeiten - wie auch die des Teams- zu reflektieren.

Die Teilnehmenden
- lernen den Ansatz der sensitiven Responsivität kennen,
- lernen die Grundlagen von Beziehungsgestaltung (Bindungstheorie, Transitionsforschung, Neurowissenschaften) und deren wesentlichen Aspekte für Responsivität kennen,
- erarbeiten sich ein Verständnis über die Rolle und Bedeutung der Fachkraft in der Interaktion mit Kindern,
- wenden den Ansatz der Responsivität beispielhaft auf eigene pädagogische Alltagssituationen an,
- erarbeiten individuelle und teambezogene Ziele und Handlungsschritte zur Umsetzung der Fortbildungsinhalte.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 19-4-IN3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fortbildungsreihe Konflikthilfe und Gewaltprävention in Schule und Sozialer Arbeit

Die Fortbildungsreihe richtet sich insbesondere an sozialpädagogische Fachkräfte öffentlicher und freier Träger in Schule und Jugendhilfe.

Ziele und Inhalte

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS-Institut für Fortbildung und Praxisberatung des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e. V., Reutlingen, dem Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der
Hochschule Esslingen sowie der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.

Mit zertifizierten Abschluss-Möglichkeiten als
- Mediatorin oder Mediator in Schule und Sozialer Arbeit
- Sozialkompetenz-Trainerin oder Sozialkompetenz-Trainer
- Anti-Gewalt-Trainerin oder Anti-Gewald-Trainer
- Fachberaterin oder Fachberater für Konflikthilfe in der Sozialen Arbeit

Sie beinhaltet ein intensives, fall- und praxisbezogenes Methodentraining bei der Stärkung und Vermittlung grundlegender sozialer Kompetenzen. Bewährte Mediations-, Konfrontations- und Beratungstechniken der Konflikt- und Anti-Gewalt-Arbeit sind Bestandteile des umfassenden Curriculums.

Die Anwendung der vermittelten Arbeitsansätze in der eigenen Praxis bereits während der Ausbildung, ist integraler Bestandteil des Fortbildungsprogramms und wird durch regelmäßige, in die Lehrgangsbausteine integrierte Intervisionsgruppen und Fallsupervision unterstützt.

Aufbauend auf die methodischen Fortbildungsinhalte werden fall- und feldbezogene Kompetenzen im Hinblick auf eine fachlich angemessene Konfliktdiagnostik als Teil sozialpädagogischen Fallverstehens, in der Beratung und Praxisbegleitung anderer Fachkräfte, bei der Konfliktbearbeitung sowie im Konfliktmanagement und der Entwicklung von Konfliktregelungssystemen in Institutionen und Gemeinwesen vermittelt. Parallel und ergänzend hierzu werden spezifische Anwendungsbezüge zu verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit hergestellt, in denen Fachkräfte mit der Aufgabe eines professionellen Umgangs mit Konflikten konfrontiert sind.

Weitere Informationen unter: www.institut-kompass.de

nach Vereinbarung Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-KG1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Fortbildungsreihe Konflikthilfe und Gewaltprävention in Schule und Sozialer Arbeit

Ziele und Inhalte

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS-Institut für Fortbildung und Praxisberatung des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e. V., Reutlingen, dem Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hoch-schule Esslingen sowie der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.

Mit zertifizierten Abschluss-Möglichkeiten als

- Mediatorin oder Mediator in Schule und Sozialer Arbeit
- Sozialkompetenz-Trainerin oder -Trainer
- Anti-Gewalt-Trainerin oder -Trainer
- Fachberaterin oder Fachberater für Konflikthilfe in der Sozialen Arbeit

Die Fortbildungsreihe richtet sich insbesondere an sozialpädagogische Fachkräfte öffentlicher und freier Träger in Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe.

Sie beinhaltet ein intensives, fall- und praxisbezogenes Methodentraining bei der Stärkung und Vermittlung grundlegender sozialer Kompetenzen. Bewährte Mediations-, Konfrontations- und Beratungstechniken der Konflikt- und Anti-Gewalt-Arbeit sind Bestandteile des umfassenden Curriculums.

Die Anwendung der vermittelten Arbeitsansätze in der eigenen Praxis, bereits während der Ausbildung, ist integraler Bestandteil des Fortbildungsprogramms und wird durch regelmäßige, in die Lehrgangsbausteine integrierte Intervisionsgruppen und durch Fallsupervision unterstützt.

Aufbauend auf die methodischen Fortbildungsinhalte werden fall- und feldbezogene Kompetenzen im Hinblick auf eine fachlich angemessene Konfliktdiagnostik als Teil sozialpädagogischen Fallverstehens, in der Beratung und Praxisbegleitung anderer Fachkräfte, bei der Konfliktbearbeitung sowie im Konfliktmanagement und der Entwicklung von Konfliktregelungssystemen in Institutionen und Gemeinwesen vermittelt. Parallel und ergänzend hierzu werden spezifische Anwendungsbezüge zu verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit hergestellt, in denen Fachkräfte mit der Aufgabe eines professionellen Umgangs mit Konflikten konfrontiert sind.

Im Rahmen der Fortbildungsreihe können folgende (Teil-)Abschlüsse und Zertifizierungen erlangt werden:

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Tabelle aus der Word-Datei einfügen.
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Inhalte und Umfang der Bausteine:

Baustein 1: Basistraining Konflikthilfe
(1 Seminareinheit; jährlich im Oktober)
Vermittlung von Grundlagenwissen zur Konfliktdynamik und –eskalation;
Einführung in vermittelnde und konfrontierende Gesprächsführung.

Baustein 2: Basistraining zur Sozialen Arbeit mit Gruppen
(1 Seminareinheit; jährlich im November)
Vermittlung von Grundlagenwissen zum sozialen Lernen in der Gruppe;
Einführung in Methoden und Techniken der Gruppenpädagogik.

Baustein 3: Basistraining zum Clearing und zur Vorbereitung von Sozialtrainings
(1 Seminareinheit; jährlich im Januar)
Grundlagenwissen zum Aufnahmeverfahren, zur individuellen Biografiearbeit und zum Get-together in der Gruppe.

Baustein 4: Aufbaukurs Sozialkompetenz-Trainer/in
(6 Seminareinheiten; Beginn jährlich im März; Ende im Herbst des Folgejahres)
Vermittlung von Methoden und Techniken zur Entwicklung und Stärkung der grundlegenden sozialen Fähigkeiten bei Einzelnen und Gruppen. Qualifiziert zur Durchführung von Sozialkompetenz-Trainings als gruppenpädagogisches Intensivtraining.

Baustein 5: Aufbaukurs Mediation
(5 Seminareinheiten; Beginn jährlich im Dezember; Ende im Sommer des Folgejahres; Baustein 7 kann in diesen Ablauf zeitlich integriert werden)
Vermittlung der theoretischen und methodischen Grundlagen der Mediation; Qualifiziert zur Durchführung von Mediationen und Konfliktberatungen in Schule und Sozialer Arbeit.

Baustein 6: Aufbaukurs Anti-Gewalt-Trainer/in
(6 Seminareinheiten; Beginn jährlich im März; Ende im Frühjahr des Folgejahres)
Vermittlung von Methoden und Techniken zur Konfrontation pädagogischen Arbeit als Gewaltprävention. Qualifiziert zur Durchführung von Anti-Gewalt-Trainings als gruppenpädagogisches Intensivtraining.

Baustein 7: Vertiefungskurs Täter-Opfer-Ausgleich
(4 Seminareinheiten; Beginn jährlich im Septe

nach Vereinbarung - Details 19-4-KG1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Fachberatung

Impulse für die Gestaltung von Übergängen geben

Fachberatungen in kommunalen, verbandlichen und freien Trägerschaften

Ziele und Inhalte

Das Forum Fachberatung ist ein seit vielen Jahren stattfindendes Fachangebot für Fachberatungen der indertagesbetreuung zur Standortbestimmung und Profilbildung. Die Weiterentwicklungen der Fachberatung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit nimmt immer wieder verschiedene Blickwinkel ein. Das Forum Fachberatung beschäftigt sich dieses Jahr mit der Thematik der Transitionen und deren Bedeutung für die kindliche Entwicklung und wie diese Erkenntnisse in die Beratungspraxis von Fachberatung eingebunden werden können.

Die Forschung zur Gestaltung von Übergängen in der Kindertageseinrichtung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich ausdifferenziert. Unterschieden werden:
1. Große oder vertikale Übergänge wie der Übergang von der Familie in die Kita, die einen Wendepunkt darstellen und einen einmaligen Einschnitt.
2. Kleine Übergänge, den Mikrotransitionen, die sich jeden Tag ereignen als Wechsel von Räumen, Personen (Schichtwechsel) und Aktivitäten (von drinnen nach draußen).
3. Horizontale Übergänge, die sich auf den Wechsel von der Krippe in die Kita, von der Nestgruppe in die Kitagruppe beziehen.

Alle Übergänge bergen ein hohes Stresspotenzial für das Kind und das Spannungsverhältnis von Kontinuität und Diskontinuität gerät in den Blick. Das Thema "Die Bewältigung von Übergängen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen als Co-Konstruktion aller Beteiligten" wurde schon vor Jahren durch Wilfried Griebel und Renate Niesel betrachtet, hat aber angesichts der gesellschaftlichen und familiären Veränderungen für die kindliche Biographie wieder eine hohe Bedeutung. Dabei sind die Konzepte der Einrichtungen zur Übergangsgestaltung von entscheidender Relevanz, damit Brüche vermieden werden.
Die Veranstaltung beschäftigt sich gezielt mit der Beratungspraxis zu den unterschiedlichen Übergängen im geteilten Betreuungsfeld, insbesondere auch mit den möglichen Impulsen die Fachberatung geben kann: Wie werden die Eingewöhnungsmodelle diskutiert? Wie hängen kleine und große Übergänge zusammen? Welche Herausforderungen sind mit den Mikrotransitionen verbunden, den Übergängen im Alltag? Wie kann die notwendige Stressreduktion in der Pädagogik umgesetzt werden? Auch die aktuelle neurobiologische Sicht auf Transitionen soll in den Blick genommen werden.

24.10.19 - 25.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FB1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Forum Übergang Schule - Beruf

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die sich auch mit dem Übergang von der Schule in den Beruf befassen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter

Ziele und Inhalte

Das Forum will Fachkräften, die im schwierigen Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf für sozial benachteiligte junge Menschen tätig sind, die neusten Entwicklungen im Feld vorstellen und eine Möglichkeit zum fachlichen Austausch bieten.

Darüber hinaus werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

01.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Führen in der Sandwichposition

Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der kommunalen Jugendreferate, der Leitungen von Kindertageseinrichtungen, von Beratungsstellen sowie öffentlicher und freier Träger der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Management.
Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen.
Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden eine ganze Reihe von hilfreichen und effektiven Führungsinstrumenten vorgestellt und deren, für alle Beteiligten, positive Anwendbarkeit thematisiert.
Das Seminar bietet Leitungskräften Handlungsoptionen an, wie sie sich als Führungskraft in ihrer Rolle positiv weiterentwickeln können.

Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden konstruktive Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.

19.09.19 - 20.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FL4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

„Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf“

Netzwerke und Instrumente für eine gezielte Trägerzusammenarbeit in der Kinderbetreuung

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten und Trägervertreter

Ziele und Inhalte

Kinder verbringen sowohl lebenszeitlich als auch tageszeitlich mehr Zeit in institutioneller Betreuung. Dadurch findet ein wichtiger Teil ihrer Sozialisation außerhalb der Familie statt. Das bedeutet auch, dass öffentliche Träger immer mehr Verantwortung für gelingende Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder tragen. Familien sind heute auf ein gutes Netzwerk privater und öffentlicher Unterstützungssysteme angewiesen, um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe, Kinder zu erziehen, nachzukommen.

Kommunen kommt dabei eine herausragende Stellung zu, sind sie doch neben Anbieter auch Knotenpunkt sowohl struktureller als auch informeller und finanzieller Hilfssysteme. Im Zuge einer verstärkten Qualitätsdebatte in der Kinderbetreuung gewinnen neben organisatorischen Faktoren zunehmend auch fachlich pädagogische Standards an Bedeutung. Qualitätskriterien sind ein Schlüssel nicht nur zur quantitativen, sondern auch zur qualitativen Umsetzung des Betreuungsangebots.
Das SGB VIII formuliert dazu im § 78 eine Zielsetzung für die Gründung von Arbeitsgemeinschaften:
„Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Bildung von Arbeitsgemeinschaften anstreben, in denen neben ihnen die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe sowie die Träger geförderter Maßnahmen vertreten sind. In den Arbeitsgemeinschaften soll darauf hingewirkt werden, dass die geplanten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig ergänzen.“

In der Veranstaltung sollen Möglichkeiten der Vernetzung und Steuerung eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebots aufgezeigt werden.

26.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BQ4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gefährdungen im Jugendalter erkennen und abwenden

Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork, Fachkräfte der Schulsozialarbeit an weiterführenden und beruflichen Schulen

Ziele und Inhalte

Jugendliche können in ihrer Entwicklung durch verschiedene Formen von Gewalt, Vernachlässigung, aber auch durch fremdschädigende-aggressive sowie durch selbstverletzende oder selbstschädigende Verhaltensweisen gefährdet sein. Für Fachkräfte der Jugendhilfe ist es dabei nicht immer leicht, alterstypisches Risikoverhalten von Gefährdungslagen abzugrenzen. Fachkräfte müssen einschätzen, welche Problemverhaltensweisen Hilfe und Unterstützung für Jugendliche und ihre Familien erforderlich machen. Schwierig kann es auch sein, gefährdete Jugendliche in geeignete und erforderliche Hilfen zu vermitteln.

Im Rahmen dieser Fortbildung soll ein Überblick über mögliche Gefährdungslagen von Jugendlichen sowie deren strukturierte Einschätzung vermittelt werden. Der Stuttgarter Kinderschutzbogen wird exemplarisch als Instrument zur Einschätzung von Gefährdungslagen Jugendlicher mit Ankerbeispielen für das Jugendalter vorgestellt. Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sowie anderen Fachdiensten in Gefährdungsfällen werden diskutiert. Beurteilungsprobleme sowie geeignete Hilfe- und Schutzkonzepte sollen anhand von eigenen Fallbeispielen der Teilnehmenden erörtert werden.

Fachliche Auskünfte:
Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

Claudio de Bartolo
Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

11.07.19 - 12.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP16-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Schulkind

Fachkräfte in der Schulkindbetreuung (z.B. in Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Kindertageseinrichtungen) und Fachberatungen

Ziele und Inhalte

Nach der erfolgreichen Entwicklung und Verbreitung der „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung für den Bereich der Kindertagesstätten (KiWo-Skala Kita)“ erprobte die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie der Menschen (Kandern) im Auftrag des KVJS-Landesjugendamtes von 2014 – 2015 an über 40 Modellstandorten eine Einschätzhilfe für das Schulkindalter. Die „KiWo-Skala Schulkind“ wurde speziell für die Altersgruppe der 6- bis 14-Jährigen entwickelt. Die Einschätzskala gibt Fachkräften in der Schulkindbetreuung (z. B. Schülerhorten, Horten an der Schule oder altersgemischten Einrichtungen) mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Kindeswohlgefährdung“, beim Erkennen möglicher Gefährdungsfälle und bei der Entscheidung, ob – und falls ja – in welcher Form ein Einschreiten notwendig wird.

Die KiWo-Skala Schulkind
- erleichtert die strukturierte Erfassung von Anhaltspunkten,
- dient als Richtschnur zur Vorgehensweise beim Erkennen von Verdachtsmomenten,
- unterstützt die Dokumentation von Verdachtsfällen,
- erhöht die Aufmerksamkeit und Sensibilität für den zu erfüllenden Schutzauftrag gemäß § 8a SGB VIII,
- liefert der hinzuzuziehenden „insoweit erfahrenen Fachkraft“ wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage.

Die Inhouse-Veranstaltung stellt Aufbau und Inhalt der KiWo-Skala Schulkind und der Begleitmaterialien (Ablaufschema und Manual) vor, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und die richtige Anwendung der Materialien und berichtet über die aus dem Praxisforschungsprojekt gewonnenen Erkenntnisse.
Anhand von Fallbeispielen wird abschließend die Handhabung verdeutlicht.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 19-4-IN5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsam für Kinder

Einführungsveranstaltung in die KiWo-Skala Kita

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die „Einschätzskala zur Kindeswohlgefährdung (KiWo-Skala Kita)“ wurde von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (Kandern) entwickelt und hat sich für Kindertageseinrichtungen zur Einschätzung von möglicher Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII gut bewährt.

Die Praxis zeigt jedoch, dass umfangreiche Grundkenntnisse und eine fundierte Einführung in die Handhabung des Instrumentes von Vorteil sind.

Das Inhouse-Seminar bietet Fachkräften in Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit, sich intensiv mit der KiWo-Skala Kita und deren Praxiseinsatz auseinanderzusetzen. Zudem werden auch die weiteren Handlungsschritte im Rahmen des Schutzauftrages, wie zum Beispiel Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt und Elterngespräche, thematisiert.
Auf diese Weise werden Fachkräfte für den Schutzauftrag sensibilisiert und gestärkt.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gemeinsame Durchführung des "Integrierten Managementverfahrens familienfreundliche, bürgeraktive & demografiesensible Kommune" Gemeinde St. Leon-Rot --- Kooperationsvereinbarung vom 01.09.2017 Zweite Teilzahlung

31.10.18 - Details 17-4-Management1-5k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Große Teams orientieren und führen

Leitungen von Kindertageseinrichtungen mit mindestens fünf Gruppen

Ziele und Inhalte

Führungskräfte großer Einrichtungen stehen vor der Herausforderung, große Teams zu orientieren, einen zielführenden und hilfreichen Rahmen für Arbeits- sowie Lern- und Veränderungsprozesse der Mitarbeitenden zu gestalten und damit eine erfolgreiche Arbeit aller zu ermöglichen.

In vier Schritten erarbeiten sich die Teilnehmenden im ersten Abschnitt der Fortbildung Grundorientierungen und Instrumente für eine erfolgreiche Führungsarbeit:
1. Schritt: „Sich selbst und andere führen.“ Führung verlangt eine Klarheit über das eigene Führungsverständnis, die eigene Führungsrolle sowie die sich daraus ergebenden Führungsaufgaben. Auf der Grundlage systemischer Führungsmodelle rückt dabei die Fähigkeit Prozesse, Beziehungen und Kommunikationen zielführend zu gestalten in den Vordergrund.
2. Schritt: „Orientieren und Zielen.“ Teams brauchen Orientierung, um erfolgreich zu arbeiten. Führung bedeutet daher, einen Rahmen zu ermöglichen, in dem gemeinsame Ziele erarbeitet und geklärt sowie entsprechende Aufgaben abgeleitet werden. Auf der Grundlage von Zielen können dann Arbeitsprozesse ausgewertet und weiterentwickelt werden.
3. Schritt: „Zieldienliche Kommunikationskultur und Entwicklung einer zieldienlichen Regelkommunikation.“ Wann sprechen wir wie über was mit wem? Führung bedeutet den Rahmen für Kommunikationsprozesse zu gestalten. Es gilt einerseits eine zieldienliche Regelkommunikation zu entwickeln und anderseits durch die Frage- und Themenstellungen zu hilfreichen Aufmerksamkeitsfokussierungen einzuladen.
4. Schritt: „Lern- und Veränderungsprozesse gestalten“. Die Förderung der Eigenverantwortung, Selbststeuerung sowie der Bereitschaft, stetig aus den ablaufenden Prozessen zu lernen und sich entsprechend zu verändern, setzt die Entwicklung von Metakompetenzen der Teammitglieder voraus. Führen bedeutet daher, hierfür einen hilfreichen Rahmen sowie entsprechende Strukturen zu gestalten.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion.

04.06.19 - 05.06.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen der Gesprächsführung

Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendhilfe und angrenzender Bereiche sozialer Arbeit, ohne Vorqualifizierung in Gesprächsführung

Ziele und Inhalte

In der sozialen Arbeit mit Menschen ist das Gespräch als Medium des Kontaktes von zentraler Bedeutung.

Bei der Veranstaltung 18-4-MS4-1 lernen die Teilnehmenden, was unter „Kommunikation“ zu verstehen ist und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen. Sie können herausfinden, was der Unterschied einer Ich- und einer Du-Botschaft ist und sich in einfühlendem Verstehen üben. Sie bekommen ein Grundgerüst für die Strukturierung von Gesprächen mit erwachsenen Einzelpersonen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung vermittelt.

Bei der Veranstaltung 18-4-MS15-1w wird die Wichtigkeit von Feedback zur Regulation von Beziehungen in Arbeitskontexten näher betrachtet. Hierbei wird das Geben von Feedback, sowohl wenn es sich um „Kritisches“ handelt als auch das Empfangen von Feedback erarbeitet und ein konstruktiver Umgang damit eingeübt.
Außerdem wird ein Blick auf das Phänomen „Widerstand“ geworfen, so dass die darin versteckte Botschaft entschlüsselt werden kann, um auf diesem Wege Kampf und Eskalation zu verhindern und stattdessen Verständigung im weitesten Sinne zu fördern.

Die methodischen Ansätze, Techniken und Handwerkszeuge schaffen Basiskompetenzen und sind in jedem Praxisfeld, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, von Nutzen.

03.12.18 - 04.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
07.10.19 - 08.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
12.12.19 - 13.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS15-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundlagen zum § 35 a SGB VIII

Rechtliche, medizinische und pädagogische Grundlagen für die Arbeit im Sozialen Dienst des Jugendamtes

Fachkräfte im ASD und den Sonderdiensten, die Hilfen nach § 35a SGB VIII einleiten und pädagogisch begleiten

Ziele und Inhalte

Die Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche nach § 35a SGB VIII stellt die Fachkräfte sowohl in der Gewährungspraxis als auch in der Fallsteuerung oftmals vor große Herausforderungen. Neben der Zuständigkeitsklärung im Verhältnis zu anderen Sozialleistungsträgern bedarf es eines umfangreichen medizinischen Basiswissens. Auf dieser Grundlage sollen die Mitarbeiter in den Sozialen Diensten eine sozialpädagogische Diagnostik erstellen, um die Frage der Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu beantworten und gegebenenfalls entsprechende Hilfen einzuleiten.

Um diesen großen Herausforderungen im Alltag handlungssicherer begegnen zu können, soll das Seminar juristische, medizinische und sozialpädagogische Grundlagen zum § 35a SGB VIII vermitteln.

Vorgesehene Schwerpunkte:
- Einbettung des § 35a in das SGB VIII und mögliche Rechtsfolgen in
Abgrenzung zu den Hilffen zur Erziehung
- Auswirkungen des BTHG auf die Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII
- Abgrenzung Jugendhilfe - andere Sozialleistungsträger
(Krankenversicherung, Sozialhilfe) und Schule
- Überblick über die häufigsten medizinischen Krankheitsbilder nach ICD
10, die zur Inanspruchnahme von Leistungen der Eingliederungshilfe
nach dem SGB VIII führen
- Sozialpädagogische Diagnostik
- Beurteilung der (drohenden) Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in
der Gesellschaft
- Leistungen der Eingliederungshilfe: Von stationär bis ambulant
- Besonderheiten der Hilfeplanung bei Eingliederungshilfe

04.11.19 - 06.11.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-INK12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Grundseminar: Systemisches Arbeiten in Beratung und Hilfen zur Erziehung

Sozialpädagogische Fachkräfte in den Sozialen Diensten der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe sowie in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Auf der Grundlage systemischer Konzepte soll den Teilnehmenden, bezogen auf ihr jeweiliges Arbeitsfeld, eine klientenorierntierte Vorgehensweise nahe gebracht werden, wordurch sich neue Möglichkeiten für ihr praktisches Handeln erschließen.

Hierbei geht es insbesondere um:
- Grundlagen von System- und Kommunikationstheorie
- Herstellung eines kooperativen Arbeitsbündnisses
- Rasches Erfassen von Problemsystemen
- Bildung von Hypothesen
- Klärung von Aufträgen und vernetztes Arbeiten
- Kooperatives Entwickeln von Lösungsmöglichkeiten und Nutzung vorhandener Ressourcen
- Vermittlung von Gesprächs- und Interventionstechniken

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Tagungszentrum Gültstein
19-4-RESY1-1A: 01.07. - 03.07.2019
19-4-RESY1-1B: 25.09. - 26.09.2019
Referentin: Renate Nischak, Dornhan

Ev. Akademie Bad Boll
19-4-RESY12-1A: 20.05. - 22.05.2019
19-4-RESY12-1B: 14.10. - 15.10.2019
Referentin: Susanne Poller, Ravensburg

Kosten je 2-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten je 3-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 438,00 €
Ohne Übernachtung 331,00 €
Preis inkl. 165,00 € Teilnehmerbeitrag

20.05.19 - 22.05.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-RESY12-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
01.07.19 - 03.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-RESY1-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gruppen und Teams gekonnt moderieren und sie dabei begleiten, ergebnisorientiert zu arbeiten

Fach- und Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung für Kinder und von Beratungsstellen, die bereits Erfahrungen in der Moderation von Gruppen haben

Ziele und Inhalte

Wer kennt das nicht: Gruppen diskutieren engagiert, aber was beschlossen wurde bleibt unklar. Oder auf dem Elternabend kommt heftiger Gegenwind zu einer neuen Umsetzungsidee und wirft die Gesprächsleitung aus dem Konzept. Oder es fehlen pfiffige Methoden, wie im Team etwas Neues erarbeitet und dann beschlossen wird.

Anhand konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden werden für unterschiedliche Situationen, wie Teamsitzungen, Elternabende, Fallbesprechungen, Workshops oder Pädagogische Tage, Methoden und Moderationstechniken vorgestellt und miteinander erprobt. Dabei geht es auch um die Rolle der Moderatorin oder des Moderators und wie es gelingen kann, mit unterschiedlichen Widerstandsformen in der Gruppe umzugehen und den Gruppenprozess zu steuern.

Ziel ist es, das eigene Methoden-Knowhow zu erweitern, um mit Gruppen und Teams mit Spaß, hoher Effizienz und guter Ergebnisorientierung zu arbeiten.

18.10.18 - 19.10.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS3-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Gut gerüstet für den Krisenfall

Krisenplanspiel für die Jugendämter in den Stadt- und Landkreisen

Jugendamt, Pressestelle, Landrat, Oberbürgermeister, Dezernenten, Bürgermeister

Ziele und Inhalte

Das Planspiel wird jeweils auf die örtlichen Erfordernisse und Fragestellungen zugeschnitten und konzipiert.

Lebhaftes öffentliches Interesse führt zu intensiver Berichterstattung über Krisen und Katastrophen aller Art. Ein solches Medienecho erschüttert die Organisation, in der die Krise auftaucht. Wie konnte das passieren? Wer ist schuld? Und wer trägt die Verantwortung? Dies sind die Fragen, welche die Öffentlichkeit und die Presse bereits ab dem Moment brennend interessieren, in dem die Krise bekannt wird.

Ob ein Kind unbeabsichtigt und trotz Unterstützung einer Familie durch ein Versäumnis des Jugendamtes zu Schaden kommt oder ob eine Inobhutnahme von der Öffentlichkeit als ungerechtfertigt wahrgenommen wird – das Krisenpotenzial der Jugendämter ist groß: Das misshandelte oder getötete Kind löst ein gewaltiges Medienecho aus. Um nun weiteren Schaden vom Jugendamt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden, sind ein wirksames Krisenmanagement und eine zielgerichtete, effiziente Pressearbeit gefragt.

Das Krisenplanspiel überprüft die vorhandenen Abläufe und Vorkehrungen, sensibilisiert und trainiert für die Grundlagen einer professionellen Krisenkommunikation. Ergebnis ist, neben der Erfahrung im Testfall, die Entwicklung eines abgestimmten Krisenplans für das eigene Amt.

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Halt - Haltung - Gelassenheit

Mit Ruhe, Kraft und Gelassenheit orientiert durch stürmische Zeiten im Arbeitsalltag

Pädagogische Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Arbeitsverdichtung, immer neue Anforderungen, ständige Veränderungsprozesse und der „ganz normale Wahnsinn" des Arbeitsalltags fordern die betroffenen Fachkräfte in besonderer Art und Weise. Dabei ist die eigene Person das wichtigste Werkzeug. Der Pflege dieses Werkzeuges kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

In dieser Praxiswerkstatt lernen die Teilnehmenden in drei Schritten loszulassen, sich neu zu orientieren und gelassen durch „stürmische Zeiten zu segeln". Von Anfang an stehen dabei konkrete Situationen aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.
Alles, was Menschen (im Arbeitsalltag) erleben, ist das Ergebnis von Aufmerksamkeitsfokussierung. Doch worauf richten sie die Aufmerksamkeit und wie wirkt sich das aus?
Die Teilnehmenden lernen, wie sie aus der Fokussierung auf Probleme, Defizite und veränderbare Rahmenbedingungen herauskommen und die Aufmerksamkeit wieder auf Möglichkeiten, Ressourcen und Stärken richten. Ebenso lernen sie Methoden, mit unveränderlichen Bedingungen so, dass sie nicht leicht, aber leichter durch stürmische Zeiten segeln können ... (von der Problemtrance zur Lösungstrance, ressourcenorientiertes Selbst-Management und Umgang mit Restriktionen, erstbeste und zweitbeste Ziele, Polynesisches Segeln).

Motivation braucht motivierende Ziele. Doch häufig arbeiten wir an Zielen, die weder motivierend noch wirklich erreichbar sind. In Anlehnung an das Züricher Ressourcenmodell lernen die Teilnehmenden ihr „Würmli“ kennen und setzen sich Ziele, die nicht mehr verlangen, das „Würmli zu würgen“.

Der zweite Abschnitt der Fortbildung dient der Reflektion und Auffrischung.
Kompakt erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal einen
Überblick und entsprechend der Erwartungen und Bedürfnisse werden einzelne Aspekte und Themen vertiefend bearbeitet.

17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS9-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hausaufgaben im Hort - lästige Pflicht oder pädagogische Aufgabe?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte im Hort und im Hort an der Schule

Ziele und Inhalte

Die pädagogischen Kräfte im Hort stehen im Spannungsfeld zwischen Eltern, Kindern und Schule. Vor allem die Hausaufgaben sind ein diskussionsreiches Thema. Oft wird die Erledigung der Hausaufgaben zu einer lästigen Pflicht für alle Beteiligten.

Wie können die Betreuungskräfte allen Anforderungen gerecht werden? Wie können sie dazu beitragen, die Freude am Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben zu erhalten?
Dies kann gelingen, indem die individuelle Wahrnehmungsform und der persönliche Lernstil eines Kindes erkannt und berücksichtigt werden. Wenn Selbstvertrauen, Konzentration, Entschlossenheit und Reflexionsfähigkeit der Kinder aufgebaut werden, kann Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben Spaß machen.

Von der sinnvollen Gestaltung der Hausaufgabenzeit bis hin zur Beratung von schwierigen Eltern - im Seminar werden Diskussionsgrundlagen und Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geschaffen, sowie Aspekte der Lerntherapie weitergegeben.

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Hausaufgaben im Hort - das Mittelmaß finden
- Interessen und Schwierigkeiten eines Kindes im Schulalter, Förderung von Aufmerksamkeit und Motivation
- Wie gestalte ich Hausaufgabenzeiten im Hort? Arbeits- und Lerntechniken für Grundschulkinder
- Diskussion mit Eltern und in der Zusammenarbeit mit Lehrern
- Aspekte aus der Lerntherapie
- Hausaufgabenzeiten im Hort möglichst effektiv gestalten lernen
- Probleme bei den Hausaufgaben erkennen, Lösungsmöglichkeiten finden
- Elterngespräche/Elternabende zum Thema vorbereiten
- Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lehrern, Therapeuten
- Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen
- Konkrete Umsetzungsvorschläge für die eigene Praxis

18.02.19 - 19.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-HO4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Herausforderndes Verhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – eine Herausforderung für Fachkräfte und soziales Umfeld

Besondere Verhaltensweisen verstehen und einordnen, berufliches Handeln reflektieren, pädagogisches Repertoire erweitern

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe

Ziele und Inhalte

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ambulanten oder stationären Leistungen von Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zeigen häufig auffälliges oder herausforderndes Verhalten. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen haben ein erhöhtes Risiko herausforderndes und schwerwiegend herausforderndes Verhalten zu entwickeln. Je nach empirischer Untersuchung liegen hier die Häufigkeitsraten bei bei 30 bis 50 Prozent. Diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind durch ihre Problematik und ihre Erfahrungen in ihrer Lebensqualität und ihren Teilhabemöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt.

Das herausfordernde Verhalten stellt in seiner Häufigkeit auch die Mitarbeitenden von Einrichtungen vor große Herausforderungen und kann zu einer Einschränkung der beruflichen Lebensqualität führen.

Schwerpunkte des Seminars:
- Entstehung und Entwicklung herausfordernden Verhaltens und Erklärungsmodelle
- Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit und ohne Behinderung
- Die Bedeutung familiärer Interaktion bei Entstehung und Aufrechterhaltung
- Herausforderndes Verhalten als Anpassungsleistung
- Risiko-und Schutzfaktoren
- Interventionsmöglichkeiten bei herausforderndem Verhalten in unterschiedlichen Settings
- Chancen und Grenzen sprachlicher Intervention
- Förderliche institutionelle Bedingungen und förderliche Teamfaktoren
- Erschwernisse in der Kooperation Familie – Mitarbeiter/Einrichtung
- Vertiefungsgebiete (z. B. aggressives Verhalten)
- Psychohygiene für Mitarbeitenden

Das Seminar gliedert sich in theoretische und praktische Anteile. Beispiele von Fällen und Fragestellungen oder Konfliktsituationen aus der eigenen Praxis können eingebracht und bearbeitet werden.

22.10.18 - 23.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-EHSD18-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
08.04.19 - 09.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-EHSD18-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen (HeVeKi)

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Herausforderndes Verhalten von einigen wenigen Kindern in der Gruppe bindet oft sehr viel Energie und Aufmerksamkeit der Fachkräfte, fordert sie bis an die Grenze zur Überforderung.
Durch die Inklusionsdebatte wird dieses Thema zusätzlich ins Blickfeld der pädagogischen Fachkräfte gerückt.
Gleichzeitig sind durch verlängerte Öffnungszeiten und viele Teilzeitkräfte in den Kindertagesstätten die Möglichkeiten für Mitarbeitende eingeschränkt, sich fachlich auszutauschen, gemeinsam zu reflektieren und einen angemessenen Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen abzustimmen. Dazu braucht es gemeinsames Wissen und gemeinsame Zeit.

Dieses Inhouse-Seminar will die pädagogischen Fachkräfte dazu befähigen, individuell ausgerichtete Handlungsstrategien zu entwickeln, anzuwenden und zu reflektieren.
Inhouse-Seminare bieten sich vor allem für ganze Teams von Kindertagesstätten an. Bei kleinen Einrichtungen können sich auch 1-3 Einrichtungen zusammentun.
Die optimale Teilnehmerzahl liegt bei 10-16 Teilnehmenden.
Da große Einrichtungen deutlich mehr Mitarbeitende haben, wird hier in Absprache nach passenden Lösungen gesucht.

Die kompetenzorientierte Fortbildung nach dem Currriculum des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg besteht aus 5 eintägigen, aufeinander aufbauenden Bausteinen, die im Zeitraum von 12 – 18 Monaten durchgeführt werden.

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN8-1

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung der Veranstaltung werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für Inhouse-Seminare.

Referentin:
Erna Grafmüller, Straubenhardt

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Hilferufe, Beschwerden und Feinzeichen von Kindern erkennen, verstehen und angemessen reagieren

Leitungs- und Fachkräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Oft fällt es in Kindertageseinrichtungen nicht leicht, Beschwerden von Kindern in emotionalen Notsituationen oder in bedrohlichen Situationen zu erkennen, angemessen damit umzugehen und zu reagieren.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
- Feinzeichen emotionaler Entwicklung
- Regulationsstörungen
- Bindungstheorie und Bindungsstrategien
- § 8a SGB VIII
- Wertfreies beschreiben und dokumentieren gegenüber Dritten
- Kommunikation mit Kindern mit auffälligem Verhalten

Die Veranstaltung soll dazu befähigen, bindungstheoretische und entwicklungspsychologische Grundlagen, Meilensteine emotionaler Entwicklung in der frühen Kindheit und Feinzeichen von Bindung erkennen zu können, sowie weitere Handlungsschritte zu entwickeln.
Anhand von Videosequenzen werden Feinzeichen analysiert und Handlungsschritte erarbeitet.

01.04.19 - 02.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
14.10.19 - 15.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Der Umgang mit kranken Kindern in einer Kindertageseinrichtung erfordert von den pädagogischen Fachkräften erhöhte Aufmerksamkeit und Kompetenz. Daher ist es unerlässlich, Symptome von Kinderkrankheiten erkennen und richtig einschätzen zu lernen. Pädagogische Fachkräfte sind oft Ansprechpartner für Eltern, wenn es um Kinderkrankheiten geht. Aus diesem Grund soll dieses Seminar Sicherheit im Umgang mit erkrankten Kindern und infektiösen Kinderkrankheiten geben. Das Seminar beinhaltet sowohl medizinische Hintergrundinformationen als auch Tipps zum Infektionsschutz und zur Elternarbeit. Darüber hinaus werden Fachkräfte immer häufiger mit der Gabe von Dauer- oder Notfallmedikamenten konfrontiert. Dazu benötigen sie Handlungssicherheit und Fachwissen sowie ein Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung.

Seminarthemen sind:
• Kinderkrankheiten erkennen (Norovirus, Windpocken, Scharlach, Masern, Mumps, Keuchhusten, Läuse, Röteln)
• Andere Erkrankungen im Kindesalter
• Elternarbeit
• Rechtliche Aspekte
• Pharmakologische Grundlagen
• Dokumentation
• Kooperation mit Ärzten und Behörden
• Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter

05.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT22-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

In Bewegung kommen - aber wie?

Pädagogische Fachkräfte in Kitas

Ziele und Inhalte

Alle kennen es: Im Trubel des Kita-Alltags fordern die lautesten und auffälligsten Kinder die größte Aufmerksamkeit. Für ruhigere, scheinbar angepasstere und unauffällige Kinder bleibt kaum Zeit.
Wie kann es gelingen, dass auch die sitzfreudigen Kinder in den Fokus rücken und in Bewegung kommen?

Bewegung ist in besonderem Maße geeignet, einen Zugang zu allen Kindern zu finden. Mittels des Körpers, der Haltung und der Bewegung verleiht ein Kind seiner Persönlichkeit, seiner Empfindsamkeit und seiner Gefühlslage Ausdruck. Bewegung zu fördern, ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung.

Im Seminar wird auch das Zusammenspiel von Individualität und Gruppe betrachtet (Gruppengröße, Gruppenzusammensetzung, Rollen in der Gruppe, Gruppenprozess und Dynamik, Beitrag der einzelnen Kinder zur jeweiligen Gruppendynamik). Bereits die Tatsache, dass ein Kind krank ist und die Gruppe nicht besucht, kann bewirken, dass sich die Gruppendynamik ändert.

Der Alltag zeigt uns, dass bereits kleine Änderungen in der Gruppe dazu führen können, dass typische Konfliktsituationen ausbleiben oder reduziert auftreten.

Es sollen unterschiedliche Situationen betrachtet werden, die Konfliktpotential beinhalten: Wo und bei welchen Bewegungsaktionen gibt es immer Schwierigkeiten? Gibt es Auffälligkeiten nur draußen, nur drinnen, nur zu bestimmten Zeiten, nur zu bestimmten Anlässen? Was könnte der Auslöser hierfür sein? Wie lässt sich dies leicht umgestalten?

22.11.18 - 23.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-BW1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf I

Schnittstelle Schule

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AVdual- Begleiterinnen und - Begleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf

Ziele und Inhalte

Individuelle Begleitarrangements sind der Königsweg, um jungen, insbesondere sozial benachteiligten Menschen, Möglichkeiten der beruflichen Integration zu eröffnen. Die Übergangsbegleitungen, die meist selbst bei Bildungsträgern angestellt sind, bewegen sich jeweils an den Schnittstellen des Übergangs. Sie müssen aktiv Informationen einholen, für die Informationsweitergabe und den Austausch unter allen Beteiligten sorgen und dabei einen guten Kontakt zu den Jugendlichen pflegen.
Dieser Steuerungs-Prozess kann nur zum Ziel führen, wenn er gut durchdacht, kooperativ, vernetzt, systemübergreifend gemanagt wird. Aber wie macht man das konkret? Da in einer Fortbildung nicht alle Schnittstellen bearbeitet werden können, geht es in diesem Seminar schwerpunktmäßig darum, wie an der Schnittstelle zur Schule individuelle Begleitarrangements gestaltet werden können.

Nach einem gemeinsamen Input über alte und aktuelle Herausforderungen im Übergang Schule – Beruf wird an den einzelnen Schritten der Begleitung, die aufeinander aufbauen, gearbeitet:
- Abholen der Jugendlichen: Ergebnisse der Kompetenzfeststellungen, Stand der Berufsorientierung
- Ermittlung des Unterstützungsbedarfs: Erweiterung des Berufswahlspektrums (u. a. auch für die favorisierten Berufe des anderen Geschlechts) zum Kennenlernen und Ausprobieren; Lust auf Unbekanntes: Sprung in die duale Ausbildung statt Verharren im vertrauten Schulsystem
- Phasen im Übergangsprozess und Entwicklung des Selbstwerts: von der Bagatellisierung über die Verleugnung hin zur Anerkennung der Realität - Verzahnung mit den neuen Bildungsplan-Eckpunkten in den allgemein bildenden Schulen: Berufsorientierung als individuelle Leitperspektive und Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung als neues Fach
- Begleitung der Jugendlichen im gesamten Prozess der Berufsorientierung und Bewerbung

Am Ende der Fortbildung können die Teilnehmenden Ideen aus der Praxiserfahrung der anderen schöpfen und gegebenenfalls auf die eigene Stelle übertragen.

01.04.19 - 02.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Individuelle Begleitung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf II

Schnittstelle Betrieb

Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf, zum Beispiel: Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, AVdual- Begleiterinnen und - Begleiter, Fachkräfrte in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Um für junge Menschen individuell den erfolgreichen Einstieg in die duale Berufsausbildung zu ermöglichen, und zur Gestaltung von Begleitarrangements beim Übergang von der Schule in den Beruf, nimmt die Veranstaltung die Schnittstelle zu den Betrieben und Unternehmen in den Blick.

Dabei werden folgende Punkte behandelt:
- System der dualen Berufsausbildung
- Akquisition von Praktika und Ausbildungsplätzen
- Einbau und Funktion des Praktikums im Berufsorientierungsprozess
- Praktikumsbegleitung
- Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
- Unterstützung bei der Vorbereitung des Ausbildungsbeginns
- Entwicklung von "Plan B" (schulische Berufsausbildung, Maßnahmen der Arbeitsagentur, Erwerbstätigkeit)
- Begleitung während der Ausbildung


23.09.19 - 24.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Fortbildung Kindergarten und KiTa als Schutzort für Kinder - kein Raum für Missbrauch und sexuelle Übergriffe

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt werden. Das KVJS-Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

20.11.18 Stadt Konstanz Details 18-4-IN1-054-2018 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminar: Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen

Entwicklung eines einrichtungsspezifischen Schutzkonzeptes

Träger und Teams von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Schutzkonzepte sollen Einrichtungen zu Kompetenzorten qualifizieren und Kinder vor allen Formen der Gewalt durch Mitarbeitende, aber auch durch andere Kinder schützen. Um solche Schutzkonzepte erfolgreich umsetzen zu können, müssen sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt haben. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entwickeln daraus eine entsprechende Haltung, um innerhalb ihrer Zuständigkeit Verletzungen der (sexuellen) Selbstbestimmung der ihnen anvertrauten Schutzbefohlenen zu verhindern.

Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden und sich in der Einrichtung anvertrauen.

Thematische Inhalte des Seminars:
• Basiswissen Übergriffe, Täterstrategien, Ziele von Schutzkonzepten
• Risiko- und Potenzialanalyse
• Beschwerdewege, Partizipation
• Leitbild
• Pädagogische Prävention und Sexualpädagogisches Konzept
• Personalverantwortung, Verhaltenskodex, Fortbildungen
• Notfallplan, Kooperation

Die KVJS Inhouse-Seminare
sind maßgeschneiderte Vorort-Fortbildungsangebote für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN12 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare

Öffentliche und freie Träger aus allen Bereichen der Jugendhilfe mit ihren Fachkräften, Teams, Belegschaften, Arbeitsgemeinschaften

Ziele und Inhalte

Inhouse-Seminare sind speziell zugeschnittene Konzepte für Fortbildungsveranstaltungen, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Institution oder eines Dienstes geplant und direkt vor Ort in Kooperation mit dem Landesjugendamt durchgeführt werden. Das Landesjugendamt unterstützt dabei die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe bei der praxisorientierten Planung, Durchführung und Finanzierung.

Themenbereiche können beispielsweise sein:
- Sozialraumorientiertes Arbeiten
- Jugendhilfeplanung (z. B. Beteiligung von Fachkräften, Betroffenen)
- Formen der Zusammenarbeit (z. B. multiprofessionelle Teamarbeit)
- Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
- Führungs- und Leitungskonzepte
- Qualitätsentwicklung
- Kinderschutz
- Gewaltprävention

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inhouse-Seminare für Jugendhilfeausschüsse

Örtliche Jugendhilfeausschüsse

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeausschüsse als Teil des zweigliedrigen Jugendamtes sind gewissermaßen die politischen Kristallisationspunkte der örtlichen Jugendhilfe. Sie sichern die Rahmenbedingungen auf der politischen Ebene, um ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssen, zum Beispiel die Weiterentwicklung der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, die Versorgung unbegleiteter minderjähriger Ausländer, Fragen zur Sicherung des Kinderschutzes, die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung und nicht zuletzt Fragen zu einer inklusiven Gestaltung des Gemeinwesens.

Um den Jugendhilfeausschuss in dieser Aufgabe fachlich zu unterstützen, bieten inzwischen viele Landkreise den Mitgliedern ihrer Gremien Fortbildungen oder Workshops an, die in die inhaltliche Arbeit des Jugendhilfeausschusses einführen, sich mit Gesamtkonzepten zur Kinder- und Jugendhilfe oder mit spezifischen Themen und fach- und strukturpolitischen Fragen befassen.

Unser Inhouse-Service erleichtert den örtlichen Trägern der Jugendhilfe dieses Engagement und unterstützt nach Bedarf die Durchführung von Veranstaltungen.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 19-4-IN11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive Betreuung in Kitas - Praxis trifft Praxis

Faktoren für eine gelingende inklusive Betreuung

Leitungen und Fachkräfte aus Krippen und Kindertageseinrichtungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen und Kreisverwaltungen

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern mit Inklusionsbedarf stellt Träger, Einrichtungen und Kommunen vor Herausforderungen.
Diese beziehen sich auf die Organisation der notwendigen personellen und fachlichen Rahmenbedingungen, die für die Aufnahme und weiterführende Betreuung notwendig sind.

Im ersten Teil des Seminars soll veranschaulicht werden, wie in Krippe und Kindergarten mit unterschiedlichen Behinderungsformen und Einschränkungen umgegangen wird. Für eine gelingende inklusive Betreuung sind immer mehrere Faktoren in den Blick zu nehmen und zu gestalten, beispielsweise sind das die Arbeit an der Haltung der Fachkräfte, der pädagogische und gegebenenfalls pflegerische Umgang mit spezifischen Behinderungsarten sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden und Experten.

Der zweite Teil stellt die Ergebnisse des Landkreises Göppingen im Modellprojekt "Eine Kita für alle" dar und zeigt auf, unter welchen Umständen Inklusion als Chance zur Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen genutzt werden kann.
Der Kreis Ludwigsburg hat sich im Rahmen des Projekts Inklusionskonferenz mit verschiedenen Bereichen und Personen aus der Verwaltung, mit den Fachberatungen des Kreises und Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen mit der Thematik Eingliederungshilfe auseinandergesetzt und Abläufe effektiver gestaltet (Handreichung, Förderung und Teilhabe, Integrationskräfte).
Deutlich wird an allen Beispielen, dass Inklusion nur im Zusammenspiel mehrerer Professionen gelingen kann.

08.05.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive pädagogische Konzepte und Raumgestaltungen

In der Kita wird Vielfalt gelebt

Leitungs- und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Eine Konzeption für die Kita beschreibt die inhaltliche pädagogische Arbeit, die Schwerpunkte auf dem Weg zur Umsetzung des Konzeptes sowie die Haltung und Professionalität der Fachkräfte in diesem Haus.

Bei der Implementierung des Orientierungsplans in Kitas darf insbesondere der Kontext der inklusiven Pädagogik nicht vergessen werden und muss in allen inhaltlichen Parts mit berücksichtigt sein.

Dieses Seminar ist für alle, die sich auf den Weg machen eine Konzeption im Team zu schreiben, zu überarbeiten oder das pädagogische Konzept im Sinne gelebter Teilhabe optimieren und reflektieren wollen.

Damit nicht nur Worthülsen zu lesen sind sondern letztendlich gelebte inklusive Praxis transparent wird, werden Methoden und Vorgehensweisen aufgezeigt, wie folgende Themen inhaltlich dargestellt und dokumentiert werden können:
- Gliederung und Aufbau einer Konzeption
- Bild vom Kind
- Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Gemeinsamkeit
- Haltung und Professionalität einer Fachkraft von heute
- Raumkonzept und die verschiedenen Öffnungsformen
- Gelebte Partizipation mit Kindern und Eltern
- Erziehungspartnerschaft mit Eltern aus unterschiedlichen inklusiven Kooperationsformen

10.04.19 - 11.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-INK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Inklusive Sozialraumplanung

Auf dem Weg zu einem chancengerechten Gemeinwesen

Verantwortliche in den Kommunen für die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung, Trägervertretungen und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Kommunen sind in unserem Land die Ebene mit der größten Bürgernähe. Das kommunalpolitische Handeln zielt im Kern auf die Gestaltung von Lebensverhältnissen. Die Kommunen müssen dabei auch den Wandel von Lebensstilen berücksichtigen und die Betroffenen bei den Entscheidungen beteiligen.

In der kommunalen Familienpolitik steht die zentrale Frage im Raum, wie den Bedarfen von Kindern und deren Familien begegnet und die Zukunft in einem inklusiven, chancengerechten Gemeinwesen gestaltet werden kann.
Die Berücksichtigung einer inklusiven Sozialraumanalyse kann hier beispielsweise gezielt den Blick auf die zunehmende Verarmung von Bevölkerungsgruppen, die Segregation von Orts- und Stadtteilen und deren Bewohnern oder auch die Folgen des demographischen Wandels lenken. Damit können Lebenslagen und Teilhaberechte von Familien und anderen Bevölkerungsgruppen durch gezielte Planungen verbessert und eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht werden. Die kommunale Selbstverwaltung wird in Folge dessen gestärkt und qualitativ aufgewertet.

Anhand von gelungenen integrierenden Praxisbeispielen im Bereich der Kindertagesbetreuung soll gezeigt werden, welche mittel- und langfristig zielführenden Auswirkungen eine wirkungs- und beteiligungsorientierte Kommunalpolitik und Bedarfsplanung haben kann.

26.06.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern zum Schutz vor sexualisierter Gewalt

Teams aus Fachkräften, die mit Kindern zwischen drei bis zehn Jahren und deren Eltern arbeiten (z. B. in Kindertageseinrichtungen, in Familienzentren, in der Sozialpädagogischen Familienhilfe)

Ziele und Inhalte

In einer immer vielfältiger werdenden Migrationsgesellschaft ist es vor allem in der Elternarbeit notwendig, aufmerksam mit Unterschieden umzugehen, ohne die Eltern auf diese festzulegen. Die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Sexualerziehung und sexueller Gewalt ist in der interkulturellen Arbeit ein besonders sensibler Bereich. Ein grenzenachtender, respektvoller Umgang mit den Erfahrungshintergründen und Schamgrenzen der Mütter und Väter ist Voraussetzung dafür, die Eltern beispielsweise für die Auseinandersetzung mit der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern zu gewinnen.

In einem vom KVJS geförderten dreijährigen Landesmodellvorhaben konnten zahlreiche Erfahrungen, vor allem im Austausch mit Müttern die Migrationshintergrund haben, gesammelt und mehrsprachige Materialien für die vorbeugende Arbeit mit Eltern und Kindern entwickelt werden. Diese werden vorgestellt und Voraussetzungen für eine gelingende interkulturelle Elternarbeit erstellt.

Inhalte des Inhouse-Seminars:
- Entwicklung einer achtsamen und respektvollen Haltung für interkulturelle Elternarbeit
- Differenzsensibler Umgang mit schambesetzten Themen
- Diskussion von Herausforderungen und Chancen in der pädagogischen Praxis
- Vorstellung der Materialien „Interkulturelle Präventionsarbeit mit Eltern und Kindern“

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN7-1

Organisation und Finanzierung:
Die Organisation und die Finanzierung der Veranstaltung werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für Inhouse-Seminare.

Fachliche Auskünfte:
Gabriele Ulrich
Tel. 0711 6375-426
gabriele.ulrich@kvjs.de

Referentinnen:
Angela Blonski, Pforzheim
Suna Erenler, Pforzheim

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Interkulturelles Arbeiten - Türöffner und Stolpersteine

Teams aus Erzieherinnen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern, Verwaltungsangestellten, Lehrkräften die mit muslimischen Migrationsfamilien arbeiten

Ziele und Inhalte

Inhalte des Inhouse-Seminars sind:
- Familientypen und typische Konflikte von Paaren in der Migration
- Bedeutung der Kinder, Erziehungswerte und Bestrafungspraktiken in türkischen, beziehungsweise in muslimischen Familien
- Erziehungsstile und Erziehungsziele von Migranten in Deutschland
- Türöffner und Stolpersteine in der Arbeit mit fremden Kulturen

Veranstaltungsnummer:
19-4-IN9-1

Organisation und die Finanzierung:
Referentenkosten (712,00 € Honorar, Fahrtkosten und Verpflegung) werden individuell zwischen dem Träger und dem KVJS vereinbart.

Es gelten die KVJS-Bedingungen für
Inhouse-Seminare.

Fachliche Auskünfte:
Gabriele Ulrich
Tel. 0711 6375-426
gabriele.ulrich@kvjs.de

Referent:
Murat Sandikci, Laupheim

nach Vereinbarung - Details 19-4-IN9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter in Baden-Württemberg

Jugendamtsleitungen in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Tagung greift fachliche und fachpolitische Themen auf. Die Tagungsinhalte werden in Absprache mit den Sprengelvorsitzenden der Jugendamtsleitungen festgelegt.

26.02.19 - 27.02.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-J1-1jw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner 2019

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Ziele und Inhalte

Es werden aktuelle planungsrelevante Themen aufgenommen und bearbeitet.

Die Tagung wird von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplanern der örtlichen Ebene und dem KVJS Landesjugendamt vorbereitet.

Ausgehend von Impulsreferaten werden fachliche Aspekte über unterschiedliche Methodenformate vertieft. Erörtert wird auch die Übertragung auf die örtliche Praxis. Zudem besteht Gelegenheit für den regionalen Erfahrungsaustausch und der Rückbindung von Ergebnissen der bestehenden Arbeitsgruppen.

08.07.19 - 09.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JPL1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Kommunalen Jugendreferate

Jugendreferentinnen und Jugendreferenten, Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger, der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie hauptamtliche Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Arbeit der Kommunalen Jugendreferate bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit zum landesweiten kollegialen Austausch.

Das Thema der Tagung wird traditionell in Kooperation mit den kommunalen Jugendreferentinnen und Jugendreferenten festgelegt und durch eine Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

28.11.18 - 30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
27.11.19 - 29.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter

Leiterinnen und Leiter der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Im Rahmen der Jahrestagung wird über aktuelle Entwicklungen und Themen des Arbeitsfeldes "Allgemeiner Sozialer Dienst" informiert. Sie dient dem landesweiten fachlichen Austausch der Leitungskräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste in Baden-Württemberg.

02.05.19 - 03.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-J3-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung der Träger, Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und sonstigen betreuten Wohnformen der Hilfen zur Erziehung

Träger, Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und sonstigen betreuten Wohnformen der Hilfen zur Erziehung in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

In der Jahrestagung werden aktuelle Entwicklungen in der Hilfen zur Erziehung und sonstigen betreuten Wohnformen aufgegriffen und vertieft diskutiert. Dabei steht der Fachaustausch der Leitungskräfte im Mittelpunkt der Veranstaltung.

14.03.19 - 15.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-J2-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Interkulturelle Kompetenz im Kontext der Adoptionsvermittlung

Fachkräfte der Adoptionsvermittlung

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung beinhaltet eine Einführung in das Thema. Darüber hinaus sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, Wissen über ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern und in ihrem beruflichen Handlungsfeld erfolgreich einzusetzen. Es besteht Gelegenheit zum kollegialen Austausch.

04.11.19 - 05.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-ADO1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Sachgebietsleiterinnen und Sachgebietsleiter, Amtsleiterinnen und Amtsleiter der Bereiche Beistandschaft/Amtsvormundschaft

Ziele und Inhalte

Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Beistandschaft/Amtsvormundschaft werden dargestellt und erörtert. Die Jahrestagung ist außerdem ein Forum für den landesweiten kollegialen Austausch.
Die Teilnehmenden können Fragen aus ihrem Arbeitsbereich bis zum 11.10.2019 bei heike.korge@kvjs.de einreichen. Sie werden im Rahmen der Erörterung behandelt.


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Kosten am ersten Tag:
116,50 €
Preis inkl. 55,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten am zweiten Tag:
105,00 €
Preis inkl. 55,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten je Veranstaltung:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag
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28.10.19 - 29.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BPV1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg

Leiterinnen und Leiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung dient der fachlichen Weiterentwicklung und dem Erfahrungsaustausch im Arbeitsfeld der Wirtschaftlichen Jugendhilfe. In Fachvorträgen, Praxisberichten oder Diskussionsforen wird Aktuelles aus den Tätigkeitsbereichen vorgestellt.

Die Tagung fördert den landesweiten Fachdiskurs auf der Leitungsebene der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg.

Fachliche Auskünfte:
Andrea Kehling
Tel. 0721 8107-812
andrea.kehling@kvjs.de

Andreas Sträßle
Tel. 0711 6375-122
andreas.straessle@kvjs.de

23.07.19 - 24.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-J4-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Leitungen kommunaler Psychologischer Beratungsstellen in Baden-Württemberg

Leitungen kommunaler Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Analog zu den jeweiligen Jahrestagungen der freien Träger für Leitungen der Psychologischen Beratungsstellen sollen im Zusammenhang mit dieser Jahrestagung ausdrücklich die Besonderheiten der kommunalen Trägerschaft im Arbeitsfeld Erziehungsberatung im Mittelpunkt stehen.

Neben dem kollegialen Austausch zu den aktuellen Rahmenbedingungen und Fragestellungen des Arbeitsfeldes kann ein Schwerpunktthema insbesondere aus der Leitungsperspektive Inhalt sein.

Die Jahrestagung soll ein Forum sein für die wechselseitige kollegiale Unterstützung, für die fachliche Weiterentwicklung sowie für den fachpolitischen Austausch zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den kommunalen Beratungsstellen.

21.11.18 - 22.11.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-J7-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
26.11.19 - 27.11.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-J7-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung für Träger und Leitungen Psychologischer Beratungsstellen in Baden Württemberg

Leitungen sowie Träger Psychologischer Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung fördert den überregionalen Austausch und die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Außerdem will sie - insbesondere für Leitungsaufgaben - neue Impulse setzen.

Thematisiert wird unter anderem auch, wie die Kooperation zwischen dem KVJS-Landesjugendamt und den Psychologischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche weiterentwickelt und der fachpolitische Austausch landesweit organisiert werden kann.

24.06.19 - 25.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-J5-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Jugendhilfe im Strafverfahren

Fachkräfte, die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren wahrnehmen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung greift aktuelle Themen aus dem Arbeitsfeld auf.
Sie bietet neben neuen fachlichen Impulsen die Möglichkeit des landesweiten kollegialen Austausches.

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten festgelegt.

07.05.19 - 08.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-JGH1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Jugendwohnen

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg

Leitungen von Jugendwohnheimen, Schülerwohnheimen und Internaten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung ist ein Forum für die Einrichtungen des Jugendwohnens in Baden-Württemberg. Neben dem fachlichen Austausch werden aktuelle, arbeitsfeldrelevante Themen aufgegriffen und bearbeitet.

19.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA10-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Kindertagespflege

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, die mit Aufgaben der Kindertagespflege befasst sind

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Kindertagespflege in Baden-Württemberg bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit

30.09.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-KTP1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Mobile Jugendarbeit/ Streetwork

Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte und Träger aus dem Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork

Ziele und Inhalte

Mit Fachvorträgen und Workshops trägt die Tagung zur fachlichen Weiterentwicklung der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork bei und gibt Impulse für die praktische Arbeit.

Das Thema der Tagung wird in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V. aktuell festgelegt und mit einer Planungsgruppe inhaltlich vorbereitet.

13.05.19 - 15.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA3-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit

Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e. V. – AGJF

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Träger, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende der Sozialen Arbeit

Ziele und Inhalte

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit reagiert ständig auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Die Hauptbetroffenen dieser Entwicklungen, die Kinder und Jugendlichen, bringen ihre Erfahrungen damit täglich in die Einrichtungen mit. Deshalb müssen die Fachkräfte diese Entwicklungen und Erfahrungen reflektieren und sie in ihre Konzepte und ihre Praxis integrieren.
Die Tagung bietet den notwendigen Raum für diese Reflexion und den fachlichen Diskurs und gibt so Impulse für die praktische Arbeit in den Einrichtungen.
Aktuelle Themenbereiche in Bezug auf Grundsatzfragen zur Zukunft und zum Kern des Arbeitsfeldes werden aufgegriffen.
Zudem dient die Tagung der Vernetzung durch kollegialen Austausch.

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Anmeldung, organisatorische und fachliche Auskünfte:
AGJF Baden-Württemberg e.V.
Susanne Alt
Tel: 0711 / 89 69 15-20
info@agjf.de
www.agjf.de
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27.05.19 - 28.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA2-1jk Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung Pflegekinderhilfe 2019

Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der Fachdienste Freier Träger der Hilfe zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung Pflegekinderhilfe bietet Informationen und Raum für den Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Pflegekinderhilfe. Ergänzend gibt es Vorträge und Workshops zu einem Schwerpunktthema.

Die Fachkräfte können sich sowohl fachlich weiterbilden als auch Erfahrungen und aktuelle Anliegen diskutieren.

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Fachliche Auskünfte: Annegret Graul - Tel. 0711 6375-496
annegret.graul@kvjs.de

Eva Stritzinger: Tel. 0711 6375-470
eva.stritzinger@kvjs.de

20.05.19 - 21.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-EHSD3-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagung zur kommunalen Bedarfsplanung in der Kindertagesbetreuung

Mit Ergebnissen und Erfahrungen aus dem KVJS-Forschungsprojekt zur integrierten und beteiligungsorientierten Planung in der Kindertagesbetreuung in Baden-Württemberg (2016 - 2018 )

Planungsverantwortliche in den Gemeinden, Städten und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagung zur kommunalen Bedarfsplanung dient der Betrachtung jeweils aktueller Entwicklungen in der Planung der Kindertagesbetreuung.
Dem Themenfeld wird mit verschiedenen Beiträgen Rechnung getragen.

Als weiterer Punkt werden Erkenntnisse aus der aktuellen KVJS-Forschung zur Planungspraxis von Kindertagesbetreuungsangeboten vorgestellt:

Die Anforderungen an die Planungsverantwortlichen in den Gemeinden, Städten und Landkreisen werden immer vielfältiger und der Aspekt der Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung nimmt neben dem quantitativen Ausbau einen immer höheren Stellenwert ein.
Wie diese Herausforderungen gemeistert werden können, wurde in einem KVJS-Forschungsprojekt von 2016 bis 2018 mit der Hochschule Osnabrück und dem Institut für Soziale Arbeit Münster untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse zur integrierten und beteiligungsorientierten kommunalen Planung in Kindertageseinrichtungen werden auf dieser Tagung vorgestellt. Erste Erfahrungen in der Handhabung des vorliegenden Werkbuchs werden beleuchtet und diskutiert.
Die Praxis der Kita Zukunftsplanung vor Ort kann mit den vorliegenden Arbeitshilfen, Richtlinien und Datenkonzepten aus dem Werkbuch unterstützt werden.
Für den gemeinsamen Austausch sind Workshops und Diskussionsrunden vorgesehen. Während der Veranstaltung stehen Gesprächspartner aus dem Forschungsverbund und Planungskräfte der am Forschungsprojekt beteiligten Kommunen und Landkreise zur Verfügung.

08.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2018 dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

19.11.18 - 20.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)
26.11.18 - 27.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2019

Kooperationsveranstaltungen mit dem Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Jahrestagungen Schulsozialarbeit 2019 dienen der fachlichen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit und dem landesweiten Erfahrungsaustausch.

Durch Vorträge, Fachforen, Workshops und Praxisberichte werden aktuelle
Themen aufgegriffen.

Die Jahrestagungen fördern den Fachdiskurs sowie die Vernetzung der kollegialen Unterstützungsstrukturen der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg.

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Jahrestagung I:
11.-12.11.2019 Ev. Akademie Bad Boll
Jahrestagung II:
18.-19.11.2019 Ev. Akademie Bad Boll

Fachliche Auskünfte KVJS:

Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
Claudio.DeBartolo@kvjs.de

Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
Riva.Moll@kvjs.de

11.11.19 - 12.11.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-SSA1-1j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
18.11.19 - 19.11.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-SSA1-2j Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jetzt aber richtig! Gelungene Praktikumsanleitung - ein Mehrwert für beide Seiten

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende anleiten

Ziele und Inhalte

Eine gut strukturierte Praxisanleitung ist ein Garant für einen positiven Praktikumsverlauf und bietet die Chance eines Theorie- und Praxisabgleichs. Gleichzeitig eröffnet sie die Möglichkeit, die eigene pädagogische Praxis zu reflektieren. In der Anleitungssituation können Fragen auftreten, welche Inhalte eine Anleitung umfassen sollte und inwiefern die Anleitungsrolle gut ausgefüllt werden kann. Um die Attraktivität des Arbeitsfeldes zu erhöhen wurde ein Leitfaden zur Praktikantinnen- und Praktikantenanleitung in Kooperation von verschiedenen Hochschulen aus Baden-Württemberg, der Arbeitsgemeinschaft Jugendreferate im Städtetag Baden-Württemberg und im Gemeindetag Baden-Württemberg, der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten (AGJF), der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO) und dem KVJS-Landesjugendamt entwickelt, der in dieser Fortbildung vorgestellt wird. Zudem bieten sich Möglichkeit, die eigenen Erfahrungen mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Die Fortbildung gibt Antworten auf folgende Fragen:
- Was macht eine Anleitung aus?
- Welche Rahmenbedingungen sind für einen positiven Praktikumsverlauf notwendig?
- Welchen Mehrwert bringt das Praktikum für die Anzuleitenden und die Einrichtung?
- Wie wecke ich Begeisterung und Verständnis für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch im Sinne der Nachwuchsgewinnung neuer Fachkräfte?
- Anleitung zwischen Reflexion und Haltung
Zudem sollen mögliche Stolpersteine identifiziert und nach Möglichkeit aus dem Weg geräumt werden.

15.07.19 - 16.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA9-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfe und Polizei

24. gemeinsame Fachtagung mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Jugendsachbearbeiterinnen und Jugendsachbearbeiter der Polizei sowie Fachkräfte der Jugendhilfe, insbesondere im Allgemeinen Sozialen Dienst der Jugendämter, der Jugendgerichtshilfe, der Jugendsozialarbeit an öffentlichen Schulen, der Mobilen Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Ziele und Inhalte

Ziel der Fachtagung ist es, die Zusammenarbeit und den Dialog von Jugendhilfe und Polizei zu fördern, indem die unterschiedlichen Rechtsgrundlagen und die daraus resultierenden Auftrags-, Haltungs-, und Methodendifferenzen transparent gemacht und diskutiert werden

Das Tagungsprogramm wird nach aktuellen fachlichen und fachpolitischen Gegebenheiten mit dem Landeskriminalamt festgelegt und vorbereitet.

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Kosten der Veranstaltung für Fachkräfte der Jugendhilfe:

Mit Übernachtung 90,00 €

Ohne Übernachtung 70,00 €

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24.09.19 - 25.09.19 Hochschule für Polizei V-S Details 19-4-JP1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfe und Schule - Gemeinsam Verantwortung tragen

Kooperationsveranstaltung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und weiteren Partnern

Leitungskräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe, der kommunalen Schulträger, Mitarbeitende der Bildungsregionen sowie Vertreterinnen und Vertreter der staatlichen Schulverwaltung, Beauftragte für Berufliche Orientierung und Mitarbeitende der Arbeitsstellen Kooperation

Ziele und Inhalte

Im Zentrum der Veranstaltung steht die gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe im Kontext berufliche Orientierung und bildungsbiographische Perspektiven junger Menschen.
Die Kinder- und Jugendhilfe ist einer der wichtigsten Partner des schulischen Systems – und zweifellos der Partner mit dem breitesten Leistungs- und Aufgabenspektrum: Bildung, Betreuung, Erziehung und Schutz des Kindeswohls.

Junge Menschen haben unterschiedliche Bildungsbiografien. Eine möglichst passgenaue und bedarfsgerechte Gestaltung des Übergangs von der Schule in die berufliche Bildung erfordert die Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Hierzu bietet die Fachveranstaltung wichtige Impulse. Überlegt wird zunächst, unter welchen Voraussetzungen Übergänge im Jugendalter gelingend gestaltet werden können. In einem nächsten Schritt gilt es, Möglichkeiten der beruflichen Orientierung für die jungen Menschen in Baden-Württemberg aufzuzeigen und die Übergangssysteme zu benennen.

29.11.18 Landesinstitut für Schulentwicklung Details 18-4-JS1-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendhilfeplanung für Kommunale Jugendreferate

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Kommunalen Jugendarbeit (Gemeinde-, Stadt-, Kreisjugendreferate), die Planungsprozesse moderieren und begleiten oder sich über die Jugendhilfeplanung informieren möchten

Ziele und Inhalte

Kommunale Jugendarbeit hat im Kernbereich Anteile konzeptioneller und jugendhilfeplanerischer Tätigkeiten für das Arbeitsfeld der Jugendarbeit im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Kommunale Jugendarbeit kann andererseits auch Gegenstand und Partner einer Jugendhilfeplanung oder einer sozialräumlichen Planung sein.

Die eintägige Fortbildung vermittelt grundlegende Informationen zur Aufgabe, den gesetzlichen Grundlagen und der Ausgestaltung der Jugendhilfeplanung.Zudem werden einige methodische Ansätze benannt und vorgestellt, die für die Planungen im Arbeitsfeld der Kommunalen Jugendarbeit wichtig sind. An Beispielen aus der Praxis der Kommunalen Jugendarbeit werden Ziele, Möglichkeiten, Grenzen und Arbeitsweisen der Jugendhilfeplanung dargestellt.

18.02.19 KVJS, Stuttgart Details 18-4-JA9-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus

Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Team meX

Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Jugendbildung

Ziele und Inhalte

In der eintägigen Fortbildung wird über Lebenswelten, Lebensstile, Kleidung und Musik junger Musliminnen und Muslime in Deutschland informiert und das Thema im Rahmen der fol-genden Module bearbeitet:
- Lebenswelten, Lebensstile und Glaubensformen junger Musliminnen und
Muslime
- Islamismus erkennen und vom Islam unterscheiden
- Optionen der Begegnung und Prävention islamistischer Einstellungen

Zudem beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welche Rolle der Islam im Leben von muslimischen Jugendlichen spielt. Wie sich religiöse Überzeugungen von islamistischen Positionen unterscheiden lassen und wie demokratiefeindlichen Tendenzen bei jungen Musliminnen und Muslimen entgegengewirkt werden kann.

17.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JA5-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Junge Ausländer in Schule und Beruf - Ankommen, Förderung und Integration

Jugendberufshelferinnen und Jugendberufshelfer, Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeiter an öffentlichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter, Fachkräfte im Feld des Übergangs von der Schule in den Beruf, Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Die Anzahl junger Menschen, die nach Deutschland ziehen, wächst – neben den geflüchteten Jugendlichen, sind es EU-Migranten auf der Suche nach Ausbildung sowie Jugendliche, die mit ihren Eltern aufgrund deren Arbeitsmigration ankommen. Für die Fachkräfte der Sozialarbeit im Übergangssystem Schule – Beruf, der Schulsozialarbeit an Berufsschulen oder auch der Mobilen Arbeit sind das keine neuen, aber erweiterte Herausforderungen. Die Erfordernis interkultureller, struktureller und rechtlicher Kompetenzen im Berufsfeld nimmt weiter zu.

Die Veranstaltung gibt rechtliche und methodischen Inputs und ermöglicht den Austausch zwischen den Teilnehmenden aus den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern. Die Teilnehmenden erhalten Ideen zu erweiterter Netzwerkarbeit im komplexen Arbeitsfeld.

Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Rechtlicher Status des Aufenthalts und Auswirkungen auf die schulische und berufliche Förderung
- Die Lebenssituation junger Ausländer (auch in Einrichtungen) und die Wirkung der Migration auf deren psychische Entwicklung
- Intersektionalität als Ansatz zur Arbeit mit Diskriminierungserfahrungen
- Ressourcen sichtbar machen und weiterentwickeln auf dem Hintergrund von Teilidentitäten
- Kooperation mit Flüchtlingsberatungsstellen, Jugendmigrationsdiensten und Migrantenorganisationen
- Vermittlung des deutschen Bildungs- und Berufsbildungssystems
- Motivationsarbeit durch Stärkung der Resilienzfaktoren

In der Fortbildung können die Teilnehmenden eigene Erfahrungen bearbeiten. Mittels interkultureller und systemischer Methoden wird das Handlungsrepertoire erweitert, möglicherweise blockierende Haltungen und Vorannahmen können zu lösungsvielfältigen Perspektiven umgebaut werden.

04.02.19 - 05.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis unter 14 Jahren

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 werden hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.

Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation sowie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

08.11.18 - 09.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT16-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Kinder entscheiden mit - "Ich gehe heute nur mit einem Gummistiefel raus!"

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Partizipation von Kindern ist ein bedeutsames Kriterium der pädagogischen Qualität von Kindertageseinrichtungen. Seit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 werden hohe Erwartungen an Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Konkretisierung und Realisierung der Beteiligungsrechte von Kindern gestellt. Zur Sicherung der Rechte von Kindern sind geeignete Verfahren der Beteiligung an den Erhalt der Betriebserlaubnis gebunden.

Partizipation ist ein Recht von Kindern, ihr Recht auszuüben. Damit ist Partizipation zugleich eine Verpflichtung für Erwachsene, das Interesse von Kindern für Beteiligung zu wecken und sie entwicklungsangemessen zu beteiligen. Beteiligung beginnt demnach in den Köpfen von Erwachsenen und stellt immer die Machtfrage.

Wirksame Bildungsprozesse setzen Beteiligung voraus, denn Bildung ist Selbstbildung und ohne die aktive Beteiligung von Kindern nicht zu haben. Grundsätzlich ist alles in der Kindertageseinrichtung beteiligungsfähig.

Beteiligung braucht Fachkräfte, die den Kindern etwas zutrauen und die eine Balance zwischen denkbaren eigenen Besorgnissen im pädagogischen Alltag und den Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern entwickeln. Dies fordert die Einrichtungen zur konzeptionellen Fortschreibung heraus.

Ziel der Veranstaltung ist es, sich mit dem eigenen Loslassen, mit Grundprinzipien und Formen von Partizipation sowie auch mit möglichen Methoden der Beteiligung auseinander zu setzen.

07.11.19 - 08.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung – Basisqualifizierung und mehr

Kooperationsveranstaltung mit der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V.

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit, Schulsozialarbeit an allen Schularten sowie der Jugendberufshilfe

Ziele und Inhalte

Geflüchtete Menschen befinden sich in einer Lebenslage, die von vielfältigen Herausforderungen und Problemstellungen gleichzeitig geprägt ist. Die Unterstützung von geflüchteten Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch die Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit für junge Menschen bis 27 Jahre wichtige Beiträge leistet.

Über 30 Prozent der geflüchteten Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Volljährige. Sie kommen zum Teil alleine und teils mit Familienangehörigen. Neben allgemeiner Versorgung und Zugang zum Bildungssystem ist eine gelingende Integration der jungen Menschen in das Gemeinwesen wichtig.

Dafür sind die Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit besonders geeignet – mit ihren Bezügen im Sozialraum, ihren bildungsorientierten Angeboten und ihren vielfältigen Begegnungs- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Themenbereiche des Grundlagenmoduls der Basisqualifizierung (2-tägig):
- Grundwissen über Aufnahmeverfahren, Asylrecht und Unterstützungsangebote
- Lebenswelten junger Geflüchteter und spezifische Belastungen, zum Beispiel unter gendersensibler Perspektive, Trauma und Umgang mit traumatisierenden Erlebnissen
- Kultursensibilität, interkulturelle Kompetenz, eigene Haltung und Positionierung
- Möglichkeiten und Grenzen: Zugänge, Resilienz- und Ressourcenarbeit

Neben dem beschriebenen Grundlagenmodul werden von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg e. V. verschiedene Aufbaumodule angeboten.
Themenbereiche der Aufbaumodule der Basisqualifizierung (1-tägig):
- Empowerment und Stärkenarbeit
- Traumasensible Projektarbeit
- Methodik und Didaktik
- Partizipation mit und von jungen Geflüchteten
- Handlungs- und Argumentationstraining
- Deeskalationstraining in der Arbeit mit jungen Geflüchteten
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Ort, Veranstaltungsnummer, Termin: 19-4-JA7-1k: Frühjahr 2019

Anmeldung, organisatorische und fachliche Auskünfte:
Akademie der Jugendarbeit
Baden-Württemberg e. V.
Anja Mütschele
Siemensstraße 11
70469 Stuttgart
0711 89691555
anja.muetschele@jugendakademie-bw.de
www.jugendakademie-bw.de

Kosten je 2-tägiges Modul: 90,00 € inkl. Verpflegung
Kosten je 1-tägiges Modul: 30,00 € inkl. Verpflegung
Unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“

Referent/Referentin:
Referentenpool der Kooperationspartner

01.01.19 - 02.01.19 - Details 19-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
nach Vereinbarung - Details 18-4-JA7-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderbetreuungsplätze planen und vergeben mit dem Planungsinstrument KDW

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in den Städten, Gemeinden und Landkreisen

Ziele und Inhalte

Zentraler Bestandteil der Fortbildung ist das Online-Erhebungsinstrument Kita-Data-Webhouse (kurz KDW), das für Planungszwecke auf örtlicher Ebene eine breite Datengrundlage zur Verfügung stellt.

In der Fortbildung werden die Auswertungsfunktionalitäten von KDW sowie weitere Module anwendungsorientiert vorgestellt. Fragen von Nutzern zu praktischen Problemstellungen können im Plenum erörtert und exemplarisch unter Verwendung der Software bearbeitet werden.

Die weiteren behandelten KDW-Module sind: „Kita-Planung“, „Tagespflege“ und „Zentrale Vormerkung“. Das Modul „Kita-Planung“ erlaubt in Rücksprache mit allen Trägern einer Kommune die Erhebung zusätzlicher Merkmale einerseits sowie die unterjährige Datenerhebung (Zwischenmeldung) andererseits.
Das Modul „Tagespflege“ ermöglicht die Erfassung von Daten der Kindertagespflege für die jährliche Erhebung zur Kinder- und Jugendhilfestatistik des Statistischen Landesamtes und bietet zudem eine Import-Export-Schnittstelle zu „Pflegesoft“. Hiermit erhobene Daten können ebenfalls für planerische Zwecke verwendet werden.
Bei dem Modul „Zentrale Vormerkung“ handelt es sich um eine Onlineplattform, auf die verschiedene Akteure (u. a. Eltern, Träger, Tageselternvereine, Kommunen) gemeinsam zugreifen können. Damit können Eltern Betreuungsbedarfe für ihre Kinder online vormerken. So werden unter anderem Doppelvormerkungen ausgeschlossen, was die Vergabe von Betreuungsplätzen (in Kitas und in der Kindertagespflege) deutlich erleichtert.

14.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-BQ2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ2-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kinderleicht sprachenreich

Pädagogische Fachkräfte, die in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren arbeiten. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach §7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung der sprachlichen Grundbildung von Kindern hängt entscheidend davon ab, wie viel Kommunikation sie erleben, wie sie lernen sich auszudrücken und die Welt mit Sprache zu beschreiben.
In diesem Prozess bedingen sich Sprache, Motorik und Sinneswahrnehmungen gegenseitig. Das gibt Anlass, mit Kindern Reime und Gedichte zu erleben, denn sie wecken die Lust am Sprechen spielerisch. Sie geben mit Rhythmus und Takt eine Sprachstruktur vor, an der sich Kinder leicht festhalten können, die ihnen ein sicheres Gefühl vermittelt. Spielen mit der lautlichen Seite der Sprache, das Vermitteln von Reimen und Liedern, das Erzählen, Vorlesen und der frühe Kontakt mit Büchern fördern die kindliche Lust an der Sprache.

Das Wissen über die Entwicklung der kindlichen Kommunikation ist Voraussetzung für die Fähigkeit, die sprachlichen Kompetenzen der Kinder zu entdecken und Wert zu schätzen. Gleichfalls ist es die Grundlage, um Eltern zu verdeutlichen, wie ihr Kind Sprache erwirbt und wie sie diese Entwicklung positiv begleiten und fördern können.

Das sprachliche Interesse von Babys und Kleinkindern lässt sich deutlich anregen und intensivieren durch:
- Die Entdeckung der eigenen Stimme
- Das Spiel mit der Lautebene der Sprache
- Eine inhaltlich und strukturell vereinfachte Kommunikation
- Eine Sprachkultur im Spiel mit Laut, Rhythmus und Reim
- Bewegungsspiele, die Sprache und Motorik verbinden
- Eine sehr frühe Begegnung mit dem Buch

Das Seminar vermittelt theoretische Grundlagen zur Entwicklung der Kommunikation von Kindern bis drei Jahren und bietet Methoden und Anregungen für die Sprachförderung in der Praxis.

13.11.18 - 14.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FT5-1 Verfügbarkeit: Nur noch wenige Plätze verfügbar (oranger Daumen in der Mitte)

Kindeswohlgefährdung und Konfliktgespräche mit Erziehungsberechtigten

Leitungs- und weitere Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Das Seminar vermittelt am ersten Tag die rechtlichen Grundlagen des § 8a SGB VIII, Merkmale, Formen und Dokumentation der Kindeswohlgefährdung sowie konkrete Handlungsschritte, zum Beispiel das Hinzuziehen von (insoweit erfahrenen) Fachkräften und das Hinwirken mit den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen.

Am zweiten Tag werden verschiedene Methoden der Gesprächsführung vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Erarbeitung und Vorstellung von Methoden bei der Konfrontation der Sorgeberechtigten innerhalb des Kinderschutzauftrags.

Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmenden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Konsequenzen des Schutzauftrags für die Arbeit (Garantenstellung, Möglichkeiten und Grenzen im Datenschutz etc.)
- Differenzierte Wahrnehmung und Klassifizierung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
- Einschätzung des Gefährdungsrisikos
- Befähigung zur Entwicklung einer fachlichen Haltung und einer eigenen Dokumentation
- Handlungsauftrag und Verantwortlichkeit der freien Träger der Jugendhilfe
- Theoretische Grundlagen der systemischen Familientherapie
- Anwenden verschiedener Methoden der Gesprächsführung
- Grundregeln für das Vermeiden von Gewaltakten
- Gespräche mit Erziehungsberechtigten qualifiziert gestalten und auf Lösungen hinarbeiten

24.10.18 - 25.10.18 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 18-4-SP5-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
23.10.19 - 24.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Komm, wir gehen kuscheln spielen!"

Sexualpädagogische Kompetenz in der Kindertagesbetreuung

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Kuscheln, schmusen, sich zeigen, Doktorspiele spielen und viele Fragen stellen – das alles und vieles mehr können Ausdrucksformen kindlicher Sexualität in Kindertageseinrichtungen sein.

Die psychosexuelle Entwicklung der Kinder ist auch Teil des Kindergartenalltags und die pädagogischen Fachkräfte brauchen Handlungskompetenz: „Müssen wir einschreiten?", „Dürfen Kinder so etwas spielen?", „Was sagen die Eltern?", „Wie reagieren wir pädagogisch angemessen?", „Was tun, wenn eine Situation kippt oder es zu Grenzverletzungen kommt?“


Unsicherheiten in der Einschätzung der Situation und in der Entwicklung von Konsequenzen führen zu Verharmlosungen oder Dramatisierungen. Ein angemessener Umgang mit sexuellen Aktivitäten von Kindern ist wichtiger Bestandteil sozialen Lernens. Ein konsequentes Einschreiten bei sexuellen Grenzverletzungen dient der Prävention von Missbrauch jeglicher Art. Diese Fortbildung gibt den Teilnehmenden das nötige „Rüstzeug“.

Inhalte der Fortbildung:
- Merkmale kindlicher Sexualität, was ist „normal“?
- Sexualpädagogische und präventive Arbeit in der Praxis
- Elternarbeit, Hilfen für den Umgang mit den Eltern
- Kriterien zur Einschätzung sexuell übergriffigen Verhaltens
- Wie gestalte ich eine sinnvolle Intervention, wenn es zu Übergriffen gekommen ist?
- Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung
- Ideen für eine Haltung und ein Leitbild für die Einrichtung entwickeln

11.04.19 - 12.04.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent anleiten - aber wie?

Leitungen und an Anleitung interessierte Fachkräfte nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG

Ziele und Inhalte

In Kindertageseinrichtungen ist die Anleitung von Praktikanten viel gefragt und verlangt von den Fachkräften eine hohe Bereitschaft ab. Diese Bereitschaft ist nicht immer gegeben. Gründe dafür gibt es viele. Sei es der Mangel an Zeit oder zu wenig eigene Berufserfahrung. Ein großer vorherrschender Grund ist allerdings die Unsicherheit bezüglich der Anforderungen, die sich sowohl an die Anleitung als auch an die Praktikanten richtet. Durch Änderungen in Ausbildungsinhalten und formellen Vorgaben von Seiten der Schule lassen sich nicht nur neue Fachkräfte, sondern oft auch langjährige und gut ausgebildete Fachkräfte abschrecken, Erfahrungen und professionelles Wissen weiterzugeben. Anleitung bleibt ein essentielles Thema, um künftig weiterhin gute Fachkräfte auszubilden.

Das Ziel ist, Transparenz zu schaffen und Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, sodass Anleitung gelingt und kompetent bleiben kann.

Die Fortbildung umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Die Rolle der oder des Anleitenden
- Unterschiedliche Ausbildungsrahmen
- Kooperation und Lehrproben
- Reflektieren und Feedback geben
- Methodische Vorgehensweisen
- Selbst- und Zeitmanagement

15.11.18 - 16.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LK6-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
28.01.19 - 29.01.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
17.10.19 - 18.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LK6-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kompetent leiten - ein Seminar für Chefinnen

Frauen in Leitungsfunktionen aus verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Kommunalen Jugendreferate, Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Eine gute Chefin zu sein und zu bleiben, ist ein Prozess. Er fordert immer wieder heraus, trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und wird im besten Fall als Bereicherung erlebt.
In diesem Seminar haben die Teilnehmenden Gelegenheit, als junge oder erfahrene Chefin, ihr Führungsverhalten mit Abstand vom Alltag zu betrachten: Stärken bewusst zu würdigen und auszubauen, Lernthemen zu analysieren und konkrete Schritte für den Alltag zu erarbeiten.

Themen:
- Aufgaben wirksamer Leitung
- Organisationsbezogene Analyse der aktuellen Leitungssituation
- Reflexion der eigenen Kommunikation
- Klare Ansagen und/oder pädagogisches Verständnis
- Update von Selbst- und Fremdbild
- Rollenklarheit in Denken, Fühlen, Verhalten
- Leitfaden für schwierige Gespräche mit Mitarbeitenden
- Interventionen in der Leitungsrolle durch die Teamphasen

Der zweite Abschnitt ist zu verstehen als Transfer-Tag und zur Vertiefung von Inhalten. Die im ersten Abschnitt geplanten Vorhaben werden reflektiert, Entwicklungen sichtbar gemacht und gewürdigt.

Die Referentin ist selbst in einer Leitungsfunktion im sozialen Bereich tätig und damit nah an der Praxis. Es werden alltagstaugliche Theorien vorgestellt.

09.05.19 - 10.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FL1-1Aw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Kooperation von Jugendämtern und Familiengerichten im Kinderschutz

Elfter gemeinsamer Fachtag mit dem Ministerium der Justiz und für Europa und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Leitungs- und Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, Familienrichterinnen und Familienrichter

Ziele und Inhalte

Der Fachtag bietet bereits zum elften Mal ein gemeinsames Forum zu Themen im Kinderschutz für Jugendämter und Familiengerichte in Baden-Württemberg. Er greift aktuelle Fragestellungen im Kinderschutz und zum Zusammenwirken der Beteiligten im familiengerichtlichen Verfahren auf.

22.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP12-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leiten und kooperieren ohne Weisungsbefugnis - Laterale Führung

Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendhilfe, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der kommunalen Jugendreferate, der Tagesbetreuung von Kindern, von Beratungsstellen sowie öffentlicher und freier Träger der Sozialhilfe

Ziele und Inhalte

Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Management.
Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen.
Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden eine ganze Reihe von hilfreichen und effektiven Führungsinstrumenten vorgestellt und deren, für alle Beteiligten, positive Anwendbarkeit thematisiert.
Das Seminar bietet Leitungskräften Handlungsoptionen an, wie sie sich als Führungskraft in ihrer Rolle positiv weiterentwickeln können.

Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden konstruktive Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet.

12.09.19 - 13.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FL7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Leitung und Organisation - Organisationskultur, Organisationsanalyse, Rollenklärung

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Organisationsanalyse und -diagnose sind Voraussetzung, um als Leitungskraft wirksam zu sein, Ziele zu definieren und umsetzen zu können. Leitungskräfte tragen dabei die Verantwortung für die Zielerreichung und sie begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem gemeinsamen Weg zum Ziel.

In diesem Seminar wird die eigene Rolle als Leitungskraft erkundet und reflektiert, welche Auswirkungen die Vorstellungen von der eigenen Leitungsrolle auf die gesamte Organisation haben.

Schwerpunktthemen sind:
- Organisationsanalyse und Organisationsdiagnose
- Phasen von Organisationsentwicklung und ihre spezifischen Herausforderungen
- Aufgaben wirksamer Leitung in den unterschiedlichen Phasen
- „Spiele“ in der Organisation
- Reflexion der eigenen Rolle als Leitungskraft
Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den Fragestellungen der Teilnehmenden.

09.04.19 - 10.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ2-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

LSBTTIQ-Jugendliche stärken!

Transferveranstaltung des KVJS-Modellprojekts „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra“

Fachkräfte der Offenen, Kommunalen und Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, Mobilen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit alller Schularten

Ziele und Inhalte

Entspricht die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung nicht den normativen Erwartungen, kann dies mit Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen einhergehen.

Die Fortbildung hat zum Ziel, für die Lebenslagen von jungen Menschen, die sich nicht den normativen Erwartungen der geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung zuordnen, zu sensibilisieren und dazu beizutragen, dass diese in der Kinder- und Jugendhilfe einen sicheren Raum finden können.

Deshalb beschäftigt sich die Fortbildung mit der Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Vielfalt und nutzt dabei Ergebnisse des KVJS-Modellprojekts „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra“ (Laufzeit 2015-2017). Dieses Projekt wurde von der Initiativgruppe Homosexualität Stuttgart (ihs) und der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, lesbische, schwule, bi-, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere (LSBTTIQ) Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund besser zu verstehen und zu unterstützen.

In der zweitägigen Fortbildung werden unter anderem folgende Fragenstellungen thematisiert:
• Welche Bedeutung haben Selbstbeschreibungen der sexuellen Orientierung und des Geschlechts für Jugendliche LSBTTIQ, mit und ohne Migrationshintergrund, und unterschiedlicher Religiosität?
• Wie sehen momentan Lebenswelten von LSBTTIQ Jugendlichen aus?
• Welche Chancen bieten sich LSBTTIQ Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund und unterschiedlicher Religiosität?
• Welche Stärken haben sie und vor welchen Herausforderungen stehen sie?
• Wie können sie unterstützt werden?
• Wie können Marginalisierungen und Diskriminierungen in Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit entgegen gewirkt werden?

11.09.19 - 12.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-JSA7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mahlzeiten in der Krippe gestalten – Zeit für kultursensibles und entwicklungsgerechtes Handeln

Essen für die Jüngsten in der Kita kultursensibel gestalten

Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippen und altersgemischten Gruppen mit Kindern bis drei Jahren. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Mahlzeiten als Bildungszeit in einem gut gelebten Kita-Alltag entdecken und entwicklungsgerecht für jedes Kind gestalten, ist eine Aufgabe die durch Migration und die Erweiterung des Altersspektrums sowie dem Ausbau der Ganztagesbetreuung in der Kindertagesbetreuung deutlich an Komplexität gewonnen hat.

Essenlerner, Essenkennenlerner und Essenkönner: Drei Kompetenzgruppen fordern die Betreuungskräfte im Alltag heraus.
Essen bereiten, Essen reichen, gemeinsam essen, das Mitgebrachte sowie das für die Kita Gekochte – alle Dimensionen rund ums Essen sind von der Frage des WAS?, des WIE?, des WANN?, des WO,? des WOHERS?, von der Kultur und den Wertvorstellungen der Familie(n), der Kita, ihrer Leitung und ihres Teams und des Trägers, des Landes, und anderen Faktoren geprägt.

Kultursensibles Handeln bedingt, sich täglich diesen Dimensionen „zu stellen“ und den persönlichen Weg der Urteilsfindung zu reflektieren. Mahlzeiten fordern von den Fachkräften ein professionelles Selbstverständnis – denn Essen ist in erster Linie eine Alltagshandlung, in der Jede und Jeder selbst Experte ist. Gleichzeitig gibt es das Wissen um die Relevanz „guten Essens“ für Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft: Essen hält Leib und Seele zusammen.

Die Veranstaltung gibt Gelegenheit zum Kennenlernen und zur Anwendung von Instrumenten zur Reflexion von Betriebsabläufen und der Konzeption. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in ausgewählte Fachliteratur und lernen unterstützende Ausstattung von Schälchen bis Essbänkchen kennen.

21.03.19 - 22.03.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-FT14-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Medikamentengabe und chronisch kranke Kinder in Kindertageseinrichtungen

Leitungs- und Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sowie Träger von Kindertageseinrichtungen, Auszubildende in sozialen Berufen

Ziele und Inhalte

Erzieherinnen und Erzieher stehen vermehrt vor der Herausforderung, auch kranke oder medikamentenpflichtige Kinder zu betreuen. In diesem Seminar werden Handlungssicherheit und Fachwissen zum professionellen Umgang mit kranken Kindern, den gängigsten Medikamenten für Kinder und dem Hygienemanagement vermittelt. Das Kombiseminar vermittelt ebenso ein sicheres Konzept zur Verabreichung und Dokumentation von Medikamenten in der Kindertageseinrichtung. Zudem erfahren die Teilnehmenden viele Neuigkeiten zur Bewältigung von Infektionskrankheiten und zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird ein sinnvolles und ressourcenschonendes Konzept für deren Einrichtung erstellt, welches eine kontrollierte Gabe von wichtigen Medikamenten im Alltag in Kindertageseinrichtungen ermöglicht und auch den Umgang mit Kinder- und Infektionskrankheiten berücksichtigt.

Seminarthemen sind:
- Rechtliche Aspekte
- Pharmakologische Grundlagen
- Elternarbeit
- Dokumentation
- Kooperation mit Ärzten und Behörden
- Grundlagen der Therapie von Erkrankungen im Kindesalter
- Medizinisches Hintergrundwissen zu chronischen Krankheiten
- Einblick in die Therapie chronischer Erkrankungen
- Betreuung chronisch kranker Kinder als Qualitätsmerkmal
- Einblick in Präventivmaßnahmen
- Hilfen für den Umgang mit chronisch kranken Kindern und deren Eltern
- Helferkonferenz
- Richtiges Handeln im Notfall

14.10.19 - 15.10.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-INK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mein Team und ich - ich und mein Team

Pädagogische Fachkräfte, die sich mit dem Thema Team und der persönlichen Rolle darin bewusst auseinandersetzen möchten

Ziele und Inhalte

„Niemand kann eine Sinfonie flöten.
Es braucht ein Orchester, um sie zu spielen.“
(Halford E. Luccock)

Was bedeutet es, in einem Team zu arbeiten und was macht ein gutes Team aus?
Teams sind so vielfältig, wie die einzelnen Persönlichkeiten, die darin zusammenarbeiten und jede Persönlichkeit prägt das Team.
Durch die Auseinandersetzung mit ihrer Rolle und ihren Aufgaben erweitern die Fachkräfte ihre eigene Teamfähigkeit. Zu dieser gehört auch der professionelle und konstruktive Umgang mit Konflikten.
Gute Teamarbeit ist geprägt durch gemeinsame Ziele und Visionen.
Notwendig dafür sind Klarheit und Transparenz und die persönliche Begeisterung jedes Einzelnen.
Ein Team ist keine statische Einheit, es unterliegt gruppendynamischen Veränderungen.
Immer häufiger stehen auch multiprofessionelle Teams vor Chancen und zugleich Herausforderungen für alle Beteiligten.

Diese Fortbildung befasst sich mit folgenden Inhalten und Fragestellungen:
- Wie kann die eigene Teamfähigkeit weiterentwickelt werden, um die Zusammenarbeit im Team zu stärken?
- Welcher Team-Typ ist man selbst und welche Potentiale und Stärken bringt man durch seine Persönlichkeit mit?
- Chancen und Herausforderungen von multiprofessionellen Teams erkennen und nutzen
- Konflikte innerhalb des Teams verstehen und erfolgreich bearbeiten

11.03.19 - 12.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-MS16-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Meine Sprache neu entdecken - die bedeutsame Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Förderung

Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt arbeiten

Ziele und Inhalte

Kinder haben von Anfang an Freude daran, sich sprachlich auszudrücken, ihr Lautrepertoire sowie ihre sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Dabei nutzen sie vielfältige Strategien und interessieren sich auch für schriftsprachliche Tätigkeiten.
Im Seminar wird der Fokus auf die bedeutsame Rolle der pädagogischen Fachkräfte bei der sprachlichen Begleitung und Förderung von Kindern gelegt. Sprachliche Lern- und Bildungsprozesse aller Kinder sollen individuell begleitet und sprachanregende Situationen und Räume gestaltet werden.

Im praxisorientierten Seminar sind folgende Themenschwerpunkte vorgesehen:
• Auseinandersetzung mit sprachwissenschaftlichen Grundlagen
• Beobachtung und Dokumentation sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
• Anregung und Unterstützung sprachlicher Lern- und Bildungsprozesse
• Bedeutung eines guten Sprachhandelns für die Praxis der Sprachbildung
und Sprachförderung
• Kennzeichen eines guten Sprachhandelns und Reflexion
• Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Eltern

04.02.19 - 05.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT4-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Merk-würdig beraten und trainieren

Menschen und deren Themen bewegen mit merk-würdigen Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Ist man erst einmal im Stuhl versunken, kommt man schwer wieder hoch.
Bearbeitet man dann noch schwere Themen, ist es nicht leicht in einen gemeinsamen produktiven Arbeitsprozess zu kommen, weder in der Einzelberatung noch im Gruppenprozess.
Ambivalenz, Unordnung und Komplexität, Motivationslöcher, die Überzeugung wieder zu scheitern, Orientierungslosigkeit, mangelndes „Dran-Bleiben“ an den eigenen Zielen, dysfunktionale Verhaltensweisen begleiten nicht selten die Personen, mit denen die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und andere im Arbeitsfeld.
Doch wie lassen sich gerade auch die schwierigen Situationen und Begleitumstände für wirksame Lern- und Veränderungsprozesse nutzen?
Die Gehirnforschung zeigt dabei interessante Wege auf: Das Gehirn braucht „merk-würdige“ Angebote, Prozesse, die das eigene Kompetenzerleben stärken. Erlebnisse, Bilder und Überraschungen sind Treibstoff für nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse. Bilder und Metaphern entsprechen eher der Arbeitsweise des Gehirns und bleiben daher besser haften. Nur was „merk-würdig“ ist, merkt man sich.

In dieser Fortbildung wird gemeinsam mit „merk-würdigen“ Methoden gearbeitet, welche die Teilnehmenden und deren Adressatinnen und Adressaten nicht so schnell vergessen werden. Dabei wird genutzt, was vorhanden ist: von Stühlen bis zu Trinkgläsern. Es wird im Raum, im Stehen und in Bewegung gearbeitet. Mit wenigen zusätzlichen Materialien, wie einem Seil, Kegel, Coaching-Bällen und einem Geldschein lassen sich beeindruckende nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse inszenieren und gestalten. Auf der Grundlage hypno-systemischer Konzepte, bewährten Methoden aus der Beratungs- und Gruppenarbeit, wie Timeline, Chor der Stimmen, Problem- und Lösungs-Gymnastik, Impact-Techniken wird nicht nur das Methodenrepertoire erweitert.

Die Teilnehmenden lernen angepasst an die Themen und die Situationen
ihrer Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner nachhaltige Beratungs-und Gruppenprozesse zu gestalten.

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Fachliche Auskünfte: Claudio De Bartolo - Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll - Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

12.02.19 - 13.02.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-SSA12-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mit Kindern im Wasser und auf der Slackline - wie geht das denn?

Praxisworkschop auch für Nichtsportlerinnen und Nichtsportler

Pädagogische Fachkräfte in altersgemischten Gruppen, Krippen- und Kindergartengruppen, im Hort und im Hort an der Schule sowie Betreuungspersonen an der Schule oder in der Kita, die im Team für den Aspekt der Bewegung und der Aktion zuständig sind und sich dafür begeistern

Ziele und Inhalte

Ein gesunder Respekt vor den Elementen Wasser und Luft, gute Vorplanungen, ein bunter Strauß an Ideen für Bewegungsspiele - das sind die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Bewegungsaktionen im Schwimmbad und auf der Slackline.

Inhalte der Veranstaltung sind:
- Rechtliche Grundlagen für den Ausflug ins Schwimmbad
- Technische Voraussetzungen für Slackline-Aktivitäten drinnen und draußen
- Rituale und Regeln für den Schwimmbad-Besuch
- Praktische Beispiele für alle Altersgruppen in Kita und Hort

Eingebettet wird der Praxis-Workshop in die jeweiligen Voraussetzungen der Einrichtungen, die pädagogische Konzeption, die Teamkonstellation, die Altersstruktur der Kinder, die Größe und Ausstattung der Einrichtung sowie die erforderlichen Sicherheitsaspekte.

26.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BW2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Mitarbeiterförderung - Strategien und Instrumente

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen

Ziele und Inhalte

Die Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Dies betrifft insbesondere die „mittlere" Leitungsebene, deren „Sandwich-Position" hierdurch oftmals von Unsicherheit geprägt ist. Von ihr wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein gutes Zusammenspiel im Team sind jedoch Voraussetzungen für den Erfolg.

In diesem Seminar werden Strategien und Instrumente vorgestellt und erprobt, die eine gezielte Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Teamkontext ermöglichen.

Schwerpunktthemen sind:
- Führungsstil und Leitungsrolle
- Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeitergespräche führen

16.05.19 - 17.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ3-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Moderationsmethoden für die Bearbeitung der Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Landkreise, Städte und Gemeinden, Jugendämter, freie Träger der Jugendhilfe, die sich aktiv mit der Planung der gesellschaftlichen Verhältnisse von Morgen befassen

Ziele und Inhalte


World Café:
Eine Veranstaltungsform, zu der sich Menschengruppen zwischen 20 und 400 Personen zusammenfinden und ein gemeinsames Thema bearbeiten wollen.
Die Methode bietet besonderen Nutzen,
- wenn ein gewisser Input bearbeitet werden soll,
- wenn ein Unternehmen oder eine Organisation Ergebnisse und innovative Vorschläge aus der Teilnehmergruppe ziehen will,
- wenn die Innovationskraft und das Wissen einer Gruppe genutzt werden sollen,
- wenn ein Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen bearbeitet und betrachtet werden soll,
- wenn der Teamgeist gefördert werden soll.

Dynamic Facilitation:
Eine Moderationsmethode für kleine und mittelgroße Gruppen (bis ca. 50 Personen), die besonders für schwierige Themen geeignet ist. Sie ist dann möglich, wenn es eine kreative Lösung braucht und die Bereitschaft da ist, die dazu notwendige Zeit zu investieren.

Dynamic Facilitation ist in der Lage, diese Durchbrüche herbeizuführen. Die entstehenden Lösungen müssen nicht mehr abgestimmt werden, da sie so gut sind, dass sie von allen spontan mitgetragen und hinterher auch mit viel Energie umgesetzt werden.
Dynamic Facilitation ist eine Möglichkeit, den dynamischen Prozess zu gestalten, ohne dass durch den Moderator „verstrukturiert“ wird. Es wird der Raum für die Gedanken, Ideen und Impulse der Teilnehmenden geschaffen. Und zugleich wird der Prozess so geführt, dass eine sehr hohe Dialogqualität mit einem hohen Grad an Zuhören entsteht.
Ein Dynamic-Facilitation-Prozess bedarf normalerweise 1 ½ Tage Zeit. Also ein halber Tag am Abend und ein ganzer Tag im Anschluss.

Open-Space-Konferenz:
Bearbeitung von komplexen Themenstellungen im Zusammenspiel der Fachkräfte. Entwicklung von Perspektiven und von Verständnis in die Chancen und Grenzen eines Konzeptes oder Arbeitsfeldes.
Die Methode Open-Space-Konferenz ist für Gruppen zwischen 30 und 400 Teilnehmende geeignet.

Diese Methode setzt auf die Gespräche zwischen den Menschen.
Hauptziel des Open-Space (engl. „geöffneter Raum“) ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden.
Themenbereiche können sein:
Konzeptentwicklung, Netzwerkgründung und Netzwerkaktivierung sowie thematische Herausforderungen der Jugendhilfe.
Besonders interessant ist diese Methode bei Kooperationsprojekten.

Zukunftswerkstatt:
Diese Methode von Robert Jungk eignet sich besonders bei der Entwicklung und Neuausrichtung von Organisationseinheiten und Arbeitsfeldern in der Jugendhilfe. Dabei wird zunächst Bilanz gezogen und die aktuelle Situation gemeinsam bewertet. Davon ausgehend werden Perspektiven erarbeitet und im Anschluss in einem Maßnahmenplan gebündelt.

Pro Aktion Café:
Eine Methode aus dem Umfeld von "Art of Hosting", bei der auf der Grundlage der Kompetenzen der Teilnehmenden neue und oft überraschende Lösungen entwickelt werden. Diese Methode kann in Gruppen bereits ab 15 Personen angewendet werden. Sie eignet sich aber auch für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden.

nach Vereinbarung - Details 18-4-IN2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Jugendhilfeplanung - Einführungstag

Neue und nicht mehr ganz neue Kolleginnen und Kollegen in der Jugendhilfeplanung

Ziele und Inhalte

Jugendhilfeplanung ist ein komplexes Arbeitsfeld. Unterschiedlichste Aufträge bestimmen die Praxis vor Ort.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über wichtige gesetzliche und fachliche Grundlagen. Vorgestellt werden die überörtliche Berichterstattung zur Jugendhilfeplanung und die Unterstützungs- und Beratungsangebote des KVJS-Landesjugendamtes, die in der Arbeit vor Ort genutzt werden können.
Eine erste Standortbestimmung für die eigene Praxis wird erarbeitet und in kleinen Gruppen gemeinsam reflektiert.

Die Veranstaltung eignet sich auch, um andere "Einsteigerinnen und Einsteiger" in das Arbeitsfeld kennenzulernen und sich auszutauschen.

21.02.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-JPL2-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Kita

Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz - KiTaG nachqualifizieren

Ziele und Inhalte

Die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen ist eine gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe. Die Anforderungen an Fachkräfte in Einrichtungen sind vielfältig. Die Arbeit mit den Kindern bedarf einer pädagogischen Grundhaltung, bei der das Kind im Mittelpunkt seiner Entwicklung steht.
Neben pädagogischem Fachwissen brauchen Fachkräfte auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, um die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder als ergänzendes Angebot zur Familienerziehung ausgestalten zu können.
Insbesondere Fachkräfte, die in den erweiterten Fachkräftekatalog nach § 7 KiTaG aufgenommen wurden, stehen oft vor dem Dschungel der Gesetze und wissen mit rechtlichen Fragen nichts anzufangen. Diese Lücke möchte das Seminar schließen.

Folgende Themenfelder sollen an diesem Tag bearbeitet werden:
- Förderauftrag in der Kindertagesbetreuung (§§ 22 – 24 SGB VIII, § 2 KiTaG)
- Betriebserlaubnis (§ 45 SGB VIII)
- Meldepflichten (§ 47 SGB VIII)
- Angebotsstruktur (§ 1 KiTaG)
- Fachkräfte (§ 7 KiTaG)
- Mindestpersonalschlüssel (KiTaVO)
- Datenschutz
- Kinderschutz

30.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
13.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Neu in der Schulsozialarbeit

Grundlagen für das Arbeitsfeld

Neue Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit arbeiten in einem anspruchsvollen Aufgabenfeld. Ihre Tätigkeit ist häufig mit hohen Erwartungen und Rollenzuweisungen von Schule und verschiedenen Seiten verbunden.

In diesem Seminar geht es daher vor allem darum, sich als Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter mit Auftrag und Profil, Zielen und Rollenerwartungen auseinanderzusetzen.

Durch Inputs, praxisbezogene Einheiten und kollegialen Austausch gewinnen die Teilnehmenden Klarheit für ihr professionelles Handeln. Die Teilnehmenden bekommen Anregungen für die Konzept- und Projektentwicklung, für die Gestaltung der Zusammenarbeit und ihr Selbstmarketing.

06.11.18 - 07.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-2A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
22.11.18 - 23.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Neu in der Schulsozialarbeit 2019/2020

Neue Fachkräfte der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) an allen Schularten

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen für das Arbeitsfeld.

Die Teilnehmenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Inputs zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Auftrag und Aufgaben
- Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Sozial-Training und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Nach den kurzen Impulsen generieren die Teilnehmenden in „Werkstattgruppen“ (orientiert an verschiedenen Schularten) im gegenseitigen Austausch Wissen und eigene Lösungsstrategien für praxisrelevante Sachverhalte.

Ziele sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs-und Kooperationskompetenz sowie Austausch von Wissen und Vernetzung.

Das Veranstaltungskonzept wurde in 2017/2018 überarbeitet und den aktuellen Anforderungen des Arbeitsfeldes angepasst.
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Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Kurs 1:
Tagungszentrum Gültstein
19-4-SSA2-1A: 10.10. - 11.10.2019
19-4-SSA2-1B: 30.01. - 31.01.2020

Kurs 2:
Ev. Akademie Bad Boll
19-4-SSA2-2A: 12.12. - 13.12.2019
Tagungszentrum Gültstein
19-4-SSA2-2B: 12.03. - 13.03.2020

Kosten je Abschnitt:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag

Fachliche Auskünfte:
Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

10.10.19 - 11.10.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA2-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
12.12.19 - 13.12.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-SSA2-2A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

"Ohne Leitung geht es nicht!" - Professionelles Kita-Management 2019/2020

Für Führungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Einrichtungsleitungen, neue Leitungskräfte und stellvertretende Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen. Diese Führungskräfteschulung dient auch der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben nach § 7 Abs. 6 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)

Ziele und Inhalte

Die Tageseinrichtungen für Kinder haben sich in den letzten Jahren zu komplexen "Kita-Unternehmen" entwickelt, die verschiedensten Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen entsprechen müssen. Das Management einer Kindertageseinrichtung und die Führungsperson bekommen aufgrund dieser Entwicklung eine besondere Bedeutung.

Fragen hinsichtlich der eigenen Führungsrolle und des persönlichen Führungsstils stehen zu Beginn dieser Aufgabe.
"Was kommt auf mich zu? Welche beruflichen und persönlichen Kompetenzen und Haltungen benötigte ich als Führungskraft in einer Tageseinrichtung für Kinder?"

Zur Bewältigung dieser Aufgaben benötigen Führungskräfte Kompetenzen und Haltungen, welche ihnen in dieser längerfristigen Fortbildung vermittelt werden. Besonders bedeutsam ist dabei die persönliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten, als ein Teil der eigenen beruflichen Entwicklung.

Die Fortbildung gliedert sich in acht Seminare. Die Seminare haben folgende Themenschwerpunkte:

1. Führungsrolle/Führungsstil
- Rolle und Rollenkonflikte
- Leitungsaufgaben und unterschiedliche Anforderungen
- Leitung und Stellvertretung

2. Veränderungsmanagement
- Was passiert bei Veränderungsprozessen?
- Ziele, Methoden
- Umfeld-, Risikoanalyse, Aktivitätenplan
- Themenfindung für die Projektarbeit
(Voraussetzung für das KVJS-Zertifikat)

3. Teamentwicklung
- Motivation
- Konfliktmoderation
- Gesunderhaltung am Arbeitsplatz und Stressmanagement

4. Rechtliche Fragestellungen der Kindertagesbetreuung
- Grundlagen der Tagesbetreuung im SGB VIII
- Bundeskinderschutzgesetz
- Kindertagesbetreuungsgesetz, Kindertagesstättenverordnung(KiTaVO)
- Arbeitsrecht

5. Kommunikation
- Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung
- Kennenlernen der Methoden Kollegiale Beratung und Konfliktmanagement

6. Qualitätsentwicklung
- Organisationswissen
- Qualitätsmanagement
- Öffentlichkeitsarbeit

7. Beschwerde-, Konflikt- und Stressmanagement

8. Kolloquium/Abschlussseminar
- Vorstellen der Projektarbeiten
- Reflexion der in der Praxis erlebten Handlungssituationen und erprobten Methoden und Bearbeitung in der kollegialen Gruppe
- Übergabe der KVJS-Zertifikate

Die Beratung und Analyse in der Gruppe kann für die Betrachtung der individuellen Erfolge, der Stolpersteine und Hindernisse im weiteren Kita Alltag als Führungskraft hilfreich sein.

Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Tagungszentrum Gültstein

1. Seminar: 19-4-L6-1A---25.09.2019 – 26.09.2019---Referentin: Sabine Brommer
2. Seminar: 19-4-L6-1B---05.11.2019 – 07.11.2019---Referentin: Sabine Brommer
3. Seminar: 19-4-L6-1C---03.12.2019 – 04.12.2019---Referent: Gerhard Ernst
4. Seminar: 19-4-L6-1D---28.01.2020 – 29.01.2020---Referentin: Ute Sieben
5. Seminar: 19-4-L6-1E---04.03.2020 – 05.03.2020---Referentin: Sabine Brommer
6. Seminar: 19-4-L6-1F---21.04.2020 – 22.04.2020---Referentin: Sabine Brommer
7. Seminar: 19-4-L6-1G---16.06.2020 – 17.06.2020---Referentin: Sabine Brommer
8. Seminar: 19-4-L6-1H---15.09.2020 – 17.09.2020---Referentin: Sabine Brommer

Kosten je 2-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 271,50 €
Ohne Übernachtung 218,00 €
Preis inkl. 110,00 € Teilnehmerbeitrag

Kosten je 3-tägigem Abschnitt:
Mit Übernachtung 438,00 €
Ohne Übernachtung 331,00 €
Preis inkl. 165,00 € Teilnehmerbeitrag

25.09.19 - 26.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-L6-1A Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Organisation und Durchführung von natur- und waldpädagogischen Angeboten in Kindertageseinrichtungen

Leitungskräfte und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Kindertageseinrichtungen machen sich auf den Weg ihre pädagogische Konzeption durch das Angebot von Natur- und Waldtagen zu erweitern. Die Kinder sollen aktiv und explorativ die Lernorte Natur und Wald kennenlernen und ein wertschätzendes Verständnis für die Umwelt entwickeln. Die pädagogischen Fachkräfte haben dabei die Aufgabe, das Erkunden der Kinder zu unterstützen, mit ihnen auf Entdeckungsreise zu gehen und Lernprozesse in der Umgebung „Natur“ anzustoßen.

Bei diesen besonderen pädagogische Angebot sind sowohl konzeptionelle Überlegungen, wie auch Organisations- und Vorbereitungsaspekte für einen gelingenden „Naturtag“ zu beachten.

An diesem Fortbildungstag setzten sich die Teilnehmenden mit der Komplexität des Themas auseinander und es werden konkrete, praxisorientierte Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten thematisiert.

Folgende Inhalte werden in dem Seminar behandelt:
• Planungs- und Organisationsbedingungen
• Elterninformationen
• Abklärungsbedarfe
• Anforderungen an die Grundausstattung
• Aufsichtspflicht im Naturraum
• Hygienestandards
• Sicherheitsaspekte

• Projektbeispiele im Naturraum und deren konzeptionelle Grundlagen:
• Grundwissen in der Natur- und Waldpädagogik
• Projektmöglichkeiten im Naturraum
• Beispiele einer konzeptionellen Verankerung
• Praxisbeispiele zur Projektarbeit

04.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-FT21-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Örtliche Kita-Bedarfsplanung - eine Herangehensweise zur Gestaltung der Betreuungs- und Bildungslandschaft

Die Kommune als Gewährleisterin der sozialen Infrastruktur

Planungsverantwortliche für den Bereich Kindertagesbetreuung in kleineren und mittleren Kommunen ohne spezifische Sozial- und Jugendhilfeplanungsstrukturen

Ziele und Inhalte

Die örtliche Bedarfsplanung soll neben der grundlegenden quantitativen Betrachtung qualitative Aspekte aufnehmen. Je nach Betreuungslandschaft vor Ort gibt es viele Beteiligte: kirchliche Träger, Vereine, Wohlfahrtsverbände, gegebenenfalls gewerbliche Anbieter, Familienbildungsträger, Beratungsstellen – die Interessen können höchst unterschiedlich, vielleicht sogar widersprüchlich sein. Für die freien Träger der Kindertagesbetreuung ist es maßgeblich, in der örtlichen Bedarfsplanung abgebildet zu sein, um die entsprechenden Zuschüsse zu erhalten. Die kommunalen Planungsverantwortlichen müssen vielerlei Aspekte in den Blick nehmen.
Themen des Seminartages sind:
- Die qualitativen Aspekte in der örtlichen Bedarfsplanung
- Wie eine qualitativ ausgerichtete örtliche Bedarfsplanung die Kooperation und Kommunikation unter allen Beteiligten in der Betreuungs- und Bildungslandschaft fördert
- Der Mehrwert für die Kommunen und deren beteiligten freie Träger
- Die Perspektive der Eltern in der Bedarfsplanung, unter Berücksichtigung der hohen Diversität der Lebenslagen von Familien

Die örtliche Bedarfsplanung wird unter folgenden Arbeitsthesen betrachtet:
- Als Werkzeug zur kontinuierlichen Entwicklung der Betreuungs- und Bildungslandschaft
- Als Steuerungsinstrument für die Kommunikation und Zusammenarbeit der Beteiligten: Der kommunalen Politik, der Verwaltung, dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe, den Trägern und Anbietern sowie den Nutzenden (Eltern und soweit möglich der Kinder)

09.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BQ3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Personalgewinnung und Personalbindung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrende Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Qualifiziertes Fachpersonal und Leitungskräfte für die Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder zu gewinnen und langfristig zu motivieren und zu halten, ist eine große Herausforderung. In den kommenden Jahren wird sich diese Herausforderung angesichts des weiteren Ausbaus im Kleinkindbereich und im Ganztagsbetrieb noch verstärken. Träger und Kommunen, die ein gutes Konzept mit unterschiedlichen Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung vorweisen können, haben einen deutlichen Standortvorteil.

Die Teilnehmenden lernen auf der Fortbildung in einem kurzen Überblick unterschiedliche Strategien zur Personalgewinnung und Personalbindung kennen
- wie beispielsweise Ideen zur Vernetzung mit Fach- und Hochschulen aussehen können,
- wie ein Konzept zur Ausbildungsbegleitung und Integration von PIA-Auszubildenden erarbeitet werden kann,
- wie ein Konzept zur Personalauswahl mit definierten Abläufen und Standards entstehen kann und
- wie Qualifizierungskonzepte um langfristig Leitungskräfte zu gewinnen, gestaltet werden können.

Thema wird auch sein, welche Rahmenbedingungen bei der Personalbindung unterstützen und welche Bedeutung Trägerleitbild, Image und Öffentlichkeitsarbeit haben.
Die Strategien werden von den Teilnehmenden individuell für ihre spezifische Situation in Bezug auf eine Kosten-Nutzen-Relation bewertet. Im gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitieren die Teilnehmenden von den Erfahrungen in der Gruppe.

28.06.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Planung ohne Betroffene?

Methoden-Werkstatt für die Betroffenen-Beteiligung in der Jugendhilfe- und Sozialplanung

Fachkräfte der Jugendhilfe- und Sozialplanung

Ziele und Inhalte

Partizipation von Betroffenen gilt als wichtiger Leitgedanke moderner Sozialpolitik und wird als eine der zentralen Strukturmaximen einer lebensweltorientierten Jugendhilfe, Sozialhilfe und sozialen Arbeit verstanden.

Partizipation als zentrales pädagogisches Paradigma lässt sich im Alltag nur dann umsetzen, wenn auch die Strukturen beteiligungsfreundlich sind und die Fachkräfte das dafür notwendige Wissen haben: Basiswissen zu den Partizipationstheorien, der rechtlichen Grundlagen sowie einen Überblick über verschiedene Methoden der Beteiligung.

Die Teilnehmenden erwerben durch fachliche Inputs sowie praxisbezogene Arbeit in Kleingruppen Wissen über theoretische und rechtliche Hintergründe sowie über Methoden der Beteiligung von Betroffenen. Die Fortbildung gibt den Planern methodisches Handwerkszeug für die Beteiligung von Betroffenen an die Hand und baut zugleich die Entwicklung von Empowerment aus.

02.12.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-JHP4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisberatung/Kollegiale Beratung Jugendhilfeplanung

Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner

Ziele und Inhalte

An den Praxisberatungstagen können Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfeplanung "ihre" aktuellen Themen einbringen, gemeinsam mit den Teilnehmenden und den Referenten reflektieren und Lösungen für anstehende Herausforderungen gestalten.

Die jeweils aktuellen Fragestellungen werden im Vorfeld gesammelt, damit die Referenten das jeweilige Thema inhaltlich und methodisch vorbereiten können.

Sehr wichtig ist in den Praxisberatungstagen auch die gemeinsame Arbeit in Form der kollegialen Beratung.

11.04.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-JPL3-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
24.10.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-JPL3-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisorientierte Arbeitstagung zur örtlichen und sachlichen Zuständigkeit, Kostenerstattung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit längerer Zeit mit Fragen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe, insbesondere Fragen der örtlichen Zuständigkeit und der Kostenerstattung, befasst sind und die eine ausführliche Erörterung von eingereichten schwierigen Fällen aus der Praxis beziehungsweise der vom Referenten angebotenen Lösungsvorschläge wünschen als dies bei einer eintägigen Veranstaltung möglich ist

Ziele und Inhalte

Bei dieser 2-tägigen Arbeitstagung werden unter anderem die neuesten Entscheidungen der Gerichte vorgestellt. Es werden die Grundsätze im allgemeinen Verwaltungsverfahren erörtert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, schwierige Fälle aus der täglichen Arbeit zu schildern.

Unter Anleitung des Referenten sollen die Teilnehmenden selbst Lösungsvorschläge zu den schwierigen Fällen erarbeiten. Zudem werden sie vom Referenten Hinweise zur effektivsten Bearbeitung solcher Fälle erhalten.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

08.11.18 - 09.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-WJH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
13.11.19 - 14.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-WJH5-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxiswerkstatt Schulsozialarbeit an Berufsschulen

Fachkräfte der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) an Berufsschulen

Ziele und Inhalte

Nicht nur, dass Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen älter sind, sie bringen oftmals auch andere Themen mit - zum Beispiel rund um das Thema Arbeit und Ausbildung. Häufig handelt es sich dann noch um große Schulzentren mit größeren Lehrerinnen- und Lehrerkollegien. Das fordert Schulsozialarbeit in ganz besonderer Art und Weise.

Wie kann die Kooperation zwischen der Schulsozialarbeit und der Berufsschule gelingen und wie die konkrete Zusammenarbeit gestaltet werden? Wie gelingt es, dass Schulsozialarbeit wahrgenommen und genutzt wird? Wie können sinnvolle und an die Zielgruppe anschlussfähige Angebote und Arbeitsformate aussehen? Wie kann Schulsozialarbeit mit knappen Ressourcen sinnvolle Arbeitsschwerpunkte gestalten und dabei mit den eigenen Grenzen umgehen?

In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle die spezifische Situation der Schulsozialarbeit an Berufsschulen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für eine erfolgreiche Schulsozialarbeit an Berufsschulen.
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Fachliche Auskünfte: Claudio De Bartolo - Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll - Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

03.12.19 - 04.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Praxisworkshop: Leitungen leiten

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie kommunale Planungsverantwortliche mit Leitungsaufgaben gegenüber Kita-Leitungen

Ziele und Inhalte

Träger von Kindertageseinrichtungen sind in einer ganz besonderen Leitungsposition: Sie leiten Leitungen.
Dies bringt ganz spezifische Anforderungen und Fragestellungen mit sich.
Die Praxiswerkstatt „Leitungen leiten“ rückt dieses Thema jenseits der fachlichen und rechtlichen Fragen in den Vordergrund und fokussiert auf die eigene Rolle und den eigenen Leitungsprozess.


Verantwortliche von der Trägerseite gestalten die Rahmenbedingungen, unter denen die Kita-Leitungen leiten. Dabei hat die Art und Weise, wie der Rahmen gestaltet wird, sofort Auswirkungen auf das Leitungshandeln in den Kitas. Wie klar ist den Trägern ihre Rolle sowie ihr Ziel- und Aufgabenverständnis? Dabei sind Trägerverantwortliche häufig auch, wie die Leitungen selbst, in einer Sandwich-Position. Einerseits sollen sie Vorgaben und Anweisungen von oben nach unten durchsetzen und andererseits sollen sie Leitungen führen, begleiten und unterstützen. Dadurch sind sie unterschiedlichen - eventuell sogar widersprechenden Erwartungen - ausgesetzt. Auch dies beeinflusst nicht unwesentlich das eigene Handeln. Bei Trägerverantwortlichen für mehrere Einrichtungen kommt häufig hinzu, dass sie standortübergreifende Vorgaben, Leitlinien, Standards umsetzen und koordinieren sollen.

Die Praxiswerkstatt bietet einen Rahmen für einen fokussierten Erfahrungsaustausch. In dieser Praxiswerkstatt beleuchten die Teilnehmenden auf der Grundlage der mitgebrachten Fälle, die spezifische Situation von Trägerverantwortlichen und den sich daraus ableitenden spezifischen Anforderungen. Die Teilnehmenden erarbeiten einerseits Lösungsansätze für die mitgebrachten Fälle und entwickeln andererseits daraus Grundorientierungen für die eigene Rolle und das eigene Leitungshandeln.

03.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
20.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK10-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Professioneller Umgang mit Widerstand

Sozialpädagogische Fachkräfte in der Beratung oder den Hilfen zur Erziehung

Ziele und Inhalte

Sogenannter „Widerstand“ kann sich in jedem Bereich des beruflichen Handelns zeigen, ganz gleich, in welcher Rolle und in welchem Kontext man als professionell helfende Person unterwegs ist.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden „Widerstand“ durch die systemische Brille als hoch bedeutsame Regulationskraft in Beratungskontexten zu sehen und bekommen Reflexionsmöglichkeiten und Anregungen, wie sie in ihrem beruflichen Kontext auf neue Weise mit diesem Phänomen umgehen können.

21.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-MS14-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Psychiatrische Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen

Fachkräfte der Sozialen Dienste der Jugendämter und der freien Träger der Jugendhilfe

Ziele und Inhalte

Kinder und Jugendliche, die unter psychischen Störungen und Erkrankungen leiden und daraus resultierend an ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt sind, gehören nach § 35a SGB VIII in den Zuständigkeitsbereich der Jugendhilfe.

Auf der Grundlage einer fachärztlich zu diagnostizierenden seelischen Störung hat die Jugendhilfe festzustellen, welche Auswirkungen die Erkrankung auf die Teilhabe des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft hat und ob Eingliederungshilfebedarf gemäß § 35a SGB VIII besteht.

Im Workshop werden die häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder, daraus resultierende mögliche Folgen für die Teilhabefähigkeit sowie die Diagnostik der Krankheitsbilder nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD 10) vorgestellt.

Dabei soll der Bereich der Kooperation der verschiedenen Systeme, insbesondere auch im Hinblick auf § 8a SGB VIII (Kinderschutz), aber auch die Sinnhaftigkeit verschiedener Maßnahmen besonders beleuchtet werden.

29.07.19 - 31.07.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-EHSD10-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Psychisch kranke Eltern und die Not der Kinder

Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter

Ziele und Inhalte

Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen ein Elternteil psychisch krank ist, sind in vielfältiger Weise durch die elterliche Erkrankung betroffen und stehen unter erhöhtem Risiko selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Die Not des Kindes ist in Beziehungen zwischen psychisch kranken Eltern und ihren Kindern nicht immer für Jede und Jeden unmittelbar zu erkennen.

Themenschwerpunkte des Seminars sind:
- Psychische Krankheitsbilder
- Interaktionsmuster bei psychisch kranken Müttern
- Auswirkungen der elterlichen psychischen Erkrankung auf die psychische Verfassung der Kinder
- Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII bei psychischer Erkrankung eines Elternteils.

Ziel des Seminars ist es, die Besonderheiten im Umgang mit psychisch kranken Eltern und deren Kindern kennenzulernen und durch die Auseinandersetzung mit diesem Thema mehr Handlungssicherheit zu erlangen.

25.11.19 - 26.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SP9-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualität sichern mit Konzept

Von der Konzeption zur Qualitätssicherung

Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Qualitätsbeauftragte

Ziele und Inhalte

Das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) und das Sozialgesetzbuch SGB VIII verpflichten Träger der öffentlichen Jugendhilfe in § 45 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen schriftliche Konzeptionen vorzulegen.
In der Gesetzesbegründung wird die pädagogische Konzeption unter anderem als unverzichtbare Maßnahme zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Tageseinrichtungen benannt.

Eine Konzeption ist allerdings noch kein Verfahren zur systematischen Sicherung der pädagogischen Qualität. Wie es gelingen kann, eine Konzeption so aufzubauen, dass daraus Verfahren zur Qualitätssicherung entwickelt und umgesetzt werden können, soll in diesem Seminar beleuchtet werden.

Inhalte des Seminars sind:
- Die Konzeption als Grundlage zur Qualitätssicherung
- Systematische Verfahren zur Sicherung der pädagogischen Qualität
- Praktische Umsetzungsstrategien, um von der Konzeption zur Qualitätssicherung zu kommen

24.10.19 - 25.10.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-LK7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es:
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu bearbeiten.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Qualitätsmanagementsysteme kennenlernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen, wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet. Der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

17.12.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-TK4-2z Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsentwicklung und -sicherung in Kindertageseinrichtungen

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleiter für den Bereich Kindertagesbetreuung und Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität in Kindertageseinrichtungen ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch ein wesentliches Element zur Verbesserung von Strukturen und Prozessen.

Ziel der Veranstaltung ist es,
- sich über die Verantwortung von Qualität in Kindertageseinrichtungen bewusst zu werden,
- Grundbegriffe des Qualitätsmanagements zu definieren,
- geeignete Maßnahmen und Ressourcen für die Kindertageseinrichtung kennenzulernen,
- den Qualitätskreis und den damit kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu verstehen.

Beispielhaft sollen die Teilnehmenden die verschiedenen Dimensionen der Qualitätsentwicklung kennen lernen und wie mit diesen in der Praxis umgegangen wird. Dabei ergeben sich Fragen wie zum Beispiel: Wie kann der Prozess der Qualitätsentwicklung implementiert werden und welche Ressourcen des Trägers sind notwendig? Was bedeutet Qualität in der Kindertageseinrichtung? Welche Schlüsselprozesse führen zu Qualität und welche Methoden sind hilfreich? Welchen Nutzen haben die Beteiligten?

Diese und noch weitere Fragen werden an diesem Tag bearbeitet und der Austausch der Teilnehmenden steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

24.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK4-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen - wie passt das zusammen?

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Eine wichtige Aufgabe von Leitung in der Sozial- und Jugendhilfe ist die Steuerung der Organisation im Sinne des Qualitätsmanagements, seiner Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit. Qualitätsmanagementsysteme können nur erfolgreich implementiert werden, wenn deren Sinnhaftigkeit von allen Beteiligten klar verstanden und ein echter Mehrwert erkannt wird. In diesem Seminar wird aufgezeigt, wie auch in kleinen Organisationseinheiten Qualitätsmanagementprozesse oder ganze Systeme eingeführt werden können und sich dadurch die Arbeit für die Mitarbeitenden nachhaltig im Interesse deren Zielgruppen verbessern kann.

Im Seminar erarbeiten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen einen eigenen Kern-/Schlüsselprozess, der sich auf ihren organisatorischen Hintergrund bezieht. Dabei geht es nicht nur um den Qualitätsprozess, das Resultat und seine Wirkungsorientierung, sondern auch darum, wie andere erfolgreich in solche Prozesse eingebunden werden können. Außerdem werden erfolgreiche Beispiele für die betriebliche Praxis in der Sozialwirtschaft vorgestellt.

Schwerpunktthemen des Seminars sind:
- Qualitätsmanagementsysteme und deren Zertifizierung
- Identifikation und Beschreibung wichtiger Kernprozesse
- Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität als zentrale Betrachtungsebenen
- Standards und Merkmale in den Qualitätsbereichen und Schlüsselprozessen
- Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Wirkungsorientierung
- Steuerung und professionelle Prozessgestaltung, Rolle und Funktion von Leitung und QM-Beauftragten
- Evaluation und ihre Bedeutung für eine „lernende Organisation“

12.11.18 - 13.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ10-1w Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
11.11.19 - 12.11.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ10-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Rangeln und Raufen - Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportverein

Kooperationsveranstaltung mit der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg e.V. und dem Landessportverband Baden-Württemberg e.V

Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schulen, sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus Sportvereinen, die den Aspekt Bewegung auf spielerisch-kämpferische Weise verstärkt und reflektiert in ihren pädagogischen Alltag einbinden wollen

Ziele und Inhalte

Wenn Kinder oder Jugendliche untereinander raufen, kann das bei allen Beteiligten große Begeisterung auslösen. Sie können dabei ihre Kraft zeigen und entwickeln, ihren Körper spüren und Selbstwirksamkeit erleben. Zudem wissen wir aus der Entwicklungspsychologie, dass Körperkontakt wesentlich ist für eine rundum gesunde psychosoziale
Entwicklung. Für die (sport-)pädagogische Gewaltprävention stellen Angebote eines geregelten und fairen Kämpfens eine große Bereicherung dar.

Wie können Kinder ein Gefühl füreinander, ein spielerisches Gegeneinander im Miteinander entwickeln? Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ oder „in die Knie gezwungen“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen - und wenn ja, welche? Worin genau liegt der entwicklungsfördernde Wert beziehungsweise der erzieherische Sinn einfacher, geregelter Kämpfe? Welche gewaltpräventive Anteile enthält dieser Ansatz? Welche Vorbereitung und welcher Rahmen sind dafür notwendig? Wie können „Übergriffe“ vermieden werden?
Diesen Fragen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung annähern.
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Kosten je Veranstaltung:
Mit Übernachtung 160,00 €
Ohne Übernachtung 120,00 € inkl. Verpflegung und Übernachtung),

ermäßigt 90,00 € (inkl. Verpflegung und Übernachtung)
für ehrenamtliche Sportvereinsübungsleitungen

Anmeldung, organisatorische und fachliche Auskünfte:
Aktion Jugendschutz
Baden- Württemberg e. V.
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
Tel. 0711 23737-22
Fax 0711 23737-30
www.ajs-bw.de

02.05.19 - 03.05.19 Sportschule Schöneck Details 19-4-JS3-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Regionaltagung Süd der Beistandschaften

Kooperationsveranstaltung mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V.

Leiterinnen und Leiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beistandschaften

Ziele und Inhalte

Themen der Tagung sind aktuelle rechtliche und fachliche Entwicklungen im Bereich der Beistandschaften.
Um den Anspruch an Aktualität gerecht zu werden, erfolgt eine Ausschreibung der Veranstaltung über das DIJuF und über die Internetseiten des KVJS zwei bis drei Monate vor Beginn der Tagung mit näheren Angaben zu Inhalten, Referentinnen und Referenten.

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Kosten je Veranstaltung:
DIJuF-Gebühren

Anmeldung und organisatorische Auskünfte:
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V.
Geschäftsstelle, Dr. Nadja Wrede
Tel. 06221 9818-37

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18.03.19 - 20.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-BPV2-1ks Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Resilienz – Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 10- bis 15-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und Schule

Ziele und Inhalte

Aufbauend auf den Ergebnissen der Resilienzforschung, vermittelt die Fortbildung Theorien und Methoden zur Stärkung „resilienter“ Verhaltensweisen bei Jugendlichen zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Dies schließt die Zusammenarbeit mit den Eltern ebenso ein, wie den stärkenorientierten Blick auf das eigene Team oder die gesamte Organisation.
Ziel der Fortbildung ist die Erweiterung des pädagogischen Handlungsrepertoires der Teilnehmenden in Bezug auf die Planung, Umsetzung und Reflexion von Maßnahmen zur Resilienzförderung.
Dabei gilt es unter anderem:
- die Stärken der einzelnen Jugendlichen, die der Eltern und der Fachkräfte als Ressourcen zu erkennen und im pädagogischen Alltag zu berücksichtigen, ohne dabei Risiken zu missachten,
- verschiedene Methoden zur Resilienzförderung von Jugendlichen zu
kennen und auf der Grundlage allgemeiner und individueller Entwicklungsaufgaben, Entwicklungswege und Entwicklungsfortschritte der Jugendlichen anzuwenden,
- beziehungsweise diese in die Begleitung von Bildungs- und Entwicklungs-Prozessen einzubeziehen und gegenüber Eltern und anderen Bezugspersonen darzustellen.

19-4-SP13-1k:
Veranstaltungsort Stuttgart: Tagungshaus der Diakonissen
Anmeldeschluss: 14.02.2019
Abschnitt 1: 14.03. - 15.03.2019
Abschnitt 2: 27.05. - 28.05.2019
Abschnitt 3: 12.07.2019

Veranstaltungsort Freiburg: Gästehaus der Kamillianer
Anmeldeschluss: 19.09.2019
Abschnitt 1: 17.10. - 18.10.2019
Abschnitt 2: 18.11. - 19.11.2019
Abschnitt 3: 13.01.2020

Kosten je Kurs:
450,00 € (ohne Übernachtung und Verpflegung)

14.03.19 - 15.03.19 - Details 19-4-SP13-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Resilienz – Anleitung zur Stärkung psychischer Widerstandskraft von 4- bis 10-Jährigen

Kooperationsveranstaltung mit dem AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulsozialarbeit sowie Schule

Ziele und Inhalte

Die Fortbildung vermittelt Theorien, Konzepte und praktische Methoden zur Förderung von Persönlichkeitsentwicklung und Resilienz für Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren.
In verschiedenen modulartig angelegten Einheiten lernen die Teilnehmenden ein erfolgreich wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung kennen und umzusetzen, resilienzfördernd mit Kindern zu kommunizieren sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern ressourcenorientiert zu gestalten. Dies schließt den ressourcenorientierten Blick auf die eigene Gesundheit mit ein.

Mit dieser Fortbildung können die Teilnehmenden:
- die Stärken der einzelnen Kinder und Eltern erkennen und ressourcenorientiert arbeiten,
- Maßnahmen zur Förderung von Resilienz planen und umsetzen (Einzelfall- und Gruppenarbeit),
- ihre persönlichen Stressquellen erkennen, einordnen und Strategien zur persönlichen Resilienzförderung entwickeln und anwenden,
- ein wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Resilienzförderung durchführen.

Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
19-4-SP4-1k:

Veranstaltungsort Freiburg
Gästehaus der Kamillianer
Anmeldeschluss: 17.01.2019
Abschnitt 1: 14.02. - 15.02.2019
Abschnitt 2: 02.04. - 03.04.2019
Abschnitt 3: 29.05.2019

Veranstaltungsort Oberkirch
Schönstattzentrum Marienfried
Anmeldeschluss: 12.09.2019
Abschnitt 1: 10.10. - 11.10.2019
Abschnitt 2: 18.11. - 19.11.2019
Abschnitt 3: 17.01.2020

Kosten je Kurs (3 Abschnitte):
450,00 € (ohne Übernachtung
und Verpflegung)

Anmeldung, organisatorische und
fachliche Auskünfte:
AGJ-Fachverband/Referat Prävention
Oberau 21
79102 Freiburg
Tel. 0761 21807-43
jugendschutz@agj-freiburg.de
www.agj-freiburg.de

Fachliche Auskünfte KVJS:
Claudio De Bartolo
Tel. 0711 6375-569
Claudio.DeBartolo@kvjs.de

Riva Moll
Tel. 0711 6375-859
Riva.Moll@kvjs.de

Referentinnen:
Nicole Kirstein, Freiburg
Stefanie Schopp, Freiburg

14.02.19 - 15.02.19 - Details 19-4-SP4-1k Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcenorientierte Biografiearbeit

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende aus stationären und ambulanten Einrichtungen der Jugendhilfe sowie in Erziehungsberatungsstellen

Ziele und Inhalte

"Wir können über das Leben nichts wissen, es sei denn, wir erzählen Geschichten" (Hannah Arendt)

Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Menschen zu befassen. Biografiearbeit kann Kinder und Jugendliche, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Sie bekommen Klarheit über sich und ihre Lebenszusammenhänge und können so ihre Lebenssituation besser einordnen und annehmen. Fachkräften in psychosozialen Berufen hilft der „biografische Blick“ auf die zu Betreuenden, Verständnis für deren Lebenssituation zu entwickeln. Auch zur Reflektion der eigenen Berufsrolle ist er sinnvoll.

Im Seminar werden die Voraussetzungen, Prinzipien, Regeln und Grenzen für eine achtsame Biografiearbeit erläutert sowie konkrete methodische Beispiele (Lebensbuch, 4-Eltern-Modell, u.a.) für die Umsetzung in verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe gegeben. Auch der Umgang mit so genannten heiklen und schwierigen Themen in der Biografie eines Kindes, wie etwa psychische Erkrankung oder Suchterkrankung der Eltern und Familiengeheimnisse wird thematisiert und anhand von Fallbeispielen bearbeitet.

28.05.19 - 29.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-EHSD8-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Ressourcenorientierung als Handlungsmaxime - Eigene Ressourcen entdecken und nutzen

Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Tagesbetreuung von Kindern

Ziele und Inhalte

Von Leitungskräften wird erwartet, dass sie bewusst und zielgerichtet handeln, auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten und diese nach deren Möglichkeiten effektiv einsetzen und fördern. Eben diese Achtsamkeit sollten sie auch auf sich selbst anwenden und einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften, Kapazitäten und Möglichkeiten reflektieren und pflegen.
Eine fundierte Kenntnis eigener Ressourcen, deren Wirkungsweisen und Grenzen unterstützt die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Handelns. Zugleich schützt sie die psychophysische Gesundheit der Leitungsperson. Der bewusste, selbst-reflexive Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen wirkt förderlich auf eine kompetente Leitung im Team und begründet somit eine solide Basis zielorientierter, leistungsstarker und kollegialer Zusammenarbeit.

Seminarinhalte sind:
- Ressourcenorientierte Selbsteinschätzung unter Nutzung des „Leistungs- und Motivationspanoramas“
- Eigene Möglichkeiten und Grenzen ausloten, um Energiefallen zu erkennen und zu bearbeiten
- Ressourcen aktiv nutzen durch Selbstachtsamkeit und Selbstcoaching
- Erfolgreiches Leiten durch Erkennen der Ressourcen im Team

27.11.18 - 28.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-LSJ11-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
23.07.19 - 24.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-LSJ6-1w Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Rund um den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Betriebserlaubnis

Neue und erfahrene Träger und Trägerverantwortliche sowie Planungsverantwortliche, Abteilungs- und Bezirksleitungen für den Bereich Kindertagesbetreuung sowie Kindergartenbeauftragte

Ziele und Inhalte

Trägern und Trägerverantwortlichen von Kindertageseinrichtungen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit den Themen rund um den Betrieb und die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und der Meldepflicht nach § 47 SGB VIII auseinanderzusetzen, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Im Rahmen von Fachvorträgen werden die gesetzlichen Grundlagen zur Betriebsführung, das Antragsverfahren sowie die damit verbundenen relevanten Rahmenbestimmen dargestellt.
Dabei werden die konzeptionellen, räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen thematisiert.

Abschließend werden die elektronischen Möglichkeiten der unverzüglichen Meldungen nach § 47 SGB VIII über das EDV-System KiTa-Data-Webhouse (KDW), sowie die Online Plattform zur "Vormerkung" von Betreuungsbedarfen vorgestellt.

27.03.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-TK1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Scheiden tut weh ...

Wie helfen wir Kindern bei Trennung der Eltern?

Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

Familienkrisen, Trennung und Scheidung bedeuten Stress für Eltern, aber auch eine enorme Belastung und Krise für die Kinder. Wie Seismographen erspüren sie die emotionale Hochspannung und reagieren häufig unter anderem mit Trotz, Aggression, Depression, Trauer, Ess- und Schlafstörungen.
Nicht selten haben massive Konflikte der Eltern Loyalitätskonflikte bei den Kindern zur Folge bis hin zur Ablehnung des getrennt lebenden Elternteils.

Wie können Fachkräfte in der Tageseinrichtung die Kinder unterstützend auffangen und Hilfestellung geben, damit Kinder keine bleibenden Schäden davon tragen?
Wie können Eltern hinsichtlich ihrer eigenen Situation, aber auch der ihrer Kinder beraten und unterstützt werden?

Folgende Inhalte werden im Seminar bearbeitet:
- Phasen einer Trennung und deren Charakteristika
- Eskalationsstufen des Trennungskonfliktes
- Bedürfnisse der Kinder im Familienkonflikt
- Folgen der Trennung bei Kindern
- Rechtliche Hintergründe (Sorgerecht, Umgangsrecht, "Wer darf zukünftig das Kind abholen?")

22.05.19 Bildungszentrum Schloss Flehingen Details 19-4-SP6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schlafen in altersgemischten Gruppen und Ganztagesbetreuung

Die achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeit einer Alltagssituation

Fachkräfte in altersgemischten Gruppen und Ganztagesgruppen. Auch geeignet für Fachkräfte, die sich nach § 7 Abs. 2 Ziffer 10 Kindertagesbetreuungsgesetz nachqualifizieren.

Ziele und Inhalte

In altersgemischten Kindergruppen treffen unterschiedlichste Bedürfnisse und Ausprägungen von Schlaf und Ruhe aufeinander. Auch wenn sich die Großzahl der Kinder in Mittagschläfer (Kinder unter drei Jahren) und Wachkinder (Drei- bis Sechsjährige) kategorisieren lassen, finden sich in jeder Altersklasse auch Kinder, die dem nicht entsprechen. Das eine Zweijährige braucht schon keinen Mittagschlaf mehr, während das andere Vorschulkind ohne Mittagschlaf noch nicht auskommt. Kurzschläfer und Langschläfer, schlechte und gute Schläfer, Lerchen und Eulen gibt es in jedem Kindesalter. Wie kann das sein? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Fachkräfte und für den Tagesablauf sowie die Personal- und Raumplanung in der Kita? In den Blick zu nehmen, sind daneben auch die Ruhephasen für Nichtschläfer bei den Unterdreijährigen und den Kindergartenkindern. Was tun, wenn Kinder in der Ruhephase doch einschlafen? Und was bedeutet „Ruhen“ eigentlich für kleine Kinder?

Dieses Seminar befasst sich mit den täglichen Herausforderungen in altersgemischten Gruppen bei der Planung und Gestaltung der Schlaf- und Ruhesettings, mit besonderem Fokus auf eine lösungsorientierte Erörterung des Personal- und Buchungsmanagements. Wichtige Fragen und Themen rund um den Schlaf, zum Beispiel Fragen zum Aufwecken, werden differenziert beantwortet.
Darüber hinaus erwerben die Teilnehmenden im Seminar ein umfassendes Wissen zum kindlichen Schlaf in der Altersklasse von null bis sechs Jahren, welches sie in der Praxis nicht nur dabei unterstützt, den Schlafbedarf und die schlaf- und ruhebezogenen Eigenheiten von Kindern besser zu verstehen, sondern auch Eltern professionell zu beraten.

14.11.19 KVJS, Stuttgart Details 19-4-FT15-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schnittstellen ASD und Frühe Hilfen - Übergänge gestalten

Zwölfter Thementag Frühe Hilfen

Leitungs- und Fachkräfte der Allgemeinen Sozialen Dienste der Jugendämter, Fachkräfte in den Jugendämtern und Kommunen, sowie bei freien Trägern der Jugendhilfe, welche im Kontext der Frühen Hilfen tätig sind

Ziele und Inhalte

Frühe Hilfen sind regionale Angebote für (werdende) Eltern und Kinder - insbesondere in den ersten Lebensjahren - die präventiv und nachhaltig die Entwicklungsmöglichkeiten von Familien verbessern sollen. Diese können zum Beispiel Alltagsentlastung oder Förderung der Bindung oder Beziehungskompetenz beinhalten. Frühe Hilfen bieten auch spezifische, sekundärpräventive Hilfen an und vermitteln in weiterführende, passgenaue Hilfen.

Wenn die Angebote der Frühen Hilfen aufgrund des erhöhten Unterstützungsbedarfes nicht ausreichen können Familien, mit deren Einverständnis, zum Allgemeinen Sozialen Dienst vermittelt werden. Dieser kann Beratung und insbesondere Hilfen zur Erziehung anbieten. Teilweise können Angebote der Hilfen zur Erziehung und der Frühen Hilfen parallel stattfinden. Ebenso kann der Allgemeine Soziale Dienst auch Familien zu den Frühen Hilfen vermitteln.

In der fallübergreifenden Kooperation des Allgemeinen Sozialen Dienstes und den Frühen Hilfen braucht es unter anderem die Klärung der Fallverantwortung, die datenschutzrechtlich abgestimmten Informationsübermittlungen und verbindliche Regelungen. In der fallbezogenen Zusammenarbeit bedarf es Absprachen zwischen den (parallel) eingesetzten Fachkräften.
Die Transparenz und Partizipation der Eltern sind im Übergang stets zu beachten.

Ziel dieses Fachtages ist es darauf zu blicken, wie die Kooperation zwischen den Frühen Hilfen und dem Allgemeinen Sozialen Dienst in der Praxis aussehen kann, um (werdende) Eltern mit Kleinkindern niedrigschwellig zu unterstützen und/oder zu passgenauen Hilfen zu vermitteln. Außerdem sollen Naht- und Schnittstellen der beiden Arbeitsbereiche, Übergänge und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Es soll Orientierung und Handlungssicherheit erworben werden.

05.12.18 GENO-Haus Stuttgart Details 18-4-FH6-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schule und Schulsozialarbeit – gemeinsam die Schülerinnen und Schüler im Blick

Kooperationsveranstaltung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg – Landesarbeitsstelle Kooperation

Fachkräfte der Schulsozialarbeit im Tandem mit Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen

Ziele und Inhalte

Schulsozialarbeit gibt es zwischenzeitlich an vielen Schulen des Landes. Die Fortbildungsveranstaltung soll dazu beitragen, grundlegende Fragen der Zusammenarbeit zu klären.

In der Fortbildungsveranstaltung geht es darum, dass Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Lehrkräfte einzelner Schulen (im Tandem) ihre Aufgaben, Rollen und ihre Kooperationsmöglichkeiten analysieren.

Auf der Basis der so gewonnenen Erkenntnisse stellt sich die Frage, wie
Schulsozialarbeit und Schule konzeptionell enger miteinander verzahnt
werden können, um die Fachlichkeit und Gestaltungsmöglichkeiten beider Bereiche für die Schülerinnen und Schüler besser zu nutzen.

Schwerpunkte der Fortbildungsveranstaltung sind:
- Zuständigkeits-/Verantwortungsbereiche klären und abstimmen
- schulische und außerschulische Unterstützungsmöglichkeiten kennen
lernen
- Planung von konkreten (standortbezogenen) kooperativen Maßnahmen und Angeboten

Eine detaillierte Programmübersicht erhalten die Teilnehmenden mit der
Einladung zur Veranstaltung.
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Ort, Veranstaltungsnummer, Termin:
Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen,
Bad Wildbad - 19-4-SSA14-1kw: 05.06. - 07.06.2019
Beginn am ersten Tag voraussichtlich um 14.00 Uhr

Fachliche Auskünfte: Claudio De Bartolo - Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll - Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

Referierende/Lehrgangsleitungen:
Ulrike Lahne-Kuhlmann, LASKO, Stuttgart
Claudio De Bartolo, KVJS
Riva Moll, KVJS
N.N.

05.06.19 - 07.06.19 Landesakademie Bad Wildbad Details 19-4-SSA14-1kw Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulkinderbetreuungsangebote - wie kann die Kooperation mit Schule und Familie gelingen?

Pädagogische Fachkräfte und andere Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen, im Hort und im Hort an der Schule, sowie Betreuungspersonen an der Schule (Verlässliche Grundschule, Kernzeit, Nachmittagsbetreuung, Ganztagesschule)

Ziele und Inhalte

Was kann ich anders? Was können wir gemeinsam?

Oft ist die Schulkindbetreuung nicht nur räumlich getrennt, auch inhaltlich wissen die pädagogischen Betreuungskräfte, Lehrkräfte und Eltern nicht immer, wie ein Tagesablauf in der jeweiligen anderen Institution aussieht.
Ebenso wie innerhalb der Schulkinderbetreuungsform, stellen sich einige Fragen zum jeweiligen Auftrag.
Organisatorische und inhaltliche Stolpersteine im Alltag erschweren ein gleichberechtigtes Miteinander.
Im Interesse der Kinder und im Hinblick auf den Bildungsauftrag, welchen Hort und Grundschule haben, ist eine gelungene Kooperation zwischen allen Beteiligten aber notwendig und sinnvoll. Was kann getan werden, damit diese Kooperation gelingt?

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Unterschiedliche Haltungen und Blickwinkel bewusst machen
- Transparenz über die jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzfelder schaffen
- Verständigung über die unterschiedlichen Berufsrollen und ihre jeweiligen Rolleninterpretationen herstellen
- Grenzen der Kooperation erkennen
- Realistische Bedingungen für eine Kooperation formulieren
- Konstruktive Ansätze für konkrete Kooperationsprojekte finden
- Kooperation als nützliches Arbeitsinstrument erkennen

19.11.18 - 20.11.18 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
09.12.19 - 10.12.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-HO1-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit an Grundschulen erfolgreich gestalten

Grundlagen, Kooperationen und Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Schulsozialarbeit sind inzwischen viele Fachkräfte an (Ganztags-)Grundschulen tätig und es zeigt sich, dass sich die Arbeit dort unterscheidet und eigene Zugänge sowie Ansätze erfordert.
In drei themenspezifischen Modulen werden grundlegende Zugänge, Kooperationen und Methoden für die Arbeit von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen vermittelt und erarbeitet. Die Module zielen auf die Unterstützung zur Entwicklung eines eigenständigen Profils sowie einer eigenständigen Konzeption für die Schulsozialarbeit an Grundschulen.

Modul 1
Spezifische Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen:

Im ersten Modul werden die Besonderheiten des Systems Grundschule mit dem Auftrag und den Prinzipien der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit den Aufgaben der Schulsozialarbeit verknüpft.
Es findet eine Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen statt, beispielsweise:
- mit der heterogenen Zielgruppe der Kinder mit ihren entwicklungsspezifischen und vielfältigen Bedürfnissen,
- der Betroffenheit von Kindern und deren Familien durch risikoreiche Lebenslagen,
- bis hin zum Arbeiten im System Grundschule.

Im ersten Block des Moduls wird erarbeitet, wie:
- Kooperationen mit Schulleitungen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an (Ganztags-)Grundschulen zum Wohle der Kinder gut gelingen,
- Aufträge und Zuständigkeiten geklärt werden,
- die Bedarfsermittlung für den Einzelkontakt und wie der Zugang zur Schulsozialarbeit gestaltet werden können.

Der Arbeit mit der Zielgruppe der Eltern kommt an Grundschulen eine wesentliche Rolle zu. Deshalb wird im zweiten Block des Moduls thematisiert:
- welche Elternrechte in welcher Form zu berücksichtigen sind,
- wie die Kooperation mit Eltern gut gelingen kann,
- welche Kooperationen und Netzwerkarbeit innerhalb des Jugendhilfenetzes und Sozialraumes sinnvoll und hilfreich sind.
Dabei wird auch ein Blick auf interessante „Best-Practice-Beispiele“ zur Inspiration geworfen.
Durch diesen gründlichen Blick auf die eigene Rolle in einem speziellen Feld unterschiedlicher Akteurinnen und Akteuren und Interessenlagen, wird das Selbstverständnis und Standing der Fachkräfte gefestigt.

Modul 2
Soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an Grundschulen:

Das zweite Modul zielt auf die Stärkung der Kompetenz, soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an (Ganztags-)Grundschulen zu entwickeln, durchzuführen und konzeptionell zu verankern.

Dazu wird erarbeitet, welche Basiskompetenzen dem sozialen Lernen im Grundschulalter zugrunde liegen und wie diese gefördert werden können. Methoden in unterschiedlicher Ausrichtungen werden vorgestellt, aus:
- der Stärkenorientierung,
- der Resilienz- und Gesundheitsförderung,
- der Stressprävention und Naturpädagogik,
- und auch Methoden zur Intervention in schwierigen Klassen- und Gruppensituationen, zum Beispiel bei Konflikten oder Mobbing.
Einige dieser Methoden werden mit dem Ziel erprobt, dadurch das eigene methodische Alltagsrepertoire um kreative und spielerische Varianten speziell für den Grundschulbereich zu erweitern. Im Transfer zur eigenen Schulsituation kann reflektiert werden, wann und wie diese Methoden sinnvoll eingesetzt werden können, um förderliche Prozesse bei Einzelnen, in Gruppen und Klassen anzuregen.

Modul 3
Einzelfallarbeit mit Kindern und Eltern an Grundschulen:

Das dritte Modul zielt auf die Vertiefung der Kompetenz, Kinder altersgemäß anzusprechen und zu begleiten. In diesem Modul werden spielerische und beiläufige Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt, durch die ein unmittelbarer Zugang zum Kind und zur kindlichen Weltsicht sowie zu den Potentialen des Kindes ermöglicht wird. Dadurch werden die Eigenwahrnehmung, Mitteilungsfähigkeit und
Selbstwirksamkeitserfahrungen des Kindes gestärkt.

Des Weiteren

08.11.18 - 09.11.18 Ev. Akademie Bad Boll Details 18-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
07.02.19 - 08.02.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-2 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)
04.04.19 - 05.04.19 Tagungszentrum Gültstein Details 18-4-SSA7-3 Verfügbarkeit: ausgebucht (roter Daumen nach unten)

Schulsozialarbeit an Grundschulen erfolgreich gestalten

Grundlagen, Kooperationen und Methoden

Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Grundschulen

Ziele und Inhalte

Aufgrund des flächendeckenden Ausbaus der Schulsozialarbeit sind inzwischen viele Fachkräfte an (Ganztags-)Grundschulen tätig und es zeigt sich, dass sich die Arbeit dort unterscheidet und eigene Zugänge sowie Ansätze erfordert.

In drei themenspezifischen Modulen werden grundlegende Zugänge, Kooperationen und Methoden für die Arbeit von Fachkräften der Schulsozialarbeit an Grundschulen vermittelt und erarbeitet. Die Module zielen auf die Unterstützung bei der Entwicklung eines eigenständigen Profils sowie einer eigenständigen Konzeption für die Schulsozialarbeit an Grundschulen.

Modul 1
Spezifische Anforderungen der Schulsozialarbeit an Grundschulen

Im ersten Modul werden die Aufgaben der Schulsozialarbeit als Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe mit eigenständigem Auftrag und eigenen Handlungsprinzipien innerhalb des Systems (Ganztags-)Grundschule reflektiert.

Es findet eine Auseinandersetzung mit den spezifischen Anforderungen der
Schulsozialarbeit an Grundschulen statt, beispielsweise:
- der heterogenen Zielgruppe der Kinder mit ihren entwicklungsspezifischen und vielfältigen Bedürfnissen,
- der Betroffenheit von Kindern und deren Familien durch risikoreiche Lebenslagen,
- bis hin zur Orientierung im komplexen Organisationssystem Grundschule.

Im ersten Block des Moduls wird erarbeitet, wie:
- Kooperationen mit Schulleitungen, Lehrkräften und anderen pädagogischen Fachkräften an (Ganztags-)Grundschulen zum Wohle der Kinder gut gelingen können,
- Aufträge und Zuständigkeiten geklärt werden,
- die Bedarfsermittlung für den Einzelkontakt und wie der Zugang zur
Schulsozialarbeit gestaltet werden kann.

Der Arbeit mit der Zielgruppe der Eltern kommt an Grundschulen eine wesentliche Rolle zu. Deshalb wird im zweiten Block des Moduls thematisiert:
- welche Elternrechte in welcher Form zu berücksichtigen sind,
- wie die Kooperation mit Eltern gut gelingen kann,
- welche Kooperationen und Netzwerkarbeit innerhalb des Kinder- und Jugendhilfenetzes und Sozialraumes sinnvoll und hilfreich sind.

Dabei wird auch - zur Inspiration für die eigene Profilbildung - ein Blick auf interessante „Best-Practice-Beispiele“ geworfen.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in einem speziellen Feld
unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure sowie Interessenlagen, soll das Selbstverständnis und Standing als Fachkraft festigen.


Modul 2
Soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an Grundschulen

Das zweite Modul zielt darauf, die Kompetenz der Fachkräfte zu stärken, soziales Lernen in Gruppen, Klassen und Projekten an (Ganztags-)Grundschulen zu entwickeln, durchzuführen und konzeptionell zu verankern.
Dazu wird erarbeitet, welche Basiskompetenzen dem sozialen Lernen im
Grundschulalter zugrunde liegen und wie diese gefördert werden können.

Methoden in unterschiedlicher Ausrichtung werden vorgestellt, aus:
- der Stärkenorientierung,
- der Resilienz- und Gesundheitsförderung,
- der Stressprävention und Naturpädagogik,
und auch Methoden zur Intervention in schwierigen Klassen- und Gruppensituationen, zum Beispiel bei Konflikten oder Mobbing.

Einige dieser Methoden werden mit dem Ziel erprobt, dadurch das eigene
methodische Alltagsrepertoire um kreative und spielerische Varianten - speziell für den Grundschulbereich - zu erweitern. Im Transfer zur eigenen Schulsituation kann reflektiert werden, wann und wie diese Methoden sinnvoll eingesetzt werden können, um förderliche Prozesse bei Einzelnen, in Gruppen und Klassen anzuregen.

Modul 3
Einzelfallarbeit mit Kindern und Eltern an Grundschulen

Das dritte Modul zielt auf die Vertiefung der Kompetenz, Kinder altersgemäß
anzusprechen und zu begleiten. In diesem Modul werden spielerische
und beiläufige Möglichkeiten der Kommunikation vorgestellt, durch die ein
unmittelbarer Zugang zum Kind und zur kindlichen Weltsicht sowie zu den
Potentialen des Kindes ermöglicht wird. Dadurch werden die Eigenwahrnehmung, Mitteilungsfähigkeit und Selbstwirksamkeitserfahrungen des Kindes ge

23.05.19 - 24.05.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA7-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
11.07.19 - 12.07.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA7-2 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)
26.09.19 - 27.09.19 Tagungszentrum Gültstein Details 19-4-SSA7-3 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit mit jungen Menschen mit erweiterten sozialen und emotionalen Bedürfnissen

Handlungssicherheit und Methodenvielfalt für die tägliche, praktische Arbeit in der Schulsozialarbeit

Fachkräfte der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) an allen Schularten

Ziele und Inhalte

In der Schulsozialarbeit begegnen den Fachkräften immer mehr junge Menschen, die belastende Lebensereignisse mit sich bringen beziehungsweise sich in belastenden Lebenslagen befinden.
Diese jungen Menschen haben oftmals erweiterte soziale und emotionale Bedürfnisse, welche die Schulsozialarbeit und Schule vor immer größer werdende Herausforderungen stellt. Junge Menschen mit einem erhöhten Unterstützungsbedarf brauchen eine besondere Förderung und Begleitung.

Das Verstehen von Verhaltensweisen, das Erreichen von Handlungssicherheit und einer Methodenvielfalt für die praktische Arbeit sowie die Generierung eines fachlichen Austausches umrahmen die angestrebten Ziele der Fortbildung.

In der zweitägigen Fortbildung findet eine Annäherung an die Adressatinnen und Adressaten statt. Möglichkeiten werden erarbeitet, wie aus Sicht der Schulsozialarbeit die eigene fachliche Haltung und die Arbeit mit der Zielgruppe gestaltet werden kann.
Die Herangehensweise und der methodische Umgang mit den jungen Menschen werden in der Fortbildung anhand von praktischen Beispielen betrachtet und entwickelt.

Inhalte und Ablauf der Fortbildung:
- Grundlagen, Auseinandersetzung und Annäherung an die Thematik (auch hinsichtlich traumatisierter jungen Menschen)
- Beispiele aus der Arbeit mit jungen Menschen
- Ein systemischer Blick auf die eigene Arbeit
- Erarbeitung von Möglichkeiten und Methoden
- Ressourcen wecken, Suchprozesse anstoßen und initiieren können
- Entwickeln von Coping-Strategien, Lösungen finden und erweitern
- Jungen Menschen Unterstützung anbieten können, um Grundmuster im Sozialverhalten und in der emotionalen Entwicklung auszubilden und zu fördern
- Unterstützung und Handlungssicherheit bei der Umsetzung in den eigenen Alltag anhand von Übungen und Fallbeispielen

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Fachliche Auskünfte: Claudio De Bartolo - Tel. 0711 6375-569
claudio.debartolo@kvjs.de

Riva Moll - Tel. 0711 6375-859
riva.moll@kvjs.de

07.10.19 - 08.10.19 Ev. Akademie Bad Boll Details 19-4-SSA11-1 Verfügbarkeit: Plätze verfügbar (grüner Daumen nach oben)

Schulsozialarbeit steuern, begleiten, anleiten und koordinieren

Fachtag

Fachberatungen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Schulsozialarbeit (Jugendsozialarbeit) ohne Vorgesetztenfunktion und Personalverantwortung

Ziele und Inhalte

Im Land schreitet der Ausbau der Schulsozialarbeit weiter voran.