Ziel ist es dabei, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.

Dies soll sowohl durch allgemeine als auch spezifische Angebote und Maßnahmen erreicht werden. Sie richten sich an alle (werdenden) Eltern mit ihren Kindern im Sinne der Gesundheitsförderung (primäre Prävention). Basis der Frühen Hilfen ist dabei vor allem die multiprofessionelle Kooperation, aber auch bürgerschaftliches Engagement und die Stärkung sozialer Netzwerke von Familien werden mit einbezogen. Für die praktische Umsetzung bedeutet dies eine enge Vernetzung/Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen der Schwangerschaftsberatung, des Gesundheitswesens, der interdisziplinären Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe und weiterer sozialer Dienste. Dadurch soll die flächendeckende Versorgung von Familien mit bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten vorangetrieben und die Qualität der Versorgung verbessert werden (vgl. Leitbild Frühe Hilfen, Beitrag des NZFH-Beirats, 2014, S.13).

In Baden-Württemberg liegt der Fokus der Förderung in den Frühen Hilfen auf der Umsetzung des Bundesprogramms „Bundesstiftung Frühe Hilfen“ und des Landesprogramms „STÄRKE“.
Die Bundesstiftung Frühe Hilfen tritt zum 01.01.2018 in Kraft und ersetzt die "Bundesinitiative Frühe Hilfen". Diese wird zum 31.12.2017 in die Bundesstiftung Frühe Hilfen zur Umsetzung des Fonds Frühe Hilfen gemäß § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) überführt.

Beide Landeskoordinierungsstellen (Bundesstiftung Frühe Hilfen und Landesprogramm STÄRKE) sind in einem gemeinsamen Team Frühe Hilfen im Referat 44 des KVJS-Landesjugendamts angesiedelt.

Ihr Kontakt zu uns

Mirjam Bernad

(Koordinatorin Frühe Hilfen, Bundesinitiative Frühe Hilfen, Bundesstiftung Frühe Hilfen)

Telefon: 0711 6375-545

Annette Krawczyk

(Landesprogramm STÄRKE, Bundesstiftung Frühe Hilfen)

Telefon: Tel.: 0711 6375-424

Bundesstiftung Frühe Hilfen

Das am 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz hat für die Frühen Hilfen eine gesetzliche Grundlage geschaffen. Gemäß § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) wird die Bundesinitiative Frühe Hilfen in einen „Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien“ überführt.

Dieser Fonds wird in Ausgestaltung einer Bundesstiftung Frühe Hilfen umgesetzt. Die Bundesstiftung Frühe Hilfen tritt zum 01.01.2018 in Kraft und baut auf den Strukturen der Bundesinitiative Frühe Hilfen auf.

Mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen wird insbesondere das Ziel verfolgt, die Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren sicherzustellen      (§ 3 Absatz 4 KKG; Präambel VV) und damit gute Lebensbedingungen für alle Kinder zu schaffen.

Definition, Ziele, Leitbild und Inhalte der Frühen Hilfen finden sich auf der Internetseite des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.

Das Land hat das KVJS-Landesjugendamt mit der Umsetzung der Bundesstiftung Frühe Hilfen beauftragt. Diese umfasst die verwaltungsrechtliche Umsetzung (Bewilligungsbehörde), die Koordination sowie die fachliche Beratung der Jugendämter.

Hier finden Sie verschiedene Informationen zur Bundesstiftung Frühe Hilfen:

Verwaltungsvereinbarung

Satzung

Leistungsleitlinien

Die Kriterien für die Förderung zusätzlicher Maßnahmen gemäß Artikel 2 Absatz 6 der Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen dienen weiterhin als Orientierung und finden sich auf der Internetseite der Bundesinitiative Frühe Hilfen.

Faktenblätter zu verschiedenen Themen (z.B. Schütteltrauma und Babyschreien, Prävalenz- und Versorgungsforschung der Bundesinitiative Frühe Hilfen, Kommunalbefragungen zum Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen): „Faktenblätter zur Forschung im NZFH

NZFH: „Recherche zu landesrechtlichen Vorgaben und Foerderprogrammen

Auswertung der Kommunalbefragung „Strukturdaten der Kommunen“ des NZFH aus dem Jahr 2013 in Baden-Württemberg"

Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit Bundesstiftung Frühe Hilfen Stand Januar 2018

Die Linksammlung zur Arbeit mit Asylsuchenden, Migranten und Flüchtlingen in den Frühen Hilfen finden Sie unter "Frühe Hilfen".

Folgende Dokumente finden Sie auf der Internetseite der Bundesinitiative Frühe Hilfen:

- Hinweise zur elektronischen Datenübermittlung

- Hinweise zu Dolmetscherkosten

- Hinweise zur Förderung der Familienpflege

- Praxishandbuch Universitätsklinikum Ulm

- Empfehlungen zur Kooperation Frühe Hilfen mit Geburts- und Kinderkliniken

Weitere Informationen

Frühe Hilfen